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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

29.164 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.12.2020 um 21:38
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ab wie viele gegenderte Begriffe im Satz liest es sich nicht mehr flüssig? Wer legt denn da die Anzahl fest? Jeder für sich
na logisch. Ich schrieb doch schon, Wahrnehmungssache.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Die komischen Sternchen tauchen, wie ich schon mal schrieb, auch in anderer Bedeutung im Text auf
und wie ich schon mal schrieb, sehe ich da einen Unterschied.
Wir drehen uns im Kreis.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Denker wissen auch, wer Erziehungsaufträge erteilt hat.
ich hatte nachträglich korrigiert:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ist das nicht irgendwie eine "Erziehung"? Ich denke schon.



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.12.2020 um 21:44
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ist das nicht irgendwie eine "Erziehung"? Ich denke schon.
es ist eher das Abbilden von der Realität.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.12.2020 um 21:44
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Dann frage ich mich, was du damit sagen willst, bezogen darauf, dass Anne Will gendert. Das ist dann an dieser Stelle erklärungsbedürftig @Optimist
Was unterstellst du denn nicht, wenn dann im Kontext solche Worte von dir fallen.
Ich bitte darum das hier und jetzt zu erläutern.
ich bin nicht angesprochen, äußere mich aber dazu.
der angefragte user erwähnt seine DDR Erfahrung mit ihrer kollektiven Erziehung (samt Nachteilen, wenn man sich nicht erziehen ließ) und möchte das nicht noch mal erleben.
Natürlich war in der DDR gendern kein Thema, es gab aber andere Formen des politisch korrekten Sprechens.
und Sanktionen, wenn man sich da nicht mit beteiligte.
Die Sprache "entwickelte" sich nicht, sie wurden den Bürgern aufgezwungen/ die Menschen wurden indoktriniert.
Ein wesentliches Merkmal bzw. eine zentrale Methode der Indoktrination ist die Propaganda. Die Form der Informationsdarbietung ist hier einseitig verzerrt, die Gesamtheit der verfügbaren Informationen wird zensiert, die der Ideologie widersprechenden Angaben werden zurückgehalten, deren Äußerung mit diskreten Benachteiligungen oder konkreten Strafen bedroht.

Die Möglichkeiten, ein entsprechendes Informationsmonopol über eine große Menschenmenge zu erreichen, sind auffällig in Diktaturen gegeben. Aber auch eine unkontrollierte Monopol­isierung der Massenmedien und autoritäre, religiös oder politisch motivierte Erziehungs­formen können Indoktrination fördern. Dabei werden die (scheinbar) positiven Seiten des Systems überhöht, während kritische oder missliebige Informationen unterdrückt werden.
Die Art und Weise, Sprache durch Indoktrination zu verändern, wiederholt sich offensichtlich.

Quelle: Wikipedia: Indoktrination
So wie staatliche Stellen in der DDR die offizielle Sprache beeinflussten, so griffen sie auch unmittelbar in die Arbeit der Lexikographen ein, sodass 1970 die Konzeption des WdG geändert werden musste. Man wollte "durch fragwürdige lexikographische Mittel die These stützen, in der DDR werde – nach damals nur zwanzigjähriger politischer Sonderentwicklung – nicht mehr das gemeinsame Deutsch, sondern eine von der Bundesrepublik schon wesentlich verschiedene Sprachvariante gesprochen (und nicht nur im 'Neuen Deutschland´ geschrieben)." (Schmidt 1992, 27) In der Vorbemerkung zu Band 4 des WdG hieß es deshalb: "Für den Lexikographen werden die sprachlichen Divergenzen zwischen der DDR und der BRD vor allem in der Veränderung der Bedeutungen, im Aufkommen neuer Wörter und im Zurückgehen alter Bildungen fassbar." (WdG, Bd.4, I) Die Bedeutungsdifferenzierungen ergeben "sich aus einer Veränderung der den Bedeutungen zugrundeliegenden Begriffe einschließlich deren Wertung ..." (ebenda, I).
Kann man sich mal durchlesen und schauen, welche Parallelen es zu den gender-Bestrebungen gibt:
3.1 Offiziell geprägter und propagierter Wortschatz

Neben der Alltagssprache existierte eine von Partei und Medien propagierte Sprache. Diese prägte weitgehend die offizielle und institutionelle Kommunikation und wurde insbesondere von den Vertretern der Partei- und Staatsmacht eingeführt und in allen Bereichen des öffentlichen Lebens kontrolliert. Die sprachliche Entwicklung der sogenannten allseitig gebildeten sozialistischen Persönlichkeit wurde demnach bewusst gesteuert. Entgegen tritt uns dieser Sprachgebrauch überwiegend in den Leitartikeln der Zeitungen, Kommentaren der Parteiorgane, den Parteidokumenten des Politbüros der SED. Er ist wegen seiner schriftlichen Form sprachwissenschaftlich gut zu analysieren. Zu dem von offizieller Seite geprägten und propagierten Wortschatz gehörten:

1. neue Lexeme und Wortgruppenlexeme wie Neuerer, Dienstleistungskombinat, Dispensairebetreuung, Kinderkombination (kurz Kiko), Betriebskollektivvertrag, Personenkennzahl, gesellschaftliche Gerichte, öffentlicher Tadel, Kommunale Wohnungswirtschaft, mit denen Gegenstände oder gesellschaftliche Vorgänge bezeichnet wurden. Dabei spielte es keine Rolle, ob ein Wort/eine Wortgruppe und mithin das Denotat (Sache, Gegenstand) "auf der jeweils anderen Seite bekannt ..und gelegentlich gebraucht [wurden]" [9], da sie nur sprachtypisch für die Kommunikationsgemeinschaft DDR waren.

2. Neubenennungen, die aus politisch-ideologischen und wertenden Gründen geprägt wurden, um bereits vorhandene Benennungen zu ersetzen. In diese Gruppe gehörten DDR-Prägungen wie Sekundärrohstoffe für Altstoffe, Dreiraumwohnung für meist nur eine 2 1/2-Zimmer-Wohnung, Feierabendheim für Seniorenheim, Bürger im höheren Lebensalter für Rentner. Diese Lexeme hatten in Ost und West eine (fast) gleiche Bedeutung, aber die damit verbundene Nebenbedeutung (Konnotation) war eine andere. Manchmal bekamen die Wörter auch eine neue Bedeutung, wie es bei dem Lexem Dokument der Fall war. Dokument sollte das Wort Pass ersetzen. Ob Neubenennung oder Neubedeutung, die neu geschaffenen Lexeme sollten bei den Sprachteilnehmern eine positive Wertung auslösen. Bei dem Lexem Dokument und dem Syntagma Bürger im höheren Lebensalter ist es nach meinen Recherchen nicht gelungen, den gewünschten offiziellen Sprachgebrauch auf die Alltagssprache zu übertragen, bei den drei anderen schon.
....
https://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42769/ddr-sprache


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.12.2020 um 21:51
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wir drehen uns im Kreis.
Soll vorkommen, hab ich mal gehört.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wie ich schon mal schrieb, sehe ich da einen Unterschied.
Nur welchen Unterschied du da sehen willst, hast du nicht dazu geschrieben.
Aber erkläre mal, warum ausgerechnet NUR dieses Gendersternchen solche großen Probleme beim Lesen (nicht beim Sprechen o. Vorlesen!) bereitet, aber die anderen Anmerkungzeichen respektive Apostrophe, Sternchen anderer Art, Schrägstriche, Doppelpunkte, Anführungszeichen, Bindestriche etc. absolut keine Probleme im Lesefluss macht!
Mir ist das echt ein Rätsel, warum nur das Gendersternchen das schwarze Schaf unter allen Sonderzeichen sein soll.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.12.2020 um 21:52
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Kann man sich mal durchlesen und schauen, welche Parallelen es zu den gender-Bestrebungen gibt
Willst du etwa auch unterstellen, dass gendern in der Sprache die gleiche Zielsetzung hat, wie die Parolen des DDR Regimes?
Solche Versuche verbuche ich unter Demagogie. Meine Meinung dazu.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.12.2020 um 21:53
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Die Art und Weise, Sprache durch Indoktrination zu verändern, wiederholt sich offensichtlich.
Achja?
Und warum ist nur von der DDR die Rede?
Weil es keine Parallele zur Bundsrepublik Deutschland gibt!
Nur Höcke, Kubitschek und Co sehen Parallelen!


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.12.2020 um 22:02
Es ist unglaublich, was man alles auffährt, um irgendwie aufzeigen zu können, dass gerade etwas Furchtbares passiert. Anne Will hat gegendert, das ist Indoktrination.....wie in der DDR. Unfassbar. Da ist man sich für nix zu schade, gell @Seidenraupe


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.12.2020 um 23:15
@tudirnix
Im Kern hat @Seidenraupe recht, denn es geht rein um Ideologie und den Wunsch nach neuer Deutungshoheit.
Dazu - gerade was den Geschlechterpunkt angeht- ein
Schuss Homöopathie, ein paar Thesen werden so lange wiederholt, bis manche sie glauben. Ob es stimmt, spielt keine Rolle. Biologie? Egal...
Ein guter Kommentar:
https://m.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-was-es-ueber-sie-aussagt-wenn-sie-glauben-ihr-geschlecht-sei-eine-sache-der-biologie_id_11517292.html


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16.12.2020 um 23:27
@abberline
Auch dir ist nichts zu peinlich gendergerchte Sprache mit der DDR zu vergleichen und jetzt auch noch mit Homöopathieglaube gleichzusetzen. Auch das verbuche ich unter kläglichem Versuch der Demagogie.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Und warum ist nur von der DDR die Rede?
Weil es keine Parallele zur Bundsrepublik Deutschland gibt!
Nur Höcke, Kubitschek und Co sehen Parallelen!
Danke @eckhart


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17.12.2020 um 00:11
@abberline
aus dem Kommentar:
Aktivistinnen, die sich die Hoden wachsen

Oder sind vielmehr Transsexuelle das Ziel der Baumaßnahme? Dann allerdings wäre die Investition in gesonderte Toiletten für die Katz. Der Transsexuelle besteht ja gerade darauf, ein Mann oder eine Frau zu sein, nur unglücklicherweise im falschen Körper beheimatet. Dass die Krankenkasse die Kosten für eine Geschlechtsumwandlung übernimmt, lässt sich nur damit begründen, dass Geschlecht eben keine Frage der Definition, sondern eine der Hormone ist. Wäre es anders, könnte man sich die Kosten für die Behandlung sparen. Dann müsste man dem Transsexuellen lediglich sagen, dass die binäre Ordnung ohnehin passé sei.

Je ausführlicher man sich mit der Materie beschäftigt, desto verwirrender wird es. In Kanada ist eine Gender-Aktivistin vor Gericht gezogen, weil sich die Mitarbeiterinnen mehrerer Schönheitsstudios geweigert hatten, ihr die Hoden zu wachsen. Die Aktivistin machte geltend, die Weigerung stelle eine Diskriminierung als Frau dar. Der Komiker Ricky Gervais hat die Geschichte zum Teil seines Stand-up-Programms gemacht, womit er sich augenblicklich den Vorwurf der Minderheitenfeindlichkeit einhandelte.
Realsatire vom Feinsten.
Manchmal lohnt es sich, ein wenig Abstand zu gewinnen. Ich bin seit zwei Wochen in Kenia und Tansania unterwegs. Ich kann natürlich nicht genau einschätzen, wie viele Menschen hier der Meinung sind, dass eine Romanautorin verdammt gehört, weil sie nach wie vor an die Biologie glaubt. Meine Vermutung wäre: Es sind weniger als 0,1 Prozent. Die meisten Menschen, die in Afrika leben, wissen noch nicht mal, was ein Gender-Stern ist. Würde man ihnen sagen, dass sich Frau und Mann als Geschlechter überholt haben, würden sie nur den Kopf über den verrückten Weißen schütteln.

In Wahrheit lassen sich die Zentren der neuen Geschlechtertheorie auf einer Weltkarte relativ gut eingrenzen. Es sind die amerikanischen Hochschulen an den beiden Küsten der USA sowie die europäischen Universitätsstädte, wobei Deutschland als Verbreitungsgebiet besonders hervorsticht. Was zu einer interessanten Frage führt: Wenn die Gender-Theorie den Anspruch erhebt, für alle Menschen zu gelten, muss man dann nicht unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass die Bewohner Afrikas besonders rückständig sind?

Vielleicht sollten die Vertreter der „Gender Studies“ mal mit den Kollegen von den „Kolonialismusstudien“ reden. Eine Tür weiter könnte man ihnen sagen, warum die Zeiten, als man im Westen glaubte, dem Rest der Welt überlegen zu sein, eigentlich vorbei sind.
auch sehr gut.

aber das dringt garantiert nicht ans Ohr der pc Fraktion.
Quelle: https://m.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-was-es-ueber-sie-aussagt-wenn-sie-glauben-ihr-geschlecht-sei-eine-sache-der-biologie_id_11517292.html


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.12.2020 um 06:38
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Hoden zu wachsen.
ist halt die Frage, ob man Bikini-Waxing nur für ein Geschlecht anbieten soll/darf, und ob ein Gynäkologe auch männlich sein darf.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Die meisten Menschen, die in Afrika leben, wissen noch nicht mal, was ein Gender-Stern ist.
viele in Afrika wissen nicht, dass es Atheismus gibt. Und wenn man ihnen davon erzählt, sind sie noch verwunderter, dass das straffrei ist.


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17.12.2020 um 06:57
Einfach das Gendern in der Sprache abschaffen, man sagt doch auch nicht "Liebe werktätige und arbeitssuchende schwarze und weisse Bürger*Innen". Aber nur, wenn man möchte und nicht seelisch an der Veränderung der deutschen Sprache zerbricht.
und wenn ich gerade auf dem Klo bin, dann studiere ich nicht mehr Jus?

@Bishamon In dem Moment nicht, nein.
Quelle: dieser Thread

Und wenn einer auf dem Klo ans Handy geht und sagt, dass er grad auf dem Klo ist und dass er Jura und nicht BWL studiert? "Ich bin aufm Klo.... und nein, ich studiere Jura" oder "Ich studiere sonst Jura und nicht BWL, bin aber gerade auf dem Klo." , was klingt besser?

Ist der Satz "Ich studiere SONST Jura, bin aber grad wie gesagt auf dem Klo" denn etwa richtig?
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Bürger im höheren Lebensalter für Rentner.
Wenn's nur die gewesen wären und keine Illegalisierung von Homseyualitär und Religionsfreiheit


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.12.2020 um 07:06
Im grunde gerate ich bei diesen Themen immer ein wenig durcheinander.

Anderseits schreiben viele Mann und Frau sind gleich, oder sollen gleich behandelt werden, die dann anschließend drauf bestehen das Frauen und Männer unterschiedlich betitelt werden.

Ich nehme von mache die sprache mal ganz genau ;-)


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.12.2020 um 08:20
Zitat von LinksliberalLinksliberal schrieb:Wenn's nur die gewesen wären und keine Illegalisierung von Homseyualitär und Religionsfreiheit
witzigerweise wurde der $175 in der DDR zuerst abgeschafft. Die BRD zog erst Jahre später nach, obwohl Demokratie.
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Anderseits schreiben viele Mann und Frau sind gleich, oder sollen gleich behandelt werden, die dann anschließend drauf bestehen das Frauen und Männer unterschiedlich betitelt werden.
genau, da bin ich wieder bei meinem Doktor-Beispiel. Da geht es, dass beide gleich betitelt werden.
Dr. Müller -> egal ob es Mann oder Frau ist.

Könnte z.B. mit Direktor genauso laufen. Und dann sogar noch abkürzend: Dkt Müller


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.12.2020 um 08:26
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da geht es, dass beide gleich betitelt werden.
warum gibt es dann Magistra und Doktorin?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.12.2020 um 08:29
Zitat von BishamonBishamon schrieb:warum gibt es dann Magistra und Doktorin?
das ist doch mein Reden, das gehörte dann abgeschafft, wenn man sich darauf einigen könnte, dass "Doktor" z.B. kein gen.Maskulinum ist, sondern ein geschlechtsneutraler Begriff.

Wie gesagt, bei "Dr." stößt sich doch bis jetzt auch niemand daran.
Wie oft hieß es schon, "sie hat ihren Doktor gemacht, ihre Doktorarbeit gemacht" usw.
Will man irgendwann dann auch mal sagen "sie hat ihre Doktor:innen-Arbeit gemacht?
Oder sie hat ihre Doktor:in gemacht (klingt doch auch irgendwie bescheuert, finde ich)


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17.12.2020 um 08:33
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Oder sie hat ihre Doktor:in gemacht
ist "seinen Doktor machen" die Abkürzung für "seine Doktorarbeit machen"?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.12.2020 um 08:36
Zitat von BishamonBishamon schrieb:ist "seinen Doktor machen" die Abkürzung für "seine Doktorarbeit machen"?
nein, denke ich nicht.
Aber das ist mMn auch irrelevant.
Denn es gibt so und auch so den Ausspruch "seinen/ihren Doktor gemacht". Zumindest da wo ich wohne, weiß nun nicht, ob es das in anderen Gegenden auch gibt.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.12.2020 um 08:42
Zitat von OptimistOptimist schrieb:nein, denke ich nicht.
hm ...

"doktorieren":
, den/seinen Doktor machen, die Doktorarbeit schreiben,
https://www.wortbedeutung.info/promovieren/


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17.12.2020 um 08:45
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Es ist unglaublich, was man alles auffährt, um irgendwie aufzeigen zu können, dass gerade etwas Furchtbares passiert. Anne Will hat gegendert, das ist Indoktrination.....wie in der DDR
Ja, ist schon toll, was hier an Demagogie und Realitätsverdrehungen aufgebracht werden.
Ist schon wirklich schäbiges "Argument" so zu tun, als habe gendern auch nur im Entferntesten etwas mit Diktaturen wie der DDR zu tun.

Das ist derart schäbig und gaga, dass ich da nicht mitdiskutiere.
Denn da gibt es nichts zu diskutieren.


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