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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

19.863 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:03
Zitat von Dr.PlökeDr.Plöke schrieb:Mansa Musa kann demnach beliebig besetzt werden?
Der hat im 14. Jahrhundert gelebt, war von Adel, kannte noch keinen Kolonialismus (...also von europäischer Seite zumindest) und hat evtl. selbst ein zwei Sklaven gehalten... also praktisch analog zu Anne Boleyn was die Relevanz der Hautfarbe betrifft. :3
Nochmal:
das Problem ist, dass die richtungen NICHT äquivalent sind. Es hat geschichte, dass weiße den POC menschen die rollen klauen. Andersrum geschieht das selten, bzw. geschah historisch eigentlich nie.

Darum ist es immer etwas anrüchig, wenn in irgendeinen asia streifen einfach weiße reingecasted werden oder in Ägypten oder sonstwo, währenddessen es unproblematisch ist, wenn james bond schwarz ist. Weil Weiße schlichtweg genug rollen, auch genug hauptrollen haben,



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:05
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Na und? Wär das jetzt auch super anstößig, irgendeine Zofe zu erfinden, die es nicht gab?
Hat jemand behauptet es sei anstößig, etwas zu erfinden, was es nicht gab? Nein, das hat niemand. Im Gegenteil wurde gesagt, es wäre besser, sie hätten eine fiktive, englische, schwarze Königin erfunden und die Diskussion vermieden.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es ist immer noch so, dass POC schwierigkeiten haben, hauptrollen zu bekommen.
Und dagegen kann man gerne was machen. Deswegen muss ich nicht jede verteilte Rollenbesetzung befürworten.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es ist daher immer noch anstößig, weiße in schwarze rollen zu casten, umgekehrt aber nicht. Weil weiße genug rollen zum spielen haben.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Das kann man nur sagen, wenn man einen Unterschied zwischen den Menschen macht.



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:06
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Hat jemand behauptet es sei anstößig, etwas zu erfinden, was es nicht gab? Nein, das hat niemand. Im Gegenteil wurde gesagt, es wäre besser, sie hätten eine fiktive, englische, schwarze Königin erfunden und die Diskussion vermieden.
Warum wäre das besser? Dann würden sich das weniger leute angucken, weil du nicht die anna boleyn marke hast.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Und dagegen kann man gerne was machen. Deswegen muss ich nicht jede verteilte Rollenbesetzung befürworten.
Musst du auch nicht, gibt ja genug leute, die das toll finden. Ich finds auch gut.
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Das kann man nur sagen, wenn man einen Unterschied zwischen den Menschen macht.
Oder wenn man eben empathisch ist. Denn es ist ein unterschied, ob man einer ethnie angehört, die jahrzehnte oder jahrhunderlang diskriminiert wurde, oder nicht.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:12
@shionoro
Ja aber dann bring doch nicht so Scheinargumente und sag doch einfach direkt, dass du es prinzipiell blöd findest wenn Rollen "außerhalb ihrer ethnischen Grenzen" besetzt werden, aber dass das jetzt halt bei schwarzen Schauspielern okay ist, weil das früher von weißen nicht okay war und die dann jetzt mal dran sind und da quasi zur Entschädigung eben ein Doppelstandard ausgelebt werden darf.

Es würde mich dann nur interessieren, wie lange wir dann warten bis wir die Konventionen wieder umdrehen... oder werden die dann so nach knapp (puh den Film kommerziellen Film gibt es so knapp seit den 1910ern, und wenn wir deine "bis in die 2010er braungebrannten weißen Ägypter" mal annehmen) mache wir's rund und sagen 100 Jahren einfach aufgehoben und jeder darf jeden resp. jeder nur sich selbst spielen?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:13
Zitat von shionoroshionoro schrieb:weil du nicht die anna boleyn marke hast.
Also geht es nur darum, mit dem prominenten Namen einer Königin zu wedeln, um Aufmerksamkeit zu generieren? Dann gibt es noch weniger Grund dafür, überhaupt Anne Boleyn zu verwenden.

Anders gesagt, es ist nicht die Geschichte um Anne Boleyn, es ist optisch nicht Anne Boleyn, die Hintergründe sind andere als bei historischen Anne Boleyn, es ist zufällig eine Schwarze vom selben Stand wie Anne Boleyn, die sich zufällig beim selben Ehemann wiederfindet und den selben Namen hat, ABER SIE IST NICHT ANNE BOLEYN. Deswegen ist es okay, wenn sie von einer Schwarzen gespielt wird.

Aber die, die muss dringend Anne Boleyn heißen, denn woher sollten die Leute sonst wissen, dass es sich dabei NICHT um Anne Boleyn handelt?
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Denn es ist ein unterschied, ob man einer ethnie angehört, die jahrzehnte oder jahrhunderlang diskriminiert wurde, oder nicht.
Aber es ist auch ein Unterschied, wenn man sagt, man will eine nicht diskriminierende, gleichberechtigte Welt oder sagt, ich will, dass jetzt mal das Übergewicht auf der vorher marginalisierten Seite liegt. Es ist genau das, was @Dr.Plöke sagt - dann sei einfach ehrlich und sagt, dass dir die Doppelstandards gefallen, ist ja okay.

Aber tu nicht zu unser aller Peinlichkeit so, als wären sie nicht offensichtlich für jeden.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:18
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Also geht es nur darum, mit dem prominenten Namen einer Königin zu wedeln, um Aufmerksamkeit zu generieren? Dann gibt es noch weniger Grund dafür, überhaupt Anne Boleyn zu verwenden, deren Nachkommen immerhin heute noch leben und ebenfalls ein berechtigtes Interesse dran haben, ihre Vorfahrin als Mutter der legendären Viktoria nicht nur als Marktschreierischer Effekt verwendet zu sehen.
Für Produzenten geht es besonders darum, ja. Obd ie weiß ist oder nicht. Was glaubst du, warum die AB nehmen und nicht irgendeine no name Gräfin? Was glaubst du, warum the crown gemacht wird, aber nicht königin irgendwas von belgien? Weil da eine marke hinter steckt.

Was hast du denn gedacht?
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Aber es ist auch ein Unterschied, wenn man sagt, man will eine nicht diskriminierende, gleichberechtigte Welt oder sagt, ich will, dass jetzt mal das Übergewicht auf der vorher marginalisierten Seite liegt. Es ist genau das, was @Dr.Plöke sagt - dann sei einfach ehrlich und sagt, dass dir die Doppelstandards gefallen, ist ja okay.

Aber tu nicht zu unser aller Peinlichkeit so, als wären sie nicht offensichtlich für jeden.
Es ist aber nicht so, dass wir in einer gleichberechtigten welt leben. Noch immer haben es schwarze schauspieler schwerer. Dass die ne rolle spielen können, die historisch weiß war, ist gut. Das ist kein ungleichgewicht.
Zitat von Dr.PlökeDr.Plöke schrieb:Ja aber dann bring doch nicht so Scheinargumente und sag doch einfach direkt, dass du es prinzipiell blöd findest wenn Rollen "außerhalb ihrer ethnischen Grenzen" besetzt werden, aber dass das jetzt halt bei schwarzen Schauspielern okay ist, weil das früher von weißen nicht okay war und die dann jetzt mal dran sind und da quasi zur Entschädigung eben ein Doppelstandard ausgelebt werden darf.

Es würde mich dann nur interessieren, wie lange wir dann warten bis wir die Konventionen wieder umdrehen... oder werden die dann so nach knapp (puh den Film kommerziellen Film gibt es so knapp seit den 1910ern, und wenn wir deine "bis in die 2010er braungebrannten weißen Ägypter" mal annehmen) mache wir's rund und sagen 100 Jahren einfach aufgehoben und jeder darf jeden resp. jeder nur sich selbst spielen?
Das ist aber kein scheinargument. Ich habe probiert die detailliert zu erklären, was der unterschied ist. Scheinbar hat es nicht funktioniert.
Es ist nicht prinzipiell blöd, jemanden außerhalb ihrer ethnischen grenzen zu besetzen. Es ist nur eben anstößig, wenn man die mehrheit in rollen von minderheiten casted, weil man denen dann auch noch die rollen wegnimmt, die sie sonst safe bekommen würden. Und das macht man heute nicht mehr so schlimm wie in den 50ern, aber eben immer noch.

Die Konventionen werden sich gar nicht umdrehen, sollten die weißen nicht gerade versklavt werden. Irgendwann, wenn man in 100 jahren in einer besseren welt lebt, mag das dann noch anders sein, aber in deiner lebzeit sicher nicht.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:22
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Und das macht man heute nicht mehr so schlimm wie in den 50ern, aber eben immer noch
In welchen Produktionen ?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:23
@shionoro
Mich würde an der Stelle tatsächlich mal interessieren, ob du da aktuelle -also nicht historische... das kommt hier im Thread ja schnell mal durcheinander- Zahlen hast, wie so die ethnischen Verhältnisse aussehen was Filmrollen angeht (am besten wäre da natürlich mal die Filmbranchen unterschiedlicher Länder abzugleichen) und noch viel mehr was die zahlreichen schwarzen Rollen angeht die heute noch in weiße umgeschrieben werden?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:24
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Scheinbar hat es nicht funktioniert.
Weil es keinen Sinn ergibt und wir uns auf völlig anderen Ebenen bewegen - wie immer bei der PC.

Ich versuche dir den Faden aufzudröseln. Wir haben hier zwei Fraktionen, die, die, wie du, die Besetzung klasse finden, weil Schwarze empowert werden und sichtbar gemacht werden, ein Teil des ihnen historisch zugefügten Leides "erstattet" bekommen, weil jetzt mal sie vorne in der Reihe stünden.

Das ist die PRO Fraktion.

Auf der anderen Seite beispielsweise ich. Ich sehe ein, dass die Behandlung vom Schwarzen im Filmgeschäft lange Zeit zu derem Nachteil war. Ich glaube aber auch, und halte diesen deinen Gedanken für einen Trugschluss, dass man dieses Unrecht nicht durch jetzige Überkorrektur beikommt - es macht das Unrecht nicht ungeschehen, sondern erzeugt neues, gleichartiges Unrecht.

Denn Menschen wie ich, wir würden uns aus Empathie nicht nur für die bislang marginalisierten, sondern im Sinne der Völkerverständigung für alle wünschen, dass Ungerechtigkeiten jedweder Richtung in jedweder Richtung einfach ein Ende finden, und von nun an alle paritätisch behandelt würden.

Dieses Ansinnen sehen wir aber durch Leute wie dich, die einen Mangel von Gerechtigkeit auf einer Seite ausmachen und es mit dem zu Zuschütten mit Zuwendung kuriert sehen wollen, in Gefahr, da das nichts mit Parität zutun hat.

Daher können wir nicht zueinander finden, da du glaubst, Empathisch zu sein, dich aber nur auf eine Seite schlägst, während die wirklich Empathischen nicht wollen, dass überhaupt irgendwer benachteiligt wird.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:30
Ganz simples Beispiel um deinen Trugschluss aufzudecken:

Über Jahrhunderte waren Frauen von Wahlrecht ausgeschlossen. Nachdem ihnen das Wahlrecht gewährt wurde, hat man ihnen zum Ausgleich nicht etwa Doppelstimmen gewährt, man hat auch nicht gesagt, jetzt wählen fünf Mal nur die Frauen, sondern es gab einen Tag X, und ab da galt das Gleiche für Alle.

Und sicher lässt sich bei so etwas freiem wie die bildschaffenden Künste nicht einfach ein Tag X bestimmen, aber nach deiner Methode, erreichen wir diesen Tag X niemals.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:32
@shionoro
was ist nun mit Iris Berben als Dr. Martin Luther King in einem US-amerikanischen Film über die Bürgerrechtsbewegung ?

Ist es nicht erklärtes Ziel der pc, über Alter, Hautfarbe, Geschlecht, Nationalität komplett hinwegzusehen?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:33
Zitat von XsaibotxXsaibotx schrieb:In welchen Produktionen ?
Es ist einfach ein offenes geheimnis, dass du als weißer leichter an hauptrollen kommst als als schwarzer. Als schwarzer spielst du dann halt eben flüchtlinge. Und als türke eben den türken, wenn der mal gebraucht wird.

https://www.dw.com/de/diskriminierung-im-deutschen-film/a-19007719
„Die Rollen, die ich angeboten bekomme, kann ich in einem Wort zusammenfassen: Kanaken“, sagt der Schauspieler Tayfun Bademsoy. Er ist in der Türkei geboren, mit zehn Jahren nach Berlin gekommen und spricht akzentfrei Deutsch. Seit 36 Jahren arbeitet er in Deutschland als Schauspieler. Die Rollen, die ihm angeboten werden: Gemüsehändler oder Terroristen. An diesen klischeehaften Angeboten hat sich in den letzten Jahren auch nicht viel geändert, erzählt er.

Bademsoy sieht eine starke Diskriminierung in der Branche. Schauspieler mit Migrationshintergrund würden nur selten gute Rollen bekommen. Schauspielagent Rudolf Oshege ist das Problem bekannt. Auch seine Klienten bekommen oft nur stereotype Rollen angeboten. „Das ist nicht gewollt oder gesteuert. Aber es schleicht sich so ein“, sagt er.
Ich arbeite ind er filmindustrie und es stimmt. Das ist so. Das ist kein böser wille, aber es ist etwas, was passiert.
Zitat von Dr.PlökeDr.Plöke schrieb:Mich würde an der Stelle tatsächlich mal interessieren, ob du da aktuelle -also nicht historische... das kommt hier im Thread ja schnell mal durcheinander- Zahlen hast, wie so die ethnischen Verhältnisse aussehen was Filmrollen angeht (am besten wäre da natürlich mal die Filmbranchen unterschiedlicher Länder abzugleichen) und noch viel mehr was die zahlreichen schwarzen Rollen angeht die heute noch in weiße umgeschrieben werden?
Kannst du dir hier durchgucken https://socialsciences.ucla.edu/wp-content/uploads/2019/02/UCLA-Hollywood-Diversity-Report-2019-2-21-2019.pdf

Es hat sich in den letzten jahren einiges getan. Aber eben genau WEIL man jetzt POC auch in rollen casted, wo man das vorher nicht tat.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:was ist nun mit Iris Berben als Dr. Martin Luther King in einem US-amerikanischen Film über die Bürgerrechtsbewegung ?

Ist es nicht erklärtes Ziel der pc, über Alter, Hautfarbe, Geschlecht, Nationalität komplett hinwegzusehen?
Nein, das ist nicht das erklärte Ziel der PC. Im gegenteil. Das wird oft falsch verstanden.

@EinElch

Dir werde ich später ausführlich antworten.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:34
Zitat von EinElchEinElch schrieb:Ganz simples Beispiel um deinen Trugschluss aufzudecken:

Über Jahrhunderte waren Frauen von Wahlrecht ausgeschlossen. Nachdem ihnen das Wahlrecht gewährt wurde, hat man ihnen zum Ausgleich nicht etwa Doppelstimmen gewährt, man hat auch nicht gesagt, jetzt wählen fünf Mal nur die Frauen, sondern es gab einen Tag X, und ab da galt das Gleiche für Alle.
schönes Beispiel, welches zeigt, wie es richtig geht.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Nein, das ist nicht das erklärte Ziel der PC. Im gegenteil. Das wird oft falsch verstanden.
dann erkläre das Ziel der pc bitte, damit es nicht falsch verstanden wird.


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17.02.2021 um 11:36
@shionoro
Gut ..... du kannst also keine Produktion benennen wo das noch so gehandhabt wird :note:
Stattdessen ausweichen auf einen Türkischen Schauspieler.


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17.02.2021 um 11:38
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es ist einfach ein offenes geheimnis, dass du als weißer leichter an hauptrollen kommst als als schwarzer.
Argumentum ad verecundiam.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ich arbeite ind er filmindustrie und es stimmt.
Für niemanden überprüfbar, kein berufbares Argument.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:39
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es hat sich in den letzten jahren einiges getan. Aber eben genau WEIL man jetzt POC auch in rollen casted, wo man das vorher nicht tat.
das sehe ich nicht. Ich sehe, dass man Schwarze castet.

ich vermisse Indigene (Indianer), Inuit, Araber, Inkanachfahren, Asiaten, Australische Ureinwohner in den Hauptrollen.
Da wo jetzt zunehmen als "Schwarz" wahrgenommene Menschen eine Hauptrolle einnehmen, würde ich gern mal einen Asiaten sehen.

Was ich sehe. ist eine Fortsetzung des "Scharz-Weiß" mit anderen Mitteln, aber keine Gleichberechtigung anderer, nämlich nicht-afroamerikanischer oder afroeuropäischer Menschen.

Wie kommt das?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:40
Ein weiterer Höhepunkt der konsequenten politischen Korrektheit. Die Engländer sind echter Vorreiter was das betrifft. Also wir haben jetzt Schwarze als Adelige jetzt kommt noch die Muttermilch, die nicht mehr so benannt werden sollte, das heißt jetzt "Milch vom Menschen". :D
Nur eine Frage der Zeit, bis es auch bei uns so weit ist: Aus Rücksicht auf Transsexuelle sollen auf Geburtsstationen in Großbritannien künftig auch geschlechtsneutrale Begriffe benutzt werden.
Das Personal auf den Geburtenstationen der Universitätskliniken Brighton und Sussex soll neue Begriffe rund um Kreißsaal, Gebärende und Neugeborene benutzen, berichten unter anderem die britische Zeitung „The Times“ und das Newsportal „Metro“.

„Milch vom Menschen” statt Muttermilch

Statt Muttermilch („Breastmilk“) sind Hebammen und Ärzte demnach gemäß neu eingeführter Sprachpolitik dazu angehalten, zukünftig auch „Milch vom Menschen” („Human Milk“) oder „Milch vom stillenden Elternteil“ zu sagen. Das „Brust geben“ („Breastfeeding) soll situationsbedingt mit „Oberkörper geben“ („Chestfeeding“) ersetzt werden./quote]

https://www.nordkurier.de/aus-aller-welt/hebammen-sollen-nicht-mehr-muttermilch-sagen-1542450602.html



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

17.02.2021 um 11:42
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Dir werde ich später ausführlich antworten.
Ich warte gespannt und bastel jetzt meine Spitfire weiter zusammen. Bis heute Abend.


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