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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

2.169 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: SPD ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 11:27
Zitat von BauliBauli schrieb:Ja, ne is klar, sollen auch die bezahlen, die sie nicht brauchen und auf dem Lande leben und garnicht mit dem ÖPNV fahren können.

Einer der wenigen guten Vorschläge, die heute aus der Politik kommen, solidarisch gegenüber der Stadtbevölkerung, die zu arm ist, sich ein Auto oder ein ÖPNV-Ticket zu leisten, und kostet nur ein Bruchteil dessen, was die Flüchtlinge kosten.
Zitat von BauliBauli schrieb:Wa ist daran gerecht?
Es ist gerecht, weil es solidarisch ist. Wenn den ÖPNV nur die subventionieren würden, die es wirklich brauchen, wäre es keine Subvention.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 11:40
Ja, die Überschrift ist wirklich inzwischen eher verwirrend, als zeitgemäß ;) .

Ich sehe gerade bei Phoenix alle möglichen CDU-ler rumjammern, weil sie wohl höchstwahrscheinlich das Finanzministerium an die SPD abgeben werden ...

Als wenn die SPD je an Vermögen von Reichen bzw den sog. Mittelständlern gegangen wäre.
Ich erinnere mal an H4, Krankenkassenbeiträge der ges. KV, an die unsozialen Entscheidungen von Rot-Rot damals in Berlin ...

Was an dieser Partei ist eigentlich noch sozialdemokratisch? :(

P.S. Martin Schulz hat nach wie vor sein Bundestagsmandat ;) .
Die Sache mit dem kostenlosen ÖPNV ist mir wurscht - ich kann sowieso samt Begleitung und sogar Hund kostenlos fahren :) .


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 12:17
Zitat von ThalassaThalassa schrieb:Die Sache mit dem kostenlosen ÖPNV ist mir wurscht - ich kann sowieso samt Begleitung und sogar Hund kostenlos fahren :)
Unabhängig vom Thema und wie man dazu steht kann man dir Gratulieren. Du hast Politik verstanden!


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 12:30
Zitat von antrax0815antrax0815 schrieb:Unabhängig vom Thema und wie man dazu steht kann man dir Gratulieren. Du hast Politik verstanden!
:D Ach, erstens war das ironisch gemeint und zweitens: diese ganze ÖPNV - Geschichte ist doch wieder nur so ein Schnellschuß, um mal wieder ins Gespräch zu kommen.
Noch von niemandem kam ein konkreter Vorschlag, wie man es gerecht finanzieren könnte oder wollte. Wobei es in Skandinavien Städte gibt, wo es funktionieren soll - könnte man sich ja mal schlau machen ;) ...
Das gleiche gilt mit dem drohenden Fahrverbot für Dieselfahrzeuge ... wie sollte das denn gehen, ohne Ausnahme- und Übergangsregelungen für z.B. den Nahverkehr, Lieferfahrzeuge, Handwerksbetriebe die auf ihre Autos angewiesen sind und beispielsweise Taxibetriebe ...


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 12:36
Zitat von ThalassaThalassa schrieb:Das gleiche gilt mit dem drohenden Fahrverbot für Dieselfahrzeuge ... wie sollte das denn gehen, ohne Ausnahme- und Übergangsregelungen für z.B. den Nahverkehr,
Bitte GLEICHZEITIG alle Dieselbusse (und LKW) mit Fahrverbot belegen und kostenlosen ÖPNV einführen.
ich kauf schon mal popcorn


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 12:53
@lawine
ich kauf schon mal popcorn
beeil dich besser das gibt es bald auch nur noch in der Mall am Stadtrand......die Läden in der Innenstadt können ja dann nicht mehr beliefert werden....


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 14:21
Zitat von LipizzanerLipizzaner schrieb:Die Grünen haben meiner Meinung nach eher Zukunftspotenzial als die SPD,
Nein. Die Grünen bedienen die ideologische Basis. In der Regel werden diese Parteien im Bund nicht größer als 15%. Das gleiche gilt auch für die Links Partei.
Zitat von LipizzanerLipizzaner schrieb:da den Grünen im Bereich Umweltpolitik traditionell die größte Kompetenz zugesprochen wird,
Ebenfalls nein. Bei den Grünen gibt es wenig Kompetenz. Das liegt daran, dass kompetente Menschen selten ideologisiert sind. Ein Beispiel: Die Grünen haben verlangt 10GW Kohlestrom vom Netz zu nehmen. Als man sie gefragt hat, wie dass denn genau gehen soll, wusste keiner was Sache ist. Gibt natürlich auch realistisch eingestellte bei den Grünen, wie der Palmer z.B. Aber das ideologische Kernklientel überwiegt doch bei weitem.
Zitat von LipizzanerLipizzaner schrieb:Die jetzt stattfindende Diskussion über den Vorschlag der Einführung eines kostenlosen ÖPNV für alle Menschen ist übrigens ein schönes Beispiel dafür, wie man Umweltschutz und Soziale Gerechtigkeit sinnvoll miteinander verbinden könnte, wenn auch dieser kluge Vorschlag nicht wieder mit irgendwelchen destruktiven Pseudo-Argumenten zerredet werden würde.
Das ist z.B. so eine Blödsinnforderung, vollkommen unrealistisch. Und außerdem nicht gerecht, da, wie schon einer erwähnt hat, nicht alle Menschen davon profitieren würden, diese dann aber mehr belastet werden. Man sieht, dass selbst der korrekte gerechte Überblick fehlt, geschweige eine realistische einordnung vorhanden ist.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 14:39
Zitat von parabolparabol schrieb:Es ist gerecht, weil es solidarisch ist.
Erzwungene Solidarität gibt es nicht! Du kannst Leuten etwas wegnehmen und es anderen geben. Das ist aber keine Solidarität und auch nicht gerecht. Zumal es die Gerechtigkeit nicht gibt. Und das die Menschen in der Stadt ärmer sein sollen als auf dem Land, dazu hätte ich gerne eine Statistik.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 15:00
Lipizzaner schrieb:
Die jetzt stattfindende Diskussion über den Vorschlag der Einführung eines kostenlosen ÖPNV für alle Menschen ist übrigens ein schönes Beispiel dafür, wie man Umweltschutz und Soziale Gerechtigkeit sinnvoll miteinander verbinden könnte, wenn auch dieser kluge Vorschlag nicht wieder mit irgendwelchen destruktiven Pseudo-Argumenten zerredet werden würde.
Zitat von FossFoss schrieb:Das ist z.B. so eine Blödsinnforderung, vollkommen unrealistisch. Und außerdem nicht gerecht, da, wie schon einer erwähnt hat, nicht alle Menschen davon profitieren würden, diese dann aber mehr belastet werden. Man sieht, dass selbst der korrekte gerechte Überblick fehlt, geschweige eine realistische einordnung vorhanden ist.
Also diskutiert man darüber. Das ist Politik.
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:sollten sie es lieber möglich machen, dass Menschen Nahverker nutzen können und auf dem Lande ausbauen!
Bei uns hier hat fast jeder Erwachsene ein Auto weil er es braucht! Das geht schon bei weiterführenden Schulen los. Der letzte Bus aus der Stadt fährt um kurz nach 16 Uhr, das schaffen viele Schüler gar nicht, sie müssen abgeholt werden , da muss Mutti ein Auto haben, selbst wenn sie nicht arbeitet weil Papa mit seinem auch 12 km weiter zur Arbeit ist.
Man ist auf mehrere Autos in der Familie angewiesen, muss diese unterhalten , finanzieren, und soll den Städtern, die quasi gar kein Auto brauchen, oder denen eines pro Familie genügen würde,
Das ist unsere Situation in Brandenburg, nahezu flächendeckend.
Die Bahnverbindungen wurden vor Jahren systematisch gekappt. Von Bussen kann hier gar keine Rede sein.
Einige wenige Bahnverbindungen funktonieren im Sommer (wegen der Touristen).
Aber auch dann muss man sich von der Bahnstation abholen lassen.
Ohne Auto kann man hier verrecken.
Schon zu Post, zur Bank oder zum Lebensmittel einholen, muss man ein Auto haben.

Und trotzdem sehe ich darin zwei verschiedene Aufgabe/Probleme.
Auf beiden Baustellen geht es um die Fahrgastbeförderung.
Jedoch sind die anzupackende Probleme verschieden.

Stadt: Zu viel Autos in den Straßen der Städte, schlechte Luft, Feinstaub, zugeparkte Straßen
Wie dem begegnen?

Und

Land: Von öffentlichen Verkehrsnetzen abgehängte Bürger.
(Hier müsste steuerlich unbedingt etwas getan werden. Wenn sich Familien nicht zwei Autos aus Prestigegründen hält, sondern zum Pendeln zur Arbeit braucht- und parallel um die Kinder zur Schule zu bringen, müsste sie entlastet werden.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 15:13
Einen kostenlosen ÖPNV fordern - und damit scheitern, ist allemal billiger (durchaus im doppelten Wortsinne), als sich mit der allmächtigen Auto-Lobby anzulegen und Fahrverbote auszusprechen.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 19:42
Wenn es jetzt schon u. a. um den kostenlosen öffentlichen Waynetrain zum Whateverest geht, ist jetzt dann dieser der "Herr S." wohl endgültig durchgenudelt worden und nun will ihn nichtmal mehr jemand im Bus mitnehmen^^

Ab mit dir ins digitale Nirwana, du pöser Thread :D


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 20:15
Zitat von DoorsDoors schrieb:Einen kostenlosen ÖPNV fordern - und damit scheitern
In Templin (Brandenburg) gab es 1998-2002 einen kostenlosen Nahverkehr (Busse).
Das war aufsehenerregend. Ich hab damals mit Interesse verfolgt, wie sich das in Templin entwickelt-und ob das Schule machen könnte.
Ausländische Delegationen reisten nach Templin, um das Experiment zu sehen.
Dann las ich, dass der Einzelfahrschein für 50 Pfennige verkauft wird.
Und heute?
In diesem Artikel steht, für knapp 4 Euro kann das Templiner Busnetz das ganze Jahr genutzt werden.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/nahverkehr-busfahren-umsonst-das-experiment-von-templin-a-1193404.html


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 20:59
Zitat von R4z0rR4z0r schrieb:Ansonsten sollte der Städter im Gegenzug bitte für meine Fahrtkosten auch aufkommen.
Der Städter soll im Gegenzug mal als Erntehelfer arbeiten, denn die Landwirte suchen händeringend Erntehelfer und Stallburschen, als Gegenleistung. Ärzte und Beamten können sich abwechselnd niederlassen um der Landbevölkerung medizinisch und für Anträge oder Pässe unter die Arme greifen.

Dann soll mir mal bitte jemand erklären, in welchen Zeittakten die Züge fahren sollen, damit alle Städter rechtzeitig zur Arbeit kommen. Soviel Atomstrom kann man garnicht produzieren, oder soll Ökostrom dafür genommen werden. Wer zahlt dann die noch höhere Stromrechnung oder sind die schon in den 13 Milliarden Euro eingepreist?
Zitat von parabolparabol schrieb:Einer der wenigen guten Vorschläge, die heute aus der Politik kommen, solidarisch gegenüber der Stadtbevölkerung, die zu arm ist, sich ein Auto oder ein ÖPNV-Ticket zu leisten, und kostet nur ein Bruchteil dessen, was die Flüchtlinge kosten.
Ja klar, wird nochmal oben drauf gesattelt. Wer kommt für die arme Landbevölkerung auf und Rentner, die noch nicht einmal bis zur einer Haltestation kommen. Hier gilt: Wer am lauteten schreit ist wichtig. Echt tolle Meinung und so uneigennützig und solidarisch.
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:In diesem Artikel steht, für knapp 4 Euro kann das Templiner Busnetz das ganze Jahr genutzt werden.
Ja schön, aber Brandenburg ist im Länderfinanzausgleich ein Nehmerland. Wer zahlt das denn bitteschön in der Endrechnung?

Um Näheres zu dem amtlichen PKW-Zulassung in Templin zu wissen und wie hoch das Passagieraufkommen ist, bräuchte man Zahlen um eine Gegenrechnung zu machen. Ich bin sicher, bei dem Beispiel werden dann auch westeutsche Städte zu Erholungorten, wenn denen aufgrund Fahrverboten und immer restrikitveren neuen Auflagen die Industrie abtrünnig wird.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

21.02.2018 um 23:24
hat eigentl MartinSchulz den Vorschlag des kostenlosen ÖNPV gemacht, oder wie kommt das Thema hier her?


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

22.02.2018 um 08:10
R4z0r schrieb:
Ansonsten sollte der Städter im Gegenzug bitte für meine Fahrtkosten auch aufkommen.
Zitat von BauliBauli schrieb:Der Städter soll im Gegenzug mal als Erntehelfer arbeiten, denn die Landwirte suchen händeringend Erntehelfer und Stallburschen, als Gegenleistung. Ärzte und Beamten können sich abwechselnd niederlassen um der Landbevölkerung medizinisch und für Anträge oder Pässe unter die Arme greifen.
Beides gute Punkte.
Absoluter Fachärztemangel hier. Hausärzte nehmen keine neuen Patienten auf, Physiotherapien (Wartezeit monatelang), Augenärzte (Notfallversorgung ja, ansonsten Wartezeit auf einen Termin über ein Jahr) usw


Und was Templin betrifft:
Das sollte nur ein Beispiel sein, dass so ein Konzept im Kleinen schon mal in D gewagt wurde.
Klar ist Templin klein und beschaulich. - Nicht zu vergleichen, mit Berlin u. anderen Städten.
Zitat von BauliBauli schrieb:Um Näheres zu dem amtlichen PKW-Zulassung in Templin zu wissen und wie hoch das Passagieraufkommen ist, bräuchte man Zahlen um eine Gegenrechnung zu machen. Ich bin sicher, bei dem Beispiel werden dann auch westeutsche Städte zu Erholungorten, wenn denen aufgrund Fahrverboten und immer restrikitveren neuen Auflagen die Industrie abtrünnig wird.
Ich habe gestern ein paar Artikel dazu gelesen (Zahlen werden auch genant).
Dort steht, dass es auch darum ging, Templin als Wohnort (für Familien) attraktiv zu machen.
(Also weder Verbesserung der Luft, noch Zahl der Autos verringern)

Damals (kann ich mich erinnern), Ende der 90er, las ich, dass die Templiner vor der Aufgabe standen ihr Straßennetz auszubauen und sich dann fragten, ob es nicht besser wäre, das Geld alternativ in den kostenlosen Nahverkehr zu stecken.
Allerdings ist die Geschichte 20 Jahre her - und ob ich mich richtig zurück erinnere ist fraglich.
Aber da das Netz nicht vergisst und es um 2000 schon das Internet gab, müsste ich dazu Genaueres finden können.
Zitat von BauliBauli schrieb:Ja schön, aber Brandenburg ist im Länderfinanzausgleich ein Nehmerland. Wer zahlt das denn bitteschön in der Endrechnung?

Geberländer- Nehmerländer....
Verstehe den Einwand nicht.
Soll das heissen, dass Nehmerländer keine eigene Politik machen dürfen?
Es gibt nun mal Regionen, die große Probleme schultern müssen.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

22.02.2018 um 10:11
Zitat von parabolparabol schrieb:Einer der wenigen guten Vorschläge, die heute aus der Politik kommen, solidarisch gegenüber der Stadtbevölkerung, die zu arm ist, sich ein Auto oder ein ÖPNV-Ticket zu leisten, und kostet nur ein Bruchteil dessen, was die Flüchtlinge kosten.
Es geht doch gar nicht darum Bedürftige kostenlos zu befördern, sondern darum Schadstoffe in der Luft zu verringern.
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Es gibt nun mal Regionen, die große Probleme schultern müssen.
Der öffentliche Nahverkehr ist im reichen Bayern genauso bescheiden und schweineteuer. Für 12 km bis in die Keisstadt und zurück zahlt man 7,80 Euro, das Problem ist auch hier - 3 Verbindungen am Tag sind einfach zuwenig.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

22.02.2018 um 10:28
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb: Für 12 km bis in die Keisstadt und zurück zahlt man 7,80 Euro
sooo billig? bei mir : ein Kilometer weniger, 60 ct mehr

am Sonntag 3 Busse, in der Woche gegen 18 Uhr der letzte, um wieder aufs Land zu kommen.
Tagsüber alle paar Stunden ein Bus, in den Ferien nur die Hälfte ....
mir könnte man diese Fahrten im Zehnerblock schencken - sie passen nicht zu einer normalen Lebensführung.
mir müsste man mit nem 50 € Schein winken, mich in einen leeren Bus zu setzen um zu Unzeiten in die stadt oder zurück zu fahren :)


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

22.02.2018 um 10:29
@lawine

Der Vorschlag eines kostenlosen ÖPNV ist dann doch zu gut, um noch von diesem ähhh, richtig, Schulz, zu stammen.

Ich finde das Argument 'ich hier auf dem Land hab nix davon' sehr kurzsichtig. Es gibt viele staatlich wahrgenommene Aufgaben, die von Vielen nicht in Anspruch genommen werden.

Mit dem gleichen Argument könnten Kinderlose oder Menschem mit erwachsenen Kindern fordern: Schließt die Schulen und die Kitas. Das wäre nicht zielführend. Andersherum zahlen auch Menschen ohne Auto den Autobahnausbau bzw deren Renovierung mit. Das ist halt die Idee eines Gemeinwesens. Ich muss nicht direkt selbst von Allem etwas haben.

Außerdem würde dadurch ein postiver Druck auf die Autoindustrie entstehen. Diesen Druck gibt die Autoindustrie zurück und das Vorhaben ist platt.
Es war ja auch General Motors, die schon in den 20er Jahren das funktionierende Straßenbahnnetz in den USA aufgekauft und stillgelegt hat. So viel Arbeit muss sich die Autoindustrie nicht mehr machen, dafür gibt es 'Lobby-Arbeit'.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

22.02.2018 um 10:40
Zitat von lawinelawine schrieb:am Sonntag 3 Busse, in der Woche gegen 18 Uhr der letzte, um wieder aufs Land zu kommen.
Ach so! Sonntags weiss ich gar nicht, mein Beispiel ist während der Schulzeiten. In den Ferien und am WE wird der um 7 Uhr wahrscheinlich entfallen.


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Martin Schulz Kanzlerkandidat - Wird jetzt alles gut für die SPD?

22.02.2018 um 10:45
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Außerdem würde dadurch ein postiver Druck auf die Autoindustrie entstehen. Diesen Druck gibt die Autoindustrie zurück und das Vorhaben ist platt.
statt den Individualverkehr immer mehr zu gängeln sollte man sich ENDLICH mal an die völlig irre Praxis des Güterverkehrs machen.
die Weltmeere sind voller Containerschiffe, die einen Dieseldreck in die Luft stoßen, da kannst du wohl den ganzen Verkehr einer deutschen Großstadt gegen ein Schiff aufrechnen.

die Politik sollte ENDLICH der irrwitzigen Praxis ein Ende bereiten, dass Zulieferung (ein Becher Johurt wird 3-5-10 mal mit Diesel-LKW durch Europa gekarrt bis er vom Endverbraucher mit dem kleinen Dieselauto gekauft wird.
ein Joghurtbecher , so wie wir ihn aus dem Supermarktregal kennen, hat rund 9000 !!! Kilometer in diversen DieselLKW hinter sich.
die gesamte Lagerhaltung in Europa findet auf der Straße, in rollenden Diesel LKW statt.
Erdbeeren aus Polen, Bakterien aus Schleswig-Holstein, Alumiumdeckel aus dem Rheinland: Dr. Stefanie Böge hat vor rund 20 Jahren einen Erdbeerjoghurt in seine Einzelteile zerlegt und für buchstäblich für jedes Teil die gefahrenen Kilometer, Transportkosten und Schadstoffe errechnet. Mehr als 9.000 Kilometer hat dieser Joghurtbecher hinter sich.
http://www.verbraucherschutz.be/cms/index.php?article_id=45&clang=0&article=143

ich darf mit meinem Auto in jede Umweltzone fahren, aber nur, wenn ich ein Bepperl auf der Scheibe kleben habe. Dieses Stück Folie auf Papier hat vermutlich auch 10.000 km in DieselLKW hinter sich -- was ein Irrsinn.


nehmen wir noch den Flugverkehr her, der weitaus klimarelevanter ist als der kleine Diesel Pkw von 1000x Max Mustermanns...

aber wir sind ja soooo stolz, wenn die Flughäfen mehr und mehr PAssagiere melden....

nehmen wir die SUV's her: wer bitte bracucht in der Großstadt einen SUV???#

#diese ganze Dieselverbotsdebatte ist eine einzige verlogene Angelegenheit und wird auf das Grundproblem - der Umweltverschmutzung, der Naturzerstörung, den Auswirkungen auf Mensch und Natur -keinen nennenswerten Einfluss haben.


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