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Problemwolfsrudel abschießen?

184 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Deutschland, Natur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Problemwolfsrudel abschießen?

14.10.2017 um 16:47
Zitat von TourbillonTourbillon schrieb am 29.09.2017:Der mensch ist nun mal das höhere Wesen in Vergleich zum Tier - Menschenlaben geht vor. Auch wenn das manche nicht wahrhaben wollen.
Und woran machst du fest, daß der Mensch das "höhere Wesen" ist? Am Blick in den Spiegel? Oder an der beschränkten "Menschen über alles"-Indoktrination, die die meisten von uns schon im Kindergartenalter genossen haben?
Der Mensch ist selber ein Tier, und ein sehr hässliches, grausames, hinterhältiges und schädliches noch dazu. Und immer geht ein Menschenleben ganz sicher nicht vor. In den meisten Fällen gehen Geld, Macht und Güter vor. Aber das ist ein anderes Thema.
Was macht Menschen denn so toll und wichtig?
Warum sollte Mensch X mehr Recht auf Leben haben als Wolf X?
Zitat von AlienpenisAlienpenis schrieb am 29.09.2017:solches getier gehört nicht in dichtbesiedeltes gebiet.
egal, ob da mal paar km platz sind - irgendwann kommen die
auch in die städte und dörfer.
Der Mensch ist in die Lebensräume der Tiere vorgedrungen, nicht andersrum.

Da die Anzahl der Menschen auf dem Planeten steigt und die Menschen mehr und mehr Platz für sich beanspruchen, müssten bestimmte Tierarten irgendwann ausgerottet werden oder nur noch in Zoos existieren, würde man deine Sicht als Maßstab nehmen.


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Problemwolfsrudel abschießen?

14.10.2017 um 19:09
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Wölfe sind keine Gefahr für Menschen.
Geparden auch nicht.
Vielleicht sollten wir welche aus Afrika importieren und in deutschen Wäldern aussetzen :)
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Menschen töten auch Menschen.
Tiere fressen auch Tiere. Warum aus Rücksicht dann eigentlich Vegetarier sein?
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Und woran machst du fest, daß der Mensch das "höhere Wesen" ist?
Vielleicht ist dir schon mal aufgefallen, dass Menschen intelligenter sind. Zeig mir ein Tier, das sprechen, lesen und schreiben kann
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Der Mensch ist selber ein Tier, und ein sehr hässliches, grausames, hinterhältiges und schädliches noch dazu.
Das grenzt ja schon an Menschenverachtung..


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Problemwolfsrudel abschießen?

14.10.2017 um 19:40
Zitat von TourbillonTourbillon schrieb:Vielleicht sollten wir welche aus Afrika importieren und in deutschen Wäldern aussetzen
Das sind artfremde Invasoren unserer Volksge... äh heimischen Flora und Fauna, du böser, böser Mensch!


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14.10.2017 um 23:37
Zitat von TourbillonTourbillon schrieb:Geparden auch nicht.
Vielleicht sollten wir welche aus Afrika importieren und in deutschen Wäldern aussetzen :)
Wie kommst du gerade auf Geparden? Geparden kommen nicht von hier und würden sich hier weder wohlfühlen, noch würden sie dem hiesigen Ökosystem bekommen, da sie nicht hierher gehören. Was hat das mit den Wölfen zu tun? Welche Quelle, abgesehen von Grimms Märchen und ein paar verärgerten Viehzüchtern und den Politikern, die ihre Stimme wollen, hast du eigentlich für die vermeintliche Gefahr durch Wölfe? Erzähl doch mal.
Zitat von TourbillonTourbillon schrieb:Tiere fressen auch Tiere. Warum aus Rücksicht dann eigentlich Vegetarier sein?
Was hat denn vegetarische Ernährung mit diesem Thema zu tun?
Zitat von TourbillonTourbillon schrieb:Vielleicht ist dir schon mal aufgefallen, dass Menschen intelligenter sind. Zeig mir ein Tier, das sprechen, lesen und schreiben kann
Intelligenz ist doch kein Maßeinheit für den Wert von Lebewesen. Es gibt Menschen die eine so starke geistige Behinderung haben, daß ihre Intelligenz unter der eines Wolfes liegt. Deiner Logik nach dürfen die Wölfe dann zumindest diese armen Leute töten. Und Kindstötungen, ganz besonders Neonatizid, hast du auch gerade abgesegnet, denn die Kleinen können weder lesen noch schreiben noch sprechen und sind Erwachsenen von der Intelligenz her deutlich unterlegen. Soviel mal dazu.

Tiere können übrigens lesen, schreiben und sprechen, ganz auf ihre Art. Eine Katze zum Beispiel kann mittels Kratz- und Duftmarkierungen ganz klare Nachrichten an ihre Artgenossen "schreiben" und andere Katzen können ganz klar lesen, was dort steht. Und Tiere sprechen natürlich auch. Tiere kommunizieren über Laute, Mimik, Körperhaltung, Farbe, Düfte, und noch mehr. Deine Annahme, daß die Fähigkeit der sinnvollen und effektiven Kommunikation zwingend an die menschliche Art zu sprechen gebunden ist, zeugt davon, daß du dich ganz offensichtlich noch gar nicht mit diesem Thema befasst hast.

Tiere können ausserdem viele Dinge, die Menschen nicht können, oder nur dann können, wenn sie sie mühsam erlernt haben. Das nur mal so nebenbei.
Zitat von TourbillonTourbillon schrieb:Das grenzt ja schon an Menschenverachtung..
Nein, das IST Menschenverachtung. Ich habe keine Achtung für die Spezies die Gift und Scheiße in ihr eigenes Trinkwasser leitet und dann allen Ernstes noch die Dreistigkeit besitzt sich anderen Spezies überlegen zu fühlen.


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15.10.2017 um 00:14
Achja, lieber gleich wieder töten!

Die Menschen breiten sich nunmal immer weiter aus. Irgendwo müssen die Tiere ja leben können. Aber mit steigender Population und mehr roden der Wälder wird der Lebensraum weniger. Wo sollen sie dann noch hin? In Zoos eingesperrt werden?
"Tiere sind den Menschen wichtig, im Vergleich aber nicht so wichtig wie Essen, Arbeit, Geld und wirtschaftliche Entwicklung", schreiben sie in "Science". "Solange wir Tiere in Ökosystemen weiter als irrelevant für diese Grundbedürfnisse halten, werden Tiere die Verlierer sein." Schon bald werde es acht bis neun Milliarden Menschen auf der Erde geben, die Mittelklasse wachse auf drei Milliarden an, die von Städten vereinnahmte Fläche verdopple sich. Den Tieren unter diesen Umständen Platz zum Leben einzuräumen, werde nicht leicht sein.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artensterben-jaehrlich-verschwinden-58-000-tierarten-a-982906.html


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15.10.2017 um 00:18
Zitat von Dark_MechaDark_Mecha schrieb:"Tiere sind den Menschen wichtig, im Vergleich aber nicht so wichtig wie Essen, Arbeit, Geld und wirtschaftliche Entwicklung", schreiben sie in "Science". "Solange wir Tiere in Ökosystemen weiter als irrelevant für diese Grundbedürfnisse halten, werden Tiere die Verlierer sein." Schon bald werde es acht bis neun Milliarden Menschen auf der Erde geben, die Mittelklasse wachse auf drei Milliarden an, die von Städten vereinnahmte Fläche verdopple sich. Den Tieren unter diesen Umständen Platz zum Leben einzuräumen, werde nicht leicht sein.
Wenn ich daran denke, was die Menschen mit allen anderen Lebewesen und diesem Planeten machen, dann ist mein einziger Trost das Wissen, daß sich diese Scheißspezies am Ende auch selber ausrotten wird.


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15.10.2017 um 00:59
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Wenn ich daran denke, was die Menschen mit allen anderen Lebewesen und diesem Planeten machen, dann ist mein einziger Trost das Wissen, daß sich diese Scheißspezies am Ende auch selber ausrotten wird.
Die Dinosaurier sind auch ausgestorben und bis zum Menschen wohl etliche Spezies ohne einen Handschlag eines Menschen, nichts ist und war auf dem Planeten Erde statisch, jedes Tier was heute lebt wird sterben und seine Art aussterben und wenn es kein Lebewesen wie den Menschen geben würde, dann würde es nichtmal auffallen. Wenn ein Tier ein Tier tötet ist es kein Unterschied ob ein Mensch ein Tier tötet, es ist Natur ist eher eine Ausrede und eine Rechtfertigung das Tiere eben auch töten und selbst andere Arten ausrotten können. Der Mensch kann nun einmal entscheiden wie er seinen Lebensraum gestaltet aber egal wie er sich entscheidet, er wird dabei immer anderes Leben auslöschen, auch durch die Entscheidung Pro Wolf wirst du andere Arten ausrotten, dann hast du halt Wölfe aber keine Feldhasen mehr. Ob der Jäger ein Wildschwein tötet und den Bestand kontrolliert oder der Wolf ist keinerlei Unterschied.


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15.10.2017 um 10:22
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Da die Anzahl der Menschen auf dem Planeten steigt und die Menschen mehr und mehr Platz für sich beanspruchen,
gut, dass du das auch so siehst!
das ist das problem.

und ich denke nicht, dass du die menschheit dazu bewegen kannst, sich nicht weiter
auszubreiten etc... usw.

da wird wohl dann früher oder später jeder "seinen wolf" mit nach hause nehmen müssen!
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:dann ist mein einziger Trost das Wissen, daß sich diese Scheißspezies am Ende auch selber ausrotten wird.
bin froh, dass es von deiner sorte nur paar exemplare gibt!


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15.10.2017 um 12:21
Zitat von tarentaren schrieb:Die Dinosaurier sind auch ausgestorben und bis zum Menschen wohl etliche Spezies ohne einen Handschlag eines Menschen, nichts ist und war auf dem Planeten Erde statisch, jedes Tier was heute lebt wird sterben und seine Art aussterben und wenn es kein Lebewesen wie den Menschen geben würde, dann würde es nichtmal auffallen. Wenn ein Tier ein Tier tötet ist es kein Unterschied ob ein Mensch ein Tier tötet, es ist Natur ist eher eine Ausrede und eine Rechtfertigung das Tiere eben auch töten und selbst andere Arten ausrotten können. Der Mensch kann nun einmal entscheiden wie er seinen Lebensraum gestaltet aber egal wie er sich entscheidet, er wird dabei immer anderes Leben auslöschen, auch durch die Entscheidung Pro Wolf wirst du andere Arten ausrotten, dann hast du halt Wölfe aber keine Feldhasen mehr. Ob der Jäger ein Wildschwein tötet und den Bestand kontrolliert oder der Wolf ist keinerlei Unterschied.
Der Mensch ist die einzige Spezies die nicht nur für das Aussterben unzähliger anderer Tier und Pflanzenarten verantwortlich ist, sondern das alles auch noch wissentlich in Kauf genommen hat und weiter wissentlich in Kauf nimmt, trotz der vorhandenen Möglichkeiten diesen zerstörerischen Prozess jederzeit aufzuhalten. Dieses Verhalten kann nicht einfach damit entschuldigt werden, daß Extinktion immer ein Teil der Natur war. Die Menge macht es aus und die Gründe. Und diese abartige, verstörende Gleichgültigkeit anderen Lebewesen gegenüber, gepaart mit der kolossalen Dummheit nicht zu begreifen, daß man am Ende auch der eigenen Spezies schadet.

Wie kommst du eigentlich auf die Idee, daß der Wolf in Deutschland heimische Arten ausrotten würde? Der Wolf ist ein ursprünglicher Teil unseres Ökosystems und deshalb kann er sich da auch schadlos einfügen. Der Hauptgrund, das Feldhasen so bedroht sind, ist die Landwirtschaft. Das hat nichts mit Wölfen zu tun. Die Anzahl an Feldhasen, die durch Wölfe geholt werden würde, wäre an und für sich keine Bedrohung für die Spezies.


Was ich am Menschen übrigens besonder verwerflich finde, ist seine abstossende Doppelmoral. Einerseits begründet der Mensch seine Berechtigung zur Allmacht damit, daß er -angeblich- als einziges Wesen des Denkens und moralischen Handelns mächtig ist. Andererseits ist er aber die einzige Kreatur die nicht nur tötet um zu überleben, sondern auch dann tötet, wenn es ihm das Überleben sogar noch mehr oder minder erschwert, bzw. er erst mal etwas dafür einsetzen oder aufgeben muß, wovon er so schon hätte leben können. Das ist doch gestört!
Zitat von AlienpenisAlienpenis schrieb:und ich denke nicht, dass du die menschheit dazu bewegen kannst, sich nicht weiter
auszubreiten etc... usw.
Leider. Wenn ich es könnte, dann würde ich es tun.
Zitat von AlienpenisAlienpenis schrieb:da wird wohl dann früher oder später jeder "seinen wolf" mit nach hause nehmen müssen!
Die letzen Wölfe mit gezogenen Zähnen als "trendige" Haustiere und Statussymbole verramscht.... Leider ist dieses Szenario, wenn man sich den Lauf der Welt mit ihren Menschen so ansieht, gar nicht mal sooo abwegig.
Zitat von AlienpenisAlienpenis schrieb:bin froh, dass es von deiner sorte nur paar exemplare gibt!
Das habe ich mir schon öfter sagen lassen und ich finde es auch immer ganz witzig. Die Wahrheit ist, daß ich, da ich nicht von den Allmachtsfantasien befallen bin, die die meisten Menschen "plagen", mir viele schädliche Verhaltensweisen gar nicht erst erlaube und daher am Ende wohl ein grösserer "Menschenschützer" bin, als die meisten von denen, die sich im Brustton der Überzeugung als die Krone der Schöpfung bezeichen.


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15.10.2017 um 13:10
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Wie kommst du eigentlich auf die Idee, daß der Wolf in Deutschland heimische Arten ausrotten würde? Der Wolf ist ein ursprünglicher Teil unseres Ökosystems und deshalb kann er sich da auch schadlos einfügen. Der Hauptgrund, das Feldhasen so bedroht sind, ist die Landwirtschaft. Das hat nichts mit Wölfen zu tun. Die Anzahl an Feldhasen, die durch Wölfe geholt werden würde, wäre an und für sich keine Bedrohung für die Spezies.
Ja sicher aber auf die Landwirtschaft werden wir nicht verzichten und damit ist der Wolf eine zusätzliche Belastung für eine eh schon gefährdete Spezies.
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Was ich am Menschen übrigens besonder verwerflich finde, ist seine abstossende Doppelmoral. Einerseits begründet der Mensch seine Berechtigung zur Allmacht damit, daß er -angeblich- als einziges Wesen des Denkens und moralischen Handelns mächtig ist. Andererseits ist er aber die einzige Kreatur die nicht nur tötet um zu überleben, sondern auch dann tötet, wenn es ihm das Überleben sogar noch mehr oder minder erschwert, bzw. er erst mal etwas dafür einsetzen oder aufgeben muß, wovon er so schon hätte leben können. Das ist doch gestört!
Welche Allmacht, wenn wir das wären, dann könnten wir auf derartiges Rücksicht nehmen aber wir sind es nicht und damit müssen wir Prioritäten setzen. Ich hab damit kein Problem wenn man bestimmte Gebiete wie z.B. Nationalparks dem Wolf zugänglich macht oder bestimmte Gebiete als Nationalparks ausgrenzt aber wir können uns nicht aus der Fläche zurückziehen um den Tieren Platz zu machen oder wie Ameisen im Bau unterirdisch leben.
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Das habe ich mir schon öfter sagen lassen und ich finde es auch immer ganz witzig. Die Wahrheit ist, daß ich, da ich nicht von den Allmachtsfantasien befallen bin, die die meisten Menschen "plagen", mir viele schädliche Verhaltensweisen gar nicht erst erlaube und daher am Ende wohl ein grösserer "Menschenschützer" bin, als die meisten von denen, die sich im Brustton der Überzeugung als die Krone der Schöpfung bezeichen.
Das hat weniger mit Allmacht zu tun, dem Menschen ist weitgehend auch der Mensch egal, damit ist das Tier ihm einfach noch weniger wichtig.


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15.10.2017 um 13:25
@Alienpenis
Ich hingegen bin ganz ange tan das es von deiner Spezies so viele
gibt,das foerdert
den schnellen Zusammenbruch noch bevor ein Impact oder der Ausbruch einer Supercaldera den Rest erledigen.
Du ahnst gar nicht wie schnell sich die Biosphaere des Planeten danach regeniert haben wird,sob


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15.10.2017 um 14:32
Zitat von tarentaren schrieb:Ja sicher aber auf die Landwirtschaft werden wir nicht verzichten und damit ist der Wolf eine zusätzliche Belastung für eine eh schon gefährdete Spezies.
Das der Wolf den entscheidenden Schritt tut, um die Feldhasen endgültig auszurotten, das glaube ich wirklich nicht und ich frage mich, woher du diese Idee hast. Davon abgesehen, könnten die Menschen, wenn ihnen der Feldhase denn überhaupt wichtig ist, etwas tun um ihm zu helfen und damit meine ich nicht den Verzicht auf die Landwirtschaft. Ein besserer Umgang mit Herbiziden und naturbelassene Grünstreifen neben Nutzflächen würden schon Wunder wirken. Tatsache ist nämlich, daß die meisten Feldhasen schlicht verhungern, weil ihre Nahrung, die Wildkräuter, immer mehr durch die Anwendung von Herbiziden verschwindet.
Zitat von tarentaren schrieb:Welche Allmacht, wenn wir das wären, dann könnten wir auf derartiges Rücksicht nehmen aber wir sind es nicht und damit müssen wir Prioritäten setzen. Ich hab damit kein Problem wenn man bestimmte Gebiete wie z.B. Nationalparks dem Wolf zugänglich macht oder bestimmte Gebiete als Nationalparks ausgrenzt aber wir können uns nicht aus der Fläche zurückziehen um den Tieren Platz zu machen oder wie Ameisen im Bau unterirdisch leben.
Ich meinte Allmacht nicht im Sinne der Fähigkeit den Ausgang von allem zu bestimmen, sondern im Sinne der Machtstellung, die der Mensch sich selber allen anderen Lebewesen gegenüber eingeräumt hat.
Und warum können wir uns denn nicht aus Flächen zurückziehen und sie wieder der Natur übergeben? Das wäre durchaus möglich und dazu müssten die Menschen auch nicht in unterirdischen Bauten leben. Alleine schon eine Umstellung auf (grösstenteils) pflanzliche Nahrung würde dazu führen, daß der Mensch viel weniger Nutzfläche bräuchte und diese der Natur zurückgeben könnte. Und es wäre auch von grossem Vorteil, wenn es festgelegte Regeln in Bezug auf Familienplanung gäbe. Ich persönlich wäre für eine globale Ein-bzw. Zweikindpolitik. Und ich finde auch, daß es in manchen Fällen eine Nullkindpolitik geben sollte. Leider wird das nie passieren, aber es wäre möglich und zum Vorteil für alle, Mensch, Tier und Umwelt.

Wenn die Menschen wirklich Prioritäten setzen müssten und, um weiter zu existieren, keine andere Wahl hätten als so zu leben wie jetzt, dann würde ich das alles gar nicht so verwerflich finden. Aber es müsste alles eben nicht so sein. Was die Menschheit macht hat nichts mehr damit zu tun Tiere und Natur da zu opfern, wo es sein muß um selber gut zu überleben. Wenn irgendjemand in seinem eigenen Haushalt und Garten so leben und wirtschaften würde, wie die Menschheit es auf dem ganzen Planeten tut, wäre man sich einig, daß es sich um einen gierigen, triebgesteuerten, ignoranten und total kurzsichtigen Sadisten handelt, dem man sofort Grund und Boden, Haus, Haustiere, Kinder und Auto wegnehmen sollte, den man am besten vorsichtshalber kastrieren sollte, und den man irgendwo einsperren sollte, damit er ja nicht so weitermachen kann wie zuvor.
Zitat von tarentaren schrieb:Das hat weniger mit Allmacht zu tun, dem Menschen ist weitgehend auch der Mensch egal, damit ist das Tier ihm einfach noch weniger wichtig.
Stimmt genau und das meinte ich auch. Die Menschheit findet die Menschheit ja so toll, daß schon Kindergartenkinder so schöne Sätze wie "Menschenleben gehen immer vor." und "Nichts ist so wichtig wie ein Mensch." eingetrichtert kriegen. Und obwohl der Mensch sich auf dieses Podest gestellt hat, von dem aus er sich berechtigt fühlt Macht über alle anderen Wesen auszuüben (das meinte ich mit Allmacht), schützt und respektiert er noch nicht mal sich selber, und lässt sich bzw. seine Mitmenschen bei Bedarf, Lust und Laune auch wie Müll aus dem Weg räumen und verheizen.


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15.10.2017 um 17:40
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:und ich finde es auch immer ganz witzig.
im grunde muss ich dir ja eigentlich rechtgeben; wäre der "Human" nicht
auf der erde, sähe es total anders aus.
aber wir sind nun mal anwesend und nehmen uns das, was wir brauchen.

nicht auszudenken, wenn das nicht so wäre...!

:-)


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15.10.2017 um 17:44
Zitat von WarheadWarhead schrieb:Du ahnst gar nicht wie schnell sich die Biosphaere des Planeten danach regeniert haben wird,
das wäre mir total rille - da wir das 'eh nicht mehr mitbekommen würden.

und alles andere an getier ist sich ja dieser sache nicht bewusst...



naja, hauptsache die wölfe breiten sich wieder aus.

:-))


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15.10.2017 um 19:43
@Alienpenis
Wir nehmen uns nicht was wir brauchen,wir rauben und pluendern fuer den Maximalprofit weniger Eliten,das ist schon ein Unteschied


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15.10.2017 um 20:13
Zitat von schnörkelschnörkel schrieb:Stimmt genau und das meinte ich auch. Die Menschheit findet die Menschheit ja so toll, daß schon Kindergartenkinder so schöne Sätze wie "Menschenleben gehen immer vor." und "Nichts ist so wichtig wie ein Mensch." eingetrichtert kriegen. Und obwohl der Mensch sich auf dieses Podest gestellt hat, von dem aus er sich berechtigt fühlt Macht über alle anderen Wesen auszuüben (das meinte ich mit Allmacht), schützt und respektiert er noch nicht mal sich selber, und lässt sich bzw. seine Mitmenschen bei Bedarf, Lust und Laune auch wie Müll aus dem Weg räumen und verheizen.
Naja, dir geht es ja auch nicht um das Leben des Tieres an sich, sonst müsstest du Tiere auch vor Tiere schützen, sondern nur um das Gefühl Natur der Natur zu belassen, wie es den Tieren dabei ergeht ist wiederum egal.


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15.10.2017 um 22:25
Der Thread ist an einem Punkt angelangt der in mir die Forderung nach mehr naturfreundlichhen Massenvernichtungswaffen laut werden laesst


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15.10.2017 um 23:12
schnörkel schrieb:
Und woran machst du fest, daß der Mensch das "höhere Wesen" ist?

Vielleicht ist dir schon mal aufgefallen, dass Menschen intelligenter sind. Zeig mir ein Tier, das sprechen, lesen und schreiben kann
und du bist der intelligenteste Mensch von allen....das hab ich sofort erkannt an deinem Kommentar.

Hätten deine Lehrer vorher gewusst was du von dir geben wirst mit deiner INTELLIGENZ würdest du dies heute auch nicht können.

....wenn du DENKEN auch erlernt hast dann tu das besser in Zukunft vor SCHREIBEN und REDEN.....


klingt komisch was?........is aber so... ;-)


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16.10.2017 um 11:14
Zitat von WarheadWarhead schrieb:wir rauben und pluendern fuer den Maximalprofit weniger Eliten,
zeig mir die person, die das nicht so praktizieren würde, wenn sie es könnte.

so ist der mensch eben.
und das kriegste auch nicht 'raus.

aber das ist ja ein komplett anderes gebiet...

:-))


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17.10.2017 um 13:56
Zitat von AlienpenisAlienpenis schrieb:aber wir sind nun mal anwesend und nehmen uns das, was wir brauchen.
Nein, wir nehmen uns viel mehr als wir brauchen. sogar so viel, daß es uns sogar selber schadet. Wenn der Mensch sich nur das nehmen würde, was er braucht, dann würde sich wohl niemand aufregen. Zumindest ich hätte nichts dagegen.
Zitat von tarentaren schrieb:Naja, dir geht es ja auch nicht um das Leben des Tieres an sich, sonst müsstest du Tiere auch vor Tiere schützen, sondern nur um das Gefühl Natur der Natur zu belassen, wie es den Tieren dabei ergeht ist wiederum egal.
Das stimmt so nicht. Ich finde jedes Leben ist an und für sich erst mal schützenswert. Von Natur aus ist es aber leider so, daß manche Spezies töten müssen um selber zu überleben.
Du hast gesagt, daß der Wolf Hasen tötet. Ja, das ist so. der Wolf muß den Hasen (oder halt ein anderes Tier) töten um zu leben. Das kann man ihm nicht verdenken. Natürlich tut es mir sehr leid um den Hasen, aber es ist leider so. Wenn der Wolf keine anderen Tiere töten kann, dann stirbt der Wolf.
Und es ist ja auch nicht so, als ob der Wolf sinnlos tötet. Er nimmt sich das, was er braucht.
Das hat nichts damit zu tun, daß es mir egal ist, wie es den Tieren ergeht. Im Gegenteil: Wie es den Tieren geht ist mir sehr wichtig und Schutz, Rettung und Pflege von Tieren sind zentrale Punkte in meinem Leben.
Zitat von AlienpenisAlienpenis schrieb:Warhead schrieb:
wir rauben und pluendern fuer den Maximalprofit weniger Eliten,


zeig mir die person, die das nicht so praktizieren würde, wenn sie es könnte.
Zum Glück gibt es solche Menschen tatsächlich. Zwar leider nicht viele, aber es gibt sie. Tut mir leid für dich, wenn du so jemanden noch nie getroffen hast, aber es gibt tatsächlich auch Menschen die aus der Art schlagen, und dafür leben um anderen Wesen zu helfen und auf materielle Besitztümer verzichten, indem sie ihre Güter lieber einsetzen um damit zu helfen und andere zu unterstützen.
Solche Menschen sind der Grund warum Menschen wie ich überhaupt noch den freiwilligen Kontakt zu dieser Spezies pflegen.


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