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Rassismus

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05.04.2018 um 17:05
wichtelprinz schrieb:also etwas fundamentales würde ich dann schon noch als etwas bezeichnen was einen Begriff definiert.
Nein, es definiert den Begriff nicht. Es ist eine Ursache. Zur Ursachenforschung kommen wir aber nicht, weil das Ergebnis noch bestritten wird.
Mythen sind ein Fundament für Rassismus. Diese Motivation wird hier in Abrede gestellt und behauptet, weil es Mythen sind, wäre es kein Rassismus. Daraufhin habe ich argumentiert, dass man selbst wenn man das ausblendet und so tut, als sei es unbekannt, man immer noch ein Rassistisches Ereignis hat.
wichtelprinz schrieb:Ganz bestimmt, weil eine Handlung und das daraus hervorgehende Ergebnis, die Sache, immer nur nach einer Motivation/Absicht bewertet werden kann.
Dann blende es nicht wie in deinem Beitrag gerade aus. Du behauptest, es ginge nach Opfern, nicht nach Mythen, jetzt aber wieder doch nach Mythen..


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05.04.2018 um 17:07
Wie auch immer. Ich hab keine Lust mehr. Es wird nicht vernünftig gelesen..
Und ich erinnere dann mal beim nächsten rassistischen Übergriff an die hier konstruierte Argumentation.


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wichtelprinz
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05.04.2018 um 17:29
vincent schrieb:Dann blende es nicht wie in deinem Beitrag gerade aus. Du behauptest, es ginge nach Opfern, nicht nach Mythen, jetzt aber wieder doch nach Mythen..
nein es geht nicht nach Mythen sondern nach der Auswahl der Opfer egal ob auf mythischen oder pseudowissenschaftlichen Begründungen. Ich schrieb ja schon mehrmals die Punkte der Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit folgen selben Schemas

Ich habe aber Rassisten noch nie so verstanden, dass sie daran glauben das Menschen wegen ihrer Hautfarbe Glück oder Unglück bringen, also die Begründung in einer transzendenten Welt liegen soll.


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07.04.2018 um 17:08
Die Ainus, die in Nordjapan als diskriminierte Ethnie gelten, haben gerade das Problem, dass ihre Sprache gerade ausstirbt.


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07.04.2018 um 17:12
Es ist eine spannende Frage, ob sie einer einst ganz Ostasien umfassenden "Ur-Ethnie" angehörten, zu der auch die heutigen Aborigines Australiens gehören.

Interessant ist, dass sie keine oder kaum Schlitzaugen haben, dafür aber stark behaart sind und wuchtige Augenbrauen haben.


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08.04.2018 um 20:20
Realo schrieb am 08.10.2017:Krieg zwischen den Hutu und Tutsi in Zentralafrika, das Zentralmotiv meistens ein anderes
Richtig, weil ja bei solchen Auseinandersetzungen sich Menschen bekämpfen, die das gleiche Aussehen haben. Also werden andere Unterschiede erwähnt oder bekämpft. Ausserdem stimmt es nur zum Teil, denn auch schwarzafrikaner können Rassisten sein, wie man in Südafrika sehen kann.

Denn da spielt das Äussere der Buren bei dem Konflikt ebenfalls eine Rolle, für die Schwarzafrikaner. Es ist also kein rein "weisses Problem". Auch unter den Indianern gab es Rassisten. Da konnte man auch typische Äusserungen hören wie "Die Weissen sind alle...." u.s.w.

Bei uns fällt es nur eher auf, weil wir eine multikulturelle Gesellschaft haben, in der viele unterschiedliche Menschen leben, die eben nunmal alle unterschiedlich aussehen. Also gibt es nicht nur die Religion oder ein Stammesgebiet, sondern auch die Hautfarbe, die man als Merkmal nennen kann.

Zudem möchte ich noch klar stellen, dass auch Migranten gegenüber Deutschen rassistisch sich verhalten können. Ich habe das über viele Jahre selbst erlebt, weshalb ich mich mit dem Thema intensiv beschäftigt habe.

Was noch hinzukommt, gerade weil wir die 12 Jahre hinter uns haben und wir uns schuldig fühlen, wird besonders hier in Deutschland darauf geachtet, wer was wie äussert. Genauso in Amerika, denn die hatten ja ihre Rassentrennung noch bis in die 70er Jahre hinein, die Sklavenhaltung nicht zu vergessen und auch die Indianer durften ihre leidvollen Erfahrungen machen.

Somit ist mir klargeworden, dass Rassismus eben kein "deutsches Problem" oder gar "weisses Problem" ist.

Es scheint auch salonfähig zu sein, bei der "weissen" Bevölkerung scharf darauf zu achten, ob rassistische Äusserungen getätigt werden oder nicht aber bei Migranten ist das kein Problem. Da fasse ich mir regelmäßig an den Kopf, wenn Afroamerikaner das "N" Wort sich um die Ohren hauen und keinen es stört. Sobald ein "Weisser" das sagt, es einem Völkermord gleich kommt, um mal ein Besipeil hier zu nennen.

Entweder jeder Mensch, egal welche Kultur oder Aussehen, üben sich in Antirassismus oder keine Gruppe braucht das zu tun. Denn wenn es nur die "Weissen" üben müssen und alle anderen nicht, was ist dann die Begründung dafür, weil wir "weiss" sind?

Oder weil man der Ansicht ist, dass besonders wir "Weissen" uns darin üben müssen, antirassistisch zu Denken und zu Handeln, da wir ja in der Vergangheit rassistisch gehandelt haben?

Sollte das der Fall sein, ist es Rassismus den "Weissen" gegenüber, da man "Weissen" unterstellt, sie sein besonders Rassismus gefährdet.

Zur Erinnerung: Rassismus bedutet, wenn man einer Ethnie bestimmte Merkmale zuschreibt, egal ob positiv oder negativ und diese Merkmale ausschließlich oder besonders in der Ethnischen Gruppe auftauchen.

Also wenn jemand sagt, nur bei den Weissen ist der Rassismus so ausgeprägt, ist das erstens nicht richtig und zweitens rassisitsch. Nur wie gesagt, bei der weissen ethnischen Gruppe scheint das inordnung zu sein, solche rassistischen Äusserungen zu tätigen.


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Warhead
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08.04.2018 um 21:54
@Momjul
Wir müssen gar nicht nach Japan schauen,hier gleich um die Ecke sterben alte Sprachen aus,Wendisch und Ober und Niedersorbisch,kaschubisch geht übern Jordan,das Pomoramische,das rätoromanische Ladinisch


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Warhead
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08.04.2018 um 22:04
@Wadr
Rassismus ist kein deutsches Alldinstellungsmerkmal,oder gar ein europäisches oder eines weißer Menschen.
Und was die zwölf Jahre betrifft,ich fühle mich kein bisschen schuldig,ich glaub nicht an Blut oder Erbschuld,das tun nur Nazis und Esoteriker...was aufs gleiche rauskommt...aber wir haben verdammt nochmal die Pflicht aus der Geschichte Konsequenzen zu ziehen,zu lernen und ähnliches zu verhindern


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08.04.2018 um 22:36
Warhead schrieb:Rassismus ist kein deutsches Alldinstellungsmerkmal,oder gar ein europäisches oder eines weißer Menschen.
Schaumal nach, dass habe ich auch nicht behauptet, sondern nur aufgeführt, dass es diese Schuldpsychose gibt. Ich zum Beispiel hatte mich davon manipulieren lassen und auch heute noch zuckt es in mir zusammen, bei bestimmten Themen oder Begriffen. So als hätte ich mit den Tatan von damals zutun, als wäre ich dabei gewesen. Was natürlich schwachsinn ist, weil ich zu dieser Zeit noch nicht mal in Planung war.

Was meinst Du mit "WIR haben die PFLICHT"? Wir Deutschen und nur wir haben die Pflicht?


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Warhead
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08.04.2018 um 22:59
@Wadr
Ja wir,all diejenigen die hier rumlatschen oder anderswo,aber wir halt ein wenig mehr da die Bundesrepublik der völkerrechtliche Erbfolger des Deutschen Reiches ist.
Du kannst jegliche Zukunftsverantwortung natürlich auch *Whacka*in die Tonne treten und dich an deiner...wie war das gleich...
Schuldpsychose,das wird ja immer besser,sag doch gleich Schuldkult,abarbeiten.
Ich hab jedenfalls keine Psychose,ich war schon aktiver Antifaschist lange bevor ich rausgefunden hab das mein Opa nicht nur "Botschafter"war sondern SS Obergruppengruppenführer und Chef der Balkanabwehr


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09.04.2018 um 10:01
@Warhead

Also geht es dir doch um die Erbschuld:
Warhead schrieb:Bundesrepublik der völkerrechtliche Erbfolger des Deutschen Reiches ist.
Und das ist eben das, wo man sich widerspricht.

Wir Deutschen müssen besonders darauf achten, weil unsere Vorfahren scheisse gebaut haben? Nein, ich kann eben nichts dafür, was meine Vorfahren für ein Dreck abgezogen haben und deshalb, muss ich auch nicht mich mehr um Antirassismus bemühen, als alle anderen Menschen auf diesem Planeten auch. Denn es würde bedeuten, wenn ich mich besonders darum kümmern müsste, dass ich an dem Dreck beteiligt war und eine gewisse Einstellung vertrete, somit ich tatsächlich schuldig bin. Damit ich dann mal wieder zur Vernunft käme, müsste ich mich besonders darum bemühen, Antirassismus zu üben.

Wie soll das denn bitte wissenschaftlich belegt werden, diese Erbschuld? An Hand von Genen?

Es geht hier in erster Linie um Gefühle und Empathie für andere Menschen. Da ich ein Mensch bin, der in Freundschaft mit anderen Völkern leben möchte, habe ich da interesse für dieses Thema.
Warhead schrieb:Du kannst jegliche Zukunftsverantwortung natürlich auch *Whacka*in die Tonne treten und dich an deiner
Du scheinst garnicht meine anderen Beiträge komplett gelesen zu haben:
Wadr schrieb:Entweder jeder Mensch, egal welche Kultur oder Aussehen, üben sich in Antirassismus.....
Somit finde ich es als sehr wohl förderlich für die Freundschaft (und nicht Frieden, wie es immer so schön heisst. Denn das bedeutet übersetzt: "Waffenstillstand" oder "unterdrückte Konflikte") der Völker, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen ABER es ist eben keine Einbahnstraße, im Sinne von, "nur Weisse oder Deutsche sind Rassisten" und "Migranten oder nicht Weisse sind die Opfer" u.s.w.


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Kassandra77
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09.04.2018 um 10:18
Wadr schrieb:Wir Deutschen müssen besonders darauf achten, weil unsere Vorfahren scheisse gebaut haben?
Die Deutschen sollten darauf achten (und das tun sie nicht), welche "Volkspsyche" dahinter steckte, dass das möglich war.

Mir gefällt die Art der Nationalsozialismusaufarbeitung überhaupt nicht, weil man
a. weder der Sache auf den Grund geht, WARUM genau das passiert ist

und

b. welche Schwächen (und natürlich auch Stärken, aber nicht in dem Fall) das deutsche Volk hat.
Es sind nämlich nicht alle Menschen gleich sondern unterschiedliche Völker haben unterschiedliche... ich weiß nicht wie ich es nennen soll, "Kollektivpsychen"? Tendenzielle charakteristische Eigenschaften? Und das ist ganz einfach so, das sieht man schon innerhalb Europas. Wenn es nicht so wäre, würden die Leute ja nicht Sachen sagen wie "Hach, ich liebe Italien und die Italiener. Diese Leichtigkeit, dieses Temperament" oder sonst was.

Für mich ist das bei deutschen einmal:
Angst, alles zu verlieren, weil man die meiste Zeit seiner Geschichte in von Feinden umgebeben Kleinstaaten gelebt hat.
Extreme Autoritätshörigkeit und politische Passivität und Naivität, was Deutsche zu idealen Befehlsempfängern macht (in der Tendenz. Nicht jeder) ohne zu hinterfragen, was die Ausführung des Befehls bedeutet.
Deshalb auch nach dem 3. Reich die oft genutzte Ausrede "Ich habe nur Befehle ausgeführt".
Denunziations- Zensur- und Verfolgunggeilheit. Deutsche sind leider richtige Schulhofpetzen.

Außerdem müssen Deutsche immer einen Sonderweg zur "Weltbeeinflußung" gehen. Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen. Weswegen Deutschland oft von seinen Nachbarn als Risiko wahrgenommen wurde.
Davon habe ich in der Schule nie was erfahren.
Dabei wussten diese Dinge bereits Napoleon, Heine und Schopenhauer und die Deutschen haben sich bis heuet nicht dran gesetzt, um es zu bearbeiten.
„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“
"Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwenglichen Dummheit verachte, und mich schäme, ihr anzugehören." - Arthur Schopenhauer,
„Der Himmel erhalte dich, wackres Volk,
Er segne deine Saaten,
Bewahre dich vor Krieg und Ruhm,
Vor Helden und Heldentaten.“
Heinrich Heine
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/11/03/die-deutschen-und-die-obrigkeit-heinrich-heines-ach-so-aktuelle-kritik/


Also anstatt sich mit dem zugrundeliegenden psychischen System auseinanderzusetzen, konzentriert man sich im Grunde ausschließlich auf Symbolik. So als ob ein unbarmherziges Verfolgersystem nur wieder entstehen kann, wenn man zu viele Nummernschilder mit der Zahl 28 rumfahren lässt und wenn man das verhindert (das, und Hähnchenschenkel in Swastika Form), dann kann nichts mehr passieren.
https://www.tz.de/auto/achtung-haben-sie-ein-nazi-kennzeichen-7306146.html
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-land/rosenheim-ort43270/rosenheim-haehnchenschenkel-hakenkreuz-aerger-afd...


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09.04.2018 um 10:47
Kassandra77 schrieb:Für mich ist das bei deutschen einmal:
Angst, alles zu verlieren, weil man die meiste Zeit seiner Geschichte in von Feinden umgebeben Kleinstaaten gelebt hat.
Extreme Autoritätshörigkeit und politische Passivität und Naivität, was Deutsche zu idealen Befehlsempfängern macht (in der Tendenz. Nicht jeder) ohne zu hinterfragen, was die Ausführung des Befehls bedeutet.
Deshalb auch nach dem 3. Reich die oft genutzte Ausrede "Ich habe nur Befehle ausgeführt".
Denunziations- Zensur- und Verfolgunggeilheit. Deutsche sind leider richtige Schulhofpetzen.
Das hat aber nichts mit dem "Deutsch-sein" zu tun. Angst Dinge zu verlieren, Befehle unhinterfragt zu befolgen, findet man überall auf der Welt. Das ist nicht spezifisch Deutsch. Warum hinterfragt denn dann nicht der Amerikaner, dass töten von Zivillisten in Afghanistan oder Irak oder sonst wo?

Es gibt immer die Masse die blind folgt, überall. Dann gibt es die wenigen, die hinterfragen und sich anders entscheiden. Das war bei uns Deutschen auch nicht anders. Nur vom Widerstand im dritten Reich, wird ja selten gesprochen. Vorallem wie groß der war und welche Kreise darin, ich nenne es mal verwickelt waren.

Auch ein Afrikaner würde sein Handeln mehr hinterfragen und ändern, als ein Deutscher? Wie sieht es denn im Konflikt reichsten Land der Erde aus?

Es ist kein rein ethnisches Phänomen. Es sind menschliche Emothionen die da getriggert werden, durch Lebensumstände, Ideonlogien u.s.w.

Und in der UDSSR oder grundsätzlich anderen totalitären Staaten wurde auch zensiert, gepetzt, verraten u.s.w.

Auch hier ist das nicht typisch Deutsch. Das würde ja bedeuten, in anderen Ländern ist das seltener oder garnicht verbreitet. In den Schulen anderer Länder, würde man nicht petzen. Welches Land soll das bitte sein? Da würde ich sofort hinziehen. Denn das wäre ja ein Paradies (überspitzt dargestellt).
Kassandra77 schrieb:Außerdem müssen Deutsche immer einen Sonderweg zur "Weltbeeinflußung" gehen
Das ist auch wieder einseitig dargestellt. Alle Länder, die Macht besitzen machen das. Siehe England mit den Handelsflotten zur Kolonialzeit, siehe Amerika mit ihren Kriegen für die Demokratie, siehe China mit Mao, Russland mit Lenin oder Stalin, Frankreich mit Napoleon, Italien mit Caesar und Mussolini, Ägypten mit Cleopatra u.s.w. Die Liste ist endlos.

Auch hier ist es wieder kein typisch deutsches Phänomen.


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Kassandra77
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09.04.2018 um 10:51
Wadr schrieb:Das hat aber nichts mit dem "Deutsch-sein" zu tun. Angst Dinge zu verlieren, Befehle unhinterfragt zu befolgen, findet man überall auf der Welt.
Hör doch mal auf mit diesem Relativieren.
Klar gibt es das überall, aber besonders extrem ausgeprägt, ist es eben bei Deutschen.
Deswegen wählen diese Trottel auch immer wieder Merkel, weil sie denken, mit der wird schon alles irgendwie gut gehen und bleiben wie es ist.
Das ist auch wieder einseitig dargestellt. Alle Länder, die Macht besitzen machen das.
Warum gibt es diesen Spruch dann ausschließlich für Deutschland und warum sind über die Jahrhunderte so viele Staatschefs und Intelektuelle zu so ähnlichen Einschätzungen über Deutsche gekommen?


Wenn alle und alles gleich ist, warum ist die Welt dann nicht überall gleich?


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09.04.2018 um 11:14
Kassandra77 schrieb:Hör doch mal auf mit diesem Relativieren.
Alles klar, ich merke dass Du so die Deutschen sehen willst. Dann ist der Austausch auch überflüssig.
Kassandra77 schrieb: Das ist auch wieder einseitig dargestellt. Alle Länder, die Macht besitzen machen das.

Warum gibt es diesen Spruch dann ausschließlich für Deutschland und warum sind über die Jahrhunderte so viele Staatschefs und Intelektuelle zu so ähnlichen Einschätzungen über Deutsche gekommen?


Wenn alle und alles gleich ist, warum ist die Welt dann nicht überall gleich?
Auch hier könnte ich wieder darauf Antworten aber wie ich oben schon feststellen musste, möchtest Du von deinem Urteil nicht ablassen, egal was ich schreibe.


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09.04.2018 um 18:36
Wadr schrieb:Das hat aber nichts mit dem "Deutsch-sein" zu tun.
Dazu gab es auch Studien, die von den Soziologen der sog. Frankfurter Schule im Exil durchgeführt und als Grundlage für eine typisch deutsche Anfälligkeit für Autoritäten (nicht zu verwechseln mit Herrschaft) interpretiert wurde. Deutsche haben demnach aufgrund der ideologischen und narrativen Beschaffenheit der Gesellschaft eine besonders ausgeprägte "Ich-Schwäche". Wenn auch vollkommen Sinn- und Zweckentfremdet, sind diese Studien zur "Autoritären Persönlichkeit" in die spätere Extremismusforschung eingegangen.


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09.04.2018 um 18:59
paranomal schrieb:Dazu gab es auch Studien, die von den Soziologen der sog. Frankfurter Schule im Exil durchgeführt und als Grundlage für eine typisch deutsche Anfälligkeit für Autoritäten (nicht zu verwechseln mit Herrschaft) interpretiert wurde. Deutsche haben demnach aufgrund der ideologischen und narrativen Beschaffenheit der Gesellschaft eine besonders ausgeprägte "Ich-Schwäche".
Diese Ansicht neige ich ausdrücklich zu teilen. (Den Hickhack mit "nicht alle Deutsche" etc. pp. spare ich mir) Allerdings würde mich interessieren, warum der Unterschied zur "Herrschaft" so ausdrücklich hervorgehoben wird.


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Warhead
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09.04.2018 um 20:52
@Wadr
Wie gross der Widerstand war kann man erahnen wenn man im Ehrenhain von Yad Vashem steht.Dort sind Bäume gepflanzt,für die Gerechten unter den Völkern,jene Menschen die unter Einsatz ihres Lebens Juden versteckten.
Fast jeder zweite erzählt ja Opa hätte auch...also es gibt 630 Deutsche unter den Gerechten,soviel zum Widerstand...mein ehemaliger Vereinspräse hat solchen Menschen sein Leben zu verdanken

Youtube: Hans Rosenthal (TeBe-Präsi von 1965-73)


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09.04.2018 um 21:57
Tripane schrieb:warum der Unterschied zur "Herrschaft" so ausdrücklich hervorgehoben wird.
Damit niemand auf die Idee kommt, das ganze gegen seinen eigenen Aussagegehalt zu kehren und hier versucht "rotgrüne Muttihörigkeit" daraus abzuleiten. Autorität ist hier ungleich Regierung oder Defacto Herrschaft, sondern kann sich auch gegen diese richten, da es sich um ein sozialpsychologisches Phänomen mit spezifischen Parametern handelt (siehe F-Skala, etc.).


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09.04.2018 um 22:24
paranomal schrieb:Damit niemand auf die Idee kommt, das ganze gegen seinen eigenen Aussagegehalt zu kehren und hier versucht "rotgrüne Muttihörigkeit" daraus abzuleiten.
Ok, das kann ich als Grund für die Hervorhebung nachvollziehen, da man in wissenschaftlichen Kontexten gut fährt, eine gewisse Präzision in seinen Aussagen zu pflegen.
Allerdings bin ich nicht sicher ob das Stichwort "rot-grüne Muttihörigkeit" dem so zuwiderlaufen würde. Ist das wirklich ein so anderes Phänomen?


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