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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

4.878 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Wirtschaft, Stadtentwicklung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

26.03.2026 um 15:51
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Die neue Klage wurde erst im Februar oder Anfang März beim BVerfG eingereicht. Das BSW erwartet (spätestens) bis Ende des Jahres ein Urteil.
Also zweiter Versuch, naja das wird eh nix.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

26.03.2026 um 22:50
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Die BuReg scheint nur einen Lösungsweg zu sehen, massive Belastung der Bürger,
sparen ist für die unbekannt.
Denn der Staat hat kein Einnahmeproblem: „Wir müssen auf der Ausgabenseite korrigieren“, bekräftigt Merz.

So ist das also gemeint: Die nötigen Ausgaben zusätzlich von den Bürgern holen und schon ist es auf der Ausgabenseite korrigiert
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:MwST Erhöhung und gleichzeitig von hohen Spritpreise lamentieren, die Regierung hält die Bürger für leicht eingeschränkt beim Denken.
Und beim Erinnern. So hieß es noch am 21.02.2025
Steuererhöhungen schließt Merz aus, „die wären Gift für unsere Konjunktur“. Stattdessen müssen Steuerbelastungen für Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürger sinken.
Quelle: https://www.cdu.de/aktuelles/wirtschaft/politikwechsel-fuer-ein-starkes-und-selbstbewusstes-deutschland/

Ja, und die Leute wollen es anscheinend so, oder ist jemand überrascht oder enttäuscht das die "Reformen" endlich mal losgehen?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

26.03.2026 um 23:04
Zitat von hiddenhidden schrieb:Ja, und die Leute wollen es anscheinend so, oder ist jemand überrascht oder enttäuscht das die "Reformen" endlich mal losgehen?
Das sind wirklich Reformen...
Steuererhöhungen als Reform verkaufen, dass kann man offenbar in Deutschland machen.
Steuererhöhungen scheinen ein gern gelebter deutscher Kult und der Aufschrei dagegen wird gerne niedergemacht.

Merz lässt sich von der SPD am Nasenring vorführen und scheint einfach nur durchregieren zu wollen, auch wenn am Ende nicht viel von seiner angesagten Politik übrig bleibt.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

27.03.2026 um 04:26
So, die Bundesregierung "arbeitet", ich fasse zusammen:
- Spitzensteuersatz auf 49%
- Rente mit 70-80, oder 90 oder überhaupt
- Famillienversicherung einschränken
- Ehegattensplitting abschaffen
- Rentendeckelung für Gutverdiener
- MwSt.21%
Das sind "Anreize" für die Gesellschaft die mehr leisten muss und dies gerne tun wird.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

27.03.2026 um 07:04
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das sind "Anreize" für die Gesellschaft die mehr leisten muss und dies gerne tun wird.
Vor allem bei dem Hintergrund, das im Moment eine Insolvenzwelle durch Deutschland schwappt da viele Betriebe durch die hohen Kosten nicht mehr konkurrenzfähig sind. Aber anstatt zur Befeuerung des Arbeitsmarkts z. B. die Energiepreise zu senken und damit Arbeitsplätze zu erhalten, wird der gemeine Arbeiter zu mehr Ausgaben herangezogen und er soll mehr arbeiten ( lt. Merz ). Widersinnig. Aber die momentane Politik hat Boris Palmer recht gut zusammengefasst:
„Auf dem Schild steht Stopp, aber wir fahren immer drüber. Wenn auf dem Schild steht, wir haben in unseren Kitas zu wenig Erzieher, dann unterschreibt die Bundesinnenministerin einen Tarifvertrag, wo man denen vier zusätzliche Urlaubstage gewährt. Wenn wir zu wenig Wohnungsbau haben, kommt die Bundesaufsicht der Finanzen und macht den Sparkassen Vorgaben, weniger Kredite für Wohnungsbau auszureichen. Wenn wir zu wenig Lokführer haben, dann setzt die GdL durch, dass Lokführer nicht mehr 38, sondern nur noch 35 Stunden pro Woche arbeiten. Das geht die ganze Zeit immer in die falsche Richtung, und es wird immer schlimmer!“
Quelle: https://www.bild.de/politik/politik-talkshows-im-tv-talk-kritik/boris-palmer-erklaert-wahlpleiten-der-spd-eigene-waehler-beschimpft-69c5d5edaf187d606b8146f6


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

27.03.2026 um 09:39
Ich darf noch ergänzen: Es kursieren auch schon Pläne, eine betriebliche Altersvorsorge verpflichtend zu machen. Derzeit ist die Gesetzeslage folgende:

"Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist eine freiwillige Zusatzrente, die die gesetzliche Rente ergänzt und seit 2002 durch Entgeltumwandlung gefördert wird, wobei Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15% haben."

Quelle: KI

Ich sehe weitere Kosten auf die Betriebe zukommen.
Das geht die ganze Zeit immer in die falsche Richtung, und es wird immer schlimmer!“
Quelle: https://www.bild.de/politik/politik-talkshows-im-tv-talk-kritik/boris-palmer-erklaert-wahlpleiten-der-spd-eigene-waehler-beschimpft-69c5d5edaf187d606b8146f6

@Gwyddion:
Ich kann Boris Palmer nur zustimmen. Ich finde: BORIS PALMER FOR PRESIDENT (bzw. Bundeskanzler)!


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27.03.2026 um 11:26
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 24.03.2026:keine "kostenlose" Versicherung der Ehepartner mehr
Endlich der Weg zur Kopfpauschale - gut so!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 24.03.2026:Top Verdiener die deswegen noch GKV waren, wechseln in die PKV
Dann wären die bekloppt, aber soll solche Menschen geben. In der PV gibt es keine Familienversicherung.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:In Deutschland sind meines Wissens z.B. die Arzneimittelpreise international gesehen sehr hoch, hier gäbe es sicher ein großes Einsparpotential.
Bitte belegen. Es ist eher anders herum. Wir haben durchaus Wettbewerbsfähigkeit bei den Preisen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ehegattensplitting
Endlich abschaffen. Genauso so ein Schwachsinn wie Mütterrente.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Durch die Aufweichung der Schuldenbremse treibt er die Verschuldung Deutschlands in bisher unvorstellbare Höhen
Man verprasst das Geld und gibt es nicht für Investitionen aus. Wir sparen uns seit Jahrzehnten kaputt und das siehst du überall.


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01.04.2026 um 13:54
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 27.03.2026:So, die Bundesregierung "arbeitet", ich fasse zusammen:
- Spitzensteuersatz auf 49%
- Rente mit 70-80, oder 90 oder überhaupt
- Famillienversicherung einschränken
- Ehegattensplitting abschaffen
- Rentendeckelung für Gutverdiener
- MwSt.21%
Das sind "Anreize" für die Gesellschaft die mehr leisten muss und dies gerne tun wird.
Viel zu wenig. Die Deutschen sollen gefälligst Ihren Arsch hochbekommen und mehr und das noch viel mehr gerne tun.

Hoffentlich regelt die Bundesregierung den Steuersatz auf 49% auch für Geringverdiener. Die Rente soll komplett gestrichen werden, da man auch mal einsehen muss, dass man auch mal länger arbeiten muss. Die Deutschen sind ja auch bereit dazu, wie man entnehmen kann.

Ich freu mich. Hoffentlich geht da noch mehr.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.05.2026 um 12:33
Besonders bitter für Deutschland: Während hierzulande Stellen verschwinden, wächst die Beschäftigung in Europa weiter. Im Euroraum stieg die Erwerbstätigkeit zuletzt um 0,5 Prozent, in der gesamten EU sogar um 0,6 Prozent. Deutschland fällt damit beim Arbeitsmarkt immer weiter zurück.
Quelle: Link zur Quelle

Ein weiterer Beweis, dass sich Dt. als Wirtschaftsstandort sehr
negativ entwickelt. Aus meiner Sicht wird die Entwicklung sich
wohl weiter verstärken.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.05.2026 um 13:33
Zitat von Bogdan60Bogdan60 schrieb:Ein weiterer Beweis, dass sich Dt. als Wirtschaftsstandort sehr
negativ entwickelt. Aus meiner Sicht wird die Entwicklung sich
wohl weiter verstärken.
Arbeit lohnt sich nicht - dann arbeitet auch keiner.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

13.06.2026 um 23:39
Was in Deutschland ein auffälliges Problem ist, sind Großbauprojekte, die viel länger dauern und kosten als geplant, z.B. dieser Bahnhof in Stuttgart.
Da könnte man von China lernen und bessere Rahmenbedingungen schaffen, was vor allem in einer Einschränkung von Mitspracherechten resultieren würde.
KI:
1. Staat kann schneller entscheiden

In China können zentrale und regionale Behörden Großprojekte oft wesentlich schneller genehmigen. Es gibt weniger Möglichkeiten für langwierige Einsprüche, Gerichtsverfahren oder politische Blockaden.

2. Grundstücke und Enteignungen

Der Staat hat deutlich größere Möglichkeiten, Land für Infrastrukturprojekte bereitzustellen. Wenn eine neue Bahnstrecke, Autobahn oder ein Flughafen gebaut werden soll, können Grundstücksfragen oft schneller gelöst werden als in Ländern mit starken Eigentums- und Klagerechten.

3. Weniger Planungs- und Genehmigungsschritte

Umweltprüfungen, Bürgerbeteiligung und gerichtliche Überprüfungen existieren zwar auch in China, sind aber häufig weniger umfangreich oder haben weniger Einfluss auf den Projektverlauf.

4. Infrastruktur als strategisches Ziel

Die chinesische Führung betrachtet Infrastruktur als zentrales Instrument für Wirtschaftswachstum und nationale Entwicklung. Deshalb werden oft große finanzielle und personelle Ressourcen gebündelt.

5. Standardisierung

China baut viele ähnliche Projekte in großer Zahl:

Hochgeschwindigkeitsbahnen
U-Bahn-Systeme
Brücken
Flughäfen

Dadurch entstehen Erfahrungswerte, standardisierte Prozesse und spezialisierte Unternehmen, die Projekte schneller umsetzen können.

6. Finanzierung

Viele große Bauunternehmen sind staatlich oder staatsnah. Finanzierung und politische Unterstützung können daher leichter koordiniert werden als in Systemen, in denen viele unabhängige Akteure beteiligt sind



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14.06.2026 um 11:47
Hallo @alle !


Ich denke Teil des Problems ist auch das unsere Regierungen einfach nur "Angst" vor ihren Bürgern hat.
Ein Anderer Teil des Problems besteht darin das sie selbst keine Expertise zu dem Thema haben, über das sie entscheiden müssen.

Beide Punkte zusammen führen dazu das man erst eine Bürokratie aufbaut, die die benötigten Daten liefern sollen und zu langwierigen Entscheidungsprozessen, damit nun ja keiner übergangen wird oder man seine Rechte verletzt.


Gruß, Gildonus


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14.06.2026 um 12:42
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ein Anderer Teil des Problems besteht darin das sie selbst keine Expertise zu dem Thema haben, über das sie entscheiden müssen.
Da kann ich nur zustimmen. Merz z.B. ist Jurist, von Volkswirtschaft versteht er kaum was. Klingbeil hat Politologie, Soziologie und Geschichte studiert, versteht von Finanzen überhaupt nicht. Von Steuern versteht er auch nichts. Wenn man danach geht, dass jemand überhaupt nichts von dem Bereich seines Ministeriums verstehen sollte, dann ist er die Idealbesetzung für das Finanzministerium.

Ein besserer Finanzminister wäre meiner Meinung nach Ralph Brinkhaus von der CDU, der vor Merz Fraktionsvorsitzender war. Die Wikipedia schreibt über sein Leben und seine Ausbildung:
Er leistete seinen zwölfmonatigen Grundwehrdienst bei den Panzerjägern in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf, studierte anschließend an der Universität Hohenheim Wirtschaftswissenschaften und schloss als Diplom-Ökonom ab. Er arbeitete zunächst bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, legte das Steuerberaterexamen ab und war Referent und kaufmännischer Leiter in Industrieunternehmen. 2004 machte er sich in Gütersloh als Steuerberater mit Schwerpunkt im internationalen Rechnungswesen selbstständig.[6]
Quelle: Wikipedia: Ralph Brinkhaus

Was für ein Klassenunterschied zu Klingbeil!

Bei Klingbeil liest sich das Kapitel zu seiner Ausbildung so:
Nach dem Abitur 1998 am dortigen Gymnasium und dem Zivildienst in der Bahnhofsmission in Hannover begann er 1999 ein Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an der Universität Hannover, das er 2004 mit dem Magister Artium abschloss. Von 2001 bis 2004 war er Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung.[1]
Quelle: Wikipedia: Lars Klingbeil


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

14.06.2026 um 14:51
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ein besserer Finanzminister wäre meiner Meinung nach Ralph Brinkhaus von der CDU
Da fragt sich doch wirklich, weshalb nicht so jemand eingesetzt wird?
Geht's also bei der Ämterverteilung nur um Klüngelei, Sympathien oder nach was geht's denn da?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

14.06.2026 um 15:26
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da fragt sich doch wirklich, weshalb nicht so jemand eingesetzt wird?
Geht's also bei der Ämterverteilung nur um Klüngelei, Sympathien oder nach was geht's denn da?
Es geht auch darum die Politik zu machen die von denen gewünscht ist denen du deine Karriere verdankst.

Einen Vorteil den China hat ist, dass du ohne hochwertigen Studienabschluss keine Chance auf höhere Ämter hast. Da steht an der Spitze schon sehr viel fachliche Kompetenz. Und Korruption wurde nach und nach immer weiter ausgemerzt. Während wir hier den ganz legalen Lobbyismus haben.
Das wohl des einzelnen steht in China immer hinten an.
Wenn Berechnungen ergeben, dass für die effizienteste neue Bahnstrecke ein ganzes Dorf verschwinden muss, dann wird einfach mal umgesiedelt.
Es ist durchaus möglich dass der Wohlstand in 20 Jahren den Deutschen überholt hat.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

14.06.2026 um 15:33
Zitat von Donidoni2Donidoni2 schrieb:Wenn Berechnungen ergeben, dass für die effizienteste neue Bahnstrecke ein ganzes Dorf verschwinden muss, dann wird einfach mal umgesiedelt.
Sowas ist aber in D auch schon passiert - z.B. Stichwort Braunkohle.

Ansonsten stimme ich dir zu.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

14.06.2026 um 15:35
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Sowas ist aber in D auch schon passiert - z.B. Stichwort Braunkohle.
Ja alte Kamellen....

Aktuelle Kamellen sind zB bau der A20 mit Segeberg...

17 Jahre Pause

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/a20-bei-bad-segeberg-weiterbau-startet-nach-jahrelangem-streit,spatenstich-124.html

Warten wir ab... wird bestimmt noch Stops geben...


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14.06.2026 um 17:11
Tada....

Was man woanders ausgibt (A20) kamm man ja bei der Bahn sparen:
Mehr als 90 Bahnprojekten in verschiedenen Planungsphasen sowie einigen bereits im Bau befindlichen Projekten droht einem Medienbericht zufolge der Stillstand, weil der Bund nicht ausreichend Geld bereitstellt. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Sonntag unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen zum Stand von Neu- und Ausbauprojekten berichtete, sind auch Projekte von überragendem öffentlichen Interesse bedroht.
Quelle:https://www.gmx.net/magazine/wirtschaft/90-bahnprojekte-deutschland-gefahr-42381674


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

14.06.2026 um 20:16
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Mehr als 90 Bahnprojekten in verschiedenen Planungsphasen sowie einigen bereits im Bau befindlichen Projekten droht einem Medienbericht zufolge der Stillstand, weil der Bund nicht ausreichend Geld bereitstellt.
Könnte es sein, dass der Bahn das Geld für diese über 90 Bahnprojekte deshalb fehlt, weil sie sehr viel Geld in völlig überflüssige Prestige-Projekte wie in Stuttgart 21 gesteckt haben und stecken? Oder in den Münchner Hauptbahnhof, der auch vor dem Umbau einigermaßen gut funktioniert hat, der aber jetzt für teures Geld umgebaut wird?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

14.06.2026 um 20:23
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da fragt sich doch wirklich, weshalb nicht so jemand eingesetzt wird?
Geht's also bei der Ämterverteilung nur um Klüngelei, Sympathien oder nach was geht's denn da?
Dass Klingbeil Finanzminister werden konnte, obwohl er dafür überhaupt nicht qualifiuert ist, hat mit der Ämterverteilung in der Koalition zu tun;
Wenn Merz schon Bundeskanzler wird, dann muss die SPD das zweitwichtigste Amt bekommen, das in dieser Regierung zu vergeben ist.

Nun würde man ja eigentlich erwarten, dass Klingbeil von sich aus sagt, für das Amt des Finanzminsters bin ich in keiner Weise qualifiziert, mir fehlt die Ausbildung dazu, mir fehlt die Erfahrung dazu, aber so läuft Politik anscheinend nicht: Klingbeil wollte wohl unbedingt die Machtposition des Finanzministers haben, dass er dafür ungeeignet ist und Deutschland noch tiefer in den Schlamassel reitet, dürfte ihn nicht interessieren.

Ich bin ziemlich sicher, dass die meisten Politiker in Spitzenpositionen machtgierig sind und sich wenig um das Wohl Deutschlands kümmern.


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