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Deutschland unter Kanzler Merz

2.709 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deutschland unter Kanzler Merz

28.12.2025 um 15:50
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:Du bringst da mehrere Sachen durcheinander:
Erstmal, woher hast Du die 50 Milliarden?
Dann das Schuldenpaket für Infrastruktur hat nichts mit Migration zu tun, sondern ist tatsächlich zum Ausbau der Infrastruktur gedacht.
Aber auch da kannst Du mich mit Belegen überzeugen.
@juvenilea
Ich bringe da gar nichts durcheinander. Aber ich erkläre es dir gerne: Die ca. 500 Milliarden €, die die Migration in den letzten 10 Jahren schätzungsweise gekostet hat, haben natürlich gefehlt, um die Infrastruktur instandzuhalten. Deshalb muss jetzt mit einem 500 Milliarden-Schulden-Paket die vernachlässigte Infrastruktur repariert werden.


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28.12.2025 um 15:57
@Sherlock_H
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:as war ein Beispiel, und ich habe es satt, mir immer solchen Mist unterstellen zu lassen.
Meine Güte, dann bring einfach nicht solch dämliche Vergleiche!
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Die ca. 500 Milliarden €, die die Migration in den letzten 10 Jahren schätzungsweise gekostet hat, haben natürlich gefehlt, um die Infrastruktur instandzuhalten. Deshalb muss jetzt mit einem 500 Milliarden-Schulden-Paket die vernachlässigte Infrastruktur repariert werden.
Interessante Propagandalügen, die Du da bringst, wirklich interessante Lügen!


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28.12.2025 um 16:00
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich bringe da gar nichts durcheinander.
Oh doch, geht ja schon bei Aussagen los wie:
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:2015, seitdem Merkel die Grenzen widergesetzlich geöffnet hat,
Das ist schon ein eher flexibles Verhältnis zur Realität.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Die ca. 500 Milliarden €, die die Migration in den letzten 10 Jahren schätzungsweise gekostet hat, haben natürlich gefehlt, um die Infrastruktur instandzuhalten. Deshalb muss jetzt mit einem 500 Milliarden-Schulden-Paket die vernachlässigte Infrastruktur repariert werden.
Bitte belege, daß uns die Migration in den letzten 10 Jahren 500 Milliarden gekostet hat!

Bitte belege weiterhin, daß es einen kausalen Zusammenhang zwischen Einwanderung und maroder Infrastruktur gibt!


Bitte erkläre uns auch, warum du Menschen als Fieber betrachtest.
Ist das gerade noch nicht menschenverachtend genug, um Probleme mit den Mods zu bekommen?


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28.12.2025 um 16:31
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Aber ich erkläre es dir gerne: Die ca. 500 Milliarden €, die die Migration in den letzten 10 Jahren schätzungsweise gekostet hat, haben natürlich gefehlt, um die Infrastruktur instandzuhalten. Deshalb muss jetzt mit einem 500 Milliarden-Schulden-Paket die vernachlässigte Infrastruktur repariert werden.
Mhh.... dachte ich mir schon, dass sowas in der Art kommt....

Jetzt mal ernsthaft:
Man kann schon schreiben, dass zum Teil die Integration gescheitert ist, was meines Erachtens nach an der Bildung liegt, Fernost macht es uns vor, was Bildung ist. Man kann auch schreiben, dass man etwas administrativ überfordert war die letzten Jahre, aber .... und vorher stelle ich mal die Antworten gegenüber:
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Und in diesem Zusammenhang: Die Migration nach Deutschland seit 2015, seitdem Merkel die Grenzen widergesetzlich geöffnet hat, kostet Deutschland mind. 50 Milliarden € pro Jahr. In 10 Jahren sind das genau die 500 Milliarden €, die bei der Infrastruktur fehlen und die jetzt als "Schuldenpaket für Infrastuktur" von der Merz-Regierung beschlossen wurden.
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:?
Du bringst da mehrere Sachen durcheinander:
Erstmal, woher hast Du die 50 Milliarden?
Dann das Schuldenpaket für Infrastruktur hat nichts mit Migration zu tun, sondern ist tatsächlich zum Ausbau der Infrastruktur gedacht.
Aber auch da kannst Du mich mit Belegen überzeugen.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich bringe da gar nichts durcheinander. Aber ich erkläre es dir gerne: Die ca. 500 Milliarden €, die die Migration in den letzten 10 Jahren schätzungsweise gekostet hat, haben natürlich gefehlt, um die Infrastruktur instandzuhalten. Deshalb muss jetzt mit einem 500 Milliarden-Schulden-Paket die vernachlässigte Infrastruktur repariert werden.
... aber so funktioniert das nicht.
Die Infrastruktur war auch schon vorher, nicht marode, aber entsprach nicht mehr dem Zeitgeist.
Ich kann Dir auch den Grund nennen: Der zu allem nörgelnde Bundesbürger.
Alleine Stuttgart 21, was wurde da geklagt und gegengeklagt, aber eigentlich ist jeder Zentralbahnhof, fast jeder größeren Stadt platztechnisch überfordert.
Und nun behauptest Du tatsächlich, dass genau das Geld gefehlt hatte?

Mal unabhängig von Dir und ich formuliere es mal bewusst etwas krasser:

Ja liebe Leute, Kinder bekommen wollt ihr nicht, Modernisierungen wollt ihr nicht, Migranten wollt ihr nicht, Gas und Erdöl wollt ihr nicht, Solar und Windenergie auch nicht, .... ja wer soll euch denn irgendwann mit was den Hintern im betagten Alter abwischen?
Etwa KI-gestützte Roboter?
Kann ja dieses Land von mir aus machen, aber, ich prophezeie euch was: Draufstehen wird "Made in China".

Guten Rutsch an alle :).


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Deutschland unter Kanzler Merz

28.12.2025 um 16:42
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:Ja liebe Leute, Kinder bekommen wollt ihr nicht, Modernisierungen wollt ihr nicht, Migranten wollt ihr nicht, Gas und Erdöl wollt ihr nicht, Solar und Windenergie auch nicht, .... ja wer soll euch denn irgendwann mit was den Hintern im betagten Alter abwischen?
Etwa KI-gestützte Roboter?
@juvenilea

Das ist leider nicht ausgeschlossen.

Aber darauf zu setzen, dass das diejenigen tun, die in Neukölln grölend den 07.10.23 gefeiert hatten, dass das die Drogenhändler im Görli tun oder aber Clankriminelle oder diejenigen, wegen denen Weihnachtsmärkte wie Hochsicherheitstrakts aussehen und im Sommer in Freibädern Tumult ist, halte ich auch mindestens für eine Außenseiterwette.

Nichts gegen Migration, solange wir uns von denjenigen, die unsere Regeln nicht befolgen, auch zu 100% verabschieden. Die brauchen wir nämlich nicht.


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28.12.2025 um 17:38
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich bringe da gar nichts durcheinander. Aber ich erkläre es dir gerne: Die ca. 500 Milliarden €, die die Migration in den letzten 10 Jahren schätzungsweise gekostet hat, haben natürlich gefehlt, um die Infrastruktur instandzuhalten. Deshalb muss jetzt mit einem 500 Milliarden-Schulden-Paket die vernachlässigte Infrastruktur repariert werden.
Ein Märchen, was Du da schreibst.
Das Märchen von den teuren Migranten

Was kostet die Migration? Jedes Jahr Hunderte Milliarden? Im Gegenteil: Es drohen Hunderte Milliarden Verluste, wenn nicht mehr Menschen zuwandern.
...
Die neue Studie des Ökonomen Martin Werding von der Ruhr-Universität Bochum und des Sachverständigenrats für Wirtschaft belegt einen erheblichen langfristigen finanziellen Nutzen der Zuwanderung für den deutschen Staat. Diese Aussage treibt manchen Deutschen die Zornesröte ins Gesicht: Wie kann das sein, wenn der Staat jährlich 28 Milliarden Euro für Geflüchtete ausgibt und fast die Hälfte aller Bürgergeldempfänger keinen deutschen Pass hat?

Migration verursacht zunächst Kosten – etwa durch Integrationshilfen und Sozialleistungen –, langfristig leistet Migration aber einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftsleistung. Wenn Migrantinnen und Migranten erwerbstätig werden, erhöht das die Wirtschaftsleistung. Mit diesem Wirtschaftswachstum steigen die Einkommen von Unternehmen und Beschäftigten, der Sozialstaat erhält zusätzliche Beiträge für Rente, Pflege und Gesundheit, und der Staat profitiert von höheren Steuereinnahmen.
...
Zwar steigen die Staatsausgaben durch Migration, doch das Wirtschaftswachstum nimmt stärker zu – sodass der Anteil der Staatsausgaben an der Wirtschaftsleistung im Jahr 2070 laut der Studie von 35 Prozent bei geringer Zuwanderung auf 32 Prozent bei höherer Zuwanderung sinkt. Wichtig: Diese Zahlen berücksichtigen, dass viele Migrantinnen und Migranten dann selbst im Ruhestand sein werden und erhebliche Leistungen aus Renten-, Pflege- und Gesundheitssystem erhalten.
...
Es sind gerade die Menschen in systemrelevanten, oft schlecht bezahlten Berufen, die für unsere Gesellschaft einen überproportional hohen Beitrag leisten – wie eine DIW-Studie während der Coronapandemie gezeigt hat.
...

Der derzeitige Arbeitskräftemangel zählt zu den größten Gefahren für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland. Wir brauchen deutlich mehr Zuwanderung.
Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-06/kosten-migration-integration-sozialleistung-finanzen-nutzen/komplettansicht


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28.12.2025 um 18:41
Zitat von StirnsängerStirnsänger schrieb:Bitte belege, daß uns die Migration in den letzten 10 Jahren 500 Milliarden gekostet hat!
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:Interessante Propagandalügen, die Du da bringst, wirklich interessante Lügen!
Ich frage mich schon, wie blind man sein muss, um die Wirklichkeit nicht zur Kenntnis zu nehmen:
Stetig steigende Kosten
Flucht und Migration kosten Deutschland dieses Jahr fast so viel wie die Bundeswehr.
...
In diesem Jahr addieren sich die erwarteten Ausgaben in Zusammenhang mit Flucht und Migration auf 48,2 Milliarden Euro – nach knapp 42 Milliarden Euro im Jahr 2022. Das zeigen Zahlen des Bundesfinanzministeriums, sowie eine Aufstellung einer Arbeitsgruppe der 16 Länderfinanzminister. Beide liegen WELT vor.
Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article248386590/Flucht-und-Migration-kosten-dieses-Jahr-fast-50-Milliarden-Euro.html

So, und hier noch eine Grafik über die letzten Jahre. Hier geht es aber nur um die Ausgaben des Bundes! Die Kosten der Länder und der Kommunen (die nur zum Teil vom Bund erstattet werden) kommen da noch drauf. Und noch was ist wichtig, wenn man diese Grafik verstehen will: Es werden nur die Sozialleistungen nach Asylgesetz aufgeführt, die Kosten der Migranten, die im Bürgergeld gelandet sind, sind darin noch nicht enthalten!


Ausgaben Migration

Quelle: https://www.bpb.de/themen/migration-integration/zahlen-zu-asyl/265776/asylbedingte-kosten-und-ausgaben/

Das sind offizielle Zahlen der Bundeszentrale für politische Bildung. Aber manche glauben ja, das sind Propagandalügen!


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28.12.2025 um 18:46
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:So, und hier noch eine Grafik über die letzten Jahre. Hier geht es aber nur um die Ausgaben des Bundes! Die Kosten der Länder und der Kommunen (die nur zum Teil vom Bund erstattet werden) kommen da noch drauf. Und noch was ist wichtig, wenn man diese Grafik verstehen will: Es werden nur die Sozialleistungen nach Asylgesetz aufgeführt, die Kosten der Migranten, die im Bürgergeld gelandet sind, sind darin noch nicht enthalten!
Sei doch noch so lieb und stelle dem die Steuerlast aller hier arbeitenden und gewerbetreibenden Migranten gegenüber.
Danke.


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28.12.2025 um 18:54
Zitat von BluemeanieBluemeanie schrieb:Sei doch noch so lieb und stelle dem die Steuerlast aller hier arbeitenden und gewerbetreibenden Migranten gegenüber.
Danke.
@Bluemeanie:
Moment - es geht mir bei den Kosten nicht um die Migranten, die sich hier in Deutschland integrieren, Deutsch lernen und sich ihren Unterhalt verdienen und sich an unser Rechtssystem halten. Die sind willkommen und stehen hier auch nicht zur Diskussion.


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28.12.2025 um 19:02
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:die sich hier in Deutschland integrieren, Deutsch lernen und sich ihren Unterhalt verdienen und sich an unser Rechtssystem halten
Und die von Dir oben in der Statistik Aufgeführten tun das demnach nicht?
Scheinbar nein, denn sonst wären sie ja nicht Bestandteil Deiner Argumentation.


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28.12.2025 um 19:14
@Bluemeanie:
Nein, zumindest verdienen sie sich nicht ihren Unterhalt, denn sonst würden sie ja nicht so hohe Kosten verursachen.

Aber hier ein Auszug aus einem Artikel von Hans-Werner Sinn, der die ökonomische Seite der Migration betrachtet, leider ist der Artikel schon 9 Jahre alt:
Sicher, es könnte theoretisch sein, dass junge und gebildete Migranten zu uns kommen, die den Staat finanziell unterstützen, statt ihn zu belasten. Aber das ist derzeit leider nur bei einer Minderheit der Fall. Das ist durch die Studien von Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg belegt (vgl. Stiftung Soziale Marktwirtschaft 2015; Raffelhüschen und Moog 2016).
...
Raffelhüschen hat berechnet, dass eine Million Flüchtlinge den deutschen Staat per saldo und auf die Dauer 450 Mrd. Euro kosten würden, also 450 000 Euro pro Kopf. Dabei unterstellt er, dass sie nach sechs Jahren so integriert würden, wie es die bislang schon in Deutschland anwesenden Altmigranten im Durchschnitt sind.
Nach Raffelhüschen kosten bereits die Altmigranten den Staat per saldo viel Geld, weil sie unterdurchschnittliche Markteinkommen haben und deshalb von der Umverteilung des Sozialstaates profitieren. Und die neuen Migranten werden noch teurer als die alten, weil sie erst noch integriert werden müssen.
Quelle: https://www.hanswernersinn.de/de/publ-kosten-chancen-migration-sd-2016
(Hervorhebung durch mich.)

Das soll jetzt keine Wertung sein, sondern das sind nur die nackten errechneten Zahlen aus der Studie. Diesen und ähnlichen Fakten muss man sich stellen, alles andere ist Ideologie.


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Deutschland unter Kanzler Merz

28.12.2025 um 19:37
Das Märchen von den teuren Migranten
Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-06/kosten-migration-integration-sozialleistung-finanzen-nutzen/komplettansicht

@JosephConrad:
Du zitierst einen Artikel von Marcel Fratzscher aus der Zeit. Willst du dich wirklich auf diesen Herrn berufen?
Vielleicht kannst du nach dem folgenden Zitat aus der Wikipedia seine wissenschaftliche Kompetenz besser einschätzen:
Im Februar 2024 kritisierte Fratzscher die Bezahlkarte für Asylbewerber, da „die IT-Programmiererin aus Indien oder der Ingenieur aus Brasilien nicht mehr nach Deutschland kommen werden.“ Hierzu wurde kritisch angemerkt, dass diese Fachkräfte nicht als Asylbewerber nach Deutschland kämen und die Bezahlkarte daher für sie nicht relevant sei. Auf Nachfrage beharrte Fratzscher auf seiner Aussage und meinte, dass die Kürzung von Leistungen die Zuwanderung hoch qualifizierter Menschen nach Deutschland unattraktiver machen würde.[30]

Im Sommer 2025 forderte Fratzscher ein „verpflichtendes soziales Jahr für Rentner“, was deutschlandweit für Empörung sorgte.
Quelle: Wikipedia: Marcel Fratzscher


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28.12.2025 um 19:44
@Sherlock_H
Ja nee, schon klar.
Herr Sinn, der Kritik an Managern mit verfolgten Juden verglichen hat, ist bestimmt eine vertrauenswürdige Quelle.


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28.12.2025 um 19:46
Die Studie ist von

Prof. Martin Werding
Ruhr-Universität Bochum
Mitglied des Sachverständigenrates Wirtschaft

und ist eine

Expertise für den Mediendienst Integration 2025

und kommt zu dem Ergebnis:

Screenshot 2025-12-28 194325

Q:https://mediendienst-integration.de/fileadmin/user_upload/Expertisen/Expertise_Werding_Kosten_Einnahmen_Migration_Beitrag_Staatshaushalt_Mediendienst.pdf


Zur Person Martin Werding
Martin Werding (* 23. März 1964 in Leverkusen) ist ein deutscher Professor für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum.[1]

Er studierte Philosophie (M.A. 1989) und Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Universität Passau (Dipl.-Volksw. 1991). Währenddessen schloss er eine Journalistenausbildung am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses ab.[2] Nach seinem Studium war Werding von 1992 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstühlen für Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für Finanzwissenschaft in Passau (Dr. rer. pol. 1997, Habilitation 2008).

2000 bis 2008 leitete er am Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung den Bereich Sozialpolitik und Arbeitsmärkte. 2007 hatte er eine Gastprofessur an der Hitotsubashi-Universität in Tokio. Seit seiner Habilitation im Jahr 2008 ist er Professor für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Öffentliche Finanzen, Sozialpolitik (Alterssicherung und Familienpolitik), Bevölkerungsökonomie (Fertilität und Migration) und Arbeitsmarktpolitik.

Martin Werding ist seit 2016 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.[3]

Im Jahr 2021 stellte Martin Werding zusammen mit Johannes Vogel und Christian Dürr auf der Bundespressekonferenz eine Studie zum Konzept der Aktienrente der FDP vor. Diese Studie ist durch Martin Werding und Benjamin Läpple im Auftrag der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag entstanden.[4][5]

Im August 2022 hat die Bundesregierung entschieden, Werding auf Vorschlag der Arbeitgeber in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu berufen.
Quelle: Wikipedia: Martin Werding


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28.12.2025 um 19:49
@Sherlock_H

Genau und die in der Grafik dargestellten Ausgaben ergeben eben keine 500 Milliarden Euro. Weiterhin verschwinden große Teile der Leistungen eben nicht in einem schwarzen Loch, sondern gehen wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück. Oder was meinst Du, wozu die "Sozialtransferleistungen nach Asylverfahren" verwendet werden?

Und den Artikel des Herrn Sinn kannst Du auch gerne in die Tonne treten, der ist aus dem Jahr 2016 und damit komplett veraltet.


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Deutschland unter Kanzler Merz

28.12.2025 um 20:07
@JosephConrad:
Ich begrüße es, dass wir uns wissenschaftlich mit dem Thema auseinandersetzen.
Der Lebenslauf von Prof. Martin Werding klingt gut.

Ich rechne aber trotzdem mal ein bisschen. Eine seiner Thesen war:
Eine um 200.000 Personen höhere jährliche Netto-Zuwanderung nach Deutschland reduziert die
dauerhaft bestehende Finanzierungslücke der öffentlichen Haushalte um knapp 2,5% des Brut-
toinlandsprodukts – oder, gemessen in Werten für 2024, um rund 104 Mrd. Euro jährlich.
Quelle: https://mediendienst-integration.de/fileadmin/user_upload/Expertisen/Expertise_Werding_Kosten_Einnahmen_Migration_Beitrag_Staatshaushalt_Mediendienst.pdf

Also wir rechnen:
104.000.000.000 € durch 200.000 Personen ergibt 520.000,-- € pro Person und Jahr.

Das heißt, jeder der 200.000 Zuwanderer zahlt über eine halbe Million in die öffentlichen Haushalte ein (direkt oder indirekt). Und das jedes Jahr wieder!

Klingt diese Zahl für dich plausibel?

@Africanus:
Nur weil eine Studie 9 Jahre alt ist, muss sie nicht falsch sein.


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28.12.2025 um 20:14
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich rechne aber trotzdem mal ein bisschen. Eine seiner Thesen war:
Eine um 200.000 Personen höhere jährliche Netto-Zuwanderung nach Deutschland reduziert die
dauerhaft bestehende Finanzierungslücke der öffentlichen Haushalte um knapp 2,5% des Brut-
toinlandsprodukts – oder, gemessen in Werten für 2024, um rund 104 Mrd. Euro jährlich.
Quelle: https://mediendienst-integration.de/fileadmin/user_upload/Expertisen/Expertise_Werding_Kosten_Einnahmen_Migration_Beitrag_Staatshaushalt_Mediendienst.pdf

Also wir rechnen:
104.000.000.000 € durch 200.000 Personen ergibt 520.000,-- € pro Person und Jahr.

Das heißt, jeder der 200.000 Zuwanderer zahlt über eine halbe Million in die öffentlichen Haushalte ein (direkt oder indirekt). Und das jedes Jahr wieder!

Klingt diese Zahl für dich plausibel?
Dort steht ja "eine um 200000 höhere jährliche Zuwanderung".
Also 200000 höher als letztes Jahr noch oben drauf.
Die 104 Mrd beziehen sich auf die Gesamtzahl.
Ist schlecht formuliert zugegebenermaßen.


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28.12.2025 um 20:50
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Also wir rechnen:
104.000.000.000 € durch 200.000 Personen ergibt 520.000,-- € pro Person und Jahr.

Das heißt, jeder der 200.000 Zuwanderer zahlt über eine halbe Million in die öffentlichen Haushalte ein (direkt oder indirekt). Und das jedes Jahr wieder!

Klingt diese Zahl für dich plausibel?
Zitat von BluemeanieBluemeanie schrieb:Dort steht ja "eine um 200000 höhere jährliche Zuwanderung".
Also 200000 höher als letztes Jahr noch oben drauf.
Die 104 Mrd beziehen sich auf die Gesamtzahl.
Ist schlecht formuliert zugegebenermaßen.
Ihr solltet euch den Methodenteil genauer ansehen, insbesondere, was hier genau berechnet wird. Es handelt sich hier nicht um eine einfache Einnahmen-/Ausgabenrechnung, sondern um eine relativ komplexe Betrachtung eines langfristigen Zukunftsszenarios, bei dem ein langfristiger Konsolidierungspfad betrachtet wird - es geht hier also nicht um eine tatsächliche Erhöhung der Einnahmen um die erwähnten 104 Millionen p.a., sondern um eine Reduktion der sog. "impliziten Staatsverschuldung" die sich auf lange (50 Jahre und mehr) Zeiträume bezieht.

Wenn man es umgangssprachlich verpacken wollte, käme eher eine Aussage dabei heraus wie "Ohne die erhöhte Zuwanderung müsste der Staat jedes Jahr 200 Milliarden einsparen, mit der erhöhten Zuwanderung nur noch 100 Millarden", was sich aus komplexen Zusammenhängen einer alternden Gesellschaft, bereits bestehenden Rentenansprüchen, der laufenden Staatsverschuldung usw. ergibt. Im Übrigen kann man davon ausgehen dass das Zahlenwerk durch die (Sonder)-Neuverschuldung (div. "Sondervermögen") inzwischen auch schon wieder quantitativ veraltet ist, was die qualitative Aussage aber nicht grundsätzlich ändern dürfte.


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28.12.2025 um 21:01
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Das heißt, jeder der 200.000 Zuwanderer zahlt über eine halbe Million in die öffentlichen Haushalte ein (direkt oder indirekt). Und das jedes Jahr wieder!
Nein, das ist ab 2070
In Abhängigkeit vom genauen Verlauf der Alterungsprozesse steigen diese Ausgaben im Simulati-
onszeitraum, der zuletzt bis 2070 reichte, typischerweise stärker an als das BIP. Von den sonstigen
öffentlichen Ausgaben wird vereinfachend angenommen, dass sie sich proportional zum BIP ent-
wickeln. Die BIP-Quote der gesamten öffentlichen Ausgaben erhöht sich daher im Zeitablauf in
praktisch allen Varianten der Simulationen mehr oder weniger stark. Dies deutet darauf hin, dass
die öffentlichen Finanzen nicht langfristig tragfähig sind
Quelle: s.o.

Genaue Berechnungen findest Du hier.
Den stärksten dämpfenden Effekt auf die
Ausgabenquote hat die Variante mit langfristig
erhöhter Zuwanderung (Nettozuwanderung von
350.000 Personen p.a. ab 2033). Der entlastende
Effekt baut sich kontinuierlich auf und flacht
lediglich nach 2060 etwas ab, wenn ein Großteil
der Zugewanderten das Rentenalter erreicht.
Bis 2070 erklärt die höhere Zuwanderung
mit 2,7 Prozentpunkten etwa die Hälfte der
geringeren aggregierten Ausgabenquote im
Vergleich zu T-.
Q:https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/tragfaehigkeitsbericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&v=4#page=63


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28.12.2025 um 21:44
@bgeoweh und @JosephConrad:

Ich will mal annehmen, dass es nicht Prof. Werding war, der diese Aussage so verkürzt und damit falsch dargestellt hat, sondern ein Redakteur, der vielleicht nicht ganz die wesentlichen Aussagen der Untersuchung verstanden hat.

Wesentlich ist aber etwas anderes:
Prof. Werding untersucht einen teilweise anderen Personenkreis ("Zuwanderer") als Prof. emer. Raffelhüschen ("Geflüchtete", also Menschen, die einen Asyylantrag gestellt haben). In dem von Prof. Werding untersuchten Personenkreis sind auch z.B. der Österreicher und der indische IT-Speuialist, die nach Deutschland ziehen, um hier einen qqualifizierten Job anzutreten, enthalten.

Dazu ein Zitat aus der Studie Prof. Werding:
Außerdem werden Zugewanderte, v.a. wegen ihres niedrigeren Qualifikationsniveaus, mit höherer Wahrscheinlichkeit arbeitslos und erzielen im Durchschnitt geringere Löhne als Einheimische. Die Berechnungen spiegeln somit wichtige Besonderheiten der Zuwanderung, die sich auch auf ihre fiskalische Bilanz auswirken.

Geflüchtete werden in der Regel noch langsamer in den Arbeitsmarkt integriert. Dies wird in dieser Rechnung nicht gesondert berücksichtigt, ist in den Durchschnittswerten für alle Zuwandernden aber enthalten.
Quelle: https://mediendienst-integration.de/fileadmin/user_upload/Expertisen/Expertise_Werding_Kosten_Einnahmen_Migration_Beitrag_Staatshaushalt_Mediendienst.pdf

@JosephConrad
Herr Fratzscher hat wahrscheinlich in seinem Artikel für die Zeit den Unterschied entweder nicht kapiert oder absichtlich nicht darauf hingewiesen. Ich glaube nicht, dass ich eine diesbezügliche Erläuterung überlesen habe. Als seriös empfinde ich sowas nicht.

Im Übrigen kommen mir inzwischen allerdings auch die 450.000,-- € Gesamtkosten pro Geflüchteten aus der Studie von Prof. emer. Raffelhüschen izu hoch vor.


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