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Deutschland unter Kanzler Merz

2.650 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deutschland unter Kanzler Merz

gestern um 21:26
Nachdem vor kurzem das Bürgergeld, von der Koalition zu Fall gebracht wurde, treten nun die Arbeitgeber auf die Bühne.

Sie fordern eine empfindliche Beschneidung, der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, für die Arbeitnehmer in Deutschland.


Bislang war die Lohnfortzahlung, an einzelne Krankheitsfälle gekoppelt.

Nun soll maximal sechs Wochen, die Lohnfortzahlung gewährt werden. Bei durchgehend aufsummierender Zählung. Sind die sechs Wochen aufgebraucht, wird keine Lohnfortzahlung mehr gewährt.

Nach der alten Regel, fiel die Zählung der Fehlzeiten immer wieder auf Null. So das Arbeitnehmern auch Lohnfortzahlung gewährt wurde, wenn die Fehlzeiten sechs Wochen in der Aufsummierung überschritten.

Mal sehen, ob und wann die CDU auf den Zug aufspringt.


https://www.n-tv.de/wirtschaft/Arbeitgeber-wollen-Axt-an-Lohnfortzahlung-fuer-Kranke-legen-id30194402.html


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Deutschland unter Kanzler Merz

gestern um 22:09
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Nun soll maximal sechs Wochen, die Lohnfortzahlung gewährt werden. Bei durchgehend aufsummierender Zählung. Sind die sechs Wochen aufgebraucht, wird keine Lohnfortzahlung mehr gewährt.
Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Das Prinzip ist ja, dass der Arbeitgeber für die geleistete Arbeit zahlt, die Krankenkasse im Krankheitsfall.

Man sollte nicht nur Firmen wie Siemens usw. im Blick haben, sondern auch an den kleinen Friseurladen denken. Wenn der z. B. insgesamt ein halbes Jahr Lohnfortzahlungen leisten muss, obwohl der Empfänger nur immer mal wieder ein paar Tage arbeitet, dann kann es für diesen Laden den Konkurs bedeuten.

2 Dinge, die in dem von @EDGARallanPOE zitierten Artikel stehen, finde ich aber bemerkenswert:

1.
Außerdem forderte Dulger, dass Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Mehrarbeit im Krankheitsfall nicht mehr fortgezahlt werden sollten. "Wer nicht arbeitet, hat auch keine Mehrbelastung", sagte der BDA-Präsident.
2.
Laut einer aktuellen Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin verursachten Fehltage im Jahr 2024 Produktionsausfälle von insgesamt 134 Milliarden Euro. Demnach war im Jahr 2024 jeder Beschäftigte im Durchschnitt 20,8 Tage krank. Das Statistische Bundesamt geht für das vergangene Jahr dagegen von durchschnittlich 14,8 gemeldeten Krankheitstagen je Arbeitnehmer aus.
Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Arbeitgeber-wollen-Axt-an-Lohnfortzahlung-fuer-Kranke-legen-id30194402.html

Zu 1.: Nach bisheriger Regelung müssen also "Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Mehrarbeit" im Rahmen der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber auch dann geleistet werden, wenn es diese Arbeit gar nicht geben hat. Das finde ich eine merkwürdige Bestimmung.

Zu 2.: Ein Bundesamt und eine Bundesbehörde unterscheiden sich in ihren Zahlen um fast 50% (ausgehend von den Zahlen des Statistischen Bundesamts.) Welche Behörde rechnet hier mit völlig falschen Zahlen? Und vielleicht ist das kein Einzelfall?


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Deutschland unter Kanzler Merz

gestern um 22:20
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Man sollte nicht nur Firmen wie Siemens usw. im Blick haben, sondern auch an den kleinen Friseurladen denken. Wenn der z. B. insgesamt ein halbes Jahr Lohnfortzahlungen
Die kriegen das von dem Krankenkassen durch die U1 Umlage teilweise zurückerstattet, 60 bis 80 %
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Nacht-, Sonntags- und Mehrarbeit" im Rahmen der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber auch dann geleistet werden, wenn es diese Arbeit gar nicht geben hat. Das finde ich eine merkwürdige Bestimmung.
Da werden Durchschnittswerte eingezogen...als den letzten Monaten.

Das ist abhängig von Arbeitsvertrag etc


Aber ja grundsätzlich ist einiges überdenkenswert


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Deutschland unter Kanzler Merz

gestern um 23:49
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Die kriegen das von dem Krankenkassen durch die U1 Umlage teilweise zurückerstattet, 60 bis 80 %
@Fedaykin:
Danke für den Hinweis auf die Regelung, die im Aufwendungsausgleichsgesetz, das es seit 2006 gibt, steht. Mir war das ganze Gesetz bisher unbekannt. Und schon wieder eine Umlage, die der Arbeitgeber zahlen muss. Und dazu noch weitere Bürokratie.

Es ist wirklich zum Verzweifeln hier in Deutschland. Überall, wohin man schaut, Vorschriften, Zahlungsverpflichtungen und Bürokratie - Bürokratie - Bürokratie!


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