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Deutschland unter Kanzler Merz

3.369 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deutschland unter Kanzler Merz

um 13:35
Zitat von cejarcejar schrieb:was natürlich Populismus ist, denn Sicherheitsbeaufrtage checken nicht nur Leitern sondern haben eine Menge Aufgaben, die auch wichtig sind.
Deswegen mit *Ironie* gekennzeichnet. Ungeachtet dessen hat auch der Sicherheitsbeauftragte bürokratischen Aufwand.


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Deutschland unter Kanzler Merz

um 13:54
Zitat von cejarcejar schrieb:Ich glaub Du machst mal wieder ein "Du-Problem" zu einem "Wir-Problem". Mich persönlich juckt es null ob ich Bedürftige duch Krankenkassenbeiträge oder durch Steuern unterstütze. Sind immer nur Leute wie Du, die Angst haben, 50 cent weniger als der Nachbar in der Tasche zu haben, die "Ungerechtigkeit" krakeelen und Unfrieden stiften. Wie entwickelt man sich zu so einem missgünstigen Menschen, ab wann hast Du die falsche Kreuzuing genommen?
@cejar

So leicht kann man es sich auch machen. Es geht nicht darum, ob ich Menschen unterstütze.

Es geht darum, dass gerade die weniger Bedürftigen, nämlich die PKV Versicherten von der Zahlung ausgenommen bleiben.

Da hat Herr Klingbeil einfach weiter die falsche Abfahrt genommen, Vorgängerregierungen aber auch.

Nur ein Doofmannsgehilfe kann wie Herr Klingbeil behaupten, es wäre eine Milchmädchenrechnung, ob die Transferempfänger, wie es logisch wäre, durch die Steuerzahler bezahlt werden oder isoliert den GKV Einzahlern aufgebrummt werden.

Dass Du die Besserverdiener so leidenschaftlich verteidigst und gerne an deren Stelle bezahlst, bzw für sie deutlich geringere GKV Leistungen in Kauf nimmst: Entweder ehrt es Dich oder Du hast es nicht verstanden.


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um 14:09
Zitat von cejarcejar schrieb:Mich persönlich juckt es null ob ich Bedürftige duch Krankenkassenbeiträge oder durch Steuern unterstütze.
Geht mir auch so, damit hab ich kein Problem, da es mich schließlich theoretisch auch mal treffen könnte. Das ist schon vernünftig so


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um 20:14
Zitat von abberlineabberline schrieb:Geht mir auch so, damit hab ich kein Problem, da es mich schließlich theoretisch auch mal treffen könnte. Das ist schon vernünftig so
@abberline

Du hast also auch kein Problem damit, dass die höheren Einkommen dank PKV Versicherung gar nicht mit herangezogen werden, sondern diese Solidarität isoliert von der Mittelschicht abgepresst wird?

Eure Solidarität gilt in dem Fall ja nicht den Transferempfängern, sondern den PKV Versicherten, also den Gut- und Großverdienern und den Kapitalertragseinkünften.

So eine Solidarität nach oben ist ja eher selten.

Es geht ja nicht darum, Transferempfänger schlechter zu stellen, sondern darum, dass die hohen Einkommen an der Solidarität beteiligt werden.

Genau das hat Herr Klingbeil mit seiner Weigerung verhindert.

Die Krankenschwester zahlt voll mit für Transferempfänger und erhält dafür künftig weniger Leistung. Der Chefarzt bezahlt keinen Cent mit für die Transferempfänger und erhält weiter die volle PKV Leistung.

Das findet offenbar Eure Zustimmung.


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um 20:50
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das findet offenbar Eure Zustimmung.
Es ist eben Yin und Yang:

Einerseits gibt es eine Zwei-Klassen-Medizin, Privatversicherte bekommen oft schneller Termine und teilweise bessere Leistungen, eine einheitliche Versicherung könnte das reduzieren. Die GKV basiert darauf, dass Starke mehr zahlen und Schwächere unterstützt werden. Die Gutverdiener in der PKV entziehen dem solidarischen System wichtige Einnahmen.

Andererseits sorgt die PKV für Konkurrenz im Gesundheitssystem. Ohne sie könnte der Druck sinken, Leistungen zu verbessern oder effizient zu arbeiten. Außerdem zahlen Privatversicherte oft mehr für medizinische Leistungen. Dieses Geld fließt indirekt ins Gesundheitssystem (z. B. bessere Finanzierung von Praxen). Fällt das weg, könnten Einnahmen fehlen. Und es haben viele Menschen langfristige PKV-Verträge abgeschlossen, eine Abschaffung wäre rechtlich und politisch sehr schwierig.


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Deutschland unter Kanzler Merz

um 21:15
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:eine Abschaffung wäre rechtlich und politisch sehr schwierig.
Du meinst also, das die höheren Abrechnungssätze eine Querfinanzierung der GKV sind. Mag sein, kontrollieren wird das wohl niemand.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:sondern diese Solidarität isoliert von der Mittelschicht abgepresst wird?
Hier ist die Frage, ob die unterstellte Querfinanzierung der PKV reicht, um die Ausnahme von der Mitfinanzierung immer mehr und erheblicher Transfergeld-Empfänger allein durch die GKV-Einzahler zu rechtfertigen oder ob diese erhebliche Kostenbelastung aus Solidarität und gefühlter Gerechtigkeit auf alle KV-Versicherte und somit prakt. gleich auf alle Steuerzahler umzulegen/umverteilen ist?


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Deutschland unter Kanzler Merz

um 21:25
@JosephConrad

Ich will ja nicht jetzt gerade die PKV abschaffen, sondern ich würde erwarten, dass der Staat seine originären Kosten, nämlich Soziales, wozu die GKV von Transferempfängern gehört, von Steuergeld bezahlt. Dann würden die PKV Versicherten über ihre Steuerzahlung daran teilnehmen.

Warum Aufgaben des Staates exklusiv von den GKV Zahlern bezahlt werden soll, weiss ich nicht.

Und es ist absolut nicht 'rechte Tasche, linke Tasche' ob es nur die GKV Beitragszahler bezahlen oder ob alle Einnahmearten (via Steuer) herangezogen werden, wie es uns ein Hütchenspieler weismachen will.

Es geht hier gar nicht gegen Transferempfänger oder deren Gesundheitsversorgung. Es geht darum, dass der Staat seine Aufgaben einer isolierten Gruppe der Mittelschicht überträgt anstatt der Allgemeinheit.

Warum tut er das? Es dürfte einfach darum gehen, das Geld aus dem Haushalt rauszuhalten, um eine Solidität wahrheitswidrig zu simulieren.


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Deutschland unter Kanzler Merz

um 21:48
Zitat von hiddenhidden schrieb:Hier ist die Frage, ob die unterstellte Querfinanzierung der PKV reicht, um die Ausnahme von der Mitfinanzierung immer mehr und erheblicher Transfergeld-Empfänger allein durch die GKV-Einzahler zu rechtfertigen oder ob diese erhebliche Kostenbelastung aus Solidarität und gefühlter Gerechtigkeit auf alle KV-Versicherte und somit prakt. gleich auf alle Steuerzahler umzulegen/umverteilen ist?
@hidden

Das wäre mir als Argument für die 12 Mrd neu. Natürlich sind Krankenhäuser, Praxen, MVZs mischfinanziert und auch GKV Patienten profitieren von Investitionen, die PKV Zahlungen möglich gemacht hatten. Das hat aber nichts damit zu tun, ob der Staat seine originären Aufgaben bezahlt oder nicht.

Da geht es um ein Grundprinzip deutscher Politik:

Ditte hamwa nisch jewusst.

Dass man für die ehemaligen DDR Bürger schon staatlich mehr Geld in die Rente hätte nachpflegen müssen...

Dass man für die Aussiedler überhaupt Geld in die RV hätte nachpflegen müssen...

Dass man die GKV der Transferempfänger und der Asylmigranten hätte kostendeckend in die GKV nachpflegen müssen...

Dass man für Millionen hinzugekommene Menschen seit 2015 hätte Wohnraum entstehen lassen müssen...

Dass man Straßen, Brücken, Schienen, Schulen hätte dauernd renovieren müssen...

...wer konnte das schon ahnen? Ich würde sagen, jeder der nicht an der Regierung beteiligt ist oder war.

Wie konnten Rente und GKV nur in so eine Schieflage kommen, na so was.

Damit will ich nicht sagen, dass ehemalige DDR Bürger weniger Rente bekommen sollen, Aussiedler gar keine und alle Asylmigranten für immer in einer Turnhalle schlafen sollen. Das ist nicht der Punkt.

Der Punkt ist, wir machen seit Jahrzehnten eine Politik auf Verschleiss, um die wahren Kosten politischer Entscheidungen zu verschleiern.

'Wir schaffen das' wir hätten es schaffen können, wenn wir auf neue Herausforderungen reagiert hätten und nicht geglaubt hätten, alles würde sich schon irgendwie regeln.


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