hidden schrieb:Hier ist die Frage, ob die unterstellte Querfinanzierung der PKV reicht, um die Ausnahme von der Mitfinanzierung immer mehr und erheblicher Transfergeld-Empfänger allein durch die GKV-Einzahler zu rechtfertigen oder ob diese erhebliche Kostenbelastung aus Solidarität und gefühlter Gerechtigkeit auf alle KV-Versicherte und somit prakt. gleich auf alle Steuerzahler umzulegen/umverteilen ist?
@hidden Das wäre mir als Argument für die 12 Mrd neu. Natürlich sind Krankenhäuser, Praxen, MVZs mischfinanziert und auch GKV Patienten profitieren von Investitionen, die PKV Zahlungen möglich gemacht hatten. Das hat aber nichts damit zu tun, ob der Staat seine originären Aufgaben bezahlt oder nicht.
Da geht es um ein Grundprinzip deutscher Politik:
Ditte hamwa nisch jewusst.
Dass man für die ehemaligen DDR Bürger schon staatlich mehr Geld in die Rente hätte nachpflegen müssen...
Dass man für die Aussiedler überhaupt Geld in die RV hätte nachpflegen müssen...
Dass man die GKV der Transferempfänger und der Asylmigranten hätte kostendeckend in die GKV nachpflegen müssen...
Dass man für Millionen hinzugekommene Menschen seit 2015 hätte Wohnraum entstehen lassen müssen...
Dass man Straßen, Brücken, Schienen, Schulen hätte dauernd renovieren müssen...
...wer konnte das schon ahnen? Ich würde sagen, jeder der nicht an der Regierung beteiligt ist oder war.
Wie konnten Rente und GKV nur in so eine Schieflage kommen, na so was.
Damit will ich nicht sagen, dass ehemalige DDR Bürger weniger Rente bekommen sollen, Aussiedler gar keine und alle Asylmigranten für immer in einer Turnhalle schlafen sollen. Das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist, wir machen seit Jahrzehnten eine Politik auf Verschleiss, um die wahren Kosten politischer Entscheidungen zu verschleiern.
'Wir schaffen das' wir hätten es schaffen können, wenn wir auf neue Herausforderungen reagiert hätten und nicht geglaubt hätten, alles würde sich schon irgendwie regeln.