ApexOne schrieb:Im Auge der Politiker kriegen Leistungsträger nicht mal das,
du immer mit dem Argument "Leistungsträger".
Ich würde dir ja zustimmen, wenn alle AN völlig
altruistisch arbeiten würden, es ihnen kein bissel ums eigene Wohl (Geldbeutel) gehen würde.
Ja, es gibt sogar Leute, die aus Berufung und Idealismus arbeiten, denen ihre Arbeit Spaß macht.
Aber selbst denen geht's
nicht darum, für den Staat als
Leistungsträger zu
fungieren - DAS ist dann quasi nur ein "Nebenbei-Effekt", jedoch nicht der Hauptzweck, weshalb jemand arbeitet.
Und jeder AN weiß ja vorher, wieviel Steuern anfallen ehe er einen Job antritt. Also was soll dann immer dieses Wehklagen über die Steuern?
Außerdem denke ich, sind die anderen Sozialabgaben sowieso höher, aber das nur nebenbei.
Kurze Rede, langer Sinn:
Dein Argument immer mit den Leistungsträgern zieht mMn nicht.
Und nun halt mir bitte nicht vor:
Aber die werden doch gebraucht. Ja, werden sie, hat halt aber nichts mit meinen Punkten zu tun.
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Optimist schrieb:und was macht jemand, der am Arsch der Welt wohnt, aber seine Verwandten besuchen will, die sonstwo wohnen?
ApexOne schrieb:Was kann sich der von den 50,49€ leisten was mit dem 63€ Ticket nicht geht?..
bitte Kontext beachten:
Es ging um diejenigen, denen ein Ticket nichts nützen kann, wenn sie am Arsch der Welt wohnen wo kaum Öffis fahren
-> die brauchen einen fahrbaren Untersatz (also nützt denen das Ticket nichts).
Auf mein Argument bezüglich alter Leutchen mit Grundsicherung und Behinderte in diesem Zusammenhang gehst du nun auch nicht ein....
ApexOne schrieb:Woher kommt die Anspruchshaltung dass man als Arbeitsloser die gleichen Dienstleistungen nutzen kann die nur mit einem Gehalt möglich sind?
so richtig verstehe ich dein Argument nicht, kann nur erahnen was du meinen könntest.
Also noch mal: AN können sich ein Auto leisten und bekommen von der Steuerlast etwas erlassen.
Da ist für mich dieses Argument nicht relevant:
ApexOne schrieb:Ja, das ist ein Arbeitsaufwand der kostet
den Aufwand haben die aber nicht nur wegen der Fahrtkosten. Eine Steuererklärung (das meinst du ja sicher mit Aufwand) müssen sie ja
sowieso machen.
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abberline schrieb:Beim DTicket find ich das absolut ok. Kaum jemand ist freiwillig arbeitslos ...
wie meinst du das "DTicket find ich ok"?
Findest du es also gut, dass im Regelsatz die 50 Euro für Mobilität gestrichen werden sollen und anstelle dessen ein Ticket bezahlt wird?
Wie gesagt, es gibt nicht nur Arbeitslose, denen dann Geld weggenommen wird und das Ticket z.T gar nichts nützt.
abberline schrieb:Kaum jemand ist freiwillig arbeitslos und Unterstützung für Bedürftige ist hier eine gute Sache. Die paar, die das ausnutzen sind verkraftbar - Großkonzerne etc nutzen Menschen auch oft aus. Das passt schon.
hier stimme ich zu.
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Fazit aus allem:
Den Merz und Co finde ich immer mehr untragbar!
Den "Kleinen" die am Existenzminimum leben, denen will er was wegnehmen - haben ja viel zu viel zum Leben.
Der Mittelsstand wird auch zunehmend kaputt gespart, ausgepresst und mit bürokratischem Mist überzogen. Aber oberhalb vom Mittelstand das sind die "heiligen Kühe"...