parabol schrieb:Da davon die Sicherheitsinteressen der USA betroffen sind, hätte man die USA seit Jahren in die Diskussion um die Unabhängigkeit einbeziehen müssen.
Das Argument bzw. dahinterliegende, im Subtext ableitbare Kernargument verstehe ich nicht. Es ist für mich irrig. Die USA müssen Grönland nicht als Staatsgebiet besitzen, ausser es geht um potenzielle Ressourcenausbeutung die so leichter wäre.
Im Kalten Krieg waren da der Erinnerung nach mehr US-Truppen. Wenn es um Sicherheitsimplikationen geht kann man relativ einfach unter Absprache mit der NATO und den betroffenen Ländern und Anreizen die Truppenstärke da erhöhen und ausbauen wenn es notwendig sein sollte.
Donalds Getrampel und Gelaber ist doch nur ein Vorwand um aggressiven Imperialismus und/oder Ressourceneinverleibung zu betreiben. Großmannssucht, Gier nach mehr oder einer Art bizarrem Vermächtnis (in seinem Kopf) und der Friedensnobelpreisfetisch sagen schon in einer persönlichen Betrachtung Trumps (sowie dem kommunikativen Verhalten) genug aus, auch für Laien der Psychologie wie ich finde.
Wir werden sehen, ob er wirklich das Bündnis für persönliche Allüren riskiert.
Anbei noch eine memehafte Visualisierung von Twitter die satirisch dieses Gebaren dieser US-Administration beschreibt. Für mich passt diese satirische Darstellung und erinnert mich vergleichend an ein Familienmitglied oder "den großen Bruder" der auf einmal aber freidreht, andere Familienmitglieder bestiehlt und dann bei weiterer Eskalation schlägt um sich kurzfristig zu bereichern, sich aber langfristig damit nur schadet und alle verprellt. Für "short-term gain" aber "long-term pain".
Gesehen bei: https://x.com/TheSaiyanFella/status/2012856409340182742
Da die Gewaltdarstellung visuell abstrahiert und eher in comic-Sicht ist sowie inhaltlich eher satirischer Natur ist, gehe ich vorläufig davon aus, dass das ok ist. Ansonsten bitte mit Verweis auf Bild löschen und ich lad es halt ohne oder editiert hoch @Verwaltung