Fedaykin schrieb:
parabol schrieb:Ich meinte: Es gibt keine Staaten mit einer Mikrobevölkerung in der NATO und das hat gute Gründe
Klar was ist mit Island?
Island hat die 10fache Bevölkerung Grönlands und hat dennoch kein eigenes Militär, die Verteidigung wird komplett von der NATO übernommen.
Grönland könnte sich selbstverständlich ebenfalls nicht alleine verteidigen.
Grönland hat 150 Polizeibeamte, die dann ein Land absichern müssten von der strategischen Bedeutung eines großen europäischen Landes.
Ist doch klar, was die Grönländer wollen - zuerst unabhängig werden, und dann aushandeln wer das bessere Angebot macht, Russland, USA oder China, und hoffen, dass ein Milliardenregen von Dollars auf Grönland herunterregnet. Vermutlich würden die Grönländer dann am liebsten von allen Seiten gleichzeitig gesponsert werden. Die USA werden sich auf diese Faxen nicht einlassen.
Momentan lassen sich Bodenschätze in Grönland kaum rentabel abbauen, und es ist zweifelhaft, ob sich das in näherer Zukunft groß ändert.
Da müsste die Erderwärmung schon sehr voranschreiten.
Deshalb ist das Interesse Chinas an den Bodenschätzen Grönlands eher politisch motiviert als dass es wirklich um Bodenschätze geht.
Den Grönländern geht es verglichen mit anderen Gebieten in Sibirien oder Nordamerika gut und sie haben bereits ein Ausmaß an echter Autonomie, von der andere entlegene Regionen nur träumen könnten.
Quelle Google KI über Bergbau in Grönland:
Hier sind die aktuellen Fakten:
Aktueller Abbau: Derzeit wird nur in einer geringen Anzahl von Minen aktiv abgebaut (z.B. Rubin/Anorthosit). Viele geplante Projekte, insbesondere bei Seltenen Erden, sind aufgrund von extrem hohen Investitionskosten, fehlender Infrastruktur und komplexer Geologie (Eisbedeckung, Eudialyt-Gestein) noch nicht rentabel.
Rentabilität: Investoren und Bergbauunternehmen (wie Critical Metals Corp) treiben die Aktienkurse zwar hoch, da sie ein "Rohstoffparadies" sehen. Doch Experten sind skeptisch, ob die Konzentrationen der Mineralien ausreichen, um die hohen Förder- und Transportkosten in der arktischen Umgebung zu decken.
Jahreswert: Es gibt keinen offiziell ausgewiesenen, spezifischen "hohen" Jahreswert des aktuellen Bergbau-Rohstoffabbaus. Die Wirtschaft Grönlands basiert zu einem sehr hohen Grad (über 90% der Exporte) auf der Fischerei. Das gesamte Bruttoinlandsprodukt (BIP) Grönlands betrug 2023 etwa 3,33 Mrd. USD, was zeigt, dass der Bergbau derzeit nur einen kleinen Teil der Wirtschaftsleistung ausmacht.