Link: n24.de (extern)Irans Raketen reichen bis Israel
"Falls die arabische Welt Israel anerkennt, und danach sieht es früher oder später aus, dann muss ein anderes Land die Vorreiterrolle im Kampf gegen Israel übernehmen. Genau das will Ahmadinedschad", sagte ein arabischer Diplomat in Teheran. Außerdem würden seine Zweifel am Ausmaß des Holocausts nicht nur im Iran, sondern in vielen arabischen Ländern geteilt. Beobachter sehen in seinem Streben nach der Vorreiterrolle im Kampf gegen Israel auch einen Hauptgrund dafür, dass Ahmadinedschad in seiner Atompolitik knallhart bleibt und nach eigener Atomtechnologie strebt, wie sie Israel bereits hat. Damit und mit den Mittelstreckenraketen vom Typ Schahab-3, die mit einer Reichweite bis zu 2000 Kilometern jeden beliebigen Teil Israels treffen könnten, würde sich Ahmadinedschad im Nahen Osten zumindest großen Respekt verschaffen.
Die islamische Führung im Land, einschließlich Revolutionsführer Ali Chamenei, vertritt die gleiche Anti-Israel-Politik wie Ahmadinedschad. Das war auch bei seinem reformorientierten Vorgänger Mohammad Chatami nicht anders. Allerdings hielt sich dieser mit harscher Rhetorik zurück.
"Man sollte nicht etwas sagen, was den politischen und wirtschaftlichen Interessen des Landes schaden könnte", meint Chatami über seinen Nachfolger. Eine Isolierung könnte dem Land in der jetzigen Lage besonders wirtschaftlich schaden.
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