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6.144 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: GEZ, Rundfunk, Rundfunkgebühren ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

GEZ

10.07.2021 um 16:48
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Es sei keine öffentliche Veranstaltung, behauptest du. Dann behaupte ich, okay, dann ist auch kein öffentliches Interesse im Spiel und die Aussagen der Teilnehmer lediglich Privatmeinungen. Wenn es weiterhin keine öffentliche Veranstaltung ist, warum sollte sich die Gesellschaft dazu verpflichtet fühlen, die Äußerungen der Teilnehmer gesellschaftlich durch Zeitungs - und Online Artikel aufzuarbeiten? Dann besitzt das, was dort verkündet wird, keine Relevanz für den Rest des Landes. Der Gedanke stammt übrigens nicht von mir, sondern von einem Rechtswissenschaftler. ich habe neulich noch was darüber gelesen, den Namen aber leider vergessen.
Ich bin nicht geisteskrank, ich befasse mich nicht den ganzen Tag mit solchen realitätsfernen Grübeleien. Die berühmte "Normative Kraft des Faktischen" sorgt halt dafür, dass das de facto ein wichtiger Verkündigungskanal ist, auch wenn es eine Privatveranstaltung dieses e.V. ist. Dort wird ja nichts beschlossen, sondern nur mitgeteilt, was anderenorts passiert ist. Auch wenn sich Reitschuster oder sonst wer auf den Kopf stellt und die Luft anhält bis er blau anläuft wird sich das nicht ändern. Wenn er's genau wissen will wird er prozessieren müssen.


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GEZ

10.07.2021 um 17:25
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Dort wird ja nichts beschlossen, sondern nur mitgeteilt, was anderenorts passiert ist. Auch wenn sich Reitschuster oder sonst wer auf den Kopf stellt und die Luft anhält bis er blau anläuft wird sich das nicht ändern. Wenn er's genau wissen will wird er prozessieren müssen.
Ist mir schon klar. Aber ich und wie ich weiß auch viele andere Leute finden es gut, dass da jemand ist, der mehr als einmal nachhakt und wenn nötig auch mal nervig wird. Das müssen die Herrschaften Seibert und co aushalten. Wie oft stellt werden Politikern Fragen gestellt und daraufhin bekommt das Publikum einen Wortschwall zu hören, der auf alles eingeht, nur nicht auf die gestellte Frage. Das ist Standard in Nachrichtensendungen. Wie ich sagte, der Reitschuster ist und bleibt Teil der Bundespressekonferenz, auch wenn Seibert blau anläuft. YT hat Teile seiner Berichte von selbst zensiert, bzw. gelöscht.


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GEZ

11.07.2021 um 13:32
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Bevor du nicht wenigstens eine Frage beantwortest, bin ich dir überhaupt nichts schuldig. Hör auf mit deiner schwarzen Rhetorik.
Lustig. Solange du keine Belege für den von dir behaupteten Unsinn lieferst, wozu du schon mehrfach aufgefordert worden bist, hast du überhaupt nichts von anderen zu verlangen. Dass du dich aber so beharrlich weigerst und immer wieder neue Ablenkungsmanöver startest, lässt nur einen Schluss zu...


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GEZ

15.07.2021 um 13:06
Ich kommentiere diesen Meinungsbeitrag mal jetzt nicht wesentlich, die wichtigsten Punkte sind angesprochen:
Unterlassene Hilfeleistung: WDR lässt den Westen im Stich
Quelle: https://www.dwdl.de/meinungen/83629/unterlassene_hilfeleistung_wdr_laesst_den_westen_im_stich/?utm_source=&utm_medium=&utm_campaign=&utm_term=
Es ist nicht mehr vermittelbar. Nicht den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern, nicht der Medienpolitik oder dem Fachjournalismus: Wenn der finanziell großzügig ausgestattete öffentlich-rechtliche Rundfunk wie hier im Falle des WDR es in akuten Krisensituationen nicht schafft, ein verlässliches Informationsangebot für das Sendegebiet zu liefern, was wohl unbestritten zur Kernaufgabe gehört, dann wird bei all den Sparbemühungen der Häuser, an den falschen Stellen gespart. Der WDR betont so gerne "Wir sind der Westen", doch genau den hat man in der Nacht zu Donnerstag im Stich gelassen.

In einigen Städten und Regionen Nordrhein-Westfalens ist diese Nacht eine schlaflose. Mag der anhaltende Starkregen des Mittwochs auch in den meisten Gebieten endlich aufgehört haben, so sammelt sich der massive Niederschlag der vorherigen 24 Stunden und u.a. die Wuppertalsperre und die Bever-Talsperre können die Wassermengen nicht mehr halten; laufen über. Mehrere Städte evakuieren ganze Stadtteile, nutzen die Sirenen des Katastrophenalarms um Bürgerinnen und Bürger aus dem Schlaf zu wecken, Warnfahrzeuge fahren durch die Straßen und verbreiten amtliche Warnmeldungen.

Es war 0.03 Uhr als die Stadt Wuppertal über ihren offiziellen Twitter-Account wenig missverständlich die Dramatik der Situation in Großbuchstaben formulierte: "DIE TALSPERRE LÄUFT ÜBER!" Zeitgleich kommen erste Meldungen der Behörden vom Überlaufen der Bevertalsperre.
So weit, so schlecht.
In Wuppertal ist Radio Wuppertal, die lokale Station des Privatsenderverbunds Radio NRW, bis tief in die Nacht live on air mit einer Sondersendung. Nach eigenen Angaben will man die ganze Nacht durch on air bleiben. Aus gutem Grund, wie Chefredakteur Georg Rose erklärt: Man übernehme in der Stadt die Aufgabe des Warnradios, habe sich damit zur Ausstrahlung behördlicher Warnmeldungen verpflichtet. Vier mal in der Stunde verliest Radio Wuppertal in dieser Nacht daher die jeweils aktuelle Warnmeldung der Behörden. Zwischendurch Musik und Werbung. Und doch schaffte Radio Wuppertal, was der WDR nicht schaffte: Zu informieren.

Der WDR war beinahe ein Totalausfall. Beinahe, weil man auf der Website einen einsamen Text-Ticker aktualisiert. Und Twitter wurde irgendwann aktualisiert. Im laufenden Programm, egal ob Fernsehen oder Radio, gab es aber Dienst nach Vorschrift. Im Fernsehen etwa hat der WDR über den anhaltenden Starkregen am Mittwoch zwar in den Hauptnachrichten ("Aktuellen Stunde" und "WDR Aktuell"), den "Lokalzeiten" sowie einem 15-minütigen "WDR extra" um 20.15 Uhr berichtet. Nach 22.30 Uhr jedoch darf nichts mehr passieren: Vom "Jahrtausendhochwasser" (Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller) lässt sich der WDR doch nichts diktieren. Selbst "Bild" war näher dran an NRW und länger drauf aus NRW als der Haussender des Bundeslandes.
Wieder mal müssen Private holterdipolter einspringen für öffentliche Aufgaben, die wir jährlich mit Milliarden finanzieren. Obwohl es um Leib und Leben geht.
WDR: Einst Besserung gelobt und doch nichts gelernt

Dabei wollte der WDR lernen aus der Berichterstattung vom Unwetter am Pfingstmontag 2014, das mehrere Menschen das Leben kostete. Kritiker, darunter auch Jörg Kachelmann, hatten dem WDR damals vorgeworfen, dafür eine Mitverantwortung zu tragen, weil nicht angemessen gewarnt worden sei. Auf Anfrage von Medienjournalist Stefan Niggemeier teilte damals ein WDR-Sprecher mit: "Im Rückblick wäre ein Crawl am Abend im WDR Fernsehen besser gewesen. Das haben unsere Fernsehkolleginnen und -kollegen so nachbesprochen und werden es künftig in vergleichbaren Fällen entsprechend handhaben."

Oder eben auch nicht. Erst um 1.20 Uhr gelang es dem WDR mit seinen bescheidenen Mitteln die komplexe Technik eines Laufbands zu aktivieren. Das verweist nach mehrfacher Aktualisierung auf die WDR-Website und die Nachrichten der WDR-Radiosender. Dort waren die Nachrichten um 1 Uhr tatsächlich ein monothematisches Update zum Unwetter. Es gehe "um Leib und Leben" erfährt man - bevor dann unbeirrt die ARD-Popnacht fortgesetzt wird mit Gute-Laune-Musik, die laut Moderator ins positiven Drehen soll, was man ins Positive drehen kann. Gemeint sind allerdings Autofahrer im Stau.

Es ist ein Sinnbild für absurde Prioritäten, wenn das Radioprogramm der ARD-Popnacht zwar gewohnheitsmäßig mehrfach die Stunde für Staumeldungen oder einen liegen gebliebenen Reifen auf der Fahrbahn irgendwo zwischen Frankfurt und Karlsruhe unterbrochen wird, aber die Radiohörerinnen und Radiohörer in NRW mit Katastrophenalarm und Evakuierungsanweisungen allein gelassen werden, weil in den trägen Behörden, die sich WDR Hörfunk und WDR Fernsehen nennen, gar nicht vorgesehen scheint, dass sich mal jemand in einer außergewöhnlichen Situation auf den WDR verlassen wollen könnte.

Jeweils zur halben Stunde wurde dann ab 1.30 Uhr eine "Sondersendung" der WDR Nachrichten eingeschoben, die allerdings auch mehr Ohrfeige als Nutzen war: In weniger als einer Minute wird absurderweise die außerordentliche Dramatik der Situation betont: "Die Warnmeldungen überschlagen sich seit Stunden", weiß eine Reporterin aufgeregt zu berichten. "Ganze Ortschaften seien schon evakuiert worden." Und kaum war es gesagt, ging wieder die ARD-Popnacht weiter. In den betroffenen Gebieten, die von Sirenen geweckt wurden, muss man es für einen schlechten Scherz gehalten haben.
Nichts aus vergangenen Fehlern zu lernen hat ganz offensichtlich System.

Das Fazit des Kommentators auch dementsprechend vernichtend.
Man kann dem WDR nur raten, sich in der Verteidigung dieses Totalausfalls in Radio und TV nicht zu viel auf einen einsamen Live-Ticker auf der Website oder Twitter einzubilden. Wenn sich die gesamte Kompetenz des mächtig ausgestatteten Westdeutschen Rundfunks in einer Krisensituation, die weite Teile des Landes erfasst hat, in einem banalen Text-Ticker erschöpfen soll, dann ist das ein Armutzeugnis, aber nicht nur: Wenn Angebote im Netz das Angebot im Rundfunk ersetzen soll, dann untergräbt man damit selbst die Legitimation eines bis heute über TV und Radio definierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Kurz gefasst: Mit der Rechtfertigung schafft man sich selbst ab.
Die Verantwortlichen bennent er klar, und weiß auch zwischen diesen und den "Boots on the ground" die aus einem schlechten System das Beste machen müssen zu unterscheiden:
Und nein, natürlich ist das kein Vorwurf an die diensthabenden Journalistinnen und Journalisten in dieser Nacht. Der Fehler liegt beim WDR im System und fängt mit der absurden Aufgabenteilung im Haus an, mit denen Intendant Tom Buhrow sowohl Jörg Schönenborn als auch Valerie Weber zufriedenstellen wollte. Sie ist verantwortlich für NRW-Themen und die Regionalstudios, er für die Information. Und für regionale Informationen aus NRW ist jetzt wer zuständig? Schämen dürfen sie sich alle. WDR Fernsehen und WDR Radio liegen in ihren Händen und das nicht erst seit gestern. Dabei hätte die Anstalt verdient, in guten Händen zu liegen.

Dieser WDR in der Verantwortung von Tom Buhrow, Jörg Schönenborn und Valerie Weber jedoch hat heute Nacht versagt. Was nützen da sicher tolle Innovation-Labs, Dialoge zur Zukunft und anderer Firlefanz, wenn es an den Grundlagen eines verlässlichen Programms scheitert. Nun, die Rechtfertigungen werden wieder so eloquent sein wie die Einsicht spärlich. Der Status Quo, begrenzte Mitteln etc. Nein, dafür beobachtet auch DWDL.de schon zu lange das immer gleiche Schauspiel. Diese Argumente sind Augenwischerei: Es ist nicht länger vermittelbar, dass bei einer stolzen finanziellen Ausstattung ausgerechnet für die regionale Information als Kerngenre kein Geld da sein soll.

Da stinkt der Fisch vom Kopf her und die Inkompetenz im Management blamiert einen ganzen Sender mit so vielen Journalistinnen und Journalisten, die gut vernetzt im ganzen Land verteilt sind.
Die Leute, die es heute aus Haus und Hof gespült hat, können sich dann ja zum Trost weitere teure Tatortfolgen anschauen, oder die ARD Popnacht. Wenn sie es überlebt haben, natürlich.


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GEZ

15.07.2021 um 13:10
@bgeoweh
WDR Abschaffen, Buhrow ohne Pension entlassen.
Weniger kann man nicht fordern.


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GEZ

15.07.2021 um 15:58
Ja, in dem Fall haben die es wirklich verbockt und da solten meiner Meinung nach auch personelle Konsequenzen die Folge sein. Allerdings: Der SWR hat es besser gemacht.


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GEZ

15.07.2021 um 17:32
Ist ja unglaublich.

Ist der gesamte Sender abgesoffen oder nur die Verantwortlichen im Dornröschenschlaf?


Her ein aktuelles "bonbon" zum Thema HALTUNGSJOURNALISMUS beim ZDF
Haltung statt Fakten: Gericht weist ZDF nach Fakenews in die Schranken
In einem Beitrag in dem Polit-Magazin “Berlin Direkt” hatte eine leitende ZDF-Redakteurin den früheren Herausgeber der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” mit einem gefälschten Zitat in die Nähe von Antisemitismus gerückt. Dieser wehrte sich gegen diese Verleumdung – und wurde jetzt vom Landgericht Hamburg vollumfänglich bestätigt.
Vor einigen Monaten hatte das ZDF in einem vielbeachteten Beitrag zum Thema Meinungsfreiheit dem früheren FAZ-Herausgeber Dr. Hugo Müller-Vogg ein gefälschtes Zitat unterstellt, das ihn in die Nähe von Antisemitismus rückte. Der Publizist selbst wehrte sich auf Twitter öffentlich gegen diese böswillige Unterstellung und klagte außerdem den öffentlich-rechtlichen Sender. Mit Erfolg. “Das Urteil des LG Hamburg ist rechtskräftig: Nicole Diekmann (Anmerkung: Die für den Beitrag verantwortliche Redakteurin) und das ZDF dürfen das mir unterstellte, gefälschte Zitat zum Thema Meinungsfreiheit nicht mehr verbreiten. In der Mediathek bleibt der Beitrag gesperrt”, verkündete Müller-Vogg jetzt auf Twitter.
Quelle: https://exxpress.at/haltung-statt-fakten-gericht-weist-zdf-nach-fakenews-in-die-schranken/

Die Kritik am OERR, auch aus den eigenen Reihen, reißt nicht ab.

Da gehören ganz andere Dinge geklärt, als ein paar sendeplaetze von politsendungen verschoben.

Muss ja nicht gleich ein "" gesinnungstest""sein, den uebrigens niemand gefordert hat.

Aber klare kante, bei solchen bewussten, strafrechtlich relevanten unterstellungen/zitatfaelschungen sollte arbeitsrechtlich doch drinnen sein, oder?


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GEZ

15.07.2021 um 17:35
ZDF abschaffen(man braucht eh keine zwei ÖR), Nicole Diekmann ohne Pensionsansprüchen entlassen. Etwaige Schadensersatzforderungen zahlt die selbst.
Auch hier kann man nicht weniger fordern.


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GEZ

15.07.2021 um 18:19
Man könnte drüber Reden ob man ARD und ZDF zusammenschliesst.
Und auch bei den Gehältern der Bosse wie Herr Bellut, könnte man mal drüber diskutieren.

Der ÖR hat, ähnlich wie bei einem Bedingungslosem Grundeinkommen, garantierte Einnahmen von mindestens 7 Milliarden Euro, und Herr Bellut, jammerte wie ein kleiner Schuljubge rum, dass man jetzt am TV Programm sparen müsse...

Wie froh wäre die RTL oder Pro7 Gruppe, wenn sie 7-8 Milliarden auf Garantie, bekommen würden.


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GEZ

15.07.2021 um 19:32
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Auch hier kann man nicht weniger fordern.
Teeren und federn wollen wir auch noch!


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GEZ

15.07.2021 um 20:35
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Auch hier kann man nicht weniger fordern.
Klar - aber nur, wenn man nicht mehr alle fünf Sinne beisammen hat und einem die geltenden Gesetze komplett scheißegal sind.


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GEZ

15.07.2021 um 20:56
Zitat von LandluftLandluft schrieb:Klar - aber nur, wenn man nicht mehr alle fünf Sinne beisammen hat und einem die geltenden Gesetze komplett scheißegal sind.
Meinst Du hier die ÖR MA mit ihren Behauptungen? Wurde richterlich klar gestellt.
Kannst Du mir das Gesetz zeigen wo steht dass man 2 ÖR gesetzlich vorgeschrieben sind?
Und: ist es in DE mittlerweile verboten Mitarbeiter bei offensichtlichen Fehlleistung zu entlassen?


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GEZ

15.07.2021 um 21:56
Ich würde es dem WDR sogar zutrauen, dass er die dargebotene "Berichterstattung" damit begründet, dass man wegen der ausgebliebenen Beitragserhöhung kein Geld mehr für sowas hat ....


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GEZ

15.07.2021 um 22:26
Zitat von NevrionNevrion schrieb:Ich würde es dem WDR sogar zutrauen, dass er die dargebotene "Berichterstattung" damit begründet, dass man wegen der ausgebliebenen Beitragserhöhung kein Geld mehr für sowas hat ....
Das ist nicht WDR-spezifisch, so Probleme hat der ÖR immer wieder mal. In der Vergangenheit (ich meine es war bei dem LKW-Anschlag auf die Strandpromenade in Nizza, kann mich aber täuschen) kam auch öfter die Begründung, dass man keinen "Sensationsjournalismus" betreibe und daher nicht dem "atemlosen Sondersendungs-Getue" der Privatsender "nachrenne". Das laufende Programm zu unterbrechen geht da scheinbar nach Senderlinie gar nicht - "come hell or high water" wie der Amerikaner sagt...


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GEZ

16.07.2021 um 03:09
@bgeoweh

In Nizza ist das aber auch wesentlich besser Begründbar. Dort besteht keine unmittelbare Gefahrensituation für die Zuschauer. Hier ging es aber um einen Katastrophenfall, in dem sich viele Menschen auf Informationen aus dem Radio verlassen mussten, weil das das einzige war, was noch funktioniert hat. Dass da nicht alle Viertelstunde wichtige Meldungen verkündet werden oder wenigstens ein Lagebild hat Menschenleben gefährdet.


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GEZ

05.08.2021 um 09:44
https://www.spiegel.de/kultur/rundfunkbeitrag-bundesverfassungsgericht-gibt-weg-fuer-erhoehung-frei-a-22a53714-83e9-4b4b-80d3-951125605725

Die Erhöhung der GEZ, wurde nun durch das Bundesverfassungsgericht abgesegnet. Somit kann die Finanzierungslücke des ÖR, von roundabout 1,5 Milliarden Talern, geschlossen werden....


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GEZ

05.08.2021 um 15:11
Somit war es auch wahr, zu sagen: Die Nichterhöhung des GEZ war verfassungswidrig :)


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GEZ

05.08.2021 um 16:07
über die höhe der gez kann man tatsächlich sehr gut streiten und kritik ist daran durchaus berechtigt.

"Es sei sicherzustellen, dass ARD und ZDF als „Gegengewicht“ zu „einseitigen Darstellungen“ oder „Fake News“ in „größtmöglicher Breite und Vollständigkeit“ berichten können"

Absolut richtig.

Heutiger BILD Kommentar

--Denkt man an das Flutversagen des WDR und die linksideologische Schlagseite vieler Rundfunkanstalten..--

Flutversagen die Bild Zeitung weiß immer alles besser im Nachhinein , und linksideologische Schlagseite lol
Populismus ist nicht jedermanns Sache, aber es ist natürlich linksideologisch, so idiotisch

GEZ gerne, über die höhe muss man weiterhin reden.


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GEZ

05.08.2021 um 18:48
Wer hätte gedacht dass ausgerechnet der Öffentliche Rechtliche Rundfunk mal federführend dahingehend agiert, dass die Menschen den Glauben in die Demokratie und höchstrichterlichen Staatsorgane dieses Landes verlieren.

Ich hab weder auf Heise, noch auf der FAZ, noch auf der Bild oder der Welt Hinweise dafür gefunden, dass irgend eine nennenswerte Leserschaft dieses Urteil begrüßt hat.

Dass hier das Verfassungsgericht von der Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Finanzierung spricht, aber keinerlei Erläuterungen erteilt, warum das Beibehalten des bisherigen Budgets von jährlich 8 Mrd. Euro dies nicht abbilden könne, spricht eigentlich schon für sich. Die KEF und der ÖRR werden quasi durch dieses Urteil über die Souveränität der Länder gehieft, die einer Beitragserhöhung eigentlich immer nur noch zustimmen können. Wer das nicht für bedenklich hält, der hat vermutlich Lack gesoffen.


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GEZ

05.08.2021 um 19:03
Zitat von NevrionNevrion schrieb:Wer hätte gedacht dass ausgerechnet der Öffentliche Rechtliche Rundfunk mal federführend dahingehend agiert, dass die Menschen den Glauben in die Demokratie und höchstrichterlichen Staatsorgane dieses Landes verlieren.
ja weil bestimmte themen heutzutage so schnell dramatisiert werden, dass es fürchterlich anstregend wird, bestimmte schlagzeilen noch ernst zu nehmen.


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