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GEZ

6.147 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: GEZ, Rundfunk, Rundfunkgebühren ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

GEZ

12.06.2017 um 16:11
Zitat von SergeyFärlichSergeyFärlich schrieb:Genau das Gegenteil ist der Fall. Die ÖR sollen ja gerade nicht dazu gezwungen werden, Gewinn zu erzielen. Das soll durch die Beiträge erreicht werden
Genau, wie ich erläutert hatte. Die Öffentlich Rechtlichen müssen nicht quotenorientiert - also bedarfsorientiert arbeiten. Denn egal, wie schlecht die Sendung oder das Produkt ist, du bezahlst es in jedem Fall. Ob das nun besser ist, als das gewinnorientierte Produkt, darf zumindest bezweifelt werden und rechtfertigt kaum einen Zwangsbeitrag für's wohnen.
Zitat von SergeyFärlichSergeyFärlich schrieb:Bin ich gezwungen, Gewinn zu machen, muss ich immer meinem Geldgeber gefallen.
Sofern du dich auf RTL und Co beziehst: Der Geldgeber ist im Endeffekt aber der Kunde, nicht der Werbepartner. Du übersiehst hier, dass Werbung zwar eine Vorfinanzierung leistet, aber sich nur dann rentiert, wenn sie auch gesehen wird. Das heißt, man produziert nicht für den Werbepartner, sondern für den Endabnehmer.
Zitat von canalescanales schrieb:Naja...bislang kannte ich keinen, der ernsthaft meinte er würde kein öffentl.-rechtl. Programm schauen oder hören.
Nur auf die Kommerzsender auszuweichen dürfte nicht sehr erstrebenswert sein...aber scheinbar ist die kommerzielle Abhängigkeit für Manche das geringere Übel im Vergleich zu den öff.-rechtl.
Ja, es sind nicht viele, gemessen an der Einwohnerzahl Deutschlands. Vielleicht 1-2 Millionen Menschen, vielleicht sogar weniger. Aber es gibt sie. Ich gehöre dazu. Ich habe es selbst schon erlebt, dass ich in der Vergangenheit gefragt wurde, ob ich den Tatort am Vortag geschaut habe - ich wusste nicht mal was das ist.

Genauso gut ließe sich sagen, sich von ÖR-Sendern abhängig zu machen ist nicht erstrebenswert. Der Gedanke, dass private Medien schlechtere Inhalte liefern als Öffentlich Rechtliche, ist einfach nicht wahr und lässt sich nicht auf die Allgemeinheit anwenden. Die meisten Nachrichten z.B. bekomme ich über die Zeit, die Welt, die Süddeutsche Zeitung, Youtube usw. und Unterhaltung, über Kino oder Amazon Prime. Würdest du nun sagen, dass meine Bildung komplett versaut ist, weil sie von Privaten kommt? Gerade weil ich mich sehr akribisch mit mehreren Medien ohne Öffentlich Rechtlichen Einfluss auseinandersetze, ist das eben nicht der Fall!


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GEZ

12.06.2017 um 16:18
@Nevrion
Zitat von NevrionNevrion schrieb: Der Gedanke, dass private Medien schlechtere Inhalte liefern als Öffentlich Rechtliche, ist einfach nicht wahr und lässt sich nicht auf die Allgemeinheit anwenden.
Darüber ließe sich wohl lange streiten...ich frag mich wer da schlechter abschneidet, diejenigen, die nur auf Einschaltquoten schauen oder diejenigen, die laut eigenen Vorgaben sich an Qualität orientieren.
Ich wollte jedenfalls nicht unbedingt in einer Gesellschaft leben in denen auch Bildung und Kultur ausschließlich von kommerziellen Vorgaben bestimmt wird.


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GEZ

12.06.2017 um 16:27
Zitat von canalescanales schrieb:Darüber ließe sich wohl lange streiten...ich frag mich wer da schlechter abschneidet, diejenigen, die nur auf Einschaltquoten schauen oder diejenigen, die laut eigenen Vorgaben sich an Qualität orientieren.
Ich wollte jedenfalls nicht unbedingt in einer Gesellschaft leben in denen auch Bildung und Kultur ausschließlich von kommerziellen Vorgaben bestimmt wird.
Einen Künstler zu unterstellen, er mache Kunst primär deswegen, weil er damit Gewinn erzielen will, ist ungefähr so als würde man einem Polizisten unterstellen, er wäre nur deswegen Polizist geworden, weil er dann die Chance hat irgendwann jemanden mal erschießen zu können.

Natürlich kann man privaten Medien einen kommerziellen Hintergrund vorwerfen, aber allein deine Grundannahme, dass ein Produkt dass durch Zwangsbeiträge finanziert wird, besser ist als eines, das nur durch Spenden finanziert wird, dürfte viele Leute, die so ihren Lebensunterhalt bestreiten, wohl vor den Kopf stoßen.


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GEZ

12.06.2017 um 16:31
@Nevrion
Zitat von NevrionNevrion schrieb:Einen Künstler zu unterstellen, er mache Kunst primär deswegen, weil er damit Gewinn erzielen will
Ich seh da wenig "Kunst" bei den Kommerziellen, aber vielleicht schau ich die ja zu wenig?


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GEZ

12.06.2017 um 16:56
Zitat von canalescanales schrieb:Ich seh da wenig "Kunst" bei den Kommerziellen, aber vielleicht schau ich die ja zu wenig?
Ist Big Bang Theory, The Walking Dead oder Game Of Thrones für dich denn keine Kunst? Oder denkst du dabei zuerst an Germanys Next Topmodel, die zwar allgemeinhin als künstlerisch fragwürdiger, aber erfolgreicher Beitrag gesehen werden. War die Harald Schmidt Show auf Sat 1 oder ein Stefan Raab auf Pro 7 denn nun Volksverdummung, mehr noch als das Musikantenstadel? Ist die Wahlberichterstattung auf N24 schlechter als die bei ARD? Kam dir die Übertragung der Tour de France im ÖR besser vor als die auf Eurosport? Ich denke, man kann sich gerne über die Qualität der Sendungen auslassen - auf beiden Seiten - und entsprechend kritisch dazu stehen. Aber der Vorwurf, dass es an erster Stelle um den Kommerz als um das Produkt als solches geht, dürfte zumindest verallgemeinernd kaum stand halten.


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GEZ

12.06.2017 um 17:33
@Nevrion

Der große Unterschied zwischen ÖR und werbefinanziertem Privatfernsehen is der, dass die Privaten im wesentlichen Massentaugliche Formate bringen oder halt billig produzierten Trash. Eben weil die Motivation von privaten Sendern eben der is, Geld zu verdienen.
Heist natürlich nich, das die privaten nich auch hochwertiges anbieten können, es muss aber rentabel sein, sonst fliegts raus.
Werbepartner können übrigens durchaus auf die Inhalte einwirken, indem sie zB. sagen, dass sie nur weiter werben, wenn sich das Format ändert oder dessen Inhalt oder umgekert, dass sie nur werben, wenn der Inhalt sich nich ändert.
Auch können die Eigentümer der Sender Einfluss auf den Inhalt nehmen und tun dies natürlich auch.

Die ÖR haben keine solchen Zwänge, dafür haben diese oft die Tendenz ineffizient und behäbig zu sein. Desweiteren konkurieren sie auch mit den privaten um Einschaltquoten, was ich persönlich für verwerflich halte. Die ÖR sollten das zeigen, was die Privaten aus verschiedenen Gründen nich zeigen können oder wollen.
Politische Diskussionen, Satire, Randsportarten sowie Wissenschaft und Kunst abseits von Popkultur wirste auf den Privaten mit der Lupe suchen müssen, aber für die Bundesligarechte zB. müsste die ARD sicher keine hunderte Millionen ausgeben, Fussball würde immer irgendwo laufen.

mfg
kuno


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GEZ

12.06.2017 um 17:44
@Nevrion
Zitat von NevrionNevrion schrieb:Ist Big Bang Theory, The Walking Dead oder Game Of Thrones für dich denn keine Kunst?
Als Kunst würde ich das jetzt nicht bezeichnen, eher zumindest teilweise gut gemachte Unterhaltung. Aber es gibt kaum Dokus, politische Sendungen oder Filme, welche keine Blockbuster sind.
Es gibt keine regionalen Nachrichten...keine Spartensendungen, ist alles nur auf die Zielgruppe der Jüngeren ausgerichtet. Oder meinst Du die Leute mit 60+ schauen Big Bang Theory oder Walking Dead?


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GEZ

12.06.2017 um 23:01
Zitat von NevrionNevrion schrieb:Ist Big Bang Theory, The Walking Dead oder Game Of Thrones für dich denn keine Kunst?
Kunst ist für mich, was mich wie ein Blitz trifft, was mich im Innersten anrührt.
Was mir Gänsehaut verursacht und/oder mich zu Tränen rührt.

Big Bang Theory, The Walking Dead oder Game Of Thrones sind für mich belanglos.
Zitat von NevrionNevrion schrieb:Würdest du nun sagen, dass meine Bildung komplett versaut ist, weil sie von Privaten kommt?
Nichts ist vollkommen.


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GEZ

13.06.2017 um 00:03
Zitat von NevrionNevrion schrieb:Würdest du nun sagen, dass meine Bildung komplett versaut ist, weil sie von Privaten kommt? Gerade weil ich mich sehr akribisch mit mehreren Medien ohne Öffentlich Rechtlichen Einfluss auseinandersetze, ist das eben nicht der Fall!
Vielleicht solltest du dich mehr mit dem Begriff "Bildung" befassen, dann könntest du dir die Frage selber beantworten. Jedenfalls, kann man sagen, dass, wenn man sich lediglich nur über Medien allein, egal welche, meint, sich zu bilden bzw. bilden zu können, einem Trugschluss, Selbstbetrug auf erliegt.

Bevor ich mir jetzt hierzu die Finger Wund schreibe @Nevrion , verlinke ich dir einfach den WikiArtikel zum Thema Bildung und verweise insbesondere auf den Abschnitt zum pädagogischen Konzept von Klafki:
Das von Wolfgang Klafki entwickelte Konzept der kategorialen Bildung basiert auf „dem Gedanken des wechselseitigen Aufeinanderbezogenseins von Welt und Individuum“.[18] Er unterteilt den Begriff der Bildung in zwei Hauptgruppen, die materiale und die formale Bildung. In beiden Gruppen unterscheidet Klafki noch jeweils zwei weitere Grundformen: innerhalb der materialen Bildung den bildungstheoretischen Objektivismus und die Bildungstheorie des Klassischen und als Varianten der formalen Bildung die funktionelle und die methodische Bildung.

Mit dem Begriff Bildungstheoretischer Objektivismus ist gemeint, dass es Bildungsziele gibt, die so wichtig sind, dass alle Schüler sie lernen müssen. Das impliziert auch die Auseinandersetzung mit dem Begriff des Allgemeinen, das als „uns alle Angehendes“ verstanden werden soll.

Klafkis Bildungstheorie des Klassischen versteht Bildung als Vorgang bzw. als Ergebnis eines Vorgangs, in dem sich der junge Mensch in der Begegnung mit dem Klassischen das geistige Leben, die Sinngebungen, Werte und Leitbilder seines Kulturkreises zu eigen macht und in diesen idealen Gestalten seine eigene geistige Existenz erst gewinnt.[19] Welche Bildungsinhalte als „klassisch“ gelten könnten, könne nie ein für alle Mal festgeschrieben werden, sondern sei abhängig von historisch-kritischer Aneignung und einem fortdauernden Prozess der Herausbildung überzeugender Leitbilder.

Die funktionale Bildungstheorie als eine Grundform der formalen Bildung stellt nicht die Aufnahme und Aneignung von Inhalten in den Vordergrund, sondern die Formung, Entwicklung, Reifung von körperlichen, seelischen und geistigen Kräften und Verhaltensweisen, die für die Schüler wichtig sind, kurz: der Entfaltung ihrer humanen Fähigkeitsdimensionen.

Die zweite Grundform formaler Bildung nennt Klafki nach Lemensick methodische Bildung. Bildung bedeutet hier Gewinnung und Beherrschung der Denkweisen, Gefühlskategorie, Wertmaßstäbe, kurz: der Methode.[20]

Aus Klafkis Sicht zielt Bildung auf die Vermittlung und den Erwerb von drei grundlegenden Zielen:

Selbstbestimmungsfähigkeit,
Mitbestimmungsfähigkeit,
Solidaritätsfähigkeit.

Bildung solle in allen Grunddimensionen menschlicher Fähigkeiten vonstattengehen, das bedeutet über kognitive Funktionen hinaus:

handwerklich-technischen Bildung,
Ausbildung zwischenmenschlicher Beziehungsmöglichkeiten,
ästhetische Wahrnehmungs-, Gestaltungs- und Urteilsfähigkeit
ethische und politische Handlungsfähigkeit.

Im Bildungsprozess seien spezifische Einstellungen und Fähigkeiten zu vermitteln und zu erwerben:

Kritikbereitschaft und -fähigkeit, einschl. Fähigkeit zur Selbstkritik,
Argumentationsbereitschaft und -fähigkeit,
Empathie,
Fähigkeit zu vernetztem Denken
.
Wikipedia: Bildung (Hervorhebungen von mir)

Bissel Bildung über Bildung schadet nie. Viel Text hier und mit Querverweisen und Sekundärliteratur. Einlesen bildet. Dieses komplexe Wissen  vermitteln dir deine Privaten dann allerdings auch nicht. Schade aber auch.
Zitat von NevrionNevrion schrieb:Würdest du nun sagen, dass meine Bildung komplett versaut ist, weil sie von Privaten kommt?
s.o.: Das kannst allein nur du dir jetzt beantworten.


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GEZ

13.06.2017 um 04:07
@Nevrion
Man sieht es ja eigentlich schon - und das haben die ÖR sogar schon vor Gericht eingeräumt - das sie nach eigenen Ermessen über die Programmgestaltung und deren Inhalte entscheiden können.
Richtig! Es gibt nämlich keine unabhängige Institution, die prüft, ob die ÖR-Unternehmen ihren Auftrag erfüllen und Ausnahmen bestätigen nun mal die Regel, dass sogar vorsätzlich manipuliert wird.
Es herrscht eben Narenfreiheit auch bei den ÖR und nicht, wie viele es versuchen zu suggerieren, dass die Inhalte objektiv, unabhängig und von guter Qualität zeugen.
Nicht, wenn der selbständige Großunternehmer 2 Wohnungen hat - dann muss er für beide zahlen, also 2x 17,50 Euro
Vollkommen irrelevant, da in dem Falle auch der Geringverdiener dieselbe Leistung erbringen muss.

@SergeyFärlich
Ist auch kein gutes Beispiel
Begründung?
Da stehe ich dahinter, dass man ein vom Staat unabhängiges Organ hat.
Und wer gibt Dir die Sicherheit, dass es der Fall ist und in den Rundfunkräten nicht Menschen mit politischem Interesse sitzen?

Ich zitiere wie angeblich das Organ vom Staat unabhängig ist:
Der Fernsehrat setzt sich aus je einem Vertreter der 16 Länder, drei Vertretern des Bundes, zwölf Vertretern der Parteien entsprechend ihrem Stärkeverhältnis im Bundestag, fünf Vertretern anerkannter Glaubensgemeinschaften, 25 Vertretern von im Einzelnen gesetzlich bestimmten Verbänden - wie etwa Gewerkschaftsverbänden, Arbeitgeberverbänden, Wohlfahrtsverbänden, aber auch kommunalen Spitzenverbänden und Selbstverwaltungskörperschaften - sowie 16 Vertretern aus verschiedenen, nur zusammengefasst und allgemein umschriebenen Bereichen des Gemeinwesens zusammen (§ 21 Abs. 1 ZDF-StV). Länder, Bund, Parteien und Glaubensgemeinschaften entsenden ihre Vertreter in eigener Verantwortung in den Fernsehrat. Die Vertreter der Verbände wie auch die Vertreter der allgemein umschriebenen Bereiche des Gemeinwesens werden - „möglichst einmütig“ - von den Ministerpräsidenten der Länder in den Fernsehrat berufen (§ 21 Abs. 3, 4 und 6 ZDF-StV). Dabei werden die Vertreter der Verbände von den Ministerpräsidenten aus einer von den Verbänden aufgestellten Dreiervorschlagsliste ausgewählt (§ 21 Abs. 3 Satz 2 ZDF-StV). Die Vertreter aus den allgemein umschriebenen Bereichen werden von den Ministerpräsidenten unmittelbar berufen. Nähere Vorgaben bestehen insofern nicht (§ 21 Abs. 4 ZDF-StV). Mit Ausnahme der von Ländern und Bund entsandten Vertreter dürfen die Mitglieder des Fernsehrats nicht zugleich Mitglied einer Bundes- oder Landesregierung sein (§ 21 Abs. 8 Satz 2 ZDF-StV).
http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2014/03/fs20140325_1bvf000111.html

Also nicht so ganz unabhängig ;)
Und das können private Medien eben nicht, da diese von den Geldgebern abhängig sind.
Sind die ÖR-Unternehmen doch auch. Gibt es keine Kohle, wird es schnell dunkel und gemäß repräsentativen Studien hätten Wir eben den Fall, dass sich viele Bürger dann selbstständig entscheiden würden, ob sie die Dienste nutzen wollen oder nicht bzw. sich gegen die Zwangsabgaben entscheiden würden.

Und genau das ist eben das Problem warum man den Bürger nicht frei entscheiden lässt welche Dienstleistungen von Unternehmen er in Anspruch nehmen will, sondern Dritte irgendwelche Verträge mit Unternehmen schließen.
In den ÖR sollte das gezeigt werden, das sich eben nur durch Beiträge finanzieren lässt, weil es dafür keinen ausreichend großen Markt gibt.
Tun sie aber nicht nur, da sieb neben den Zwangsabgaben eben auch durch Werbung zusätzlich verdienen (unabhängig?)
Du vergisst, den Begriff für alle...also meine Eltern können mit Amazon Prime, netflix etc. nichts anfangen
Und meine nichts mit den ÖR und nu? Warum sollten meine also die GEZ bezahlen, Deine aber nicht Amazon & Co.?
Ob es dort Ermessen gibt oder ob das Ermessen auf null reduziert ist, kann ich dir nicht sagen
Dann kann man Deine These bzgl. der Blinden und Tauben noch weniger verifizieren.
Man muss nicht tatsächlich irgendetwas empfangen, wenn man (schriftlich) darauf verzichtet.
Nein, genau das ist falsch, da Ich doch bereits ein Bsp. mit den Studenten genannt habe, der bspw. auf Bafög verzichten will, also es seine freie Entscheidung ist, ob er Sozialleistungen empfangen will.
Ergo müsste dieser in dem Falle aber die Zwangsabgaben bezahlen. Sein Status, ob er Student ist oder wie viel Geld ihm im Monat zur Verfügung steht, ist daher vollkommen irrelevant.
Für die ÖR zählt eben nur, ob der Adressat ein Sozialhilfeempfänger ist. Alles andere (ob blind, taub oder sonst was) ist gleichgültig.
Und deine verhassten Rundfunkgebühren musst du nicht zahlen, wenn du den Status eines Blinden mit Blindenhilfe hast
Da sagst Du es doch selbst: "MIT Blindenhilfe". Was aber wenn eine solche nicht in Anspruch genommen wird oder gar gewährt?
Ergo muss der Blinde (der ja bekanntlich eh nichts sehen kann) dennoch zahlen. Gleiches gilt eben auch für den Tauben, den Taubblinden,....

Deshalb will Ich auch endlich mal mein Geld bzgl. meines Fahrrades sehen
Und wenn ich einen Anwohnerparkausweis haben möchte, zahle ich genau so viel wie mein Nachbar der das fünffache von mir verdient. Findest du das fair?
Fallen denn diese Gebühren für einen Anwohnerparkplatz auch an, wenn man KEIN Gerät (Fahrzeug) besitzt und muss denn JEDER Bürger einen Anwohnerparkplatz bezahlen? Ich zahle jedenfalls nichts für meinen Stellplatz.

Mein Bsp. sollte eben zeigen, dass ein Geringverdiener ggf. die Leistung nicht bewerkstelligen kann oder das Geld an anderer Stelle fehlen könnte. Eine andere Stelle ist eben diejenige gemeint, wo der Adressat gemäß seinem freien Willen entscheiden will welches Medium er konsumieren will. Bei uns bspw. zahlen Wir sicherlich fast 100€/Monat für Medien (2x GEZ-Zwangsabgaben, PayTv, Internet,...), wobei die ÖR-Sender aufgrund des Internetfernsehen (ausschließlich ausländische Sender) noch nicht einmal in der Liste sind und Wir somit diese nicht nutzen und nicht nutzen wollen.

Wenn also der Geringverdiener eh schon mit den Cents am kämpfen ist und irgendwelche Abgaben an ÖR zahlen muss, so wird er es sich mehrmals überlegen, ob er noch andere Medien konsumieren will oder gar kann.
Ich zumindest hatte mir im Studium damals nur ne Prepaidkarte leisten können. Von Internet oder gar PayTV ganz zu träumen
Keine Ahnung, was in den Gewässern so alles rumschwimmt
Musst Du ja auch nicht, da es eben zeigen sollte, dass eine Empfangsbereitschaft nicht überall gegeben sein muss und somit Dein Einwand bzgl. meinem Fahrradbsp. unberechtigt ist.

Schlussfolgerung: Ich bekomme für mein Fahrrad also noch Geld ;)
Nur dass bei jedem privaten Unternehmen der Gewinn an erster Stelle steht.
Wer gibt Dir die Sicherheit, dass das nicht auch der Fall bei den ÖR ist? Sind denn die Beiträge angemessen, so dass diese gerade so die Qualität der Inhalte decken oder hat man da evtl. auch mal stets ein dickes Plus auf dem Konto und die Beiträge müsste ggf. gesenkt werden?
Für mich machen die Inhalte nicht gerade den Eindruck von hoher Qualität.
(jedenfalls das, was Ich bis jetzt gesehen habe)
Die ÖR sollen ja gerade nicht dazu gezwungen werden, Gewinn zu erzielen
Was passiert denn mit dem Überschuss? Shit happens?

@canales
Und den vehementen Kritikern der öffentl-rechtl. geht es weniger um die 17,50 pro Monat, denn die zahlen mit Netflix, Amazon-Prime, sky und 1080p bei den Privaten locker so viel, sondern um das Programmangebot
Also Ich finde schon, dass 17,50€ sich im Laufe der Zeit summieren kann. Bei uns muss es eh 2x gerechnet werden, macht 35€/Monat = 420/Jahr = 2100€ in 5 Jahren für eine Dienstleistung, die Wir NIE nutzen und nie bestellt haben.
Hast Du für mich vielleicht 2100€? soll ja nicht viel sein.

Und jetzt stell Dir vor, dass so zahlreiche Unternehmen kommen würden und Summe x verlangen würden, obwohl man dessen Leistungen nicht bestellt hat oder nutzt.

BTW. bei Amazon & Co. entscheidest Du dich aber selbst freiwillig, ob Du es nutzen willst oder nicht und kannst auch auf die Dienste kündigen, wenn Du meinst, dass Du sie nicht brauchst.
bislang kannte ich keinen, der ernsthaft meinte er würde kein öffentl.-rechtl. Programm schauen oder hören.
Was ja nicht heißt, dass es solche nicht gibt.



@kuno7
Es gibt eben gute Gründe dafür, dass jeder Bürger Müllgebühren bezahlen muss
Diese Gebühren für den Müll sind aber nicht pauschal. Bezahlst Du für die blaue Tonne? Entrichtest Du denselben Beitrag für eine 2. schwarze Tonne, wie wenn Du nur eine stehen hast?
Für gewissen Müll kriegst Du sogar Geld (Kupfer, Messing,...).
Anders hingegen bei den Zwangsabgaben wo eben für dessen "Müll" pauschal eine Abgabe anfällt. Vollkommen ralle, ob Du ARD, ZDF oder sonst was konsumierst.
Geh doch bitte auf meine Aussagen ein
Was willst Du denn da genau hören? Dein Fehler ist, dass Du meinst, dass die ÖR-Unternehmen öffentliche Einrichtungen sind.
Die ÖR nennen sich doch nur so und das war es schon. Sie sind genauso Firmen, wie RTL & Co, haben ein Management, usw. usf.
Es sind doch keine Behörden, wie eben polizeiliche Einrichtungen, wo Beamte und übergeordnete Behörden bestehen.
Es sind nun mal nichts weiter als Dienstleistungsunternehmen.
Und genau das hat ja das LG Tübingen im Sept. letzten Jahres schön erörtert, weswegen nun mal die Amtshilfeersuchen der Behörden nichtig sind.
Ergo wird aber dennoch schön fleißig weitergemacht und vollstreckt. Recht haben und Recht bekommen sind besonders bei den GEZ-Fällen zwei vollkommen unterschiedliche Schuhe.
Klar können die geprüft werden
Von wem bzw. welche Institution ist dafür verantwortlich?
as ja aber auch eigentlich (unter anderem) der Sinn der ÖR is, nämlich die Unabhängigkeit von Staat und Regierung.
Und ist denn diese gegeben?
(schaue in dem Beitrag weiter oben, was Ich bereits zitiert habe. Dann weißt Du, dass Deine These nicht haltbar ist)
Find ich eigentlich nich
Hmmm, schade! Du würdest also sogar 1000€/Monat zahlen, wenn die Intendanten meinen würden ihre Gehälter dadurch zu stärken?
und ich fand damals schon Tagesschau und heute besser als die Aktuelle Kamera.
Und Ich finde Medium XY besser als die ÖR.
Und das Thema Gehälter is doch nun eher albern, selbst wenn alle Intendanten der ÖR ehrenamtlich tätig wären, um welchen Betrag würde sich denn der Beitrag verringern? Das läge doch wohl eher im Promille Bereich
Selbst wenn es so wäre, so würde es wenigstens nachvollziehbar sein, dass durch die Zwangsabgaben zumindest die Qualität der Inhalte gedeckt wäre und nicht dass man auf's Profit aus ist.

Es geht hier doch um nichts weiter, als um Zaster.
Nachvollziehen könnte ich es erst, wenn du mir erläuterst, warum du dies so siehst.
Dieselbe Begründung, wie Du sie angegeben hast - subjektive Ansicht ist die, dass Ich es nicht für sinnvoll halte. Wo ist also das Problem zu deinem Einwand mit den Prostituierten?
Du fändest solche Abgaben sinnlos und Ich finde die GEZ-Abgaben sinnlos.
egal ob oder wie viel Müll man produziert
Nope! Mehr Müll kann bedeuten mehr Ausgaben!
Bedenke auch, dass Müll nicht gleich Müll ist


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GEZ

13.06.2017 um 07:51
Zitat von j.t.j.t. schrieb:Richtig! Es gibt nämlich keine unabhängige Institution, die prüft, ob die ÖR-Unternehmen ihren Auftrag erfüllen und Ausnahmen bestätigen nun mal die Regel, dass sogar vorsätzlich manipuliert wird.
Richtig!
Es gibt nur den höchst subjektiven Ich,(mich)
der morgens von keinen mit Pflegeprodukten behandelten schräg übereinandergeschlagenen Beinen (Verzeihung,das Gesicht habe ich vergessen) mit durch Boulevardthemen angereicherten News-Updates versorgt werden will.

Ich stehe noch auf Nachrichten.
Ich unterscheide gern zwischen einem langweiligen Jan Hofer und einem eilends aus Seehofers Mastdarm hervor kriechen müssenden Siegmund Gottlieb.
Ich weiß immer woran ich bin.

Ich prüfe und entscheide!


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GEZ

13.06.2017 um 08:47
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Der große Unterschied zwischen ÖR und werbefinanziertem Privatfernsehen is der, dass die Privaten im wesentlichen Massentaugliche Formate bringen oder halt billig produzierten Trash. Eben weil die Motivation von privaten Sendern eben der is, Geld zu verdienen.
Heist natürlich nich, das die privaten nich auch hochwertiges anbieten können, es muss aber rentabel sein, sonst fliegts raus.
Werbepartner können übrigens durchaus auf die Inhalte einwirken, indem sie zB. sagen, dass sie nur weiter werben, wenn sich das Format ändert oder dessen Inhalt oder umgekert, dass sie nur werben, wenn der Inhalt sich nich ändert.
Auch können die Eigentümer der Sender Einfluss auf den Inhalt nehmen und tun dies natürlich auch.

Die ÖR haben keine solchen Zwänge, dafür haben diese oft die Tendenz ineffizient und behäbig zu sein. Desweiteren konkurieren sie auch mit den privaten um Einschaltquoten, was ich persönlich für verwerflich halte. Die ÖR sollten das zeigen, was die Privaten aus verschiedenen Gründen nich zeigen können oder wollen.
Politische Diskussionen, Satire, Randsportarten sowie Wissenschaft und Kunst abseits von Popkultur wirste auf den Privaten mit der Lupe suchen müssen, aber für die Bundesligarechte zB. müsste die ARD sicher keine hunderte Millionen ausgeben, Fussball würde immer irgendwo laufen.
Zum ersten Abschnitt will ich zunächst 2 Dinge ergänzen. Erstens, trifft das für den ÖR auch zu, da dieser auch stark werbefinanziert wird und zweitens, ist es doch ganz natürlich, dass etwas aus dem Programm genommen wird was keiner schaut. Warum sollte man eine Sendung über Flaggen (ein Seitenhieb auf Big Bang Theorys Sheldon und seine Sendung "Spaß mit Flaggen") denn auch täglich ausstrahlen, wenn sich nicht genug Menschen dafür interessieren? Das wäre ja genauso eine Verschwendung von Beitragsgeldern. In der Hinsicht unterscheiden sich Private also eigentlich gar nicht von den ÖR.

Du sagst, die ÖR sollen das zeigen, was die Privaten aus verschiedenen Gründen nicht zeigen wollen, doch dabei war es doch gerade erst die Tatsache, dass die ÖR vieles nicht zeigten, was gefragt war, der Grund warum die Privaten so erfolgreich werden konnten. Das zeigte Ende der 90iger vor allem das TV Format Giga und Giga Games, das mehr junge Leute ansprach als die ÖR in 20 Jahren zusammen. (gefühlt). Sender wie MTV waren ja erst so erfolgreich, weil Sie einem Publikum eine Plattform für Inhalte boten, die die ÖR nicht stellten. Sie waren damit sogar so erfolgreich, dass sogar Viva und VH1 noch in Konkurrenz dazu gingen.
Die Tatsache, dass die Privaten erst überhaupt so erfolgreich wurden, zeigt eigentlich schon, dass die ÖR in ihrer Arbeit und Ihrer Grundversorgungspflicht regelmäßig versagt haben.
Wo berichten zum Beispiel die ÖR ausgewogen über E-Sport oder Gaming? Da musste erst Viva mit Game One ankommen. Satire gab es auf den Privaten zu genüge. Bully und seine Bullyparade, 7 Tage - 7 Köpfe oder der Quatsch Komedy Club sind zwar andere Formate als bei den ÖR, haben auch ein Zielpublikum gehabt. Natürlich haben die ÖR im Bereich politische Sendungen noch so eine Art Monopol und natürlich sind bestimmte wissenschaftliche Sendungen wie Welt der Wunder oder Gallileo ein Witz im Vergleich zu den Produktionsumfang- und Qualität der ÖR, aber all das wird einfach zur Nebensache, wenn man ja von vorn herein gezwungen ist, dafür zu bezahlen, selbst wenn man sich auf anderen Wege über diese Themen informieren will.
Zitat von canalescanales schrieb:Als Kunst würde ich das jetzt nicht bezeichnen, eher zumindest teilweise gut gemachte Unterhaltung. Aber es gibt kaum Dokus, politische Sendungen oder Filme, welche keine Blockbuster sind.
Es gibt keine regionalen Nachrichten...keine Spartensendungen, ist alles nur auf die Zielgruppe der Jüngeren ausgerichtet. Oder meinst Du die Leute mit 60+ schauen Big Bang Theory oder Walking Dead?
Filmschaffende sind Künstler. Das ist genauso sicher wie das Computerspiele Kunst sind. Es mag wie bei Skulpturen oder Bildern sein, dass sie nicht jedermann ansprechen, aber es ist und bleibt Kunst. Schauspieler sind ja schließlich auch Künstler. Letztendlich sprichst du hier aber einen wichtigen Aspekt an, indem du das sagst, was ich sonst auch sagen würde. Nämlich dass die Inhalte der ÖR im Kern eh nur noch Zielgruppen ab 60+ ansprechen. Das ist aber fatal, denn wenn das ÖR in seiner Grundversorgung eigentlich nur noch ältere Menschen anspricht, statt alle, warum zahlen dann alle, also auch die jüngeren ein?
Zitat von eckharteckhart schrieb:Kunst ist für mich, was mich wie ein Blitz trifft, was mich im Innersten anrührt.
Was mir Gänsehaut verursacht und/oder mich zu Tränen rührt.

Big Bang Theory, The Walking Dead oder Game Of Thrones sind für mich belanglos.
Es geht ja auch nicht darum, was für dich Kunst ist, sondern was als Kunst allgemein anerkannt wird. Künstlerischen Anspruch haben jedenfalls nicht nur die ÖR.
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Vielleicht solltest du dich mehr mit dem Begriff "Bildung" befassen, dann könntest du dir die Frage selber beantworten. Jedenfalls, kann man sagen, dass, wenn man sich lediglich nur über Medien allein, egal welche, meint, sich zu bilden bzw. bilden zu können, einem Trugschluss, Selbstbetrug auf erliegt.
Vielleicht solltest du dich nicht an einem einzelnen Begriff aufgeilen, wenn eigentlich klar ist, was ich gemeint habe. Ich sage es mal noch einfacher. Mein Nicht-Konsum öffentlich rechtlicher Medien hat mich nicht grenzdebil werden lassen, sondern mir neue oder mehr Blickwinkel auf das mediale Geschehen dieser Welt gegeben. Ich habe also einen echten Erfahrungszugewinn gemacht, durch den bewussten Verzicht auf ÖR. Und das ist entscheidend. Selbst ohne ÖR komme ich bestens klar, bin kein Verschwörungstheoretiker, kein 9Live Anrufer, bin politisch gebildet und so weiter und so weiter - ich habe den ÖR nie dafür gebraucht und spätestens da sollte einem langsam dämmern, das die Welt sich weiter dreht, auch wenn es in Deutschland keinen so umfangreichen öffentlichen Rundfunk mehr gäbe.


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GEZ

13.06.2017 um 09:13
@j.t.
Zitat von j.t.j.t. schrieb:Bei uns muss es eh 2x gerechnet werden
Na, dann habt ihr 2 Wohnungen...dann dürften die 17,50 auch nicht die Welt sein...und wer mir sagt er nütze es nicht...sorry, aber ich hab da schon bessere Begründungen gehört.


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GEZ

13.06.2017 um 10:12
@canales
Ja, richtig! Wie Ich bereits schrieb nutzen Wir es nicht und haben es aufgrund von PayTV (ausländische Kanäle) noch nicht einmal in der Liste.
Nutzt Du/ihr denn bspw. mongolische Sender?
Nein? Tja, besserer Erklärungen und so :)

Demnach müsstest Du ggf. genauso die Dienste anderer Unternehmen bezahlen.

Ich bspw. warte heute immer noch darauf, dass man mir Geld für mein Fahrrad gibt, das vor der Tür steht und jeder für seine Mobilität nutzen kann


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GEZ

13.06.2017 um 10:28
@eckhart
Richtig!
Es gibt nur den höchst subjektiven Ich,(mich)...Ich prüfe und entscheide!
Das tust Du nur für Deine Person und eben gemäß Deinem subjektivem Wohlbefinden. Ein anderer kann gemäß seiner Auslegung zu anderen Ergebnissen kommen, als Du.
Ändert aber dennoch nichts daran, dass die ÖR-Unternehmen dennoch Narenfreiheit haben.


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GEZ

13.06.2017 um 10:39
Zitat von j.t.j.t. schrieb:Demnach müsstest Du ggf. genauso die Dienste anderer Unternehmen bezahlen.
Mach ich doch, Subventionen für den öffentlichen Nahverkehr z.B.


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GEZ

13.06.2017 um 10:40
@Balthasar70
und mongolische Sender? Denn, Zitat: "und wer mir sagt er nütze es nicht...sorry, aber ich hab da schon bessere Begründungen gehört." ^^


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GEZ

13.06.2017 um 10:49
@j.t.
Tut mir leid, diese Begründungen würde ich gerne mal hören.
Nach den Erfahrungen des 3.Reiches und seiner Propaganda beschließt eine Gesellschaft sich einen unabhängigen Rundfunk mit Vollprogramm zu leisten und alle an dessen Finanzierung zu beteiligen, ich sehe gar nicht wo das Problem sein soll.


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GEZ

13.06.2017 um 11:09
@Balthasar70
Tut mir leid, diese Begründungen würde ich gerne mal hören
Nimm dieselben Gründe, die Du für die Legitimierung der GEZ nutzt und übertrage diese auch auf andere Unternehmen, so dass Du dann davon ausgehen kannst, dass es evtl. doch Menschen gibt, die wie Du eben bestimmte Medien (nicht ÖR) gemäß ihren subjektiven Maßstäben favorisieren.

Ich kann doch genauso gut Medium XY, das nicht Bestandteil der ÖR-Sender ist, als unabhängig, kulturell, wissenschaftlich,...halten. Hier wird nun mal mit zweierlei Maß gemessen, um nur eben die Dienstleistungen des eines Unternehmens über das der anderen zu stellen, obwohl es dafür keine nachvollziehbare Gründe gibt.

beschließt eine Gesellschaft
Die Gesellschaft wurde diesbzgl. nicht gefragt. Es waren, genauso wie jetzt vor ein paar Jahren, dessen Vertreter, die als Dritte mit Firmen Verträge schließen und diese für Bürger als bindend erklären.
einen unabhängigen Rundfunk mit Vollprogramm zu leisten
Und diesen unabhängigen Rundfunk mit Vollprogramm gibt es ja nicht. Sowohl zur Unabhängigkeit wurde bereits hinreichend was geschrieben (bzw. zitiert), als auch darauf verwiesen, dass das Angebot nicht ausreichend ist.


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GEZ

13.06.2017 um 11:25
Apropos Propaganda
https://www.youtube.com/watch?v=Tnkp9Y5w2-A (Video: Lügenpresse: ZDF beim fälschen erwischt! Machtmensch Putin)

Das soll die "Qualität" sein?
Auf solche Manipulation kann Ich verzichten. Von einem Klaus Kleber ganz zu schweigen.


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