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Afghanistan, die Luft wird dicker

6.031 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Krieg, Terrorismus, Bundeswehr, Afghanistan, Ausland, Taliban, Auslandseinsatz

Afghanistan, die Luft wird dicker

10.11.2010 um 16:46
die bundeswehr bekommt in afghanistan neue kameraden...wie passend :)


Esel Hermann. Er soll Munition und Waffen für die Soldaten in Char Darah tragen

Kostenpunkt: 70 Euro. Herman wurde auf einem Markt erstanden und sei „taktisch notwendig”, so Hauptmann Michael L., der Chef der dritten Kompanie in der Task Force Kunduz (Nord-Afghanistan).

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http://www.bild.de/BILD/politik/2010/11/10/afghanistan-bundeswehr-kauft-esel/hermann-soll-in-char-darah-waffen-tragen.ht...


Esel Hermann :) :)


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10.11.2010 um 17:09
@kiki1962
es gibt mittlerweile psychologische Unterstützung, die dabei hilft das Kriegserlebnis zu verarbeiten. Wie ich damals im Kosovo war, gab es die Unterstüzung, die es heute gibt, nicht. Da muß man irgendwie mit klar kommen. Ich habe Wege gefunden um damit fertig zu werden.


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10.11.2010 um 17:48
Wie sieht denn die taktische Notwendigkeit eines Esels aus?
Will man sich damit beliebter bei den Einheimischen machen?


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10.11.2010 um 18:03
Komisch ich dachte die BW. hat eigenen Tragetier zumindest bei den Gebirgsjägern. :(

Ich denke mal die haben den Esel gekauft das der die Munition nachschleppt wo keinen Nachschubfahrzeuge hinkommen.


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10.11.2010 um 18:56
Was? Wohin wollen die denn?
Die sollen das Land aufbauen, Polizisten ausbilden; aber nicht Munition durch's Gelände schleppen.


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10.11.2010 um 19:07
@ups
Komisch ich dachte die BW. hat eigenen Tragetier zumindest bei den Gebirgsjägern.

Stimmt normalerweise auch, zumindest war es zu meiner Zeit so: In Bad Reichenhall gab es noch eine Esel-Kompanie, in Mittenwald immerhin einen Traditionsmuli. Falls er noch lebt.


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StUffz
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11.11.2010 um 07:38
@univerzal

Gehört zu den Gebirgsjägern.
Die Jungs da sind aber keine Gebirgsjäger.


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11.11.2010 um 08:51
ich bin durchaus dafür, dass sich die soldaten den gegebenheiten "anpassen" - außerdem macht der esel sicher sinn - das gelände in afghanistan ist sicher nicht immer geteert und gepflastert

ich wäre auch für eine andere dienstbekleidung - turban und so . .

scherz beiseite -

raus aus afghanistan - hilfsorganisationen sehen dies übrigens auch so -


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11.11.2010 um 11:11
kiki1962 schrieb:raus aus afghanistan
@kiki1962

Der Meinung bin ich auch, allerdings erst nachdem man beherzt und wirkungsvoll gegen aufständige Taliban vorgegangen ist. Das vermisse ich nämlich dort bisher. Zu Anfang wurden dort nur halbe Sachen gamacht (ich habs ja selber erlebt) und das hat sich bis heute nicht geändert.


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11.11.2010 um 11:13
@einar
einar schrieb:erst nachdem man beherzt und wirkungsvoll gegen aufständige Taliban vorgegangen ist.
nun abgesehen davon, dass einst die taliban von den westlichen mächten gestützt wurden

kann man ihnen echt wirkungsvoll entgegen treten?

mir hat jemand gesagt, dass genau das ein großes problem darstellt - klar gäbe es "lager" u. ä., aber wirklich ausmachen kann man sie nicht

auch ist nicht klar, wie viel unterstützung sie von der bevölkerung erfahren - -


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11.11.2010 um 11:15
kiki1962 schrieb:wie lebt man mit angst, mit sorge mit dem tod des kameraden?

nicht vorstellbar für mich
@kiki1962

Das ist wohl für keinen Zivilisten vorstellbar udn auch für Soldaten nicht, die noch keinen Kriegseinsatz hatten.

Ganz nüchtern betrachtet:
Angst hat man zweifelsohne. Aber man lernt damit umzugehen.

Den Tod eines Kameraden verarbeitet man, wenn nötig mit ärztlicher Hilfe.

Sorge? Sorge wegen was ?


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11.11.2010 um 11:24
@einar
"man lernt damit umzugehen" ?

ich glaube ich könnte damit nicht umgehen und das viele soldaten unter traumata leiden und schwer einen zugang wieder in ihr "altes" leben finden ist nicht unüblich

auch gibt es charakterliche veränderungen - -

es ist ein immenser druck auf alle beteiligten nicht nur den soldaten selbst

sorge - dass die zivilbevölkerung vieles ertragen muss, dass sie in ängsten leben, dass je länger der krieg dauert sie noch mehr bestraft werden

ihnen mangelt es jetzt schon an vielem - . . .


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11.11.2010 um 11:26
@kiki1962

Sicherlich ist es fast unmöglich die Taliban gänzlich "auszumachen", um bei deinen Worten zu bleiben.

Allerdings hat die USA anfangs den Fehler gemacht und ist nur sehr zaghaft dort einmarschiert, ohne eigentlich zu wissen was und wer sie dort erwartet. ich habe res elber erlebt.

Hätte man von Anfang an direkt richtig mit mehr Personal agiert, flächendeckend Artillerie eingesetzt und die Taliban laut Genfer Konventionen und Haager Landkriegsabkommen so behandelt wie es ihnen zusteht (wenn der Gegner nicht zu einer regulären Armee gehört und das trifft auf die Taliban zu, muss man sich nicht an die Genfer Konventionen und das Haager Landkriegsabkommen halten) und ihnen nicht Zucker in den A.... geblasen, wäre dort unter schon lange Ruhe.

Die Soldaten wären wieder zu Hause und keiner würde mehr über Afghanistan reden.


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11.11.2010 um 11:29
@einar
wenn und hätte -

sie waren aus anderen gründen dort - unterstützung der humanitären hilfe . . . z.b.


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11.11.2010 um 11:58
@kiki1962
kiki1962 schrieb:wenn und hätte -

sie waren aus anderen gründen dort - unterstützung der humanitären hilfe . . . z.b.
Ja, wenn und hätte, da hast du recht. Der Karren steckt im Sand und keiner ist derzeit in der Lage (oder will es auch gar nicht) ihn rasu zu ziehen.

Aber es war von Anfang an ein Kriegseisatz. Zu erzählen das es "unterstützung der humanitären hilfe" sei ist reine Augenwischerei.
"man lernt damit umzugehen" ?

ich glaube ich könnte damit nicht umgehen und das viele soldaten unter traumata leiden und schwer einen zugang wieder in ihr "altes" leben finden ist nicht unüblich

................

sorge - dass die zivilbevölkerung vieles ertragen muss, dass sie in ängsten leben, dass je länger der krieg dauert sie noch mehr bestraft werden

ihnen mangelt es jetzt schon an vielem - . . .


Sicherlich finden viele Soldaten schwer wieder in ihren früheren Altag zurück und es haben auch vereinzelte Traumata. Hierfür, das hab ich allerdings schon geschrieben, gibt es ärztliche Hilfe.

Was die Zivilbevölkerung angeht muss ich mir ernsthaft die Frage stellen ob jemand, der nach zig Kriegsjahren immmer noch im Land ist wirklich "nur" Zivilist ist. Ich kann es mir nicht vorstellen und wie du schon selber geschrieben hast, man weis nicht wie viel Hilfe und Unterstützung die angebliche Zivilbevölkerung den Taliban gewährt. Somit sind es keine Zivilisten mehr.

Ihnen mangelt es jetzt schon an vielem ? Wie darf ich diese Aussage verstehen ? Es hört sich für mich so an als hätten es ihnen vor dem Krieg an nichts gemangelt.

Wer sich als "echter Zivilist" freiwillig in einem Kriegsgebiet aufhält un ddie vielen Möglichkeiten zur Flucht nicht nutzt, der weis was ihn erwartet und er weis auch das er sich einer nicht unerheblichen Lebensgefahr aussetzt. Von daher habe ich kein Verständnis für jamernde Zivilisten.

Für mich war jeder Zivilist in einem Kriegsgebiet (und ich war schon in mehreren) ein potentieller Sympathisant der Gegenseite. Ich muss noch anmerken das diese Kinflikte nicht erst seit gestern bestanden.


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11.11.2010 um 12:14
@einar
einar schrieb:Für mich war jeder Zivilist in einem Kriegsgebiet (und ich war schon in mehreren) ein potentieller Sympathisant der Gegenseite.
ist doch zum teil verständlich - meinst du nicht - ?
einar schrieb:Wer sich als "echter Zivilist" freiwillig in einem Kriegsgebiet aufhält un ddie vielen Möglichkeiten zur Flucht nicht nutzt, der weis was ihn erwartet
zuerst: es ging nie um krieg- dass es mit soldaten auch keine wirklich "geschützte" humanitäre hilfe gibt ist auch klar

die hilfsorganisationen sind der größte beitrag in einem land - und sinnvoller als alles andere - und wenn sie nicht wären, dann gäbe es nur noch inhumane aktionen
wegbomben wo man meint, dass dort der "feind" steht

welcher eigentlich - deiner , meiner -

klar soldaten ihr bombt den weg frei für wirtschafts- und handelsinteressen

schämt euch, dass ihr das mitmacht -

bleibt zu hoffen, dass jeder der kriegstreiber - das internationale kampfgeschwader und die taliban ihre beschüsse einstellen - schluss mit dem wahnsinn, der keinem dient , sondern nur mehr opfer nach sich zieht


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Puschelhasi
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11.11.2010 um 12:28
@kiki1962

Immer komisch wenn man bedenkt, dass ohne diese Soldaten immer noch die Taliban im Stadion Kabul massenhaft Leute erschiessen würden, weil sie ne Musikkassette o.ä. bei denen Gefunden haben...

Also dafür sollen sich dann unsere Soldaten schämen, dass da jetzt ne Mädchen-Fussballmannschaft spielen kann?


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Valentini
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11.11.2010 um 12:36
@Puschelhasi
Puschelhasi schrieb:Immer komisch wenn man bedenkt, dass ohne diese Soldaten immer noch die Taliban im Stadion Kabul massenhaft Leute erschiessen würden, weil sie ne Musikkassette o.ä. bei denen Gefunden haben...

Also dafür sollen sich dann unsere Soldaten schämen, dass da jetzt ne Mädchen-Fussballmannschaft spielen kann?
Ich finde nicht dass sich unsere Soldaten wegen irgendwas schämen müssen aber trotzdem sollten sie da abgezogen werden. Was mit den Menschen dort ist und passiert, sollte uns egal sein und wenn sie Mädchen töten weil sie Fußball spielen, so ist es wohl ihre Kultur und wir sollten uns da raushalten und nicht das Leben unserer Soldaten dafür riskieren


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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11.11.2010 um 12:39
Als unsere Vorfahren Juden getötet haben da war das auch Kultur, und es wurde eingegriffen, manchmal muss man eben die derzeitige Kultur ändern, man darf net überall zusehen.


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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11.11.2010 um 12:39
@Valentini

siehe oben.^^


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