taren schrieb am 14.10.2026:Warum sollte sie das gewesen sein, die Alliierten habe ihre Aufgabe erfüllt und die Gebiete zeitnah in eine Unabhängigkeit überführt, wie es das Völkerrecht vorsieht.
Du übersiehst, dass Jordanien danach im Kriegszustand mit Israel blieb und Friedensangebote ablehnte:
Die Resolution enthält in ihrem dritten Absatz Bestimmungen, die als die „drei Neins“[2] beziehungsweise die „Three No’s“ bekannt wurden:
NO peace with Israel – Kein Frieden mit Israel
NO recognition of Israel – Keine Anerkennung Israels
NO negotiations with Israel – Keine Verhandlungen mit Israel
Wikipedia: Khartum-ResolutionDas ist der entscheidende Unterschied zu Deutschland, folglich war die weitere Besatzung für mehrere Jahrzehnte legitim, erst 1994 gab es den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Jordanien.
Warum hätte Israel Jordanien das Stück Land westlich des Jordans zurückgeben sollen? Jordanien befand immer noch offiziell im Krieg mit Israel, und die West Bank war aus militärischen Gründen wichtig für die Sicherheit Israels.
Und Anspruch auf die Westbank erhob die PLO erst 1988. <Und da hatte sich diese Organisation als Terrorgruppe bewärt, also auch ein Sicherheitsrisiko.
Wikipedia: Palestinian Declaration of IndependenceSogar Israelkritiker argumentieren, dass die BEsatzung erst im Laufe der Zeit illegal geworden sei:
In European Journal of International Law, Ardi Imseis argues that "Israel’s occupation has become illegal over time for being in violation of three jus cogens norms of international law: the prohibition on the acquisition of territory through force, the obligation to respect the right of peoples to self-determination and the obligation to refrain from imposing regimes of alien subjugation, domination and exploitation inimical to humankind, including racial discrimination".[7]
Vito Todeschini argues that the prolonged and indefinite nature of the occupation of the West Bank, including East Jerusalem, makes it illegal under both jus ad bellum and international humanitarian law.[66]
In 2017, Michael Lynk, the United Nations Special Rapporteur on the occupied Palestinian territories, concluded that Israel's role as occupying power had "crossed a red line into illegality" and recommended a United Nations study of the occupation's legality.[67][68] In April 2022, his successor, Francesca Albanese, similarly said that the occupation had crossed a "red line of legality" because occupation must be temporary, justified by military necessity, and administered in the interest of the occupied population.[69]
Wikipedia: Legality of the Israeli occupation of Palestine#Overall assessmentsSolange es palästinensischen Terror gibt und die palästinensische Autonomiebehörde nicht die Vernichtung Israels von ihrer <Agenda streicht, kann man die weitere >ebsetzung des >Westjordanlandes rechtfertigen.
taren schrieb am 14.10.2026:Für einen Genozid braucht es keinen Kampf.
In Gaza wird der Genozid hauptsächlich mit Toten als <Ergebnis von Kampfhandlungen begründet. Oder geht eine israelische Geheimpolizei die in Gaza rum die Palästinenser in Vernichtungslager verschleppt?
taren schrieb am 14.10.2026:Den Widerstand gab es schon kurz nachdem 1.Weltkrieg und war gegen eine jüdische Zuwanderung gerichtet und später gegen die Idee einer 2 Teilung des Gebietes der Palästinenser. Es war aber auch die jüdische Seite die mit ihrem bewaffneten Kampf gegen den Mandatsträger mit verantwortlich war das dieser überhaupt aufgegeben hatte und damit diese 2 Teilung aus der Not kurzfristig entworfen wurde, womit dann wiederum die palästinensische Seite bzw. auch die Nachbarstaaten nicht einverstanden waren. Der bewaffnete palästinensische Widerstand war schon zu diesem Zeitpunkt weitgehend gebrochen.
Danke für die Bestätigung- es immer ausschließlich gegen die Juden und Israel, nie gegen ägyptische, jordanische, britische und türkische Besatzer. Deswegen wird der kleinste Anlass, wie ein Unfall bei der ersten Intifada, als Anlass genommen um gegen die Israelis loszuschlagen.
Ataraxie89 schrieb:Man kann nicht die Nahrungszufuhr, die Medikamentenzufuhr begrenzen - obwohl es gegen Menschenrechte verstößt - auch im Kriegszustand.