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Migrantengewalt in Deutschland

64.961 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 00:06
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es interessiert eben nicht, wenn die Täter einfach nur Deutsche sind. Also sog. "Bio" Deutsche.
Du sprichst hier nur für dich aber, aber sprichst du für alle? Ich sehe schon ein reges interesse die Gewalt von Deutschen hier der Migrantengewalt gegenüberzustellen. Danach richtete sich ja mein Hinweis.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Mich würde eher interessieren, ob die Leute, die hier gerne den NewsTicker spielen, es dort auch machen würden.....ich gehe nicht davon aus. Bei Deutschen sind es Einzelfälle, die ggf. in Krimi besprochen werden, es sind Tragödien, Familiendramen blabla....
aber was soll man machen........
Und btw. der Migrantenthread ist nicht der einzige in der Politikrubrik, wo es engagierte Leute gibt, die das Thema immer wieder mit News nach oben ziehen, willkommen im Forum.
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Verzeihung, ich bemühe mich von nun an immer kurze Quellen beizulegen, gerade wenn die Fälle etwas länger her sind. Aber es gibt so viele Fälle, eigentlich glaube ich nicht dass das noch notwendig ist.
Den Fall hatte ich tatsächlich nicht mehr auf dem Schirm.


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 00:11
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es interessiert eben nicht, wenn die Täter einfach nur Deutsche sind. Also sog. "Bio" Deutsche.
Mich würde eher interessieren, ob die Leute, die hier gerne den NewsTicker spielen, es dort auch machen würden.....ich gehe nicht davon aus. Bei Deutschen sind es Einzelfälle, die ggf. in Krimi besprochen werden, es sind Tragödien, Familiendramen blabla....
aber was soll man machen........
Bin mir sicher, dass die Menschen bei diversen Themen teils komplett entgegengesetzte Wahrnehmungen haben und gepaart mit Ideologie davon auch niemals Abrücken werden. Bei dem Thema von diesem Thread ist das glaube ich als Paradebeispiel perfekt zu sehen.
Mein Freundeskreis ist eher vertreten durch Linksintellektuelle Menschen, da brauche ich dieses Thema z. B. gar nicht erst beginnen.

Teile des Threads aber als Newsticker zu bezeichnen finde ich nicht passend, denn durch neue aktive Themen bleibt dieser ja am Leben was ja irgendwie auch der Sinn von langjährigen Threads ist.


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 00:17
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Den Fall hatte ich tatsächlich nicht mehr auf dem Schirm
Na ja es sind so viele Fälle, leider, und wer weiß schon wie die reale Dunkelziffer aussieht.

Ich bin beruflich, gerade in den Sommermonaten viel zu Fuß in Berlin unterwegs. Manche Orte kennt man persönlich und dann merkt man sich solche Fälle halt doppelt oder dreifach.

Oder man verändert auch sein Verhalten, z. B. dass ich nicht mehr auf einen Parkplatz "poche":



Die vorherige Quelle funktioniert leider nicht, hatte aber für den Threads die passenden Informationen.

Ein anderer Link:

https://www.watson.ch/international/deutschland/977883697-mann-in-berlin-erstochen-es-ging-um-eine-parkluecke


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 00:27
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Bin mir sicher, dass die Menschen bei diversen Themen teils komplett entgegengesetzte Wahrnehmungen haben und gepaart mit Ideologie davon auch niemals Abrücken werden
Das ist vermutlich richtig und auch gar nicht schlimm. Ich denke, da spielen viele Faktoren eine Rolle. Eigene Erlebnisse, das Umfeld (direkt und indirekt) und vieles mehr.
Niemand hier behauptet hoffentlich, dass jeder Migrant oder Deutsche gefährlich oder suspekt oder sonstwas ist. Dadurch, dass es in diesem Thread halt um Migrantengewalt geht, ist es logisch, dass andere Gewalttaten hier eher weniger diskutiert werden. Das kann für manche etwas verzerrend wirken. Gewalt ist immer schlimm und ich will auch nicht jeden Deutschen um mich rum haben. Überall gibt es nette und weniger nette Menschen.
Nur wäre das dann ein riesiger Klumpatsch Thread
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Ich bin beruflich, gerade in den Sommermonaten viel zu Fuß in Berlin unterwegs
Ich gelegentlich mit Hund auch mal. Aber eher am Rand - mittendrin nur, wenn es sein muss. Zu viel Trubel


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 13:19
Zitat von abberlineabberline schrieb:Überall gibt es nette und weniger nette Menschen.
Das fasst es ja eigentlich zusammen.

Dieser thread ist deshalb überflüssig.
Wenn man diskutieren und einordnen will, kommt oft sofort die "du-willst-nur-relativieren-keule".


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 13:35
Jeder der hier sagt, dass migrantische Gewalt in den Medien nur überrepräsentiert ist, damit ein gesellschaftliches Narrativ erschaffen werden kann, soll mir bitte mal aktuelle Beispiele für autochthone deutsche Täter geben, die ähnlich widerwärtige und gewaltsame Taten begehen.
Ja, natürlich begehen auch Deutsche Straftaten. Ja, auch Gewalttaten ABER die Intensität, Perversion und reuelose Ausführung, die wir mind. 1-5 mal wöchentlich durch Migranten sehen, ist einfach ein anderes Level und daher medial auch weitaus mehr von Interesse.

Insb. Migranten aus mehrheitlich muslimischen Ländern sind bei Gewalt- und Sexualdelikten um ein vielfaches überrepräsentiert. Wer das nur auf Männer, Alter und sozioökonomische Umstände schiebt, soll bitte nichts mehr von Wissenschaft erzählen. Der Hauptgrund für diese Überrepräsentation ist eindeutig die Kultur. In diesen Ländern ist Gewalt ein legitimes Mittel zur Konfliktbewältigung. Probleme werden ohne staatliche Einmischung gelöst und die "Ehre" steht (nach Allah) an erster Stelle. Zudem erleben ein Großteil dieser Kinder bereits in frühsten Jahren Gewalt. (Entweder selber oder wenn die Mutter geschlagen wird usw.)


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 13:56
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Jeder der hier sagt, dass migrantische Gewalt in den Medien nur überrepräsentiert ist, damit ein gesellschaftliches Narrativ erschaffen werden kann, ...
Sagt es denn einer?
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Ja, natürlich begehen auch Deutsche Straftaten. Ja, auch Gewalttaten ABER die Intensität, Perversion und reuelose Ausführung, die wir mind. 1-5 mal wöchentlich durch Migranten sehen, ist einfach ein anderes Level und daher medial auch weitaus mehr von Interesse.
Rostock-Lichtenhagen läuft bei dir unter ortsüblicher Folklore?
War nicht pervers?
Nicht intensiv?
War ein "niedrigeres Level"?
Die Täter und die applaudierenden Zuschauer waren alle voller Reue?
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Wer das nur auf Männer, Alter und sozioökonomische Umstände schiebt, soll bitte nichts mehr von Wissenschaft erzählen.
Wer macht das denn? Es gibt, wie überall, verschiedene Aspekte, die zusammenkommen müssen, um einen Menschen kriminell werden zu lassen. Und es sind auch nicht immer die gleichen.
Falls du dagegen wissenschaftlich basierte Einwände hast, trage die gerne vor.
The stage is yours ...
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Der Hauptgrund für diese Überrepräsentation ist eindeutig die Kultur.
Bitte den wissenschaftlichen Beleg nachreichen.
Der Großteil der Kulturangehörigen wird nicht kriminell. Wie kommt das, wo doch die Kultur der Hauptgrund ist?
Da es in jeder Kulturgemeinschaft Verbrecher gibt, sind dann alle Kulturen schlecht, oder hast du dazu ein ganz eigenes Wertesystem?


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 14:17
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es interessiert eben nicht, wenn die Täter einfach nur Deutsche sind. Also sog. "Bio" Deutsche.
Mich würde eher interessieren, ob die Leute, die hier gerne den NewsTicker spielen, es dort auch machen würden.....ich gehe nicht davon aus. Bei Deutschen sind es Einzelfälle, die ggf. in Krimi besprochen werden, es sind Tragödien, Familiendramen blabla....
aber was soll man machen........
Erst auf der vorherigen Seite wurde von Tussinelda o.g. geschrieben. Das geht klar in die genannte Richtung (Straftaten von Migranten werden in den Medien bevorzugt behandelt.

Rostock Lichtenhagen... Du brauchst eine Straftat die nun 34 Jahre her ist? Soweit ich mich erinnere, gab es auch nur bei den Schlachten mit der Polizei verletzte. Macht es das besser? Eindeutig nicht aber es ist schon bezeichnend, dass dir als erstes eine 34 Jahre alte Tat einfällt. Insb. Gewalt durch rechte Deutsche ist meiner Meinung nach (zum Glück) nahezu ausgestorben. Lt. PMK soll es rund 1.200 rechte Gewalttaten im letzten Jahr gegeben haben. Komischerweise ist davon nichts in den Medien zu sehen. Und wir alle wissen, wie sehr sich unsere Presse auf solche Taten stürzt. Es gibt wochenlange Sondersendungen wenn ein paar besoffene Idioten ein Lied auf Sylt trällern. Was hier los wäre, würde es klar rechte Straftaten geben, kannst Du dir wohl vorstellen. Hast Du mal so 2-3 Fälle aus den letzten 2-3 Jahren, wo klar rechts motivierte Gewalttaten geschehen sind?
Alles was in den letzten Jahren dies bzgl. in den Medien war, hat sich als Bullshit rausgestellt. Die letzte dieser Taten war glaube ich die Dame, die erzählt hat es kam ein Nazi hat sie rassistisch beleidigt und den Kinderwagen mit Kind umgeschmissen. Die Realität sah allerdings anders aus. Die Dame hat ihren Hund am Kinderwagen befestigt und dieser hat den Wagen umgeworfen.

Ich verurteile jede Gewalttat. Egal von wem begangen. Die mediale und politische Angstmache (Rechtsextremismus ist die größte Gefahr usw.) und die Realität passen aber einfach nicht zusammen.


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 14:56
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Erst auf der vorherigen Seite wurde von Tussinelda o.g. geschrieben. Das geht klar in die genannte Richtung (Straftaten von Migranten werden in den Medien bevorzugt behandelt.
Na, du wirst doch noch wissen, was du geschrieben hast
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Jeder der hier sagt, dass migrantische Gewalt in den Medien nur überrepräsentiert ist, damit ein gesellschaftliches Narrativ erschaffen werden kann ...
Du hast eine kausale Verknüpfung thematisiert, die sehe ich so nicht. Medien veröffentlich primär das was Klicks generiert.
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Rostock Lichtenhagen... Du brauchst eine Straftat die nun 34 Jahre her ist?
Ich hätte die Perversität gar nicht gebraucht.
Als Beispiel dafür, dass die ganzen von dir gewählten Attribute (pervers etc.) nicht nur auf Straftaten von Migranten zutreffen, fand ich es recht passend.
Wenn es dir unpassend erscheint, begründe es bitte sinnvoll.
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Lt. PMK soll es rund 1.200 rechte Gewalttaten im letzten Jahr gegeben haben. Komischerweise ist davon nichts in den Medien zu sehen
Ist die PMK falsch bzw. unzuverlässig?
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Was hier los wäre, würde es klar rechte Straftaten geben, kannst Du dir wohl vorstellen. Hast Du mal so 2-3 Fälle aus den letzten 2-3 Jahren, wo klar rechts motivierte Gewalttaten geschehen sind?
Warum die Zuspitzung? Pulver schon verschossen?
Ist Hanau weniger schrecklich, wenn es 6 Jahre her ist?
Oder Halle? Aue? Döbeln? Georgensmünd? Der Mord an Lübcke? Die Morde des NSU?
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Alles was in den letzten Jahren dies bzgl. in den Medien war, hat sich als Bullshit rausgestellt
Gerne ein paar Beispiele, auf die du dich konkret beziehst.


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 15:39
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Die mediale und politische Angstmache (Rechtsextremismus ist die größte Gefahr usw.) und die Realität passen aber einfach nicht zusammen.
Bitte mal hier lesen, du wolltest es ja so:
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/rechte-gewalt-in-den-1990er-jahren-2022/515773/moelln-solingen-und-die-lange-geschichte-des-rassismus-in-der-bundesrepublik/

Spoiler: "wir deutsche" sind nicht besser als andere.
In Sachen eigene Überhöhung und Rassismus macht "uns" so schnell keiner was vor.


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 15:40
@pETERpETERSON
Wichtige Themen stehen noch im Raum.
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Wer das nur auf Männer, Alter und sozioökonomische Umstände schiebt, soll bitte nichts mehr von Wissenschaft erzählen.
1.) Was hat die Wissenschaft denn herausgefunden, was die Umstände angeht, die Kriminalität begünstigen?
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Der Hauptgrund für diese Überrepräsentation ist eindeutig die Kultur.
2.) Bitte den wissenschaftlichen Beleg nachliefern.

Der Großteil der Kulturangehörigen wird nicht kriminell.
3.) Wie kommt das, wo doch die Kultur der Hauptgrund ist?
4.) Da es in jeder Kulturgemeinschaft Verbrecher gibt, sind dann alle Kulturen schlecht, oder hast du dazu ein ganz eigenes Wertesystem?
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Lt. PMK soll es rund 1.200 rechte Gewalttaten im letzten Jahr gegeben haben. Komischerweise ist davon nichts in den Medien zu sehen.
5.) Ist die PMK in diesem Punkt fehlerhaft?
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Alles was in den letzten Jahren dies bzgl. in den Medien war, hat sich als Bullshit rausgestellt
Wie in Hamburg-Niendorf?
6.) Bitte bring ein paar Beispiele für deine These.

Wie du siehst, habe ich es mal ein wenig strukturiert. Am besten nummerierst du die Antworten entsprechend, das hilft.


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 19:26
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Alles was in den letzten Jahren dies bzgl. in den Medien war, hat sich als Bullshit rausgestellt. Die letzte dieser Taten war glaube ich die Dame, die erzählt hat es kam ein Nazi hat sie rassistisch beleidigt und den Kinderwagen mit Kind umgeschmissen
Also das kann man so nicht stehen lassen. Da war doch der rechtsradikale Schütze in Halle der in eine Synagoge eindringen wollte und weil gottseidank die Tür hielt dann in einem Dönerimbiss zwei in "seinen Augen fremdländisch" aussehende Menschen erschossen hat. Das ist keine Erfindung oder aufgebauscht, im Gegenteil


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 20:18
Zitat von pETERpETERSONpETERpETERSON schrieb:Was hier los wäre, würde es klar rechte Straftaten geben, kannst Du dir wohl vorstellen. Hast Du mal so 2-3 Fälle aus den letzten 2-3 Jahren, wo klar rechts motivierte Gewalttaten geschehen sind?
Naja da gab es ja nun auch einiges und es gibt kein "besser oder schlechter". Gewalt ist immer Scheisse. Vor allem, da es meistens Unschuldige trifft. Egal, welcher Herkunft.
Nur was hat das mit diesem Thread zu tun?


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 20:30
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Spoiler: "wir deutsche" sind nicht besser als andere.
In Sachen eigene Überhöhung und Rassismus macht "uns" so schnell keiner was vor.
Die Quelle beschreibt Gewalt in den 90er Jahren. Das würde bedeuten "wir" hätten uns als Gesellschaft nicht weiterenwickelt und müssten uns für immer an das was in den 90er Jahren passiert ist messen lassen. Ist dem so?


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Migrantengewalt in Deutschland

27.07.2026 um 23:43
@Voussoir

Ich bin in den 80ern und 90ern in Ostdeutschland aufgewachsen. Von meinem individuellen Gefühl würde ich sagen, dass die "klassischen Rechten Straftaten" bzw. Leute auf den Straßen die man als solche erkennen würde, klar zurückgegangen sind.
Als kleiner Junge musste ich selbst mit deutschem Aussehen vor "Glatzen" wegrennen, wurden im Sommer am See pauschal angemacht oder habe regelmäßig gesehen wie asiatische Kleidungsmärkte von eben solchen gestürmt wurden.
An den Wänden Hakenkreuze gesprüht bzw. ebenso viel "Nazis raus".
Anfang/Mitte der 2000er mussten wir in den Innenstädten auch manche Gegenden meiden, wenn wir einen "bunteren" Kumpel (Punkt o. Ä.) dabei hatten. Diese Angst vor "Rechten" ist bei mir und meinem Umfeld würde ich sagen fast komplett verflogen.
Im Vergleich zu heute würde ich auch ganz klar sagen sind mir keine ständigen Messerattacken von Rechten im Gedächtnis geblieben, mit Todesfolge oder Gruppenvergewaltigungen.

Wenn ich heutzutage abends ins Berlin durch irgendeine Situation potenziell in einen Streit mit einem arabisch aussehenden Menschen geraten würde, würde ich vermutlich die Situation präventiv direkt verlassen/vermeiden.
Vor kurzem bin ich seltenerweise mal S-Bahn gefahren und da gab es auch eine kritische Situation. Die individuell gefühlte "Bedrohungslage" hat sich bei mir zumindest geändert. Beruflich viel in Hamburg und Berlin unterwegs zu sein stärkt das ganze leider noch.

Ich bin mit einer kurdischen Familie privat befreundet, vier Generationen in Deutschland, deren Ansichten zu dem Thema dieses Threads würde manch einer als äußerst radikal bezeichnen.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.07.2026 um 07:50
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Von meinem individuellen Gefühl würde ich sagen, dass die "klassischen Rechten Straftaten" bzw. Leute auf den Straßen die man als solche erkennen würde, klar zurückgegangen sind.
OK, dein Gefühl. Die ermittelten Zahlen sagen etwas anderes: https://cdn.statcdn.com/Infographic/images/normal/30252.jpeg


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Migrantengewalt in Deutschland

28.07.2026 um 08:11
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Ich bin in den 80ern und 90ern in Ostdeutschland aufgewachsen. Von meinem individuellen Gefühl würde ich sagen, dass die "klassischen Rechten Straftaten" bzw. Leute auf den Straßen die man als solche erkennen würde, klar zurückgegangen sind.
@MrOchmoneck
Dein Gefühl trügt dich. Und warum sollte das so sein?
Weil die NAZIS inzwischen weniger geworden sind?
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Als kleiner Junge musste ich selbst mit deutschem Aussehen vor "Glatzen" wegrennen, wurden im Sommer am See pauschal angemacht oder habe regelmäßig gesehen wie asiatische Kleidungsmärkte von eben solchen gestürmt wurden.
Die NAZIS sind heute nicht mehr an Haartracht und Kleidung zu erkennen.
Wahrscheinlich gibt es diesen Dresscode nicht mehr.
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:An den Wänden Hakenkreuze gesprüht bzw. ebenso viel "Nazis raus".
Gibt es heute auch noch, leider häufig.
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Anfang/Mitte der 2000er mussten wir in den Innenstädten auch manche Gegenden meiden, wenn wir einen "bunteren" Kumpel (Punkt o. Ä.) dabei hatten. Diese Angst vor "Rechten" ist bei mir und meinem Umfeld würde ich sagen fast komplett verflogen.
@MrOchmoneck
Du bist älter geworden und deine Kumpel mit dir. Ich vermute, sie sehen heute nicht mehr aus wie Punks und ihr besucht die Lokalitäten eurer Jugend nicht mehr.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.07.2026 um 08:15
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Ich bin in den 80ern und 90ern in Ostdeutschland aufgewachsen. Von meinem individuellen Gefühl würde ich sagen, dass die "klassischen Rechten Straftaten" bzw. Leute auf den Straßen die man als solche erkennen würde, klar zurückgegangen sind.
Da kann ich nicht mitreden, bei uns (westlichster Westen) hab ich auch in den frühen 90ern kaum Skins und Co hier gesehen. 4,5 die am Bhf abhingen und sich vielleicht mal mit französischen oder amerikanischen Soldaten gekloppt haben, aber mehr war hier nicht. In manchen Ecken in Ostdeutschland war es da deutlich schlimmer, wenn man sich so mit Leuten von dort unterhält
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Wenn ich heutzutage abends ins Berlin durch irgendeine Situation potenziell in einen Streit mit einem arabisch aussehenden Menschen geraten würde, würde ich vermutlich die Situation präventiv direkt verlassen/vermeiden.
Das würd ich auch so machen. Auch Berlin. Ich fahr immer durch bis ins hinterste Ostberlin, da ist es allerdings ruhig.
Zitat von MrOchmoneckMrOchmoneck schrieb:Die individuell gefühlte "Bedrohungslage" hat sich bei mir zumindest geändert. Beruflich viel in Hamburg und Berlin unterwegs zu sein stärkt das ganze leider noch
Geht mir auch so - ich fahre wachsamer Ubahn.
Wobei ich den Eindruck hab, dass generell auch mehr offensichtlich psychisch gestörte oder aggressive Leute in Städten unterwegs sind.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.07.2026 um 09:28
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:müssten uns für immer an das was in den 90er Jahren passiert ist messen lassen. Ist dem so?
Ich würde sagen, du hast den Text verstanden.

Natürlich entwickelt sich "die Gesellschaft" weiter, aber leider nicht immer nur zum Guten hin, vielmehr scheinen mir politische Stossrichtungen und Umgangsformen sich wellenförmig zu entwickeln.
Mal mehr progressiv, mal mehr konservativ mit all ihren jeweiligen radikalen Rändern.
Und das auf Zeitstrahlen von etwa Jahrzehnten.

Aber das ist nur meine Meinung.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.07.2026 um 09:42
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Natürlich entwickelt sich "die Gesellschaft" weiter, aber leider nicht immer nur zum Guten hin, vielmehr scheinen mir politische Stossrichtungen und Umgangsformen sich wellenförmig zu entwickeln.
Mal mehr progressiv, mal mehr konservativ mit all ihren jeweiligen radikalen Rändern.
Und das auf Zeitstrahlen von etwa Jahrzehnten.

Aber das ist nur meine Meinung.
Sehe ich auch so, es ist ein ständiges Hin- und Her je nachdem welche Seite sich gerade beweisen konnte.
Allerdings sehe ich auch einen Trend der davon losgelöst ist, aber über allem liegt:
Die sich immer weiter verbreitende Politisierung von Allem.
Es gibt fast nichts mehr was nicht politisiert wird. Jede Produktentscheidung wird einer politischen Strömung zugerechnet, jeder Aspekt des privaten Lebens steht im Ruf nicht auch politisiert zu werden. Die Einordnung "wessen Geistes Kind man nun ist" findet quasi überall statt, es reicht von der Wahl der Musik(Künstler) bis hin zum Schnitzellieferanten. Alles Politik, alles und jedem haftet die Einordnung an und das wird mMn nach immer mehr. Egal wer gerade am Zug ist.


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