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Migrantengewalt in Deutschland

63.926 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:23
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Ist halt immer wieder lustig. In der Studie steht ein ganz konkreter Grund. Da man den nicht wahrhaben will, erfindet man was.
Dann hoffe ich mal, daß die 500 befragten Menschen nicht nach Bauchgefühl geurteilt haben.


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:29
Zitat von socialmesocialme schrieb:gab es tatsächlich damals Menschen, die einfach willkürlich Menschen getötet haben? Oder handelte es sich eher um Beziehungstaten?
Was ist denn das für eine Frage, natürlich gab es die. Auch "damals" wurden Menschen Opfer von völlig fremden Tätern die in keiner Beziehung zueinander gestanden haben. Häufig im Zusammenhang mit Sexualstraftaten.
Zitat von socialmesocialme schrieb:Darum geht es doch, dass da Leute rumlaufen die in einem Park Kleinkinder mit einem Messer töten, oder Menschen vor die Züge werfen, ganz willkürlich, weil sie gerade das Pech haben, am falschen Ort zu sein. Das ist für mich eben ein gravierender Unterschied, ganz zu schweigen, dass viele generell ein Messer mit sich führen um es bei Bedarf schnell zu zücken.
Das sind aber extreme Einzeltaten gewesen, die so keinem Muster folgen.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wer kennt sie nicht, die Messerverbotszonen in den 90ern.
Nur weil es diese nicht gab, gab es keine Verbrechen mit Messern? Es gab auch keine Alkoholverbotszonen und trotzdem wurde "damals" mehr gesoffen.


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:31
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Nur weil es diese nicht gab, gab es keine Verbrechen mit Messern?
Die damaligen Innenministerien haben das damalige Risiko für die Bevölkerung offenbar anders bewertet als es heute der Fall ist.


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:35
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Mir scheint in Erinnerungen, dass es in den 1990ern mehr Gewaltstraftaten und auch mehr Morde gab.
Du liegst richtig: Vom 1990 bis 2000 war der Höchstwert bis zu 1500 Morde im Jahr ... zuletzt unter 300^^

Hab das alles schon öfter aufgebrösselt ...

Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen (Seite 4) (Beitrag von Betonschwein)

Der obere Link ist von 2000 bis 2024^^


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:38
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wer kennt sie nicht, die Messerverbotszonen in den 90ern.
Dafür konntest dir auf Pauli z.b. von 80s zu 90s dummerweise nen Querschläger ausn Zuhälterkrieg einfangen^^


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:45
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Dafür konntest dir auf Pauli z.b. von 80s zu 90s dummerweise nen Querschläger ausn Zuhälterkrieg einfangen^^
War das nicht die Zeit als die ausländischen OK-Strukturen Fuss gefasst haben?


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:47
Ganz bestimmt sogar. Denn ohne Ausländer gäbs gar keine Gewalt in Deutschland. lol

Wer kennt sie auch nicht, die ausländischen Banden mit dem Namen, Nutella-Bande, GMBH, dem Chinesen-Fritz oder wie sie alle hießen.

https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/St-Pauli-in-80ern-Bandenkrieg-um-Prostitution-und-Drogen,rotlichtmilieu102.html


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:52
Ja stimmt, ich kenne auch etliche Deutsche die mit Messern sogar Macheten herumlaufen. Das gab es schon immer,klar.


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:54
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Nutella-Bande, GMBH, dem Chinesen-Fritz oder wie sie alle hießen.
Mucki Pinzner🤘
Der Vergleich St Pauli Zuhälterkrieg hinkt aber nur ein ganz klein wenig. Fehlen nur noch die Motorradclubs.
Wär genauso daneben als Vergleich


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:56
Zitat von socialmesocialme schrieb:Ja stimmt, ich kenne auch etliche Deutsche die mit Messern sogar Macheten herumlaufen. Das gab es schon immer,klar.
In meiner Jugend waren Messer auch nicht ungewöhnlich. Auch unter Deutschen nicht. Ich hatte selbst über Jahre ein locker 15cm langes Butterfly im Rucksack mit.
Ich will es aber auch nicht komplett negieren, dass bestimmte Gewaltstraftaten mehr geworden sein können. Gerade im Bereich der Messerkriminalität sind die Zahlen am wachsen, seit diese Fälle überhaupt erst eigenständig erfasst wurden.
Leider aber haben wir deswegen keinen Vergleich zu den 90ern.


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 21:56
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Es gibt eine neue Studie, die zeigt, dass Arbeitsmigranten, also solche, die zum Arbeiten und mit bestehender Ausbildung hierherkommen und niemals Asyl beantragen oder enstrprechende Leistungen vorübergehend beziehen, Bundesländer im Osten meiden und am ehesten in große Städte in Westdeutschland ziehen.
Wie erklärt sich dann aber, dass Flüchtlinge die Ost-Bundesländer nicht meiden?
Keine rhetorische Frage, ich verstehe es echt nicht.


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 22:02
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wie erklärt sich dann aber, dass Flüchtlinge die Ost-Bundesländer nicht meiden?
Das tun sie doch.
Zumindest hier vor Ort bleiben nur wenige eine längere Zeit. Zumindest Geflüchtete von weiter weg. Eher hier bleiben vorallem Menschen aus der Ukraine.
Strukturschwache Region, hohe Fremdenfeindlichkeit,...


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 22:09
Hab da noch einen interessanten Artikel im Petto ... falls ich ihn wieder finde.. Oo


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 22:09
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Das tun sie doch.
Zumindest hier vor Ort bleiben nur wenige eine längere Zeit
in meiner Stadt habe ich diesen Eindruck ganz und gar nicht.
Im Stadtkern, aber auch in den Randbezirken sieht man - im Gegensatz zu den Jahren vor 2015 - sehr viele Menschen die als Migranten gelesen werden können.

Ja, ich weiß, es sind nicht alles Migranten, die so wirken.
Aber es geht ja darum, dass sich die Anzahl seitdem sehr erhöht hat.
Ich weiß auch dass in vielen Altbauten Flüchtlinge eingezogen sind.
Also so unwohl werden sich die meisten sicherlich nicht im Osten fühlen.

Aber hatte ja auch schon lange den Eindruck, dass in meiner Stadt so manches anders ist als in manch anderen Ostgegenden 😉


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 22:41
Den Volksverpetze kennt man ja sicherlich ...

https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/siegburg-rechte-medien/

Einleitung ist ein Fall vor knapp drei Wochen in Siegburg, allerdings find ich Text erst ab der Hälfte erst so richtig interessant^^
So funktioniert die rechte Indoktrination

Die rechte Medienstrategie funktioniert über zwei parallele Mechanismen. Der erste ist die selektive Aufmerksamkeit: Fälle mit nicht-deutschen Tatverdächtigen werden massiv ausgeschlachtet, Fälle mit deutschen Tatverdächtigen werden totgeschwiegen oder in der Titelzeile so allgemein gehalten, dass die Leserschaft im Kommentarfeld nach dem wahren Hintergrund spekuliert. Studien zeigen, wie gesagt, bereits, dass die Herkunft von nicht-deutschen Tatverdächtigen meistens genannt wird, Deutsche meistens verschwiegen – und die Fantasie der Rechten kann dann alle zu "Migranten" machen. Sogar Deutsche können in diesen Wahnvorstellungen auch "Eingebürgerte" sein. Und für diese Verfassungsfeinde sind das auch keine Deutschen.

Der zweite ist das nachträgliche Einordnungsframing: Wenn sich herausstellt, dass ein Täter doch Deutscher ist und womöglich noch rechtsextreme Verbindungen hat, wird er entweder zum "Passdeutschen" erklärt, zum "psychisch Auffälligen" umgedeutet, oder es werden gleich Verschwörungstheorien über V-Männer in die Kommentarspalten gestreut – was man in der Apollo-Kommentarspalte zu Siegburg in Echtzeit beobachten kann. Alles, bloß nicht die Realität wahrhaben wollen.

Das Erschreckende daran ist nicht nur die Dreistigkeit, es ist auch die Wirksamkeit. Wenn jemand täglich Meldungen über Messergewalt von Migranten liest und nie über die strukturell häufigeren Fälle mit deutschen Tätern, dann bildet sich im Kopf ein Bild, das mit der Realität nichts zu tun hat
...
Die sichersten zehn Jahre der deutschen Geschichte
Wusstest du, dass wir die sichersten zehn Jahre der deutschen Geschichte erleben? Dass Deutschland zwischen 2017 und 2022 so sicher war wie nie zuvor? In keinem Jahr seit der Wiedervereinigung gab es weniger Straftaten. Selbst die Gewaltkriminalität lag auf einem historischen Tiefpunkt. Auch 2023 gab es nicht mehr Kriminalität als 2010. 2021 und 2022 waren die häufigsten Vornamen der tatverdächtigen Deutschen, die Messerangriffe verübt haben in Berlin: Christian, Alexander und Nico.

1991 gab es 1,6 Morde pro 100.000 Einwohner. 2023 waren es halb so viele: 0,8. Ja, genau die Jahre, nachdem über eine Million Menschen zu uns geflohen waren, 2015 und 2016, waren die sichersten Jahre seit der Wiedervereinigung. In Sachsen liegt die Mordrate bei 0,7 – bei nur 8,5 % Menschen mit Migrationshintergrund. Rheinland-Pfalz hat 28 % und kommt trotzdem auf eine niedrigere Mordrate von gerade einmal 0,4. Wie passt das zusammen? Und in Sachsen, genau dort, wo so viele AfD wählen, angeblich wegen der Migranten, leben kaum welche.

98,7 % aller anerkannten Schutzsuchenden fällt nie strafrechtlich auf. Deutsche unter 30 sind rein statistisch viel krimineller als anerkannte Schutzsuchende. Mehr Migration führt nicht zu mehr Kriminalität, wie eine Studie gezeigt hat. Die Fakten und die Wissenschaft zeigen etwas anderes, weshalb die mit viel Geld geputschte rechte Lügenpresse täglich so sehr die Wahrnehmung ihrer Leserschaft manipulieren muss.
...
Rechtsextreme Gewalt auf dem Höchststand
Die Leute, die mutmaßlich dem Täter von Siegburg ideologisch am nächsten stehen, sind also dieselben, die Apollo News, Compact & Co. seit Jahren mit dem Bild einer von Migranten dominierten Gewaltwelle füttern. Wo es wirklich ein wachsendes Problem gibt, ist rechtsextreme Gewalt, die auf einem Höchststand ist. Genau wegen dieser Propaganda greifen sie öfter zu Gewalt. Greifen sie auch öfter zum Messer.
Genauere Quellenangaben sind direkt im Text verlinkt^^

Vielleicht versteht man jetzt etwas besser, warum mir diese "tägliche Panikmache" hier etwas sauer aufstößt. Oo


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 23:14
@Betonschwein

Sehr gut geschrieben, mit der Ausnahme, dass sich nahezu die gesammte Presselandschaft in Deutschland so verhält. Ich hatte dazu vor ein paar Tagen mal einen Beitrag zu gepostet.

Es ist wirklich besorgniserregend. Wie immer mehr Menschen völlig gelöst von der Realität leben. Wenn es nach gefühlten Realitäten geht, würden wir wohl im gefährlichsten Deutschland aller Zeiten leben, im ärmsten Deutschland, im Deutschland welches so kaputt ist, wie nichtmal nach dem 2. WK und wir würden in einem armen Drittland leben, mit Perspektiven noch schlechter als für Somalia.


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 23:47
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Dann hoffe ich mal, daß die 500 befragten Menschen nicht nach Bauchgefühl geurteilt haben.
Diese 500 sind eine ganz andere Studie, die Zahlen der Arbeitsmigranten in einzelnen Regionen hat eine ganz andere statistische Grundlage bzw. beruht einfach auf den Meldungen.

Ich war auch lange Arbeitsmigrant und kann das nachvollziehen. Ich war froh, in den USA und in England in Gegenden zu wohnen, die weltoffen waren. "Meine" constituency war diejenige außerhalb von London mit den meisten Remain votes in England im Brexit-Referendum.

Gerade in diesen Ländern gibt es den spezifischen Rassismus, dass man allein aufgrund seiner Herkunft als Deutscher persönlich verantwortlich ist für die Ermordung von Millionen Menschen oder die Auslöschung mittelenglischer Industriestädte oder einfach nur das auf die Welt gekommene Böse ist. Schlimmer als alles, was es sonst geben kann, und für immer durch Blutschuld verdammt. Währender Brexit-Debatte wurde das nur noch schlimmer.

Ich fand es dann immer gut, dass es Menschen gab, die es so gesehen habe wie ich und bei solchen Ansichten mit den Augen gerollt haben. Dass ich nichts dafür kann, was lange vor meiner Geburt geschehen ist und dass es sogar eine Bereicherung sein kann, dass ich aus Deutschland komme und mittlerweile ganz woanders lebe, weil ich nach einer unglaublich harten Auswahl schließlich die Chance hatte, als Postdoc in den USA zu arbeiten. Und dass ich gut integriert bin und mein Wortwitz im Englischen mittlerweile so manchen Mutterprachler toppt.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man z.B. in bestimmten Gegenden in Yorkshire mit diesen Gefühlen ganz alleine sein kann. Dass niemand einen glaubt, wenn man sagt, dass ich tatsächlich nicht die Ermordung von Millionen Menschen befürwortet habe und dass ich für meine Herkunft nichts kann.


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 23:48
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wie erklärt sich dann aber, dass Flüchtlinge die Ost-Bundesländer nicht meiden?
Keine rhetorische Frage, ich verstehe es echt nicht.
Werden im Verhältnis zugewiesen, niemand sucht sich das aus, wo er hinkommt.


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Migrantengewalt in Deutschland

24.04.2026 um 23:56
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Werden im Verhältnis zugewiesen, niemand sucht sich das aus, wo er hinkommt.
so viel ich weiß, müssen die doch nur eine begrenzte Zeit an ihrem zugewiesenen Ort bleiben.
Das kann für mich also nicht die Begründung sein.


Und dass Arbeitsmigranten nicht so gerne kommen, auch im Westen drängeln die sich sicherlich nicht so sehr danach, liegt mMn an den hohen Steuern und anderen Sachen, die D unattraktiver erscheinen lässt.
In andere Länder gehen sie halt lieber - z.B. in die skandinavischen Länder oder die Schweiz.

Diese Studie ist für mich nicht repräsentativ, wenn da nur 500 befragt worden sind.

Mir fällt gerade wieder ein, dass das ja ins OT ausufert.
Also das war dann mein letztes Statement dazu.


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Migrantengewalt in Deutschland

25.04.2026 um 07:28
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ich will es aber auch nicht komplett negieren, dass bestimmte Gewaltstraftaten mehr geworden sein können. Gerade im Bereich der Messerkriminalität sind die Zahlen am wachsen, seit diese Fälle überhaupt erst eigenständig erfasst wurden.
Leider aber haben wir deswegen keinen Vergleich zu den 90ern.
Möglicherweise kann es auch daran liegen, dass die Messergewalt damals nicht so ausgeprägt war wie heute, so dass man sie gar nicht erst separat erfassen musste.


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