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DIE LINKE

9.587 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sozialismus, Alternative, Die Linke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

DIE LINKE

gestern um 20:01
hier mal ein Interview mit dem Polizeigewerkschafter Benjamin Jendro

https://www.welt.de/politik/deutschland/video6abcf851ca5c42fe8f930aeb/gewerkschaft-der-polizei-dann-faellt-nicht-nur-die-hauptstadt-dann-faellt-ganz-deutschland.html

erschreckend wenn junge Linke Politiker die Polizei selbst als Clan bezeichnen und ihren Frust offen an unseren Sicherheitskräften auslassen.
Diese Linke ist völlig unwählbar und der einzigste Unterschied zur AFD ist dass der Hass und Frust sich nur an anderen Gruppen auslässt.


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gestern um 20:12
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Wenn ich das so alles verfolge mach ich mir mittlerweile echt Sorge, das auch in Westdeutschland demnächst so dumm gewählt wird wie in Ossiland. Glaube zwar, das meine Sorgen unberechtigt sind, aber man weiß ja nie….
Westdeutschland und Ossiland.....meinst du vielleicht Ostdeutschland? Aber was hat das mit den Linken zu tun?


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DIE LINKE

gestern um 20:19
Zitat von raitoninguraitoningu schrieb:Deine "rechtsidentische Nachfolgepartei der Mauermörder-SED"- Leier ist genauso bescheuert, wie die Behauptung
Bitte?
Warum hat die Linke das dann so haben wollen?

Die Linke ist die Rechtsnachfolgerin der SED und man muss heute auch sagen eine komplett antisemitische Partei.
Wer die Linke wählt, der darf getrost als Antisemit bezeichnet werden, würde ich mal sagen.
Bei der AfD kann man noch von in Teilen rechtsextremistisch sprechen, bei der Linken muss man von komplett linksextremistisch sprechen.


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gestern um 20:26
Witz vom Kollegen vorhin:

Wie erkennt man einen Linken? Er brüllt 24/7 Parolen gegen den Völkermord in Palästina.

Woran erkennt man einen rechten Fascho? Er jammert 24/7 über Soziale/Medien wie gefährlich Linke/Die LINKE doch sind.

Herzlich lachen zu können ist ein Privileg geworden^^


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gestern um 20:33
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Wie erkennt man einen Linken? Er brüllt 24/7 Parolen gegen den Völkermord in Palästina.
Da hat er wohl recht.
Die interessierten die toten Muslime anderswo ja nicht.


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gestern um 20:34
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Witz vom Kollegen vorhin:
Man sollte Gemini nicht zu sehr vermenschlichen.


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um 03:40
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Westdeutschland und Ossiland.....meinst du vielleicht Ostdeutschland?
Ja wen denn sonst? Ostdeutschland,. (Ex) DDR. Dunkeldeutschland, das Land vor unserer Zeit…
… noch Fragen?


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um 06:19
Land Berlin und eigene Wohnungsunternehmen vergesellschaften!
Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) teilte am Mittwoch Details zu den Mieterhöhungen mit. Demnach kommen auf rund 90.000 Miethaushalte bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen höhere Mieten zu. Die Erhöhungen bewegten sich im Schnitt zwischen 15 und 30 Euro pro Haushalt, wie der Sprecher der sieben landeseigenen Wohnungsunternehmen, Ingo Malter, sagte.
Die Spanne reicht den Angaben zufolge von einigen Cent bis zu über 100 Euro mehr Monatsmiete bei bestimmten größeren Wohnungen mit mehr als 100 Quadratmetern. Alle Verabredungen zu Obergrenzen würden eingehalten, betonte Malter.
Quelle: https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2026/09/mieten-berlin-landeseigene-wohnungen-angehoben.html

Es ist unverschämt wie sich das Land Berlin an den Bürgern bereichert! Hier muss auch der demokratische Auftrag aus dem Volksentscheid umgesetzt werden! Nur die Umsetzung löst den Bestand von 90.000 Wohnungen aus der Profitlogik!


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um 10:05
"Linker ruft Parolen auf Oktoberfest"

Ja klar, weil Linke sich auch gerne mit besoffenen CSU-like Spießbürgern umgeben und so deppert sind, mal eben 15€ für ein Humpen ausgeben, um in den Genuss zu komme Bier, Kotze & Pisse Aromen einzuatmen. Ergibt alles Sinn ...

Aber egal, der Pöbel muss und wird es glauben, weil es ins eingetrichterte Weltbild passt.
Wird ja immer dümmer & durchschaubarer.

Darauf ein Prosit der Ungemütlichkeit *rülps*


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DIE LINKE

um 11:18
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Bei der AfD kann man noch von in Teilen rechtsextremistisch sprechen, bei der Linken muss man von komplett linksextremistisch sprechen.
Das ist nun aber etwas drüber. In beiden gibt es Extremisten, in beiden auch gemäßigte Menschen. Mögen muss man eine Partei nicht, wählen auch nicht. Aber keine Partei ist ein monolithischer Block.
Wo die AfD in Teilen ein Kind der CDU ist, ist die Linke in Teilen Kind der SPD bzw der Gewerkschaften. Jeweils ergänzt durch Radikalinskis links und rechts
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:weil Linke sich auch gerne mit besoffenen CSU-like Spießbürgern
Ach spießig sind Linke genauso. Und manchmal ist spießig voll super. Manchmal auch nicht.


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DIE LINKE

um 11:20
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Linker ruft Parolen auf Oktoberfest"

Ja klar, weil Linke sich auch gerne mit besoffenen CSU-like Spießbürgern umgeben und so deppert sind, mal eben 15€ für ein Humpen ausgeben, um in den Genuss zu komme Bier, Kotze & Pisse Aromen einzuatmen. Ergibt alles Sinn ...

Aber egal, der Pöbel muss und wird es glauben, weil es ins eingetrichterte Weltbild passt.
Wird ja immer dümmer & durchschaubarer
Klingt jetzt nicht so, als wären keine vor Ort gewesen.
Linke-Stadtrat Stefan Jagel war selbst nicht in der Ratsboxe, bekam am Freitag aber noch Wind von der Geschichte, entschuldigte sich zunächst via WhatsApp-Nachricht bei Hoffmann und tags darauf dann auch im direkten Gespräch. "Was mir geschildert wurde, ist ein No-Go", sagte Jagel der AZ: "Ich bin auch persönlich sehr angefasst. Die Frau war eine Freundin eines Mitglieds und zufällig am Tisch mit dabei. Sie ist kein Mitglied der Linken oder der Linksjugend
Das Ganze werde Konsequenzen haben, so Jagel weiter: "Die betreffenden Kollegen werden keinen Tisch mehr über unsere Fraktion bekommen. Der Vorfall wird auch in der Sitzung unseres Kreisvorstands besprochen werden, und ich habe selbst noch ein Gespräch mit der Dame persönlich."
Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/oktoberfest/ein-no-go-watsche-fuer-den-fdp-politiker-hoffmann-im-schottenhamel-art-1162425


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DIE LINKE

um 11:37
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Oktoberfest
Der Klassiker von "die Linke" *.*

Und anscheinend waren die Champagner Sozializten auch in da Hood :D
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Ja klar, weil Linke sich auch gerne mit besoffenen CSU-like Spießbürgern umgeben und so deppert sind, mal eben 15€ für ein Humpen ausgeben, um in den Genuss zu komme Bier, Kotze & Pisse Aromen einzuatmen. Ergibt alles Sinn ...
Als ob ein Eichhörnchen eine Nuss ausschlagen würde.


Wuchtig feiern tun die auch gerne.... in München wahrscheinlich mit weniger offensichtlicher Clan Präsenz.
Und ohne offensichtliche Terror Dudes.


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DIE LINKE

um 11:46
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Dass die rechtsidentische Nachfolgepartei der Mauermörderpartei SED linksextremistisch ist muss man wohl nicht weiter diskutieren nehme ich an.
Es immer so darzustellen, als wären SED und Linke aufgrund ihrer rechtlichen Kontinuität dasselbe, ist stark verkürzt.

Rechtsidentisch heißt nicht personell und programmatisch identisch. In über 30 Jahren hat sich viel getan.
Die PDS hat schon 1989 ihrem Bruch mit dem stalinistischen System betont und es gab und gibt eine politische Aufarbeitung.
Klar existieren in der Linken -- typisch für eine derart pluralistische Partei -- immer wieder Querschläger, aber die repräsentieren nicht "Die" Linke als Ganzes. Die Linke als solche existiert übrigens erst sei 2007 und ist eine Fusion aus PDS und WASG mit zahlreichen personellen Veränderungen, hier strömten zahlreiche weitere Mitglieder ohne jegliche SED-Vergangenheit zu. (Vielfach Abtrünnige der SPD sowie Mitglieder in gewerkschaftlichen Vereinigungen der BRD.) Viele der heutigen Linken, darunter auch führende Mitglieder, waren zur Wende Kleinkind oder noch nicht mal auf der Welt.

Und außerdem, nichts entsteht im luftleeren Raum, klar, dass politische Vereinigungen auch immer ein Erbe haben.
Das trifft in anderer Weise auch auf alle anderen Parteien zu. Die Union hat zwar im Gegensatz zur Linken keine rechtlichen Kontinuität mit einer autoritären Partei, dafür zog sie viele personelle Ressourcen aus der Nazi-Zeit. Es gab es ihren Reihen sehr viele Politiker mit Nazi-Vergangenheit.
Zeitweise bis zu 29% ihrer Mitglieder waren früher in der NSDAP, teils in führenden Ämtern erst bei der NSDAP, dann bei der Union. (Bei der FDP waren zeitweise sogar bis zu 56% der Mitglieder früher in der NSDAP.)

Z.B. Kurt Georg Kiesinger, (Bundeskanzler der BRD von 1966 bis 1969) leitete während des Dritten Reichs stellvertretend den Rundfunk des Auswärtigen Amts. Hans Globke war Mitverfasser der Nürnberger Rassegesetze und bis 1963 Chef des Bundeskanzleramts unter Adenauer. Der Baden-Württembergische Ministerpräsident Hans Filbinger (1966 bis 1978) war Marinerichter mit u.a. Todesurteilen gegen Deserteure im Zweiten Weltkrieg.


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DIE LINKE

um 11:49
@Betonschwein
Wie kam es zu dem Streit?

Was war passiert, wie kam es zu dem handfesten Streit? An einem Tisch auf dem Balkon im Schottenhamel saßen Stadträte der FDP/Freie-Wähler-Fraktion im Rathaus und "gleich nebendran" Mitglieder der Linksjugend, erzählt Hoffmann der AZ: "Da lagen die entsprechenden Sticker auf der entsprechenden Tischdecke, unter anderem ein Plakat mit einer Wassermelone als Symbol mit den Palästina-Farben und als das Erkennungszeichen der Israel-Hasser."
Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/oktoberfest/ein-no-go-watsche-fuer-den-fdp-politiker-hoffmann-im-schottenhamel-art-1162425

Das hast du ja nicht unerhebliche Teile weggelassen, finde ich.
FDP-Stadtrat Jörg Hoffmann. © Daniel von Loeper

Als am Nachbartisch dann noch mit Palästinenser-Tüchern gewedelt und unter anderem "Free Palestine" zum Refrain von "Sweet Caroline" gegrölt wurde, reagierte Hoffmann. "Das hat nicht nur mich gestört, das waren in meinen Ohren Israel-feindliche Parolen – also bin ich rübergegangen und habe die Gruppe gebeten, das zu unterlassen." Für Hoffmann steht fest, "dass politische Propaganda nichts in der Ratsboxe verloren hat". Dort gehe es vielmehr darum, dass alle politischen Meinungen ihren Platz finden: "Deshalb ist so etwas da oben eindeutig ein Tabu, und da mache ich keinen Unterschied zwischen rechts und links."
Quelle: s.o.

Aber nee, Linke sind niemals antusemitisch.


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DIE LINKE

um 12:37
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Rechtsidentisch heißt nicht personell und programmatisch identisch. In über 30 Jahren hat sich viel getan.
Die PDS hat schon 1989 ihrem Bruch mit dem stalinistischen System betont und es gab und gibt eine politische Aufarbeitung.
Klar existieren in der Linken -- typisch für eine derart pluralistische Partei -- immer wieder Querschläger, aber die repräsentieren nicht "Die" Linke als Ganzes. Die Linke als solche existiert übrigens erst sei 2007 und ist eine Fusion aus PDS und WASG mit zahlreichen personellen Veränderungen, hier strömten zahlreiche weitere Mitglieder ohne jegliche SED-Vergangenheit zu. (Vielfach Abtrünnige der SPD sowie Mitglieder in gewerkschaftlichen Vereinigungen der BRD.) Viele der heutigen Linken, darunter auch führende Mitglieder, waren zur Wende Kleinkind oder noch nicht mal auf der Welt.
Korrekt
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Die Union hat zwar im Gegensatz zur Linken keine rechtlichen Kontinuität mit einer autoritären Partei, dafür zog sie viele personelle Ressourcen aus der Nazi-Zeit. Es gab es ihren Reihen sehr viele Politiker mit Nazi-Vergangenheit.
Zeitweise bis zu 29% ihrer Mitglieder waren früher in der NSDAP, teils in führenden Ämtern erst bei der NSDAP, dann bei der Union. (Bei der FDP waren zeitweise sogar bis zu 56% der Mitglieder früher in der NSDAP.)
Auch hier Zustimmung. Gerade die CDU sollte da ganz kleinlaut sein. Die FDP wurde (war es in NRW) in den 50ern massiv von alten Nazis unterwandert.
Der Naumann-Kreis oder Gauleiter-Kreis war eine Gruppe ehemaliger Nationalsozialisten um Werner Naumann, den letzten Staatssekretär des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels. Der Naumann-Kreis war anfangs ein „loses Netzwerk“, das sich immer mehr zu einem „neo-nationalsozialistischen Geheimbund entwickelte und in seinem Charakter die anti-republikanischen Bünde, Freundeskreise und Clubs der Weimarer Republik imitierte“.[1] Der Naumann-Kreis versuchte unter anderem 1952/53 mit dem Schwerpunkt Landesverband Nordrhein-Westfalen, die FDP zu unterwandern.
Quelle: Wikipedia: Naumann-Kreis

Deshalb käme heute aber niemand auf die Idee, CDU und FDP als von Nazis unterwandert zu bezeichnen. Ebensowenig hat die Linke heute noch viel mit der SED zu tun, da stimm ich zu


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um 12:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es ist unverschämt wie sich das Land Berlin an den Bürgern bereichert! Hier muss auch der demokratische Auftrag aus dem Volksentscheid umgesetzt werden! Nur die Umsetzung löst den Bestand von 90.000 Wohnungen aus der Profitlogik!
Möglicherweise lässt sich das ja mit einem neuen Senat rückgängig machen. Das Geld dafür müsste man dann dauerhaft aus einer anderen Kasse nehmen aber das ist ja erstmal nachrangig.


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DIE LINKE

um 13:04
Zitat von xsaibotxxsaibotx schrieb:Und anscheinend waren die Champagner Sozializten auch in da Hood :D
Lüge! Linke gehen sofort in Flammen auf, wenn sie das Wiesengelände betreten, wie der Antichrist in der Kirche.


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DIE LINKE

um 13:13
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Die PDS hat schon 1989 ihrem Bruch mit dem stalinistischen System betont und es gab und gibt eine politische Aufarbeitung.
Einen Tag nach der Auflösung des BAK Agitprop antwortet dessen "Zentralkomitee" dem BR ausführlich. Es schreibt, Stalin habe die "Modernisierung vorangebracht" und "Kapitalisten bestraft". Es habe auch Fehler gegeben, "aber es war eben noch die Übergangsstufe des Sozialismus". Zu Stalins totalitärer Herrschaft und den Gulags erklärt der Arbeitskreis, er wolle sich auf die positiven Seiten des "Realsozialismus" beziehen.

Über Mao schreibt das Zentralkomitee, er habe viele Seiten gehabt; bei der "Organisierung der Klasse" könne man von ihm lernen. Zu inhaftierten Oppositionellen und Mauertoten in der DDR erklärt der Arbeitskreis: "Die Revolution fordert Opfer. Es geht um ein größeres Ziel für das sich einzelne auch opfern müssen."

Der Professor für Politikwissenschaften der Universität Passau, Lars Rensmann sagt: "Wer Mao und Stalin als Heroen einer Linken hochhält, tritt für autoritäre Diktatur und Massenverbrechen ein." Stalinismus stehe für eine "brachiale, dünn kommunistisch legitimierte, totalitäre Herrschaftspraxis".
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/lang-lebe-stalin-diktaturverherrlichung-in-der-linksjugend,VMiBsCh

@equinoxx

Und die Milchzahnkommunisten haben Stalin dann just aktuell wieder ausgebuddelt. Aufarbeitung geht doch wohl anders.


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um 13:27
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und die Milchzahnkommunisten haben Stalin dann just aktuell wieder ausgebuddelt. Aufarbeitung geht doch wohl anders.
Dumm und verwerflich ist das, was die von sich geben.
Diese kleine Gruppe zähle ich zu den bereits erwähnten Querschlägern.
Glaubhafte Aufarbeitung autoritärer Tendenzen bedeutet für aber mich nicht unbedingt, dass sowas garnicht erst sein darf, sondern dass man das als Partei nicht unter den Teppich kehrt und sich dazu entsprechend verhält. Und das macht die Linke meiner Meinung nach durchaus.


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um 14:32
Zitat von FrauZimtFrauZimt schrieb:Ich will sagen: Es gibt Denkmäler auf Sockeln - und es gibt Gedenkstätten. Da weiss man dann "Aha! Ein Denkmal, das an die Ermordeten des Dritten Reiches erinnern soll."
Das Denkmal steht da, vermittelt unsere Staats-Verfassung.
Die Opfer des NAZI-Regimes wurden aus ihren Wohnungen, Häusern gezerrt.
Das geschah in allen Städten, Dörfern Straßen.
Das Denkmal "Stolpersteine" ist anders. Die Stolpersteine zeigen, was damals in allen Straßen
geschehen ist.
Man kann niemanden zum Gedenken zwingen, aber man kann dafür sorgen, dass die Leute
drüber stolpern. Man liest Biografien in Kurzform. Name, Beruf, Geburtstag, Todestag.
Es gibt an manchen Stellen mehrere Stolpersteine über- und untereinander: Hier wurde
eine Familie deportiert. Eltern, Kindern Großeltern.
Wer die Steine irgendwie komisch findet, hat das Konzept nicht verstanden.
Wenn die Steine keine Wirkung hätten, würde sie nicht bis heute verlegt werden.
Finde ich auch.
Als dezentrales Denkmal machen sie uns auch die geografische Dimension des Nazi-Terrors begreifbarer, dazu zählt z.B. die Tatsache, dass der Nazi-Terror überall und ebenfalls in unserer Nachbarschaft war -– und nicht nur von den KZ-Kommandanten ausging, sondern auch von "uns" vielfach mindestens geduldet wurde, von der Bevölkerung, die es geschehen hat lassen, dass ihre Nachbarn aus ihren Häusern gezerrt und deportiert wurden.
Außerdem geben sie den Opfern nicht nur durch die biografischen Angaben auf den Steinen, sondern auch durch die Nähe zu ihrem Wohnort, normalerweise ja der Lebensmittelpunkt, ein Stück Identität zurück. Sie sind genauso wichtiger Teil der Erinnerungskultur wie zentrale Denkmäler und Gedenkstätten und machen nochmal auf andere Weise betroffen. Für mich sind sie eine der besten Ideen hinsichtlich Erinnerungskultur überhaupt.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Bei der AfD kann man noch von in Teilen rechtsextremistisch sprechen, bei der Linken muss man von komplett linksextremistisch sprechen.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das ist nun aber etwas drüber. In beiden gibt es Extremisten, in beiden auch gemäßigte Menschen. Mögen muss man eine Partei nicht, wählen auch nicht. Aber keine Partei ist ein monolithischer Block.
Wo die AfD in Teilen ein Kind der CDU ist, ist die Linke in Teilen Kind der SPD bzw der Gewerkschaften. Jeweils ergänzt durch Radikalinskis links und rechts
Denke ich auch, die meisten Wähler wollen keine Revolution, sondern nur eine Korrektur der gegenwärtigen Politik.
Was sie mit ihrer Stimme dann bewirken, ist aber nochmal ein anderes Thema.


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