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DIE LINKE

9.775 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sozialismus, Alternative, Die Linke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

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gestern um 08:02
Zitat von superuschisuperuschi schrieb:Egalität
Die ja nun eher nicht, höchstens eine "mir egal"-Einstellung. Weit, weit abgehoben, der Typ.


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gestern um 08:05
Zitat von superuschisuperuschi schrieb:Etwas muss getan werden, um bezahlbares Leben in Deutschland zu ermöglichen.

Aus dem Satz liest man absolutes Desinteresse, Ahnungslosigkeit und Egalität raus.

Etwas: wer und was? Ganz sicher nicht die Union! Zumindest nicht für den durchschnittlichen Bürger denn

ermöglichen: es wäre möglich wenn ihr niederen Affen, ihr schäbigen Geringverdiener einfach mehr verdienen würdet.

Für Großkonzerne und deren Führung wird ja schon gatan was möglich ist. 🤮
Es ist leider einfacher, als es eigentlich scheint. Deutschland hat ein massives Ausgabenproblem. Die Kriege in der Ukraine und im nahen Osten kosten Geld - die Kriege im nahen Osten haben zudem den Ölpreis massiv in die Höhe geschossen. Erschwerend kommt hinzu, dass unsere Wirtschaft massiv vom Automobil abhängig ist - hier läuft uns China den Rang ab da wir hier zu wenig für Innovationen und Entwicklungen gemacht haben.

Steuern für die Konzerne zu erhöhen würde bedeuten dass diese noch mehr Stellen abbauen als ohnehin schon, das belastet wieder die Mittelschicht und die Leute landen auf der Straße - Steuererleichterungen müssen querfinanziert werden - mit welchem Geld?

So nimmt man als Politik den wohl einfachsten Hebel und streicht die Sozialhilfen (oder vergleichbare Leistungen) - das tut weh, entlastet den Fiskus aber direkt spürbar.

Man hat einfach jahrelang über den Verhältnissen gelebt und Geld in Dinge investiert wo sich die wirtschaftsmächte drüber tot lachen.


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gestern um 08:20
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Man hat einfach jahrelang über den Verhältnissen gelebt und Geld in Dinge investiert wo sich die wirtschaftsmächte drüber tot lachen.
Also in "Sozialhilfen"? Oder was meinst Du genau?


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gestern um 08:36
Zitat von superuschisuperuschi schrieb:Für Großkonzerne und deren Führung wird ja schon gatan was möglich ist. 🤮
was man daran sieht dass die Konzerne hier massiv Stellen ins Ausland verlagern....
Zitat von superuschisuperuschi schrieb:es wäre möglich wenn ihr niederen Affen, ihr schäbigen Geringverdiener einfach mehr verdienen würdet.
was ist für dich ein Geringverdiener?Hier in meiner Region dürfte man selbst mit Mindestlohn nicht arm sein und man hätte immer noch die Möglichkeit sich etwas dabeizuverdienen (war früher gang und gäbe dass man ab und an am Wochenende ein paar Stunden arbeitete um sich den Urlaub zu leisten).Sehe ich persönlich immer seltener.
Zitat von superuschisuperuschi schrieb:Etwas muss getan werden, um bezahlbares Leben in Deutschland zu ermöglichen.
Bezahlbares Leben und vor allem Wohnraum gibts doch! Aber eben nicht dort wo es jeden hinzieht (Berlin,München,etc.)

Und entgegen so mancher Meinung hier sind viele ländliche Regionen weder völlig von jeglicher Infrastruktur abgeschnitten noch gibt es dort keine Jobs.
Die Linken verweigern sich den Menschen die Wahrheit zu sagen nämlich dass nicht jeder in Berlin etc. wohnen kann....es gibt kein Recht auf Wohnen in den Metropolen.
Kann es ja auch nicht sonst wird das Wohnen dort auf Dauer unerträglich (Stichwort Klimawandel).Oder meinst du dass Berlin 5 Mio. Einwohner verträgt?
Dass Lehrer und Polizisten die in Berlin ihrem Job nachgehen bezahlbaren Wohnraum haben müssen da gehe ich konform...aber so manchem Glücksritter sei gesagt dass man sich woanders etwas suchen sollte.
Wohngeld bspw. schafft da diesbezüglich die völlig falschen Anreize.


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gestern um 09:18
Zitat von goldenerreitergoldenerreiter schrieb:Geringverdiener?Hier in meiner Region dürfte man selbst mit Mindestlohn nicht arm sein und
Der Mindestlohn in Deutschland ist halt schon erbärmlich niedrig. In meiner Region käm man da nicht weit Ich kann jetzt nur von Luxemburg sprechen, da schüttelt man über deutsche Gehälter und Renten nur den Kopf.


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gestern um 09:40
Zitat von abberlineabberline schrieb:Der Mindestlohn in Deutschland ist halt schon erbärmlich niedrig. In meiner Region käm man da nicht weit Ich kann jetzt nur von Luxemburg sprechen, da schüttelt man über deutsche Gehälter und Renten nur den Kopf.
der Mindestlohn in Deutschland liegt im obersten europäischen Mittelfeld also von erbärmlich kann da keine Rede sein.
Luxemburg als Vergleich ist schon etwas grenzwertig und ich glaube auch nicht dass die Luxemburger da den Kopf schütteln da Luxemburg Mieten vorzuweisen hat die astronomisch sind.
Da wundert es auch nicht dass die Luxemburger vermehrt ins deutsche Grenzgebiet ziehen.

Natürlich ist Luxemburg als Arbeitsstelle für einen Pendler der bei uns im Hunsrück oder in deiner Eifel wohnt sehr attraktiv aber die Luxemburger selbst die nicht nach DE umziehen können dürften das anders sehen.


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gestern um 09:46
Zitat von goldenerreitergoldenerreiter schrieb:ich glaube auch nicht dass die Luxemburger da den Kopf schütteln da Luxemburg Mieten vorzuweisen hat die astronomisch sind.
Doch, tun sie 😉 Die Mieten dort zahlen kurioserweise meist reiche Ausländer. Luxemburger haben für gewöhnlich selbst ein Häuschen, oder wohnen in Deutschland (wobei hier in der Region die Mieten ähnlich hoch sind, da kommt man mit deutschem Mindestlohn nicht weit, selbst auf den Dörfern.). Luxemburg ist eher zum arbeiten da. Die Stadt hat abends halb so viele Einwohner wie tagsüber, kein Scherz. Aber ja, hier in der Region schüttelt man (auch Deutsche) über die Gehälter nur den Kopf. Auch zb Pflegekräfte aus Osteuropa leben oft in D, arbeiten aber in Lux, weil Deutschland such nicht lohnt. Außerdem hat keiner Bock, bis fast 70 zu arbeiten. Irgendwann muss mal gut sein. Es geht mir auch weniger um den direkten Vergleich in jedem Punkt. Aber in Deutschland ist der Mindestlohn gering.


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gestern um 09:52
Zitat von abberlineabberline schrieb:Doch, tun sie 😉 Die Mieten dort zahlen kurioserweise meist reiche Ausländer. Luxemburger haben für gewöhnlich selbst ein Häuschen, oder wohnen in Deutschland. Luxemburg ist eher zum arbeiten da. Die Stadt hat abends halb so viele Einwohner wie tagsüber, kein Scherz. Aber ja, hier in der Region schüttelt man (auch Deutsche) über die Gehälter nur den Kopf. Auch zb Pflegekräfte aus Osteuropa leben oft in D, arbeiten aber in Lux, weil Deutschland such nicht lohnt. Außerdem hat keiner Bock, bis fast 70 zu arbeiten. Irgendwann muss mal gut sein.
ich wohne etwa 50-60km entfernt von der Luxemburger Grenze und die Zahl derjenigen die hier nach LUX pendeln hält sich sehr in Grenzen.
Einige meiner Kumpels haben sich wieder entschieden hier zu arbeiten weil ihnen die Pendlerei auf den Keks ging und sie gesagt haben:Dann lieber nen Job im direkten Umfeld und ein paar Überstunden.

Bei Mieten die teils immer noch bei 500-600 Euro liegen sehe ich den Mindestlohn in unserer Region jedenfalls nicht als niedrig.
Welches Land hat denn einen höheren Mindestlohn als wir (Luxemburg mal ausgenommen)?


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gestern um 09:57
Zitat von goldenerreitergoldenerreiter schrieb:Bei Mieten die teils immer noch bei 500-600 Euro liegen sehe ich den Mindestlohn in unserer Region jedenfalls nicht als niedrig.
50 km ist auch schon ein gutes Stück, nähern wir uns mal der direkten Grenze, da geht's gern mal vierstellig.
Aber der Mindestlohn ist so oder so aktuell niedrig und das Gejammer der Politik unbegründet. Sozialabbau ist in D halt gerade in bei der aktuellen Regierung. Was von Seiten der CDU natürlich nicht anders zu erwarten war, nur wurde es schlimmer. Ich bin kein Fan der Linken, aber in dem Punkt stimm ich zu


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gestern um 09:58
Zitat von abberlineabberline schrieb:Aber in Deutschland ist der Mindestlohn gering.
Wenn man Länder vergleicht, muss man schon auch die Lebenshaltungskosten vergleichen, denn die hängen ja oft auch am Mindestlohn. Servicekräfte z.B. , wenn mir jemand mit einem Stundenlohn von 25 Euro den Kaffee serviert, was muss der Kaffee dann kosten?

Wird halt immer vergessen, dass unterm Strich nichts bleibt, denn die höheren Kosten aus anderen Bereichen treffen den Mindestlöhner doch genauso.


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gestern um 10:06
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Servicekräfte z.B. , wenn mir jemand mit einem Stundenlohn von 25 Euro den Kaffee serviert, was muss der Kaffee dann kosten?
Was nützt es, wenn sich viele auch jetzt einen Kaffee leisten können? Die Abgaben in Deutschland sind zu hoch, die Löhne häufig zu niedrig.


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gestern um 10:07
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Wenn man Länder vergleicht, muss man schon auch die Lebenshaltungskosten vergleichen, denn die hängen ja oft auch am Mindestlohn. Servicekräfte z.B. , wenn mir jemand mit einem Stundenlohn von 25 Euro den Kaffee serviert, was muss der Kaffee dann kosten?

Wird halt immer vergessen, dass unterm Strich nichts bleibt, denn die höheren Kosten aus anderen Bereichen treffen den Mindestlöhner doch genauso.
genau das ist das Problem.
Wenn man bei uns an der angrenzenden Mosel die Mindestlöhne erhöht werden die Winzer,Gastronomen,etc. reihenweise schliessen müssen.
Und es kommt noch hinzu dass deren Kunden und Urlaubsgäste meist aus Belgien oder den Niederlanden kommen (deren Lohn dann eventuell nicht steigt) .
Preiserhöhung beim Wein sind aufgrund der ausländischen Konkurrenz da gar nicht drin.
Ich kann da nur eindringlich davor warnen hier massiv Lohnerhöhungen zu fordern.


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gestern um 11:07
Zitat von soomasooma schrieb:Also in "Sozialhilfen"? Oder was meinst Du genau?
Unter anderem - aber nicht nur. Wir sind immer vorne dabei wenn es um Hilfen ins Ausland geht. Auch wenn es zum Teil berechtigt war konnten wir uns das, wenn wir realistisch sind, nicht wirklich immer leisten.

Das sparen wir jetzt wiederrum ein.


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gestern um 11:41
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Wir sind immer vorne dabei wenn es um Hilfen ins Ausland geht. Auch wenn es zum Teil berechtigt war konnten wir uns das, wenn wir realistisch sind, nicht wirklich immer leisten.
Das stimmt - damit ist ja nicht gemeint, dass man in Ausnahmefällen hilft (Naturkatastrophen etc), das tun wir sowieso und das ist auch richtig, mit Feuerwehr, THW etc zb bei Erdbeben, Flutkatastrophen usw zu helfen.
Was aber nicht vergessen werden darf: Entwicklungshilfe etc ist schön und gut, wenn man den Menschen im eigenen Land geholfen hat (marode Schulen, kaputte Infrastruktur, Armut, Wohnungsnot, Verteidigung etc).


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gestern um 19:28
Ineressant:
Grüne und SPD unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei

Nach der konstituierenden Sitzung der Linksfraktion haben Grüne und SPD die Sondierungsgespräche mit der Partei über eine Regierungsbildung vorerst gestoppt. „Wir haben zur Kenntnis genommen, dass die Linke in ihrer Fraktion zu anderen Verabredungen gekommen ist“, zitiert der Berliner „Tagesspiegel“ die Spitzenkandidaten der Grünen, Werner Graf, und der SPD, Steffen Krach, am Dienstagabend mit. „Das bedeutet, dass wir an dieser Stelle die Sondierungen unterbrechen müssen, um zu bewerten, ob unsere Vereinbarung von vergangener Woche noch gilt. Wir erwarten, dass die Linke uns deutlich macht, inwiefern sie unsere getroffenen Vereinbarungen erstnehmen und umsetzen wollen.“
Das hängt womöglich direkt mit dieser Meldung zusammen:
Die Linke-Abgeordnete Vanessa Emde wird in die Linksfraktion aufgenommen. Das wurde nach der konstituierenden Sitzung der Linken bekannt. Bis zuletzt war unklar gewesen, ob die Linksfraktion Emde aufnehmen würde. Emde gilt als eine der zentralen Köpfe der israelfeindlichen Parteiströmung. Im Wahlkampf sprach sie Israel implizit das Existenzrecht ab, auf der Wahlparty posierte sie neben dem Terrorunterstützer Ibrahim Ibrahim.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6ace592aa3d42c2e8cd52cbc/berlin-radikale-linke-politikerin-wird-teil-der-linksfraktion-spd-und-gruene-unterbrechen-sondierungen-liveticker.html


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gestern um 20:07
@Yoshimitzu
Ich habe ein Interview mit Herrn Kracht letze Woche gehört, wo er ganz klar sagte, wenn diese Extremen Mitglieder in die Regierungsfraktion aufgenommen werden, dann wird nicht weiter sondiert.
Nun haben heute alle wieder Kreide gefressen und irgendeinen Wisch unterschrieben bei den Linken. Eine Verpflichtung auf einem Zettel …. Sie würden das Existenzrecht Israels anerkennen … LOL 😂/ wie großzügig aber auch!!!
Frau Emde hat den Fetzen Papier auch unterschrieben… das ist gerade so, als ob ich einem Hund das Versprechen abnehme, die Wurst im Napf nicht zu fressen.
Bis zum nächsten yalla yalla mit Ibrahim Ibrahim. Die Frau ist geradezu gefährlich.
Nur leider ist sie legitim gewählt worden von ihren Wählern.
Die würde also zur Not auch als fraktionslose Abgeordnete ins Rathaus ziehen. Würde dann lediglich irgendwo anders sitzen.
Wenn ich meine Glaskugel befragen müsste …die Berliner Grünen sind von Anfang an, recht deutlich gewesen, dass sie regelrecht wild auf so eine Koalition sind, ja regelrecht begeistert. Die SPD? Na in deren Zustand… Dienstwagen, Diäten, Hauptsache dabei…
Die werden alle umkippen wie unser Domino oder Mikado.
Macht, mit allen damit verbundenen Annehmlichkeiten, das ist zum Greifen nah und zu verlockend. Man muss nur auf drei Affen machen und sich suggerieren… wird schon gut gehen.


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gestern um 21:43
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Wenn ich meine Glaskugel befragen müsste …die Berliner Grünen sind von Anfang an, recht deutlich gewesen, dass sie regelrecht wild auf so eine Koalition sind, ja regelrecht begeistert. Die SPD? Na in deren Zustand… Dienstwagen, Diäten, Hauptsache dabei…
Die werden alle umkippen wie unser Domino oder Mikado.
Wild würde ich zwar nicht sagen; es wurde da schon die eine oder andere rote Linie gezogen, auch wenn man auch den Eindruck bekommen konnte, dass sie sich auch darin verhedderten, in und mit den roten Linien.
Koalitionsstreit noch vor der Wahl Berliner Wahlkämpfer verheddern sich in roten Linien
Fr 07.08.2026,
Quelle: https://www.rbb24.de/politik/berlin-wahl-2026/beitraege/berlin-abgeordnetenhaus-wahlkampf-koalitionen-bedingungen-spd-linke-gruene-cdu.html

Aber es scheint schon auch so, als ob du Recht hast. Das mit den Grünen, insofern interessant, als es momentan so scheint, als ob die Realos (in Berlin wie auf Bundesebene) die Füße still halten, während derweil (oder deshalb?) sich ein Kretschmann aus dem Ruhestand meldet.
Der frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), warnt die Berliner Grünen vor einer Koalition mit der Linkspartei. Mit einer Partei, die offen antisemitisch agiere, könne man nicht zusammenarbeiten, sagte Kretschmann dem „Spiegel“. „Das ist vollkommen ausgeschlossen. Es sei denn, dass sie das glaubwürdig korrigiert.“

Den Antisemitismus in Teilen der Linken bezeichnete Kretschmann als „aufschlussreich“. „Er zeigt, dass dieses moralische Gehabe und diese illusionären Gerechtigkeitsversprechungen der deutschen Linken auf einem sehr wackeligen Fundament stehen.“

Kretschmann hält auch nichts von den Plänen der Berliner Linken, Wohnungskonzerne zu enteignen. „Wenn man die Idee gut fände, muss man fragen: Wie ist das praktisch durchführbar?“, sagte er. Dann werde man feststellen, dass das überhaupt keinen Sinn ergebe.
Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/vollkommen-ausgeschlossen-gr%C3%BCnen-politiker-kretschmann-gegen-koalition-mit-linken-in-berlin/ar-AA2dXaTn

Kretschmann sieht da auch ein größeres Problem, das mit aus dem Bauch heraus scheint mir auch so, ob deshalb die Demokratie gefährdet ist?
Kretschmann sagte auch, er halte die Demokratie in Deutschland für „enorm gefährdet“. Immer mehr Menschen wählten aus dem Bauch heraus extreme Politiker und Parteien, sagte Kretschmann dem Magazin. „Wenn man ein bisschen nachdenkt, könnte man dahinterkommen und sich fragen: Wann haben jemals Extremisten in der Geschichte Gutes bewirkt und Probleme gelöst?“ Man wisse doch, dass dies nicht der Fall sei.

Angesichts des Erfolgs der AfD bei den jüngsten Landtagswahlen sagte Kretschmann: „Aber haben wir mit ihnen diskutiert, haben wir sie kollektiv herausgefordert?“ Das habe man nicht. „Wir sind in einer Krise des Argumentierens“, sagte er.
Quelle: ebd.

Wie dem auch sei, wenn es dazu kommt, wird es auch für die Grünen nicht so einfach sein, sich auf die Position zurückzuziehen: Dit is Berlin.

Ich denke, der Kommentar trifft es da ganz gut.
Wir sind in Berlin. Warum muss man sich hier auf solche Selbstverständlichkeiten, auf ein Minimum an Zivilisation verständigen? Der Grund ist klar: In der Linkspartei sind solche Selbstverständlichkeiten alles andere als selbstverständlich. Sie muss deshalb von SPD und Grünen wenigstens verbal auf ein Niveau gehoben werden, das dem Grundgesetz entspricht. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Jarasch hat recht, wenn sie sagt: „Das gab es noch nie.“

Überwindung wird die Linkspartei vermutlich gekostet haben, sich auch vom Boykottaufruf des BDS zu distanzieren. Plattformen, in denen sich alle möglichen linksradikalen Strömungen mischen, werden hingegen gar nicht erst erwähnt. Wie überhaupt offenbleibt, wo für die drei Parteien Kritik an der israelischen Regierung endet und wo Antisemitismus beginnt.
Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/sondierung-in-berlin-das-gab-es-noch-nie/ar-AA2dUUS7

Die Wahrnehmung? Wird da schon auch so sein
Aber das linke Projekt zählt offenbar weit mehr als die Beschwörungen der „demokratischen Mitte“, die bei anderen Gelegenheiten zu hören sind.
Quelle: ebd.

Dass da im Zweifel das linke Projekt eben mehr zählt. Insofern, ja, scheinst du da richtig zu liegen.


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gestern um 21:45
Zitat von soomasooma schrieb:Also in "Sozialhilfen"? Oder was meinst Du genau?
Jedenfalls nicht in Infrastruktur oder in Zukunft

L


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gestern um 23:23
Sie gehört der 2022 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität im Bezirksverband Neukölln an, die sie mitbegründete, und ist auch in der Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität aktiv.[7] Bei einer Veranstaltung im Mai 2026 äußerte Emde: „Es gibt kein Existenzrecht für Staaten – Menschen haben ein Recht zu existieren.“ Die Forderung nach einer „demokratischen Einstaatenlösung“ „mit gleichen Rechten für alle Menschen“ dürfe nicht kriminalisiert werden und sei politisch legitim.[
Quelle: Wikipedia: Vanessa Emde

So jemand in die Fraktion aufzunehmen zeigt, dass die Linke scheinbar gar nicht regieren will. In Sachen Mietpreise wäre es schön, dass sie an der Regierung beteiligt wären. In Sachen innere Sicherheit und Polizei wäre es hingegen eine Katastrophe. Zuerst müssten mal etliche Politiker des Verbands in Neukölln aus der Partei fliegen und der Bezirksverband sein Programm dort auf den Kopf stellen


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