UffTaTa schrieb:Es geht um die eine Frage die zwischen Sieg und Niederlage unterscheidet: "Bin ich in der Lage dem Gegner meinen Willen aufzudrücken? Macht er was ICH will das ER macht?"
DAS ist die Definition eines Sieges. Nicht geschlagene Schlachten oder zerstörtes Material.
Das ist der Unterschied zwischen "Schlachten gewinnen oder den Sieg erringen"
Ok, demnach ist es ja noch nicht entschieden wer gewonnen hat. Die Verhandlungen sind bisher ohne abschließendes Ergebnis, also keiner konnte dem anderen irgendwas "aufdrücken" und die USA haben noch die Option, wieder einen Militärschlag zur Durchsetzung ihrer Forderungen auszuführen.
Es bleibt also "spannend".
UffTaTa schrieb:Das war wohl ein Test. Die Iraner werden genau beobnachtet haben wie die Verteidigung ablief, welche Schiffe wie beteiligt waren, wo welche Abwehrwaffen eingesetzt wurden und sich dann eine angepasste Strategie überlegen. Geht es wieder los mit den Kampfhandlungen, wird der zweite Versuch kommen.
Die Ukrainer haben auch lange optimieren müssen bis die Moskau abgesoffen ist.
Die Iraner konnten das nicht "beobachten" und ein einzelnes, russisches Schiff ist absolut nicht vergleichbar mit einem Trägerverband.
DearMRHazzard schrieb:Wurden für 200 Flugkörper 250 Abwehrraketen benötigt ? Falls ja, dann wird der Bestand an Abwehrraketen um 250 gesunken sein in dem Verband. Also besorgen sich die Iraner das nächste Mal vielleicht 1000 Raketen, und schießen sie dann alle gleichzeitig ab, oder in sehr kurzen Intervallen. Mal sehen ob die USA dann immer noch so viele Abwehrraketen haben um das alles abzufangen. Dazu kommt auch, dass die Möglichkeit einer völligen Überlastung der Verteidigung bei solchen Angriffszahlen nicht ausgeschlossen werden kann.
Die Russen und Chinesen helfen sicherlich auch noch kräftig mit und schauen sich das ganze Schauspiel aus dem Erdorbit heraus an, und zählen dabei auch fleißig mit. Die Statistik und Auswertung bekommen die Iraner dann per E-Mail zugeschickt aus Moskau und Peking, samt GPS-Daten wo sich der Verband genau aufhält.
Das hat
NICHTS mit der Realität zu tun, was technisch notwendig oder durch den Iran durchführbar ist, um erfolgreich mit Raketen einen Flugzeugträger im offenen Meer anzugreifen.
UffTaTa schrieb:Deine Antworten erinnern mich an die diversen Beiträge in diversen Forum zuim Angriff des Ukrainekrieges. Alls wirkliche jedem völlig klar war das die Ukraine Nix auf die Reihe bringen würde und kkleinerlei Chance gegen die mächtige russische Armee hätte.
Ja und dann kam, wer kam noch mal mit seiner Militärtechnik und half die Ukraine am Leben zu halten? Denk mal scharf nach.
UffTaTa schrieb:Für China ist der Krieg eine Goldgrube an realen Daten zur Strategie und Schlagkraft der Amerikaner. Alles was da passiert, politisch, militärisch, der Nachschub, der Verbrauch, jedes Bit an Data wird von ihnen gesammelt und in deren militärische Planungen eingebaut.
Ich würde mal sagen das da nichts passiert, was die Chinesen nicht schon wissen.
UffTaTa schrieb:Ich würde mich nicht Wundern wenn die Chinesen die Iraner bezahlen die Flugzeugträger anzugreifen. Wegen den dabei ermittelten Datzen.
Unsinn. Vielleicht auch mal damit beschäftigen wie die Doktrin aussieht, sollte ein US-Träger angegriffen und getroffen werden.
DearMRHazzard schrieb:Auf jeden Fall. Es würde mich nicht einmal wundern, wenn die Chinesen wieder mit Hilfe einer ihrer Fischerbootflotten in der Nähe des Kampfverbandes ganze Muster an Sonarbojen ausgelegt haben, nur um die neuesten Sonar-Signaturen der Schiffschrauben der Schiffe des Kampfverbandes mit den Signaturen in ihrer Datenbank abzugleichen.
Mit dieser Strategie kann man dann auch sehr schön sehen, zu welchem Zeitpunkt der Verband evtl. Fahrt aufnimmt, sobald Raketen abgeschossen wurden aus dem Iran. Das lässt dann wieder genaue Rückschlüsse darauf zu, wie schnell die USA so einen Angriff bemerken, und wie hoch die Reaktionszeit darauf ist. Am Ende sieht man dann auch noch die genauen Manöver. Steuern die alle auf Backbord, oder Steuerbord, oder macht das nur ein Teil des Verbandes ? Und sind auch U-Boote vor Ort ? Falls ja, wie verhalten die sich dann ?
Tja, so ein Netz aus Sonarbojen ist schon sehr interessant. Besonders dann, wenn diese Bojen auch noch aktiv pingen. Auf den Kreuzern sitzen dann die Marinesoldaten auf ihren Sitzen in einer dunklen Kommandozentrale und müssen mit ansehen wie der gesamte Kampfverband angepingt wird, rund um die Uhr. Das dürfte kein schönes Gefühl sein für alle an Bord, und es gibt nichts was man dagegen tun könnte.
Vielleicht mal weniger U-Boot Thriller gucken.
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UffTaTa schrieb:Das ist mir neu, erklärt den Angriff auf die Träger UND die auf die 4000km entfernte US-Basis.
Das erklärt den Angriff auf einen sich ständig bewegenden Trägerverband überhaupt nicht.
UffTaTa schrieb:Wobei, die ganzen vielen Fischerboote die da so rumfahren sind wohl ev. praktischer. Wie auch immer, ich geh davon aus das die Iraner die meisten Bewegungen der Amis mit bekommen.
Komisch das die Iraner ja militärisch so ausgefuchst und den USA "überlegen" sind, es aber nicht verhindern können, dass ihre Häfen komplett blockiert und ihre Tanker durch die Navy beschossen, geboarded und zur Umkehr gezwungen werden können.