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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

5.249 Beiträge, Schlüsselwörter: Atom, AKW, Atomkraftwerk, Atomenergie, Energieproduktion

Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

20.01.2014 um 21:32
_Themis_ schrieb:fand, dachte ich mir dass du deine Argumentation eben bei solchen Leuten abgeschaut haben könntest
ganz sicher nicht.
Das was ich schrieb, versucht jeder Anwohner permanent zu verdrängen.
Wie gesagt, es kam im Fernsehen.


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_Themis_
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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

20.01.2014 um 21:41
@kuno7
kuno7 schrieb:Ich habe sie gelesen, aber nichts von dem was du hier anführst, vielleicht habe ich aber auch was falsch verstanden, kannst du bitte mal die Seite angeben, auf der das steht?
Aufmerksam lesen und vor allem die Prämissen beachten, unter denen die Annahme zur Verwirklichung stattfinden soll scheint nicht so deins.
Also ich habe sie dann mal wieder gesucht
Das Modell behandelt im derzeitigen Stadium nur den Strom und Wärmesektor, nicht jedoch den Brennstoff-basierten Verkehr und Brennstoff-basierte Industrieprozesse. Die im Modell abgedeckten Bereiche waren 2010 für rund 62 % des Primärenergieverbrauchs Deutschlands verantwortlich
Seite 5


Toll ne, man lässt einfach mal die lkomplette Indsutrie weg und den brennstoffbasierten Verkehr ignoriert man auch einfach mal


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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

20.01.2014 um 21:55
@_Themis_

Ne du, Da steht:
_Themis_ schrieb: nicht jedoch den Brennstoff-basierten Verkehr und Brennstoff-basierte Industrieprozesse.
Das heißt, nicht berücksichtigt sind Sprit für Autos, LKW, Flugverkehr usw. und Industrieprozesse die mit Gas, Öl usw. betrieben werden. Enthalten ist der gesamte Stromverbrauch von D., sprich Haushalte und Industrie und die gesamte Heizwärme für Gebäude, privat und Gewerblich.

Was mit Brennstoff-Basiertem Verkehr/Industrieprozess gemeint ist, kannst du auf Seite 28 nachlesen.

mfg
kuno


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_Themis_
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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

20.01.2014 um 21:57
@kuno7
_Themis_ schrieb:Die im Modell abgedeckten Bereiche waren 2010 für rund 62 % des Primärenergieverbrauchs Deutschlands verantwortlich
Es fehlen in der Studie 38%, die hat man einfach weggelassen.
Diese Studie ist ein Haufen Scheiße, weil sie Leute nur verwirrt und unsinnige Annahmen macht.
Ich gebe nichts auf diese Studie


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_Themis_
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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

20.01.2014 um 22:02
@kuno7

Möglich ist auf jeden Fall viel, alles nur eine Frage des Geldes und wer es dannzahlen soll/kann.

Nimm mich als Beispiel, die Entscheidung der PV-Anlage auf dem Dach war ja keine ideologische, sondern einfach eine renditeorientierte Entscheidung. Da die Förderungen aber weiter abnehmen für neuinstallierte Anlagen, wird auch die Bereitschaft welche zu installieren zurück gehen.


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20.01.2014 um 22:12
@_Themis_
_Themis_ schrieb:Es fehlen in der Studie 38%, die hat man einfach weggelassen.
Der Titel der Studie Lautet:
100 % ERNEUERBARE ENERGIEN FÜR
STROM UND WÄRME IN DEUTSCHLAND
Daraus ist eigentlich schon zu ersehen, dass es eben nicht um zb. Verkehr geht.
_Themis_ schrieb:Diese Studie ist ein Haufen Scheiße, weil sie Leute nur verwirrt und unsinnige Annahmen macht.
Ich gebe nichts auf diese Studie
Ein simples "oh, da habe ich wohl was falsch verstanden", hätte es wohl auch getan, aber manch einer hängt wohl doch sehr stark an seiner einmal gebildeten Meinung...

mfg
kuno


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_Themis_
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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

20.01.2014 um 22:15
Das ist keine ergebnisoffene Studie, sondern eine zielorientierte Studie.
Solche Studien findest du auch von diversen Unternehmen, die prima an der Energiewende verdienen.


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20.01.2014 um 22:15
@_Themis_
_Themis_ schrieb:Nimm mich als Beispiel, die Entscheidung der PV-Anlage auf dem Dach war ja keine ideologische, sondern einfach eine renditeorientierte Entscheidung.
Ging mir bei meiner weitestgehend genau so.
_Themis_ schrieb: Da die Förderungen aber weiter abnehmen für neuinstallierte Anlagen, wird auch die Bereitschaft welche zu installieren zurück gehen.
Hängt auch davon ab, wie sich die Preise für PV-Anlagen und Speichersysteme entwickeln.

mfg
kuno


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20.01.2014 um 22:18
@_Themis_
_Themis_ schrieb:Das ist keine ergebnisoffene Studie, sondern eine zielorientierte Studie.
Es ist eine Machbarkeits-Studie. Sie soll einen möglichen Weg zeigen, wie ein Szenario 100% EE für Wärme und Strom in D. aussehen könnte.
_Themis_ schrieb:Solche Studien findest du auch von diversen Unternehmen, die prima an der Energiewende verdienen.
Mag sein, aber sachliche Kritik wäre mir lieber, ehrlich gesagt...

mfg
kuno


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20.01.2014 um 23:08
t4d1788 studie-energiekosten-das-maerche
_Themis_ schrieb:Da kann aber an der Grafik etwas nciht stimmen, denn schon alleine die Solar-/Photovoltaikförderung hat mittlerweile die 100 Mrd. EUro Grenze überschritten und dann gesellen sich da nochmal 56 Mrd. Euro an Förderung der erneuerbaren Enrgien durch die EEG Umlage dazu.
@_Themis_
Die Zahlen des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) stimmen. Du kannst sie ja selber noch mal nachrechnen.

t52527e 1ab27f Subventionen

Was nicht stimmt sind deine 100 Mrd €uro. Bis jetzt sind nur etwa ein Drittel davon in die PV geflossen.
_Themis_ schrieb:Und das sind die Kosten die erst seit wenigen Jahren entstanden sind, da sind die Kosten der Atomkraftwerke, wenn wir die 187 Mrd. Euroseirt 1970 mal auf ein Jahr runterrechnen, von 4,3 Mrd. im Jahr doch recht gering.
Die Subventionen der EE kommen bei deiner komischen Rechnung auf jährlich 1,3 Mrd €uro. Mit den 1,3 Mrd €uro haben wir aber heute schon über 23% EE im bundesdeutschen Strommix erreicht. Der Atomstrom liegen nur bei 15%. Alleine mit den Subventionen der AKW könnten wir heute 75% unseres Stroms nur mit EE erzeugen.


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20.01.2014 um 23:46
@bit

Kanst du mal bitte die Quelle deiner Tabelle angeben, würde mich interessieren.
Bei dem Vergleich der Förderungen von fossiler und erneuerbarer Energie solltest du aber bedenken, dass durch die 20 jährige garantierte Einspeisevergütung auch noch eine große Summe aussteht.

mfg
kuno


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20.01.2014 um 23:53
@kuno7
http://www.foes.de/pdf/2012-08-Was_Strom_wirklich_kostet_lang.pdf


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20.01.2014 um 23:57
@bit

Danke, schau ich mir mal an.

mfg
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21.01.2014 um 00:55
kuno7 schrieb:Bei dem Vergleich der Förderungen von fossiler und erneuerbarer Energie solltest du aber bedenken, dass durch die 20 jährige garantierte Einspeisevergütung auch noch eine große Summe aussteht.
@kuno7
Wir sparen aber mehr externen Kosten für Kohle- und Atomstrom, so das uns die Energiewende insgesamt sogar billiger kommt. Diese Studie solltest du dir auch mal anschauen:

Was die Energiewende wirklich kostet
Im Vergleich zu den volkswirtschaftlichen Kosten konventioneller Stromerzeugung schneiden erneuerbare Energien eindeutig besser ab. Bis zum Jahr 2030 werden sich die gesamtwirtschaftlichen Kostenvorteile der Energiewende auf insgesamt rund 54 Milliarden Euro belaufen. Im Auftrag von Greenpeace Energy hat das FÖS die Kosten konventioneller und regenerativer Stromerzeugung von heute bis 2050 untersucht.

http://www.foes.de/pdf/2013-09-Studie-Was-die-Energiewende-wirklich-kostet.pdf


Die Energiewende ist auch weltweit möglich, wie gestern das Umweltministerium schrieb.

Anteil der erneuerbaren Energien kann weltweit verdoppelt werden
Eine Verdopplung des weltweiten Anteils erneuerbarer Energien auf 30 Prozent bis 2030 ist möglich. Dies zeigt eine erste Analyse von 26 Ländern, die zusammen für drei Viertel des weltweiten Energieverbrauches stehen. Der Bericht wurde auf der 4. Versammlung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) in Abu Dhabi vorgelegt, die am Sonntag zu Ende ging.
Gesamtwirtschaftlich betrachtet entstehen durch eine Verdopplung des Anteils der erneuerbaren Energien keine zusätzlichen Kosten. Dies liegt daran, dass externe Kosten vermieden werden können, weil Umwelt- und Gesundheitsschäden verringert werden können. Gleichzeitig könnte der Anteil der weltweit im diesem Sektor arbeitenden Menschen auf gut 16 Millionen Beschäftigte verdreifacht werden. Der Bericht zeigt verschiedene Lösungswege und Technologieoptionen auf, mit einem besonderen Augenmerk auf Anwendungen im Wärme- und Transportsektor. Die Erkenntnisse der IRENA-Studie stärken damit das auch von Deutschland unterstützte Verdoppelungsziel für erneuerbare Energien im Rahmen der UN-Initiative "Sustainable Energy for All".

http://www.bmu.de/bmu/presse-reden/pressemitteilungen/pm/artikel/anteil-der-erneuerbaren-energien-kann-weltweit-verdoppe...

Und hier ist der Link zum IRENA Bericht.
REmap 2030
A Renewable Energy Roadmap

http://irena.org/remap/REmap%20Summary%20final_webdisplay%20no%20links.pdf


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22.01.2014 um 08:04
jimtonic schrieb: Die Technologie ist derzeit (vor allem bei Offshore-Windkraft) noch ziemlich unausgereift und verursacht viel zu hohe Kosten.
Kannst du das näher ausführen.
Wenn ich das richtig weiß, stehen schon seit gut 15 Jahren Offshore Parks im Wasser rum, da sollte man wohl nicht mehr mit unausgereiften Anlagen rechnen.
Ebenso Onshore, was genau ist da unausgereift? Ich würde das gerne nachvollziehen.


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22.01.2014 um 08:09
_Themis_ schrieb:Bei mir in der Nähe musste auch eine WKA zurückgebaut werden, weil die Stadt meinze sich einfach über das Interesse der Bürger hinwegsetzen zu können. Die entstandenen Kosten von über 1 Million Euro muss die Stadt dem Investor erstatten und somit zahlen es die Bürger über ihre Steuer.
Einzelfälle, wie sie ab und zu mal vorkommen. Ebenso wie Brücken, die einfach in die Wallachei gepflastert werden und dann wieder abgerissen werden müssen, weil die Straße fehlt. Müssen wir nun davon ausgehen, dass Brücken sich nicht durchsetzen und rechnen werden?

Abgesehen davon ist es ja nicht Schuld der Technologie oder gar der Windkraftanlage, dass die Stadt das Genehmigungsverfahren nicht eingehalten hat. Das ist nicht mal der Ansatz eines Argumentes, das ist einfach nur eine nette Anekdote, wie sie überall vorkommt.
Zu jedem Thema.
Hier ist es die Windkraftanlage, da ein Dach, welches wieder runter muss, dort eine Brücke und so weiter...
Woanders wird ne ganze Autobahn nicht weitergebaut, weil sich Bürger querstellen.
Na und?


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22.01.2014 um 14:53
@StUffz
Es mag sein, dass vor 15 Jahren die ersten Test-WKA Offshore aufgestellt wurden, aber wirklich große Offshore-Windparks mit mehr als 20 Anlagen sind bisher nur in Bau bzw. erst seit kurzer Zeit in Betrieb. Im deutschen Raum hast du derzeit nur das Testfeld Alpha Ventus mit 12 Anlagen und in der Ostsee Baltic 1 mit 22 Anlagen. Für große Windparks hat man aber noch gar keine richtigen Erfahrungswerte. Der erste kommerzielle Windpark in der Nordsee (BARD 1) mit 80 Anlagen wurde erst im September 2013 fertiggestellt, woraufhin der Betreiber BARD auch gleich seine Geschäftstätigkeit einstellte - vermutlich wegen der viel zu hohen Kosten, die für den Bau angefallen waren. Man schätzte die Baukosten auf ca. 1,5 Mrd Euro und es wurde am Ende das Doppelte, also etwa 3 Mrd. Euro.

Ich denke es wird noch länger dauern, bis die Kosten für die Offshore-Technologie so gesunken sind, damit das Ganze auch wirtschaftlich betrieben werden kann. Für den BARD1-Park sehe ich da eher schwarz. Die ersten Einspeise-Daten von dem Windpark sind richtig schlecht - vor allem wenn man bedenkt, dass im Winter die Einspeiseleistung von WKAs im Normalfall höher ist, als im Sommer. Falls du dich noch näher dafür interessierst, kann ich dir gerne einen Haufen Quellen dazu geben, denn das war Thema meiner Abschlussarbeit.


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22.01.2014 um 15:07
von wegen Energiewende!!!!!!
Wir werden doch nur verar...t von dieser EU!!
statt Abbau, Neubauten!:

http://www.zdf.de/Frontal-21/Abschied-von-Klimaschutzzielen-31559428.html


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StUffz
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22.01.2014 um 15:11
jimtonic schrieb: Für große Windparks hat man aber noch gar keine richtigen Erfahrungswerte.
Nun, einzig das Servicekonzept ist eine Sache, die noch nicht komplett zu Ende gedacht ist.
Was die Anlagen angeht, so sind das keine kompletten Neuentwicklungen, sondern meist nur aufgepumpte OnShoremühlen, wenn überhaupt, Siemens (bzw. Bonus) ist dahingehend ja recht schmerzbefreit und stellt die Kisten einfach so ins Meer.

Das allergrößte Problem sehe ich eher in der Netzanbindung, die vom Netzbetreiber ja gerne etwas in die Länge gezogen wird bzw. sich immer neue Auflagen ausdenkt, um das ganze weiter auszubremsen.
Die Hersteller würden ja gerne HGÜ bevorzugen, das möchten die Netzbetreiber nicht so gerne.

Wenn ich richtig weiß, baut BARD doch komplett eigene Anlagen? Dass die nicht optimal laufen, ist zu erwarten, das sind ja Prototypen...
Die großen Hersteller testen an Land, bevor man Offshore stellt. Siemens hat ne 6.0MW Anlage an Land gestellt, Vestas bastelt an der V126 rum und Repower hat ein paar 5M Anlagen in Ellhöft aufgebaut und so weiter...


Abgesehen davon hast du dich um die Onshorefrage gedrückt ;)
jimtonic schrieb:Falls du dich noch näher dafür interessierst, kann ich dir gerne einen Haufen Quellen dazu geben, denn das war Thema meiner Abschlussarbeit.
Danke, ich hab selber in die Richtung Projektarbeiten verfasst. Ich denke, ich könnte mich diesbezüglich als Fachkraft bezeichnen.
Beruflich hab ich Einblick in die Daten von ca. 2000 WKAs. (Livedaten)


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22.01.2014 um 15:26
@StUffz
Onshore meinte ich garnicht wirklich, da ich ja schrieb, vor allem Offshore-Windparks verursachen viel zu hohe Kosten. Onshore ist eher das Problem, dass die Standorte mit guten Windverhältnissen irgendwann erschöpft sind. Sei es wegen Widerständen aus der umliegenden Bevölkerung oder schlichtweg weil die guten Standorte bereits mit WKAs besetzt sind.
StUffz schrieb:Nun, einzig das Servicekonzept ist eine Sache, die noch nicht komplett zu Ende gedacht ist.
Führ das mal weiter aus bitte. Das Servicekonzept ist Offshore doch mittlerweile eine Wohnplattform für Servicekräfte auf See. Das finde ich eigentlich ganz gut bezüglich der Kosten.
StUffz schrieb:Das allergrößte Problem sehe ich eher in der Netzanbindung, die vom Netzbetreiber ja gerne etwas in die Länge gezogen wird bzw. sich immer neue Auflagen ausdenkt, um das ganze weiter auszubremsen.
Das dürfte seit der letzten EEG-Novelle aber eigentlich nicht mehr passieren, weil seither das BSH die Zeitpunkte der verbindlichen Netzanbindung fest vorgibt. Es stimmt aber, dass die Netzbetreiber große Probleme bei der Anbindung haben. Da fehlt schlichtweg das nötige Kapital.
StUffz schrieb:Die Hersteller würden ja gerne HGÜ bevorzugen, das möchten die Netzbetreiber nicht so gerne.
Warum nicht? Ich vermute mal, weil das ebenso ein Kostenfaktor ist. Die ganze HGÜ-Technik ist sauteuer im Gegensatz zum Wechselstrom. Ich habe auch letztens gelesen, dass ABB und Siemens mit der Herstellung der HGÜ-Kabel nicht hinterherkommen.
edit: sorry, ich meinte die Herstellung der HGÜ-Plattformen bzw. Konverter-Plattformen.
StUffz schrieb:Wenn ich richtig weiß, baut BARD doch komplett eigene Anlagen? Dass die nicht optimal laufen, ist zu erwarten, das sind ja Prototypen...
BARD hat diese Anlagen ebenso vorher Onshore bzw. Nearshore getestet und sie liefen offenbar gut. Ich glaube das Problem ist eher, dass die WKA in großen Windparks nicht richtig laufen, da die Abschattungseffekte und Turbulenzen größer sind, als erwartet.
Vestas und Repower dürften da mehr Erfahrung haben, da gebe ich dir Recht. Dennoch stagniert deren Geschäft doch auch schon seit Jahren. Ich habe den Eindruck, dass für Offshore-Windparks vorrangig die 3,6 MW von Siemens bestellt wird. Auch allgemein glaube ich, dass weniger Nennleistung manchmal mehr ist, wegen der hohen Abschattungseffekte innerhalb des Parks. Und da sind wir wieder beim Ausgangsproblem: diese ganzen Nebeneffekte sind derzeit kaum erforscht. Auch deswegen würde ich hier von Unausgereiftheit sprechen.


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