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Sarrazin: Hart aber fair?

11.776 Beiträge, Schlüsselwörter: Ausländer, Migranten, Sarrazin, Immigration
Tiefenrausch
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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 02:18
kofi schrieb:Fazit kann nur sein, dass man Migranten stärker einbindet in die Gesellschaft, anstatt sie zu diffamieren und auszustoßen durch populistische unsachliche Aussagen.Konstruktive Kritik gerne, aber keine bloße Diffamierung ohne Lösungsansatz...
@kofi

Das was qualitativ an Zuwanderung für die Wirtschaft gebraucht wird bezieht sich nach meiner Erfahrung auf Fachkräfte und da nicht mal auf ausgebildete Fachkräfte, sondern auf Akademiker. Vor allem Ingenieure, Mathematiker, Physiker, Biologen, Chemiker, Informatiker und verwandte Bereiche.

Wer auf reine quantitative Zunahme setzt sollte sich mal überlegen wie sich das

http://www.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/33109505/0_big.jpg

ändern lassen könnte. da ist wirklich Integration gefragt. Rein quantitativ bringt Zuwanderung Nichts. Ob ein Staat und dazu gehörige funktionierende Wirtschaft aus 500000 Bürgern oder 900 Millionen besteht spielt überhaupt keine Rolle.


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 11:26
@kiki1962
http://www.derwesten.de/politik/polizei-warnt-vor-weiteren-pro-nrw-angriffen-am-wochenende-id6621025.html
Im Internet hätten militante Salafisten Gegenaktionen angekündigt, teilte die Polizei am Freitag mit.
In Solingen war es dabei am vergangenen Dienstag zu Gewalttätigkeiten gekommen: Als "Pro NRW"-Aktivisten Plakate mit Mohammed-Karikaturen zeigten, versuchten radikalislamische Salafisten Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Dabei schlugen Salafisten nach Polizeiangaben mit Stöcken auf Beamte ein und bewarfen sie aus der Menge heraus mit Steinen.
Nicht immer die Hälfte weglassen, sonst könnte man dir noch Manipulation vorwerfen.


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 11:31
kofi schrieb:Bis 2050 meinen Bevölkerungsforscher werden die Anteile von migrantenstämmigen Menschen an der Einwohnerschaft in deutschen Städten auf bis zu 50% steigen. Auf kurzer oder lang ist die deutsche Mehrheitsgesellschaft vom Aussterben bedroht,
Na, wenn das nicht doch schon ein Sarrazin ist?


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F-117
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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 11:48
Jetzt wurden 2. Polizisten von Salfisten niedergestochen.
Aber das scheint der lieben @kiki1962 ja egal zu sein, sie kümmert sich lieber um die deppen von Pro NRW


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 12:08
@F-117
ist mir nicht egal - im gegenteil ich befremdet über so viel gewalt und kann es nicht verstehen ...

ich hoffe, dass sie die täter fassen und entsprechend bestrafen -

behalten wir immer im blick, dass dies "fehlgeleitete" sind und nicht der mehrheit der hier lebenen menschen entsprechen .. .


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Pantao
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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 12:18
F-117 schrieb:Jetzt wurden 2. Polizisten von Salfisten niedergestochen.
Aber das scheint der lieben @kiki1962 ja egal zu sein, sie kümmert sich lieber um die deppen von Pro NRW
Die Gewaltakte der Salafisten sind keineswegs zu entschuldigen. Man sollte aber hervorheben, dass sich die friedliche muslimische Gemeinde davon klar distanziert hat.

Zudem ging die Provokation von den Pro NRW Deppen aus, anders kann man die Mitglieder dieser rechtsradikalen Vereinigung wohl nicht bezeichnen.

Youtube: Islamisten Messer-Attacke Bonn


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F-117
ehemaliges Mitglied

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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 12:45
@Pantao
Ist mir bewusst, dass die Muslime so etwas nicht tolerieren.
Aber du willst mir jetzt nicht sagen, das die Provokation von PRONRW das nieder-stechen von POLIZISTEN rechtfertigt?
Die letzten 2 Zeilen sind sehr arm von dir.


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Pantao
ehemaliges Mitglied

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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 12:49
F-117 schrieb:@Pantao
Ist mir bewusst, dass die Muslime so etwas nicht tolerieren.
Aber du willst mir jetzt nicht sagen, das die Provokation von PRONRW das nieder-stechen von POLIZISTEN rechtfertigt?
Ich habe mich bereits im ersten Satz davon distanziert. Bitte erst lesen und dann posten. Die Frage hättest du dir ersparen können.
F-117 schrieb:Die letzten 2 Zeilen sind sehr arm von dir.
So? Bist du Mitglied bei Pro NRW? Diese Vereinigung ist rechtsradikal. Sie hat bewusst provoziert und dies alles mit zu verantworten. Ausgegangen ist die Provokation nicht von den Salafisten!


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 12:57
@F-117
nichts rechtfertigt gewalt - und was du schreibst lese ich aus @pantaos text nicht

klar ist, dass diese pro-bewegung keinen segen darstellt für ein miteinander - im gegenteil sie schüren

und ich finde gut, dass die gemeinde

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pro-nrw-anhaenger-und-salafisten-kundgebung-eskaliert-in-bonn-a-831570.html
Anhänger der rechten Splitterpartei Pro NRW hatten zuvor islamfeindliche Karikaturen gezeigt.

In Bonn standen den weniger als 30 Pro-NRW-Leuten nach Polizeiangaben vor der König-Fahd-Akademie 500 bis 600 Gegendemonstranten gegenüber. Aus der Gruppe der Muslime wurden Steine und Flaschen geworfen.
diese pro-bewegungen zeichnen sich durch geschmacklosigkeiten aus - ich verurteile sie zutiefst wegen ihrer menschenverachtenden haltung

nein, damit will ich gewalt von der "anderen" seite nicht relativieren oder irgendwie verharmlosen . .

falls wieder solche hinweise von usern kommen - -


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 13:02
http://www.derwesten.de/politik/polizei-warnt-vor-weiteren-pro-nrw-angriffen-am-wochenende-id6621025.html


Der Zentralrat der Muslime reagiert auf die gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der rechtsextremen Partei Pro NRW. Gegenüber der WAZ Mediengruppe sagte der Vorsitzende des Verbandes, man werde Strafanzeige gegen Pro NRW stellen - wegen Volksverhetzung und Störung der Religionsausübung.
kiki1962 schrieb:Am Freitag hat der Zentralrat der Muslime in Deutschland geht gegen die rechtsextreme Kleinpartei Pro NRW rechtlich vor. „Wir stellen Strafanzeige gegen Pro NRW wegen Volksverhetzung und Störung der Religionsausübung“, sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mayzek, der WAZ-Mediengruppe .
richtig so . .


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 13:28
Tiefenrausch schrieb:ändern lassen könnte. da ist wirklich Integration gefragt. Rein quantitativ bringt Zuwanderung Nichts. Ob ein Staat und dazu gehörige funktionierende Wirtschaft aus 500000 Bürgern oder 900 Millionen besteht spielt überhaupt keine Rolle.
Da hast du wohl Recht, ändert aber nichts an dem, was Wissenschaftler sagen:
Dank des Statistischen Bundesamtes haben wir kurz danach erfahren: Jedem fünften in Deutschland lebenden Menschen ist die Zuwanderung in die Familienbiographie eingeschrieben. Und für die Zukunft steht fest, dass die demographischen Ungleichgewichte einer alternden Bevölkerung zwar durch Zuwanderung allein nicht korrigiert, einige ihrer problematischen Folgen für Wirtschaft, private Haushalte und die sozialen Sicherungssysteme aber doch abgemildert werden könnten, wenn es denn bei einer positiven Wanderungsbilanz bliebe. Damit zeichnet sich ab: Es gibt keine Alternative zur Integration von Migrantinnen und Migranten. Sie werden gebraucht, und sie sind umgekehrt ihrerseits an ihrer Integration interessiert, geht es dabei doch um den Zugang zu den für die Lebensführung wichtigen gesellschaftlichen Bereichen wie Bildung, Arbeit, Gesundheit, Wohnung, Recht und Sicherheit.
http://www.bpb.de/apuz/30447/integration-gesellschaftliches-risiko-und-politisches-symbol-essay


Und zu deinem Link: Ist halt die Frage, wie man Barrieren für den Arbeitsmarkt bei Zuwanderern abbauen kann. Dein Link ist doch genau das Argument für größere Anstrengungen in Fragen der sozialen Integration.


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 13:47
@Foss
Foss schrieb:Na, wenn das nicht doch schon ein Sarrazin ist?
Nein, dass ist kein Sarrazin. Das ist tatsächlich so der derzeitige Forschungsstand.

In einer Studie der Uni Mannheim heißt es sogar: "Der Anteil der in Deutschland Geborenen türkischstämmigen Mitbürger liegt unter den Erwerbspersonen bei einem Fünftel und unter der Wohnbevölkerung bei über einem Drittel. Unter letzteren macht sich die relativ hohe Zahl an Kindern und Jugendlichen bemerkbar. Das heißt, die „Zuwanderung“ bei den Türken findet überwiegend im Kreißsaal statt."

http://www.ifm.uni-mannheim.de/unter/fsb/pdf/Projektbericht_1.pdf , S.13


Ich persönlich frage mich ob man das so schreiben darf, aber vielleicht ist das Ansichtssache.

Die Studie hieß: Türkisch-stämmige Exostenzgründer und Selbständige in Mannheim und war auch eine Untersuchung für das deutsch-türkische Wirtschaftszentrum und die haben sich anscheinend nicht angegriffen gefühlt.

Du siehst also, der Anspruch dass jeder, der sowas äußert gesellschaftlich gleich rechts sein muss und die Wirklichkeit, dass man eben manchmal nicht umhinkommt sowas zu äußern gehen weit auseinander. Um Fragen von Migration und Integration zu untersuchen, muss man dem gesellschaftlichen Anspruch und Vorwurf rechts zu sein bei solchen Fragen eben gefährlich nahe kommen, um die Ergebnisse in der Wirklichkeit untersuchen zu können.
Aber ich hab glaub ich nach deinem erwähnten Zitat nochwas geschrieben und das gemeint, was dieser Autor dazu gesagt hat, denn das trifft auch meine Sichtweise:
Wenn Thilo Sarrazin sagt: Wir wollen nicht "Fremde im eigenen Land" werden, dann hat er die Einwanderungsgesellschaft als Kulturprozess nicht zureichend verstanden. "Fremd im eigenen Land zu werden" ist die Vorstellung, dass die Minderheit über die Mehrheit kommt und die Mehrheit anschließend selbst zur Minderheit wird. Das geht von der falschen Vorstellung aus, Fremde bleiben immer Fremde und Einheimische bleiben immer Einheimische - ein Gedanke, der jeder kulturhistorischen Perspektive entbehrt; denn Kultur ist kein Zustand, den man sich wie einen Spiegel an die Wand nageln kann, sondern ein Prozess. Darin findet jede Zeit ihre eigene Form.

Ein schöner Satz, aber was bedeutet er genau? Und wie könnte er jene Bürger beruhigen, die meinen, die Lage sei so düster, wie Thilo Sarrazin sie malt?

Machen wir ein fiktives Experiment und drehen wir die deutsche Geschichte um ein halbes Jahrhundert zurück: Könnte man einem Berliner aus dem Jahr 1960 einen Film aus der Berliner U-Bahn oder S-Bahn des Jahres 2010 zeigen, dann würde er das vielleicht für eine Fälschung oder für einen Filmbericht aus New York oder San Francisco halten und sagen: "In einer solchen Zukunft würde ich nicht leben wollen, da wäre ich ja ein Fremder im eigenen Land!" Aber wir leben in diesem Deutschland des Jahres 2010 und wir kommen, glaube ich, doch ganz gut klar. Ebenso klar ist, dass es desintegrative Problemzonen und Spannungsfelder gibt, vor deren Wachstum ich, pardon, viele Jahre vor Thilo Sarrazin immer wieder nachdrücklich, aber folgenlos öffentlich gewarnt habe. Sie erfordern endlich nachdrückliches Handeln, aber sie bestätigen doch als Ausnahmen nur die Regel der friedvollen Integration insgesamt. Erfolgreiche Integration bleibt eben meist unauffällig. Auffällig sind die sozialen Betriebsunfälle. Aber niemand käme auf den absurden Gedanken, aus einer Statistik der Verkehrsunfälle das Geheimnis des ruhig fließenden Verkehrs ableiten zu wollen.
http://www.bpb.de/apuz/32378/teilhabe-in-der-einwanderungsgesellschaft


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 14:34
Das "neue Deutschland" wird sich in der Zukunft nicht mehr durch Herkunft, Genetik und Abstammungsstrukturen definieren können. Deutschsein wird eine Chiffre sein für die Zugehörigkeit zu einem gemeinsamen Land.

Jeder fünfte Einwohner Deutschlands, darunter jedes dritte Kind unter sechs Jahren, hat einen Migrationshintergrund. In Ballungsräumen wie Frankfurt oder Berlin trifft dies bereits auf über 60 Prozent der Kinder zu, die dieses Jahr (2010) eingeschult wurden.

Die Frage also wer oder was Ausländer ist stellt sich also gar nicht mehr, die zeitgenössische Frage ist eher, wer oder was ist deutsch? Daran wird sich erfolgreiche Integration auch messen lassen müssen.
Die Idee, Deutschland neu zu denken, ist weder häretisch, noch führt sie dazu, dass das Land sich abschafft. Vielmehr reiht sich dieser Gedanke in vielfältige Visionen ein, die mit der Idee Deutschlands einhergehen: Deutschland war im kühnsten Moment seiner Entstehung eine politische Vision, eine politisch weltoffene Idee, die nicht an ethnische Herkunft und Exklusivität gebunden war. In der Debatte über Grundrechte in der Frankfurter Paulskirchenverfassung erklärte der Berliner Abgeordnete Wilhelm Jordan: "Jeder ist ein Deutscher, der auf dem deutschen Gebiet wohnt (...) die Nationalität ist nicht mehr bestimmt durch die Abstammung und die Sprache, sondern ganz einfach bestimmt durch den politischen Organismus, durch den Staat. Das Wort 'Deutschland' wird fortan ein politischer Begriff."[19] Die nationale Identität basierte nicht auf ethnischen oder kulturellen Merkmalen. Wie in Preußen auch, galt ein territorialer Bezugsrahmen: Die legitimen Einwohner Preußens waren deutsch-, polnisch-, litauisch-, sorbisch- oder französischsprechend. Es gab weder eine ethnische Konstruktion von Zugehörigkeit noch eine sprachliche Einheit, obwohl August Wilhelm von Schlegel und Johann Gottlieb Fichte den Versuch unternommen hatten, die Sprache als Kategorie natürlicher geistiger Vergemeinschaftung zu etablieren.[20] Auch Johann Gottfried Herder sah in der gemeinsamen Sprache die Möglichkeit, eine Gemeinschaft zu konstituieren, die der deutschen Nation eine Existenz jenseits der Schaffung eines staatlichen Rahmens ermöglichen sollte. Die deutsche Gemeinschaftsbildung sollte über eine gemeinsame Kultur erfolgen. Dieser Gedanke war zwar kulturell exklusiv, erlaubte aber eine über die Staatengrenze hinausgehende identitäre Verbundenheit mit späteren deutschsprachigen Nationen. Dennoch: Die Suche nach dem, was letztlich das Deutschsein definierte, kulminierte in rassischen und genetischen Definitionen und erschwerte somit den Zugang zu dieser Frage nachhaltig.

Die nicht zu greifende "deutsche Leitkultur" wird in Zeiten der gesellschaftlichen Verunsicherung durch Finanzkrise, Arbeitsplatzverlust und demografischen Wandel immer häufiger herbeigesehnt, das wenigstens eine identitäre Konstante darstellen könnte - als letzte vermeintlich stabile Ressource. Leider lässt sie sich in ihrer fundamentalen "Luftigkeit" nur greifen anhand der Markierung jener, die scheinbar nicht dazugehören. Wenn heutzutage schon Homo-Ehe und Patchwork-Familien in die deutsche Leitkultur integriert werden müssen, dann bitte nicht noch den Islam.
http://www.bpb.de/apuz/32367/neue-deutsche-postmigranten-und-bindungs-identitaeten-wer-gehoert-zum-neuen-deutschland


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 16:05
@kofi
man möge mich korrigieren wenn ich hier etwas falsch verstanden habe, aber wenn über ein drittel der wohnbevölkerung in deutschland türkischstämmig sein soll, reden wir hier von ca. 27 mio. menschen. wie geht das wenn das statistische bundesamt die anzahl der menschen mit migrationshintergrund im gesamten, also deutsche und ausländer zusammengenommen, auf rd. 16 mio. beziffert? nachzulesen hier auf seite 17

wenn sich dieser satz, der sich so liest, als würde er sich auf die gesamtbevölkerung in deutschland beziehen, doch nur auf mannheim bezieht, ist eine »sarrazynische« diskussion über demographie wohl hinfällig, weil die zahlen dafür nicht brauchbar sind, oder nicht?


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 16:18
grafisch würde sich das so darstellen

61647 1x2 orginal


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 17:00
@kiki1962
Yuuto schrieb:richtig so . .
Genau, was fällt denen ein ihre Meinungsfreiheit so auszunutzen. Man sollte sie alle bestrafen, wie Theo van Gogh!1!!


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F-117
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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 17:29
@kiki1962
Die Pro Bewegungen stören den Frieden, natürlich.
Aber nicht halb so viel wie die Salafisten.
Hab noch von keinem aus der Pro Bewegung gehört, dass diese Polizisten niedergestochen haben.
Aber dennoch wollen hier alle gegen die Pro Idioten demonstrieren, von welchen gar keine reelle Gefahr ausgeht.
Von Piere de Vogel und den Salafisten geht hingegen starkes Risiko aus (-> Siehe Verfassungsschutz Bericht) aber da meint niemand gegen demonstrieren zu müssen.


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Ur-Uhr
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06.05.2012 um 18:07
kofi schrieb:Bis 2050 meinen Bevölkerungsforscher werden die Anteile von migrantenstämmigen Menschen an der Einwohnerschaft in deutschen Städten auf bis zu 50% steigen.
Das kommt noch früher und einige deutsche Städte sind schon jetzt nah dran.
Pantao schrieb:Zudem ging die Provokation von den Pro NRW Deppen aus, anders kann man die Mitglieder dieser rechtsradikalen Vereinigung wohl nicht bezeichnen.
Pantao schrieb:
So? Bist du Mitglied bei Pro NRW? Diese Vereinigung ist rechtsradikal. Sie hat bewusst provoziert und dies alles mit zu verantworten. Ausgegangen ist die Provokation nicht von den Salafisten!
Schon schwach wenn man Angriffe auf Polizisten damit rechtfertigt, dass Gruppen mit anderen Ansichten in einer Demokratie ihre Meinung demonstrieren.

Wer provoziert ist halt auch immer relativ!
kiki1962 schrieb:Der Zentralrat der Muslime reagiert auf die gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der rechtsextremen Partei Pro NRW. Gegenüber der WAZ Mediengruppe sagte der Vorsitzende des Verbandes, man werde Strafanzeige gegen Pro NRW stellen - wegen Volksverhetzung und Störung der Religionsausübung.
^^ Eine nicht anders zu erwartende Reaktion!
Bleibt die Frage ob man sich nicht erstmal um eigene Angelegenheiten kümmern sollte!


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Pantao
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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 18:15
Ur-Uhr schrieb:Schon schwach wenn man Angriffe auf Polizisten damit rechtfertigt, dass Gruppen mit anderen Ansichten in einer Demokratie ihre Meinung demonstrieren.

Wer provoziert ist halt auch immer relativ!
Ich finde es bedenklich, dass du hier trotz meiner Distanzierung von der Gewalt der Salafisten und dem ausdrücklichen Hinweis, dass dies nicht zu rechtfertigen ist, mir dies dennoch unterstellst.

Pro NRW hat hier bewusst provoziert und war sich vollkommen darüber im Klaren, dass die Situation eskalieren würde. Auch in einer Demokratie gelten gewissen Regeln bei Demonstrationen. Das was wir hier erlebt haben, hat nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun, weder von Seiten der Salafisten, noch von Seiten Pro NRWs, sondern ist ein Versuch der Untergrabung des demokratischen Rechtsstaates.


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Sarrazin: Hart aber fair?

06.05.2012 um 21:15
Pantao schrieb:Das was wir hier erlebt haben, hat nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun, weder von Seiten der Salafisten, noch von Seiten Pro NRWs, sondern ist ein Versuch der Untergrabung des demokratischen Rechtsstaates.
Solches kenne ich nur von Salafisten.


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