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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

2.073 Beiträge, Schlüsselwörter: Ausländer, Integration, Deutsche, Immigranten
Since1453
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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

15.11.2009 um 21:54
aber einen schönen schwarzen türkischen Tee bitte.


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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

15.11.2009 um 21:54
Ich trinke gerade meinen, ohne Witz. :)

PS: Mit dir trinke ich immer einen. :) @kiki1962


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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

15.11.2009 um 21:55
@kiki1962

Hab nie was anderes gesagt. ;)


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15.11.2009 um 21:56
@Since1453
@Can
ich bin dabei - :D und ich trinke, was ihr mir eingießt


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SamuelDavid2
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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

15.11.2009 um 21:58
@kiki1962

Ich gieße uns dann herlichen Kaktusblütentee mit Verbene und Zitronengras aus Israel ein. Wahrlich, ein Genuss sondergleichen


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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

15.11.2009 um 22:01
@SamuelDavid2
so einen ähnlichen habe ich auch schon mal getrunken, als ich beim "baumfest" in der jüdischen gemeinde war . .. .

also machen wir eine teeverkostung --


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SamuelDavid2
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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

17.11.2009 um 10:01
Gerne würde ich dazu tendieren zu sagen, dass eine Hilfe darin bestehen könnte dass man sich eines ausländischen oder eines Kindes mit Migrationshintergrund annimmt. So in der Art von Onkel und Tante, die sich 2-3 Mal in der Woche mit dem Kind treffen und ihm die Kultur hier näher bringen und dabei dem Kind ein besseres Sprachverständnis beibringen, indem sie auch ruhig mal etwas mit dem Kind lernen.
So würde das Kind aus der kultutrellen Isolation der Eltern kommen, einen besseren Zugang zu den Deutschen finden, die hier allgemeine Kultur besser kennen- und verstehen lernen und gleichzeitig würde sich so etwas wie eine Freundschaft zwischen den Eltern und dem "Patenonkel" und der "Patentante" aufbauen.

So gerne ich so etwas auch sagen würde, so sehr bin ich aber auch in der Realität verhaftet und weiß, dass es da zu viele Vorbehalte gibt. Und diese Vorbehalte sind auf der Seite der "Kulturimopteure" wesentlich größer als auf der deutschen Seite.
Das sieht man schon daran dass die Kinder aus dem Hause, in dem das Pflegen der originären Kultur zwar Bestandteil des Lebens ist aber nicht zur Hauptaufgabe des Lebens gemacht wird, einen besseren Zugang zu Deutschen haben und gegenseitige Besuche und gemeinsame Feiern weniger ein Problem darstellen.

Und wenn es halt Menschen gibt die, wie hier welche schrieben, ihren Kindern lieber nur türkisch beibringen, dann grenzen sie diese Kinder aus. Diese Kinder können sich nur mit Türken unterhalten und verstehen die Mehrheit der Bevölkerung in ihren Kinderjahren nicht. Dies gibt den Kindern automatisch das Gefühl dass sie anders sind und dies kann schwere psychische Folgen haben. Und wenns sie dann in den Kindergarten kommen, ist die Gefahr der Ablehnung durch die anderen Kinder groß da sie sich nicht mit dem Kind unterhalten können. Kinder lehnen die anderen dann aber nicht aus Bösartigkeit ab, sondern einfach weil keine vernünftige Kommunikation mit ihnen möglich ist.
Ja, es kann auch anders stattfinden aber die von mir beschriebene Situation dürfte eher den Regelfall widerspiegeln.
Und ob die sprachlichen Defizite anständig bis zur Einschulung aufgeholt werden können, ist auch mehr als fraglich. Und es reicht nicht in der Schule sich einfach (!) irgendwie auf deutsch verständigen zu können, dort muss man schon ein ausgeprägtes Text-Leseverständnis aufweisen können, um die erforderten Aufgaben lösen zu können.

Somit bleibt für mich festzuhalten dass Eltern, die ihre Kinder absichtlich (!) nur in der türkischen Sprache lehren, völlig verantwortungslos handeln und ich würde solchen Eltern, wenn die Absichtlichkeit nachweisbar ist, mit den vollen Kosten der Fördermaßnahmen belegen und gleichzeitig prüfen lassen, ob solche Eltern überhaupt im Wohle des Kindes handeln und notfalls das Kind aus der Familie holen lassen.


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Puschelhasi
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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

17.11.2009 um 16:25
Also zuerstmal sollten wir uns als Einheimische auf Augenhöhe in der islamischen Religion weiterbilden, denn sonst können wir auch nicht begreifen, wie die zu integrierenden denken und fühlen.

Dann wäre natürlich die Nachbarschaftliche hilfe und Hflichkeit schonmal ein guter Fortschritt.

Eine grosse Hürde ist denke ich die soziale Pflichtdroge Alkohol, ohne die in Deutschland kaum eine soziale Bindung zu Stande kommt, da müssten wir als Einheimische dann vll mal das Begrüssungsschnäpschen zu hause lassen.


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17.11.2009 um 16:50
@SamuelDavid2
ich erlebe gerade ein zwei kindergärten, einmal großstadt und einmal winzige kleinstadt,
wo es überhaupt keine schwierigkeiten mit der integration der kinder im kindergarten gibt

alle kinder kamen mit 3 -4 jahren in den kindergarten - die erzieherinnen haben gleich nach der anmeldung der kinder die eltern zum elternstammtisch eingeladen - was anfänglich schwer war, denn die vorbehalte waren groß - die erzieherinnen packten es prima diese familien mitzunehmen - - und als die kinder das erste mal in den kindergarten kamen gab es sofort ein neues begrüßungritual: guten morgen in den verschiedensten sprachen - - :D

es kommt wirklich darauf an, wie das "eingeläutet" wird - es gab austausch über lebensweisen beim stammtisch - und wie gesagt: die erzieherinnen waren im vorfeld schon emsig dabei sensibel eltern auf die neuen kinder einzustimmen

und diese kinder werden zu kindergeburtstagen eingeladen, rüber und nüber . . . also es kann auch anders gehen . . .. man muss es nur wollen

ich weiß nicht, warum hier auch immer die türkischen mitbürger so ins blickfeld geraten - hier leben noch andere nationen - und das ist nicht nur ein deutsch-türkischen problem - sondern das betrifft auch andere nationen . . .


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17.11.2009 um 16:51
Puschelhasi schrieb:Eine grosse Hürde ist denke ich die soziale Pflichtdroge Alkohol, ohne die in Deutschland kaum eine soziale Bindung zu Stande kommt, da müssten wir als Einheimische dann vll mal das Begrüssungsschnäpschen zu hause lassen.
Kulturbedingte Begrüssungstraditionen sollte der Einheimische nicht zu Gunsten eines Gastes aufgeben, sondern im Gegenteil den Gast dahingehend bewirten, dass er sich willkommen fühlt. Sofern ein Schnaps dazu gehört, sollte der Gast nun nicht das Empfinden bekommen, er würde nicht gleich behandelt mit anderen Gästen. Der gast mus sich ja nun nicht gleich besaufen.

In meiner Heimat bewirtet man jeden Gast mit dem Nationalgetränk. So gehört sich das.


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17.11.2009 um 16:53
kiki1962 schrieb:es kommt wirklich darauf an, wie das "eingeläutet" wird - es gab austausch über lebensweisen beim stammtisch
Das ist überall auf der Welt so. Warum das in Deutschland immer missverstanden oder als kritisch diskutiert wird, wundert mich.
@kiki1962


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17.11.2009 um 16:54
@Puschelhasi

Also zuerstmal sollten wir uns als Einheimische auf Augenhöhe in der islamischen Religion weiterbilden, denn sonst können wir auch nicht begreifen, wie die zu integrierenden denken und fühlen.


Das ist meiner Ansicht nach das Problem. Denn deren Denken und Fühlen ist nun mal sehr von Religion geprägt und für unsere Gesellschaft anscheinend zu sehr davon geprägt. Ich weiß, dass es in diesem Thread um die Beiträge der "Einheimischen" gehen soll, aber eine "Weiterbildung" in der islamischen Religion ist nicht hinnehmbar. Außerdem wird dabei der Religion mal wieder ein zu großer Stellenwert beigemessen. Integration gelingt durch soziale Errungenschaften, nicht durch religiöse.


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17.11.2009 um 16:56
SamuelDavid2 schrieb:notfalls das Kind aus der Familie holen lassen.
Das wäre nun wirklich übertrieben @SamuelDavid2
Das Kind gehört in seine Familie, dagegen spricht nichts. Jedoch ob die Familie im richtigen Land lebt, könnte man diskutieren.


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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

17.11.2009 um 16:57
Jero schrieb:Integration gelingt durch soziale Errungenschaften, nicht durch religiöse.
Wie wahr @Jero


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Puschelhasi
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Wie sollen "Einheimische" bei der Integration helfen?

17.11.2009 um 17:19
@Jero

"Zu sehr von Religion geprägt" ist eine verurteilende Einlassung, die dem Integrationsgedanken völlig zuwider läuft. Umdiese Kulturen verstehen zu können muss man sich neutral wenn nicht sogar kontinuierlich positiv mit dem Islam befassen, allein schon um die propagandistisch und traditionell tiefsitzenden Voruteile und falschen negativen Emotionen unsererseits zu korrigieren.

@pprubens
Biete einem Muslim einen Schnaps an, obwohl du weisst das er Muslim ist und du hast schon mal massiv ins Fettnäppchen getreten. Das hat nichts mit Integrationshilfe zu tun.


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17.11.2009 um 17:28
@Puschelhasi
Ich halte es für wichtig einen Muslim genau so zu behandeln wie jeden anderen Gast. Ablehnen des Getränks wird in Deutschland nicht mit dem Tode geahndet.


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Puschelhasi
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17.11.2009 um 17:30
@pprubens

du hast das Thema immer noch nicht begriffen, was? Wenn du positiv auf zu integrierende zugehen möchtest, dann solltest du zumindest soviel Takt an den Tag legen, nicht etwas anzubieten, was nach der Religion des zu Integrierenden verpöhnt ist.


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17.11.2009 um 17:31
@pprubens
aber genau das ist das problem : es tun sich alle schwer - als wäre das nicht menschen - ich habe schon ganz kuriose hilfsangebote gehört die starteten so: - sie verstehen deutsch ? und einige versuchen dann in einem merkwürdigen geplapper sich verständlich zu machen . ..

ist das echt nur in deutschland so blöd???

@Puschelhasi


übrigens: der eltern-stammtisch im kindergarten hat nichts mit alkoholtrinken zu tun, sondern dort treffen sich eltern und tauschen sich aus oder bereite das nächste fest vor usw . . .


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17.11.2009 um 17:33
@Puschelhasi
Betonköpfe gibt es überall.

@kiki1962
Scheinbar ja, scheinbar ist das echt nur in Deutschland so blöd. Kann man hier nachlesen.


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17.11.2009 um 17:34
@Puschelhasi

Wenn du mich zitierst, dann auch richtig ;)

Ich habe geschrieben, dass das Denken und Fühlen dieser Menschen sehr von Religion geprägt ist. Das kann keiner leugnen und ist ja auch nicht negativ betont.

Aber gleichzeitig bin ich der Meinung, dass deren Denken und Fühlen für "unsere" Gesellschaft, in der die Religion nun mal kein großen Stellenwert hat, zu sehr von dieser beinflusst wird, was widerum sehr hinderlich ist.

Du sagst selbst richtig, dass man mit dem Thema Religion neutral umgehen soll, ich gehe jedoch eine extreme Stufe weiter und sage, dass man das Thema Religion ganz untern Tisch schieben und in den Prozess der Integration erst garnicht einfließen lassen soll. Denn die Religion ist nun mal das, was immer noch einen Keil voller Skepsis zwischen "Einheimischen" und "Migranten" treibt.

Zudem kann man nicht leugnen, dass es im Islam fragwürdige Bestimmungen gibt, selbst wenn oft behauptet wird, dass diese im falschen Kontext verstanden werden. Das mag ja sein von mir aus, dennoch ist das Image des Islams beschädigt und zu fordern, dass sich "Einheimischen" ausgiebig mit dieser Religion beschäftigen sollten, ist Zeitverschwendung.

Schauen wir nicht auf die Religion, die kann jeder Zuhause in seinen Vier Wänden ausüben. Versuchen wir, das die soziale Situation zu verbessern.


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