lilit
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Ne, ich schau mir nur an was in Idlib grad passiert...lilit schrieb:Hast du rosa Kreide gegessen?
Ich meine den, der über die Geheimarmeen der Nato promiviert hat.Ach echt ? Auf Basis eines gefälschten Buches vom kgb!
Die Geschehnisse haben dich schon lange eingeholt .lilit schrieb: Die sind selbst gespalten. Die müssten mit Sponsoren wie Türkei klarkommen plus mit ex-Nusra, also JFS;
beides zusammen ist unmöglich,
@canalescanales schrieb:Machtkämpfe zwischen den moderateren Gruppen und den Gruppen um die ehemalige Nusrafront.
Analyst Charles Lister, author of the book The Syrian Jihad, says the current fighting will have “irreversible consequences.”http://www.voanews.com/a/syria-rebel-infighting/3691891.html
He points to a statement issued by the Syrian Islamic Council, an Istanbul-based religious body that has considerable sway with rebel groups. Tuesday, the council issued a fatwa against Jabhat Fateh al-Sham, dubbing it heretical and calling on all rebels to fight the jihadist group.
Both sides of the rebel civil war push a hardcore Islamist agenda far away from any kind of democracy.http://www.globalresearch.ca/rebel-civil-war-blazing-in-syrias-idlib/5570776
So, in general, the only difference between them is that Jabhat Fatah al-Sham is described as a terrorist group on the international level for its links with al-Qaeda.
Zweifel an Durchsetzunghttp://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/in-astana-beginnen-die-gespraeche-ueber-syrien-14727104.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
Ein Unterschied zu vergangenen Gesprächen ist etwa, dass auf Seiten der Assad-Gegner mehr Rebellenvertreter mitreden, die den Ausgang der Gespräche direkt zu spüren bekommen. Mittelsmänner Moskaus, so berichtet es ein Beobachter in der syrischen Hauptstadt Damaskus, hätten sich wohlwollend über deren Kompromissbereitschaft geäußert. Demnach sollen die Oppositionsführer, die ihren Kampf vor allem von türkischen Hotels aus führten, wegen des geringeren Leidensdruckes deutlich sperrigere Gesprächspartner sein als die Militärkommandeure.
Vor allem Islamisten in Verhandlungsgruppehttp://www.tagesschau.de/ausland/syrien-konferenz-astana-101.html
Für die bewaffnete Opposition nehmen mehr als ein Dutzend Vertreter von Milizen und Milizen-Bündnissen an den Verhandlungen. Viele von ihnen sind islamistisch orientiert. Ihr Chefunterhändler ist Mohammed Alloush, einer der führenden Köpfe der "Jaish al Islam". Diese "Armee des Islam" hatte sich ursprünglich gegen Demokratie und für die Gründung eines islamischen Staates in Syrien ausgesprochen. Mittlerweile sagt Alloush, eines Tages werde das gesamte syrische Volk über seine politische Zukunft bestimmen. Der IS und die ehemalige Nusra-Front, zwei Terrororganisationen, sind von dem Waffenstillstand ausgenommen und auch in Astana nicht dabei.
Wichtige politische Entscheidungen sind in Astana nicht zu erwarten - das sagt auch Burhan Ghalioun, ein Vertreter der politischen syrischen Opposition: "Die Astana Verhandlungen werden sich auf die militärischen Angelegenheiten beschränken, damit die Gegner über den Waffenstillstand verhandeln. Die weiteren Verhandlungen werden dann nach Genf zurückkehren."
In Kasachstan haben die beiden syrischen Kriegsparteien wieder das übliche Spektakel geboten: Sie weigerten sich strikt, von Angesicht zu Angesicht miteinander zu reden und beschimpften einander. Das substantielle Geschehen in Astana lief ab zwischen Russland, der Türkei und dem Iran, den drei Initiatoren der Konferenz. Amerika, Europa und China waren nur Zaungäste.http://www.fr-online.de/syrien/syrien-syriens-neue-koordinaten,24136514,35109708.html
Weisst du von welchen Kompromissen wir hier sprechen oder steht das erstmal nur im Raum ?lilit schrieb: hätten sich wohlwollend über deren Kompromissbereitschaft geäußert.
Moskau übernimmt in Syrien-Diplomatie Rolle des "Garanten"http://derstandard.at/2000051520617/Moskau-gibt-in-Syrien-Diplomatie-Rolle-des-Garanten
Rebellen akzeptieren Russland als Vermittler – Türkei und Iran als Interessenvertreter der Kriegsparteien
..
Den Satz, der das erhellt, hat Mohammed Alloush, der Chef der Rebellendelegation, in Astana formuliert: "Die Russen haben das Stadium, in dem sie eine kämpfende Partei waren, hinter sich gelassen und bemühen sich jetzt, zum Garanten zu werden. Aber sie treffen auf eine Menge Widerstand vonseiten der Hisbollah, des Iran und des Regimes."
..
Aber obwohl die Türkei bestimmt mehr Gewicht bei den Rebellen hat als die USA, die sich vor einem Jahr mit Russland um einen Waffenstillstand bemühten, sind die Probleme seitdem im Grunde genommen die gleichen geblieben: Auch heute geht es darum, "Terroristen" von "moderaten" Rebellen zu trennen,
solchen, die bei der Neuordnung Syriens mit am Tisch sitzen sollen (auch wenn sie teilweise Islamisten sind).
Der "Islamische Staat" und die Jabhat Fatah al-Sham – Fatah-Front, früher hieß sie Nusra-Front und war ganz offen mit Al-Kaida verbündet – sind ja aus jeder Waffenruhe-Regelung ausgeschlossen. Die Fatah-Front bleibt weiter sehr stark, seit Jahresbeginn war sie Ziel massiver Luftangriffe der USA. Dass sich andere Rebellengruppen von ihr massiv abzusetzen beginnen, war jedoch bisher nicht zu beobachten: Beobachter meinen, das würden sie erst machen, wenn auf der anderen Seite die Iran-abhängigen Milizen aus dem syrischen Kriegstheater verschwänden.
Vielleicht tut sich aber jetzt doch etwas: Die Fatah-Front begann am Dienstag mit massiven Angriffen auf andere Rebellen in der Nähe von Idlib und in der Provinz Aleppo. Die Spannungen in den dortigen Rebellenhochburgen haben sich seit dem Sieg des Regimes in Ostaleppo erhöht
– und die Fatah-Front ist natürlich nicht erfreut, dass Teile der Freien Syrischen Armee – der Oberbegriff für die Rebellen – nun nach Astana gegangen sind.
Die Fatah-Front griff jedoch auch die Ahrar al-Sham an, eine Gruppe, die nicht in Astana war. Weitere Kämpfe gab es zwischen der Jund al-Aqsa und sowohl der Fatah-Front als auch der Ahrar al-Sham. Die Jund al-Aqsa wird als IS-Frontorganisation eingestuft -
Ja, sowas wird eingeladen, Kurdenkämpfer u. so bleiben aussen vor.Jedimindtricks schrieb:Dein "kumpel" allousch war auch am mitverhandeln,wa.
Die Delegationen der Türkei und der bewaffneten Opposition bei den Friedensgesprächen zum Krieg in Syrien in Astana sind dagegen aufgetreten, dass das Land ein säkularer Staat bleibt.
Ach was, dassiehstDuvielzuschwarz! Frag' mal @canales . Der wird Dir das mit der Zukunft in Syrien und der moderaten Rebellen-Gruppe Ahrar Al-Sham als ein Sturmgeschütz der Demokratie genau erläutern. :)lilit schrieb:Bleibt Syrien kein säkularer Staat, gibts genauso wenig Chancen für Oppositionen wie unter Regime, wenn nicht weniger.
Und letztere sind auch ganz klar zahlenmäßig in der Minderheit.lilit schrieb:Heillos zerstritten, Exilopposition für Bewaffnung von Rebellen, innersyrische Opposition für Übergangsregierung,
erstere hat viele Unterstützer, letztere hatte keine.