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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

2.628 Beiträge, Schlüsselwörter: Reform, Kosovo, Organspende, Spende, Ausweis, Organ

Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 09:50
Sofern Spahns Idee durchkommt:

Wie hoch belaufen sich eigentlich die Kosten für eine Organentnahme und wie werden diese weiterberechnet?
Zahlen die Kassen für das Organ oder nur den reinen "Arbeits- und Transportaufwand" ?
Wer verdient an einem Organ wieviel?


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 10:02
@Gwyddion

vielleicht kannst du mit diesem Artikel bezüglich deiner Frage was anfangen.

https://vera-lengsfeld.de/2019/04/02/organentnahme-bei-hirntod-ein-milliardenschwerer-megamarkt/

Wer wieviel genau daran verdient - kann man nicht sagen - die Bevölkerung soll schließlich dumm gehalten werden!


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 10:23
@LaDaya

Danke. Der Artikel war erhellend.
Es gibt einen "Organmarkt" der natürlich auch Gewinne erwirtschaftet, erwirtschaften soll.
Dies bringt mich zum nachdenken. Dort wo Gewinne gewittert werden, ist natürlich der Mißbrauch immer gegeben.

Mal sehen ob es nicht irgendwann Fälle gibt, in denen die Angehörigen auch dazu verdienen können, indem sie ihre Einwilligung zur Entnahme geben.

Zudem scheint noch nicht ausreichend geklärt ( lt. Artikel ), ob Hirntod schon generell den Tod bedeutet.
Und Thema dürfte auch sein, das viele unnötige Operationen stattfinden. Dem sollte ich auch schon ausgesetzt werden, wenn auch nur
im Bereich des Fußes. Aber es läuft sich noch ganz gut. :)

Für mich ist Spahns Idee ähnlich der GEZ. Eine Zwangsabgabe.
Zudem eine Steilvorlage für gewinnorientierte Organisationen und/oder einzelne handelnde Personen.
Nur gut das man sich dem auch verweigern kann mit der Widerspruchslösung.


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 10:33
@Gwyddion
@LaDaya
LaDaya schrieb:Wer wieviel genau daran verdient - kann man nicht sagen - die Bevölkerung soll schließlich dumm gehalten werden!
Es hat mich eine Googlesuche gekostet. Zwei Minuten.

http://www.ruhr-uni-bochum.de/chirurgie-kk-bochum/pressespiegel/2012.08.08%20RP%20-%20So%20teuer%20ist%20eine%20Transpla...


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 10:39
LaDaya schrieb:"In einer ersten Ausbaustufe soll der Eintrag in einer Arztpraxis möglich sein. Später ist ein Zugriff über das Smartphone geplant. Der Eintrag kann jederzeit ohne Begründung geändert werden."
LaDaya schrieb:Ich lasse mich nicht in das Register eintragen.
Der Widerspruch liegt bei mit schon in der Schreibtischschublade.
Weitere Kopien werden wenn das Gesetz so kommt an die Angehörigen verteilt.
Deine Angehörigen sollen also an Deinem Sterbebett erstmal den Papierkram erledigen, weil es Dir Spaß macht, vollkommen sinnlosen zivilen Ungehorsam zu zeigen, der gar keiner ist.
LaDaya schrieb:Das ein Eintrag in das Register (zunächst) nur vom/durch den Hausarzt bewirkt werden kann spricht Bände.
Du hast doch sicher einen Hausarzt, der Allgemeinmediziner und Heilpraktiker ist und dem Du auch in anderen Dingen vertraust? Oder gehst Du davon aus, das alle Hausärzte unbedingt alle Patienten zur Organspende überreden wollen?
LaDaya schrieb:Bei sämtlichen Behörden kann man Widersprüche einreichen ohne einen unbeteiligten dritten (hier der Hausarzt).
Deshalb ist ja auch geplant, dass man sich selbst im Register ein- oder austragen kann. Nur muss sowas erstmal aufgebaut werden, das programmiert sich nicht von alleine.
LaDaya schrieb:Die Idee dahinter ist scheinbar: dass es sich dann viele nicht trauen werden sich gegen die Organentnahme auszusprechen, es wird somit sozialer Druck aufgebaut.
Aber wolltest Du nicht größtmöglichen sozialen Druck aufbauen, damit alle widersprechen, und erklärst Du nicht alle Mediziner, die sich mit Transplantationen befassen, zu Unmenschen?
So wie hier in Deiner unnachahmlich
sachlich
en Art, so ganz ohne
Geifer
:
LaDaya schrieb:die Organgeilen
LaDaya schrieb:die Ausschlachtungsmaschinerie in Gang setzen
LaDaya schrieb:aus datenschutzrechtlicher Sicht als rechtswidrig
Du kannst also Deinen Willen allen Angehörigen schriftlich geben und selbst einen für alle möglichst leicht lesbaren Ausweis als Nicht-Spender bei Dir tragen - aber ein Eintrag in einem Register wäre datenschutzrechtlich rechtswidrig? Obwohl der nur Leuten zugänglich wäre, die es tatsächlich anginge?
LaDaya schrieb:Den Vorteil meiner Vorgehensweise sehe ich darin: dass die Organgeilen nach Einsicht in das Spenderregister die Ausschlachtungsmaschinerie in Gang setzen werden (unverzüglich Meldung). Doch dann die herbe Entäuschung eintrit wenn die Angehörigen meinen Widerspruch vorzeigen. Vorsichtshalber sollen meine Angehörigen auch kontrollieren ob an mir noch alles dran ist wenn ich mit dem Bestatter das Krankenhaus verlassen haben.
Du kannst also noch Dein privates Ätsch ausleben, und Deine Angehörigen dürfen, was von Dir übrig ist (meist erleiden Unfallopfer einen Hirntod und andere, die ihn durch Krankheit erleiden, kommen größtenteils als Organspender nicht in Frage) genau untersuchen, ob alles dran ist, was vom Unfall übrig war.
Ja, das werden die sicher gerne tun.
LaDaya schrieb:Somit bedanke ich mich angemessen für dieses unanständige ( die Menschenwürde missachtende) Gesetz - und zeige denen die lange Nase.
LaDaya schrieb:Die Bürger sind manchmal nicht ganz so dumm wie unsere Politiker immer annehmen/ gerne hätten.
Gestern hieß es hier noch, die Bürger wären zu dumm und eingeschüchtert, um zu widersprechen... und Du warst es, die bis gestern Abend das Gesetz noch nicht verstanden hatte.
Und leider geht das jetzt glich so weiter:
LaDaya schrieb:Wer wieviel genau daran verdient - kann man nicht sagen - die Bevölkerung soll schließlich dumm gehalten werden!
http://www.igfd.org/?q=kosten+nierentransplantation


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 11:08
@FF

warum verdrehst du immer die Tatsachen?
fehlen dir die Argumente wenn du die Tatsachen nicht verdrehen kannst?

Jetzt nochmal extra für dich damit du es vielleicht verstehst: dem Hausarzt geht es rein gar nichts an, ob jemand Organspender ist oder nicht. Dem Hausarzt geht es genauso wenig an wie . z. B. der Putzfrau oder den Nachbarn. Niemanden hat es zu interessieren außer im Falle eines Falles den Arzt - weil nix mit Organe.
Es stellt eine eklatanten Datenschutzverstoss dar, wenn es nur diesen Weg gibt sich der Organentnahme zu entziehen.

Warum kann man sich nicht direkt an das Register wenden? Es sind ja noch ein paar Wochen bis das Gesetz kommt - da wird es doch wohl möglich sein ein simples Register ins Leben zu rufen - in den sich jeder direkt ( per Einschreiben oder E - Mail ) eintragen kann.
Es ist mehr als offensichtlich was mit dieser Erschwerung beabsichtig wird!

Ansonsten kannst du die Fakten verdrehen und absichtlich missverstehen wie du willst.
Jeder kann sich selbst von der Vorgehensweise - wie kommt man an die Organe der Bürger ran - der "Eliten" sein Bild machen.


Ich hoffe die Spendenbreitschaft der wirklich Freiwilligen geht aufgrund der Gesetzesänderung ebenso wie in 7 anderen Ländern zurück und dann wollen wir mal sehen was sich unsere oberschlauen "Eliten" einfallen lassen - um an die Organe der Bürger zu kommen.

Überwiegender Zweck ist meiner Meinung nach: die Profitmaximierung der mittelerweile privtisierten Kliniken und Pharmaindustrie auf Kosten der gesetzlich Krankenversicherten. Wird nicht immer gejammert, dass die Krankenkassenbeiträge steigen und steigen?

Die Bundesregierung hat schon mehrfach bewiesen, dass es nur noch auf wirtschaftliche Intressen ankommen (Merkel: marktkonforme Demokratie). Die Menschenwürde ihrer ist denen sowas von egal ....


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20.04.2019 um 11:09
@LaDaya
Laut Krankenkassenangaben kostet zum Beispiel eine Nierentransplantation im Durchschnitt zwischen 50.000 und 65.000 Euro. Die anschließende Nachsorge liegt bei zirka 6.000 bis 12.500 Euro pro Jahr.
http://www.vitanet.de/organspende/kosten
Die durchschnittliche Funktionszeit einer transplantierten Niere liegt bei etwa neun Jahren, es gibt aber auch Nieren, die nach 20 oder mehr Jahren noch eine gute Funktion aufweisen. Die Überlebenszeiten der transplantierten Patienten sind heute deutlich größer als die der Dialysepatienten.
Natürlich hätte dieses junge Mädchen der Allgemeinheit solche Kosten nicht zumuten dürfen:
http://www.transplantation-verstehen.de/erfahrungsberichte/niere/theresa-t/
Und die Familie dieses Mannes würde sicher auch ohne sein Einkommen, das er dank wieder hergestellter Arbeitsfähigkeit erarbeiten kann, auskommen:
http://www.transplantation-verstehen.de/erfahrungsberichte/niere/carsten-w/

Von dem Wert des menschlichen Lebens mal ganz abgesehen...

Die wirklich Kasse machen, scheinen die Pharmafirmen mit den Nachsorge-Medikamenten zu sein.
Da sowas wegen der exorbitanten Kosten aber nicht von staatlichen Instituten bis zur Einsatzreife entwickelt wird und man schlecht die Patente enteignen kann, muss man die Gewinne den Firmen überlassen, die die Forschung dazu auch finanziert haben.
Allerdings kann der Staat, wenn die Kosten explodieren, mit den Firmen andere Konditionen aushandeln.

Mir persönlich ist aber lieber, die Krankenkassen bezahlen die sauteure MS-Therapie meiner Nichte oder Transplantationen und alle Folgekosten, als dass Geld für homöopathische Mittel oder Werbung rausgeworfen wird.
https://www.tagesspiegel.de/politik/kritik-an-gesetzlichen-krankenkassen-geld-fuer-globuli-aber-nicht-fuer-brillen/22841...


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20.04.2019 um 11:09
@LaDaya
Laut Krankenkassenangaben kostet zum Beispiel eine Nierentransplantation im Durchschnitt zwischen 50.000 und 65.000 Euro. Die anschließende Nachsorge liegt bei zirka 6.000 bis 12.500 Euro pro Jahr.
http://www.vitanet.de/organspende/kosten
Die durchschnittliche Funktionszeit einer transplantierten Niere liegt bei etwa neun Jahren, es gibt aber auch Nieren, die nach 20 oder mehr Jahren noch eine gute Funktion aufweisen. Die Überlebenszeiten der transplantierten Patienten sind heute deutlich größer als die der Dialysepatienten.
Natürlich hätte dieses junge Mädchen der Allgemeinheit solche Kosten nicht zumuten dürfen:
http://www.transplantation-verstehen.de/erfahrungsberichte/niere/theresa-t/
Und die Familie dieses Mannes würde sicher auch ohne sein Einkommen, das er dank wieder hergestellter Arbeitsfähigkeit erarbeiten kann, auskommen:
http://www.transplantation-verstehen.de/erfahrungsberichte/niere/carsten-w/

Von dem Wert des menschlichen Lebens mal ganz abgesehen...

Die wirklich Kasse machen, scheinen die Pharmafirmen mit den Nachsorge-Medikamenten zu sein.
Da sowas wegen der exorbitanten Kosten aber nicht von staatlichen Instituten bis zur Einsatzreife entwickelt wird und man schlecht die Patente enteignen kann, muss man die Gewinne den Firmen überlassen, die die Forschung dazu auch finanziert haben.
Allerdings kann der Staat, wenn die Kosten explodieren, mit den Firmen andere Konditionen aushandeln.

Mir persönlich ist aber lieber, die Krankenkassen bezahlen die sauteure MS-Therapie meiner Nichte oder Transplantationen und alle Folgekosten, als dass Geld für homöopathische Mittel oder Werbung rausgeworfen wird.
https://www.tagesspiegel.de/politik/kritik-an-gesetzlichen-krankenkassen-geld-fuer-globuli-aber-nicht-fuer-brillen/22841...


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 11:37
Und nochmal zum Vergleich: Eine Dialyse kostet im Jahr um 40.000 Euro.
LaDaya schrieb:fehlen dir die Argumente
:D Nein, wirklich nicht.
Und ich habe nichts verdreht oder bitte zitiere doch, was Du meinst.
LaDaya schrieb:Es stellt eine eklatanten Datenschutzverstoss dar, wenn es nur diesen Weg gibt sich der Organentnahme zu entziehen.
Es gibt aber doch nicht nur den einen Weg... und dieser gilt nur, bis das Register neu eingerichtet wurde.
LaDaya schrieb:Jetzt nochmal extra für dich damit du es vielleicht verstehst:

Vielleicht solltest Du Dich nicht immer gar so weit aus dem Fenster lehnen, denn bislang warst eher Du es, die die Grundlagen der Diskusssion noch nicht verstanden hatte.
LaDaya schrieb: (...)dem Hausarzt geht es rein gar nichts an, ob jemand Organspender ist oder nicht. Dem Hausarzt geht es genauso wenig an wie . z. B. der Putzfrau oder den Nachbarn. Niemanden hat es zu interessieren außer im Falle eines Falles den Arzt - weil nix mit Organe.
Es stellt eine eklatanten Datenschutzverstoss dar, wenn es nur diesen Weg gibt sich der Organentnahme zu entziehen.
Darum musst Du es ja auch nicht über den Arzt regeln, sondern kannst es schriftlich und bei Verwandten festhalten, so wie bisher.
LaDaya schrieb:Warum kann man sich nicht direkt an das Register wenden?
(...)
Es sind ja noch ein paar Wochen bis das Gesetz kommt - da wird es doch wohl möglich sein ein simples Register ins Leben zu rufen - in den sich jeder direkt ( per Einschreiben oder E - Mail ) eintragen kann.
Herrgottnochmal... weil es noch nicht so eingerichtet wurde, dass es für die Öffentlichkeit nutzbar ist, ohne dass jemand z.B. den Namen des Nachbarn oder Angehörigen ein- oder austragen kann!
Du bist doch so scharf auf Datenschutz, aber so ein Register kann man mal schnell ins Netz stellen?
LaDaya schrieb:Es ist mehr als offensichtlich was mit dieser Erschwerung beabsichtig wird!
LaDaya schrieb:Jeder kann sich selbst von der Vorgehensweise - wie kommt man an die Organe der Bürger ran - der "Eliten" sein Bild machen.
Und wer erhält Deiner Meinung nach die Organe... nur die "Eliten" oder eigentlich jeder, der auf der Empfängerliste steht, also alle Versicherten?
LaDaya schrieb:dann wollen wir mal sehen was sich unsere oberschlauen "Eliten" einfallen lassen - um an die Organe der Bürger zu kommen.
Da Du sie für so skrupellos hältst, könnten die sich doch vermutlich längst bedienen, oder nicht?
LaDaya schrieb:Überwiegender Zweck ist meiner Meinung nach: die Profitmaximierung der mittelerweile privtisierten Kliniken und Pharmaindustrie auf Kosten der gesetzlich Krankenversicherten. Wird nicht immer gejammert, dass die Krankenkassenbeiträge steigen und steigen?
Stimmt, und dass dabei nebenher Leuten das Leben gerettet oder erleichtert wird, das hat keinerlei Bedeutung. Denn so ein Menschenleben, was zählt das schon!
LaDaya schrieb:Die Menschenwürde ihrer ist denen sowas von egal ....
Weißt Du, es kann mir herzlich egal sein, ob derjenige, der das sauteure Medikament für meine Nichte entwickelte oder jemandem eine Niere verpflanzte, ein menschliches Wrack ist. Meinetwegen kann er damit Millionär werden, dafür zahle ich gerne horrendes Geld an die Krankenkasse.
Denn a) könnte man sich weder das eine noch andere als Nicht-Versicherter leisten, b) rettet es trotzdem Menschen und bewahrt sie vor einem wirklich scheußlichen Tod.
c) wäre eine jahrelange Dialyse immer noch teurer als die Transplantation.
Sehr gerne spende ich nach meinem möglichen Hirntod auch meine Nieren, wenn sie noch zu gebrauchen sind, damit kein Lebender das Risiko einer Lebendspende eingehen muss.


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 12:11
@FF

glaubst du wirklich, das Individuum interessiert die Profiteure der Organtransplantationen?
Es geht denen nicht um Nächstenliebe!
Der Empfäger und Spender ist denen sowas von egal, es geht hierbei um Profit (viel Geld)!
FF schrieb:Herrgottnochmal...
die können doch in ihre Infoschreiben die angeblich 3 mal an die Bürger geschickt werden eine Kontaktadresse angeben, an die sich der Büger mit seinen Widerspruch direkt wenden kann - natürlich mit rechtsverbindlicher Unterschrift (um zu vermeiden das einen die Putzfrau als Organspender meldet). Wo ist das Problem?

Wie bitte? das Register ins Netz stellen? wie oft den noch: bitte keine Tatsachen verdrehen!
Die Angabe fällt unter das Privatgeheimnis - da stehen saftige Strafen drauf wenn es verletzt wird.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__203.html
FF schrieb:Da Du sie für so skrupellos hältst, könnten die sich doch vermutlich längst bedienen, oder nicht?
Ich kann mir gut vorstellen, dass so mancher in diesen erlesenen Transplantations/Regierungs - kreisen, China um deren Vorgehensweise der Orga - gewinnung/nentnahmen beneidet. Aber natürlich nur ganz ganz heimlich. Das sie Menschen ganz ohne Eiwilligung ausschlachten haben die sich bisher noch nicht getraut (vielleicht von wenigen Ausnahmen abgesehen). Aber jetzt wird es ja besser - wer künftig keinen Einspruch erhebt ist dann legitim dran!


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20.04.2019 um 13:57
@LaDaya
Ganz langsam mal hier.
LaDaya schrieb:Warum kann man sich nicht direkt an das Register wenden? Es sind ja noch ein paar Wochen bis das Gesetz kommt - da wird es doch wohl möglich sein ein simples Register ins Leben zu rufen - in den sich jeder direkt ( per Einschreiben oder E - Mail ) eintragen kann.
Das hast du geschrieben. Per E-Mail soll man sich also eintragen können - gelten die überhaupt schon vor Gerichts als rechtskräftiger Beweis? Weiß ich nicht, aber die E-Mail muss ja irgendwo ankommen. Online. Aber dann sagst du auf Aussage von @FF plötzlich:
LaDaya schrieb:Wie bitte? das Register ins Netz stellen? wie oft den noch: bitte keine Tatsachen verdrehen!
Kannst du denn verschlüsselte E-Mails senden? Sicherstellen, dass dein Konto oder das des Empfängers nicht gehackt wird? Wie unterschreibst du eine E-Mail?
LaDaya schrieb:die können doch in ihre Infoschreiben die angeblich 3 mal an die Bürger geschickt werden eine Kontaktadresse angeben, an die sich der Büger mit seinen Widerspruch direkt wenden kann - natürlich mit rechtsverbindlicher Unterschrift (um zu vermeiden das einen die Putzfrau als Organspender meldet). Wo ist das Problem?
Joa, können sie. Es wird sicherlich diese Möglichkeit geben, irgendwo muss das Register ja verwaltet werden, also wird es sicher eine Möglichkeit geben, diese Personen auch direkt zu kontaktieren.


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 14:11
Gwyddion schrieb:Nur gut das man sich dem auch verweigern kann mit der Widerspruchslösung.
Wenn man konsequent ist, müsste man auch eine Blut- oder Plasmaspende verweigern, daran wird ja auch verdient. Eigentlich müsste man sämtliche Medizinische Behandlung verweigern denn irgendwer verdient immer. Homöopathen werden mit ihrem, oftmals, Mumpitz noch das meiste Geld machen.
Holen wir uns halt ein paar Schamanen, die machen es manchmal wegen des Ansehens :)

@Luminita
@FF

Es ist vergebliche Liebesmühe :) Es gibt Leute die werfen ihre Altkleider lieber in den Hausmüll, bevor sie ein armer Mensch aus der Kleidersammlung bekommt. Was wundern wir uns ? :)

Ich bin mir sicher wenn die Menschen erst verstanden haben worum es geht, wird es kaum Widersprüche geben. Und von denen die widersprechen wollte ich gar kein Organ haben. Wer weiss ob man sich mit deren Verhalten infiziert. Wer nicht gern gibt, soll es behalten. Das sehe ich schon bei materiellen Dingen so.
Frohe Ostern! :)


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 14:15
@Luminita
Luminita schrieb:Ganz langsam mal hier.
LaDaya schrieb:( per Einschreiben oder E - Mail )
immer schön bei der Wahrheit bleiben und die Tatsachen nicht verdrehen (ist wohl bei bestimmten Usern hier gängige Methode)

FF muss mit das Register ins Netz stellen gemeint haben: Namen und Widerspruch für jeden einsehbar zu veröffentlichen.
Anders kann ich mir die Aussage ins Netz stellen nicht erklären.
Und das wäre noch der Oberhammer.

Stell dir vor: man kann schon Personalausweise (höchst amtliche Urkunden) online beantragen. Da wird man wohl so nen läppischen Widerspruch auch online hinkriegen. Wenn man möchte. Aber das ist scheinbar zumindest zur Zeit politisch nicht gewollt, denn die warten auf den hierdurch einsetzenden Organregen dank u. a. der Widerspruchslösung.


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20.04.2019 um 15:19
LaDaya schrieb:glaubst du wirklich, das Individuum interessiert die Profiteure der Organtransplantationen?
Es geht denen nicht um Nächstenliebe!
Der Empfäger und Spender ist denen sowas von egal, es geht hierbei um Profit (viel Geld)!
Hast Du mal irgend einen Beleg, dass die Chirurgen und Transplantationsteams allesamt profitgierige, herzlose Ungeheuer sind?
LaDaya schrieb:die können doch in ihre Infoschreiben die angeblich 3 mal an die Bürger geschickt werden eine Kontaktadresse angeben, an die sich der Büger mit seinen Widerspruch direkt wenden kann - natürlich mit rechtsverbindlicher Unterschrift (um zu vermeiden das einen die Putzfrau als Organspender meldet). Wo ist das Problem?
Garn nirgends, Du kannst den Widerspruch ja wohl auch direkt an eine Postadresse zurück schicken. Wo er dann in ein Register aufgenommen wird.
LaDaya schrieb:Wie bitte? das Register ins Netz stellen? wie oft den noch: bitte keine Tatsachen verdrehen!
Die Angabe fällt unter das Privatgeheimnis - da stehen saftige Strafen drauf wenn es verletzt wird.
LaDaya schrieb:FF muss mit das Register ins Netz stellen gemeint haben: Namen und Widerspruch für jeden einsehbar zu veröffentlichen.
Nein, hat sie garantiert nicht gemeint.
Das Register muß irgendwie vernetzt werden, wenn man sich dort hü oder hopp eintragten lassen will, oder?
Natürlich wird es nicht (!!!) öffentlich einzusehen sein, aber es muss für jeden erreichbar sein, auch falls er seine Entscheidung ändern will.
Merke: öffentlich nutzbar verstehe ich nicht als öffentlich einzusehen!

Und eben weil es dann auch die Gefahr gäbe, das jemand es hackt und veröffentlicht (wozu auch immer), muss es erst datenschutzrechtlich abgesichert aufgebaut werden.
Es gibt nämlich noch nichts dergleichen.
Sowas dauert aber so lange, wie ein Programmierer dafür braucht, also möglicherweise länger, als bis zur Gesetzesreform. Darum die Übergangslösung, dass man auch dem Hausarzt seinen Willen bekunden kann.
Ist das so schwer zu kapieren?
LaDaya schrieb:Ich kann mir gut vorstellen, dass so mancher in diesen erlesenen Transplantations/Regierungs - kreisen, China um deren Vorgehensweise der Orga - gewinnung/nentnahmen beneidet. Aber natürlich nur ganz ganz heimlich. Das sie Menschen ganz ohne Eiwilligung ausschlachten haben die sich bisher noch nicht getraut (vielleicht von wenigen Ausnahmen abgesehen). Aber jetzt wird es ja besser - wer künftig keinen Einspruch erhebt ist dann legitim dran!
Weißt Du, was Du Dir so alles vorstellen kannst, das ist für das Thema so ziemlich sch***ß egal, denn dafür hast überhaupt keine Belege. Bislang waren Dir nichtmal die Grundlagen klar, aber schon wusstest Du, dass das alles kriminell ist.
Frau.N.Zimmer schrieb:Eigentlich müsste man sämtliche Medizinische Behandlung verweigern denn irgendwer verdient immer.
Richtig.
Frau.N.Zimmer schrieb:Homöopathen werden mit ihrem, oftmals, Mumpitz noch das meiste Geld machen.
Alleiniger Aktionär der Delton AG ist Stefan Quandt. Zur Delton AG gehört die Biologische Heilmittel Heel GmbH, ein weiterer bekannter Vertreter der Homöopathie-Branche (6). Zahlen der Firma Heel gibt es z. B. hier (9). Stefan Quandt ist Mitglied der gleichnamigen deutschen Unternehmerfamilie, Milliardär und zählt zu den reichsten Deutschen (7).
https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/kurz-erklaert/187-argument-die-maechtige-pharmaindustrie-unterdrueckt-die-homoeopat...
Der durchschnittlich Apothekenpreis eines homöopathischen Präparates lag 2014 dem Bericht des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller e.V. (B.A.H.) 2014 mit 10,86 Euro auch deutlich über dem durch­schnitt­lichen Preis, der auf ihre Wirkung geprüften, konventionellen Arznei­mittel, der mit durch­schnittlich 7,75 Euro angegeben wurde.
https://fowid.de/meldung/homoeopathie-ueberblick
LaDaya schrieb:Stell dir vor:
Nein, ich informiere mich lieber.
LaDaya schrieb:Da wird man wohl so nen läppischen Widerspruch auch online hinkriegen. Wenn man möchte. Aber das ist scheinbar zumindest zur Zeit politisch nicht gewollt
Wie lange meinst Du denn, dass der Aufbau des Registers braucht? So um die 10 Jahre oder wie?
Dabei müsstest Du doch als erste dafür sein, dass es ein zentrales Register gibt. Das könnte man sogar europaweit vernetzen, damit Du nicht im Urlaub unter spanischem Recht z.B. unfreiwillig zum Spender wirst, wenn beim Autounfall alle Papiere verbrannt sind und die Verwandten nicht erreichbar (und so mancher hat gar keine).


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20.04.2019 um 15:19
LaDaya schrieb:glaubst du wirklich, das Individuum interessiert die Profiteure der Organtransplantationen?
Es geht denen nicht um Nächstenliebe!
Der Empfäger und Spender ist denen sowas von egal, es geht hierbei um Profit (viel Geld)!
Hast Du mal irgend einen Beleg, dass die Chirurgen und Transplantationsteams allesamt profitgierige, herzlose Ungeheuer sind?
LaDaya schrieb:die können doch in ihre Infoschreiben die angeblich 3 mal an die Bürger geschickt werden eine Kontaktadresse angeben, an die sich der Büger mit seinen Widerspruch direkt wenden kann - natürlich mit rechtsverbindlicher Unterschrift (um zu vermeiden das einen die Putzfrau als Organspender meldet). Wo ist das Problem?
Garn nirgends, Du kannst den Widerspruch ja wohl auch direkt an eine Postadresse zurück schicken. Wo er dann in ein Register aufgenommen wird.
LaDaya schrieb:Wie bitte? das Register ins Netz stellen? wie oft den noch: bitte keine Tatsachen verdrehen!
Die Angabe fällt unter das Privatgeheimnis - da stehen saftige Strafen drauf wenn es verletzt wird.
LaDaya schrieb:FF muss mit das Register ins Netz stellen gemeint haben: Namen und Widerspruch für jeden einsehbar zu veröffentlichen.
Nein, hat sie garantiert nicht gemeint.
Das Register muß irgendwie vernetzt werden, wenn man sich dort hü oder hopp eintragten lassen will, oder?
Natürlich wird es nicht (!!!) öffentlich einzusehen sein, aber es muss für jeden erreichbar sein, auch falls er seine Entscheidung ändern will.
Merke: öffentlich nutzbar verstehe ich nicht als öffentlich einzusehen!

Und eben weil es dann auch die Gefahr gäbe, das jemand es hackt und veröffentlicht (wozu auch immer), muss es erst datenschutzrechtlich abgesichert aufgebaut werden.
Es gibt nämlich noch nichts dergleichen.
Sowas dauert aber so lange, wie ein Programmierer dafür braucht, also möglicherweise länger, als bis zur Gesetzesreform. Darum die Übergangslösung, dass man auch dem Hausarzt seinen Willen bekunden kann.
Ist das so schwer zu kapieren?
LaDaya schrieb:Ich kann mir gut vorstellen, dass so mancher in diesen erlesenen Transplantations/Regierungs - kreisen, China um deren Vorgehensweise der Orga - gewinnung/nentnahmen beneidet. Aber natürlich nur ganz ganz heimlich. Das sie Menschen ganz ohne Eiwilligung ausschlachten haben die sich bisher noch nicht getraut (vielleicht von wenigen Ausnahmen abgesehen). Aber jetzt wird es ja besser - wer künftig keinen Einspruch erhebt ist dann legitim dran!
Weißt Du, was Du Dir so alles vorstellen kannst, das ist für das Thema so ziemlich sch***ß egal, denn dafür hast überhaupt keine Belege. Bislang waren Dir nichtmal die Grundlagen klar, aber schon wusstest Du, dass das alles kriminell ist.
Frau.N.Zimmer schrieb:Eigentlich müsste man sämtliche Medizinische Behandlung verweigern denn irgendwer verdient immer.
Richtig.
Frau.N.Zimmer schrieb:Homöopathen werden mit ihrem, oftmals, Mumpitz noch das meiste Geld machen.
Alleiniger Aktionär der Delton AG ist Stefan Quandt. Zur Delton AG gehört die Biologische Heilmittel Heel GmbH, ein weiterer bekannter Vertreter der Homöopathie-Branche (6). Zahlen der Firma Heel gibt es z. B. hier (9). Stefan Quandt ist Mitglied der gleichnamigen deutschen Unternehmerfamilie, Milliardär und zählt zu den reichsten Deutschen (7).
https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/kurz-erklaert/187-argument-die-maechtige-pharmaindustrie-unterdrueckt-die-homoeopat...
Der durchschnittlich Apothekenpreis eines homöopathischen Präparates lag 2014 dem Bericht des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller e.V. (B.A.H.) 2014 mit 10,86 Euro auch deutlich über dem durch­schnitt­lichen Preis, der auf ihre Wirkung geprüften, konventionellen Arznei­mittel, der mit durch­schnittlich 7,75 Euro angegeben wurde.
https://fowid.de/meldung/homoeopathie-ueberblick
LaDaya schrieb:Stell dir vor:
Nein, ich informiere mich lieber.
LaDaya schrieb:Da wird man wohl so nen läppischen Widerspruch auch online hinkriegen. Wenn man möchte. Aber das ist scheinbar zumindest zur Zeit politisch nicht gewollt
Wie lange meinst Du denn, dass der Aufbau des Registers braucht? So um die 10 Jahre oder wie?
Dabei müsstest Du doch als erste dafür sein, dass es ein zentrales Register gibt. Das könnte man sogar europaweit vernetzen, damit Du nicht im Urlaub unter spanischem Recht z.B. unfreiwillig zum Spender wirst, wenn beim Autounfall alle Papiere verbrannt sind und die Verwandten nicht erreichbar (und so mancher hat gar keine).


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 17:39
Frau.N.Zimmer schrieb:Wenn man konsequent ist, müsste man auch eine Blut- oder Plasmaspende verweigern, daran wird ja auch verdient.
Ja... es verdient nur nicht der Spender oder im Topic-Fall, seine Angehörigen.
Unabhängig von de Diskussion das man mit einer Organspende Leben retten kann, finde ich es zu hinterfragen, wer sich
an dem Spahn´schen Vorschlag nun monetär einen Vorteil verschafft.

Oder ist es nun in D soweit, das kritische Stimmen verstummen sollen, weil sich die befürwortende Seite in ihrem Altruismus suhlt und
der kritischen Seite gegenüber den mahnenden Finger erhebt? Abnicken kann gerne wer will, für mich persönlich müssen erst einige
offenen Fragen abgeklärt weerden.


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 18:24
@Gwyddion
Warum sollen Ärzte und Krankenhäuser für die Leistungen und den enormen technischen Aufwand kein Geld bekommen und nicht auch gut für die hoch spezialisierte Arbeit bezahlt werden?
In Transplantationen stecken Jahrzehnte Forschung und Versuche von Firmen und Instituten, Universitäten und niedergelassenen Ärzten, und das ist noch längst nicht beendet. Dafür steigt die Lebenserwartung und -Qualität der Organempfänger.
Die Preise, die für Medikamente bezahlt werden, werden immer mal mit den Firmen neu verhandelt. Werden mehr Immunsuppressiva benötigt, weil es mehr Transplantationen gibt, wird man das sicher auch tun. Ich wäre auch unbedingt dafür, diesen Markt besser zu kontrollieren.

Noch kostet aber eine jahrelange Dialyse mehr als die Nierentransplantation, zumal bei einer Lebendspende (die außerdem Risiken für den Spender birgt).
Ich finde darum die Diskussion um die Kosten zweitrangig, denn damit muss man sich auch immer die Frage gefallen lassen, was denn ein Leben wert ist. Und die gleichen Leute, die ansonsten beteuern, dass Leben unbezahlbar ist, finden dann plötzlich, dass Transplantationen aber zu teuer sind.
Noch unsinniger wird es, wenn (wie hier geschehen) erstmal die ganze Gesellschaft wegen der ungesunden Lebensweise verbessert und alle anderen Todesursachen ausgeräumt werden sollen... wie empfinden Leute, die auf den Wartelisten stehen, solche Argumente wohl?

Sehr gerne kann sich jemand gegen Organspenden aussprechen. Das ist jedermanns eigene Sache. Aber die Begründung, wenn hier geäußert, kann diskutiert werden.


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 19:35
FF schrieb:Warum sollen Ärzte und Krankenhäuser für die Leistungen und den enormen technischen Aufwand kein Geld bekommen und nicht auch gut für die hoch spezialisierte Arbeit bezahlt werden?
Kein Gedanke an eine gescheite Entlohnung. Arbeit und Leistung muß bezahlt werden.
Die Höhe der Kosten jedoch erscheint mir arg viel ( über 100 000 €? ) wobei das Organ selbst kostenfrei ist.
Und da Krankenhäuser mittlerweile wie Wirtschaftsunternehmen geführt werden, bleibt ein wenig Geschmäckle ob der horrenden Summen übrig. Die Kosten werden dann von den Krankenkassen übernommen, Einzahler sind wir als Bevölkerung.


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 20:04
Gwyddion schrieb:Die Höhe der Kosten jedoch erscheint mir arg viel ( über 100 000 €? ) wobei das Organ selbst kostenfrei ist.
Mag sein, dass es hoch scheint, aber rechne mal, was da alles dazu kommt. Spontan fallen mir ein: OP-Teams in vielleicht mehreren Kliniken, Transportkosten (durch ganz Europa manchmal), Pflegepersonal, Geräte, Zeitaufwand, der Aufenthalt im KH danach ... kostet alles Unsummen.
Selbst wenn die Kosten noch „zu hoch“ sind, das ist dann ein anderes Problem, nicht nur das der Organspende.


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Organspende-Reform: Wie bekennst du dich?

20.04.2019 um 20:06
@Gwyddion
Auch die entnommenen Organe sind nicht für umsonst, alleine für die Entnahme braucht es Geräte, um den Kreislauf aufrecht zu erhalten und mit allerhand Flüssigkeiten für die Organ-Präparation zu durchspülen, und ein ganzes Team von Chirurgen.

Vielleicht wird es auf lange Sicht sogar billiger, Organe aus Stammzellen zu züchten... das würde viele Probleme lösen, ist aber noch nicht in Sichtweite.


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