martenot schrieb:Ich muss zugeben, dass auch ich dem Schröder seine Agenda 2010 und seine Putinnähe nachhaltig übel genommen habe. Für mich war das damals schon ein Verrat an den Richtlinien und Idealen, die ich bis dahin der SPD zugeschrieben hatte.
@martenotMeine persönliche Anlayse, ich weiss nicht, ob das zureifft.
Ich glaube, die Agenda 2010 war ein Schock und wurde als "Verrat" an den
SPD-Idealen angesehen. War ja auch ein krasser Move damals.
Aber inzwischen hat die SPD auch Wähler an die AFD verloren.
Alles wird teurer, hohe Sozialabgaben, Steuern...Das alles macht den arbeitenden Menschen zu schaffen.
In Berlin (und anderswo) z.B. ist es schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Das sind Sorgen, die von Politik nicht unbeantwortet bleiben können.
Die Solidarität mit den Schwächeren hat abgenommen.
Die Leute wollen ihren Lebensstandard schützen. Den jährlichen Urlaub in den Süden z.B.
Und wenn dann ein Gehard Schröder ganz offen seine Freundschaft zu Putin pflegt, sich sogar
in edlem Zwirn mit teurer Zigarre ablichten lässt, wie ein Bonze, macht sich in der SPD-Wählerschaft
Unmut breit.
Kein Neid, aber das Gefühl "der sahnt ab und wir sind ihm egal".
Der passt nicht zur SPD und die Leute fangen an zu denken "so sind DIe alle"
Das Bürgergeld ist Vielen ein Dorn im Auge. Das höre ich oft.
Aber Härte in dieser Frage könnte - im Gegenteil- der SPD sogar neue Wähler zuführen.
Ich bin überzeugt, das Problem ist Herr Schröder ganz persönlich .