Ilian schrieb:Nachtrag: einziger valider Kritikpunkt ist mMn die Position zum "Verbrenner Aus". Aber das ist doch ohnehin nur ne Phrase für besorgte Bürger, bis 2035 hat die Physik die Sache längst geregelt.
Was ist den genau Herrn Özdemirs Standpunkt zum Verbrenner-Aus?
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/gruenen-spitzenkandidat-cem-oezdemir-am-verbrenner-aus-festhalten/Er stellt es nicht in Frage, er zeigt sich nur flexibel bezüglich des Zeitpunkts. Eine Aussage, die ich vage in Erinnerung habe, war, es käme nicht auf ein Jahr früher oder später an. Natürlich wäre umso früher, umso besser.
Aber wie du sagst, die Physik wird die Sache regeln. Der Verbrenner ist eine zum Aussterben verurteilte Technologie. So oder so wird die Elektromobilität kommen. Nur haben das leider einige Lobbyisten noch nicht eingesehen, und versuchen krampfhaft, am Verbrenner festzuhalten, als bräuchten sie Benzingestank und CO2 zum atmen.
Wird kein Druck auf die Automobilhersteller ausgeübt, z.B. durch einen früh verkündeten Termin des Ausstiegs, dann verpennen sie den Fortschritt und die Chinesen laufen ihnen mit ihren Elektroautos den Rang ab. So geht die deutsche Automobilindustrie den Bach runter, die Chinesen brauche nur am Ufer zu sitzen, und den Kadaver vorbeitreiben sehen. Cem Özdemir ist da nur etwas kulanter, um nicht gleich als Feind der Wirtschaft verleumdet zu werden.
Nicht die Grünen sidn die Totengräber der deutschen Industrialisierung, es sind die Lobbyisten mit ihrem völlig falsch vermittelten Verständnis des Begriffs "Technologieoffenheit".