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Beschneidung erlauben oder verbieten?

7.761 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Religionen, Toleranz, Köln ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Beschneidung erlauben oder verbieten?

28.05.2021 um 22:07
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb:das eigentliche Ziel ist Akzeptanz, die Fähigkeit andere Meinungen und Überzeugungen neben den eigenen akzeptieren und respektieren zu können, nur dann kann man auch versuchen möglichst gerecht zu handeln, ganz egal in welchem Bereich.
Sehe ich auch so, nur spielt der Bereich schon eine Rolle, wie ich meine.

Soll jeder das machen, was er möchte, sofern es nicht mit Ideologie, Zwang oder Körperverletzung zu tun hat, andere Menschen verletzt, benachteiligt usw.

Hier Akzeptanz und Respekt einzufordern, aufgrund von "Überzeugung oder Meinungen" ist schon sehr gewagt, wie ich meine.

Gegenteilige Meinungen gilt es ebenso oder noch mehr zu respektieren, sofern es sich um Körperverletzung handelt.


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Beschneidung erlauben oder verbieten?

28.05.2021 um 22:45
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb:Auch das kannst du nicht beurteilen.

Innerhalb einer Gruppe voller Gemeinsamkeiten, gibt es auch immer Unterschiede, von denen sich selbst Mitglieder dieser Gruppe distanzieren oder verletzt fühlen können.
Ja eben und es gibt auch Muslime die sich davon distanzieren auch wenn du dich selbst da rumdruckst. Wenn man nicht diskriminierend ist und diskriminierend denkt, dann macht man das automatisch ohne dass man von anderen dazu gedrängt wird. Das ist aber bei vielen diskriminierenden Gesetzen nicht der Fall (leider).

Das Gesetz für das Kopftuch ist sexistisch (auch das Gesetz zum Kopftuch im Christentum). Wenn man nicht sexistisch ist, dann findet man das Gesetz nicht gut. Und auch im Koran und der Bibel sind sexistische Gesetze. Auch hier gilt: Wenn man nicht sexistisch ist, ist es ja kein Problem sich davon zu distanzieren. Nur wenn man es eben ist, versucht man sich rumzudrucksen.
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb:Die Punkte die ich erwähnt habe, waren allgemein Dinge die mir spontan eingefallen sind. Es heißt nicht, dass ich von all diesen Punkten selbst betroffen bin oder mich dadurch verletzt fühle. Das waren Punkte die oftmals zur Hetze und ständiger Verallgemeinerung genutzt werden, und ja, ich kann den Unterschied zwischen Hetze und konstruktiver Kritik tatsächlich erkennen.
DEn Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und Hetze kannst du nicht erkennen, sonst würdest du deine eigene Religion kritisieren, die ist nämlich voll von Verallgemeinerungen und dort macht dir die "Hetze", wie du sie nennst, auch nichts aus. Du gibts sogarnoch stolz zu, dass du nicht neutral sein willst, bist du eben auch nicht.


DAs stimmt das Muslime und andere Gläubige oftmal das hetzen anfangen, aber nicht alle. Es stimmt auch, dass in religiösen Büchern ständig verallgemeinert wird, wie du es nennst. Wenn Muslime wirklich gegen Diskriminierung wären, würden sie auch ihre religiösen Bücher kritisieren, die eben andere Gruppen diskriminieren. Da ist sehr viel Hetze gegen Christen, Juden und Andersgläubige drin.

Genau wegen diesen diskriminierenden Stellen gibt es Krieg im Nahen Osten. Ähnliche Stellen in anderen Religionen haben ebenfalls zu Kriegen geführt. Wenn Muslime wollen, dass die Kriege aufhören dann müssen sie sich davon distanzieren genauso wie es eben die Christen gemacht haben, obwohl es da auch noch Leute gibt die das immernoch gut finden. Es liegt an der REligionsauslegung selbst.
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb:Ist auch immer wieder interessant, wenn andere meinen bestimmen zu können, wovon man sich angesprochen fühlen kann (darf?) und wovon nicht, wodurch man sich verletzt fühlen kann (darf?) und wodurch nicht
Das Gesetz ist diskriminierend, egal ob sich Leute davon angesprochen und betroffen fühlen. Wenn du dich nicht verletzt fühlst, obwohl es diskriminierend ist, ist das deine Sache, andere fühlen sich eben verletzt. Und dich kann man auch dafür tadeln, dass du das so siehst. Und ob sich Sexist:innen davon wütend werden, dass man sie wegen ihrem Sexismus kritisiert, spielt da keine Rolle.
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb:Ich bin nicht neutral und beabsichtige auch nicht es zu werden.

Jeder ist irgendwo Teil einer Gruppe, denn jedem Menschen stehen irgendwo weitere Mitmenschen gegenüber, mit denen man sich mehr identifizieren kann, als mit anderen, aus sämtlichen vielfältigen Gründen und Gemeinsamkeiten.

Diese Neutralität, von der alle immer sprechen, existiert schlicht und einfach nicht. Es gibt überall Menschengruppen, die sich über verschiedenste Dinge und Gemeinsamkeiten definieren und diese höher bewerten, aus Überzeugung, aufgrund verschiedener Meinungen. Das ist meiner Ansicht nach nicht mal etwas falsches, denn das eigentliche Ziel ist Akzeptanz, die Fähigkeit andere Meinungen und Überzeugungen neben den eigenen akzeptieren und respektieren zu können, nur dann kann man auch versuchen möglichst gerecht zu handeln, ganz egal in welchem Bereich.

Neutralität ist unerreichbar für uns Menschen...aus so so vielen Gründen.
Das ist deine Meinung. Selbst als nicht neutrale Person, ist es offensichtlich, dass manche Gesetze diskriminierend sind, allein durch Logik. Du bist eben nicht gerecht und handelst auch nicht danach, wenn du diese Gesetze verteidigst. Gerecht ist wenn alle gleichwertig sind. Das ist dort eben nicht gegeben und das weißt du auch und akzeptierst das trotzdem.

Und deswegen hat man eben die Neutralität für Richter:innen eingeführt. Es geht hier nicht um dich, sondern um den Schutz von anderen Personen vor Leuten wie dir. Wenn du mit deinem diskriminierenden Verhalten akzeptiert werden willst, kannst du das gern verlangen, andere können dich dann aber auch als "neue Rechte" sehen, denn das bist du dann. Solche Leute haben eben nichts in Führungspositionen zu suchen, wenn sie diskriminierende Gesetze verteidigen.

Die Leute, die es einsehen, können auch ihre Religion ausüben ohne andere zu verletzen oder systematische Diskriminierung zu verteidigen. Wie du gesagt hast, ist nicht jede:r Religiöse gleich.


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Beschneidung erlauben oder verbieten?

28.05.2021 um 23:39
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Das Gesetz für das Kopftuch ist sexistisch (auch das Gesetz zum Kopftuch im Christentum). Wenn man nicht sexistisch ist, dann findet man das Gesetz nicht gut.
Ist das die von dir angepriesene Neutralität?

Funktioniert anscheinend nicht sonderlich gut, wenn du darauf bestehst, dass alle etwas als sexistisch betrachten, nur weil du es tust.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:sonst würdest du deine eigene Religion kritisieren
Blindes vorverurteilen deinerseits, denn für so eine Behauptung fehlen dir reichlich Informationen.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:u gibts sogarnoch stolz zu, dass du nicht neutral sein willst
Das ist Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, kein Stolz.
Ich betrachte mich nun mal nicht als neutrales Wesen, Menschen allgemein nicht, erklärte ich ja schon.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Es geht hier nicht um dich, sondern um den Schutz von anderen Personen vor Leuten wie dir.
Sorry, aber ist dir ne Laus über die Leber gelaufen?

Schutz vor wem? Wer oder was sind denn diese Leute?

Du bist in einer Tour am verallgemeinern und am vorverurteilen.
Und genau das ist keine konstruktive Kritik.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Gegenteilige Meinungen gilt es ebenso oder noch mehr zu respektieren, sofern es sich um Körperverletzung handelt.
Im Bezug auf die Beschneidung hatte ich schon geschrieben, dass ich auch Meinungen akzeptiere, die nicht der meinigen entsprechen.
Nur weil ich von einem Beschneidungsverbot nichts halten würde, heißt das nicht, dass ich anderen die Befürwortung dessen abspreche.


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Beschneidung erlauben oder verbieten?

31.05.2021 um 01:50
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb:Im Bezug auf die Beschneidung hatte ich schon geschrieben, dass ich auch Meinungen akzeptiere, die nicht der meinigen entsprechen.
Das mag Dich ehren, aber was soll es mir sagen?
Es gibt durchaus Ansichten, die ich für unakzeptabel halte u. versuche dann, das möglichst gut zu begründen.
Ändern dadurch tut sich weder für den jeweiligen Diskutanten noch für mich etwas, sofern es sachlich zugeht.


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Beschneidung erlauben oder verbieten?

01.06.2021 um 09:55
Sobald jemand volljährig ist, kann er an sich rumschnippeln lassen, wenn er will. Kinder und Jugendliche aus nicht medizinischen Gründen beschneiden zu lassen, sollte wie Körperverletzung bestraft werden, religiöser Schnickschnack hin oder her.


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Beschneidung erlauben oder verbieten?

03.06.2021 um 20:45
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb am 28.05.2021:Ist das die von dir angepriesene Neutralität?

Funktioniert anscheinend nicht sonderlich gut, wenn du darauf bestehst, dass alle etwas als sexistisch betrachten, nur weil du es tust.
Ja das ist neutral. Es wird sexistisch begründet. Genauso wie in der Bibel von der der Brauch übernommen wurde.

Es wird sogar mehrmals so begründet und auch an anderen Stellen des Korans wird ein sexistisches Gottesbild suggeriert, was aber dann wieder in Widerspruch mit andere STellen steht. Das würde nämlich auch bedeuten, dass Allah sexistisch wäre. Dem ist aber nicht so. Das liegt daran, dass der Koran verfälscht wurde. In ein paar dieser Suren ist sogar von Sklavinnen die Rede. Sklaverei, also einen Menschen zu besitzen, ist so ziemlich das Negativste, was es gibt. Daran kann man auch erkennen das der Koran negative Stellen hat und eben kein göttliches Buch ist. z.b. Sure 24: 31-32
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb am 28.05.2021:Blindes vorverurteilen deinerseits, denn für so eine Behauptung fehlen dir reichlich Informationen.
Wenn ich falsch liege, dann würde ich mich entschuldigen. Du siehst also auch ein, dass Mohammed falsch gehandelt und andere diskriminiert hat und der Koran ebenso verallgemeinert und andere diskriminiert ? Wenn ja, dann umso besser.

Muslime kritisieren gerne das, was MOhammed auch gemacht hat, ohne MOhammed zu kritisieren oder den Koran. Wenn es ihnen was ausmachen würde, würden sie auch ihre eigene REligion kritisieren. Ich sehe in deinen Beiträgen nicht, dass du das gemacht hast.
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb am 28.05.2021:Das ist Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, kein Stolz.
Ich betrachte mich nun mal nicht als neutrales Wesen, Menschen allgemein nicht, erklärte ich ja schon.
Ja, du warst ehrlich. Das heißt aber nicht, dass dein Verhalten gut ist. Das nennt man eben Parteilichkeit bzw. manche nennen es Fremdenfeindlichkeit. Das ist eben, wenn man eine Gruppe bevorzugt behandelt.

Es gibt Techniken um neutral zu werden. Mit derselben Begründung müsstest du sagen, dass es nicht möglich ist antirassistisch zu sein, da man nicht "neutral" sein kann. DAs kann man aber und dazu gibt es Techniken, die erfolgreich sind. Man kann seine Neigungen (Biases) durch Meditation abbauen. Viele Suren fördern die Parteilichkeit aber noch, daran kann man erkennen, dasd diese Suren nicht positiv sind. Und von denen musst du dich eben distanzieren um neutral zu sein.

Positiv ist, wenn alle Gruppen gleichweitig sind. Das ist mit Neutralität gemeint. Das ist dasselbe wie mit dem Ego, bei der viele Leute versuchen jeden Menschen als gleichwertig zu sehen um es zu überwinden, nur auf einer Gruppenbasis.

Hier ist eine Studie verlinkt über Rassismus, das klappt auch bei favorisierten Religionen, Sportvereinen oder politischen Parteien:
Political correctness, ein gescheitertes Experiment (Seite 1007) (Beitrag von blueavian)
Zitat von IdiosynkrasiaIdiosynkrasia schrieb am 28.05.2021:Sorry, aber ist dir ne Laus über die Leber gelaufen?

Schutz vor wem? Wer oder was sind denn diese Leute?

Du bist in einer Tour am verallgemeinern und am vorverurteilen.
Und genau das ist keine konstruktive Kritik.
Also bitte. Du behauptest von dir selbst, dass du nicht neutral bist. Das habe nicht ich behauptet, sondern du. Die nächste Behauptung ist, dass man nicht neutral sein kann. Und damit rechtfertigst du dein Verhalten von dem du weißt, dass es nicht ok ist.

Man kann aber neutral sein, deswegen nimmt man für diese Jobs die neutralen Personen. Für solche Leute, die nicht neutral sind, wurde das Gesetz gemacht. Das gerade diese nicht in diese Jobs kommen.

Wenn du das nicht so siehst, dann behaupte das nicht über dich. Ich habe hier nur deine Meinung über dich selbst aufgegriffen.


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Beschneidung erlauben oder verbieten?

15.06.2021 um 04:06
Es gibt kein Recht, körperliche Eingriffe an anderen Menschen vorzunehmen. Das wäre wie ein Freibrief für Mord. Erlauben? Verbieten? Wie kann man so eine Frage stellen?


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