Vespasian schrieb:Was soll dann der passende Rahmen sein, wenn eine Lehrerin bei einem Schulbesuch eines Politikers Fragen zum Bildungssystem stellt?
Vorab: ich gehe davon aus dass die Fragen der Schüler sich signifikant von den spezifischen Fragen einer Lehrerin unterscheiden...ich gehe sogar davon aus dass die Fragen der Lehrerin für die Schüler nicht so interessant sind.
Daher: davor oder danach, sollte sie natürlich mit sprechen dürfen.
Ganz ehrlich, da geben beide ein schlechtes Bild ab, klar ist es in der Wirkung schlechter für den Politiker. Aber wer weiss was unser demokratischer ÖRR mal wieder wie was geschnitten hat...:
Hagel sagte am Freitag in einem Interview mit dem Nachrichtensender WELT TV: „Was natürlich leider nicht gezeigt worden ist, waren die einige Male vorher, wo mir die Lehrerin ins Wort gefallen ist.“
Klasse die Schlussfolgerung:
Als Petzold eine Nachfrage zur Inklusion stellte, fuhr Hagel ihr über den Mund. „Ich spreche gerade mit den Schülern“, herrschte er die Lehrerin an. Entsprechend konsterniert zeigte diese sich am Ende. „Es war interessant, aber es hat mich jetzt nochmal etwas ernüchtert, dass die CDU kein Herz für Gemeinschaftsschulen hat. Das nehme ich mit und das enttäuscht mich etwas.“
Quelle:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69a9bd7610f264d559775366/baden-wuerttemberg-manuel-hagel-rechtfertigt-sich-nach-harscher-reaktion-auf-eine-lehrerin.htmlOb die CDU ein Herz für die Gemeinschaftsschulen hat oder nicht, weiss ich nicht - es war zuerst einmal ein "Halt die Klappe".