martenot schrieb:Aus meiner Sicht ist diese Einstellung einfach naheliegend, da ich immer auch mit Menschen unterschiedlicher Couleur zu tun hatte (Menschen aus unterschiedlichen Ländern, unterschiedlichen oder gar keinen Religionszugehörigkeiten, oder mit anderen unterschiedlichen Minderheits-Eigenschaften).
Du wirst es nicht für möglich halten, aber eine politisch konservative Richtung schließt all das, was Du da anführt, keineswegs aus.
Ich finde lediglich in innen- sowie außenpolitischen Belangen und vor allem der Wirtschaftspolitik deutlich mehr Übereinstimmungen mit den Programmen konservativer Parteien als mit denen der Linken. Es gab auch Zeiten, da war die CDU linker, als es die SPD vorher gewesen war.
Es gab im Übrigen auch Zeiten, da zählte die Politik der SPD eher zum konservativen Lager als zum linken. Es gab auch Zeiten, da war die CDU linker, als es die SPD vorher gewesen war. Derzeit ist das nicht so, wenn auch die SPD hier und da schon wieder etwas umgedacht hat.
Ich sage das hier so deutlich, weil es in Zeiten einer derart erstarkten AfD nicht sein darf, dass man allen Menschen, die rechts der Grünen wählen, gleichsam unterstellt, sie wären fremdenfeindlich, weil ja auch die Migrationspolitik von CDU/CSU und eben sogar der SPD schärfere Tone anschlägt.
Deutschland ist seit den 50er Jahren Einwanderungsland und würde ohne die Migranten gar nicht funktionieren - von Handwerkern über Fachkräfte bis hin zu Medizinern wären wir schon lange aufgeschmissen, wenn es diese Migranten nicht gäbe.
Was sauer aufstößt ist die Kriminalität, und hier insbesondere Gewaltverbrechen, die von Migranten und Asylanten ausgeht und die über Jahre klein geredet wurde, statt nach Wegen zu suchen, sie wirksam zu bekämpfen.
Das darf man aber nicht mit Rassismus verwechseln, denn es hat damit nichts zu tun.