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2.237 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Philosophie

Gott

24.10.2017 um 19:21
Labor-Ratte schrieb:Man kann machen, was man will. Es gibt leider immer jemanden, der einen deswegen anfeinden würde.
Ich finde das sehr schade.
Ich bin nicht der Typ Mensch, der sich streiten will oder jemanden anfeindet.
Das passt nicht zu meiner Lebensphilosophie.
Ich werd höchstens mal böse, wenn jemand meinen Lieben krumm kommt.

Da wünsche ich mir eigentlich, dass man mit mir genau so freundlich umgeht.

Sachliche Diskussionen mag ich hingegen sogar :)


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25.10.2017 um 09:46
feallai schrieb:Sachliche Diskussionen mag ich hingegen sogar :)
Okay, dann werden wir mal sachlich. Da steht z.B. ganz am Anfang der Bibel:" Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht."

Ich nehme an, dass dies ein Tatsachenbericht sein soll, geschrieben von einem Wesen...na, ja, Gott kann es nicht selbst geschrieben haben, sondern jemand anderes...ich vermute mal ein Augenzeuge! Und so geht es weiter mit der Geschichte. Geschichten über Geschichten werden erzählt, die allesamt wahr sein sollen und an deren Richtigkeit man glauben soll bzw. muss.

Man kann davon ausgehen, dass selbst der gläubigste Mensch nicht ernsthaft glaubt, dass sich die Schöpfung so oder ähnlich abgespielt haben soll. Aus Forschung und Wissenschaft wissen wir ja längst, dass es sich so, wie es in der Bibel geschrieben steht, nicht abgespielt haben kann. Es ist somit kein Tatsachenbericht, sondern eine Legende oder ein Mythos. Wenn jetzt aber so ein böser Atheist kommt, der diese biblische Schöpfungsgeschichte in Frage stellt, dann kann er von Glück reden, wenn er nicht - so wie in früheren Zeiten geschehen - als Bibelleugner oder Häretiker beschimpft und verfolgt wird. Ja, es soll sogar zu Ketzerbrennungen gekommen sein! Die christliche Version von Toleranz und Humanität!

Wenn dann ein Atheist gar auf den Unterschied zwischen historisch korrekter Geschichtsschreibung und den lediglich auf Mythen und Legenden beruhenden biblischen Märchen hinweist, ist er vollends als Ketzer geächtet. Dabei hat er doch nichts anderes als die Wahrheit berichtet. Die Gläubigen verstehen ja generell nicht, dass nicht alle Menschen an die Existenz eines Gottes glauben können. Sie selbst gehen schließlich davon aus, dass sie - nicht zuletzt unter Hinweis auf die biblischen Erzählungen - über die ultimative Wahrheit verfügen. Was in der Bibel steht hat sich so und nicht anders abgespielt und damit erübrigen sich jedwelche Zweifel an einer göttlichen Existenz.

Ich behaupte jetzt mal, dass Religionen die Menschen nicht zusammen geführt, sondern vielmehr getrennt haben. Beweise dafür liefern uns Beispiele sowohl aus früheren Zeiten als auch aus der Gegenwart. Dabei verbindet letztlich alle Religionen eines: Der Zwang zu missionieren. Wenn jetzt Atheisten dies den Religionen vorwerfen, wird dies gleich mit dem Vorwurf gekontert, dass ja auch Atheisten missionieren würden. Ein Vorwurf, der aber an den Tatsachen völlig vorbei geht, denn Atheisten werben nicht für eine religiöse Gemeinschaft, sondern ihr Bemühen ist es, die Menschen aufzuklären. Sie tun dies aus der Erkenntnis heraus, dass nicht biblische Lügen und uralte Mythen und Legenden die Basis für das friedliche Zusammenleben der Völker sein können, sondern einzig und allein ein gesunder Sinn für die Realitäten in unserer Welt. Und wenn es um Realität geht, kann es auf unserer Welt keinen Platz für einen eingebildeten Gott geben.  

Auf einen Nenner gebracht: Für Atheisten steht kein eingebildeter Gott im Mittelpunk, sondern einzig und allein der Mensch.
Wenn man dann noch bedenkt, dass die Politik auch in einem säkularen Staat wie Deutschland immer noch einen viel zu  großen Einfluss auf das politische Geschehen hat, sollte man nachvollziehen können, dass Atheisten sich dagegen zur Wehr setzen. So ist es für mich nach wie vor unverständlich, dass der Staat aus öffentlichen Steuergeldern die Gehälter von Erzbischöfen, Bischöfen und Militärgeistlichen finanziert und selbst Kirchentage mit Steuergeldern unterstützt werden.

Alle diese offensichtlichen Ungerechtigkeiten und Bevorzugungen stellen für Nichtgläubige einen Grund dar, sich gegen das gesamte religiöse Geschehen zu stellen. Wenn sich Gläubige darin gefallen, sich göttlichen Sand in die Augen streuen zu lassen, ist das deren Problem. Aber sie sollten nicht erwarten, dass wir Nichtgläubigen uns damit abfinden, vom Staat in irgendeiner Form benachteiligt zu werden. Und dies nur deshalb, weil es Leute gibt, die an Mythen und Legenden festhalten, deren Wahrheitsgehalt gleich NULL ist.   

Es werden sich jetzt bestimmt auch Stimmen zu Wort melden, die von sich sagen, dass sie nichts mit christlichen Organisationen zu tun hätten, sondern sich ihre eigene Religion zusammen gebastelt haben. Das aber täuscht nicht darüber hinweg, dass die Basis ihres Glaubens nun mal auf der Existenz eines Gottes und dem lieben Jesulein beruht. (Übrigens nur ein gescheiterter Prophet und bestimmt kein Gottessohn.) Diese Abweichler von den beiden christlichen Kirchen sind letztlich aber auch nur vom Regen in die Traufe (von einer Lüge in die andere) gefallen. Prinzipiell hat sich an deren spirituellen Fantasien doch auch nichts entscheidendes geändert. 


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25.10.2017 um 09:56
Sungmin_Sunbae schrieb:Nur dass es so ist, dass man seine Wahrheit nicht jemanden anderen aufzwingen kann, indem man diese Person mobbt oder ausgrenzt. Und besser ist es bestimmt nicht. Da helfen auch keine Ausrufezeichen...
Wer hat denn die blutigen Missionierungskampagnen in Südamerika und in Afrika organisiert und durchgeführt? Muss ich dir hier tatsächlich erklären, dass im Verlaufe dieser christlichen Missionierungen ganze Völker ausgerottet und/oder versklavt wurden! Und - schon mal etwas von der heiligen Inquisition und den Hexenverbrennungen gehört? Du solltest dir merken, dass das Erwähnen von Tatsachen und Fakten bestimmt kein Mobbing ist. Bevor du solche Vorwürfe erhebst, solltest du dir mal deine Wortwahl etwas gründlicher überlegen!


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25.10.2017 um 10:46
Willst du mich auf dem arm nehmen ?
Was haben blutige Missionierungen mit der Tatsache zu tun, dass die bekannten von Feallei sich daneben benommen haben ? Außerdem hast du nicht zu entscheiden, wie ich mit dir rede. Dein benehmen ist unter aller sau, dementsprechend werde ich dich bestimmt nicht mit Samthandschuhen anfassen.

Ps: Ich bin Atheist, dementsprechend brauchst du mir nicht von irgendwelchen religiös begründeten Gräueltaten erzählen, denn darum geht es nicht.


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25.10.2017 um 10:55
@Argus7
Immernoch soviel Wut, soviel Verachtung an Gläubige. Kann dich verstehen, wenn man sich die blutige Vergangenheit und die Gegenwärtige Taten mancher "Gläubigen" vor Augen führt.
Glaubst du das Problem, all die Gräuel, gehören unumstößlich zum Wesen des Glaubens an einen Gott? Oder liegt es dMn im Glauben, welche die Menschen annehmen, ungeachtet ob man diesem einem Gott hinzufügt, oder eben nicht?


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25.10.2017 um 10:59
@Ur
Darum geht es doch nicht. Ich selber bin zb auch ein Atheist, deswegen muss ich aber nicht anfangen willkürlich religiöse fertig zu machen. Die Dame um die es geht, hat Schilderungen an den tag gelegt, wo definitiv sich die Eltern und der Bruder daneben benommen haben, punkt. Der Argus mit seinen Whataboutismen tut so, als hätte die Dame angefangen gegen andersgläubige oder nichtgläubige zu hetzen, was nicht der Fall ist. Die Dame macht einen sehr angenehmen und reflektierten eindruck und die Tatsache, dass sie mit jemanden verheiratet ist, der Agnostiker ist, untermauert dies sehr stark. Religöse Extremisten heiraten bestimmt keine Atheisten oder Agnostiker.


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Ur
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25.10.2017 um 11:04
Sungmin_Sunbae schrieb:Darum geht es doch nicht.
Mir schon.
Ich weiß was du meinst und stimme dir zu. Aber Fäden zwischen User usw führen meist zu endlos Diskussionen. Deswegen will ich mehr auf die essenziellen Fragen zurück.


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25.10.2017 um 11:07
Ur schrieb:Ich weiß was du meinst und stimme dir zu. Aber Fäden zwischen User usw führen meist zu endlos Diskussionen. Deswegen will ich mehr auf die essenziellen Fragen zurück.
Sie führen nur zu endlosen Diskussion, wenn beide Seiten mitmachen.
Von mir kommt höchsten noch eine post, wo ich sage, dass er hasserfüllt ist, was der kern der sache ist.
Über religiösen Extremismus und Extremismus im allgemeinen kann man unendlich lange diskutieren, und jemand der mit so viel Hass ausgestattet ist, wie diese eine Person, wird unendlich lange mit einzelnen beispielen ankommen.
Wichtiger ist, die Motivation dahinter fest zu machen, dann ist seine Legitimation hinfällig.
Hass darf niemals legitim erscheinen, egal welche fadenscheinigen Argumente diese vorbringen.


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Ur
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25.10.2017 um 11:14
@Sungmin_Sunbae
Nur zu.^^

Aber um beim Thema zu bleiben, wie stehst du zu der Frage:
Ur schrieb:Glaubst du das Problem, all die Gräuel, gehören unumstößlich zum Wesen des Glaubens an einen Gott? Oder liegt es dMn im Glauben, welche die Menschen annehmen, ungeachtet ob man diesem einem Gott hinzufügt, oder eben nicht?


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25.10.2017 um 11:22
Sungmin_Sunbae schrieb:Darum geht es doch nicht. Ich selber bin zb auch ein Atheist, deswegen muss ich aber nicht anfangen willkürlich religiöse fertig zu machen.
Du hast offensichtlich rein gar nichts kapiert! Es geht doch überhaupt nicht darum, jemanden fertig zu machen, wenn man dessen Weltanschauung kritisiert. Ich habe mir lediglich erlaubt, @feallai den Standpunkt ihrer Eltern und ihres Bruders aus meiner atheistischen Sicht darzustellen. Was ist daran denn ungehörig? Frage an dich als angeblicher Atheist: "Wer liegt denn näher bei der Wahrheit? 'feallai' oder ich?" Solltest du tatsächlich Atheist sein, müsste deine Antwort ja für mich ausfallen.

Falls du es noch nicht bemerkt haben solltest, richtet sich meine Kritik ausschließlich gegen die Verlogenheit der Religionen und deren Organisationen, die nunmehr seit über 2.000 Jahren den Nichtgläubigen einzureden versuchen, dass es a) einen Gott geben soll und b) gegen Leute, die diese Religion verteidigen und jedem Nichtgläubigen moralisches und ethisches Verhalten entweder nicht zutrauen oder gar in Abrede stellen. I

Im übrigen kann ich es kaum glauben, dass du ein Atheist sein sollst. Du bist schon eher einer von der Sorte, die vor der gesamten Menschheit als Gutmensch erscheinen will und der sich noch nicht so richtig getraut, zur Wahrheit und somit zu seiner Überzeugung zu stehen. Aber, was soll's. Du hast offenbar den Konflikt mit mir gesucht und dieses Ziel hast du ja jetzt erreicht.


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25.10.2017 um 11:49
Ur schrieb:@Argus7 Immernoch soviel Wut, soviel Verachtung an Gläubige. Kann dich verstehen, wenn man sich die blutige Vergangenheit und die Gegenwärtige Taten mancher "Gläubigen" vor Augen führt.Glaubst du das Problem, all die Gräuel, gehören unumstößlich zum Wesen des Glaubens an einen Gott? Oder liegt es dMn im Glauben, welche die Menschen annehmen, ungeachtet ob man diesem einem Gott hinzufügt, oder eben nicht?
 
Du hast zweifellos ein gestörtes Verhältnis zur deutschen Sprache. Du bist aber auch nicht der Erste, der mir Wut und Verachtung für Gläubige unterstellt! Liegt das vielleicht daran, dass ich die Dinge klar und unmissverständlich anspreche? Harte Wahrheiten sind nun mal nicht bei allen Menschen beliebt. Also, aus Wut verfasse ich keine Kommentare, damit würde ich ja einen Teil meiner Lebensenergie vergeuden. Und verachten tue ich auch niemanden, der an einen Gott glaubt. Höchstenfalls bemitleide ich diese Leute, weil sie sich offenbar so leicht mit biblischen Lügen arrangiert haben und felsenfest an diese Lügen glauben. 

Zu deiner Frage, ob all die (von Christen) begangenen Gräuel zum Wesen des Glaubens an einen Gott gehören, kann ich dir sagen, dass diese historisch erwiesenen Gräuel selbstverständlich nicht zur christlichen Lehre zu zählen sind. Fakt ist aber, dass sie von Menschen begangen wurden, die sich selbst als Christen bezeichneten. Ich hoffe, dass du diesen Unterschied erkennst!

Diese Gräuel sind und bleiben somit ein wesentliches Element der christlichen Religionen. Die reine, unschuldige christliche Lehre ist in der Lebensrealität doch überhaupt nicht mehr zu erkennen. Es galt doch unter religiösen Leuten schon immer der Grundsatz: "Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag' ich dir den Schädel ein!" Davon distanzieren sich zwar immer mehr Gläubige und finden sich dann in irgendwelchen Sekten und Freikirchen wieder. Die ursprünglichen biblischen Lügen aber haben sie von der Urkirche übernommen und daran halten sie weiterhin fest, ohne ihren Glauben jemals ernsthaft zu hinterfragen. Und dass man an diesem Glauben echte Zweifel haben kann, wird mir niemand absprechen können. 


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25.10.2017 um 12:08
Argus7 schrieb:Also, aus Wut verfasse ich keine Kommentare, damit würde ich ja einen Teil meiner Lebensenergie vergeuden. Und verachten tue ich auch niemanden, der an einen Gott glaubt. Höchstenfalls bemitleide ich diese Leute, weil sie sich offenbar so leicht mit biblischen Lügen arrangiert haben und felsenfest an diese Lügen glauben. 
Warum kommt es dann bei so vielen dementsprechend an? Wie eine Rede die von Mitleid, reiner Logik oder kalter Rationalität zeugt, liest man keinen deiner Posts. Weist du was Heuchelei ist?
Argus7 schrieb:Die reine, unschuldige christliche Lehre ist in der Lebensrealität doch überhaupt nicht mehr zu erkennen.
Wie denn auch, wenn nicht mal diejenigen, die glauben sie verstanden zu haben, sie im Worte vorleben können?
Argus7 schrieb:Es galt doch unter religiösen Leuten schon immer der Grundsatz: "Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag' ich dir den Schädel ein!"
Unterscheiden sich deine Posts sinnbildlich davon?
Argus7 schrieb:Zu deiner Frage, ob all die (von Christen) begangenen Gräuel zum Wesen des Glaubens an einen Gott gehören, kann ich dir sagen, dass diese historisch erwiesenen Gräuel selbstverständlich nicht zur christlichen Lehre zu zählen sind. Fakt ist aber, dass sie von Menschen begangen wurden, die sich selbst als Christen bezeichneten. Ich hoffe, dass du diesen Unterschied erkennst!
Wenn diese Gräuel also nicht dazu gehören, was ist dann die wirkliche Ursache dieser?


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25.10.2017 um 12:50
Ur schrieb:Warum kommt es dann bei so vielen dementsprechend an? Wie eine Rede die von Mitleid, reiner Logik oder kalter Rationalität zeugt, liest man keinen deiner Posts. Weist du was Heuchelei ist?
Es kommt deshalb bei so vielen Leuten an, weil Vernunft noch nie ein Produkt der Maße war! Schon mal etwas von der Intelligenzspitze gehört? Nach oben, zur Spitze hin, wird es immer dünner!

Und - brauchst du denn mein Mitleid? Du hast doch deinen Gott!

Ja, ich weiß, was Heuchelei ist. Man erlebt dies tagtäglich in dieser überwiegend christlichen Umwelt!


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Gott

25.10.2017 um 12:58
Ur schrieb:Unterscheiden sich deine Posts sinnbildlich davon?
Weshalb fragst du? Gefallen dir meine Posts nicht? Oder schmerzen dich meine Posts, weil sie unliebsame Wahrheiten enthalten? Bist du denn kein Freund der Wahrheit?
Ur schrieb:Wenn diese Gräuel also nicht dazu gehören, was ist dann die wirkliche Ursache dieser?
Noch dümmer fragen kannst du wohl nicht!? Die meisten Kriege und Konflikte auf unserem Planeten haben eine religiöse Ursache. Das Gegenteil müsste erst mal bewiesen werden. Wenn es nämlich tatsächlich einen Gott geben würde, würde er bestimmt als Erstes die Religionen abschaffen! Alle - ohne Ausnahme!


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25.10.2017 um 13:05
Argus7 schrieb:Die meisten Kriege und Konflikte auf unserem Planeten haben eine religiöse Ursache.
Welche Ursache die du im Religiösen siehst, denn genau? Immerhin machst du einen Unterschied zwischen Religiösem im Zusammenhang mit Kirchen und mit der "ursprünglichen" religiösen Lehre.

Auf den Rest gehe ich nicht ein.
"Der Böse, der den Tugendhaften schmäht, gleicht dem Menschen, der seinen Blick nach oben richtet und den Himmel anspuckt; sein Speichel beschmutzt nicht den Himmel, sondern fällt wieder herab und beschmutzt ihn selbst."


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Gott

25.10.2017 um 19:53
puuhhh. eigentlich wollte ich ja nicht. aber gut.
Argus7 schrieb:Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht."
ja, urknall? schon mal gehört?
Argus7 schrieb:geschrieben von einem Wesen...na, ja, Gott kann es nicht selbst geschrieben haben, sondern jemand anderes...ich vermute mal ein Augenzeuge
das war mose. ihm wurde von gottes geist offenbart was er schreiben soll. das weiss eigentlich jeder, der sich mit der bibel beschäftigt. und da du sie so hart kritisierst, wirst du dich ja eingehend mit dem bibelstudium beschäftigt haben, richtig? ;)
Argus7 schrieb:Wenn jetzt aber so ein böser Atheist kommt, der diese biblische Schöpfungsgeschichte in Frage stellt, dann kann er von Glück reden, wenn er nicht - so wie in früheren Zeiten geschehen - als Bibelleugner oder Häretiker beschimpft und verfolgt wird. Ja, es soll sogar zu Ketzerbrennungen gekommen sein! Die christliche Version von Toleranz und Humanität!


ich verfolge niemanden und habe auch nichts mit der mittelalterlichen Kirche zu tun. ich bin nicht mal katholisch.
Argus7 schrieb:zwischen historisch korrekter Geschichtsschreibung und den lediglich auf Mythen und Legenden beruhenden biblischen Märchen hinweis
hmm. war denn jemand bei der entstehung der erde dabei? gibt es quellen zu dieser historischen korrektheit?
ich habe geschichte studiert, ich weiss, dass viele späteren geschehnisse sich sehr wohl in historischen quellen und der bibel gleichen.
geschichtsschreibung wird übrigens immer von den siegreichen betrieben und darf nicht einfach so geglaubt werden, nur als tipp.
Argus7 schrieb: Die Gläubigen verstehen ja generell nicht, dass nicht alle Menschen an die Existenz eines Gottes glauben können.
doch, kann ich sehr gut verstehen, da ich auch allem gegenüber erst einmal sehr skeptisch bin. wie ich schon häufiger betonte, ich will niemanden zu etwas zwingen. ich versuche hingegen jedem glauben und nicht glauben gegenüber tolerant und fair zu sein.
Argus7 schrieb:damit erübrigen sich jedwelche Zweifel an einer göttlichen Existenz.
für mich ist das so, ja.
obwohl ich auch zweifel kenne. für mich ist gott real.
wie andere das sehen, ist mir hingegen erst mal egal.
Argus7 schrieb:Ich behaupte jetzt mal, dass Religionen die Menschen nicht zusammen geführt, sondern vielmehr getrennt haben. Beweise dafür liefern uns Beispiele sowohl aus früheren Zeiten als auch aus der Gegenwart
deshalb folge ich keiner religion, sondern gott. der religiöse geist bringt unfrieden. da gebe ich dir 100% recht.
Argus7 schrieb:gesunder Sinn für die Realitäten in unserer Welt
und geld und macht. das ist das worauf jeder aus ist... deshalb mag ich die meisten menschen nicht.
Argus7 schrieb:dass der Staat aus öffentlichen Steuergeldern die Gehälter von Erzbischöfen, Bischöfen und Militärgeistlichen finanziert und selbst Kirchentage mit Steuergeldern unterstützt werden.
find ich auch nicht gut. da ich nicht in der kirche bin, zahlen weder mein mann noch ich kirchensteuer.
kirchentage zu unterstützen finde ich hingegen gut, weil es friedliche feste sind, bei denen menschen sich begegnen können und voneinander lernen.
so was sollte viel öfter finanziert werden. auch gern mit einem säkularen hintergrund.
Argus7 schrieb:dass wir Nichtgläubigen uns damit abfinden, vom Staat in irgendeiner Form benachteiligt zu werden.
ich glaube das problem der benachteiligung mancher gesellschaftlicher schichten hat gaaaaaanz wenig mit gläubig oder nicht gläubig zu tun.
Argus7 schrieb:Wer hat denn die blutigen Missionierungskampagnen
das heiße ich nicht gut und ich hasse es wie die pest, wenn man gewalttaten im namen gottes (welchem auch immer) vollbringt.
Argus7 schrieb:Du bist aber auch nicht der Erste, der mir Wut und Verachtung für Gläubige unterstellt! Liegt das vielleicht daran, dass ich die Dinge klar und unmissverständlich anspreche?
du bist einfach unhöflich und wie ein kleiner junge, der seinen willen nicht bekommt.
das hat erst mal nichts mit 'wahrheit' aussprechen zu tun.
selbstreflexion ist wirklich eine wichtige eigenschaft... vielleicht wäre es an der zeit dich mal zu reflektieren, wenn andere dich komplett konträr wahrnehmen?
Argus7 schrieb:Diese Gräuel sind und bleiben somit ein wesentliches Element der christlichen Religionen.
deshalb ist religionso gefährlich und ein anhänger jesus muss sich von religion distanzieren. ich glaube an jesus. und nicht an irgendeine religion.
Argus7 schrieb:"Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag' ich dir den Schädel ein!
schlichtweg falsch. das steht, ähnlich im alten testament (auge um auge)
aber wir leben im neuen bund als christen. für uns gilt was jesus gesagt hat: liebe deinen nächsten wie dich selbst '
Argus7 schrieb:Es kommt deshalb bei so vielen Leuten an, weil Vernunft noch nie ein Produkt der Maße war! Schon mal etwas von der Intelligenzspitze gehört? Nach oben, zur Spitze hin, wird es immer dünner!
hochmut kommt vor dem fall.
im übrigen heißt es Masse. ein Maß kannst du beim oktoberfest bestellen ;)

meine güte, bis man das alles aufgearbeitet hat :D
hab einen gesegneten abend, ich halte es wie jesus und liebe jeden menschen, auch wenn er versucht mich zu ärgern. das kannst du nicht, weil ich voller liebe zu dir bin.
Ur schrieb:"Der Böse, der den Tugendhaften schmäht, gleicht dem Menschen, der seinen Blick nach oben richtet und den Himmel anspuckt; sein Speichel beschmutzt nicht den Himmel, sondern fällt wieder herab und beschmutzt ihn selbst."
wunderschön :) und so passend. gott segne dich

@Sungmin_Sunbae
vielen dank für deinen lieben einsatz :)
lass dich nicht ärgern. gottes segen auch dir


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Gott

26.10.2017 um 14:03
@feallai @Ur

Mir ist durchaus bewusst, dass Gottes- und Jesusanhänger keine bösen Menschen sind. Ihr lehnt ja auch mehrheitlich die offiziellen christlichen Organisationen, gemeint sind damit die beiden christlichen Kirchen, ab. Die Historie der christlichen Kirche ist schließlich von einer nicht zu übersehenden Blutspur durchzogen. Erstaunlicherweise findet man in diesem Forum kaum mal einen Kommentar von einem Vertreter der evangelischen und der katholischen Fraktion. Die meisten Verfasser von Kommentaren bezeichnen sich als Mitglied einer freien Kirche oder verstehen sich auch nur als freie unabhängige Gottes- oder Jesusanhänger.

Es macht den Anschein, dass die Missbrauchsfälle in den beiden christlichen Kirchen für viele Kirchenmitglieder doch so peinlich waren, dass sie sich nicht mehr mit ihrer Kirche solidarisieren mochten und sich mit ihrer Meinung lieber nicht an die Öffentlichkeit wagen. Die große Zahl der Kirchenaustritte ist zudem ein beredter Hinweis darauf, dass sich evangelische und katholische Christen zunehmend vom Christentum verabschiedet haben. In meinem Umfeld sind mir auch etliche Leute bekannt, die zwar offiziell noch einer der beiden christlichen Kirchen angehören (und somit Kirchensteuer zahlen), am kirchlichen Leben aber längst nicht mehr teilnehmen. Inoffiziell vertreten in meinem Bekanntenkreis einige der Noch-Kirchenmitglieder (mir gegenüber) sogar atheistische Positionen. Sie verbleiben jedoch - aus welchen Gründen auch immer - Mitglieder in einer der christlichen Kirchen.

Wenn man dann noch feststellen muss, was für ein Brimborium die evangelische Kirche um ihren Martin Luther zum 500jährigen Jubiläum veranstaltet, muss man sich vor Grausen schaudernd abwenden. Luther, ein nachweislicher Antisemit und Frauenfeind, der zudem doch tatsächlich an die Existenz des leibhaftigen Teufels glaubte, beeinflusste recht erheblich das unrühmliche Verhalten der evangelischen Kirche im Dritten Reich. Einzelheiten sind unter dem Thread "Kann der Reformator Martin Luther für uns ein Vorbild sein?" nachzulesen.

An die Existenz eines Gottes glaubt heute (in Deutschland) nur noch eine Minderheit. Die Anzahl der Nichtgläubigen hat die Zahl der Gläubigen längst überholt. Das sehen einige Leute möglicherweise anders, aber es bleibt die Tatsache, dass es echte Gläubige nicht mehr in großer Zahl gibt. Die wenigen Hardcore-Gläubigen, die noch verblieben sind, engagieren sich umso eifriger für ihren Glauben. Da kann kommen, was da kommen mag, aber an der Wahrheit der Bibel wird auch kein bisschen gezweifelt. Da wird nicht nur an der Urknall-Theorie gezweifelt, obwohl uns doch die Astrophysik längst etliche Beweise über die Entstehung und dem Untergang von himmlischen Gestirnen geliefert hat. Der „Urknall“ bezeichnet keine Explosion in einem bestehenden Raum, sondern die gemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit aus einer ursprünglichen Singularität. Zweifel an dieser Theorie - und Zweifel an der Evolutionstheorie - haben doch nur noch wissenschaftsfeindliche und weltfremde Gottesanhänger, wie man sie vorwiegend im dekadenten "Bible Belt" in den USA findet.

Ja, ich bin dafür, dass man diesen Menschen ihren Glauben zugesteht und toleriert. Das aber bedeutet nicht, dass man sich mit diesem antiquierten Denken und Verhalten einverstanden erklären muss.
 


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Gott

26.10.2017 um 16:45
Argus7 schrieb:" Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht."
Eigentlich zeigen bereits diese ersten Sätze, dass jener Gott nicht wirklich allwissend und allmächtig sein kann und von Anfang an gar nicht so recht wusste, was er eigentlich wollte, oder gar nicht so konnte, wie er wollte. Er hat es ja nicht auf Anhieb hinbekommen, die Erde so zu kreieren, wie sie ihm gefallen könnte.

Denn wer Himmel und Erde so schuf, dass er danach noch korrigieren musste, der hat es ja wohl von Anfang an nicht richtig hinbekommen. Konnte er sich nicht alles vorstellen? Musste er wirklich erst proben?

Gott schuf eine Erde mit leerer Wüste? Ja, warum das denn? Hat er vorher nicht gewusst, dass er keine leeren Wüsten mag?
Es war dunkel? Ja, wieso? Und wenn er die Erde dunkel schuf, warum passt ihm das unmittelbar danach dann wieder nicht?
Auf alle Fälle ist der Typ sehr launisch.
Hmm, ADHS?

Was sagt uns das jetzt? Mir zeigt es einen gewaltigen Widerspruch zwischen Gottes Taten und den angeblichen Fähigkeiten, die Gläubige ihm so andichten.

Ich kann allerdings in diesen unausgegorenen Handlungen beim besten Willen kein allmächtiges, allwissendes oder gar planendes Wesen erkennen. Höchstens noch einen Bastler.


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Gott

26.10.2017 um 18:24
@off-peak

Das liegt auch daran, dass das Gottesbild sich im Laufe der Zeit immer wieder stark gewandelt hat. In älteren Texten ähnelt er noch den Göttern anderer antiker Mythologien, die sich ihre Götter noch sehr menschenähnlich vorstellten. In diesen kann Gott noch nicht alles vorhersehen, macht Fehler, ändert seine Meinung, neigt zu Zorn und Wut und schöpft die Welt nach und nach wie ein mächtiger Handwerker. Spätere Schriften stellen Gott gänzlich anders dar. Allmächtig, Allwissend, Allgütig. Das wurde von den frühen Christen eher aus der griechischen Philosophie, als aus der jüdischen Tora übernommen. Die Bibel ist kein einheitlicher Bericht, sondern eine Ansammlung von Schriften vieler Autoren, aus unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Ansichten. Logisch, dass es da zu unterschiedlichen Aussagen und Widersprüchen kommen muss.


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Gott

26.10.2017 um 22:04
@Labor-Ratte
Logisch, dass es da zu unterschiedlichen Aussagen und Widersprüchen kommen muss.
Durchaus logisch. Und nicht verwunderlich. Gott ist eben Menschen gemacht.


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