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Atheismus ist peinlich

3.637 Beiträge, Schlüsselwörter: Atheismus, Heidentum, Überzeugungen
MadameVastra
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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 20:01
Es geht doch nur um eine einzige unumstößliche Tatsache:
Entweder man glaubt, oder man glaubt nicht.

(Punkt.)

Religionen/Sekten verschlimmern nur wieder alles. Da gibt es Schubladen, idiotische Lebensweisheiten und Regeln, nach denen man leben muss. Die Bibel soll das Wort Gottes und somit die Wahrheit sein. Soso, dann gibt es also Wasserschlangen (Leviathan), Golems, Untote (Zombies) usw. Noch dazu die ganze Gewalt. Im Koran das Gleiche mit Ifrit usw usf. Ist doch überall ähnlich.

Das was man braucht ist eine reine, ruhige Seele = sich selbst. Und dann geht man in sich und findet entweder den Weg zu Gott oder nicht. Ich finde ihn nicht und bin demzufolge ungläubig.

Ob ich nun eine Heidin oder Atheistin bin, ist mir Wurst. Ich bin so wie ich bin und solange ich nicht erleuchtet werde, kann ich auch gut ohne Gott leben. Alles jenseits dessen ist nur esotherisch, religiöser Käse, den kein Mensch braucht, und ohne welchen die Welt auch ein stückweit besser wäre.

Bin ich deswegen jetzt . . . peinlich, so wie es dein Thread suggeriert, @Simowitsch ?


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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 20:12
Ich bin mir nicht ganz so sicher, ob dieser Thread tatsächlich ernst gemeint ist, wobei ich gestehen muss, nicht alle 14 Seiten auch gelesen zu haben.

Trotzdem finde ich Atheismus nicht peinlich. Ich finde es peinlich, seine Träume, Hoffnungen, etc. an eine Fantasiefigur zu knüpfen. Das mag als Kind vielleicht irgendwie Sinn ergeben, aber im Grunde ist Gott nichts weiter als der Weihnachtsmann für Erwachsene.

Was das Ganze irgendwie peinlich macht... ;)


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Atheismus ist peinlich

13.07.2014 um 09:16
@ Peggy_m

Es trifft zu, dass du bisher nichts Konkretes über deinen Glauben verbreitet hast. Aber alle deine bisherigen Kurzkommentare ließen - gewollt oder ungewollt - erkennen, dass du die These "Atheismus ist peinlich" für zutreffend hieltest. Folglich musst du es dir schon gefallen lassen, wenn man über deine religiöse Orientierung spekuliert und dich aufs Korn nimmt, weil du dir darin gefällst, den Schleier des Geheimnisvollen um dich herum zu verbreiten.

Sag uns doch einfach mal, aus welcher religiösen Ecke heraus du argumentierst ! Wenn du das Forum darüber im Unklaren lässt, solltest du hier eben auch gar nicht erst mitdiskutieren.

Im übrigen stelle ich mit Freude und Erstaunen fest, dass die Union der Ungläubigen in diesem Thread verhältnismäßig stark vertreten ist. Dies zumindest ein kleiner Lichtblick für die menschliche Zukunft, die künftig hoffentlich nicht mehr ausschließlich vom Religiotentum beherrscht wird. Die Vereinigung der volksverdummenden Märchenerzähler und der esoterisch verblendeten Mystiker hat schließlich schon viel zu lange unsere Welt regiert und dominiert.


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peggy_m
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

13.07.2014 um 09:50
Vorsicht: OT


Erst mal vorausgeschickt: wenn du neben dem Textfeld auf diese @"namen" klickst, kannst du die User direkt ansprechen und sie werden dann benachrichtigt, dass sie gemeint sind. So: @Argus7
Argus7 schrieb: Aber alle deine bisherigen Kurzkommentare ließen - gewollt oder ungewollt - erkennen, dass du die These "Atheismus ist peinlich" für zutreffend hieltest
Deine Ansicht kann ich nicht teilen, du scheinst etwas in meine Äußerung hineinzuinterpretieren, was nicht vorhanden ist.

Ich habe zwei Beiträge abgesetzt, die sich leidlich auf dieses Thema hier bezogen. Es war eine Interaktion mit Andomalei (die sich auch aus anderen Threads ergab), die durch seinen Beitrag geklärt und durch meine Antwort auf seinen Beitrag für mich abgeschlossen war.

Alles, was danach kam, war ein von dir initiiertes OT.

meine beiden Beiträge:

"@davros

es bist eher du, der hier immer peinlicher wird.

Bzw., magst du deinen Beitrag mal etwas erklären? Was genau meinst du mit deinem dreiwortigen Satz?



was @davros betrifft, wow, endlich mal ein Standpunkt. Man mag ihn teilen oder nicht, immerhin weiß ich jetzt, dass er auch noch mehr kann, als dreiwortige Sätze zu schreiben.

......
"


Danach kamen von dir Beiträge, die sich unmöglich auf Äußerungen von mir bezogen haben können. Möglicherweise hast du mich mit einem anderen User in diesem Thread verwechselt?

Jedenfalls wurde ich dann zu OT gezwungen, wie jetzt auch, zumal andere User dich auch noch erklären wollten. :D

Genug von OT. Und ja, ich bin raus. ;)


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matraze106
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

13.07.2014 um 14:39
@Simowitsch
das Problem heißt hie wie da: Eitelkeit. Mit etwa 14 Jahren +-3 Jahre beugen sich die meisten dem empfundenen äußeren Druck und entwickeln abgehobene Eigentümlichkeiten, suchen krampfhaft und oft für alle Beteiligten peinlich nach Selbst-Definition, Distanz, Hingabe, Individualität, Charakter, Exklusivität, Exquisität. Im Streben, sich von der Masse abzuheben, wird so manch einer ungewollt überheblich.
Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort.
Friedrich Schiller
Greift vermeintliche Schwachpunkte der Masse auf und will sie durch Vermeidung, Distanz und Unverständnis zur Palette seiner Stärken zählen.
Doch all das sind schöne Lügen. Wir haben kaum bewusst Einfluss auf die Entwicklung unseres Charakters. Taten formen ihn, Herausforderungen, Situationen.
Es ist unbedeutend, was wir glauben, wer wir sind und in welch hohen Tönen wir von uns sprechen: was zählt, sind unsere Taten.
So ist Atheismus wie jede Ideologie zum großen Teil auch Image und glorifiziertes und über alle Maßen umetikettiertes Mitläuferttum. Denn mitlaufende, blinde, hörige Schafe sind ja offiziell die Gläubigen und sie sind alle gleich. Hätte ich als Kind diese naive Verballhornung geschluckt, hätte ich mir vermutlich ebenso "Atheist" auf die Fahne geschrieben.
Der Zwang, klare Gegenposiitionen einnehmen und auf Konfrontationskurs gehen zu müssen, ist das alte Spiel des Dualismus. So behende wir uns auch argumentativ durchwinden, so geheuchelt und gestelzt ist das Ganze. Vor allem bei solch großen Themen und unklaren Begriffen.
Ich bin mir sicher, in vielen der Punkten, die Atheisten für sich vereinnahmen, bin ich überwiegend Atheist. Umgekehrt bei den Religiösen ist das aber genauso.
Güte beim Denken erzeugt Tiefe,
Güte beim Verschenken erzeugt Liebe,
Güte in den Worten erzeugt Wahrheit.

Laotse
Nun werden die Vereinnahmten und Vereinnahmenden sicher behaupten, die Ausnahme seien so Typen wie ich. Sie lügen! Die Idioten sind sie, denn die Antworten darauf, ob diese Welt bewusst erschaffen wurde, und ob wir von Zeichen, Omen und Zufall geleitet werden, stehen uns nicht zu.
Mit anderen Worten sollte man sich jedes Wort zu diesen Dingen klemmen und dem Bauchgefühl der Leute nicht reinreden. Im Zwang, alles analysieren und begreifen zu wollen, sollte man sich vor Urteilen hüten, insbesondere wenn es um den Sinn des Lebens geht. Propaganda geht zu weit, will sie anderen ihren Lebenssinn und ihre jahrtausend alte Weisheiten streitig machen und dieses noch auf pauschal negierende, verdammende Weise - Surrogat des Hasses, der seit Menschengedenken Keile zwischen uns treibt. Und weil diese argwöhnische Spalterei so primitiv und verwurzelt in uns steckt, lugt sie auch in der Jugend hervor.
Dass sowas an Fahrt gewinnt, liegt auch ein bisschen daran, dass wir den Kern unseres Lebenssinns und Zusammenseins ausschweifend sabottieren: die Werbung. Wir werben umeinander, aber nicht mehr um uns selbst willen, sondern um Vorwände. Wir sind so sehr um Vorwände bedacht, dass wir beinah handlungsunfähig, charakterlos sind.
Selbst die Werbung ob Glaube oder Unglaube ist solch ein Vorwand, Leute auf unsere Seite zu ziehen und Freunde/Verbündete zu gewinnen. Was jedoch ist diese Basis der Gewissheit, einen Schöpfer könne es nicht geben?: eine schöne, bequeme Lüge, die uns vorgaukelt, die Welt ein wenig mehr im Griff zu haben.
Und dennoch sind wir Blätter im Wind, Nussschalen im Weltenstrom und hoffnungsvoll für glückliche Pfade, schicksalshafte Wendungen und höhere Gerechtigkeit.
Somit erklärt sich auch die Urform allen boshaftigen Dreinredens: gefühlte Ungerechtigkeit, Ausgrenzung, Misere. Man hat recht, weil man recht hat. Selbst wenn die Perspektive durchs Kaleidoskop längst davonflüchtete. Die Straße zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten.
An dieser Stelle das kleine Fazit, dass Himmel und Hölle und all die jenseiten, religiösen Themen aller Welt bekannt und von Bedeutung sind, egal in welchem Diskurs.
Gerade das bringt so manchen auf die Palme: wie kann etwas so überragend unerreichbar so viel größer sein als man selbst? Was ein Spaß, vermöge man es, dies Kartenhaus einzureissen!
Nur besteht dieses Kartenhaus aus vielen kleinen Kartenhäusern, sogar die eigene Perspektive darauf ist eins und alle müssen sie vergehen und wieder auferstehen.


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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 09:39
@matraze106
matraze106 schrieb:das Problem heißt hie wie da: Eitelkeit. Mit etwa 14 Jahren +-3 Jahre beugen sich die meisten dem empfundenen äußeren Druck und entwickeln abgehobene Eigentümlichkeiten, suchen krampfhaft und oft für alle Beteiligten peinlich nach Selbst-Definition, Distanz, Hingabe, Individualität, Charakter, Exklusivität, Exquisität. Im Streben, sich von der Masse abzuheben, wird so manch einer ungewollt überheblich.
Schau mal in den Spiegel...
matraze106 schrieb:So ist Atheismus wie jede Ideologie zum großen Teil auch Image und glorifiziertes und über alle Maßen umetikettiertes Mitläuferttum.
Dummfug. Du unterliegst da einem fundamentalen Irrtum. Atheismus ist keine Ideologie. Atheismus ist ein Nicht-Glauben an Gott.
matraze106 schrieb:Denn mitlaufende, blinde, hörige Schafe sind ja offiziell die Gläubigen und sie sind alle gleich.
Nicht alle aber viele. Und Naivität ist sicherlich hilfreich um blindlings zu glauben und die Bibel wortwörtlich zu nehmen.
matraze106 schrieb:Die Idioten sind sie, denn die Antworten darauf, ob diese Welt bewusst erschaffen wurde, und ob wir von Zeichen, Omen und Zufall geleitet werden, stehen uns nicht zu.
Sagt wer? Die Menschen sind von Natur aus neugierig. Ohne diese Neugier würden wir heute noch in Höhlen leben und du könntest nicht solchen Müll absondern. Wir können wenigstens versuchen Antworten darauf zu finden. Ich kann dabei nichts Schlechtes sehen. Und noch ein kleiner Tipp: Eine gemäßigtere Wortwahl würde dir gut stehen...
matraze106 schrieb:Im Zwang, alles analysieren und begreifen zu wollen, sollte man sich vor Urteilen hüten, insbesondere wenn es um den Sinn des Lebens geht.
Nochmals, schau in den Spiegel! Du analysierst und urteilst, dass sich die Balken biegen...
matraze106 schrieb:Gerade das bringt so manchen auf die Palme:
Ich bevorzuge eine Linde.
matraze106 schrieb:wie kann etwas so überragend unerreichbar so viel größer sein als man selbst?
Wer hat's denn erfunden, das überragend unerreichbar Grosse? Die Schweizer? Nein, es waren die Gläubigen, die nicht akzeptieren können, dass der Mensch eventuell ein Zufallsprodukt der Natur sein könnte. Sie wollen nicht auf die gleiche Stufe gestellt werden wie ein Wurm oder eine Schildkröte und schon gar nicht wie Primat. Der Mensch, die Krone der Schöpfung, ist was ganz Besonderes, nicht wahr?
matraze106 schrieb:Was ein Spaß, vermöge man es, dies Kartenhaus einzureissen!
Das Kartenhaus der Gläubigen ist tatsächlich gefährdet. Das Fundament ist der Glaube an Gott und für diesen Gott gibt's nun mal keine Belege und Beweise. Den meisten Atheisten kann das nicht passieren. Wenn Gott bewiesen würde, hätte ich keine Probleme. Ich würde meine jetzige Anschauung auf den Müll kippen und glauben. Wo ist denn da das Problem?


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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 11:50
@Brunche
Brunche schrieb:Atheismus ist ein Nicht-Glauben an Gott.
Falsch ! wenn schon "nicht glauben " dann auf "nicht glaube an Götter" das trifft eher zu , denn die ersten Christen wurden so genannt weil die nicht an Heidnisch-römische Götter glaubten.
Es war früher aber so, heute ist das eine Bezeichnung nicht selbstbezeichnung eher Selbstdarstellung was man sehr offt voefindet.
Deshalb ist an peinlichkeit nicht zu überbieten :)


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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 14:02
Atheismus ist nicht das "nicht glauben" an einen oder mehrere Götter. Atheisten glauben, das es Gott oder Götter nicht gibt. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.

Btw sind alle Theisten selbst Atheisten, weil sie an tausende Götter nicht glauben.


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 17:07
@chilichote
Atheisten glauben, das es Gott oder Götter nicht gibt.
Eben nicht! Atheisten glauben gar nichts.
Atheisten ziehen die Existenz von Göttern/Schöpfern/"höhere" Mächte/etc. nicht in betracht.


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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 17:22
Atheisten können an Liebe auf den ersten Blick glauben, daran, daß sich auch morgen die Erde weiterdreht, sie können an Außerirdische glauben, an Wiedergeburt und unsichtbare rosa Einhörner.... weil all das die Existenz eines Objekts/Wesens, das man als "Gott" definieren könnte/müßte, nicht voraussetzt.


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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 17:27
Oder mit anderen Worten, auch Atheisten dürfen jederzeit ihre Phantasie und ihre Wunschträume spielen lassen. Nur liegt die Beweislast immer bei dem der behauptet ".... existiert" (Gott, unsichtbare Einhörner, Wiedergeburt etc. nach Belieben anstelle der Punkte einsetzen). Wer Beweise für die Nichtexistenz verlangt, darf gern als erster die garantierte Nichtexistenz des Osterhasen "beweisen". Oder des Weihnachtsmannes, oder der Teekanne in der Umlaufbahn des Mars...


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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 17:33
Warum nun prahlen so viele Atheisten mit ihrem angeblichen breit gefächerten Hintergrundwissen zur Bibel?
Weil es spannend ist die absurden Märchengeschichten der Bibel zu kennen und gleichermaßen zu wissen das es doch tatsächlich Leute gibt die diese für wahr halten?


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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 17:44
Und weil es spannend ist zu wissen, wie die Geschichten überhaupt zustandekamen, und welche Rolle die jeweiligen Zeitumstände dabei spielten. Ein gutes Buch z. B. ist das populärwissenschaftliche und leicht zu lesende "Keine Posaunen vor Jericho", jedem Bibelgläubigen wärmstens ans Herz zu legen.


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 17:49
@Rao
Atheisten können an Liebe auf den ersten Blick glauben
    Nein, ich weiß es, denn ich bin mit ihm seit vielen Jahren verheitatet.

daß sich auch morgen die Erde weiterdreht,
    Nein, das weiß man

sie können an Außerirdische glauben
    Nein, man nimmt es an/geht davon aus

an Wiedergeburt und unsichtbare rosa Einhörner.... weil all das die Existenz eines Objekts/Wesens, das man als "Gott" definieren könnte/müßte, nicht voraussetzt.
    Auch daran GLAUBT kein einziger Atheist

auch Atheisten dürfen jederzeit ihre Phantasie und ihre Wunschträume spielen lassen. Nur liegt die Beweislast immer bei dem der behauptet "
    Phantasie, Ideen, Träume, etc. bedürfen keines Beweises

Wer Beweise für die Nichtexistenz verlangt, darf gern als erster die garantierte Nichtexistenz des Osterhasen "beweisen".
    Kein Atheist verlangt Beweise für eine Nichtexistenz. Allerdings behaupten "Gläubige", das es einen Gott gibt. Womit wir wieder bei dem Thema wären: "Wer etwas behauptet, muß dies auch belegen"


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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 18:41
Weiß man, daß die Erde sich morgen weiterdreht? Nein, man glaubt es nur. Denn es könnte sich (rein theoretisch) jederzeit etwas ereignen, das das verhindern könnte - die Sonne wird spontan zur Nova, eine gigantische Gravitationswelle trifft die Erde oder irgendetwas anderes, was zwar höchst unwahrscheinlich, aber eben nicht völlig unmöglich ist. Genauso wie ich es z. B. nicht für unmöglich hielte, daß irgendwo im Universum oder jenseits davon (Multiversum-Theorie) eine außerirdische Lebensform existiert, die (abermals rein theoretisch) beinahe unbegrenzte Macht über Raum und Zeit besäße und deshalb den meisten landläufigen Definitionen eines Gottes tatsächlich entsprechen würde. Und daß kein einziger Atheist an Wiedergeburt glaubt, stimmt schlicht und einfach nicht. Für das Konzept "Wiedergeburt" braucht man keinen Gott/keine Götter, deshalb können Atheisten durchaus an so etwas glauben. (Können, nicht müssen). Du unterschätzt offensichtlich die Bandbreite der Atheisten, da ist Platz für viele persönliche Glaubensvorstellungen, die aber allesamt nichts mit Göttern und Religionen zu tun haben.


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 20:11
@Rao
Rao schrieb:Denn es könnte sich (rein theoretisch) jederzeit etwas ereignen, das das verhindern könnte - die Sonne wird spontan zur Nova, eine gigantische Gravitationswelle trifft die Erde oder irgendetwas anderes, was zwar höchst unwahrscheinlich, aber eben nicht völlig unmöglich ist.
Wir werden dieses aber bereits heute schon messen/feststellen können und somit wissen wir, das sie sich morgen nicht mer weiterdrehen wirde, auf Grund dieses großen Ereignisses.
Rao schrieb:Für das Konzept "Wiedergeburt" braucht man keinen Gott/keine Götter,
Aber einen Glauben, den ein Atheist nicht hat.
Rao schrieb:deshalb können Atheisten durchaus an so etwas glauben. (Können, nicht müssen)
Würden sie daran glauben, wären es keine Atheisten.
Rao schrieb:Du unterschätzt offensichtlich die Bandbreite der Atheisten, da ist Platz für viele persönliche Glaubensvorstellungen
Nein, Du gehst ganz einfach davon aus, das es immer mit Religiösen zu tun haben müsse.
Atheisten glauben aber auch nicht an alltäglichen Dingen. Wie das Wort "Atheist" schon sagt, ist es das Fehlen jeder Art von Glauben (und nicht nur der Glauben an einen Gott/Götter/"höhere" Macht/etc.).


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Totes_Geld
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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 20:36
@Micha007
Die begriffliche Spannbreite von Atheismus umfasst einerseits die „weiten“ Begriffsbedeutungen, die ein Dasein ohne Glauben an Gott, entsprechende Lebensweisen und diesbezügliche Begründungen einschließen (auch als „Nichttheismus“ begriffen), und andererseits „enge“ bzw. „starke“ Bedeutungen, die in Hinsicht auf Götterbehauptungen verneinend, gegebenenfalls kämpferisch oder mit Gegenbeweisen vertreten werden (auch als „Antitheismus“ bezeichnet).

Charakteristisch für einen Atheisten sei hingegen die Ansicht, „dass es zumindest wahrscheinlich ist, dass es keinen Gott gibt

Jedoch wird in der Regel als Atheist bezeichnet, wer es ausdrücklich verneint, an Gott oder Götter zu glauben

ist aus Wiki..

wie du auf die idee kommst
Micha007 schrieb:Atheisten glauben aber auch nicht an alltäglichen Dingen
ich glaube..ich trink noch ein Bier..


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 20:58
@Totes_Geld
Selbstverständlich ist mir der Wikiartikel bekannt und er besagt genau das, was ich bereits sagte.
Totes_Geld schrieb:ich glaube..ich trink noch ein Bier..
Nö. Ich würde sagen:"Soll ich noch ein Bier trinken?" oder "Ich trinke noch ein Bier"
Warum soll ich daran glauben? Ich muß doch selbst am Besten wissen, was ich will.


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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 21:04
Das ist doch Phrasenspalterei. Als würde ein Atheist nie sagen: Ich glaube das es morgen regnet, ich glaube, ich habe Hunger...etc...


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

14.07.2014 um 21:12
@-ripper-
-ripper- schrieb:Als würde ein Atheist nie sagen: Ich glaube das es morgen regnet, ich glaube, ich habe Hunger...etc...
Eben.


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