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Atheismus ist peinlich

3.637 Beiträge, Schlüsselwörter: Atheismus, Heidentum, Überzeugungen
powermind
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Atheismus ist peinlich

08.07.2014 um 13:07
@Simowitsch
ich habe lediglich eine paar Bibelzitate des alten Testaments eingeworfen mit dem Hinweis auf die Blutrünstigkeit der Bibel.

Ich bin einfach insgesamt der Meinung, dass Religion eher teilt als zusammenbringt, eher ausschließt als zu vereinen und für viele viele Gräueltaten auf dieser Erde verantwortlich ist (siehe momentan Irak)
Und wenn du an einen Gott glauben möchtest und daraus Kraft gewinnst dann sei dir das vergönnt.


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Atheismus ist peinlich

08.07.2014 um 23:15
ramisha

mh endlich mal einer dem aufallt welchen geistigen anflug ich manchmal habe.


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Atheismus ist peinlich

09.07.2014 um 10:42
@ powermind

Ich glaube nicht, dass "Simowitsch" überhaupt begreift, um was es in einer solchen Diskussion überhaupt geht. Er bezieht seine Argumente und Weisheiten aus Märchenbüchern wie die Bibel, die letztlich jedoch nichts anderes als unbewiesene Legenden sind. Den Atheismus als peinlich zu bezeichnen, ist eine ziemlich hanebüchene und ausgesprochen dämliche Behauptung. Peinlich ist doch nur, dass erwachsene Menschen das gesamte Religiotentum für bare Münze nehmen. Das kritische Denken ist bei diesen Menschen offenbar total ausgeschaltet. Ihr Gottglaube nährt sich letztlich einzig und allein aus dem Wunsch, der eigenen Selbsttäuschung zur Wahrheit zu verhelfen.

Fakt ist und bleibt, das die Religionen und deren Anhänger in der Geschichte der Menschheit eine ganze Menge Unheil angerichtet haben. Dem Teufel dafür die Schuld zu geben, ist die wohl dämlichste Ausrede, die man sich denken kann. Ganz einfach deshalb, weil es diesen Teufel ja ebenfalls nicht gibt. Die wahren Teufel sind letztlich diejenigen Menschen, die in ihrem religiotischen Wahn leben und der Ansicht sind, dass sie im Namen ihres Gottes gehandelt haben, wenn sie ihre geschichtlich dokumentierten Verbrechen zu rechtfertigen suchen.

Ein Beispiel: Die Eltern des heiligen St. Martin - dem nachmaligen Bischof von Tours - haben in Patagonien (West-Ungarn) ein landwirtschaftliches Gut betrieben, auf dem rund 20.000 Sklaven schuften mussten. Und - das erste englische Sklavenschiff trug den sinnigen Namen "Jesus" ! Dies nur zwei Beispiele von vielen über das alles andere als menschenfreundliche Wirken von sogenannten Christen. Für mich eine heuchlerische Bande von Verbrechern und extrem dämlichen Mitläufern, die ihre blutigen Hände in Unschuld zu waschen versuchen. Sich wegen ihres unkritischen Mitläufertums mitschuldig zu fühlen, kommt diesen Religioten auch nicht im entferntesten nicht in den Sinn. Wenn man etwas zu Recht als peinlich bezeichnen kann, dann ist es dieses selbstgerechte Leugnen einer Mitschuld an den von den christlichen Kirchen begangenen Verbrechen. Wer sich nämlich einer solchen verbrecherischen Organisation als zugehörig bezeichnet, macht sich nun mal zwangsläufig an deren Verbrechen mitschuldig.


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davros2.0
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

10.07.2014 um 12:22
Religion ist peinlich.


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peggy_m
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Atheismus ist peinlich

10.07.2014 um 12:50
@davros

es bist eher du, der hier immer peinlicher wird.

Bzw., magst du deinen Beitrag mal etwas erklären? Was genau meinst du mit deinem dreiwortigen Satz?


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davros2.0
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

10.07.2014 um 12:59
Religion ist peinlich. Macht immer auf total gut zu allen Menschen und blabla. Religion hat die letzten Jahrtausende nichts als Leid und Schmerz verursacht, gläubige Menschen lassen sich durch machthungrige Möchtegern Stellvertreter Gottes beeinflussen und machen alles in deren Namen, da der Wille ja angeblich von Gott kommt. Religion ist peinlich, unlogisch und jeder der die Evolution anzweifelt, für die es ja Beweise gibt ist auch peinlich.

Sollte es einen Gott geben, und das will ich nichtmal bestreiten würde er sicher nicht wollen das Menschen irgendwelche Weisheiten in seinem Namen so verbreiten, das ganze Religion nennen, und sich dann Gegenseitig den Kopf einschlagen, weil ja die einzige Wahrheit ist die man selbst hat.

Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist. Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.


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Atheismus ist peinlich

11.07.2014 um 18:32
@ Peggy_m

Angenommen, du wärst in einem Land geboren mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung. Dann wärst du mit großer Wahrscheinlichkeit eine Muslima. Es sind nun mal die Eltern, welche ihren Kindern die landesübliche Religion mitgeben. Man kann dies auch mit einer frühkindlichen Gehirnwäsche vergleichen. Sich später von dieser Beeinflussung zu lösen und sich einer anderen Religion zuzuwenden, kommt zwar hin und wieder mal vor, ist aber zumeist mit Problemen verbunden. Dies insbesondere dann, wenn die Familie stark in einer bestimmten Religion verwurzelt ist.

Zum Glück gibt es immer wieder Menschen, denen es gelingt, sich von dieser vererbten Tradition zu lösen und sich eigene Gedanken zum Thema Religion zu machen. So kann es schon mal geschehen, dass der eine oder andere Mensch das ganze religiöse Verwirrspiel satt bekommt, weil sich eben zuviele Dinge, die einem seit frühester Kindheit eingetrichtert wurden, bei einigem Nachdenken als unglaubhaft, unlogisch oder gar als grottenfalsch herausstellen. Es sind deshalb auch überwiegend Menschen mit besserer und breitgefächerter Bildung, die den ganzen religiösen Schwindel durchschauen und so zu Agnostikern oder zu Atheisten werden.

Fakt ist doch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Gott gibt, gegen Null tendiert. Es ist ja auch nur eine kleine Minderheit von Gottgläubigen, die allen Ernstes an die jungfräuliche Geburt von Maria glauben, oder ein ewiges Leben nach dem Tode für möglich halten. Ist man erst mal mit seinen Überlegungen so weit gekommen, wird auch die Existenz Gottes angezweifelt. Aus Tradition halten trotzdem immer noch viele Menschen an ihrer Religion fest. An die Existenz eines Gottes glauben sie allerdings nicht wirklich. Man spricht daher ja auch vom Scheinchristentum.

Dass Religion ja längst auch ein probates Geschäftsmodell geworden ist, lässt sich nicht mehr bestreiten. So ist z.B. der Vatikan der größte Grundstücksbesitzer auf unserem Planeten. Von den unzähligen Verbrechen, die im Namen des Christentums begangen wurden, will ich hier gar nicht berichten, denn diese Verbrechen an der Menschheit sind geschichtlich hinlänglich dokumentiert. (Inquisition, Versklavung und Ausrottung ganzer Völker in Afrika und Südamerika durch christliche Missionare usw. usw.)

Die Worte von "Andomalei" möchte ich mit folgender Aussage ergänzen: Wenn es tatsächlich einen Gott geben sollte, würde er als Erstes unter Garantie die Religionen - und zwar alle - abschaffen. Anstelle der sog. christlichen Leitkultur, sollte der schon von den alten Griechen postulierte HUMANISMUS gesetzt werden. Dahinter steht keine neue Religion, sondern eine auf das friedliche Zusammenleben aller Völker dieser Erde ausgerichtete Philosophie.


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Atheismus ist peinlich

11.07.2014 um 18:37
@ Peggy_m

Noch etwas: Peinlich ist eigentlich nur dein naiver kindlicher Glaube !


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peggy_m
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

11.07.2014 um 23:17
Wie interessant............


was @davros betrifft, wow, endlich mal ein Standpunkt. Man mag ihn teilen oder nicht, immerhin weiß ich jetzt, dass er auch noch mehr kann, als dreiwortige Sätze zu schreiben.

......


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Atheismus ist peinlich

11.07.2014 um 23:44
Ist auch immer wieder nett zu beobachten, wenn religiöse Menschen öffentlich den Atheismus in den Dreck ziehen oder es zumindest als Falsch für andere präsentieren und auf seriöse und "logische" (was der Unterschied zu dem hier ist) Antworten eines Atheisten (oder was genau du auch bist @Argus7), den sie eben ansprechen, erst gar nicht antworten. Und mit einer Antwort meine ich keine Metaphern über Gottes Weisheiten oder Kraft, keine Antwort die nur auf Oberflächlichkeiten basiert, sich nur der Sprache bedient, sondern eine Antwort, die auf die Argumente der Gegenseite eingeht.

Wie @Argus7 wunderbar formuliert hat, gibt es zu den Nichtgläubigen und Gläubigen meistens einen Unterschied, und zwar das unterschiedliche Umfeld, die Erziehung.. usw... All das formt das Glauben und anderes. Anderes Beispiel selbe Aussage: Du wirst in einer streng atheistischen Familie geboren, die dich permanent so erziehen, wie es ihre Eltern mit ihnen gemacht haben, und zwar atheistisch. Nun hat also Gott dich in dieser Familie geboren lassen, oder hast du dir die Familie ausgesucht? Durch deinen Umfeld und deine Erziehung manifestiert sich dein Atheismus und nun sollst du in die Hölle kommen, obwohl alles Gottes schuld ist? Logischerweise schickt sich doch Gott selbst in die Hölle. Er lässt dich in einem Umfeld gebären, wo du nur atheistisch werden kannst. Mit ein bisschen Psychologiekenntissen wird einem klar, dass man sich nicht so einfach von seinem manifestiertem glauben lösen kann. Da der Gedanke an einem ewigen Beschützer und eine alternative Welt ohne die jetzigen Probleme, das Paradies, nur von Vorteil für einen ist, wird der eigene Glaube natürlich weiter von einem unterstützt. Ich kann von Glück reden, dass meine Eltern mich nicht religiös erzogen haben. So gefällt es mir einfach besser. Ich habe andere Schutzmechanismen, die ich bewusst aktiviere, wenn es mir schlecht geht.


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Affect
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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 05:04
Ich bin Atheist. Gottseidank.

Luis Bunuel.

Und daran ist nichts Peinlich ;)


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peggy_m
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 08:09
@ARGUS

Peinlich ist eigentlich nur dein naiver kindlicher Glaube !


? was weißt du denn von meinem Glauben?


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Micha007
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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 08:46
@peggy_m
peggy_m schrieb:was weißt du denn von meinem Glauben?
Zumindest soviel, wie Du hier von Dir schon preisgegeben hast und da kann ich @Argus7
in seiner Argumentation auch nur unterstützen.


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peggy_m
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 08:50
mir war gar nicht aufgefallen, dass ich hier was preisgegeben hätte, was meinen Glauben betrifft.
Kannst du mich mal zitieren, bitte.

@Micha007


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 08:54
@peggy_m
peggy_m schrieb:mir war gar nicht aufgefallen, dass ich hier was preisgegeben hätte
Na selbstverständlich.
Deine Argumentation in diesem und anderen Threads gibt doch Deine Meinung/Einstellung preis. also von daher ....


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peggy_m
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 08:56
@Micha007

du drückst dich, von welcher Argumentatiion in diesem Thread sprichst du? Sag mir eines dieser Argumente aus diesem Thread.


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 08:59
@peggy_m
Du verstehst es nicht, oder?
Es sind nicht Einzelargumente, sondern die Gesamtheit Deiner Argumentationen.


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peggy_m
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 09:07
@Micha007


Es ging hier um "kindlichen, naiven Glauben", nicht um irgendwelche Argumentation. Soweit ich weiß, habe ich mich in diesem Forum noch nicht zu meinem Glauben geäußert, in diesem Thread ganz gewiss nicht.

Ich halte eure Beiträge in Bezug auf mich also für bloße Provokation, ohne einen konkreten Bezug zu meinen "Argumentationen", die du übrigens wahrscheinlich noch gar nicht wahrgenommen hast. Von daher...


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 17:49
@Micha007 also...
peggy_m schrieb:du drückst dich, von welcher Argumentatiion in diesem Thread sprichst du? Sag mir eines dieser Argumente aus diesem Thread.
da muss ich ihr recht geben, ich kann hier auch keien argumente von ihr finden(und mich auch nie dran erinnern wo anders nen argument von ihr gelesen zu haben), du meinst das verhalten, nicht die argumentation, den die ist nichtexistent.


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Atheismus ist peinlich

12.07.2014 um 17:57
@Simowitsch über den Original Post:
Dass die Begriffe durcheinander geraten sind, hat @onlysaga ja schon erwähnt. Aber mehr noch:

Der Begriff "Heide" ist in diesem Zusammenhang gefährlich. Es ist das deutsche Wort für Paganist und bezieht sich heutzutage auf Anhänger des Neopaganismus. Du gebrauchst "Heide" scheinbar im altertümlichen und mittelalterlichen Sinn als pejorativen Sammelbegriff für Andersdenkende, die sich nicht dem Christentum zugehörig sehen. Damit gibst du gewollt oder ungewollt dem Christentum einen Sonderstatus, der im Sinne eines Zusammenlebens in Toleranz kontraproduktiv ist.


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