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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

1.256 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Religion, Glaube ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

07.05.2018 um 20:04
@Ragdoll
Ich als Gläubige sehe ständig das (positive) Wirken Gottes in der Welt, durch Menschen.
Und wem gibst Du die Schuld für das negative Wirken in dieser Welt?


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

07.05.2018 um 20:45
Zitat von suscatsuscat schrieb:Mein Vorstellung ist auch wie bei @Ragdoll das der göttliche Funke sozusagen in jedem wohnt - oder in jedem der ihn haben möchte.
Das sind so die üblichen religiösen Phrasen.
Also in mir wohnt niemand.
Zitat von suscatsuscat schrieb:Und ich sehe auch mehr den liebenden als den strafenden Gott.
Und auch ich finde besonders im NT die positiven Stellen überwiegen.
Ja klar, da ist er ja auch urplötzlich zum "lieben Gott" mutiert. :D
Den massenmordenen aus dem AT kann man ja nicht gutheißen.
Zitat von suscatsuscat schrieb:Und auch ich erlebe immer wieder Dinge, wo ich mich von Gott beschützt und behütet vorkomme. Ich erlebe Momente, wo Menschen mir ganz besonders begegnen und mich dadurch glücklich machen, mir helfen über schlimme Dinge hinwegzukommen. Und manchmal erscheint mir das wirklich so wie Gottes Wirken.
Das passiert mir auch.
Aber warum muss ich mir da, aufgrund dessen, ein erfundenen guten Onkel als Ursache herbeiwünschen.
Zumal er ja nicht immer der gute Onkel war. :D
Davon ab, könnte es ja auch Zeus oder Ra gewesen sein.
Da haben wir ja so einige Götter in der spirituellen Geschichte.
Zitat von suscatsuscat schrieb:Aber das sind meine Erfahrungen und mein Glaube - wissen und beweisen kann ich davon nichts. Aber das muss ich auch nicht, wenn es sich für mich stimmig anfüllt.
Jep, da sind der Beliebigkeit keine Grenzen gesetzt.
Zitat von suscatsuscat schrieb:Ich brauch keinen Gottes Beweis und wenn kann den jeder nur in sich und seiner persönlichen Erfahrung mit Gott finden - das ist dann aber bei weitem kein objektiver Beweis - sondern nur der ganz persönliche für dich. Und dann ist es eben irgendwann Überzeugung - einfach klar.
Jo, Augen zu und ab in die phantastisch religiöse Welt.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

07.05.2018 um 20:55
@DyersEve
Zitat von DyersEveDyersEve schrieb:Also in mir wohnt niemand.
schau mal richtig nach - auch im Unterbewusstsein :D
Zitat von DyersEveDyersEve schrieb:Jo, Augen zu und ab in die phantastisch religiöse Welt.
was hast du dagegen?...
... jeder soll oder kann doch nach seiner Fasson gluecklich werden, oder nicht ?


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

07.05.2018 um 21:44
Warum gibt es leid auf der welt, warum scheint gott im alten testament so anders zu sein als im neuen testament,warum gibt es eine hölle?

ich denke die diskussionen auf den letzen seiten lassen sich im großen und ganzen auf diese punkte reduzieren.

Ich glaube das sind fragen, mit denen sich jeder christ und auch viele nicht-christen irgendwann auseinandersetzen. Antworten auf diese fragen gibt es einige und welche jetzt am ehesten hinkommen..darüber lässt sich zum teil streiten.

Ich schreibe mal meine meinung dazu.wenn ich im folgenden schreibe es ist so, meine ich, dass ich glaube dass es so ist. ich hab keine lust tausend mal „ich glaube“ als disclaimer davor zu setzen ich denke aber in einer diskussion in der es um gott geht versteht sich das eigentlich von selbst.

Ich denke die verständnisprobleme liegen zu einem guten teil in der zu menschlichen sichtweise,wir sind an vielem zu nah dran um den überblick für das ganze zu haben.ähnlich wie wenn man in einem stau steht und sich darüber ärgert, dass es nicht vorwärts geht. Würde man in einem helikopter sitzen, würde man merken, dass gerade eine umleitung eingerichtet wird, man deshalb warten muss und sich der stau gleich dadurch für alle beteiligten auflösen wird.

Gott hat lt. bibel eigenschaften, mit denen er im gleichgewicht ist und die ihn keine anstrengung kosten sie auszuüben(wie manchmal uns menschen), es ist einfach seine art, er ist so.

Anbei ein link welche das im einzelnen sind:
https://www.allaboutgod.com/german/eigenschaften-gottes.htm

der christliche gott wird oft mit grenzenloser liebe gleichgesetzt. Das stimmt auch, aber dabei wird oft eins vergessen:gott ist z.b. auch gerecht. Liebe nie ohne gerechtigkeit, gerechtigkeit nie ohne liebe-ein gleichgewicht. dass sich je nach situation entsprechend anpasst. Die situation wird von menschen hervorgerufen die nach ihrem freien willen handeln.

Die aussage vom engelfall und vom sündenfall (egal ob man sie jetzt wortwörtlich oder symbolisch versteht) ist, dass gott alles gut geschaffen hat. er hat nichts und niemanden so geschaffen, dass derjenige böse werden muss.allerdings musste es zwangsläufig auch platz für den freien willen geben.

Gott ist gerechtigkeit und liebe.er würde gegen seine eigenen prinzipien verstossen sich willenlose sklaven zu seiner belustigung zu schaffen, die ihn verehren müssen und nur gutes tun müssen.

Gott ist allwissend, also weiss er auch, wie alles enden wird, also wer sich letztendlich für oder gegen seine rettung entscheiden wird.allerdings kann man niemanden belohnen oder bestrafen,solange er noch nichts gutes oder schlechtes getan hat.

Man kann jetzt argumentieren:aber warum manipuliert gott nicht alles so, dass sich alle zum guten entscheiden oder noch besser, er erschafft nur wesen die es schaffen gerettet zu werden. Würde er das ein oder andere tun wäre dies im ergebnis gleichzusetzen mit der version „willenloser zombie“.

Wenn eltern ein kind bekommen, dann wissen sie nur eins absolut sicher über das kind:es wird irgendwann sterben müssen.man weiss nicht wann, man weiss nicht wie aber es wird passieren. Solche gedanken hindern aber die meisten eltern auch nicht ein kind zu bekommen.

Ausserdem kann auch ein mensch der schlechtes tut und gott hasst kinder hevorbringen, die sich gegenteilig entscheiden.

Gott ist nicht wie ein mensch mit allmacht, er ist gott. ein mensch würde vielleicht jeden strafen der nicht fan von seinem lieblingsfussballverein ist oder etwas willkürliches anordnen wie jeder muss rote socken tragen um anzuerkennen dass ich der größte macker bin.

Gottes willen zielt immer auf das letzendlich absolut gute und die erlösung hin.

Lässt gott etwas negatives passieren, dann nur damit ein größeres gut daraus hervorwächst. Maria verliert ihr kind, jesus wird getötet=erlösung möglich für alle menschen.
Hiob verliert alles und bekommt am ende noch mehr zurück, nebenbei wird gott dadurch geehrt, dass hiob zwar von satan schwer gebeutelt wird,er aber dennoch an gott festhält.etc.

Gott abzulehnen heisst es alles personifiziert gute abzulehnen. Das bild von der mafia, die einem die pistole auf die brust setzt oder dem wütenden gott, der einen in die hölle wirft weil man willkürliche regeln nicht befolgt hat ist falsch.

Will man ein passendes bild zeichen würde eher folgendes passen:

gott sagt zum menschen:renn bitte nicht in den abgrund, du wirst fallen und sterben. Wenn du es aber unbedingt so willst, muss ich dich gehen lassen,weil ich deinen willen respektieren muss.

Der mensch wendet sich ab und sagt „du hast mir gar nichts zu sagen, ich weiss selber alles am besten“ und fängt an auf den abgrund zuzurennen. Gott rennt ihm hinterher und bittet ihn stehenzubleiben.

Schließlich kommt jesus und hält dem auf der kante zum abgrund stehenden und taumelnden menschen die hand hin und sagt „bitte nimm!“.

Was tue ich ,wenn ich meinem kind sage es soll nicht an den heissen ofen fassen, sonst tut es sich weh? Ist das dann willkür?will ich dem kind meinen willen aufzwängen? Geht es mir dabei um mich oder das kind?

So ist es auch mit gott und seinen geboten. Das kind versteht nicht warum und denkt ich will es ärgern indem ich sage geh nicht an den ofen ran. Der mensch versteht gott nicht und denkt er lässt sich von nichts und niemandem vorschriften machen.

Das elend des menschen ist weder von gott geschaffen noch von ihm gewollt. Es ist eine aneinanderkettung von missbrauch des freien willens zum schlechten und einem vorhergehenden versucht-werden dazu.wir werfen uns selbst in die hölle, weil gott die konsequenz aus unserem willen ziehen muss.er kann (am ende des lebens)einen nicht reuigen mörder nicht so behandeln wie eine heilige die ihr leben lang in armut und demut vor gott in einem kloster gelebt hat (um 2 extreme zu nennen)das wäre ungerecht.

Im sündenfall, dem bruch des menschen mit gott, kamen dinge wie der tod, krankheit,überlebenskampf,etc in die welt.weil die menschen nicht darauf vertraut haben, dass gott es am besten mit ihnen meint sondern sie sich selbst von gott abgewendet haben.ebenso konnten die menschen nicht mehr in der direkten gegenwart gottes bleiben, weil gott heilig ist und sich mit nichts umgeben kann, was nicht heilig ist,denn es war eine schwere sünde.

Man kann also sagen der mensch hats versaut und nichts was wir tun können, kann diesen bruch wieder rückgängig machen. Jesus ist als gottes sohn ohne jede sünde und er hat freiwillig all die schuld auf sich geladen und reicht uns die hand. Er würde gerne alles auslöschen,was uns von gott trennt,niemand sonst kann das aber wenn wir das nicht wollen und annehmen, werden wir nicht „vergewaltigt“ und gegen unseren willen entschieden.

Menschen können viel gutes tun.aber kein mensch, selbst der größte heilige nicht, ist in der lage den abgrund aus seiner eigenen gerechtigkeit zu überwinden. Ebenso gibt es menschen die zweifellos viel gutes tun gott aber ablehnen. Man tut etwas gutes, ob für sich selber oder auch um anderen zu helfen, aber was tut man damit für gott?vor wem steht man am ende des lebens, vor den menschen denen man geholfen hat oder vor gott? sicher die menschen können vor gott belegen, dass ihnen durch diesen sozialen aber gottlosen menschen geholfen wurde, was positiv ist, aber was nutzt das wenn man gott letztendlich ablehnt?das ist wie ein leeres geschenk mit einer schönen verpackung.

Nicht falsch verstehen, ich meine damit nicht, dass man nicht gutes tun soll. In der bibel heisst es, dass man das eine (gute werke) tun soll ohne das andere zu lassen (glauben).

Es geht aber im glauben um gott. gute werke sind bei einem gläubigen menschen „symptome“ des glaubens. Auch ein nicht gläubiger mensch hat ggf. tief im inneren ein gespür dafür was gut und was falsch ist, ein gewissen hat jeder und auch das kommt von gott.

Ich stelle nicht in frage, dass es menschen gibt, die gott ablehnen und mehr gute werke tun als so mancher gläubiger.

es muss eine hölle geben. Wer nicht in der gegenwart gottes sein will, dessen wunsch muss erfüllbar sein, denn die hölle ist definiert als die abwesenheit gottes, gott beim gericht erkannt zu haben,zu erkennen wie leicht man hätte gerettet werden können und zu wissen, dass es jetzt zu spät ist, das sind die eigentlichen flammen der hölle. Nicht umsonst wird in einem berühmten kunstwerk die tiefste hölle als eine art eiswüste dargestellt und nicht mit feuer.weil dort alles erkaltet ist.

Gäbe es keine hölle und gott würde am ende alle erlösen, dann würden im himmel heilige neben mördern sitzen. Und die würden sich dann kaputtlachen darüber, dass es menschen gibt, die zu lebzeiten versucht haben im sinne gottes zu leben. dann hätte jesus nicht kommen müssen. Und dann wäre gott ungerecht.

Desweiteren versucht gott die menschen nicht, das tut satan. satan ist ein geschöpf, dass gott sehr nah war aber der sich gegen gott gestellt hat und sein eigener herr und gott sein wollte.

Satan wurde besiegt, die sache ist gelaufen.allerdings versucht er die menschen um möglichst viele mit gott zu entzweien und mit sich in den abgrund zu reissen.

Er ist ein engel des lichts, was meint, dass er mit scheinbar guten dingen die menschen auf eine falsche fährte lockt und blenden will.

Das erkennt man gut an der stelle, als jesus in der wüste von ihm versucht wird. Er schlägt ihm vor seine macht zu nutzen steine in brot zu verwandeln und den welthunger zu beenden. den menschen zu beweisen dass er gott ist und sich vom tempel in die tiefe stürzen und herunterzuschweben,dann müssten sie ihm glauben.er schlägt jesus vor ihn anzubeten und er wird ihm alle reiche der erde geben.

Der weg gottes hingegen ist, dass jesus die menschen mit seinem tod am kreuz erlöst und sie nicht mit vollen bäuchen ins messer rennen lässt. Die menschen leiden aufgrund der hartherzigkeit der reichen, der mensch hat alle möglichkeiten den hunger selbst zu beenden.
Auch ist jesus nicht da um die naturgesetze auf den kopf zu stellen und den menschen keine wahl zu lassen als glauben zu müssen.
Desweiteren ist jesus nicht da um sich ein königreich zu schaffen und den menschen mit gewalt zum frieden zu zwingen sondern um der ärmste von ihnen zu werden und ihnen den richtigen weg zu zeigen.

Oftmals wird kritisiert, dass der gott im alten testament ja so anders ist als das bild von gott im neuen. Und da das alte testament auch eine rolle im christentum spielt wird viel pulver verschossen darauf rumzuhacken, dass der gott im alten testament ja angeblich ein rachsüchtiger und blutrünstiger ist und die christen ja dann letzendlich so jemand anbeten.
Jemand der so argumentiert würde ich mal gerne rhetorisch eine frage stellen..hast du denn eine erklärung dafür, wie es zusammenpasst dass jesus (der auch nach christlichem glauben gleichzeitig mensch und gott ist ) sich auf brutalste weise von den menschen abschlachten lässt um sie zu retten? Und dann gott im alten testament so gewalttätig sein soll?

Man kann diese frage wie man sieht durchaus auch umgekehrt stellen. Das heisst nicht,dass man damit recht hat zu behaupten dass gott angeblich böse ist. bestenfalls gibt es eine stark unterschiedliche darstellung deren grund es zu erörtern gilt und für sich ohne weitere daten erst mal nichts aussagt ausser bestenfalls verwirrt sein und nicht verstehen.

Gott ändert sich nach christlichem glauben nicht, er ist immer der selbe und er ist ewig. Was sich ändert und geändert hat ist der mensch und damit das verhältnis von gott zu den menschen.

Der mensch hält gottes unfehlbarkeit in fehlbaren menschlichen händen. Ebenso hat der sündenfall die „funkfrequenz“ zwischen menschen und gott gestört.

Es wird z.b. angeführt, dass gott es billigt, dass es sklaverei gab. oder dass er einem volk beistand, dass auch kriege führte. Oder eben auch menschen auserwählte die nicht nur gutes getan hatten.

Gehen wir mal von unserer zeit aus 5000 jahre in die zukunft. Vielleicht werden die menschen irgendwann auf unsere zeit schauen.dort muss vielleicht niemand mehr arbeiten. Vielleicht gibt es auch keine kriege mehr und alle konflikte werden friedlich gelöst. Was meint ihr werden die menschen dann sagen, wenn sie unsere zeitepoche betrachten?

Sie werden vielleicht sagen:wie konnten die pfarrer dieser zeit es gutheissen, wenn jemand einer arbeit nachging um seine familie zu ernähren, das war ja sklaverei was da gutgehiessen wurde.

Oder wie konnte ein teil der usa behaupten sie sind christen aber gleichzeitig ziehen sie in jeden krieg der sich ergibt?

Jeder ist ein kind seiner zeit, das heisst aber nicht, dass gott nur manchmal mit den menschen war sondern er ist es immer.

Viele menschen-so habe ich erlebt-stellen den anspruch an einen christen er müsste perfekt sein und in jeder situation eine moralisch einwandfreie entscheidung treffen, er müsse frei von jedem möglichen makel sein. das ist nicht ziel oder sinn und zweck eines christen. Wir sind genauso menschen wie jeder andere auch, ebenso mit fehlern. Anzuerkennen, dass man nicht perfekt ist aber auch zu akzeptieren, dass gott es ist und alles schlechte in dem glauben an jesus ausgelöscht wird, das macht einen christen aus.

Einige von gottes auserwählten im alten testament haben auch zum teil schlechte dinge getan,ich denke da z.b. an salomo oder könig david. Aber dennoch hat gott zu ihnen gehalten, er verwirft niemanden der nach ihm sucht und an ihm festhält.

Vor dem hintergrund sollte man das ganze sehen und nicht dass gott will, dass schlechte dinge getan werden.

Es ist nicht der sinn dieser welt, dass gott als eine art besserer diener erscheint um uns jeden wunsch zu erfüllen und jede mühe oder elend von uns zu nehmen.wir müssen da durch, und können uns auf ihn stützen wenn wir wollen, er ist eine krücke die nie brechen wird. Dass wir da durch müssen ist nicht sein wille, sondern dass wir es nicht in der ewigen glückseligkeit neben ihm ausgehalten haben und uns haben dazu berieseln lassen selbst wie gott sein zu wollen und nach wie vor zum teil dem hinterherrennen, der uns das ganze eingebrockt hat.

Ich muss mit all dem nicht recht haben auch wenn ich auf anhieb keinen logischen fehler oder widerspruch zur bibel erkenne.es ist meine meinung, so wie ich mir diese sachen im zusammenhang erkläre. und vielleicht hilft es ein paar dinge mal etwas anders zu betrachten.sei man nun christ oder nicht-christ.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

07.05.2018 um 21:59
Zitat von OptimistOptimist schrieb:schau mal richtig nach - auch im Unterbewusstsein :D
Überall nachgeschaut, also außer mir selbst, ist da niemand.
Ein Glück! :D
Zitat von OptimistOptimist schrieb:was hast du dagegen?...
... jeder soll oder kann doch nach seiner Fasson gluecklich werden, oder nicht ?
Aber sowas von.
Aber man muss auch nicht literarisch, absurde phantastische Fiktion, als Tatsachenbericht deuten.
Oder hast Du da was gegen?


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

07.05.2018 um 22:26
@DyersEve
Glaube kann nicht als Tatsachenbericht erzählt werden, sonst wäre es kein Glaube.


@Angelus144
Sehr schöner Text von dir - kann mit allem mitgehen.
Zitat von Angelus144Angelus144 schrieb:Was tue ich ,wenn ich meinem kind sage es soll nicht an den heissen ofen fassen, sonst tut es sich weh? Ist das dann willkür? will ich dem kind meinen willen aufzwängen? Geht es mir dabei um mich oder das kind?
Das mit der Herdplatte hatte ich auch schon einigen vorgelegt. Als Antwort bekam ich meist:
Welche Mutter oder Vater lässt denn zu, dass sein Kind an die Herdplatte fasst bzw. nimmt billigend in Kauf dass es sich weh tut.
Was sagst du so jemanden ?
Zitat von Angelus144Angelus144 schrieb:So ist es auch mit gott und seinen geboten. Das kind versteht nicht warum und denkt ich will es ärgern indem ich sage geh nicht an den ofen ran. Der mensch versteht gott nicht und denkt er lässt sich von nichts und niemandem vorschriften machen.
so isses.
Ein Kind kann nicht alles ueberblicken, die Konsequenzen einschätzen und wir Menschen im Allgemeinen eben auch nicht (im Verhältnis zu Gott
Zitat von Angelus144Angelus144 schrieb:Man tut etwas gutes, ob für sich selber oder auch um anderen zu helfen, aber was tut man damit für gott? vor wem steht man am ende des lebens, vor den menschen denen man geholfen hat oder vor gott?
Da werden dir Atheisten oder auch Agnostiker sagen: weshalb sollte ich denn was fuer Gott tun?
Zitat von Angelus144Angelus144 schrieb:Es geht aber im glauben um gott. gute werke sind bei einem gläubigen menschen „symptome“ des glaubens.
....
es muss eine hölle geben. Wer nicht in der gegenwart gottes sein will, dessen wunsch muss erfüllbar sein, denn die hölle ist definiert als die abwesenheit gottes, gott beim gericht erkannt zu haben,zu erkennen wie leicht man hätte gerettet werden können und zu wissen, dass es jetzt zu spät ist, das sind die eigentlichen flammen der hölle.
...
Gäbe es keine hölle und gott würde am ende alle erlösen, dann würden im himmel heilige neben mördern sitzen. Und die würden sich dann kaputtlachen darüber, dass es menschen gibt, die zu lebzeiten versucht haben im sinne gottes zu leben. dann hätte jesus nicht kommen müssen. Und dann wäre gott ungerecht.
sehr gut gesagt, sehe ich genauso.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 00:05
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Glaube kann nicht als Tatsachenbericht erzählt werden, sonst wäre es kein Glaube.
Dann beruht dein, "Glaube", und dessen Heils­ver­spre­chen, doch nur aufgrund von beliebiger, phantastischer Literatur.
Literarische Fiktion, bleibt literarische Fiktion.
Letztlich wird Dich diese, auch nicht vor dem unausweichlichen bewahren.
Du lebst, und Du stirbst.
Und erfundendes religiöses Opium, bleibt immer das was es ist, ein nicht wahrhabend wollen, der eigenen Vergänglichkeit.
Und das zieht sich schon tausende Jahre länger durch die Menschheitsgeschichte.
Ganz weit vor deinem fiktiven Götzen.
Und vermutlich wird es in ein paar tausend Jahren, ein anderer fiktiver Gott sein, der ewiges Leben verspricht.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 00:45
@DyersEve
Aber was stört dich so daran, dass manche Menschen diesen Gott für sich annehmen. Nach seinen Geboten leben wollen und versuchen sich zu im Leben zu verbessern.
Z.B. Buddhisten tun das ja - streben nach Vervollkommnung - warum soll dies jetzt schlechter sein, wenn einige dies tun, weil sie meinen damit den Geboten ihres Gottes zu folgen.
Keiner hier von uns fühlt sich soweit ich es mitbekommen habe dazu aufgerufen andere zu "bekehren" - keine sieht auf andere herab - niemand hat den Krieg gegen Anders- oder Nichtgläubige ausgerufen. Also was ist da Problem für dich?


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 07:04
@DyersEve
ich schliesse mich @suscat an, wuerde mich auch interessieren, weshalb dich das zu stören scheint:
Zitat von DyersEveDyersEve schrieb:Dann beruht dein, "Glaube", und dessen Heils­ver­spre­chen, doch nur aufgrund von beliebiger, phantastischer Literatur.
"leben und leben lassen" könnte doch die Devise sein oder?

Ich könnte dich verstehen, wenn jemand Menschen etwas aufoktroieren möchte, wie es z.B. manche Religionsgemeinsschaften, Institutionen, Kirchen, Sekten usw. machen.
Wenn jedoch jemand nur fuer sich persönlich glaubt, ohne damit jemanden auf den Wecker zu gehen, was stört dich daran?
Zitat von DyersEveDyersEve schrieb:etztlich wird Dich diese, auch nicht vor dem unausweichlichen bewahren.
Du lebst, und Du stirbst
das könnte so sein, muss aber nicht - das kannst weder du noch ich genau wissen - wir können das nur glauben oder nicht.
Zitat von DyersEveDyersEve schrieb:ein nicht wahrhabend wollen, der eigenen Vergänglichkeit.
das mag auf manche Menschen zutreffen, dass sie DESWEGEN ihren Glauben haben, jedoch längst nicht auf alle.
Wenn ich nicht glauben wuerde, dann wäre es mir sowas von egal, ob nach meinem Tod Schluss ist.
Ich spreche aus Erfahrung, war auch mal Atheist und da war es mir egal.
Zitat von DyersEveDyersEve schrieb:Dann beruht dein, "Glaube", und dessen Heils­ver­spre­chen, doch nur aufgrund von beliebiger, phantastischer Literatur.
Nein.
Es schrieben hier schon viele, dass es auch MIT um ganz persönliche Erfahrungen geht. Manche sind sogar vordergruendig nur aufgrund solcher Erfahrungen zum Glauben gekommen.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 12:01
Zitat von Angelus144Angelus144 schrieb:Im sündenfall, dem bruch des menschen mit gott, kamen dinge wie der tod, krankheit,überlebenskampf,etc in die welt.weil die menschen nicht darauf vertraut haben, dass gott es am besten mit ihnen meint sondern sie sich selbst von gott abgewendet haben.ebenso konnten die menschen nicht mehr in der direkten gegenwart gottes bleiben, weil gott heilig ist und sich mit nichts umgeben kann, was nicht heilig ist,denn es war eine schwere sünde.
Aber diese Menschen wurden ja von Gott in der Sintflut komplett ausgerottet...

Da wäre es Zeit gewesen, eine Neuanfang zu machen.

Ein paar Menschen nur, um Noah herum, trugen noch die Erbsünde mit sich.

Gott hätte ihnen diese Schuld leicht erlassen können, sie alle glaubten fest an ihn.

Aber nein...


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 12:21
Zitat von m.mayenm.mayen schrieb:Gott hätte ihnen diese Schuld leicht erlassen können, sie alle glaubten fest an ihn.
ich denke mal, genauso war es ja auch, deshalb sind diese ja auch gerettet worden.

Aber "Schuld erlassen" bedeutet doch nicht, dass man nicht mehr suendigen könnte, also dass man diese Fähigkeit verlieren wrde.
Es ist eine Frage ob man sich seiner Fehler bewusst ist und sich bemueht, weniger zu machen


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 12:48
Erbsünde....wenn ich so was lese könnt ich mich übergeben .
Jeder Mensch wird rein geboren ohne jede schuld.
Wer noch so n schund glaubt dem ist nicht zu helfen.
Ich jedenfalls trage keine schuld in mir oder jedes andere Individuum auf der Welt.
Was jeder mit deinem Leben anfängt steht auf nem anderen Blatt.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 13:08
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Es ist eine Frage ob man sich seiner Fehler bewusst ist und sich bemueht, weniger zu machen
Das hat aber nichts mit der Ersünde zu tun!

Im Christentum kommt jeder Mensch, dank Adams Sündenfall, sündig zur Welt.

Im Judentum nicht. Erst Paulus hat das den Menschen angehängt.

Jesus war Jude, der wäre nie auf so ne schräge Idee gekommen...


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 13:26
@m.mayen
ich sehe es auch so, dass es die Erbsuende nicht gibt.
Zitat von m.mayenm.mayen schrieb:Erst Paulus hat das den Menschen angehängt.
zeig mal bitte.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 14:10
Röm 5, 12.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 19:12
Ich war selbst einmal gläubiger Christ. Aber dieser Mist von wegen alle Nicht-Christen kommen in die Hölle und Jesus sei der einzige Weg zur Erlösung, das war mit einer der Gründe (aber bei weitem nicht der Einzige) warum ich irgendwann aufgehört habe an die Bibel und das Christentum zu glauben. Das widerspricht klar meiner Vorstellung von Gerechtigkeit und Liebe. Eigenschaften die der christliche Gott ja angeblich vertreten soll. Dabei ist das das genaue Gegenteil davon. Und dabei ging es ja gar nicht um meine mögliche Existenz in der Hölle. Als gläubiger Christ hätte ich ja laut diesem Glauben meinen Platz im Himmelreich gehabt. Aber was ist mit Freunden und Familienmitgliedern anderen Glaubens? Oder generell allen Andersgläubigen. Die sollen deswegen in der Hölle landen? Und das soll auch noch gerecht sein? Nein das konnte nicht sein. Das ist pure Ungerechtigkeit.

Ich frage mich auch was bei Christen schief gelaufen ist, die diesen Mist auch noch glauben oder schlimmer noch dies auch noch verteidigen und als "gerecht" bezeichnen? Haben die keinerlei Empathie und keinerlei Empfinden für Gerechtigkeit?


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 19:33
Zitat von Labor-RatteLabor-Ratte schrieb: Aber was ist mit Freunden und Familienmitgliedern anderen Glaubens? Oder generell allen Andersgläubigen.
Gibt es eine Religion, in der auch Ungläubige in den Himmel kommen?
Selbst für Valhalla gibt es Zugangsbeschränkungen ...


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 19:43
@Kybela
Gibt es eine Religion, in der auch Ungläubige in den Himmel kommen?
In den meisten anderen Religionen sieht es wohl nicht viel besser aus. Jetzt spontan würde mir jedenfalls keine einfallen. Es hat schon seine Gründe warum ich auch zu keiner anderen Religion konvertiert bin


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 20:08
@Labor-Ratte

Es gibt nicht DAS Christentum. Du verallgemeinerst so wie es andere mit dem Islam machen.

Jesus hat viel in Gleichnissen gesprochen. Und dazu noch in einer anderen Sprache als es aufgeschrieben wurde. Auch gibt es mehrere Evangelien von denen keiner weiß welches die Richtigen sind und was genau gesagt wurde. Deswegen muss man mMn auch ein wenig extrapolieren.

Man kann auch aus der bedingungslosen Liebe:lv: herleiten, was richtig und was falsch ist. Bzw. was der Liebe entspricht und was nicht.

Zudem ist es auch oft mit anderen Lehren vereinbar, wenn etwas der Liebe entspricht. Und zwar in Lehren von ebenfalls erwachten Menschen wie Buddha, Laotse etc.

Keine Lehre ist perfekt und ist auch meist nur so gut wie die Person selbst.

Wenn der Prophet z.b. selbst ein Pädophiler war bzw. sonstige Schwächen hatte, ist die Lehre auch entsprechend schlecht.
Die Fehler sollte man eben nicht übernehmen. Bzw. solche Lehren mMn generell meiden.

Jesus war aber sicher eine gute Person. Da wurde eben viel nachträglich verändert.Deswegen alles zu verwerfen finde ich auch nicht gut. Das positive herausholen das negative links liegen lassen, finde ich besser.

Und die Praxis der bedingungslosen Liebe kann man immer machen.

Nur den Müll weglassen. Häufig wird man aber gerade deswegen von Atheisten angegriffen, wenn man nicht alles in der
Bibel glaubt.

Gott ist so wie er ist, nicht so wie es andere erzählen oder wie es in angeblich heiligen aber in Wirklichkeit unheiligen Büchern steht.

Jesus Lehre führt sicher zur Erlösung im Sinne von einem einfacheren Leben. Wenn man liebt meistert, macht man es sich leichter und einfacher. Dann braucht man aber auch kein Himmelreich, da man es selbst manifestiert. Das kann man selbst durch Praxis erfahren.

Jesus hat z.b. auch gesagt er ist Gottes Sohn und wir sind seine Brüder. Das passt dann auch nicht dazu, dass Jesus der
einzige Weg zur Erlösung ist. Oder er hat gesagt: "Liebe deinen Nächsten sowie dich selbst". Das würde dem auch widersprechen.

Bei Widersprüchen muss du sowieso selbst entscheiden, was richtig ist. Oder ob er das überhaupt gesagt hat.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

08.05.2018 um 20:20
@blueavian
Interessant wäre ja mal zu erfahren wie man sicher die falschen Stellen der Bibel von den richtigen trennen kann.
Oder bleibt das der Beliebigkeit überlassen?
Was nicht passt wird halt passend zurechtgeglaubt?
Wundert dich ernsthaft, dass das nicht sonderlich erhaben rüberkommt?


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