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Es gibt keinen Gott!

2.091 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Glauben ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Es gibt keinen Gott!

22.03.2004 um 13:28
ich habe schon gehört, dass manche menschen beim ableben eines jüngeren behauptenÖ

wen gott liebt, den holt er früh zu sich.

wieder andere sagen:

gott muss den sehr geliebt haben, dass er ihn so alt werden liess.

welche aussage hat jetzt bitteschön gültigkeit.

oder ist es wirklich nicht "gott", der gewalt hat über leben und sterben?


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Es gibt keinen Gott!

23.03.2004 um 10:25
ich denke wen gott liebt, den holt er früh zu sich. Der Himmel (wenn ihn gibt) ist ganz sicherlich viel schöner und besser als diese verdorbene Erde.


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spuky ehemaliges Mitglied

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Es gibt keinen Gott!

23.03.2004 um 12:53
@knolle
@phoebee81

ich denke das kommt auf den mesnchen an es giebt menschen die sehnen sich nach gott sie woolen zu ihm da würde ich von erlösung sprechen es giebt wiederum menschen die hier auf der erde gebraucht werden sei es von seitens der eigenen menshcn die mann kennt oder das schicksal hat noch eine begegnung mit einem menschen geplant der entweder für den älteren menschne noch etwas tun soll oder das der andere noch etwas von dem älteren lernen soll

ich weis es klingt sehr weit hergeholt aber ich für meinen teil finde das nur logisch

ignorant ist euer leben ,
und mit aroganz geschmückt



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spuky ehemaliges Mitglied

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Es gibt keinen Gott!

23.03.2004 um 13:05
@Master

die wissenschaft kann nicht alle fragen beantworten. Kann das Gott ?

ja, wenn dein geist frei ist und du die augen für gott öffnest siehst du jeden tag tausend beweise

Gott wurde von den Menschen erfunden um Fragen zu beantworten und um jemanden zu haben, der immer für jmd. da ist, auf den man im notfall alles schieben kann, um an entwas zu glauben, etc.
das ist meine meinung.

und die bibel hat einer geschrieben der schon damals ein verwanter von dieter bohlen war der früher schon wusste das sein buch ein bestseller wird :-)

sorry spass bei seite aber was ist die bibel für dich ?

aber ich akzeptiere natürlich auch die leute die an ihn glauben.
Jeder hat das recht auf religionsfreiheit, die christen wie die atheisten

GENAU!!!! find ich auch :-)


ignorant ist euer leben ,
und mit aroganz geschmückt



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Es gibt keinen Gott!

23.03.2004 um 17:19
@ knolle, ich glaube gott entscheidet nicht über leben und tod, denn das wäre dann ja seeeeeeeeeeeehr unlogisch.... es sterben ja auch babys und dann heißt es ja, er mag diese bestimmten babys, die eine reine seele haben, die noch kein verbrechen verbrochen haben oder sonstiges böse in sich tragen, nicht? oder, wenn gott die früh zu sich holt, die er liebt, warum lässt er dann alle menschen lange leben?(zumindest die meisten....(mit lange ist jahre gemeinzt, eine lange zeit...)) das ist meine meinung, natürlich habe ich nichts gegen theorien oder so, aber ich denke, gott hat nichts mit Leben und Tod zu tun, dafür hat er einen richter "erschaffen" der ihm diese "entscheidung" "abnimmt"...

----------------------------
Ich bin der Herr der Träume, der Herr der Alp- und Liebesträume, ich bin der Herr über deine Gedanken, der Herr über DICH! ICH BIN MORPHEUS! DER HERR DER TRÄUME!



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Es gibt keinen Gott!

23.03.2004 um 17:38
moin

@valiu...sry morpheus

gott (so es IHN gibt) is nu ma nich der logik verpflichtet.
SEINE wege sind unergründlich......

oh, mann, ich kotz gleich auf meine tastatur....

aber, egal. sich jedenfalls an SEINER stelle noch einen stellvertreter zu suchen, ist nicht nur arrogant sondern auch ziemlich feige.


das einzig göttliche, das ich anerkenne bin ich.
meine gedanken und mein wesen sind so einzigartig (bei euch selbstverst. auch), da wüsste ich nichtmal was ein "gott" mir überhaben könnte.
(aah, doch: der arbeitet sonntags auf keinen fall, im gegensatz zu mir),(die faule sau).


das schreit nach einem glas vom blute jesu

würgend

buddel

kein alkohol ist auch keine lösung


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Es gibt keinen Gott!

23.03.2004 um 22:53
Sau hart scheisse des Topic.

ES GIBT KEINEN GOTT!


Verdammt noch mal, hat einer von euch mal die Bibel gelesen, da steht so viel SCHEISSE drin, wer an so einen schmarrn glaubt, der ist verlassen!

Bsp: (verkürzt, in Deutsch) "Wenn dir dein eigener Bruder ned passt, dann für ihn vor die Tore der Stadt und lass ihn von der Stadtbevölkerung steinigen..."

...

Und das is nur ein Teil. Jetzt kann man natürlich sagen: Jaja, das AT....

LOL!!!

Wenn es keine beschissene Religion gäbe, gäbe es viel weniger Krieg auf Erden!

Und wer jetzt sagt, dass es dann andere Kriege gäbe, der soll mir mal EINEN Krieg hier reinschreiben, bei dem es nicht wenigstens um das Thema Religin ging...

LOL!!!

Und was der Papst so von sich lässt.... LOL!!!


HILF DIR SELBST, DANN HILFT DIR GOTT!
WENN DU DICH AUF GOTT VERLÄASST, BIST DU VERLASSEN!
LASS DICH DURCH BESCHISSENE RELIGION NICHT DAS LEBEN VERSAUEN.
MAN LEBT NUR EINMAL!

SCHEISS AUF RELIGION

---------------------------

Ich bin hier vielleicht ein bißchen radikal. Aber das is meine Einstellung.
Ich möchte hier niemanden beeinflussen, ich schreibe lediglich meine Meinung.
Jeder kann glauben was er will, auch dass er vom Storch gebracht worden ist, und aus einer Rippe gemacht wurde...


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Es gibt keinen Gott!

23.03.2004 um 23:08
ATHEIST@

Tut mir leid aber deine sogenannte Meinung hört sich eher nach BLA BLA an als nach vernümpftigen Argumenten.

______________________________
Der größte Erfolg eines Kriegsherrn ist die Vermeidung des Krieges (Sun Tzu)

Der Islam ist eine Lehre. Muslime handeln aber eigenverantwortlich, wenn sie also was Dummes, unmoralisches, brutales, tun, dann NICHT weil es ihnen geboten ist, sondern weil sie BLÖD sind!



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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 00:04
Lightstorm ich werde helfen, ich kenne diese art von diskussionen nur zu gut! ich weiss wie das ist, und mir macht sowas spass! :-) Ausserdem sind unsere gedankenszüge gleich, hab einiges von dir gelesen....

Nun viele fragen warum wir gott nicht sehen können usw...

Gott unterscheidet sich von Seiner Schöpfung in allen Belangen. Der Schöpfer kann auf gar keinen Fall die gleiche Daseinsform wie jene haben, die Er erschuf. Obwohl diese Tatsache für den gesunden Menschenverstand nachvollziehbar scheint, fragen nach wie vor viele Menschen, warum wir Gott nicht mit eigenen Augen sehen können.

Unser unmittelbares Sehvermögen ist sehr beschränkt und daher sicherlich kein geeignetes Mittel, um das Unbeschränkte aufzuspüren. Dies lässt sich vielleicht folgendermaßen veranschaulichen:

Im Körper des Menschen und sogar auf jedem einzelnen seiner Zähne existieren unzählige Bakterien. Diese Geschöpfe sind sich des Zahnes, auf dem sie leben, nicht bewusst. Um den Zahn als solchen wahrnehmen zu können, müssten sie sich auf irgendeine Weise an einen Punkt außerhalb dieses Zahnes begeben. Dann wäre es unter Anwendung künstlicher Hilfsmittel (wie z.B. Teleskope, Mikroskope usw.) durchaus denkbar, dass sie eine ungefähre Vorstellung von den Dimensionen des Zahnes und eventuell auch von der Größenordnung des Körpers, zu dem der Zahn gehört, erhielten. Nur mittels eines so unvorstellbar großen Aufwandes könnte sich eine Bakterie des menschlichen Körpers bewusst werden, der ja das breite Fundament bzw. den Nährboden ihrer Existenz bildet. Und selbst dieses kaum vorstellbare Bewusstwerden ist noch unermesslich weit weg von dem, was wir im entferntesten Sinne als Verstehen bezeichnen würden.

Auf einer ganz anderen Ebene ist das menschliche Wahrnehmungsvermögen ähnlich begrenzt. Zwar können wir vielleicht mit Teleskopen und anderen Instrumenten durch Entfernungen von Millionen von Lichtjahren ‚hindurchsehen'. Aber alles, was wir auf diese Weise ‚sehen', ist bedeutungslos verglichen mit den Dimensionen des Ganzen, von dem es nur ein winzig kleines Fragment ist. Mag es sich auch um eine andere Ebene handeln - was Menschen ‚sehen' können, ist ebenso unbedeutend wie das Bewusstsein der Bakterien um das lebende Gewebe, innerhalb dessen sie leben und sterben. Denn auch dieses Gewebe ist ja im Vergleich zu den Dimensionen des Körpers, der es umgibt, nur ein winziges Fragment.

Beschäftigen wir uns noch eingehender mit dem Thema, wird uns sehr schnell klar, dass unser Verstand unser ‚Sehen' und ‚Hören' und andere Sinneswahrnehmungen entscheidend beeinflusst. Wir benötigen eine Grundvorstellung von dem, was wir ‚sehen', um es unterscheiden und wieder erkennen zu können. Wüssten wir z.B. nicht einmal ungefähr, was ein Baum ist, wären wir nicht in der Lage, dem Objekt vor unseren Augen, dass wir als Baum kennen, ‚einen Sinn zu geben'. Wenn unser ‚Sehen' so beschränkt ist, wie es sich darstellt, und wenn wir - sogar bei Objekten innerhalb der Schöpfung und innerhalb der Reichweite unseres ‚Sehens' oder unserer ‚Seh'-Instrumente - auf ein allgemeines Verständnis angewiesen sind, um dem, was wir ‚sehen', ‚einen Sinn zu geben', wie anmaßend und absurd erscheint dann erst die Frage, warum wir den Schöpfer des Ganzen nicht direkt ‚sehen' oder ‚erkennen' können!

Wir sind Lebewesen, die erschaffen wurden; d.h., dass wir sterblich und in unseren Möglichkeiten und Fähigkeiten eingeschränkt sind. Nur Gott, dem Schöpfer, sind keine Grenzen gesetzt. Seine Gnade lässt uns über den Erdboden bzw. die Umwelt verfügen, in der wir leben und sterben, nach Erkenntnissen und Tugend streben und unser Heil suchen. Der Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, sagte: Verglichen mit Gottes Thron des Wissens ist das ganze Universum so winzig wie ein Ring, der in eine Wüste geworfen wurde. Verglichen mit Seinem Thron der Macht wiederum ist aber auch dieser Thron des Wissens so winzig wie ein Ring, der in eine Wüste geworfen wurde.

Dieser Vergleich vermittelt uns eine Vorstellung davon, wie weit die Unbeschränktheit des Schöpfers unser Vermögen, diese zu begreifen, übersteigt. Wie können wir also auch nur den Versuch unternehmen, uns über die wahre Beschaffenheit von Gottes Thronen des Wissens und der Macht, von denen aus der Allmächtige in Seiner Unbeschränktheit Seinen Willen und Seine Anordnungen erteilt und Sich um Seine Schöpfung kümmert, Gedanken zu machen, geschweige denn beginnen, von Gott Selbst Vorstellungen zu entwickeln?

Warum können wir Gott nicht sehen?

Der Koran lehrt:

Blicke können Ihn nicht erreichen, Er aber erreicht die Blicke.
(6:103)

Nach dem Aufstieg des Propheten Muhammad in die Himmel fragten ihn seine Gefährten, ob er Gott gesehen habe. Nach Abu Dharr ist überliefert, dass er bei einer Gelegenheit geantwortet habe: Was ich sah, war Licht. Wie soll ich Ihn sehen? Bei anderer Gelegenheit soll er erwidert haben: Ich habe ein Licht gesehen. Diese Aussagen erläutern den wohl bekannten Ausspruch Das Licht ist die Grenze bzw. der Schleier um Gott. Zwischen uns und Gott existiert das Licht, das Er erschuf. Alles, was wir sehen, sehen wir mit Hilfe dieses Lichtes und in diesem Licht - das Licht bildet die Grundlage, die Sphäre und ist die Grenze unseres Sehens. Es entzieht Gott unseren Blicken bzw. verbirgt Ihn vor uns. In Wirklichkeit sehen wir lediglich einen Teil jenes Lichtes der Schöpfung und damit auch nur einen Teil dessen, was Ihn verhüllt.

Dieses Thema lässt sich auch aus anderer Perspektive betrachten. Ibrahim Haqqi sagt: " Im gesamten Universum der Schöpfung gibt es nichts, was Gott gleich, ähnlich oder Ihm entgegengesetzt wäre. Gott ist über alle Form erhaben, ja sogar immun gegenüber und frei von Form."

Nur weil existierende Dinge etwas Gleiches, Ähnliches oder Gegenteiliges haben, sind wir überhaupt in der Lage, sie wahrzunehmen und voneinander zu unterscheiden. Was das Wort ‚lang' bedeutet, wissen wir nur, wenn wir vergleichen oder entgegenhalten können, was ‚kurz' ist. Was ‚Licht' ist, wissen wir nur, wenn wir eine Vorstellung von ‚Dunkelheit' haben. Den Einen, der nichts Ähnliches, Gleiches oder Gegenteiliges aufweist, zu erkennen oder zu kennzeichnen, ist also ganz und gar unmöglich. Hierin liegt die Bedeutung der Aussage, Gott sei über alle Form erhaben.

Dem Leser wird natürlich schon klar geworden sein, dass die Frage nach der direkten Wahrnehmung Gottes lediglich ein Spiegelbild der Frage nach dem direkten ‚Erkennen' und ‚Gewahrwerden' Seines Wesens ist. Aber genauso wenig wie wir Gott ‚sehen' können, können wir Sein Wesen ‚erkennen' oder uns dessen ‚gewahr werden'. So wie Er jenseits aller Maße von Form, Qualität oder Quantität steht, übersteigt Er auch unser Auffassungsvermögen. Die Muslime drücken es in der islamischen Gotteslehre (kalam) folgendermaßen aus: "Egal welche Vorstellung von Gott wir in unseren Köpfen entwickeln - Er hat nichts mit ihr gemein." Die Sufis versichern: "Gott befindet Sich jenseits aller Dinge, auch jenseits unserer Vorstellungskraft. Uns umgeben Tausende von Schleiern."

Von erfahrenen Menschen stammt die Aussage, dass Gott zwar existiere, Er könne aber weder vom Verstand des Menschen erfasst noch von den menschlichen Sinnen registriert werden. Der einzige Weg, Wissen um Ihn zu erlangen, führt über die Propheten, d.h. über jene Menschen, die Gott zu Überbringern Seiner Offenbarung gemacht hat. Wo Wahrnehmung und Verstand keinen Zugang gewähren, müssen wir die Rechtleitung der Offenbarung einfach akzeptieren.

Stellen wir uns einmal vor, wir würden uns in einem verschlossenen Raum befinden und an der Tür dieses Zimmers ein Klopfen hören. Zwar können wir in dieser Situation sehr wohl eine vage Vorstellung von dem Klopfenden entwickeln, über seine Eigenschaften können wir jedoch lediglich Vermutungen anstellen. Ganz sicher wissen wir nur, dass es an der Tür geklopft hat und dass wir die Freiheit besitzen, zur Tür zu gehen, sie zu öffnen und die betreffende Person zu bitten, sich uns zu zeigen. Durch dieses Vorgehen wird es uns unter Umständen gelingen, mehr über ihre wirklichen Eigenschaften zu erfahren.

Diese einfache Analogie mag uns dabei helfen, uns der Frage, auf welche Weise wir Gott suchen sollten, zweckmäßiger zu nähern. Die Realität der Schöpfung, ihre Unermesslichkeit in Verbindung mit der grundlegenden Einheit ihrer Gestalt, ihre reine Schönheit und Harmonie, der Nutzen, den sie für uns bereithält, und ihre Ansprüche an unsere Arbeitskraft und unseren Verstand - all diese Faktoren machen uns die Existenz des Schöpfers bewusst. Die Tatsache, dass eine wunderbare Vielfalt von Artikeln aus einem einzigen Material gewonnen wird, weist uns auf eine treibende Kraft hin, die das Endprodukt spinnt, mischt, färbt, webt oder anderweitig präpariert. Das phänomenale Zeugnis der Schöpfung lässt uns in gleicher Weise schlussfolgern, dass es einen Schöpfer gibt. Während nun aber der Hersteller von Waren ausfindig gemacht und möglicherweise überzeugt werden kann, sich uns bekannt zu machen, liegt es nicht in unserer Macht, solche anmaßenden Nachforschungen auch beim Schöpfer anzustellen. Dies doch zu versuchen, wäre in der Tat ebenso ungehörig wie zwecklos. Es wäre genauso zum Scheitern verurteilt wie die Neugier eines Produktes gegenüber seinem Hersteller. Ohne die Unterstützung des Schöpfers Selbst können wir nur bis zu jener Stufe vordringen, auf der wir beim erstmaligen Hören des Klopfens an der Tür beginnen, uns aussichtslosen vagen Vermutungen darüber hinzugeben, wer wohl geklopft hat.

Die Wirklichkeit sieht nun aber so aus, dass - der Barmherzigkeit Gottes sei Dank - die Erschaffung des Menschen von der Offenbarung begleitet wurde. Die Offenbarung Gottes, die Er den Propheten enthüllt hat, und deren Lehren halten uns die Tür weit offen. Es ist uns möglich, auf die Schöpfung um uns herum zu reagieren. Denn sie bietet uns Zeichen, die nicht nur die Tatsache der Existenz des Schöpfers, sondern auch Seine Attribute manifestieren. Von den Propheten lernen wir, über Seine Attribute nachzudenken und sie aufzuzählen: der Eine, der Barmherzige, der Erbarmer, der Allwissende, der Allmächtige, usw.. Ein wirkliches Begreifen dieser Attribute erfordert eine tiefe innere Erfahrung und Meditation, die man nur dann erreicht, wenn man sich an den Vorbildern der Propheten orientiert und die Gebote Gottes aufrichtig und umfassend befolgt, unvoreingenommen über einen langen Zeitraum hinweg studiert und ernsthaft meditiert. Wenn unsere inneren Fähigkeiten nicht entwickelt sind, sind wir nicht in der Lage, die Bedeutung der Schöpfung zu erfassen, und können uns nicht der Meditation über die in ihr manifestierten Attribute Gottes hingeben.

Aber selbst wenn sie entwickelt sind, gelingt es nicht jedem Menschen, das Wesen Gottes zu ergründen. Abu Bakr as-Siddiq drückte dies mit den Worten aus: "Sein Wesen zu begreifen bedeutet einzugestehen, dass Sein Wesen unbegreiflich ist."

Unsere Aufgabe besteht darin, unseren Vertrag mit Gott einzuhalten und Ihn anzuflehen: "O Du, der Du als Einziger anzubeten bist! Die Tatsache, dass wir unfähig sind, wahres Wissen über Dich zu erlangen, bedarf keiner Erklärung. Dennoch glauben wir, dass Du uns tatsächlich näher bist als unsere Halsschlagader. Durch das Universum, das Du erschaffen und uns wie ein Buch aufgeschlagen hast, und durch die wunderschöne harmonische Gestaltung all dessen, was Du von den geringsten bis hin zu den gewaltigsten Dingen erschaffen hast, spüren wir Deine Existenz und Nähe in der Tiefe unserer Herzen. Wir haben erkannt, dass auch wir zur Sphäre Deiner Erscheinungsformen gehören. Dadurch erfahren unsere Seelen einen Zustand des Friedens und des Trostes, während unsere Herzen Gelassenheit gefunden haben."

Nun gibt es aber auch Menschen, die eine solche Gelassenheit oder ein nach innen gerichtetes Leben überhaupt nicht für erstrebenswert halten. Ihre Vernunft hat eine bewusste Kehrtwendung vollzogen. Bereitwillig geben sie sich einer mechanischen Form von Sophisterei hin, die ihren Verstand verführt und lähmt. Sie fragen:


Wenn Gott doch alles erschaffen hat, wer erschuf dann Gott?

Als ich diese Frage zum ersten Mal hörte, legte ich ganz spontan Zeugnis ab und sprach: "...und Muhammad, Friede sei mit ihm, ist sein Gesandter!" Denn der Gesandte hatte prophezeit, dass diese Frage irgendwann einmal gestellt werden würde. Er sagte noch viele weitere zukünftige Ereignisse von Wichtigkeit voraus, die alle genau eingetroffen sind bzw. bis zum Ende der Zeit noch eintreffen werden. Einmal erwähnte er: Es wird fürwahr ein Tag kommen, an dem einige Leute mit gekreuzten Beinen sitzen und fragen werden: Wenn Gott doch alles erschaffen hat, wer erschuf dann Gott?

Natürlich sind Menschen, die Fragen wie diese stellen, Atheisten oder tendieren zumindest zum Unglauben und setzen alles daran, andere ebenfalls in die Irre zu führen. Mit ihrer Frage bezwecken sie, die Verantwortung, die ein Geschöpf seinem Schöpfer gegenüber schuldig ist, ebenso abzustreifen wie Glauben und Gottesanbetung. Bestenfalls beruht ihre Frage auf der Betrachtung der Beziehung zwischen ‚Ursache und Wirkung'. Jede Gegebenheit lässt sich als eine ‚Wirkung' bezeichnen, die einer vorangegangenen Gegebenheit, einer ‚Ursache' zugeschrieben wird, für die ihrerseits ebenfalls eine frühere Gegebenheit verantwortlich gemacht wird usw. Erstens ist es aber für jeden, der unbefangen nachdenkt, offensichtlich, dass die Idee der ‚Ursache' keine Tatsache, sondern nur eine Hypothese ist: Alles, was tatsächlich existiert, stellt eine bestimmte oft (aber nicht immer) wiederholte Abfolge von Gegebenheiten dar. Wendet man zweitens diese Hypothese auf die gesamte Schöpfung an, dann kann man gar nicht auf ihren Schöpfer stoßen, denn jeder Schöpfer müsste der Hypothese zufolge ja seinerseits auch wieder einen Schöpfer haben. (Die nutzlose Idee einer nicht enden wollenden Kette von Schöpfern war sogar eines der Argumente, die muslimische Theologen verwandten, um die Notwendigkeit, an Gott zu glauben, zu begründen.)

Dass der Schöpfer aus Sich Selbst heraus existiert, dass Er ein Einziger ist und weder Gleiche noch Ebenbürtige neben sich duldet, ist ganz offensichtlich. Wenn es stimmt, dass jedes erschaffene Lebewesen, etwas ‚bewirkt', dann wurde die Fähigkeit zu ‚bewirken' mit dem Lebewesen zusammen erschaffen. Von keinem Lebewesen im Universum darf behauptet werden, es würde aus sich selbst heraus existieren. Vielmehr verdankt jedes Lebewesen sein Dasein dem Schöpfer, der allein aus Sich Selbst heraus existiert und besteht. Aus der Tatsache, dass der Schöpfer als Einziger wirklich etwas erschafft, folgt, dass Er für alle Lebewesen, die Er erschafft, auch alle erdenklichen ‚Ursachen' und ‚Wirkungen' bestimmt hat, die diesen vorangehen bzw. folgen. Deshalb sprechen wir von Gott auch als dem, der alles aufrechterhält, der Seiner Schöpfung vom Anbeginn bis zum Ende Leben gibt und sie bewahrt. Alle ‚Ursachen' haben in Ihm ihren Anfang, und alle ‚Wirkungen' finden in Ihm ihr Ende. Erschaffene Dinge sind in Wirklichkeit nichts anderes als Ziffern oder Nullen, die sich unabhängig davon, wie viele von ihnen wir in eine Reihe stellen, auf Null summieren, sofern ihnen nicht eine positive Zahl vorangestellt wird, welche ihnen einen Wert verleiht. Dieser Logik folgend kann die Schöpfung ohne Gott keine wirkliche Existenz besitzen oder irgendeinen Wert haben.

Die so genannten ‚Ursachen' haben keinen direkten oder eigenständigen Einfluss auf das Dasein, keine direkten oder eigenständigen ‚Wirkungen'. Zwar mag es wohl sein, dass wir uns der Begriffe ‚Ursachen' und ‚Wirkungen' bedienen müssen, um verstehen zu können, wie uns (durch die Gnade Gottes) ein Teil der Schöpfung in einem begrenzten Raum und für eine kurze Zeitspanne verständlich und verfügbar gemacht wird. Aber selbst dies bestätigt unsere Abhängigkeit von Gott und unsere Verantwortung Ihm gegenüber. Gott hat es keineswegs nötig, ‚Ursachen und Wirkungen' zu erschaffen. Vielmehr sind wir es, die auf ‚Ursachen und Wirkungen' angewiesen sind, um begreifen zu können, was Er erschaffen hat. Er allein ist der Erste und der Letzte, der Ewige, der Veranlasser und der Ausschlag Gebende - all unsere bemühten aber winzigen Anstrengungen in Bezug auf Ursache und Wirkung sind nichts weiter als Schleier zwischen uns und dem Majestätischen Gott.

Um es also noch einmal zu betonen: Er, Allah, ist der Eine Gott, der aus Sich Selbst heraus Existierende, der ewig und um alles Anzuflehende. Er zeugt nicht und wurde nicht gezeugt; und nichts ist ihm gleich.


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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 10:23
Schöner Text. Aber du wirst keinen Atheisten mit diesen selbstgebastelten Glaubenswahrheiten überzeugen können. Die Logik ( die Gott ja dann wohl auch erschaffen hat ) spricht in vielen Punkten einfach dagegen. Glaube meinetwegen an Allah, aber erwarte nicht das andere das als alleinige Wahrheit akzeptieren.
Selbst wenn es eine Schöpfung bzw. einen Schöpfer gibt, muß es noch lange nicht das sein, was du unter Gott verstehst.
Die Möglichkeiten für die entstehung des Universums zb. sind so vielfältig das niemand sagen kann, welche zutrifft.
Die Wahrscheinlichkeit das es eine rationale Erklärung gibt, ist mindestens genauso groß wie Existenz eines Gottes.


NICHTS lebt ewig !


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katy ehemaliges Mitglied

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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 10:59
@Sonny-Black oder wie auch immer
tut mir echt phatt sorry, aber ich hatte kein bock mir deinen Text durchzulesen, ein zwei sätzchen zu lang :)




@ Atheist:

Ich sehe es genauso wie du,
verdammt leude

ES GIBT KEINEN GOTT!!!!!

meiner Meinung nach ist gott nur eine vorstellung, etwas was sich die Menschen ausgedacht haben, um nicht so allein zu sein, oder um sachen, die sie sich selbst nicht erklären können ihm zuzuschreiben, wie zum Beispiel die ERschaffugn der Erde.



Ich will lieber stehend sterben
Als knieend leben



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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 14:52
@Sonny-Black

das ist ja der klassische "Kausale Gottesbeweis", den du da anführst. Das Universum ist eine kausale Abfolge von Ereignissen. Alles hat eine Ursache. Da man dieses Gedankenspiel aber nicht unendlich fortsetzen kann, muss es nach dem kausalen Gottesbeweis einen Gott geben. Hört sich logisch an, ist es aber nicht, denn diese Kausalfolge bedeutet nur, dass es eine Initialursache gibt, ob die Initialzündung von Gott stammt ist ist eine ganz andere Frage.

Abgesehen davon, dass es eine Menge anderer Gottesbeweise gibt (ontologisch, anthologische, etc.) kann man auch mal ganz profan an die Sache herangehen:
Was ist denn wenn es zwar Gott gibt und er das Universum mit einer Initialursache erschaffen hat, das Wesen Gottes aber mit dem herkömmlichen Gottesbegriff nicht in Einklang zu bringen ist? Um es platt zu sagen: was ist denn, wenn Gott nicht "gut" ist, sondern sozusagen neutral. Er hat die Welt erschaffen und das war es. Es gibt keinerlei Hinweise, wenn man einen Gottesbeweis führen will, dass Gott "gut" ist. Und wenn man von dieser Voraussetzung ausgeht, dann kann Gott nicht mehr Gott sein, so wie man ihn beweisen will. Der klassische Gott wird dann obsolet.


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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 18:01
@ Katy.


DANKE!

Niemand braucht ihn, er kann dir nicht helfen, es gibt nur Krieg, und die Leute schränken sich durch ihre Religion nur ein...


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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 20:10
@spartamad
Ich hätte es nicht schöner sagen können.


NICHTS lebt ewig !


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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 21:00
leopold:

Das Glauben ist jedem selbst überlassen, ich zwinge dich nicht daran zu glauben. Im Islam gibt es kein zwang,deswegen passt die Aussage nicht zu mir. Ja ich glaube an Allah(Gott), ich hab ihn genauso wenig wie du gesehen, trozdem glaube ich an ihn. Gott hat viele attributen, von dem wir einige wissen: Z.b. der Allwissende, Allmächtige, Allhörende usw... und daran glaub ich. Allah ist über allem, egal welche Vorstellung von Gott wir in unseren Köpfen entwickeln - Er hat nichts mit ihr gemein." Die Sufis versichern: "Gott befindet Sich jenseits aller Dinge, auch jenseits unserer Vorstellungskraft. Uns umgeben Tausende von Schleiern."

"Im gesamten Universum der Schöpfung gibt es nichts, was Gott gleich, ähnlich oder Ihm entgegengesetzt wäre. Gott ist über alle Form erhaben, ja sogar immun gegenüber und frei von Form."

"Verglichen mit Gottes Thron des Wissens ist das ganze Universum so winzig wie ein Ring, der in eine Wüste geworfen wurde. Verglichen mit Seinem Thron der Macht wiederum ist aber auch dieser Thron des Wissens so winzig wie ein Ring, der in eine Wüste geworfen wurde. "

Katy:

Ich muss so viel schreiben tut mir leid, wenn man es gut erklären will muss das so sein, solche themen kann man nicht mit 1 oder 2 Sätzchen beenden. Gib dir einen Ruck :-)





spartamad:

Was willst du jetzt genau damit sagen? das andere Menschen besser leben , und andere wiederum schlechter, wie die Menschen in Afrika die da verhungern?meinst du das mit gut und Böse? willst du auf diesen Aspekt hinaus?


ATHEIST:

Gott hat jedem Menschen einen freien willen gegeben, damit er selbst entscheiden kann. Die konsequenzen die daraus entstehen sind nicht Gottes Schuld!Wie zum Beipsiel kriege oder so. Wir werden sowieso getestet, all unsere Handlungen werden sozusagen aufgeschrieben.Die gerechtigkeit wird am Jüngsten tag siegen, denn Gott weiss nur zu gut wer im Recht ist! Jeder Mensch hat von geburt an einen Scheytan(Arab.= Teufel) in sich, wer auf Ihn hört ist selbst schuld. Man muss dagegen ankämpfen. Dieser teufel bringt uns auf solche sachen...


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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 21:14
spartamad:

Noch was: Ich glaube auch daran, das die "Initialursache" wie du nennst, von Gott kommt. Alles anfang kommt von Gott. Ich glaube auch dararn das Gott das Universum erschaffen hat. Die Antwort zufall wäre absurd. Dabei spiele so viele Faktoren eine rollen, das so was unmöglich ist! Viele stellen sich viellleicht auch die Frage warum Gott das Univerusm überhaupt erschaffen hat, ob er vielleicht dazu verpflichtet war?oder warum er das Universum nicht schon früher erschaffene hat...(Ohh je das wird wieder ein langer text..) :)

Nun Zunächst einmal sollte man festhalten, dass wir als menschliche Wesen alles aus einer menschlichen Perspektive heraus wahrnehmen und unsere Beobachtungen in entsprechende Worte kleiden. Um ein Beispiel zu nennen: Die Menschen handeln aus Notwendigkeiten oder aus einem Verlangen heraus. Wir handeln, weil wir bestimmte Bedürfnisse haben oder dazu gezwungen werden. Weil wir in uns selbst vernarrt sind und fehlerhafte Überlegungen anstellen, maßen wir uns törichterweise an, uns mit Gott zu vergleichen, und stellen uns vor, Gott würde so handeln, wie wir es tun. Wenn die oben genannten Fragen gestellt werden, müssen wir uns also unbedingt in Erinnerung rufen, dass Gott über allen Wünschen und Bedürfnissen und weit jenseits unserer unzulänglichen Vorstellungen steht.

Wer ist über die Erschaffung des Universums unglücklich? Wer möchte in der Erntezeit nicht vom Einbringen der Ernteerträge profitieren? Wer sucht nicht sein Glück, indem er auf bestmögliche Weise all das zu nutzen versucht, was die Welt für ihn bereithält? Nur sehr wenige Menschen, die sich in einer sehr schlimmen Lage befinden, sind so vorschnell und unbesonnen, ihr Leben in dieser Welt zu beklagen. Zwar haben einige wenige in ihrem Kummer Selbstmord verübt; die überwältigende Mehrheit der Menschen hingegen ist eher dankbar als dass sie es bedauert zu leben, in diese Welt gekommen und Mensch zu sein. Wer beklagt sich schon darüber, in der Obhut seiner Eltern versorgt und durch deren Liebe in der Kindheit groß gezogen zu werden? Wer bedauert es schon, jung zu sein und eine Zeit zu durchleben, in der das Hochgefühl des Lebens im ganzen Körper zu spüren ist? Wem missfällt es schon, als reifer Erwachsener eine Familie und Kinder zu haben und mit ihnen ein harmonisches Leben zu führen? Und mit welchen Instrumenten wollen wir das Glück und die Zufriedenheit der Gläubigen messen, die nicht nur die Saat für die kommende Welt ausstreuen, sondern sich auch ihren Erfolg in dieser Welt sichern? Die Gläubigen finden die Schlüssel zu den Türen des höchsten Glücks. Deshalb sind sie zufrieden und haben keinen Grund zu verzweifeln.

Mit vollem Bewusstsein nehmen wir all diese verschiedenen Arten des Glücks wahr und danken unserem Schöpfer, der uns zum Leben erweckt hat, von ganzem Herzen.

Das gesamte belebte wie unbelebte Universum wurde auf vielerlei Weise künstlerisch gestaltet und verziert. Es ähnelt einer endlosen Parade oder einer Ausstellung von Kunstgegenständen, die erschaffen wurde, um alle Menschen zu fesseln und zum Nachdenken anzuregen. Die Schönheit der Landschaft dieser Parade, ihre außergewöhnliche Vielfalt und ihr prächtiger Schmuck, ihr schierer Reichtum und der ständige Fluss von Ereignissen, der sie prägt, stellen für unsere Sinne und unseren Verstand eine präzise und greifbare Realität dar. Diese Realität spricht für die Existenz einer wirkenden Kraft, welche sie ins Dasein ruft. Durch die Realität Seiner Werke und Handlungen kann es uns schließlich gelingen, den, der wirkt, und auch Seinen bzw. Seine Namen zu erkennen. Anhand dieser Namen, die sich in Gegenständen und Lebewesen manifestieren, versuchen wir, auf Seine Attribute zu schließen. Über die Kanäle und Gebete, die unseren Herzen zugänglich sind, sehnen wir uns danach, ja, kämpfen wir darum, Ihn, den Erhabenen Persönlich kennen zu lernen. Diese Aufwertung unseres Seins wird von einer weiten Sphäre der Realität inspiriert: von Dingen, Ereignissen und dem unermesslichen Reich, in dem der Mensch im Universum das Amt eines Verwalters innehat, wie auch von der Beziehung zwischen Mensch und Universum und vom Herrschaftsgebiet der Namen und Attribute Gottes.

Wir wollen nun versuchen, die Absicht des Schöpfers durch eine simple Analogie zu veranschaulichen:

Stellen wir uns einmal einen erfahrenen Kunsthandwerker oder Künstler vor. Angenommen, dieser Künstler ist ein außerordentlicher Bildhauer, der mit ein paar Hammer- und Meißelschlägen lebensechte Skulpturen aus härtestem Stein formen und die schönsten Gefühle hervorzaubern kann. Oder er ist ein geschickter Holzschnitzer, der seine Seele gewissermaßen in ein Nussbaum- oder Buchenholz gießen oder, wie man so schön sagt, ein Stück Ebenholz zum Leben erwecken kann; oder ein ausgezeichneter Maler, dessen Pinselstriche die herrlichsten Farbkombinationen hervorbringen und die staunenden Betrachter ob ihrer Schönheit anrühren können. Diesen grundverschieden Fähigkeiten lassen sich noch eine ganze Reihe anderer hinzufügen. Ein Künstler ist nur dann als solcher zu identifizieren, wenn er seine Fertigkeiten demonstriert. Erst seine Kunstwerke oder das Verfahren, mit dem er sie herstellt, geben uns Aufschluss über seine Talente. Jede innere Kraft wünscht, die in ihr verborgene Realität zu enthüllen und strebt danach, sich in eine äußere Form, in einen äußerlich wahrnehmbaren Körper zu kleiden, um so ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Samenkörner wollen keimen, Spermien sind darauf erpicht, sich mit der Eizelle in der Gebärmutter zu vereinigen und Bläschen, die durch die Luft schweben, trachten danach, als Wassertröpfchen zu Boden zu fallen. Sie alle nehmen diese Mühen ganz einfach deshalb auf sich, weil es ihr Wunsch ist, ihr eigentliches Wesen in der Realität zu zeigen.

Das Bedürfnis, sein inneres Wesen zu enthüllen, um so von anderen gesehen und erkannt zu werden, ist in Wirklichkeit ein Ausdruck von Schwäche bzw. ein Fehler, denn alle Lebewesen und ihre Wünsche sind bloße Schatten des ursprünglichen Wesens. Der Kunstfertige Schöpfer jedoch ist frei von solchen Fehlern und Schwächen. Keine einzelne und keine zusammengesetzte Manifestation der Essenz ist jemals mit der Essenz selbst identisch. Das sollte man sich stets vor Augen halten.

Das gesamte künstlerische Wirken im Universum weist uns auf die Tausende von Namen Gottes hin. All die Namen, die sich in den unterschiedlichen Denkmälern des kunstvollen Schöpferwerkes manifestieren, beleuchten unseren Weg und lassen uns die Attribute dieses Wesens, dieses Einen Schöpfers, erkennen. Sie stimulieren und erwecken unsere Herzen mit Hilfe der Zeichen und Botschaften dieses verborgenen, gegenwärtigen Schöpfers, die unseren Sinnen zugeführt werden.

Der Schöpfer Selbst will Sich uns in ganzem Umfang bekannt machen und dabei alle Unklarheiten beseitigen. Anhand der Vielfalt und Schönheit der Schöpfung will Er uns Seine Brillanz demonstrieren. Die großartige Ordnung und die Harmonie im Universum sollen uns Seinen Willen und Seine Allmacht nahe bringen und durch die Tatsache, dass Er uns selbst unsere geheimen Wünsche und Sehnsüchte gewährt, möchte Er Seine Barmherzigkeit, Sein Mitgefühl und Seine Gnade unter Beweis stellen. Daneben verfügt Er über viele weitere Namen und Attribute, über die Er Sich uns bekannt machen möchte.

Mit anderen Worten: Um Seine Macht und Seinen Willen zu manifestieren, bereichert Er diese Welt um Dinge, die Er in Seinem allumfassenden Wissen genau kennt. Indem Er all diese Dinge dem Prisma des Intellekts und des Verständnisvermögens bewusst denkender Lebewesen überlässt, ruft Er in den Sphären der Erde und der Himmel Staunen, Bewunderung und Wertschätzung hervor.

Genauso wie sich die Talente eines gewandten Künstlers auf erhabene Art und Weise in seinen Kunstwerken manifestieren, erschuf der Besitzer dieses Universums das Universum, um in ihm die Kraft und die Allmacht Seiner Kreativität zu manifestieren.

Wir wollen uns nun mit der zweiten Frage beschäftigen:

Warum hat Er das Universum nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt erschaffen ?

Von welchem Zeitpunkt oder Zeitraum ist überhaupt die Rede, wenn wir von ‚früher' sprechen? Wenn dieses Wort irgendein Datum innerhalb der Ewigkeit vor der Erschaffung der Zeit bezeichnen soll, ergibt dies keinen Sinn. In Relation zur Ewigkeit haben selbst Zeitspannen von 100 oder 1.000 Milliarden Jahren keine Bedeutung. Im Zeitrahmen der Ewigkeit ist Zeit überhaupt nicht vorstellbar. Nur Gott ist ewig. Sein Wesen und Seine Existenz sind ewig. Mit Ausnahme Gottes kann keine Sache und kein Lebewesen für sich in Anspruch nehmen, ewig zu sein. Wenn sich das Wort ‚früher' aber auf die Ewigkeit selbst bezieht, dann ist zu berücksichtigen, dass diese keinen Beschränkungen der Zeit unterworfen ist. Diese Uneingeschränktheit schließlich ist einzig und allein ein notwendiges Privileg der Existenz, Namen und Attribute Gottes. Das heißt, Gott gehört ausschließlich Sich Selbst, und nur Er selbst kann für Sich beanspruchen, ewig zu sein.

Innerhalb des alles umfassenden und verstehenden Wissens Gottes besitzt alles, was erschaffen wurde, eine absolute Realität als ilm (Wissen). Im tasawwuf (Sufismus) werden diese erschaffenen Dinge und Lebewesen als Archetypen bezeichnet, die wir uns als innere Kräfte, Pläne oder Projekte vorstellen können. Ihnen Ewigkeit zuzuschreiben wäre falsch. Eigentlich ist es schon fast beleidigend, wenn wir uns in diese Dinge überhaupt einmischen. Wenn wir mit unseren begrenzten Maßstäben eine Aussage über Lebewesen oder Seelen, die in der Schöpfung vorkommen, treffen wollen und uns Fragen widmen, die Teilbereiche des Übersinnlichen und Unsichtbaren (ghaib) betreffen, so spricht dies gewissermaßen für unsere Unfähigkeit einzugestehen, dass wir anmaßend sind, weil wir nicht erkennen oder erkennen wollen, dass unser Verstand Grenzen aufweists.

Verglichen mit Gottes Thron des Wissens ist das ganze Universum so winzig wie ein Ring, der in eine Wüste geworfen wurde. Verglichen mit Seinem Thron der Macht wiederum ist aber auch dieser Thron des Wissens so winzig wie ein Ring, der in eine Wüste geworfen wurde. Wie sollte es also einem Menschen gelingen, den Besitzer dieses Thrones der Macht zu kennen und zu versuchen, etwas über Sein Wesen und Seine Essenz zu sagen!

Viele Dinge dienen Seinem Wesen und Seinen Taten als Spiegel. Doch Gott kannte Sich Selbst schon vor der Existenz dieser Dinge, bevor Er das Universum erschaffen hat. Er kennt Sich Selbst, Seine Namen und Seine Taten, ohne dabei irgendein Bedürfnis nach irgendetwas zu verspüren. Er stößt in jeder Sphäre auf Sein Wesen und auf Seine Taten: In der Sphäre Seiner Namen ebenso wie in der physischen Schöpfung, in den winzigsten Teilchen eines Atoms ebenso wie in den gewaltigsten und komplexesten Einheiten dieser Sphären. Er kennt Sich Selbst und macht Sich Seinen bewussten Dienern durch die Manifestationen Seiner Namen bekannt.

Auf Grund Seines ewigen Wissens (ilm) erkennt Er Sich in allen Sphären auf andere Art und Weise wieder. Doch nichts, was eine Verbindung zu Ihm hat, ändert sich jemals, denn unter Seinen Attributen befinden sich auch solche, die als negative Attribute bezeichnet werden: Beispielsweise isst und trinkt Er nie. Zeit schränkt Ihn nicht ein. Er verändert Sich nie und ist aller Dinge ledig.

Innerhalb der Grenzen unserer Zeit sehen und erkennen wir, was Er anordnet und für uns in die Wege leitet. Aber wir wissen weder, was in weiter Vergangenheit passiert ist, noch, was die Zukunft bringen wird. Auch wissen wir zum Beispiel nichts über die Existenz der Lebewesen im Wissen Gottes oder über die ursprünglichen verborgenen Realitäten und die Sphären des Geistes. Selbst unter Berücksichtigung unseres ganzen wissenschaftlichen Fortschritts haben wir bis heute keine Vorstellung davon - und können diese auch gar nicht haben -, wie tief und weit das Universum oder seine physikalischen Erscheinungen wie die Spiralnebel sind, was sie bedeuten, welche Bedeutung sie für die Weltordnung haben und welches Licht sie auf die dunklen Punkte der gesamten Schöpfung werfen. Genauso wenig wie wir über solche Dinge wissen, kennen wir auch das Jenseits. Angesichts so unermesslich großer Geheimnisse können wir nur sagen: "O Ma'ruf! (gütiger Herr!) Weder Dich noch Deine Werke haben wir vollständig entschlüsseln können. Verzeihe uns!"


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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 21:19
"Der Babelfisch,
ist klein, gelb und blutegelartig und wahrscheinlich das Eigentümlichste, was es im ganzen Universum gibt. Er lebt von Gehirnströmen, die er nicht seinem jeweiligen Wirt, sondern seiner Umgebung entzieht...
....Der praktische Nutzeffeckt der Sache ist, daß man mit einem Babelfisch im Ohr augenblicklich alles versteht was einem in irgendeiner Sprache gesagt wird...
...nun ist es aber verdammt unwahrscheinlich, daß sich etwas so wahnsinniges Nützliches REIN ZUFÄLLIG entwickelt haben sollte und so sind die Denker zu dem Schluß gelangt, der Babelfisch sei ein letzter entscheidender Beweis dafür, daß Gott NICHT existiert.
Die Argumentation verläuft ungefähr so:"Ich weigere mich zu beweisen, das ich existiere", sagt Gott, "denn ein Beweis ist gegen den Glauben und ohne Glauben bin ich nichts."
"ABER" sagt der Mensch, "der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, daß es dich gibt und darum gibt es dich, deiner Argumentation zufolge, nicht"
"ACH DU LIEBER GOTT" sagt Gott, "daran hab ich gar nicht gedacht"
UND LÖST SICH PROMPT IN EIN LOGIKWÖLCKEN AUF....

"na dass war ja einfach", sagt der mensch :) :)

Auszug aus "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams...


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Es gibt keinen Gott!

24.03.2004 um 22:50
-rofl-

NICHTS lebt ewig !


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