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Spirituelle Irreführung

202 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Messias, Führer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Spirituelle Irreführung

03.07.2009 um 17:49
@LuciaFackel

"mault höchstens am Stammtisch"

Leider auch deshalb, weil das Volk vom Entscheidungsprozessen ausgeschlossen ist.
Da werden Gelder verprasst und Projekte gegründet womit eine Mehrheit ganz und garnicht einverstanden sind. Hätte das Volk Mitentscheidungsrecht würde ein Grossteil sicherlich (gerne) Verantwortung übernehmen, aber was uns bleibt, von einer Menge Deppen, den Oberdepp zu wählen.


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03.07.2009 um 18:04
@nemo
Das ist richtig, aber wo steht geschrieben, daß man sich nicht einmischen darf, kann oder müßte???


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Spirituelle Irreführung

03.07.2009 um 18:55
Es gibt weltweit hunderte religionen. Wissenschaftlich beweisbar ist bis heute keine.
Allen regionen nehmen für sich in anspruch die alleinig richtige zu sein.

Stellt man nun nicht den anspruch, dass es nicht unbedingt eine religion geben muß die richtig ist, die aber aus möglichst objektivierter sicht am wahrscheinlichsten sein könnte, so müßte man zuallererst alle religionen dieser welt im detail kennen.
Ein für mich unüberschaubares und scheinbar unerreichbares unternehmen.

Wir sollten eher die personen wie christus, mohammed, buddha, etc zu verstehen versuchen. Sie sind es, die in einer anschaulichen weise moral ethik und sinnvolle regeln für das zusammenleben auf erden geben.

Wenn nun menschen diese intensionen, in der absicht sich vorteile zu erschaffen, so verdrehen und deuten, dass leid, krieg, folter usw. entstehen, so glaube ich, war dass nicht im sinne der ursprünglichen figuren.

Lasst den menschen ihren glauben, unabhängig davon ob wir selbst glauben, dass es die protagonisten ihres glaubens gab oder nicht.

Würdigt die weisheit und inhalte ihrer schriften und seht es als chance und vor allem hilfsmittel auf dem weg zu einer besseren und gerechteren welt.

Seht nur wie aufwändig unsere gesetzestexte oft sind.
Vor einem richter, wie gott auch in vielen religionen bezeichnet wird, stellt sich die sache oft viel einfacher. Der mensch selbst weiß meisst auch was recht und unrecht ist, da der glaube kombiniert mit dem daraus resultierenden gewissen ihm hilft dabei. Dieses wissen und gewissen ist viel wertvoller als ein tausendseitiger gesetzestext, den im detail sowieso nur akademiker verstehen, welche sich dann aber auch noch um die deutung des inhaltes untereinander streiten.

Der kleine mann also, kann mit einer religion respektive führer als ethikrichtlinie viel mehr verstehen.

Das große problem an den religionen ist nur, dass wir menschen eben solch wunderbar erscheinende personen nicht auch kritisch, in sinne des wohles unseres zusammenlebens hinterfragen, sondern blind folgen.

Dabei wäre es so einfach mit einem blick in die menschheitsgeschichte, die uns ja heute mit einfachsten mitteln zugänglich ist, vorzeitig zu erkennen welche führer gefährlich sind.

Wie indira gandhi schon erkannte:
"Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern."


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03.07.2009 um 19:03
Zitat von fishfish schrieb:Wir sollten eher die personen wie christus, mohammed, buddha, etc zu verstehen versuchen. Sie sind es, die in einer anschaulichen weise moral ethik und sinnvolle regeln für das zusammenleben auf erden geben.
Das ist eine selten dämliche Feststellung.


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Spirituelle Irreführung

03.07.2009 um 19:06
Was erblicken meine christlichen Augen denn da?

Dieser ganze Faden ist ein diabolischer Frevel! Schämt ihr euch denn nicht den einzig wahren Glauben auf Erden so zu verunglimpfen?

Bereuet eure dämonischen Taten ihr Kreaturen der Finsternis und der Herr wird sich eurer erbarmen, so wie er sich auch des Jakobs erbarmt hat. Der Tag des jüngsten Gerichts wird eure Seelen einfordern wie ein Staubsauger den Dreck in sich aufsaugt, Potzheureka.

Lobet den Herren!


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03.07.2009 um 19:12
Willst du jetzt das ganze Forum mit diesem Unsinn zuspammen? Hast doch deinen eigenen Thread dazu ... ^^


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03.07.2009 um 20:07
@JosefHeilman
Deine christlichen Augen sehen Teufelswerk, wo nur Menschen ihre Hände im Spiel haben.

Und ich persönlich finde es ist ein viel zu großer Spaß um es nicht zu tun, den Anhängern dieser "einzig wahren" Religion dabei zuzusehen wie sie darauf reagieren, wenn man ihre heilige Interpretation verunglimpft.

Ach wie kann ich das nur Behutsam ausdrücken, dass du es auch verstehst...es wird kein jüngstes Gericht in diesem Sinne kommen...es wird mehr eine Art spirituelle Prüfung deines Lebens sein. Ob du diese im Gewandt eines jüngsten Gerichts abhalten wirst oder in einem Anderem steht dir offen. Aber es ist eben nur eine kritische Betrachtung deiner Selbst und Niemand außer dir wird dich kritisieren, dich erwartet nur Verständnis und Vertrauen wenn du dich darauf einlässt.

Das Christentum neigt oft genug dazu in ihrer Interpretation die Dinge viel schwärzer zu malen als sie wirklich sind.


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Spirituelle Irreführung

03.07.2009 um 20:19
@LuciaFackel
Zitat von LuciaFackelLuciaFackel schrieb:Gegen Lehrer hab ich nicht das Geringste einzuwenden, wohl aber gegen jeden und jede Lehre, die den Menschen Verantwortung abnimmt.
Dagegen muß der wahrheitssuchende und -liebende Mensch auch immer etwas haben, weil geistige Trägheit, Bequemlichkeit und Müßigkeit den langsamen inneren Tod bedeuten und sich dem geistigen Aufstiege hemmend in den Weg stellen.
Verantwortung muß jeder einzelne Mensch für sein Denken und Handeln übernehmen und ebenso sich selber, ganz für sich alleine, mit dem Essentiellen beschäftigen weil das geistige Erwachen immer ein persönlicher und nicht von Außen herbei zu führender Prozeß ist.
Zitat von LuciaFackelLuciaFackel schrieb:Es mag sein, daß Yeshua Ben Joseph das zu Lebzeiten nicht getan hat, daß er gelehrt hat, Verantwortung zu übernehmen.
Es soll vielleicht klug erscheinen, wie du diesen Kunstnamen benutzt, aber er ist nicht der des Gottessohnes, dieser hieß Jesus.

Wieso drückst du dich um eine klare und eindeutig Stellung zu ihm beziehende Position?
Du hast die Gelegenheit, und das jederzeit, dich mit seinem Wort auseinander zu setzen, ganz für dich, ganz abseits der religiösen Dogmen, nur mit der eigentlichen Lehre Jesu' - und wenn du dies ernsthaft tust wirst du dir solch' eine neutrale und nichtssagende Position in Zukunft ersparen können.
Zitat von LuciaFackelLuciaFackel schrieb:Aber das spielt kaum noch eine Rolle, denn was die Kirche draus gemacht hat, ist nun mal das Populäre und Bekannte, nicht die Wahrheit.
War es jemals anders, wenn den Menschen etwas verkündet wurde?
Überall wurde zurechtgebogen und den menschlichen Wünschen angepaßt, der wahre Kern wurde verschüttet und die reine Lehre zu einer nutzlosen Charade verbogen.
Zitat von LuciaFackelLuciaFackel schrieb:Ein Lehrer wird seinem Schüler bestimmt nie sagen "So und so ist es", sondern er wird ihn immer dazu anleiten, Erfahrungen zu machen und eigene Erkenntnisse zu gewinnen.
Warum nicht beides zusammen? Ich sehe da keinen Widerspruch, sondern ein in sich geschlossenes Bild. Ein Lehrer bzw. in dem Falle Jesus ein Meister selber, muß den Menschen doch Anleitungen geben die sie unbedingt befolgen müssen, wenn sie zu ihrem Heil gelangen wollen. Wie groß dünkt sich ein Menschengeist, ein göttliches Wesen aus der höchsten Höhe, das Wissen bringt an das der kleine Mensch niemals von sich heranreichen könnte, könne sich ihm gegenüber nicht unbedingt streng und fordernd zeigen?
Gerade in der fordernden Strenge liegt das was der Menschengeist wirklich braucht, einen klar aufgezeigten Weg den er gehen kann - und muß wenn er denn das wahre Glück finden will.
Die eigenen Erkenntnisse bleiben dabei nicht aus sondern sind grundlegend maßgeblich.






@fish
Zitat von fishfish schrieb:Wir sollten eher die personen wie christus, mohammed, buddha, etc zu verstehen versuchen. Sie sind es, die in einer anschaulichen weise moral ethik und sinnvolle regeln für das zusammenleben auf erden geben.
Genau so ist es, und alle diese Wegbereiter , sowie die Wahrheit und das Licht selber (Jesus), bilden zusammen eine Kette einer Wahrheit, die, wäre sie nicht immer und immer wieder verunreinigt worden, den Menschen sicher an sein Ziel geleitet hätte, so daß wir heute nicht in dem Elend leben würden, das derzeit - natürlich vor allem geistig gesehen - herrscht.


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Spirituelle Irreführung

03.07.2009 um 20:40
@LuciaFackel

"Das ist richtig, aber wo steht geschrieben, daß man sich nicht einmischen darf, kann oder müßte???"

Klar kann man versuchen mitzumischen, aber da bleibt jedoch nur ein schmaler Weg über Partei, Politik usw....

Als Beispiel, bin eben auf ner Abstimmung gelandet über den Afganistaneinsatz. Ca 80% stimmten dagegen. Aber die Entscheidung hierüber bleibt dennoch ein kleinen Gruppe, welche meinen mit allen Faktoren vertraut zu sein.

Für Landwirte sind z.B. die Eu-Subventionen auch total behindert geregelt und Die können auch nichts ausrichten oder entscheiden.

Es bleibt öfters nur der Weg der Demonstrationen. Manche werden sogar in Blut erstickt, wie aktuell im Iran.


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03.07.2009 um 20:43
@Sidhe
Ahh jetzt kann ich dich von deinen Irreführungen befreien und dir als Lehrer sagen "so und so ist es". Also geb gut acht!

"Jeshua Ben Joseph" ist der Name Jesu' so wahr er "Jesus von Nazareth" heisst.
Will damit eigentlich nicht über den Namen selbst reden sondern sagen dass es Jesus egal ist wie Du ihn nennst. Solange du verstehst dass du ihn meinst und er versteht dass du ihn meinst spielt es keine Rolle. Worüber er sich freuen würde wären deine Gefühle ihm gegenüber, wie auch _immer_ du ihn nennst.
Das religiöse sich immer an solchen Kleinigkeiten aufhängen ist echt verblüffend.


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03.07.2009 um 20:44
Ich meine: Hörst du nicht auch auf Sidhe neben deinem bürgerlichen Namen?


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03.07.2009 um 21:10
@manamana

Nein, der irdische Name war einzig JESUS, wer auch immer sich den anderen Schmarrn ausgedacht hat, hat sich geirrt oder extra solches erfunden.

Der Name Jesus hat eine speziell nur für ihn stehende, geltende Bedeutung da jeder Name, sogar der des Menschen, etwas spezielles ausdrückt, somit ist dies bei einer Inkarnation eines göttlichen Wesens erst recht so, jeder einzelne Buchstabe sitzt an seiner richtigen und ihm gemäßen Stelle da sich nur so ein Gesamtklangbild ergibt.
Die Bedeutung des Wortes und somit auch des Namens wird z.B. in der Bibel explizit und in direkter Verbindung mit Gott erwähnt, und doch meinen Manche daran herumwurschteln zu können, traurig und einfach nur dumm.
Daß die Menschen aber auch immer alles auf ihre kleinliche Art zerfleddern müssen...


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03.07.2009 um 21:23
@JosefHeilman

Meinst du das ernst oder bist du eine Fake-Gestalt ?


Übrigens Gott erschuf das Universum nach dem virtuellen Matrix-Prinzip und loggt sich selbst durch alle Lebewesen dort ein. *g*


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03.07.2009 um 21:25
@nemo
seh ich genauso


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03.07.2009 um 21:29
ich auch ^^
willkommen im club und noch nen schönen abend allen ^^


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03.07.2009 um 21:30
@lesslow
@rockandroll


Ja Geil, Anhänger der wahren Religion. *fg* ;)


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03.07.2009 um 21:34
@nemo
wenn schon so eine Hype darum gemacht wird, wie bei Matrix, dann ist es wohl auch gewollt, dass man darüber nachdenkt. (welche seltsamen Blüten diese Gedanken dann auch treiben mögen)
Allerdings weiss ich nicht von wem es gewollt ist.
Bloss an einen Zufall kann ich hier irgendwie nicht ganz glauben ;)


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04.07.2009 um 00:10
http://mitglied.lycos.de/josefheilmann/nc/nc/index.html

http://mitglied.lycos.de/josefheilmann/nc/nc/index.html

Das gabs aber schon mal besser, der Fake ist zu offensichtlich @JosefHeilman :)


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04.07.2009 um 01:24
@Sidhe
Der Name Jesus ist eindeutig ein lateinischer, also ein von den Römern ihm gegebener, wie man an der Endsilbe -us klar erkennt. Der Mensch wurde geboren unter dem Namen Yeshua Ben Joseph, also Yeshua Sohn des Joseph, und so kannten ihn die Menschen zu seinen Lebzeiten. Schließlich war er ja kein Römer, jedoch wurde die christliche Kirche römisch, als sie in Rom Staatsreligion wurde. Die Änderung des Namens in Jesus war wohl so eine Art Zugeständnis an die Römer.
Ich benutzte den Namen Yeshua Ben Joseph, um deutlich zu machen, daß ich von dem lebenden Menschen der damaligen Zeit sprach, und nicht von dem verklärten Bild, das die Kirche heute von ihm malt.

Ein Geniestreich ist der Name Jesus dennoch, und da sitzt in der Tat jeder Buchstabe am richtigen Platz, wenn man bedenkt, daß der Name Gottes "ICH BIN" lautet, und "ich bin" auf französich "je suis" heißt. :)

Aber egal, mir ist eigentlich weder der Name noch die Person, der Mensch dahinter sonderlich wichtig.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Wieso drückst du dich um eine klare und eindeutig Stellung zu ihm beziehende Position?
Wie kommst Du darauf, daß ich mich drücke?
Meine Position zu Jesus ist doch hier gar nicht Thema, aber bitte, wenn Du sie hören willst, hier ist sie:
Für mich handelt es sich bei ihm um ein Individuum, das es geschafft hat, sich nicht länger von seinem Ego dominieren zu lassen, so daß es durchstrahlt werden konnte vom Christusbewußtsein. Dieses ist in jedem Menschen angelegt, und jeder, der es derart entfaltet, ist ein Christus (bzw., um genau zu sein, eine Christa - klingt aber merkwürdig).
So gesehen ist er ein Meister, jemand, der sich selbst gemeistert hat und als Beispiel dienen kann.
Diese Beispielfunktion wird von der Kirche allerdings vielfach unterbunden, denn sie stellt ihn als etwas dar, was keiner von uns ist: unbefleckt empfangen und geboren von einer Jungfrau und einziger Sohn Gottes. Damit wird er vom Rest der Menschheit so stark abgehoben, daß niemand mehr daran glauben kann, so sein zu können wie er. Ein unerreichbares Ideal ist er dadurch geworden, für viele ein Anbetungsobjekt, durch das sie Heil erlangen können - also genaugenommen etwas, das uns eher trennt von Gott als uns mit ihm zu verbinden.
Du hast die Gelegenheit (...) dich mit seinem Wort auseinander zu setzen, (...) abseits der religiösen Dogmen, nur mit der eigentlichen Lehre Jesu
Und wo bitte findet man originale Worte von diesem Christus, abseits von religiösen Dogmen? In der Bibel kann das ja nicht sein, abseits von religiösen Dogmen...
Aber schon gut, ich bin ohnehin nicht daran interessiert. Mir genügt es, daß ich seine Meisterschaft als Christus verstanden habe. :)
Warum nicht beides zusammen? Ich sehe da keinen Widerspruch, sondern ein in sich geschlossenes Bild. Ein Lehrer bzw. in dem Falle Jesus ein Meister selber, muß den Menschen doch Anleitungen geben die sie unbedingt befolgen müssen, wenn sie zu ihrem Heil gelangen wollen. Wie groß dünkt sich ein Menschengeist, ein göttliches Wesen aus der höchsten Höhe, das Wissen bringt an das der kleine Mensch niemals von sich heranreichen könnte, könne sich ihm gegenüber nicht unbedingt streng und fordernd zeigen?
Wenn man brechbare Regeln gibt, eröffnet man immer das unheilvolle Potential zur Sünde. Der Mensch, der mal fehlt und eine Regel bricht, was glaubt der dann? Daß Gott ihn nun weniger liebt, daß er in die Hölle kommt, sich vom Heil enfernt hat o.ä., nicht wahr? Und hältst Du diese Überzeugung also für sinnvoll, hifreich und nützlich? Ich nicht. Alles, was uns Angst in den Nacken setzt, unsere Selbstannahme, unsere Selbstentfaltung und unseren individuellen kreativen Ausdruck einschränkt, ist schädlich. Es entfernt uns von Heil und Glück und nimmt uns das Vertrauen in uns selbst und die Gottfigur, an die wir evtl. glauben. Durch brechbare Regeln wird Gott zu einer Angstgestalt, und Begriffe wie "gottesfürchtig" kommen nicht von ungefähr.
Zitat von SidheSidhe schrieb:ein göttliches Wesen aus der höchsten Höhe, das Wissen bringt an das der kleine Mensch niemals von sich heranreichen könnte,
Das hier ist ein Punkt, in dem wir beide offenbar grundlegend anders denken. Ich glaube, daß jeder Mensch den Zugang zu all diesem hohen Wissen erlangen kann und all diese Wahrheiten in seinem Leben auch erfahren kann - aber nicht durch einen Lehrer oder Meister, sondern indem er sich klärt von allem, was ihn davon abhält, zu wissen. Unser eigenes Ego ist wie eine undurchsichtige oder verfälschende Kappe um unser Bewußtsein, die uns nur begrenzt wissen läßt. Sie abzulegen, heißt, klar zu sehen. Man kann sie aber nicht auf Befehl hin ablegen, egal, wie streng der Meister auch ist.

Kein Meister oder Lehrer kann uns die wichtigsten Dinge abnehmen, die nötig sind, um Heil zu erlangen. Die vollkommene Selbstannahme und Selbsterkenntnis, die Erkenntnis, daß wir selbst es sind, die den Weg zum Ziel öffnen oder schließen, können wir nur aus uns selbst erhalten, nicht durch einen anderen Menschen, egal, wie heilig der ist.

Die Strenge eines Lehrers kann einem allerdings sehr helfen, wenn man eine Tritt in den A.... braucht. Sie kann einem den Rücken stärken, wenn er in einem schwachen Moment sagt, "Tu es jetzt" (das, was man ja eigentlich tun will) oder "Ich weiß, daß Du das noch besser kannst".


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Spirituelle Irreführung

04.07.2009 um 10:21
@LuciaFackel

Interessanter Thread. Sei gelobt dafür. :)
Zitat von LuciaFackelLuciaFackel schrieb:Der Name Jesus ist eindeutig ein lateinischer, also ein von den Römern ihm gegebener, wie man an der Endsilbe -us klar erkennt. Der Mensch wurde geboren unter dem Namen Yeshua Ben Joseph, also Yeshua Sohn des Joseph, und so kannten ihn die Menschen zu seinen Lebzeiten. Schließlich war er ja kein Römer, jedoch wurde die christliche Kirche römisch, als sie in Rom Staatsreligion wurde.
Seh ich auch so, aus meiner Erfahrung heraus sollte man den Einfluss Roms auf die Bibel, auch auf die Evangelien, nicht unterschätzen. Paulus war sogar selbst römischer Bürger. Na ja und von Konstantin, dem Kaiser und selbst ernannten Erben des Jesus will ich erst gar nicht reden.
Zitat von LuciaFackelLuciaFackel schrieb:Ich glaube, daß jeder Mensch den Zugang zu all diesem hohen Wissen erlangen kann und all diese Wahrheiten in seinem Leben auch erfahren kann - aber nicht durch einen Lehrer oder Meister, sondern indem er sich klärt von allem, was ihn davon abhält, zu wissen. Unser eigenes Ego ist wie eine undurchsichtige oder verfälschende Kappe um unser Bewußtsein, die uns nur begrenzt wissen läßt. Sie abzulegen, heißt, klar zu sehen.
Ich denke viele (nicht alle) Menschen können diese Kappe NICHT von selbst ablegen. Deshalb bedarf es durchaus Lehrer die durch ihre Worte inspirieren und sanft dazu anregen *stups* neue Wege der Erkenntnis zu gehen. Ohne sie würde geistiges Chaos herrschen.

Is meiner Meinung nach wie im richtigen Leben. Stell dir vor es gäbe keine Lehrer und keine Schulen mehr. Schwupps säßen wir alle wieder auf den Bäumen und würden uns um Bananen streiten.

An der Menschwerdung haben seit Urzeiten Lehrer durchaus ihren Anteil, wird in den Medien nur nich so publiziert. Stimmt aber trotzdem. Also lobet die Lehrer, jeden wie es ihm gebürt. Schule schwänzen is feige und uncool.

Gruß greenkeeper


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