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Warum zweifeln Menschen an Gott?

1.383 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Mensch, Schöpfung
leeth
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 04:43
wieso beschränkst du deinen verstand darauf zwischen gut und böse zu unterscheiden?
ist es wirklich deine überzeugung dass du mit deinem menschlichen verstand darüber urteilen kannst was gut und was böse ist?


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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 04:45
Ja, denn Er muss sich in der Dualität ausdrücken. Alles , was hier in der Welt erscheint, kann nur in ihren Gesetzen entsprechend erscheinen. So drückt sich das Bewusstsein Gottes im Menschen aus und durch seinem Willen, auf welche Art er 'sich' ausdrückt. bzw wie und was er denkt, spricht agiert, tut.... Auch , das was wir 'Böses' nennen, denn die Möglichkeiten des göttlichen sind nun mal unendlich und unbegrenzt. Und es ist in der kompetenz des Menschen dies zu beherrschen.
Ist er im Einklang, mit sich Selbst, wird er in Einklang mit dem höheren göttlichen Willen sein. Und Umgekehrt. ;) @orlando


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leeth
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 04:47
@orlando


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orlando
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 05:12
@leeth
ja ist es !

@snafu
Gott ist
Der Herrscher und König, niemand außer Ihm hat die Eigenschaft der absoluten Herrschaft,und deswegen sind alle Menschen
vor Ihm gleich.
Alle Geschöpfe sind Seine Diener,und niemand darf einem anderen dienen

Wie du schon sagtest die Möglichkeiten des göttlichen sind nun mal unendlich und unbegrenzt
Der Mensch hat diese fähigkeiten nicht!


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leeth
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 06:23
@orlando
das widerspricht sich doch wenn du dir anmaßt zwischen gut und böse zu unterscheiden und gleichzeitig sagst alle menschen sind vor gott gleich.


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leeth
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 06:28
"Und als er (Jesus) sich auf den Weg machte, lief einer herbei, kniete vor ihm nieder und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein."
das sollte dir doch zu denken geben....abgesehen davon sagte jesus ja auch wir müssen wie kinder werden um in den himmel aufzusteigen...soweit ich mich erinnere ist einem kind der unterschied zwischen gut und böse völlig unklar, das wird ihm erst anerzogen.


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leeth
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 06:42
achso ja natürlich meinst du der unterschied zwischen gut und böse sei absolut und unanfechtbar und apriori wäre der sinn dafür gegeben..


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orlando
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 09:15
Der Mensch alleine hat die Wahl zwischen Gut und Böse
Gott hat uns die Wahl gegeben sich zwischen Gut und Böse zu entscheiden
Was macht für dich einen "guten Menschen" aus?
Ist man gut, wenn man ehrenamtlich arbeitet? Oder wenn man hilfsbereit gegenüber Freunden und Bekannten ist? Wenn man spendet? Wenn man täglich betet? Wenn man Gesetzes und Moralübertritte vermeidet vom zu schnellen Fahren in der 30er Zone über den Ehebruch bis hin zum Mord (die Vermeidung von letzterem fällt uns wohl allen leichter als das erstere... ;) )?

Ist man gut, wenn man nie in Versuchung gerät, Schlechtes zu tun? Oder fängt das Gutsein erst an, wenn man die Versuchung überwindet? Ist es "gut", seine Steuern zu zahlen, Ökosünden zu vermeiden und vegetarisch zu essen? Kann man das gegeneinander aufwiegen, wenn man ehrenamtlich arbeitet, darf man schon mal den Müll im Wald abladen?

Oder kommt es gar nicht darauf an, gut zu sein, und man lebt einfach sein Leben, so gut es eben geht?

Bist du gut @leeth ?


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leeth
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 10:39
@orlando
Ein guter Mensch ist einer der sich bedingungslos selbst liebt.
Eine andere Definition als "gut ist, was mir gut tut", also "gut ist, wer sich gut tut.", gibt es aus meiner Sicht nicht.
Ja, ich bin ein guter Mensch.

Und wenn man gut sein nun als "anderen helfen" definieren will, so muss man sich doch eingestehen, dass es einem anderen Menschen auch mal gut tut, wenn man ihm auf die Füsse tritt oder ihn schockierend beleidigt, das hängt doch immer von der jeweilen Person und ihrem Gemütszustand ab und lässt sich nicht pauschalisieren.

Nehmen wir mal das Beispiel mit Müll wegwerfen, zum Beispiel jetzt Plastik wird ja gerne mal weggeworfen, landet dann irgendwann im Meer, wird von der Sonneneinstrahlung in winzig kleine Partikel zersetzt aber kann sich nie ganz auflösen, landet also in der Nahrungskette weil es von Fischen "eingeatmet" wird, setzt sich im Fleisch ab, die krepieren dran oder lagern das zumindest ein und wir essen das dann. Das ist jetzt Fakt.
Wird es besser wenn ich keine Flasche mehr wegwerfe?
Oder wird es besser wenn ich so viele Flaschen wegwerfe wie ich will bis es wirklich so wichtig ist, dass die Regierung die Herstellung von Plastik komplett verbietet oder nur da wo es absolut unerlässlich ist zulässt?
Ist doch die Frage, ist es gut zu versuchen mit einem Teelöffel das überlaufende Fass abzuschöpfen und so eine große Entscheidung herauszuzögern, wodurch letztendlich mehr Plastik in die Nahrungskette (ist ja eigentlich ein Kreislauf...) gerät als wenn es jetzt knallhart überläuft und dann jeder erkennen muss, dass weltweiter Handlungsbedarf besteht.
Bist du dir sicher, dass du der Umwelt nicht auf dauer schadest wenn du versuchst sie zu retten? ;)


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orlando
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 10:52
@leeth
Nicht Ich, Sondern die Regierung selbst.
Naja dein Beispiel mit den Plastik Flaschen ist nicht schlecht.

Man könnte auch die Regierung fragen warum sie es zulassen Zigaratten, Alkohol usw. zu verkaufen.
Dann nennen sie sich noch frech Christliches land ,Islamisches land usw.

Ich meine im prinziep schaden nur wir uns selbst, abgesehen jetzt von der Umwelt.

Kommen wir zum Thema zurrück unzwahr das mein beispiel mit Gut und Böse gutrecht einen Sinn ergibt ;)


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leeth
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14.11.2009 um 11:34
@orlando
Man könnte die Regierung auch fragen, warum sie sich anmaßt meine Grundrechte zu verletzen, indem sie es verbietet andere Drogen zu verkaufen. ;)
Das mein ich jetzt bitterernst, ich bin doch nicht Subjekt des Staates, der Staat hat doch mir zu dienen und nicht umgekehrt. Ich bin dem Staat keine Rechenschaft schuldig für das was ich mit meinem Körper mache, so weit kommts noch (ach isses ja schon...)
find ich echt nich gut, weils mir nicht hilft sondern meine Freiheit einschränkt, was böse ist, weswegen auch die Kirche böse ist.

"Ist man gut, wenn man nie in Versuchung gerät, Schlechtes zu tun? Oder fängt das Gutsein erst an, wenn man die Versuchung überwindet?"
Warum sollte es denn schlecht sein, der Versuchung zu unterliegen, "Schlechtes" zu tun?
Genauso mit Ehebruch, wieso sollte das schlecht sein? Weil es verletzend ist?
Wäre es doch nicht viel schlechter sich dazu zu zwingen in einer Situation zu verweilen in der man sich nicht wohl fühlt und sich damit zum Subjekt der Bedürfnisse eines anderen aufkosten seiner selbst zu machen?
Wenn Gott mich liebt, kann er mir doch nicht ernsthaft sagen ich muss mit der Schnepfe verheiratet bleiben wenn die mich jeden Abend stresst bis zum geht nicht mehr.
Nee also wenn du mich fragst dienen die meisten der Regeln nur dazu das Individuum im Schach zu halten, damit es nicht gegen die Gesellschaft aufbegehrt.

Ein anderes Beispiel: Abstinenz.
Klar kann man nicht leugnen von nem meta-/physischen Blickpunkt aus, dass Abstinenz eines der besten Dinge ist, die man sich antun kann. Das hat im Grunde nur Vorteile.
Aber wenn man daraus ein Gesetz macht, verliert es doch total den Sinn für das Individuum. Es hat nicht mehr die Möglichkeit sich zu entscheiden sondern es wurde bereits für Unmündig erklärt und wer weiss, vllt wäre es besser für ihn/sie jetzt erstmal nicht Abstinent zu sein um den Wert später wirklich einschätzen zu können. Bzw wenn er/sie das dann wirklich will, das auch mit Überzeugung und Hingabe tun kann, aus sich selbst heraus und ohne eine Verpflichtung der (Glaubens)gemeinschaft gegenüber.

Also aus meiner Sicht darf es in persönlichen Fragen von Nirgendwoher aus der Gesellschaft eine Verpflichtung geben, das ist schlicht und ergreifend eine Frage die sich nur jeder selbst beantworten kann und für jeden ist eine andere Antwort richtig.
Nach meiner Moral, ist es böse wenn man sich in Abhängigkeit zu anderen begibt oder Andere in Abhängigkeit bringt. Man beraubt sich oder andere dadurch wertvollen Erfahrungen und letztlich geistiger Reife und Weisheit.


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leeth
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 11:38
Was ich im Grunde sagen will ist: Niemand sollte sich anmaßen zu sagen, was für jemand anderen gut oder schlecht ist.
Und es ist meine persönliche Überzeugung, dass Gott uns da auch nicht reinreden möchte. Dass das häufig so dargestellt wird, also würde er uns vorschreiben wir hätten so und so zu leben oder zu sein, sehe ich als einen der Hauptgründe warum dieses Gottesbild nicht akzeptiert ist, weil es einfach widersinnig ist.
Wenn Jesus sagt, wir müssen wie Kinder werden um in den Himmel aufzusteigen, dann muss es Gott doch völlig klar sein, dass er uns nicht bestimmen kann. Ein Kind packt auf die heiße Herdplatte, mindestens einmal. Und das ist gut so.


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leeth
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 11:41
Weil mir das so viel Spaß macht:
Wenn das Elternteil dem Kind jetzt verbietet auf die Herdplatte zu fassen, es vllt sogar körperlich davon abhält, dann muss das Kind doch frustriert sein, es hat nicht bekommen was es wollte, nämlich den Reiz. Wenn das Kind dann nachdem es tut was es will, nicht erhält was es will, lernt es doch persönlich viel schneller, dass es sich einen anderen Weg suchen muss um das zu erhalten was es will.
Und wenn wir von dem Beispiel der Platte jetzt wegkommen ist doch klar, dass es milliarden Wege gibt und milliarden von "das will ich" und wieso sollte Gott jetzt daher kommen und mir sagen wollen welches der richtige Weg für mich ist oder das richtige "das will ich"? Damit ich den Spaß nicht haben kann selbst drauf zu kommen? Damit ich mir das Leid des Entdeckens spare?
Ich fühl mich so polemisch :>


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leeth
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Warum zweifeln Menschen an Gott?

14.11.2009 um 11:46
Ich denke seit dem die Menschen größtenteils mündig geworden sind, ist organisierte Religion schlicht überholt und die alten Regeln und Gesetze sind überflüssig, in dem meisten Fällen sogar Behinderungen in der persönlichen Entwicklung.
Das Menschen an Gott zweifeln liegt daran, dass sie durch das längst überholte soweit geprägt und frustriert sind, dass sie sich keinen anderen Gott denken können, das ihre Entdeckungsfreude in Bezug auf Gott hin ist weil sie jedes mal enttäuscht wurden wenn sie sich ihr eigenes Bild machen wollten und der Gott des offiziellen Gottesbildes nicht existiert.
Irgendwie ist es in so vielen Menschen drinnen das Gott durch seine Allmacht doch Kriege verhindern könnte, sogar müsse weil er doch gut sei. Aber er ist doch gerade gut weil er das Kind auf die Herdplatte fassen lässt.


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Fabiano
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14.11.2009 um 12:04
Allmählich beginne ich dich zu verstehen :D

@leeth


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14.11.2009 um 12:39
"Aber er ist doch gerade gut weil er das Kind auf die Herdplatte fassen lässt."

Wie verquert man seine Gedanken anstrengen muß, um den saddistischen Jahwe verstehen zu könne, der, wie Du schreibst, das Kind an die Herdplattle fassen läßt, um wohl noch größeren Schaden zu verhindern.

Warum habe ICH dann nie an eine Herdplatte gelangt, obwohl ich auf einem alten Bauernhof mit großen alten Herdplatten aufwuchs ? Ich wußte es trotzdem, daß das nicht gut tut und habe meine Hände lieber nie so grausam verbrannt, daß man das ganze Leben lang Narben dran sieht. Wo ein wirklich guter Gott dahintersteht, brauchts keine so grausamen Lehrmethoden.

damkina


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Fabiano
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14.11.2009 um 12:49
Das auf die heiße Platte fassen ist nicht das schlimmste, das ist Lernen und zwar durch eigene Erfahrung. Aber zu verbieten und dann bei Übertretung zu bestrafen - ist das Prinzip besser? Nicht alle sind so klug wie @damkina ... ?


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shadowsurfer
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14.11.2009 um 13:14
das heißt also Eva und Adam waren dumm und wurden für ihre Dummheit auch noch mit der Erbsünde bestraft. Allein an diesem Beispiel sieht man wie unlogisch die Bibelgeschichte ist.


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Fabiano
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14.11.2009 um 13:34
Ich glaube Gott wollte das so ! Es gibt für mich keine andere Erklärung. Wenn er es nicht wollte, hätte er es verhindert. Das "warum" kann ich nicht beantworten. Ich könnte Gott aber dann einen Vorhalt machen und sagen: Na hör mal, Mr. Gott, erst lässt du uns auf die heiße Herdplatte fassen und dann schimpfst du uns auch noch aus und bestrafst uns dafür? Weil wir etwas taten, was du letztlich so gewollt hast?

Dann wäre Gott ganz schön ungerecht ! Aber auch da komme ich dann nur zu einem folgenden Ergebnis: Gott würde vielleicht so antworten: Was willst du? - Ist dir (ausser einer schmerzlichen Erfahrung) irgend ein Schaden dadurch entstanden? Nein? - Die Bestrafung kannste auch getrost mal vergessen, denn die vermeintliche Schuld vergebe ich dir ! - Dann ist doch alles gut?


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Saul.Silver
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14.11.2009 um 13:46
Was ist daran unlogisch? Gott wollte, dass wir frei entscheiden und gab' Adam und Eva so wie jedem von uns die Möglichkeit sich zwischen ihm und dem anderen zu entscheiden.
Selbst wenn wir uns gegen ihn entscheiden, so gibt er uns immer die Möglichkeit zu ihm zu kommen. Niemand wird zu irgendetwas gezwungen. Er kann uns zwar die Hand reichen aber annehmen müssen wir sie selbst.


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