Religionsfreiheit von Kindern
um 13:26Haben es die 10 Gebote denn nicht etwa in unsere moderne Rechtsprechung geschafft? :)Merlinchen schrieb am 15.07.2012:können sie ihren Kindern auch religöse Werte mit auf den Weg geben.
Ich denke mir, das sicher ein Teil unseres religiösen Erbes auch die Basis für unsere heutige Moral und Ethik darstellt, was ja auch nicht verkehrt ist.
Zudem entwickeln sich die Menschen ja auch weiter, warum also nicht auch deren Ansichten? Es wäre interessant zu wissen, wie das Thema Religion in 1000 Jahren gehandhabt wird. Oder in weiteren 2000. :)
Das ist so leider nicht ganz richtig. Als Beispiel, sollte ein Schüler verfassungsfeindliche Äußerungen von sich geben, muss der Lehrkörper die Möglichkeit haben darauf in einer Art und Weise zu antworten, die der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Schutz gibt und diese unterstützt. Dafür muss natürlich ein gewisser Punkt eingenommen werden und dieser ist dann natürlich auch nicht neutral.Lepus schrieb am 26.04.2014:Es herrscht Neutralität, damit niemand sich auf den Schlips getreten fühlt und sich jeder frei entfalten kann.
Genauso wenig kann sich ein Polizist auf die Meinungsfreiheit der Menschen berufen, wenn neben ihm einer die Vergangenheit leugnet und diskreditiert. Er MUSS Partei ergreifen und darf nicht neutral sein, indem er nicht eingreift um die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen. Außerdem ist das auch sein Job nebenbei. Aber natürlich ist Parteien- und Religionswerbung im Amt auch ihm untersagt, zu Recht. Das gilt ob seiner Position dann teils auch in seiner Freizeit übrigens.


