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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

4.202 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Atheismus

Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 14:53
Edit: zu dem oben zitierten Artikel aus heise.de
Die Verlinkung zum Original-Artikel, besser gesagt zur Studie, wurde nicht mitkopiert.
>> http://spp.sagepub.com/content/early/2012/04/25/1948550612444137.abstract


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 15:10
Ahiru schrieb:Geht aber gerade nicht um deine Meinung, sondern um einen Fakt... Aber egal, ich sehe ja, dass es zu nichts führt.
natürlich geht es um meine meinung/mein empfinden schließlich erzähle ich von mir und wenn ich sage, dass ich früher an gott geglaubt habe dann ist das ein fakt. wie kannst du dir da anmassen mir zu unterstellen das es nicht so ist.... nur weil du es dir nicht vorstellen kannst das man den glauben ablegen kann heisst das noch lange nicht das du damit richtig liegst.
Ahiru schrieb:Wie gesagt, wenn du deinen wahren Glauben gefunden hast, nicht mehr. Dann kannst du ihn dir einfach nicht mehr wegdenken, auch wenn dus versuchst.
natürlich kann man das wenn man gott hinterfragt und argumente gegen gott sucht dann findet man diese auch. ich bin nämlich kein mensch der blindlings glaubt und nur nach bestätigungen für seinen glauben sucht sondern sich immer auch die andere seite ansieht um dann eine objektive entscheidung treffen zu können. und da ich gott niemals gespürt habe obwohl ich so sehr an ihn glaubte und täglich betete habe ich auch begonnen gott in frage zu stellen.

was ich dir noch sagen möchte bezüglich der antwort auf @der-Ferengi frage:

wenn ich eines im leben gelernt habe dann ist es niemals nie zu sagen und mit allen zu rechnen auch mit den unmöglichsten. du kannst nämlich niemals wissen was dir vom schicksal bestimmt ist und mit welchen vielleicht aussergewöhnlichen situationen du konfrontiert wirst die ein umdenken erforderlich macht.

plötzlich können/müssen einstellungen geendert werden, geht glauben an was auch immer verloren oder verändern sich wertvorstellungen. das kann ganz schnell gehen vielleicht durch krankheit, unfall, verlußt des partners, arbeitslosigkeit und verlusst der wohung ectr.
auch ich musste das am eigenen leib erfahren daher sag niemals nie das wäre wirklich vermessen zu denken das du selbst ausgeschlossen bist von etweiligen schicksalsschlägen.
Ahiru schrieb:Stop stop stop... Es ging nicht drum, ob du es glaubst. Die Prämisse war, du WEIßT es.
oh mann, schön langsam glaube ich wirklich das du nur provozieren willst .... wenn dir das lieber ist ja ich für mich weiss es und komm mir jetzt bitte nicht mit beweisen auf was du scheinbar anspielen willst, wissen wir beide doch das es diese nicht geben kann daher hatte ich auch gesagt ich glaube und nicht ich weiss.
Ahiru schrieb:Tschuldigung, aber warst du jüdisch oder bist du nie zum Neuen Testament gekommen, weil dir vorher schon klar war, dass du nicht an Gott glauben willst?
Wenn du so Sachen von dir gibts hab ich das Gefühl, dass du NULL Ahnung von deiner Religion hattest...
das problem ist das du auf deinen eigenen standpunkt beharrst und keine anderen ansichten tolerierst .... aber egal ist sowieso alles reine interpretationssache jeder wird die schriften anders auslegen was schließlich auch beabsichtigt ist damit jeder etwas findet das ihn anspricht.
Ahiru schrieb:Aber damit sagst du im Endeffekt nur, dass dir dein Image wichtig ist... Sorry, aber was sagt es sonst? Wieso ist es für dich sonst sinnvoll, Anderen zu helfen? Nur weil du so erzogen wurdest?
Also denkst du gar nicht über dein Handeln und deine Motivation nach, sondern tust es einfach?
ich wüsste nicht was falsch daran sein könnte menschlich zu sein und uneigennützig zu agieren.
das was du als image ansiehst ist für mich ein positiver nebeneffekt der aus meinen handeln entsteht. aber man kann sich natürlich alles auch so zurechtbiegen um positives als negativ erscheinen zu lassen , genau das tust du gerade und ich weiss nicht warum ?
Ahiru schrieb:Sorry, du verstehst anscheinend nicht, was Mobbing ist. KEINER sollte gemobbt werden, es gibt keine Gründe die Mobbing rechtfertigen.
natürlich gibt es keine gründe dafür aber es passiert tag täglich in der schule auf der arbeit überall weil menschen keinen anstand haben und sich immer wieder über andere erheben werden aus egoismus, neid, respektlosigkeit oder warum auch immer und daher sollte man sich überlegen wie man mit dieser situation umgeht wenn es einen selbst passiert und nicht in selbstmitleid zerfliessen und sich seiner opferrolle fügen und nur den anderen die schuld geben.

gerade hier in solchen situationen zeigt sich die persönlichkeit, die reife damit umzugehen, aus negativen erlebnissen etwas positives für sich selber mitzunehmen das ist weiterentwicklung.
Ahiru schrieb:Wie schön für dich, ich hatte letztes Mal ein 10jähriges Mädchen, kleiner Sonnenschein, hübsch, nett, höflich, die die Schule wechseln und Antidepressiva nehmen musste, weil sie so massiv gemobbt wurde. Erzähl das mal der, die freut sich.
aja genau und die medikamente bewirken was ----> nichts denn immer werden nur die symptome
behandelt anstatt die menschliche psyche aufzubauen sich mit der persönlichkeit zu beschäftigen diese zu stärken damit man mit der situation an sich umgehen lernt.

das würde den mädchen wirklich helfen aber medikamente sind nicht sinnvoll im gegenteil dadurch signalisiert man den mädchen nur das sie wirklich ein opfer ist und solange sie das so empfindet nicht lernt mit der situation an sich umzugehen wird sich nichts ändern.

denk mal darüber nach warum leiden denn menschen unter mobbing, weil sie sich nicht anerkannt, ungeliebt fühlen sie kein selbstbewusstsein haben und ihren selbstwert nicht kennen nur deshalb nehmen sie es sich zu herzen.

da helfen auch keine medikamente um selbstbewusstsein aufzubauen da muss man schon an der psyche arbeiten um solchen menschen wirklich effektiv zu helfen. denn nur wenn ich in mir gestärkt bin und an mich selbst nicht zweifle ist es mir egal was andere über mich denken oder sagen es wird mich nicht verletzen weil ich dann darüber stehe und und mich erst garnicht darauf einlasse. aktion/reaktion ---> liefere ich nicht die erwünschte reaktion macht das eine weitere aktion sinnlos das ist ein fakt den ich auf eigene erfahrungswerte beziehen kann.
Ahiru schrieb:Sorry, aber du weißt ja nichtmal wieso du was tust und was da für eine Motivation dahinter steckt, jedenfalls kannst du es anscheinend nicht verbalisieren.

ich weiss es schon und ich sage es auch aber du willst es nicht verstehen weil du nur deine eigene sichtweise hast und ander meinungen nicht gelten lässt oder zum negativen verdrehst damit du gut dastehst mit deiner aussage.

ausserdem willst du immer recht behalten was eine diskussion ziemlich schwierig gestaltet weil ich mich bei dir immer in der verteidigungshaltung befinde und mich stäts rechtfertigen/erklären muss daher drehen wir uns ständig im kreis was schön langsam mühsam wird.
Ahiru schrieb:Aber ich glaube unsere Ansichten sind da zu verschieden, ich kann dir nur Feedback zu deinen Aussagen geben, und du machst mir nunmal den Anschein, dass du ein recht kindliches Gottes-/Weltbild hast.
wir sind grundsätzlich verschiedene charaktäre die nicht wirklich harmonieren miteinander und ich denke du hast ein falsches bild von mir. aber egal ich kann damit leben :)


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 15:33
ich verstehe zwar was Du meinst.
Aber auch für mich kommt es bisschen in der Art rüber, dass es Dir NICHT hauptsächlich (vielleicht nur am Rande) um das Wohl der Leute geht, denen Du hilfst, sondern eben wirklich mehr darum, dass Du Deinen Seelenfrieden hast, oder habe ich da jetzt auch was falsch interpretiert?
ja hast du weil es aus dem kontex gerissen ist es ging um folgende frage
Ahiru schrieb:Ja, aber woher kommt deiner Meinung nach der Wunsch, anderen zu helfen? Wieso ist das wichtig für dich?
... ich hatte zuvor folgendes an ihm geschrieben

wenn ein mensch stirbt bleibt nichts anderes von ihm über als die erinnerung die wir an diese person haben und es liegt an uns selbst, unserer persönlichkeit und wirken ob und wie man uns in erinnerung behalten möchte.

für mich zumindest ist es genau das worann ich arbeiten möchte und gleichzeitig auch als den sinn meines lebens ansehe, nämlich als gute erinnerung im geiste und herzen jener menschen zu verweilen die mir viel bedeuten, mich begleiteten auf meinen lebensweg.

ich denke es kann keinen schöneren sinn geben als menschen zu helfen.

ich wüsste nicht was darann falsch sein sollte darinn seinen lebensinn zu sehen mit sich und seinem unfeld in einklang zu leben und am ende seiner tage einmal nichts bereuen zu müssen. mit ruhigen gewissen sich sagen zu können ich habe nicht um sonst gelebt ich habe gegeben und getan was in meiner macht stand um andere zu unterstützen, ihnen freude zu bereiten.

den seelenfrieden der dadurch entsteht sehe ich nur als nebeneffekt an aber ich arbeite nicht mit vorsatz daran oder aus dieser motivation heraus sondern weil es mir wirklich wichtig ist menschen glücklich zu machen nicht zu letzt weil ich wie du weisst selbst so viel negatives erlebt habe und weiss wie es sich anfühlt leiden zu müssen oder von menschen keine hilfe zu erfahren.

ich weiss was es heisst zu kämpfen, den schmerz zu spüren und ich weiss wie sehr ich mir gewunschen hätte das man mir hilft obwohl es auch zeiten gab wo ich zu stolz war hilfe überhaupt anzunehmen geschweige denn dannach zu fragen lieber habe ich gelitten .....

ich denke das ist der grund der mich dazu bring ein hilfreicher mensch sein zu wollen ganz automatisch ohne zu fragen ich tu es einfach damit mein gegenüber nicht seinen stolz verlieren muss .... ich hoffe du verstehst was ich meine und kannst das jetzt besser nachvollziehen.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 16:33
@Ahiru
Ahiru schrieb:Deswegen gehen moderne pädagogische und didaktische Ansätze anders mit Religion um.
Und wie ist denn der heutige Ansatz?
Ahiru schrieb:Aber nun weißt du, dass es sie gibt. Es kann dich zwar keiner zwingen sie zu essen, genauso wie dich keiner zwingen kann, Gott zu lieben obwohl du ihn schon kennst.
Du stellst deinen Pommesvergleich auf dieselbe Ebene. D.h. Gott ist für dich Realität bzw. erwiesen. Wie kannst du so eine Aussage treffen? Ehrlicherweise müsstest du deine Wahrnehmung auch hinterfragen, ob es wirklich so sein kann.
Ahiru schrieb:Ehrlich gesagt gab es in meinem Leben soweit ich mich erinnern kann nie den EINEN "Aha-Moment", in dem mir gesagt wurde, es gäbe den Nikolaus nicht wirklich. Mir wurde nie erzählt er wäre echt und mir wurde nie erzählt er wäre es nicht. Ich habe mich einfach entwickelt und mir darüber nicht weiter Gedanken gemacht.
Relativierst du hier die verschiedenen Märchenfiguren? Das tönt ja fast so, als wären bestimmte Lügen nicht so schlimm, da sie ja eigentlich nicht stimmen. :) Komischer Zirkelschluss. Bei Gott ist es aber dann wieder ganz anders.
Ahiru schrieb:du kannst Gott weder widerlegen noch belegen, es ist eine innere Einstellung, die du bewusst triffst
Da stimme ich dir zu. Man entscheidet sich weiterhin im Sumpf zu schwimmen. Und hier beginnt dann die "eigene" Indoktrination. Hinterfragen nicht erwünscht!
Ahiru schrieb:Ich kann meinen Glauben wunderbar mit der Realität um mich herum vereinen, obwohl das so mancher Atheist unvereinbar finden mag. Das liegt aber nicht daran, dass es unvereinbar ist, sondern dass der Atheist aus verschiedenen Gründen (meistens eine empfundene persönliche Kränkung der selbst erdachten Gottfigur aus einem kindlich-naiven Glauben heraus gepaart mit Egozentrismus) Gründe zusammensucht, die Gott seiner Meinung nach "widerlegen".
Was ist das für eine Aussage! Natürlich kannst du das. Und dagegen hat auch niemand was. Als Grund führst du ein gekränktes Ego an? Das erlebe ich eher auf der "anderen" Seite. Eine logische Denkweise ist da meistens nicht vorhanden. Zudem eine latente Unfähigkeit zu kritischem Denken. Es erklärt sich aber ebenfalls selbst. Siehe oben. Übrigens: wenn alles Eins ist, widerlegt sich Gott selbst... ;)
Ahiru schrieb:Solange man unzufrieden ist, wird man den Glauben natürlich wechseln wollen. Aber wenn es einmal "klick" gemacht hat, gibts dazu keinen Grund mehr.
Stimmt. Und dann ist meistens auch Hopfen und Malz verloren, da jeder seinen Glauben wieder ein bisschen anders auslegt und Reibungspunkte entstehen. Kann man hier im Forum ebenfalls sehr schön beobachten. Zudem betreiben gerade auch die Freikirchen ein Netz der Abhängigkeit. Traurige Geschichte wenn da mal ein Schäfchen zu seinem Wesen steht und dann von der Gruppe verstossen wird. Aber mit der Nächstenliebe ist das halt so ne Sache.
Ahiru schrieb:Nur dass es den Weihnachtsmann eben nachweislich nicht gibt...
Wow, Weihnachtsmann könnte ein Platzhalter sein. :)
Ahiru schrieb:Eine weitere typisch atheistische Angewohnheit: Glaube mit Naturwissenschaft vergleichen... Machen aber auch manche Christen die denken, beweisen zu müssen, dass die Welt wirklich in 7 Tagen erschaffen wurden und alle Menschen von Adam und Eva abstammen. Ich bin kein Fan von solchen Vergleichen, weil es einfach 2 verschiedene Paar Schuhe sind die nebeneinander keinen Sinn ergeben können.
Eine Auslegung! Siehe oben resp. dienst du gleich selbst als gutes Beispiel. :)
Ahiru schrieb:Sorry, aber da lügst du dir selbst was vor... Wenn es Fakt wäre, das es Gott gibt, würdest du dich nicht gezwungen fühlen, an ihn zu glauben, weil du sonst Angst vor ewigen Qualen haben musst?
Oder andersrum, würdest du dich nicht mit Gott beschäftigen obwohl es Fakt wäre, dass der Weg ins Paradies über Gott geht?
Der war gut! Ja, die heuchlerische Menschheit (und vielmals auch die besonders religiösen Artgenossen) basteln halt an ihrer Fassade! Wenn man Gott als Randnotiz darstellen würde, hätte er wohl kaum die heutige Bedeutung und man würde wenig bis gar nicht an ihn denken. Eine kleine Drohung hilft für's schlechte Gewissen.
Ahiru schrieb:Also tust du Gutes, damit andere gut von dir denken? Im Endeffekt eine rein eigennützige Handlung.
Und was noch dazu kommt, du tust nur denen Gutes, die dich auf deinem Lebensweg begleiten, also ist dir das Wohl der anderen Leute auch gleichgültig.
Eine eigenwillige Interpretation von dir. Aber was soll's. Jeder wie er lustig ist. Mir z.B. ist es egal, wie grenzdebil sich die Menschheit manchmal verhält.

Dazu hier:
Der Kampf gegen die Dummheit ist nicht zu gewinnen, trotzdem muß er geführt werden.
-
Ahiru schrieb:Weil du sonst Angst hast, dass bei deiner Beerdigung keiner um dich weint?
Pass bitte auf, dass es nicht auf Baumschulniveau abdriftet. Mit ein bisschen guten Willen kann man die Intention von @-Therion- doch nun wirklich erkennen. Oder ist das wirklich so schwer??

Je länger ich deine Posts lese, desto persönlicher werden sie. Und verdrehen tust du einiges, mein Freund. ;)


@-Therion-
-Therion- schrieb:die als strafe angedroht werden und zwingen lasse ich mich schon garnicht was ich sowieso schlimm finde von einen angeblich so gütigen gott.
Yep, das hält die Gemeinde zusammen... Oder tat es zumindest für lange Zeit. Aber langsam geht die Sonne auf! ;)


@Ahiru
Ahiru schrieb:Mal davon abgesehen, dass ich in eine solche Situation nie kommen würde, würde das NICHTS an meinem Glauben ändern. Gar nichts.
Oh, auch das sieht man bei den streng gläubigen Fundamentalisten zuhauf und die haben in den meisten Fällen auch nicht sehr viel...
Ahiru schrieb:Die Aussagen aus der Bibel gelten heute wie gestern.
:popcorn: Oh, und morgen hast du noch vergessen! Und auch nur der humanistische Teil der Bibel, äh Thora, äh Märchenbuch...
Ahiru schrieb:Stop stop stop... Es ging nicht drum, ob du es glaubst. Die Prämisse war, du WEIßT es.
Der ewige Penislängenvergleich. Nice! Ich lass jetzt mal das Sätzchen mit dem Beweisen der Nichtexistenz aussen vor. Hier geht es um Abwägen von Wahrscheinlichkeiten. Aber man weiss doch einiges. Und einiges auch nicht. Z.B. wo sich das Wasser der Sintflut befindet... :)
Ahiru schrieb:Achso, Mobbingopfer sind also selber schuld? Ohje ohje... Das sind mal Ansichten...
Junge komm schon, so oft etwas verdrehen kann doch ein normal intelligenter Mensch gar nicht.


@vincentwillem

Das deckt sich und überrascht eigentlich kaum. Man ist ja auch mit der LehreTM beschäftigt. :)


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 17:00
@whatsgoinon
whatsgoinon schrieb:Übrigens: wenn alles Eins ist, widerlegt sich Gott selbst... ;)
also auf das musste jetzt mal genauer eingehen:)
ich will das nachvollziehen können....


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 18:47
Hallo @vincentwillem

Netter Heise-Artikel. Ein bisserl widersprüchlich sind die darin gegebenen Infos ja schon, also dachte ich, schau ich mir mal den Link an, den Du gegeben hast. Leider gibt die Site selbst ja nicht viel her; also hab ich den Artikel mal gesucht. Er findet sich als PDF hier:
http://static.squarespace.com/static/5014cf5ce4b006ef411a1485/t/504404a8c4aa0a1a22152f78/1346634920390/

Und siehe da, die Ergebnisse präsentieren gar nichts mit atheistischem Verhalten (wiewohl ja auch atheistische Probanden teilgenommen haben). Es geht nur um die Prosozialität von stark Religiösen und schwach Religiösen (einschließlich Atheisten und Agnostikern). Daß Atheisten sich prosozial besonders hervortun würden, wird zwar erwähnt, jedoch als das Ergebnis einer anderen Studie von 2009 in Kalifornien.

Erst mal ist klar, und das war auch den Forschern sicher nicht überraschend: je weniger ein Religiöser in ein festes Normensystem eingebunden ist, desto eigenständiger entscheidet er sich zum Guttun. Hatten wir hier ja auch eigentlich schon längst angesprochen. Was der Heise-Artikelschreiber übrigens andeutet: bei Nichtreligiösen/Atheisten usw. dürfte das kaum anders aussehen: "während ein Atheist, sofern er nicht einer säkularen, religionsähnlichen Ideologie angehört, selbst entscheiden muss, wie er handelt". Religiöser Fundamentalismus in den USA ist weiter verbreitet als in Deutschland, was Wunder also, daß dort auch die Prosozialität unter den Religiösen schlechter ausgeprägt ist.

Was nun die Untersuchung speziell auch atheistischer usw. Menschen betrifft, so darf nicht vergessen werden, daß es sich um eine US-Studie handelt, wo Atheisten eine deutliche Minderheit darstellen, die sogar eine gewisse Marginalisierung erfahren, bis hin zu eventuellen Anfeindungssituationen. Zumindest leben sie in einem Umfeld, in dem Religion als Status quo gilt, als normal, als unhinterfragte Tatsache, wohingegen Atheismus regelmäßig einer Infragestellung ausgesetzt ist. Atheisten in den USA leben "von Natur aus" reflektierter als ihre religiösen Mitmenschen, weil sie sich stärker mit sich selbst und ihrem "Anderssein" inhaltlich befassen müssen. Ein verstärktes Empfinden der eigenen Marginalisierung und Benachteiligung macht freilich auch empfänglicher für das Wahrnehmen und Mitempfinden der Leidenssituation anderer Menschen. Zu deutsch: es kann prosozialer machen. Insofern bräuchten wir eine Studie zur Prosozialität von areligiösen Menschen im Unterschied von religiösen in einem areligiös geprägten Milieu. Aber da helfen uns US-amerikanische Studien leider nicht weiter.

Und es wäre auch sinnvoll, mal zwischen "schwach atheistischen" und "stark ahteistischen" Probanden gesondert zu untersuchen, also die Zugehörigkeit zu "einer säkularen, religionsähnlichen Ideologie" wie Freidenkerverbänden, der hunmanistischen Gesellschaft usw. zu berücksichtigen.

So aber geben die Studien, vor allem die verlinkte, nicht her, was der Heise-Artikel behauptet.

Pertti


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 19:43
@-Therion-
O:
Aber auch für mich kommt es bisschen in der Art rüber, dass es Dir NICHT hauptsächlich (vielleicht nur am Rande) um das Wohl der Leute geht, denen Du hilfst, sondern eben wirklich mehr darum, dass Du Deinen Seelenfrieden hast, oder habe ich da jetzt auch was falsch interpretiert?

-> t:
ja hast du weil es aus dem kontex gerissen ist es ging um folgende frage
Ahiru schrieb:

Ja, aber woher kommt deiner Meinung nach der Wunsch, anderen zu helfen? Wieso ist das wichtig für dich?

... ich hatte zuvor folgendes an ihm geschrieben

wenn ein mensch stirbt bleibt nichts anderes von ihm über als die erinnerung die wir an diese person haben und es liegt an uns selbst, unserer persönlichkeit und wirken ob und wie man uns in erinnerung behalten möchte.
Ich hatte Dich auch im Kontext schon richtig verstanden. Nur unser Unterschied (und daraus resultiert vermutlich unser Missverständnis) in unserem Denken liegt darin, dass es mir völlig gleichgültig wäre, was meine Angehörigen u Freunde nach meinem Tod mal von mir denken und Dir ist das offensichtlich nicht gleichgültig.
-Therion- schrieb:für mich zumindest ist es genau das worann ich arbeiten möchte und gleichzeitig auch als den sinn meines lebens ansehe, nämlich als gute erinnerung im geiste und herzen jener menschen zu verweilen die mir viel bedeuten, mich begleiteten auf meinen lebensweg.
Wenn ich in schlechter Erinnerung bleiben würde, wäre mir das völlig schnuppe.
-Therion- schrieb:ich denke es kann keinen schöneren sinn geben als menschen zu helfen.
Ja hier kann ich wieder mitgehen :)
Jedoch für mich ist dies eben NICHT aus dem Grund so, wo ich Dich zitierte, sondern NUR des Helfens wegen.
-Therion- schrieb:ich wüsste nicht was darann falsch sein sollte darinn seinen lebensinn zu sehen mit sich und seinem unfeld in einklang zu leben und am ende seiner tage einmal nichts bereuen zu müssen.
...
mit ruhigen gewissen sich sagen zu können ich habe nicht um sonst gelebt ich habe gegeben und getan was in meiner macht stand um andere zu unterstützen, ihnen freude zu bereiten.
Da stimme ich Dir natürlich auch zu.
Das hat aber wiederum für mich nichts damit zu tun, was Andere nach meinem Tod von mir halten, bzw. ist mir das wie gesagt egal.
-Therion- schrieb:den seelenfrieden der dadurch entsteht sehe ich nur als nebeneffekt an aber ich arbeite nicht mit vorsatz daran oder aus dieser motivation heraus
Deine Zitate (ganz oben) klangen für mich eben so, als siehst Du dies nicht nur als Nebeneffekt, sondern verbindest "das Nützliche mit dem Angenehmen".
-Therion- schrieb:...sondern weil es mir wirklich wichtig ist menschen glücklich zu machen
Das klingt schon etwas ganz anders ... ;)
Und so...
-Therion- schrieb:ich denke das ist der grund der mich dazu bring ein hilfreicher mensch sein zu wollen ganz automatisch ohne zu fragen ich tu es einfach damit mein gegenüber nicht seinen stolz verlieren muss .... ich hoffe du verstehst was ich meine und kannst das jetzt besser nachvollziehen.
... kann ich es auch nachvollziehen.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 20:03
@Optimist
Optimist schrieb:Wenn ich in schlechter Erinnerung bleiben würde, wäre mir das völlig schnuppe.
Oha... also mir ist es doch recht wichtig, bei meinen Hinterbliebenen in guter Erinnerung zu bleiben. Gerade bei meinen Kindern. Wenn sie nach meinem Ableben noch weiter gut über mich sprechen, dann habe ich doch vieles richtig gemacht.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 20:07
@der-Ferengi
der-Ferengi schrieb:Sag' niemals NIE. Es kann JEDEN treffen und das oft schneller als einem
lieb ist. Ob Arbeiter oder Akademiker, da macht das Schicksal keinen
Unterschied.
Würde mich wundern wenn mich plötzlich meine drei Arbeitgeber und mein gesamter Familien-und Bekanntenkreis im Stich lassen würden...
der-Ferengi schrieb:Du würdest Dich wundern, was alles möglich ist.
Kann dir garantieren, dass das nicht möglich ist. Wie gesagt, selbst wenn ich WOLLTE könnte ich das nicht ändern.
der-Ferengi schrieb:Du hast offensichtlich keine Ahnung, wie stark der Überlebenswille sein kann.
Oh doch, aber das ändert nichts daran, dass ich an meinen Prinzipien festhalte.
Ahiru schrieb:
... als dass ich mich als Unmensch satt essen kann.

Entschuldigung, aber DAS machst Du momentan.
Inwiefern maßt du dir an, das zu beurteilen?
Es hat wohl weniger mit Erziehung zu tun, ein Kind mit Medikamenten
voll zu pumpen, als daß sich die Eltern mit der Schulleitung zusammen-
setzen und die Erwachsenen das Problem lösen. Denn die Erwachsenen
erziehen die Kinder, also muß auch dort nach Lösungen gesucht werden.
Man kann Kinder schließlich nicht für ihre Erziehung verantwortlich ma-
chen, die haben die Eltern zu verantworten.
Ich habe mit KEINEM WORT das Kind verantwortlich gemacht. Ich weiß nicht, wie du darauf kommst. Und ich bin auch nicht dafür, einem Kind Antidepressive zu verschreiben, aber da es unter solchen akuten Suizidgedanken und Depressionen litt, sah der Arzt wohl keinen Ausweg.

@Optimist
Optimist schrieb:Ich verstehe genau was Du meinst und sagen willst. Dennoch ist auch mir (ich glaube an Gott und für mich ist Jesus sehr wichtig :) ) der Widerspruch zwischen dem AT (Gott kommt hier ziemlich gewalttätig, sogar selbstherrlich rüber) und dem NT noch nicht so richtig klar.
Wäre Dir dankbar, wenn Du mir das erklären würdest/könntest ?
Dazu gibts verschiedene Theorien. Manche sagen sogar, der Gott des AT wäre nicht der Gott des NT, sozusagen ein Missverständnis.
Allgemeinhin nimmt man aber an, dass das NT das AT ergänzt, und Gott nicht mehr eingreift, da Jesus das ultimative Opfer dargegeben hat und die Menschheit auf einen neuen Weg lenkt, der göttliches Eingreifen überflüssig macht.
Ich erkläre es mir durch die moralische Entwicklung des Menschen. Wenn du dir die moralische Entwicklung nach Kohlberg anschaust, zielt das AT auf die niederen Entwicklungsstufen an, während das NT auf die höheren abzielt. So denke ich kann man sich quasi hocharbeiten, wie in der Erziehung, vom erwünschten Verhalten aus Angst
vor Strafe bzw. aus Wunsch nach Anerkennung und Lob, bis hin zu wahrer Erkenntnis.
Auf niedrigeren Entwicklungsstufen hat der Mensch noch eher ein schwarz-weiß-Denken, daher ist es dort, ähnlich wie in Märchen, wichtig erstmal die Positionen ab zu stecken.
-Therion- schrieb:Aber auch für mich kommt es bisschen in der Art rüber, dass es Dir NICHT hauptsächlich (vielleicht nur am Rande) um das Wohl der Leute geht, denen Du hilfst, sondern eben wirklich mehr darum, dass Du Deinen Seelenfrieden hast, oder habe ich da jetzt auch was falsch interpretiert?
So hatte ich es auch verstanden, nur nicht so diplomatisch formuliert :)
Malthael schrieb:die eigentlich frage sollte doch wohl lauten, warum du meine aussage fragmentierst und so den sinn total verdrehst.
@Ahiru du kriegst von mir keine antworten, solange du den sinn meiner aussagen total verdrehst.

ausserdem unterstellst du mir materialismus
Ich habe gar nicht von materiellen Dingen geredet, Zuneigung ist z.B. ja auch ein Gegenwert.
Wenn ich deine Aussagen so verdrehe dann stelle es doch bitte richtig. Sorry, aber so habe ich es verstanden. Wenn du mir keine Antworten geben willst muss ich ja das annehmen, was ich verstehe...
vincent schrieb:Nun, das ist begrüßenswert. Ändert aber an meiner Frage trotzdem wenig. Aus dem Verhalten kannst du ohne weiteres Wissen doch kaum Rückschlüsse auf den Glauben ziehen. Ich hab wie schon erwähnt für die Caritas gearbeitet, ohne gläubig zu sein. Außerdem kannst du dann auch kaum generelle Aussagen treffen, die über den dir bekannten Personenkreis gehen…
Ich meinte, gemäß deiner Frage, wie sich jemand verhält der sich selbst als gläubig bezeichnet. Klar, dazu muss man die Person erst kennenlernen.
vincent schrieb:@all
Bin gerade über folgenden Artikel gestolpert, der meine Betrachtung über den Sachverhalt relativ gut wiedergibt und "deckt"…
Den Original-Artikel hab ich mir noch nicht durchgelesen. Ist nach einer kostenlosen Anmeldung aber möglich.
Du weisst schon, was für Leute in Amerika als "religiös" angesehen werden? Das sind dann die Gruppen, die die Schöpfungsgeschichte in Bio lehren wollen...
Also ich kenne auch sogenannte "Christen", die rennen jeden Sonntag in die Kirche aber haben offensichtlich ÜBERHAUPT nicht kapiert, worums beim Christentum geht. Und andere opfern sozusagen ihr Leben für Andere auf. Man kann das nicht über einen Kamm scheren.
Fakt ist, dass die höchste Stufe der moralischen Entwicklung bisher zum Großteil von religiösen Menschen erreicht wurde. Siehe u.A. Wikipedia.

@-Therion-
-Therion- schrieb:natürlich geht es um meine meinung/mein empfinden schließlich erzähle ich von mir und wenn ich sage, dass ich früher an gott geglaubt habe dann ist das ein fakt. wie kannst du dir da anmassen mir zu unterstellen das es nicht so ist.... nur weil du es dir nicht vorstellen kannst das man den glauben ablegen kann heisst das noch lange nicht das du damit richtig liegst.
Du hast mein Pommesbeispiel nicht verstanden, ne? Sobald du WEIßT dass etwas wahr ist, kannst du es nicht absichtlich vergessen. Das geht einfach nicht, so funktioniert unser Gehirn nicht. Und mit Verlaub, mit 14 ist man noch zu jung um wahrlich zu glauben, das funktioniert einfach entwicklungstechnisch nicht.
-Therion- schrieb:natürlich kann man das wenn man gott hinterfragt und argumente gegen gott sucht dann findet man diese auch. ich bin nämlich kein mensch der blindlings glaubt und nur nach bestätigungen für seinen glauben sucht sondern sich immer auch die andere seite ansieht um dann eine objektive entscheidung treffen zu können. und da ich gott niemals gespürt habe obwohl ich so sehr an ihn glaubte und täglich betete habe ich auch begonnen gott in frage zu stellen.
Du hast es eben andersrum gemacht und Argumente gesucht, die dein Gefühl bestätigen. Also kannst du das schlecht gegen gläubige Menschen verwenden.
-Therion- schrieb:wenn ich eines im leben gelernt habe dann ist es niemals nie zu sagen und mit allen zu rechnen auch mit den unmöglichsten. du kannst nämlich niemals wissen was dir vom schicksal bestimmt ist und mit welchen vielleicht aussergewöhnlichen situationen du konfrontiert wirst die ein umdenken erforderlich macht.
Pommesbeispiel...
-Therion- schrieb:plötzlich können/müssen einstellungen geendert werden, geht glauben an was auch immer verloren oder verändern sich wertvorstellungen. das kann ganz schnell gehen vielleicht durch krankheit, unfall, verlußt des partners, arbeitslosigkeit und verlusst der wohung ectr.
auch ich musste das am eigenen leib erfahren daher sag niemals nie das wäre wirklich vermessen zu denken das du selbst ausgeschlossen bist von etweiligen schicksalsschlägen.
Nein, weil ein Schicksalsschlag ist für einen wahrhaftig gläubigen Menschen NIE ein Grund, sich von Gott ab zu wenden wie ein beleidigtes Kind... Wieso sollte ein Schicksalsschlag etwas ändern, von dem ich weiß, dass es richtig ist?
-Therion- schrieb:oh mann, schön langsam glaube ich wirklich das du nur provozieren willst .... wenn dir das lieber ist ja ich für mich weiss es und komm mir jetzt bitte nicht mit beweisen auf was du scheinbar anspielen willst, wissen wir beide doch das es diese nicht geben kann daher hatte ich auch gesagt ich glaube und nicht ich weiss.
Ich glaube langsam DU provozierst. Du hast ausdrücklich geschrieben, dass Gott nicht anbeten würdest, selbst wenn du wüsstest, dass er existiert. Das kam also nicht von mir. Ich habe nur versucht, dass du mal drüber nachdenkst, dass diese Aussage in der Praxis wohl nicht bestehen könnte.
-Therion- schrieb:das problem ist das du auf deinen eigenen standpunkt beharrst und keine anderen ansichten tolerierst .... aber egal ist sowieso alles reine interpretationssache jeder wird die schriften anders auslegen was schließlich auch beabsichtigt ist damit jeder etwas findet das ihn anspricht.
Ich toleriere sehrwohl, aber komm schon, im NT gibts keinen drohenden, strafenden Gott. Das ist nunmal keine Interpretationssache.
-Therion- schrieb:ich wüsste nicht was falsch daran sein könnte menschlich zu sein und uneigennützig zu agieren.
das was du als image ansiehst ist für mich ein positiver nebeneffekt der aus meinen handeln entsteht. aber man kann sich natürlich alles auch so zurechtbiegen um positives als negativ erscheinen zu lassen , genau das tust du gerade und ich weiss nicht warum ?
Naja, dann ist es ja nicht uneigennützig. Aber du weißt ja nicht, warum du so handelst, du kannst es mir nicht erklären. Deswegen hake ich nach.
-Therion- schrieb:natürlich gibt es keine gründe dafür aber es passiert tag täglich in der schule auf der arbeit überall weil menschen keinen anstand haben und sich immer wieder über andere erheben werden aus egoismus, neid, respektlosigkeit oder warum auch immer und daher sollte man sich überlegen wie man mit dieser situation umgeht wenn es einen selbst passiert und nicht in selbstmitleid zerfliessen und sich seiner opferrolle fügen und nur den anderen die schuld geben.
Das mag vll für einen Erwachsenen gelten, aber Kinder können so weit nicht denken.
-Therion- schrieb:gerade hier in solchen situationen zeigt sich die persönlichkeit, die reife damit umzugehen, aus negativen erlebnissen etwas positives für sich selber mitzunehmen das ist weiterentwicklung.
Für Kinder ist sowas ein Trauma und keine Chance zur Weiterentwicklung, weil sie damit nicht umgehen können wie ein Erwachsener.
-Therion- schrieb:aja genau und die medikamente bewirken was ----> nichts denn immer werden nur die symptome
behandelt anstatt die menschliche psyche aufzubauen sich mit der persönlichkeit zu beschäftigen diese zu stärken damit man mit der situation an sich umgehen lernt. das würde den mädchen wirklich helfen aber medikamente sind nicht sinnvoll im gegenteil dadurch signalisiert man den mädchen nur das sie wirklich ein opfer ist und solange sie das so empfindet nicht lernt mit der situation an sich umzugehen wird sich nichts ändern.
Habe ich mit einem Wort gesagt, dass ich die Medikation gut finde?
-Therion- schrieb:denk mal darüber nach warum leiden denn menschen unter mobbing, weil sie sich nicht anerkannt, ungeliebt fühlen sie kein selbstbewusstsein haben und ihren selbstwert nicht kennen nur deshalb nehmen sie es sich zu herzen.
Genau, wenn man jeden Tag geschlagen, beschimpft und beklaut wird sollte man sich das einfach nicht zu Herzen nehmen...
-Therion- schrieb:da helfen auch keine medikamente um selbstbewusstsein aufzubauen da muss man schon an der psyche arbeiten um solchen menschen wirklich effektiv zu helfen. denn nur wenn ich in mir gestärkt bin und an mich selbst nicht zweifle ist es mir egal was andere über mich denken oder sagen es wird mich nicht verletzen weil ich dann darüber stehe und und mich erst garnicht darauf einlasse. aktion/reaktion ---> liefere ich nicht die erwünschte reaktion macht das eine weitere aktion sinnlos das ist ein fakt den ich auf eigene erfahrungswerte beziehen kann.
Wie gesagt, ich bin NICHT pro Medikation, aber versetz dich mal in die Lage der Eltern, die werden in der Situation auch hilflos gewesen sein. Und Antidepressiva sind nicht dazu da, Selbstbewusstsein auf zu bauen, die sollten dazu dienen, dass sich das Kind nichts antut.
-Therion- schrieb:ich weiss es schon und ich sage es auch aber du willst es nicht verstehen weil du nur deine eigene sichtweise hast und ander meinungen nicht gelten lässt oder zum negativen verdrehst damit du gut dastehst mit deiner aussage.
Du hast SELBST gesagt du wüsstest es nicht, du seist einfach so und fändest es einfach richtig...
-Therion- schrieb:ausserdem willst du immer recht behalten was eine diskussion ziemlich schwierig gestaltet weil ich mich bei dir immer in der verteidigungshaltung befinde und mich stäts rechtfertigen/erklären muss daher drehen wir uns ständig im kreis was schön langsam mühsam wird.
Nein, ich will einfach nur verstehen was du dir denkst und will wissen, ob du auch weißt warum du was denkst. Deswegen frage ich ja nach...
-Therion- schrieb:wir sind grundsätzlich verschiedene charaktäre die nicht wirklich harmonieren miteinander und ich denke du hast ein falsches bild von mir. aber egal ich kann damit leben :)
Bist jederzeit herzlich eingeladen dieses Bild zu korrigieren.

@whatsgoinon
whatsgoinon schrieb:Und wie ist denn der heutige Ansatz?
Die neuen Ansätze gehen in eine unaufdringliche Richtung, die den Kindern und Jugendlichen helfen soll, zu ihrer eigenen Spiritualität zu finden, anstatt ihnen etwas auf zu drängen was sie ohnehin nicht begreifen können.
whatsgoinon schrieb:Du stellst deinen Pommesvergleich auf dieselbe Ebene. D.h. Gott ist für dich Realität bzw. erwiesen. Wie kannst du so eine Aussage treffen? Ehrlicherweise müsstest du deine Wahrnehmung auch hinterfragen, ob es wirklich so sein kann.
Wie gesagt, man kann Gott schwer mit etwas nicht-theistischem vergleichen. Aber es geht mir darum, dass ich nach vielen Jahren zu Gott gefunden habe und sich mein Weltbild so zusammengefügt hat, dass für mich persönlich alles perfekten Sinn ergibt. Es passt einfach, und diese Erkenntnis kann ich nicht mehr ablegen, weil es für mich keine Zweifel mehr gibt. Daher ist es für mich eine Tatsache. Das heisst nicht, dass ich Gott beweisen kann, weil gerade diese nicht-Beweisbarkeit ein wichtiges Kriterium für meinen Gott darstellt. Wie gesagt, es ist kompliziert und ich habe mir lange Gedanken gemacht und mich kritisch gegenüber meinen Glauben gestellt, aber nach einer langen Entwicklung und vielem rätseln und nachdenken bin ich zu meinem endgültigen Schluss gekommen.
whatsgoinon schrieb:Relativierst du hier die verschiedenen Märchenfiguren? Das tönt ja fast so, als wären bestimmte Lügen nicht so schlimm, da sie ja eigentlich nicht stimmen. :) Komischer Zirkelschluss. Bei Gott ist es aber dann wieder ganz anders.
Ich relativiere gar nichts, und der Nikolaus ist keine Märchenfigur, das wäre dann der böse Wolf. Und der Nikolaus ist auch keine Lüge, er ist Brauchtum... Da scheitert es ja schon an den Grundbegriffen.
whatsgoinon schrieb:Da stimme ich dir zu. Man entscheidet sich weiterhin im Sumpf zu schwimmen. Und hier beginnt dann die "eigene" Indoktrination. Hinterfragen nicht erwünscht!
Wie gesagt, man kann nur durch hinterfragen zum Glauben finden. Wie gesagt, ich war nicht immer gläubig und habe lange mit dem Glauben gehadert.
whatsgoinon schrieb:Was ist das für eine Aussage! Natürlich kannst du das. Und dagegen hat auch niemand was. Als Grund führst du ein gekränktes Ego an? Das erlebe ich eher auf der "anderen" Seite. Eine logische Denkweise ist da meistens nicht vorhanden. Zudem eine latente Unfähigkeit zu kritischem Denken. Es erklärt sich aber ebenfalls selbst. Siehe oben. Übrigens: wenn alles Eins ist, widerlegt sich Gott selbst... ;)
Nein, das sagt zwar keiner, aber es widerlegt auch nicht Gott. Und mich nervt dieses ständige "kritisch" und "logisch". Gott ist nunmal kein Naturgesetz... Und wenn man logisch denken könnte, würde man verstehen, dass sich Gott auf einer Metaebene befindet, die man nicht durch logisches oder kritisches Denken auf einer physischen Ebene verstehen kann.
whatsgoinon schrieb:Stimmt. Und dann ist meistens auch Hopfen und Malz verloren, da jeder seinen Glauben wieder ein bisschen anders auslegt und Reibungspunkte entstehen. Kann man hier im Forum ebenfalls sehr schön beobachten. Zudem betreiben gerade auch die Freikirchen ein Netz der Abhängigkeit. Traurige Geschichte wenn da mal ein Schäfchen zu seinem Wesen steht und dann von der Gruppe verstossen wird. Aber mit der Nächstenliebe ist das halt so ne Sache.
Dir ist klar, dass du mit deiner Einstellung auch einer eben dieser Reibungspunkte bist? Und ich repräsentiere hier meinen Glauben, nicht den jeder Freikirche und der katholischen Kirche im Allgemeinen.
Außerdem darfst du Glaube an sich und institutionalisierte Religion nicht vermischen, das sind wieder zwei verschiedene Dinge...
whatsgoinon schrieb:Eine Auslegung! Siehe oben resp. dienst du gleich selbst als gutes Beispiel.
ich finde ich habe dich damit gut getroffen ;) Aber kannst mir gerne erklären, wieso ich dafür ein Beispiel bin.
whatsgoinon schrieb:Der war gut! Ja, die heuchlerische Menschheit (und vielmals auch die besonders religiösen Artgenossen) basteln halt an ihrer Fassade! Wenn man Gott als Randnotiz darstellen würde, hätte er wohl kaum die heutige Bedeutung und man würde wenig bis gar nicht an ihn denken. Eine kleine Drohung hilft für's schlechte Gewissen.
Kann dir wiedermal nicht folgen, was genau meinst du jetzt damit?
whatsgoinon schrieb:Pass bitte auf, dass es nicht auf Baumschulniveau abdriftet. Mit ein bisschen guten Willen kann man die Intention von @-Therion- doch nun wirklich erkennen. Oder ist das wirklich so schwer??
Nein, "ich tue es weil ich so bin" ist für mich schwer nach zu vollziehen. Man muss doch einen Grund dafür haben, dass man einen bestimmten Lebensweg wählt.
Und bitte, unterstell mir nicht ich werde persönlich wenn du hier mit Begriffen wie "Baumschulniveau" um dich wirfst...
whatsgoinon schrieb:Oh, auch das sieht man bei den streng gläubigen Fundamentalisten zuhauf und die haben in den meisten Fällen auch nicht sehr viel...
Was sieht man bei denen?
whatsgoinon schrieb:Oh, und morgen hast du noch vergessen! Und auch nur der humanistische Teil der Bibel, äh Thora, äh Märchenbuch...
Da sehe ich mal, wie sachlich du dich mit dem Thema auseinandersetzt.
whatsgoinon schrieb:Der ewige Penislängenvergleich. Nice! Ich lass jetzt mal das Sätzchen mit dem Beweisen der Nichtexistenz aussen vor. Hier geht es um Abwägen von Wahrscheinlichkeiten. Aber man weiss doch einiges. Und einiges auch nicht. Z.B. wo sich das Wasser der Sintflut befindet... :)
Das mit dem wissen kam von -Therion-, NICHT von mir. Wie war das mit dem verdrehen und unterstellen? Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
whatsgoinon schrieb:Junge komm schon, so oft etwas verdrehen kann doch ein normal intelligenter Mensch gar nicht.
Achso, wenn er also schreibt, man müsse sich selber ändern, dann höre das Mobbing auf und man sollte die Mitschuld bei sich selbst suchen, meint er was anderes? Sorry, ich spreche wohl kein atheistisch...


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 20:15
@Gwyddion
Gwyddion schrieb:Oha... also mir ist es doch recht wichtig, bei meinen Hinterbliebenen in guter Erinnerung zu bleiben. Gerade bei meinen Kindern. Wenn sie nach meinem Ableben noch weiter gut über mich sprechen, dann habe ich doch vieles richtig gemacht.
Okay, da muss ich wohl jetzt was relativieren bei gründlicherem Nachdenken und nach Deinem gedanklichen Anstoß ;)

Ich hatte vielleicht im "Hinterstübchen" zu sehr den Gedanken, dass sie mich sowieso nicht in schlechter Erinnerung behalten werden, weil ich von Grund auf ein guter Mensch bin (nein, das Letzte war Spaß :D).
Aber jetzt ernstlich: Ich gehe davon aus, wenn man ein Fiesling zu Lebzeiten wäre und es einen nicht juckt, was die Umwelt von einem hält, weshalb sollte sich das dann nach dem Tod ändern, bzw. WAS soll solch einen Menschen antreiben, in guter Erinnerung bleiben zu wollen?
Er hätte doch zu Lebzeiten alle Möglichkeiten dazu, tut es aber nicht - weil er eben so ist wie er ist.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 20:17
Optimist schrieb:Wenn ich in schlechter Erinnerung bleiben würde, wäre mir das völlig schnuppe.
wirklich ? das wundert mich doch sehr speziell weil du gläubig bist gerade dann dürfte es dir eigentlich nicht egal sein weil gott dich nach deinen taten richten wird nach deinem tod oder habe ich das in falscher erinnerung ?
Deine Zitate (ganz oben) klangen für mich eben so, als siehst Du dies nicht nur als Nebeneffekt, sondern verbindest "das Nützliche mit dem Angenehmen".
nein dem ist nicht so ... ich bin ein sensibler, einfühlsamer nicht materialistischer mensch der sich gut in andere personen hineinversetzen kann und viel wert auf persönliche geistige weiterentwicklung legt.

ich bin durch meine negativen erfahrungen zu dieser erkenntniss gekommen und auch speziell nach dem tod eines bekannten. ich half mit dessen wohung auszuräumen, dabei fielen mir unweigerlich persönliche dinge in die hände die von der verstorbenen person feinsäuberlich gesammelt und aufbewahrt wurden.

für mich war es eine große überwindung diese dinge die für diese person als wertvoll angesehen wurden aber für andere menschen keine bedeutung haben und auch keinen wert besitzen einfach so unachtsam in schwarze papiertüten zu packen und diese zu entsorgen. es war für mich als hätte ich ein ganzes leben in den müll geworfen und damit diesen menschen ausgelöscht/aus der welt verbannt.

noch dazu wo dieser bekannte wie soll ich sagen ... naja nicht wirklich jemand war der es verstand sich durch seinen charkter auszuzeichnen jedenfalls nicht zu jenen menschen die im nahe standen. an seinem grab weinten uns fremde personen um ihn die ihn nicht so gut kannten wie ich und andere und wir waren zimlich verwundert darüber. später beschrieben uns diese personen einen menschen den wir nicht kannten und das stimmte mich wirklich sehr nachdenklich.

und dabei wude es mir so richtig bewusst, dass absolut nichts nach unserem tod überbleibt was darauf hinweisst das wir überhaupt existiert haben ausser den gedanken jener menschen denen wir in guter erinnerung bleiben und immer wieder gerne an uns zurückdenken werden.

dies führte dazu mich selbst nicht wichtig zu nehmen und die bedürfnisse anderer über den meinen zu stellen weil es mir wichtig ist als der mensch gesehen zu werden der ich auch wirklich bin und eben nicht so verkannt werden möchte wie ich es oben beschrieben habe denn dann hätte ich um sonst gelebt .... jedenfalls empfinde ich es so.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 20:20
@Optimist

Das übel ist, Fieslinge der Geschichte leben in dieser länger fort wie Gutmenschen. ^^


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 20:21
@-Therion-
Wenn ich in schlechter Erinnerung bleiben würde, wäre mir das völlig schnuppe.

-->
wirklich ? das wundert mich doch sehr speziell weil du gläubig bist gerade dann dürfte es dir eigentlich nicht egal sein weil gott dich nach deinen taten richten wird nach deinem tod oder habe ich das in falscher erinnerung ?
Das hat mit meinem Glauben nicht viel zu tun.
Ich möchte - auch OHNE meinen Glauben - einfach aus meinem inneren Gefühl heraus (oder vielleicht ist es mir angeboren?), ein angenehmer Mensch sein, der bestrebt ist, anderen DAS zu tun, wie ich selbst gerne behandelt werden möchte .
Dabei schiele ich eigentlich nie darauf, ob ich durch meine Handlungen mal später (nach meinem Tod) irgendwelche Vorteile haben könnte...
SO meinte ich das alles :)


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 20:37
@-Therion-
-Therion- schrieb: nein dem ist nicht so ... ich bin ein sensibler, einfühlsamer nicht materialistischer mensch der sich gut in andere personen hineinversetzen kann und viel wert auf persönliche geistige weiterentwicklung legt.

Ja, das habe ich schon oft aus Deinen Texten so rauslesen können. Deshalb hatten mich Deine Aussagen ja auch etwas verwundert.
Aber jetzt haben wir es ja geklärt, denke ich :)
-Therion- schrieb: und dabei wude es mir so richtig bewusst, dass absolut nichts nach unserem tod überbleibt was darauf hinweisst das wir überhaupt existiert haben

Ja und so meinte ich das, dass es mir egal ist, was nach meinem Tod über mich - von Menschen - gedacht wird oder ob überhaupt irgendein "Hahn nach mir kräht" ;)

Was Gott über mich denkt, ist mir dann schon nicht mehr so egal, das ist schon richtig.
Aber wie gesagt (das mag jetzt widersprüchlich klingen, ist aber so), trotzdem schiele ich nie bei meinen Handlungen darauf, was nach meinem Tod und zum jüngsten Gericht sein wird. Sondern ich versuche einfach nur, ein guter Mensch zu sein, einfach nur um mir und meinen Mitmenschen das Leben angenehmer zu machen und ansonsten ohne irgendwelche Gedanken an das WARUM und WOFÜR.

Vielleicht konnte ich hiermit etwas deutlicher machen, wie ich das alles meinte.
-Therion- schrieb:weil es mir wichtig ist als der mensch gesehen zu werden der ich auch wirklich bin
Dieses Bestreben hatte ich früher auch mal, stellte jedoch inzwischen fest, dass eben meiner Meinung nach auch dies eine abgeschwächte Form von "sich wichtig nehmen" ist.
Ich denke, es wird im Leben immer wieder passieren - so und auch so (da kann man machen und sein wie man will) - dass man mal verkannt wird.
Früher hatte mich das auch ungemein gestört. Aber heutzutage juckt mich das immer weniger.

@Gwyddion
Gwyddion schrieb:Das übel ist, Fieslinge der Geschichte leben in dieser länger fort wie Gutmenschen. ^^
Ja, das ist leider so, aber eben auch nicht zu ändern.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 20:50
@Ahiru
o:
... Dennoch ist auch mir (ich glaube an Gott und für mich ist Jesus sehr wichtig :) ) der Widerspruch zwischen dem AT
(Gott kommt hier ziemlich gewalttätig, sogar selbstherrlich rüber) und dem NT noch nicht so richtig klar.

--->A:
Dazu gibts verschiedene Theorien. Manche sagen sogar, der Gott des AT wäre nicht der Gott des NT, sozusagen ein Missverständnis.
Allgemeinhin nimmt man aber an, dass das NT das AT ergänzt, und Gott nicht mehr eingreift, da Jesus das ultimative Opfer dargegeben hat und die Menschheit auf einen neuen Weg lenkt, der göttliches Eingreifen überflüssig macht.
Ja diese Erklärungen kenne ich auch.
Ahiru schrieb:Ich erkläre es mir durch die moralische Entwicklung des Menschen. Wenn du dir die moralische Entwicklung nach Kohlberg anschaust, zielt das AT auf die niederen Entwicklungsstufen an, während das NT auf die höheren abzielt. So denke ich kann man sich quasi hocharbeiten, wie in der Erziehung, vom erwünschten Verhalten aus Angst
vor Strafe bzw. aus Wunsch nach Anerkennung und Lob, bis hin zu wahrer Erkenntnis.
Auf niedrigeren Entwicklungsstufen hat der Mensch noch eher ein schwarz-weiß-Denken, daher ist es dort, ähnlich wie in Märchen, wichtig erstmal die Positionen ab zu stecken.
Ja, das wäre auch eine Erklärung.
Macht mir aber dennoch nicht plausibel, warum Gott - vorausgesetzt es ist der Gleiche vom NT - z.T. so erbarmungslos/brutal und flächendeckend strafte (z.B. Sintflut...), zumal es von ihm heißt, dass er barmherzig ist usw....

... und ein Vater würde doch seine Kinder auch nicht gleich vernichten, weil sie aufsässig sind...

Hast Du dafür auch noch eine Erklärung?


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 21:07
Ahiru schrieb:Und mit Verlaub, mit 14 ist man noch zu jung um wahrlich zu glauben, das funktioniert einfach entwicklungstechnisch nicht.
du bist so überzeugt von deinen ansichten dass es sowieso sinnlos ist dagegen zu sprechen daher belasse ich es dabei .....
Ahiru schrieb:Ich glaube langsam DU provozierst. Du hast ausdrücklich geschrieben, dass Gott nicht anbeten würdest, selbst wenn du wüsstest, dass er existiert. Das kam also nicht von mir. Ich habe nur versucht, dass du mal drüber nachdenkst, dass diese Aussage in der Praxis wohl nicht bestehen könnte.
ja das ist so und dazu stehe ich auch ... warum sollte diese aussage in der poraxis nicht bestand haben können das verstehe ich nicht .... meinst du wenn ich gott sehen würde dann müsste ich zwangsweise ihn anbeten, dass es dann ein muss wäre .... warum ... es würde nichts an der meinung die ich mir über gott gebildet habe ändern egal ob er existiert oder nicht.

falls er mir gegenüber stehen würde gäbe es einiges dass ich gerne mit ihm besprechen würde und vieles dass ich ihn sogar vorwerfen würde davor hätte ich keine angst schließlich gab er uns ( den glauben nach natürlich und nicht nach meiner ansicht ) den freien willen und somit auch unser denken und persönlichkeit das müsste selbst ein gott respektieren.
Ahiru schrieb:Ich toleriere sehrwohl, aber komm schon, im NT gibts keinen drohenden, strafenden Gott. Das ist nunmal keine Interpretationssache.
anleitung ----> wie bastle ich einen gott --->
man baut sich schnell den gott den man haben möchte, passt ihm den zeitgeschehen an, macht aus einen bösen gott einen guten auf die schnelle, nennt es NT und die alten schriften weren dadurch hinfällig .....
Ahiru schrieb:Naja, dann ist es ja nicht uneigennützig. Aber du weißt ja nicht, warum du so handelst, du kannst es mir nicht erklären. Deswegen hake ich nach.
dann lies meine worte wie ich sie schreibe und nicht wie du sie verstehen willst ... andere können das auch ....
Ahiru schrieb:Das mag vll für einen Erwachsenen gelten, aber Kinder können so weit nicht denken.
ich konnte es auch weil ich zum glück eine strenge erziehung genoss die meine persönlichkeit prägte. leider wird das heutzutage vernachlässigt, es wedern keine konsequenzen oder grenzen gesetzt, kinder werden nicht erzogen sondern verzogen, wahre innere werte werden nicht vermittelt, materialismus und äusserlichkeiten stehen immer mehr im vordergrund und es wird immer schlimmer ....
Ahiru schrieb:Für Kinder ist sowas ein Trauma und keine Chance zur Weiterentwicklung, weil sie damit nicht umgehen können wie ein Erwachsener.
weil man es ihnen nicht beibringt sie nicht erzieht zu selbstbewussten menschen. die gesellschaft an sich selbst in der werbung setzt die falschen wertvorstellungen ....wer nicht schön und schlank ist und nicht dieses oder jenes besitz ist nichts wert. ...... wie soll sich daraus selbstbewusstsein entwickeln ....

Ahiru schrieb:Und Antidepressiva sind nicht dazu da, Selbstbewusstsein auf zu bauen, die sollten dazu dienen, dass sich das Kind nichts antut.
aber das behebt nicht die ursache des problems. ohne der ursache bzw. der psychischen reife mit der situation umgehen zu lernen wird sich auf dauer nichts verändern und immer wieder zu diesen problem kommen.
Ahiru schrieb:Nein, ich will einfach nur verstehen was du dir denkst und will wissen, ob du auch weißt warum du was denkst. Deswegen frage ich ja nach...
natürlich weiss ich dass sonst könnte ich mir nicht eine meinung bilden und wie gesagt ich versuche immer so gut wie möglich zu erkären warum ich wie denke siehe oben zb. den text an @Optimist damit meine gedanken auch nachvollziehbar sind aber dafür braucht es auch ein gegenüber das sich auf meine zeilen wertfrei einlässt und sie auch verstehen möchte und nicht so auslegt wie er selbst der meinung ist verdreht oder hineininterpretiert nach belieben so wie du das tust.

und es kommt auch immer darauf an WIE man in den wald hineinruft .... bis jetzt konnte mich auf jedenfall noch jeder verstehen und meine gedanken nachvollziehen du bist der einzige der das nicht kann also wer sollte sich darüber mehr gedanken machen ....


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 21:07
@-Therion-
-Therion- schrieb:diese einsicht muss er erst erlangen innerhalb seines weiterentwicklungsprozesses der vermutlich noch sehr lange dauern wird. erkenntnisse zu gewinnen sind eben nicht so einfach
Leider hast du deine Erkenntnis verloren. Hütet euch vor dem satan, er kommt runter zu euch auf Erden und hat eine große Wut.
Du möchtest dich nicht Gott unterstellen und gehorsamm sein? Warst du als Kind deiner Oma nicht auch gehorsam? So wie ich meinem leiblichen Vater gehorsam sein musste, so soll man auch dem himmlischen Vater gehorsam sein.
@perttivalkonen
Ich unterhalte mich oft mit Obdachlose, und einige erzählten mir das sie beten und auch glauben würden.
@Optimist
Mir ist es auch egal was die Menschen über mich erzählen, ich muss Gott gefallen.
@Ahiru
Früher habe ich auch andere Kinder gehänselt, aber deswegen hatte keiner einen Schadeen bekommen. Was heute mit vielen Kindern passiert ist wirklich schlimm.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 21:23
Etta schrieb:Mir ist es auch egal was die Menschen über mich erzählen, ich muss Gott gefallen.
Aber was ist, wenn das was du glaubst (ihm zu gefallen), gar nicht dem entpricht, was ihm wirklich gefällt. (Das haben dir doch auch nur Menschen erzählt)

Dann ist es doch theoretisch so, dass dir eh alles egal ist. :D

@Etta


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 21:28
Etta schrieb:Leider hast du deine Erkenntnis verloren
nein habe ich nicht denn gerade durch meine persönlichkeit habe ich vieles an erkenntnissen gewonnen.
Etta schrieb:Du möchtest dich nicht Gott unterstellen und gehorsamm sein? Warst du als Kind deiner Oma nicht auch gehorsam? So wie ich meinem leiblichen Vater gehorsam sein musste, so soll man auch dem himmlischen Vater gehorsam sein.
nein sorry war ich nicht, ich war sogar ziemlich aufsässig/eigensinnig/stur und bin immer meinen eigenen weg gegangen ... konnte mir noch nie etwas sagen lassen, musste immer das letzte wort haben und wusste auch immer alles besser .... ich war ein sehr schwieriges kind :)
Etta schrieb:@Optimist
Mir ist es auch egal was die Menschen über mich erzählen, ich muss Gott gefallen.
sorry etta ich halte diese einstellung nicht für richtig, sie ist egoistisch und auch heuchlerisch weil du nur handlungesn setzt um gott zu gefallen in der hoffung auch die ausstehende belohnung zu bekommen.
Etta schrieb:Früher habe ich auch andere Kinder gehänselt, aber deswegen hatte keiner einen Schadeen bekommen
na das du keinen schaden bekommen hast ist wohl selbstverständlich und darin spiegelt sich schön dein egoismus wieder immer nur an dich denken und anderen einen möglichen schaden absprechen ..... unglaublich du erkennst ja nicht mal heute dein falsches verhalten ....


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 21:55
@-Therion-
-Therion- schrieb:na das du keinen schaden bekommen hast ist wohl selbstverständlich und darin spiegelt sich schön dein egoismus wieder immer nur an dich denken und anderen einen möglichen schaden absprechen ..... unglaublich du erkennst ja nicht mal heute dein falsches verhalten ....
Wie ich sehe hast du meinen Beitrag nicht verstanden.
-Therion- schrieb:sorry etta ich halte diese einstellung nicht für richtig, sie ist egoistisch und auch heuchlerisch weil du nur handlungesn setzt um gott zu gefallen in der hoffung auch die ausstehende belohnung zu bekommen.
Schwachsinn, ich weiß wie man mit Menschen umzugehen hat
-Therion- schrieb:nein sorry war ich nicht, ich war sogar ziemlich aufsässig/eigensinnig/stur und bin immer meinen eigenen weg gegangen ... konnte mir noch nie etwas sagen lassen, musste immer das letzte wort haben und wusste auch immer alles besser .... ich war ein sehr schwieriges kind
Und deshalb möchtest du dich auch keine höhere Macht unterstellen? Das Leben kann man sich nicht so zusammen bauen wie man möchte, nur für eine bestimmte Zeit geht das gut.

Den Glauben an den biblischen Gott kann man schon verlieren, aber dann war man auch nie felsenfest vom Glauben überzeugt.


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