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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

4.202 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Atheismus

Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 00:12
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb:In irgendeinem Land mag auch Deine Ausbildung nicht anerkannt sein.
Nein, ganz bestimmt nicht. Weil meine Ausbildung nämlich tatsächlich was taugt. ^^
perttivalkonen schrieb:Deswegen fragte ich gestern bereits "Kam irgendwas zur Erhellung unserer hiesigen Diskussion?"
... und ich habe drauf geantwortet, was dich aber nicht weiter interessiert hat.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 00:26
@Thawra
perttivalkonen schrieb:
Deswegen fragte ich gestern bereits "Kam irgendwas zur Erhellung unserer hiesigen Diskussion?"


... und ich habe drauf geantwortet, was dich aber nicht weiter interessiert hat.
Whow! Mein Posting von gestern 17:31 (letztes Post auf S.157):
perttivalkonen schrieb:@Thawra
Kam irgendwas zur Erhellung unserer hiesigen Diskussion? Ich jedenfalls habe nichts gefunden, nur immer weiteres Abdriften in den Empiriokritizismus und Adhominems (ohne Aufweis natürlich).
Tschüß.
Dein nächstes Posting von gestern 17:43 (erstes Post auf S.158, also direkt der nächste Beitrag):
@perttivalkonen

Thawra schrieb:
Ich bin ein pragmatischer Mensch, darum schaue ich die Welt auch auf einer praktischen Ebene an, denn ich möchte Aussagen treffen können.


Das ist eigentlich alles, was ich dazu zu sagen habe.
Das hast Du darauf geantwortet, Zu deutsch: Null Sachbeitrag zur zwischen uns mal gelaufenen Sachdiskussion.

Nee, das hat mich nicht weiter interessiert. Hab zwar was dazu geschrieben, aber ne weitergeführte Sachdiskussion aufgrund dieser Antwort war irgendwie nicht möglich.

Echt, Deine Logik ist so, hmmm, ingenieurig, wie Dein "Weil meine Ausbildung nämlich tatsächlich was taugt." Denn ich wage schwer zu bezweifeln, daß Du es weißt, was DB als Ingenieur taugt.

Immer wieder eine Freude zuzusehen, wie Du Dir selbst eine reinsemmelst.

Pertti


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 00:34
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb:Zu deutsch: Null Sachbeitrag zur zwischen uns mal gelaufenen Sachdiskussion.
Nur weil du dem nichts weiter entnehmen kannst, heisst das nicht, dass da tatsächlich 'null Sachbeitrag' ist.
perttivalkonen schrieb:Denn ich wage schwer zu bezweifeln, daß Du es weißt, was DB als Ingenieur taugt.
Erstens wurde mal seine Ausbildung durchgenommen, die war eher unbeeindruckend, und zweitens hat er seine Unfähigkeit, Dinge realistisch einzuschätzen, hier nun wirklich lang, breit, und ausführlich dargelegt.

Und es ist taktisch gesehen übrigens nicht so geschickt, DB was Sachinhalte angeht zu verteidigen. Das ist erstens ziemlich schwierig, zweitens undankbar, und drittens stellt man sich nicht grad als besonders seriös zu nehmende Person da... aber nun ja, musst du wissen.
Deine Logik ist so, hmmm, ingenieurig, wie Dein "Weil meine Ausbildung nämlich tatsächlich was taugt."
Tatsache. Sie taugt was. Es tut mir leid.
perttivalkonen schrieb:Immer wieder eine Freude zuzusehen, wie Du Dir selbst eine reinsemmelst.
Immer wieder ein Freude zuzusehen, wie du dich auf einem Bein im Kreis drehst. Ca. so:

SpinningGirl



Und nun: welche Punkte genau willst du denn eigentlich noch breiter diskutieren?


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 00:39
Thawra schrieb:Nur weil du dem nichts weiter entnehmen kannst, heisst das nicht, dass da tatsächlich 'null Sachbeitrag' ist.
Tschuldige, komm grad aus dem Dauerkichern nicht raus. Meinst Du das ernst, da soll Sachbeitrag drin gewesen sein?

Ja, nee, is klaar, lassen wirs dabei...


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 00:42
@perttivalkonen

Ja, da war 'Sachbeitrag' drin. Aber du bist der Diskussion ja vorher schon teilweise nicht so aufmerksam gefolgt.
perttivalkonen schrieb:Ja, nee, is klaar, lassen wirs dabei...
Bitte, wenn dir nichts mehr einfällt - kein Problem.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 00:47
@perttivalkonen
[...]Und Tschüß.
Hut ab...
Langsam finde ich dein Kopfkino echt amüsant. :D
Cuuu


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 03:45
@vincentwillem
vincent schrieb:Wonach entscheidest du denn? Die unterschiedlichsten Interpreationen sind in der Bibel doch schon gewollt. Selbst im Islam, in einder relativ klar und eindeutig auslegenden Religion finden sich unterschiedlichste Strömungen und Konfessionen.
Klar kann man die Bibel interpretieren. Wie gesagt, es geht darum, was man für sich selber dabei rausholt, es ist kein stures Regelwerk.
Und ich mache es weder an Konfession noch an Strömung aus, sondern nur am Verhalten.

@interrobang
@Ahiru

Ahiru schrieb:
Wer versucht, dir seinen Glauben auf zu zwingen, handelt nicht christlich

Richtig den Christen sind eigentlich Juden was eher ein "exklusiver Club" ist.
Das ist grammatikalisch wie inhaltlich falsch.

@-Therion-
ZITAT]
nein, der knackpunkt ist das du zuvor behauptet hast, dass man aus dem glauben an gott kraft schöpft aber das habe ich nicht. ich fand gerade durch das ablegen des glaubens zu mir selbst und zu meiner selbstverantwortung.
Ja, weil dein "Glaube" an Gott kein Glaube war/ist. Das merkt man schon allein daran, dass du ihn ablegen konntest. Selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht mehr daran glauben, dass es Gott nicht gibt, weil ich einmal verstanden habe, wieso ich glaube. Das ist als würde ich sagen:"Ich glaube jetzt nicht mehr an Pommes. Sie haben mir keine gute Figur beschert und haben auch keinen Nährwert. Ohne Pommes bin ich besser dran." Aber das kann ich nicht, ich werde immer wissen, dass es Pommes gibt.
-Therion- schrieb:klar magst du recht haben aber es ist wie ich schon schrieb ein entwicklungsprozess den tic gerade durchlebt. bei mir war das nicht anders, die verarbeitung geht stufenweise vor sich genauso wie wenn du einen verlusst eines lieben menschen beklagen musst wirst du diesen auch nicht sofort verarbeiten können.lernprozesse bestimmen unser leben eine person braucht länger dafür eine ander kürze und es gibt menschen die auch keine lehren aus erfahrungen annehmen können/wollen. das hängt ganz von der persönlichkeit ab.
Wie gesagt, bei einem Lernprozess wird man auch immer beeinflusst, und ich will nicht der Einfluss sein, der ihn in seinem Unsinn bestätigt, weil er sonst nur eine egozentrische Pussy wird.
-Therion- schrieb:und bei mir ist es umgekeht ich war als kind/jugendlicher gläubig und wandte mich mit ca. 24 jahren so wirklich gegen gott einfach dadurch weil ich ihn nie erfahren habe und der glaube an gott mir persönlich nichts brachte.
Gegen Gott? Also du glaubst, dass Gott existiert, aber wendest dich gegen ihn?
-Therion- schrieb:damit magst du durchaus recht haben aber da wir nicht alle die selbe persönlichkeit haben gibt es kein allgemeingültiges verhaltensmusster. auch bin ich der meinung, dass einsichten/umdenken/weiterentwicklung nur aus sich selbst heraus passieren kann wenn man auch den willen dazu hat und nicht wenn andere durch ihre kritik versuchen menschen zum nachdenken zu bringen.
das mag bei einigen funktionieren die in ihrer persönlichkeit schon weiterentwickelt sind aber in der phase des hasses auf sich selbst und andere in der tic immer noch steckt ist es eigentlich nur die bestätigung seiner momentanen empfindung das alle menschen nur böses gegen ihn hegen.
Womi er evtl. Recht hat. Und das wird sich nicht ändern, solange er sich so verhält.
-Therion- schrieb:Ich respektiere alles leben und toleriere jeden menschen so wie er ist ohne ihn ändern zu wollen. ich tu niemanden etwas böses und versuche zu helfen wo ich kann. ich verurteile niemanden und begegne jeden menschen auf augenhöhe sei es ein obdachloser oder ein behinderter mensch ectr. ich begegne jeden menschen mit respekt.

materielle werte zählen für mich nicht, ich erwarte mir auch nichts von anderen auch keinen dank denn wenn ich von mir etwas gebe dann tue ich es weil ich es möchte und nicht weil ich mir davon etwas erhoffe. ich stelle meine eignen bedürfnisse hinter den der anderen in meinem umfeld und versuche mich stätig weiterzuentwickeln. zudem bin ich ein offener und ehrlicher mensch der sagt was er denkt. ich denke das sind die grundvoraussetzungen um ein rechtschaffendes leben zu führen.
Schon klar, aber wieso? Rechtfertige es.
-Therion- schrieb:es tut mir leid aber der glaube an gott ergibt für mich trozdem keinen sinn er bringt mir persönlich überhaupt nichts und ist daher nur zeitverschwendung bzw. ein umweg. wenn ich all die energie die ich in gebete oder in den glauben an gott in mich investiere dann habe ich persönlich mehr davon weil ich sofort resultate erziele dadurch dass es mein selbstbewusstsein und meinen selbstwert stärkt.
Siehe Pommes.
-Therion- schrieb:ja so kann man das ausdrücken :)
ich denke jeder mensch ist ein göttliches wesen alleine schon durch seine existenz. wer an sich selbst glaubt erkennt seine eigenverantwortlichkeit, ist selbstbewusst , kennt seinen selbstwert und übernimmt aus dieser haltung heraus automatisch ein verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen menschen denen er hilfreich zur seite steht aus überzeugung und nicht aus eignenutzen.

das eigene bewusstsein verändert sich total, die eigene person wird dann nicht mehr wichtig und tritt total in den hintergrund man kümmert sich automatisch um andere und versucht zu helfen wo man nur kann jedenfalls empfinde ich für mich das so.
ist man selbst in sich gestärkt wirkt sich das positiv auf das gesamte umfeld aus das man dadurch unterstützen kann ..... die kraft, der wunsch ist einfach da anderen zu helfen diese erfahrung mache ich jedenfalls.
Ja, aber woher kommt deiner Meinung nach der Wunsch, anderen zu helfen? Wieso ist das wichtig für dich?
-Therion- schrieb:natürlich könntest du das aber was bringt es dir persönlich - nichts! egal was du im leben tust es wird irgendwann auf dich zurückfallen. -----> ursache- wirkunsprinzip. also warum nicht gleich gutes säen um gutes zu ernten. ich denke wer dieses prinzip erst mal erkann und sich verinnerlicht hat wird automatisch keine negativen handlungen setzen.
Also das ist nun mal nachweislich falsch. Es gibt genug Leute die ihr Leben lang schlechte Menschen waren, und trotzdem gut schlafen und ein tolles Leben haben. Es gibt Leute die beuten Andere aus, führen aber eine glückliche Ehe, haben ein super Familienleben und sind reich. Also das mit dem Zurückfallen stimmt nicht.
Und selbst wenn es stimmen würde, bedeutet das, du bist nett zu anderen weil du befürchtest, sonst vom Leben bestraft zu werden. Und regelkonformes Handeln aus Angst vor Strafe ist eine recht niedrige moralische Entwicklung.
-Therion- schrieb: zudem bin ich der ansicht, dass es kein minderwertiges leben gibt. jedes leben hat sein berechtigung und ist gleich wertvoll und mit respekt zu behandeln.
Und wieso ist das so?
-Therion- schrieb:und obwohl ich aus überzeugung handle total uneigenützig habe ich deswegen auch nicht zu gott gedunden also deine meinung es wäre so wenn man sich dannach richtet ist definitiv nicht der fall jedenfalls nicht bei mir.
Ja, aber warum handelst du so?
-Therion- schrieb:wenn man nicht an gott glaubt ist es egal was man gutes tut es wird einen ihm nicht näher bringen. und dennoch tue ich gutes für meine mitmenschen wenn ich dazu in der lage bin. atheist zu sein heisst eben nicht keine menschlichkeit zu besitzen sondern nur einen anderen blickwinkel zu haben und vielleicht etwas realitätsbezogener zu sein.
Da hast du Recht, nichts bringt dich Gott näher, wenn du das nicht willst. Das Christen per se weniger realitätsbezogen sind, halte ich für eine recht fiese Unterstellung.

@Malthael
Malthael schrieb:ich helfe auch aus eigenützigen gründen, weil ich mir in zukunft davon eine gegenleistung verspreche.
aber da sehe ich nichts schlimmes dran, es heisst geben und nehmen.
Finde es schon ziemlich schlimm, weil das heißt, dass du nur hilfst um dich selbst zu bereichern. Also wenn jemand keine passende Gegenleistung zu bieten hat, kann er nicht auf deine Hilfe hoffen.
Malthael schrieb:andererseits helfe ich auch, weil es meine natur ist. wenn ich sehe, dass jemand hilfe braucht kann ich auch nicht nicht helfen. das nervt mich manchmal selbst.
Du bist eben ein Rudeltier, da kann kein Atheismus was dran ändern. Aber das tust du im Prinzip nur, weil es dein Instikt ist und um dein eigenes Überleben zu sichern.
Malthael schrieb:es kommt auch vor, dass ich leuten heimlich helfe, ohne dass sie mitkriegen, dass jemand oder speziell ich ihnen geholfen habe.
Und was versprichst du dir davon?


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 06:33
Ahiru schrieb:Ja, weil dein "Glaube" an Gott kein Glaube war/ist. Das merkt man schon allein daran, dass du ihn ablegen konntest.
ich bin von kleinauf bis zu meinem 14 lebensjahr religiös erzogen worden ging jeden sonntag zur kirche besuchte sogar eine private klosterschule und betete täglich und du willst mir erklären, dass ich nicht wirklich an gott geglaubt habe wo ich von kleinauf mit diesen gottesbewusstsein aufwuchs .... nein das funktioniert nicht, gott war teil meines lebens.
Ahiru schrieb:Selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht mehr daran glauben, dass es Gott nicht gibt, weil ich einmal verstanden habe, wieso ich glaube. Das ist als würde ich sagen:"Ich glaube jetzt nicht mehr an Pommes. Sie haben mir keine gute Figur beschert und haben auch keinen Nährwert. Ohne Pommes bin ich besser dran." Aber das kann ich nicht, ich werde immer wissen, dass es Pommes gibt.
der vergleich hinkt ..... pommes kann ich sehen, essen, anfassen daher ist es eine tatsache dass sie exisiteren und werde sie nicht abstreiten. aber niemand zwingt mich dazu sie auch zu essen es ist meine entscheidung mich von ihnen abzuwenden oder nicht auch unabhängig davon ob es sie gibt oder nicht. genauso wie du schlechte angewohnheiten ablegen kannst.

und wenn ich deine aussage
Ahiru schrieb:Ja, weil dein "Glaube" an Gott kein Glaube war/ist. Das merkt man schon allein daran, dass du ihn ablegen konntest
umlege auf den nikolo, den krampus, den osterhasen oder weihnachtsmann so hast du als kind sicherlich genauso wie jedes andere kind auch an diese fiktiven gestalten geglaubt oder nicht .....

entweder haben deine eltern dir irgendwann die warheit darüber gesagt oder du hast hinterfragt und bist selbst dahinter gekommen dass es nur ein glaube ist und diese gestalten nicht wirklich existieren und von da an hast du nicht mehr an sie geglaubt.

genauso war es mit meinem glauben an gott. ich habe hinterfragt das für und wider abgewogen und für mich erkannt dass es keinen gott geben kann, das mein glaube falsch ist bzw. ich in diesen glauben nicht weiter leben möchte. genauso wie umgekehrt viele andere menschen erst später zum glauben gekommen sind war es eben bei mir das gegenteil.

auch sind viele menschen schon konvertiert zu anderen religionen oder haben sich von gott gänzlich abgewendet du kannst also nicht sagen dass man einen glauben unwiderruflich bis an sein lebensende führen muss.

wie uns die geschichte zb. mit den weihnachtsmann schön zeigt muss ein glaube an etwas nicht bedeuten dass ich immer und ewig an einen glauben/meinung festhalten muss. der mensch entwickelt sich und es wäre wirklich traurig wenn menschen auf einen standpunkt stehen bleiben und niemals ihre einstellung/meinung/glauben ectr. wechseln würden denn das würde den stillstand in ihrer entwicklung bedeuten.

denk nur mal logisch nach .... in früheren zeiten glaubte man daran das die erde eine scheibe ist, das wir niemals mit fluggeräten fliegen könnten, das die sonne sich um die erde dreht und der mittelpunkt unseres universums ist, und noch früher das donner und blitz, erdbeben bestrafungen gottes sind ectr. menschen glaubten an so vieles und dennoch war es nicht richtig und konnte der glaube darann immer wieder abgelegt werden.

also an etwas zu glauben bedeutet nicht das dieser glaube ewig gültigkeit hat und zwangsweise bindent ist.
Ahiru schrieb:Gegen Gott? Also du glaubst, dass Gott existiert, aber wendest dich gegen ihn?
nein, da habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt ... ich weiss für mich persönlich, dass er nicht existiert aber selbst wenn er existierte würde es keinen unterschied machen, es würde mich nicht wieder dazu bringen ihn anzubeten, das meinte ich.
Ahiru schrieb:Womi er evtl. Recht hat. Und das wird sich nicht ändern, solange er sich so verhält.

diese einsicht muss er erst erlangen innerhalb seines weiterentwicklungsprozesses der vermutlich noch sehr lange dauern wird. erkenntnisse zu gewinnen sind eben nicht so einfach wenn man sich dagegen versperrt, persönlichkeitsentwicklung ist harte arbeit für die man innerlich bereit sein muss und das passiert eben nicht von heute auf morgen.
Ahiru schrieb:Ja, aber woher kommt deiner Meinung nach der Wunsch, anderen zu helfen? Wieso ist das wichtig für dich?
wenn ein mensch stirbt bleibt nichts anderes von ihm über als die erinnerung die wir an diese person haben und es liegt an uns selbst, unserer persönlichkeit und wirken ob und wie man uns in erinnerung behalten möchte.

für mich zumindest ist es genau das worann ich arbeiten möchte und gleichzeitig auch als den sinn meines lebens ansehe, nämlich als gute erinnerung im geiste und herzen jener menschen zu verweilen die mir viel bedeuten, mich begleiteten auf meinen lebensweg.

ich denke es kann keinen schöneren sinn geben als menschen zu helfen.
Ahiru schrieb:Also das ist nun mal nachweislich falsch. Es gibt genug Leute die ihr Leben lang schlechte Menschen waren, und trotzdem gut schlafen und ein tolles Leben haben. Es gibt Leute die beuten Andere aus, führen aber eine glückliche Ehe, haben ein super Familienleben und sind reich. Also das mit dem Zurückfallen stimmt nicht.
das würde ich nicht so sehen .... du gehst nur von dem augenscheinlichen aus aber kannst nicht wissen mit welchen konflikten diese menschen innerlich leben müssen. auf psychischer ebene lässt sich soetwas nicht wirklich verarbeiten und genau dann passieren amokläufe.
wenn familieneväter die augenscheinlich ein tolles leben führen plötzlich zu killern werden und ihre familie ausrotten oder plötzlich selbstmord begehen der für andere unverständlich ist.

schlechtes verhalten wird immer bestraft wenn auch nicht gleich offensichtlich. wir sehen immer nur das gute leben, den reichtum aber wir können nicht in die psyche der menschen hineinsehen. die auswirkungen von solchen taten erkennen wir erst wenn menschen ausrasten.

auch kommt es darauf anwelchen wert du selbst reichtum/materiellen dingen zuschreibst. ich sehe reichtum nicht wirklich als positiv an sondern eher als last/bürde und empfinde menschen als reich die sich durch innere werte auszeichnen.

schau dir die ganzen stars an aus der musikbranche, aus königshäusern oder schauspieler denkst du wirklich das ihr reichtum ihnen ein so glückliches leben beschert ... was nach aussen hin als glück erscheint ist es bei weiten nicht.

wieviele davon sterben an drogen, alkohol sind psychisch krank oder haben charakterzüge wo es einen den magen umdreht. ist also reichtum wirklich so wünschenswert und das mass aller dinge .... also für mich nicht ich lebe lieber ein bescheidenes leben wo noch wahre/innere werte zählen als ein leben das nur augenscheinlich für andere glücklich sein mag.
zudem bin ich der ansicht, dass es kein minderwertiges leben gibt. jedes leben hat sein berechtigung und ist gleich wertvoll und mit respekt zu behandeln.

Und wieso ist das so?
das ein christ mir diese frage stellt verwundert mich doch sehr :)
leben ist eben einzigartig ein geschenk das wir respektieren sollten.
und obwohl ich aus überzeugung handle total uneigenützig habe ich deswegen auch nicht zu gott gedunden also deine meinung es wäre so wenn man sich dannach richtet ist definitiv nicht der fall jedenfalls nicht bei mir.
Ja, aber warum handelst du so?
weil meine persönlichkeit einfach so ist, ich zum glück so erzogen wurde deshalb handle ich uneigenützig und das ganz automatisch ich halte es einfach für richtig so zu sein und denke nicht darüber nach ....


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Malthael
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 09:04
Ahiru schrieb:Finde es schon ziemlich schlimm, weil das heißt, dass du nur hilfst um dich selbst zu bereichern. Also wenn jemand keine passende Gegenleistung zu bieten hat, kann er nicht auf deine Hilfe hoffen.
verdreh doch nicht alles.
sich bereichern bedeutet zu nehmen ohne zu geben.
ich gebe und nehme dafür in gleichenmaßen.
Ahiru schrieb:Du bist eben ein Rudeltier, da kann kein Atheismus was dran ändern. Aber das tust du im Prinzip nur, weil es dein Instikt ist und um dein eigenes Überleben zu sichern.
nein ich bin eigentlich ein einzelgänger und "agnostiker".
ich wüsste auch nicht, was solche kleinigkeiten mit meinem überleben zu tun haben.
wenn überleben für mich so eine große sache wäre, wäre ich kein einsiedler.
Ahiru schrieb:Und was versprichst du dir davon?
es ist eben teil meiner natur, heimlich zu helfen.
davon verspreche ich mir ruhe und frieden.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 10:01
@-Therion-
-Therion- schrieb:ich bin von kleinauf bis zu meinem 14 lebensjahr religiös erzogen worden ging jeden sonntag zur kirche besuchte sogar eine private klosterschule und betete täglich und du willst mir erklären, dass ich nicht wirklich an gott geglaubt habe wo ich von kleinauf mit diesen gottesbewusstsein aufwuchs .... nein das funktioniert nicht, gott war teil meines lebens.
Gott war nie Teil deines Lebens, das was dir als Gott indoktriniert wurde war Teil deines Lebens. Wenn du nicht selbst zu Gott gefunden hast, hast du auch keinen wahren Glauben. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Kinder und Jugendlichen die aus dem Elternhaus oder auch in der Schule sehr religiös erzogen werden, eher zum Atheismus tendieren, weil ihnen die religiöse Entwicklung kaputt gemacht wird.
Deswegen gehen moderne pädagogische und didaktische Ansätze anders mit Religion um.
-Therion- schrieb:der vergleich hinkt ..... pommes kann ich sehen, essen, anfassen daher ist es eine tatsache dass sie exisiteren und werde sie nicht abstreiten. aber niemand zwingt mich dazu sie auch zu essen es ist meine entscheidung mich von ihnen abzuwenden oder nicht auch unabhängig davon ob es sie gibt oder nicht. genauso wie du schlechte angewohnheiten ablegen kannst.
Da nichts mit Gott vergleichbares existiert kann ich dir den Vergleich leider nicht leichter machen.
Ja, jetzt, wo du Pommes kennst kannst du sie sehen, essen und anfassen. Das konntest du aber nicht, als du Pommes noch nicht kanntest. Als du sowas noch nie gesehen/gekostet angefasst hattest, konntest du dir unter Pommes nichts vorstellen.
Aber nun weißt du, dass es sie gibt. Es kann dich zwar keiner zwingen sie zu essen, genauso wie dich keiner zwingen kann, Gott zu lieben obwohl du ihn schon kennst.
Und ja, du kannst dich entscheiden, keine Pommes zu essen, aber du wirst immer wissen, dass sie existieren.
und wenn ich deine aussage

Ahiru schrieb:
Ja, weil dein "Glaube" an Gott kein Glaube war/ist. Das merkt man schon allein daran, dass du ihn ablegen konntest

umlege auf den nikolo, den krampus, den osterhasen oder weihnachtsmann so hast du als kind sicherlich genauso wie jedes andere kind auch an diese fiktiven gestalten geglaubt oder nicht
Ich verstehe gerade nicht ganz, was das mit Gott zu tun hat.
-Therion- schrieb:entweder haben deine eltern dir irgendwann die warheit darüber gesagt oder du hast hinterfragt und bist selbst dahinter gekommen dass es nur ein glaube ist und diese gestalten nicht wirklich existieren und von da an hast du nicht mehr an sie geglaubt.
Ehrlich gesagt gab es in meinem Leben soweit ich mich erinnern kann nie den EINEN "Aha-Moment", in dem mir gesagt wurde, es gäbe den Nikolaus nicht wirklich. Mir wurde nie erzählt er wäre echt und mir wurde nie erzählt er wäre es nicht. Ich habe mich einfach entwickelt und mir darüber nicht weiter Gedanken gemacht.
-Therion- schrieb:genauso war es mit meinem glauben an gott. ich habe hinterfragt das für und wider abgewogen und für mich erkannt dass es keinen gott geben kann, das mein glaube falsch ist bzw. ich in diesen glauben nicht weiter leben möchte. genauso wie umgekehrt viele andere menschen erst später zum glauben gekommen sind war es eben bei mir das gegenteil.
Nein, der Vergleich hinkt meiner Meinung nach noch viel mehr... Der Nikolaus und die damit verbundenen Bräuche werden ja aus einem Grund gefeiert, und jeder Mensch, bis auf die kleinen Kinder, weiß die Hintergründe dazu. Oder denkst du, irgendwann mit 80 kommst du in den Club der Menschen, die den Jüngeren Gott vorspielen?
Und egal wie du es drehst und wendest, du kannst Gott weder widerlegen noch belegen, es ist eine innere Einstellung, die du bewusst triffst. Ich kann meinen Glauben wunderbar mit der Realität um mich herum vereinen, obwohl das so mancher Atheist unvereinbar finden mag. Das liegt aber nicht daran, dass es unvereinbar ist, sondern dass der Atheist aus verschiedenen Gründen (meistens eine empfundene persönliche Kränkung der selbst erdachten Gottfigur aus einem kindlich-naiven Glauben heraus gepaart mit Egozentrismus) Gründe zusammensucht, die Gott seiner Meinung nach "widerlegen".
-Therion- schrieb:auch sind viele menschen schon konvertiert zu anderen religionen oder haben sich von gott gänzlich abgewendet du kannst also nicht sagen dass man einen glauben unwiderruflich bis an sein lebensende führen muss.
Solange man unzufrieden ist, wird man den Glauben natürlich wechseln wollen. Aber wenn es einmal "klick" gemacht hat, gibts dazu keinen Grund mehr.
-Therion- schrieb:wie uns die geschichte zb. mit den weihnachtsmann schön zeigt muss ein glaube an etwas nicht bedeuten dass ich immer und ewig an einen glauben/meinung festhalten muss. der mensch entwickelt sich und es wäre wirklich traurig wenn menschen auf einen standpunkt stehen bleiben und niemals ihre einstellung/meinung/glauben ectr. wechseln würden denn das würde den stillstand in ihrer entwicklung bedeuten.
Nur dass es den Weihnachtsmann eben nachweislich nicht gibt...
-Therion- schrieb:denk nur mal logisch nach .... in früheren zeiten glaubte man daran das die erde eine scheibe ist, das wir niemals mit fluggeräten fliegen könnten, das die sonne sich um die erde dreht und der mittelpunkt unseres universums ist, und noch früher das donner und blitz, erdbeben bestrafungen gottes sind ectr. menschen glaubten an so vieles und dennoch war es nicht richtig und konnte der glaube darann immer wieder abgelegt werden.

also an etwas zu glauben bedeutet nicht das dieser glaube ewig gültigkeit hat und zwangsweise bindent ist.
Eine weitere typisch atheistische Angewohnheit: Glaube mit Naturwissenschaft vergleichen... Machen aber auch manche Christen die denken, beweisen zu müssen, dass die Welt wirklich in 7 Tagen erschaffen wurden und alle Menschen von Adam und Eva abstammen. Ich bin kein Fan von solchen Vergleichen, weil es einfach 2 verschiedene Paar Schuhe sind die nebeneinander keinen Sinn ergeben können.
-Therion- schrieb:nein, da habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt ... ich weiss für mich persönlich, dass er nicht existiert aber selbst wenn er existierte würde es keinen unterschied machen, es würde mich nicht wieder dazu bringen ihn anzubeten, das meinte ich.
Sorry, aber da lügst du dir selbst was vor... Wenn es Fakt wäre, das es Gott gibt, würdest du dich nicht gezwungen fühlen, an ihn zu glauben, weil du sonst Angst vor ewigen Qualen haben musst?
Oder andersrum, würdest du dich nicht mit Gott beschäftigen obwohl es Fakt wäre, dass der Weg ins Paradies über Gott geht?
-Therion- schrieb:diese einsicht muss er erst erlangen innerhalb seines weiterentwicklungsprozesses der vermutlich noch sehr lange dauern wird. erkenntnisse zu gewinnen sind eben nicht so einfach wenn man sich dagegen versperrt, persönlichkeitsentwicklung ist harte arbeit für die man innerlich bereit sein muss und das passiert eben nicht von heute auf morgen.
Sorry, wenn sich jemand idiotisch aufführt kann ihm das entsprechende Feedback geben, sonst wird er sich nie weiterentwickeln.
-Therion- schrieb:wenn ein mensch stirbt bleibt nichts anderes von ihm über als die erinnerung die wir an diese person haben und es liegt an uns selbst, unserer persönlichkeit und wirken ob und wie man uns in erinnerung behalten möchte.
für mich zumindest ist es genau das worann ich arbeiten möchte und gleichzeitig auch als den sinn meines lebens ansehe, nämlich als gute erinnerung im geiste und herzen jener menschen zu verweilen die mir viel bedeuten, mich begleiteten auf meinen lebensweg.
Also tust du Gutes, damit andere gut von dir denken? Im Endeffekt eine rein eigennützige Handlung.
Und was noch dazu kommt, du tust nur denen Gutes, die dich auf deinem Lebensweg begleiten, also ist dir das Wohl der anderen Leute auch gleichgültig.
-Therion- schrieb:ich denke es kann keinen schöneren sinn geben als menschen zu helfen.
Weil du sonst Angst hast, dass bei deiner Beerdigung keiner um dich weint?
Oder was macht es für dich sonst für einen Sinn, ein guter Mensch zu sein? Bisher dreht es sich dabei nur um dich und die Leute, die du magst, also teilst du die Menschen ja doch in Wertigkeiten ein.
-Therion- schrieb:das würde ich nicht so sehen .... du gehst nur von dem augenscheinlichen aus aber kannst nicht wissen mit welchen konflikten diese menschen innerlich leben müssen. auf psychischer ebene lässt sich soetwas nicht wirklich verarbeiten und genau dann passieren amokläufe.
wenn familieneväter die augenscheinlich ein tolles leben führen plötzlich zu killern werden und ihre familie ausrotten oder plötzlich selbstmord begehen der für andere unverständlich ist.
schlechtes verhalten wird immer bestraft wenn auch nicht gleich offensichtlich. wir sehen immer nur das gute leben, den reichtum aber wir können nicht in die psyche der menschen hineinsehen. die auswirkungen von solchen taten erkennen wir erst wenn menschen ausrasten.
Ich habe explizit von Leuten geredet, die trotz ihrer Taten ruhig schlafen können. Denn die gibt es zu Hauf.
Und die meisten Amokläufer und Selbstmörder drehen durch, weil sie selbst gequält und gemobbt wurden und es einfach durchgehalten haben. Oder willst du etwa sagen, dass beispielsweise das junge Mädchen, dass sich vor Kurzem ermordet hat weil sie im Internet gemobbt wurde, selber Schuld ist, weil sie nicht genug gute Taten vollbracht hat?
Du machst es dir da denke ich etwas einfach.
-Therion- schrieb:das ein christ mir diese frage stellt verwundert mich doch sehr :)
leben ist eben einzigartig ein geschenk das wir respektieren sollten.
Ich weiß meinen Grund, mich würde deiner interessieren... Aber du hast keinen, im Gegenteil, du hast vorher selber geschrieben dass dich nur dein Image bei den Menschen interessiert, die dich auf deinem Lebensweg begleiten...
-Therion- schrieb:weil meine persönlichkeit einfach so ist, ich zum glück so erzogen wurde deshalb handle ich uneigenützig und das ganz automatisch ich halte es einfach für richtig so zu sein und denke nicht darüber nach ....
Dafür, dass du deinen Angaben nach schon so viel nachgedacht hast, dass du für dich klar sagen kannst das Gott nicht existiert, denkst du aber relativ wenig über dich nach... Hast du dich nie gefragt, was das für einen Sinn macht?

@Malthael
Malthael schrieb:verdreh doch nicht alles.
sich bereichern bedeutet zu nehmen ohne zu geben.
ich gebe und nehme dafür in gleichenmaßen.
Ich meinte damit nicht, sich auf Kosten anderer zu bereichern, sondern einfach bereichern im Sinne von "anreichern". Also du gibts nur gegen eine Gegenleistung. Wieso?
Malthael schrieb:nein ich bin eigentlich ein einzelgänger und "agnostiker".
ich wüsste auch nicht, was solche kleinigkeiten mit meinem überleben zu tun haben.
wenn überleben für mich so eine große sache wäre, wäre ich kein einsiedler.
Selbst wenn du eher Einzelgänger bist, du bist genetisch immernoch Mensch und daher ist für dich die Gesellschaft überlebenswichtig. Du bekommst von ihr Wasser, Strom, Geld, Klamotten, sie holen deinen Müll ab und liefern dir dein Essen in die Läden. Sie vertreiben dir die Freizeit im Allmystery Forum :P
Also als "Einsiedler" würd ich dich sowieso nicht bezeichnen.
Malthael schrieb:es ist eben teil meiner natur, heimlich zu helfen.
davon verspreche ich mir ruhe und frieden.
Damit sich keiner bei dir bedankt?


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 11:14
@Ahiru
Ahiru schrieb:Selbst wenn du eher Einzelgänger bist, du bist genetisch immernoch Mensch und daher ist für dich die Gesellschaft überlebenswichtig. Du bekommst von ihr Wasser, Strom, Geld, Klamotten, sie holen deinen Müll ab und liefern dir dein Essen in die Läden. ...
Warst Du schon mal obdachlos (und damit meine ich nicht die
"Sprities", die besoffen und vollgepisst in den Städten rumhän-
gen)...?

Nein, ich meine damit:
    * verschuldet * arbeitslos geworden * den Mietzins nicht mehr bezahlen können * Räumungsklage * obdachlos, mit ein paar persönlichen Sachen mußt Du die Wohnung verlassen

Tagsüber tingelst Du durch die Straßen, Nachts versteckst Du
Dich in Parks. Am nächsten Tag, plagt Dich der Hunger und
Du hast noch 10,- €uronen dabei.

Ein Gott, oder auch der Glaube daran macht Dich nicht satt.
Und ich weiß, daß Du nicht eine einzige Woche so leben (exis-
tieren) könntest. Denn erst "auf der Straße" lernst Du, was
(über)leben heißt. Deinen Glauben wirst Du dann sehr schnell
ablegen, weil Du merkst, das er Dir eher hinderlich ist, als daß
er Dir helfen wird.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 11:39
Ahiru schrieb:Gott war nie Teil deines Lebens, das was dir als Gott indoktriniert wurde war Teil deines Lebens.
ich bin anderer meinung, aber es macht keinen sinn über mein empfinden bzw. glauben zu diskutieren wenn du andere ansichten darüber hast daher lassen wir es dabei :)

Ahiru schrieb:Und egal wie du es drehst und wendest, du kannst Gott weder widerlegen noch belegen, es ist eine innere Einstellung, die du bewusst triffst.
das ist richtig und ich habe für mich die entscheidung getroffen nicht an einen gott zu glauben.
Ahiru schrieb:Das liegt aber nicht daran, dass es unvereinbar ist, sondern dass der Atheist aus verschiedenen Gründen (meistens eine empfundene persönliche Kränkung der selbst erdachten Gottfigur aus einem kindlich-naiven Glauben heraus gepaart mit Egozentrismus) Gründe zusammensucht, die Gott seiner Meinung nach "widerlegen".
das ist so nicht ganz richtig jedenfall trifft das auf mich nicht zu... ich habe lange versucht gott zu finden jetzt rein auf mentaler/geistiger ebene gesehen aber ich habe ihn nicht gefunden. es brachte mir nichts an gott zu glauben es gab mir kein gutes gefühl, im gegenteil es fühlte sich sogar falsch an. ich kann es nicht erklären aber auf alle fälle ist der glaube an gott für mich persönlich nichts das mich irgendwie bereichern würde oder einen sinn erkennen lässt.
Ahiru schrieb:Solange man unzufrieden ist, wird man den Glauben natürlich wechseln wollen. Aber wenn es einmal "klick" gemacht hat, gibts dazu keinen Grund mehr.
es gibt immer gründe die einen vom glauben abbringen können egal um welchen glauben es sich handelt muss ja nicht unbedingt religiösen ursprungs sein. meinungen/menschen ändern sich nunmal und das kann man nicht abstreiten/verleugnen.
Ahiru schrieb:Eine weitere typisch atheistische Angewohnheit: Glaube mit Naturwissenschaft vergleichen...
ich hätte auch irgendetwas anderes als vergleich hernehmen können was aber grundsätzlich keine rolle spielt weil es um die aussage an sich geht und nicht um naturwissenschaftlichen erkentnisse.
Ahiru schrieb:Sorry, aber da lügst du dir selbst was vor... Wenn es Fakt wäre, das es Gott gibt, würdest du dich nicht gezwungen fühlen, an ihn zu glauben, weil du sonst Angst vor ewigen Qualen haben musst?
Oder andersrum, würdest du dich nicht mit Gott beschäftigen obwohl es Fakt wäre, dass der Weg ins Paradies über Gott geht?
mit so einer frage habe ich schon gerechnet :)

erstens glaube ich nicht an qualen,teufel,sünde,fegefeuer ectr. die als strafe angedroht werden und zwingen lasse ich mich schon garnicht was ich sowieso schlimm finde von einen angeblich so gütigen gott. und zweitens wer sagt dir das ich ins paradis möchte oder ewig leben will ectr. ich finde das nicht wirklich verlockend oder erstrebenswert zudem glaube ich sowieso nicht daran.

ich denke wenn wir sterben wird jeden menschen ob gläubig oder nicht das gleiche schicksal widerfahren. und egal was dannach kommt wir werden es bewusst nicht warnehmen. nie wieder wird es so sein wie es jetzt hier auf erden ist.

vielleicht ist es auch genau das, was mich innerlich nicht an gott glauben lässt weil ich mich weigere ein wesen anzubeten dass mit strafen droht, angebetet werden möchte und menschen mit versprechungen lockt ectr. aber eigentlich selbst nichts tut dafür.

ich weigere mich einfach auf grund dieser versprechungen an einen gott zu glauben weil ich es nicht mit mir selbst vereinbaren kann einen solchen gott als etwas gutes anzuerkennen der durch drohungen und versprechen meint menschen an sich binden zu können was ich als epressung empfinde.
und ich finde es sogar heuchlerisch nur aus angst an ihn zu glauben bzw. nur desshalb weil man sich dadurch etwas erhofft das widerspricht einfach meiner persönlichkeit, sorry.
Ahiru schrieb:Also tust du Gutes, damit andere gut von dir denken? Im Endeffekt eine rein eigennützige Handlung.
Und was noch dazu kommt, du tust nur denen Gutes, die dich auf deinem Lebensweg begleiten, also ist dir das Wohl der anderen Leute auch gleichgültig.
das ist deine interpretation aber nicht meine aussage .... ich tu jeden gutes wenn es in meiner macht steht und das automatisch ohne darüber nachzudenken weil es einfach meiner persönlichkeit entspricht und ich auch so erzogen wurde. mit meinem beispiel wollte ich dir nur verdeutlichen das es nicht wichtig ist wie wir leben, was wir besitzen sondern welche handlungen wir setzen und welche einstellung wir haben, die persönlichkeit eines menschen ist das was zählt und was anderen menschen die dich kannten in erinnerung bleibt ---> das ist für mich auch gleichzusetzen mit ewigen leben.
Ahiru schrieb:Weil du sonst Angst hast, dass bei deiner Beerdigung keiner um dich weint?
Oder was macht es für dich sonst für einen Sinn, ein guter Mensch zu sein?
entweder willst/kannst du mich nicht verstehen oder du willst mich nur provozieren kommt mir vor ..... die menschen sollen nicht weinen um mich sie sollen mich nur in guter erinnerung behalten und nichts schlechtes über mich denken. ich möchte am sterbebett mit mir selbst und meinem umfeld im reihnen sein und mit freude sagen können das ich nichts zu bereuen habe und niemanden etwas schlechtes getan habe damit ich guten gewissens mich von dieser welt in dankbarkeit verabschieden kann in der gewissheit mein leben sinnvoll genutz zu haben indem ich ein gutes andenken an mich hinterlasse.
Ahiru schrieb:Oder willst du etwa sagen, dass beispielsweise das junge Mädchen, dass sich vor Kurzem ermordet hat weil sie im Internet gemobbt wurde, selber Schuld ist, weil sie nicht genug gute Taten vollbracht hat?
diese ansicht ist natürlich blödsinn .... ich kann dazu nur sagen das auch ich gemobbt wurde aber ich habe mich nicht selbst bemittleidet und die schuld den anderen gegeben sondern eingesehen das ich nicht unschuldig an der situation war.

ich habe sogar ein verständniss dafür entwickelt. es gibt immer gründe warum man gemobbt wird das passiert nicht aus lust und laune heraus meist liegt es an einem auffälligen verhalten, man ist in gewissen dingen anders als andere, man hebt sich durch irgendetwas ab von den anderen und was immer es ist das zum mobbing führt man muss einfach nur lernen damit umzugehen und bei sich die ursachen suchen.

bei mir war es dass ich keine eltern hatte und meine großmutter mich großzog die sich keine markenklamotten für mich leisten konnte mit ihrer geringen pension und ich ziemlich altmodisch angezogen war deshalb wurde ich gemobbt und ausgegrenzt. ich habe aber dadurch mein selbstbwusstsein entwickelt und mir eine dicke haut zugelegt indem ich lernte damit umzugehen um mir die beleidigungen nicht zur herzen nahm aber ich hätte mich niemals selbst bemittleidet oder suezid deswegen begangen.

ich habe es akzeptiert und das beste daraus gemacht denn ändern konnte ich es sowieso nicht.
es kommt immer auf die persönlichkeit an, die erziehung wie man in solchen situationen reagiert. viele zerbrechen darann weil sie bei anderen und überall sonst nach einen schuldigen suchen amstatt an der persönlichkeit zu arbeiten und zu lernen wie man damit am besten umgeht.

im nachhinein betrachtet war diese erfahrung für mich positiv denn es hat mir dabei geholfen meinen selbstwert zu erkennen und das nötige selbstbewusstsein aufzubauen das mir ermöglichte darüber zu stehen.
Ahiru schrieb:Dafür, dass du deinen Angaben nach schon so viel nachgedacht hast, dass du für dich klar sagen kannst das Gott nicht existiert, denkst du aber relativ wenig über dich nach... Hast du dich nie gefragt, was das für einen Sinn macht?
die frage verstehe ich zwar nicht ganz aber du kannst dir sicher sein, dass ich mich selbst jeden tag hinterfrage und mich dadurch stätig weiterentwickle.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 12:03
@der-Ferengi
Mal davon abgesehen, dass ich in eine solche Situation nie kommen würde, würde das NICHTS an meinem Glauben ändern. Gar nichts. Und hinderlich wäre er mir auch nicht. Und lieber verhungere ich mit meinen moralischen Grundsätzen, als dass ich mich als Unmensch satt essen kann.
-Therion- schrieb:ich bin anderer meinung, aber es macht keinen sinn über mein empfinden bzw. glauben zu diskutieren wenn du andere ansichten darüber hast daher lassen wir es dabei :)
Geht aber gerade nicht um deine Meinung, sondern um einen Fakt... Aber egal, ich sehe ja, dass es zu nichts führt.
-Therion- schrieb:das ist so nicht ganz richtig jedenfall trifft das auf mich nicht zu... ich habe lange versucht gott zu finden jetzt rein auf mentaler/geistiger ebene gesehen aber ich habe ihn nicht gefunden. es brachte mir nichts an gott zu glauben es gab mir kein gutes gefühl, im gegenteil es fühlte sich sogar falsch an. ich kann es nicht erklären aber auf alle fälle ist der glaube an gott für mich persönlich nichts das mich irgendwie bereichern würde oder einen sinn erkennen lässt.
Das finde ich allerdings verwunderlich, darf ich nach deinem Alter fragen?
-Therion- schrieb:es gibt immer gründe die einen vom glauben abbringen können egal um welchen glauben es sich handelt muss ja nicht unbedingt religiösen ursprungs sein. meinungen/menschen ändern sich nunmal und das kann man nicht abstreiten/verleugnen.
Wie gesagt, wenn du deinen wahren Glauben gefunden hast, nicht mehr. Dann kannst du ihn dir einfach nicht mehr wegdenken, auch wenn dus versuchst.
-Therion- schrieb:ich hätte auch irgendetwas anderes als vergleich hernehmen können was aber grundsätzlich keine rolle spielt weil es um die aussage an sich geht und nicht um naturwissenschaftlichen erkentnisse.
Nein, es IST ein Unterschied. Während sich das naturwissenschaftliche Weltbild im Lauf der Zeit gewandelt hat, ist das theistische ähnlich geblieben. Die Aussagen aus der Bibel gelten heute wie gestern.
-Therion- schrieb:erstens glaube ich nicht an qualen,teufel,sünde,fegefeuer ectr. die als strafe angedroht werden und zwingen lasse ich mich schon garnicht was ich sowieso schlimm finde von einen angeblich so gütigen gott. und zweitens wer sagt dir das ich ins paradis möchte oder ewig leben will ectr. ich finde das nicht wirklich verlockend oder erstrebenswert zudem glaube ich sowieso nicht daran.
Stop stop stop... Es ging nicht drum, ob du es glaubst. Die Prämisse war, du WEIßT es.
-Therion- schrieb:vielleicht ist es auch genau das, was mich innerlich nicht an gott glauben lässt weil ich mich weigere ein wesen anzubeten dass mit strafen droht, angebetet werden möchte und menschen mit versprechungen lockt ectr. aber eigentlich selbst nichts tut dafür.

ich weigere mich einfach auf grund dieser versprechungen an einen gott zu glauben weil ich es nicht mit mir selbst vereinbaren kann einen solchen gott als etwas gutes anzuerkennen der durch drohungen und versprechen meint menschen an sich binden zu können was ich als epressung empfinde.
und ich finde es sogar heuchlerisch nur aus angst an ihn zu glauben bzw. nur desshalb weil man sich dadurch etwas erhofft das widerspricht einfach meiner persönlichkeit, sorry.
Tschuldigung, aber warst du jüdisch oder bist du nie zum Neuen Testament gekommen, weil dir vorher schon klar war, dass du nicht an Gott glauben willst?
Wenn du so Sachen von dir gibts hab ich das Gefühl, dass du NULL Ahnung von deiner Religion hattest...
das ist deine interpretation aber nicht meine aussage .... ich tu jeden gutes wenn es in meiner macht steht und das automatisch ohne darüber nachzudenken weil es einfach meiner persönlichkeit entspricht und ich auch so erzogen wurde. mit meinem beispiel wollte ich dir nur verdeutlichen das es nicht wichtig ist wie wir leben, was wir besitzen sondern welche handlungen wir setzen und welche einstellung wir haben, die persönlichkeit eines menschen ist das was zählt und was anderen menschen die dich kannten in erinnerung bleibt ---> das ist für mich auch gleichzusetzen mit ewigen leben. entweder willst/kannst du mich nicht verstehen oder du willst mich nur provozieren kommt mir vor ..... die menschen sollen nicht weinen um mich sie sollen mich nur in guter erinnerung behalten und nichts schlechtes über mich denken. ich möchte am sterbebett mit mir selbst und meinem umfeld im reihnen sein und mit freude sagen können das ich nichts zu bereuen habe und niemanden etwas schlechtes getan habe damit ich guten gewissens mich von dieser welt in dankbarkeit verabschieden kann in der gewissheit mein leben sinnvoll genutz zu haben indem ich ein gutes andenken an mich hinterlasse.
Aber damit sagst du im Endeffekt nur, dass dir dein Image wichtig ist... Sorry, aber was sagt es sonst? Wieso ist es für dich sonst sinnvoll, Anderen zu helfen? Nur weil du so erzogen wurdest?
Also denkst du gar nicht über dein Handeln und deine Motivation nach, sondern tust es einfach?
-Therion- schrieb:diese ansicht ist natürlich blödsinn .... ich kann dazu nur sagen das auch ich gemobbt wurde aber ich habe mich nicht selbst bemittleidet und die schuld den anderen gegeben sondern eingesehen das ich nicht unschuldig an der situation war.
Achso, Mobbingopfer sind also selber schuld? Ohje ohje... Das sind mal Ansichten...
-Therion- schrieb:ich habe sogar ein verständniss dafür entwickelt. es gibt immer gründe warum man gemobbt wird das passiert nicht aus lust und laune heraus meist liegt es an einem auffälligen verhalten, man ist in gewissen dingen anders als andere, man hebt sich durch irgendetwas ab von den anderen und was immer es ist das zum mobbing führt man muss einfach nur lernen damit umzugehen und bei sich die ursachen suchen.
Sorry, du verstehst anscheinend nicht, was Mobbing ist. KEINER sollte gemobbt werden, es gibt keine Gründe die Mobbing rechtfertigen...Aber wir schweifen ab, lies mal ein bisschen zum Thema...
-Therion- schrieb:im nachhinein betrachtet war diese erfahrung für mich positiv denn es hat mir dabei geholfen meinen selbstwert zu erkennen und das nötige selbstbewusstsein aufzubauen das mir ermöglichte darüber zu stehen.
Wie schön für dich, ich hatte letztes Mal ein 10jähriges Mädchen, kleiner Sonnenschein, hübsch, nett, höflich, die die Schule wechseln und Antidepressiva nehmen musste, weil sie so massiv gemobbt wurde. Erzähl das mal der, die freut sich.
-Therion- schrieb:die frage verstehe ich zwar nicht ganz aber du kannst dir sicher sein, dass ich mich selbst jeden tag hinterfrage und mich dadurch stätig weiterentwickle.
Sorry, aber du weißt ja nichtmal wieso du was tust und was da für eine Motivation dahinter steckt, jedenfalls kannst du es anscheinend nicht verbalisieren.

Aber ich glaube unsere Ansichten sind da zu verschieden, ich kann dir nur Feedback zu deinen Aussagen geben, und du machst mir nunmal den Anschein, dass du ein recht kindliches Gottes-/Weltbild hast.


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der-Ferengi
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 12:26
@Ahiru
Ahiru schrieb:Mal davon abgesehen, dass ich in eine solche Situation nie kommen würde, ...
Sag' niemals NIE. Es kann JEDEN treffen und das oft schneller als einem
lieb ist. Ob Arbeiter oder Akademiker, da macht das Schicksal keinen
Unterschied.
Ahiru schrieb:... würde das NICHTS an meinem Glauben ändern. ...
Du würdest Dich wundern, was alles möglich ist.
Ahiru schrieb:...Und lieber verhungere ich mit meinen moralischen Grundsätzen ...
Du hast offensichtlich keine Ahnung, wie stark der Überlebenswille sein kann.
Ahiru schrieb:... als dass ich mich als Unmensch satt essen kann.
Entschuldigung, aber DAS machst Du momentan.
Ahiru schrieb:... ich hatte letztes Mal ein 10jähriges Mädchen, kleiner Sonnenschein, hübsch, nett, höflich, die die Schule wechseln und Antidepressiva nehmen musste, weil sie so massiv gemobbt wurde. Erzähl das mal der, die freut sich. ...
Es hat wohl weniger mit Erziehung zu tun, ein Kind mit Medikamenten
voll zu pumpen, als daß sich die Eltern mit der Schulleitung zusammen-
setzen und die Erwachsenen das Problem lösen. Denn die Erwachsenen
erziehen die Kinder, also muß auch dort nach Lösungen gesucht werden.
Man kann Kinder schließlich nicht für ihre Erziehung verantwortlich ma-
chen, die haben die Eltern zu verantworten.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 12:31
Erst mal allen ein Gesundes Neues Jahr :)

-Therion-:
-Therion- schrieb:ich weigere mich einfach auf grund dieser versprechungen an einen gott zu glauben weil ich es nicht mit mir selbst vereinbaren kann einen solchen gott als etwas gutes anzuerkennen der durch drohungen und versprechen meint menschen an sich binden zu können was ich als epressung empfinde.
und ich finde es sogar heuchlerisch nur aus angst an ihn zu glauben bzw. nur desshalb weil man sich dadurch etwas erhofft das widerspricht einfach meiner persönlichkeit, sorry.
@-Therion-
Das kann ich sogar nachvollziehen.

-->@Ahiru :
Ahiru schrieb:Tschuldigung, aber warst du jüdisch oder bist du nie zum Neuen Testament gekommen, weil dir vorher schon klar war, dass du nicht an Gott glauben willst?
Wenn du so Sachen von dir gibts hab ich das Gefühl, dass du NULL Ahnung von deiner Religion hattest...
Ich verstehe genau was Du meinst und sagen willst. Dennoch ist auch mir (ich glaube an Gott und für mich ist Jesus sehr wichtig :) ) der Widerspruch zwischen dem AT (Gott kommt hier ziemlich gewalttätig, sogar selbstherrlich rüber) und dem NT noch nicht so richtig klar.
Wäre Dir dankbar, wenn Du mir das erklären würdest/könntest ?
--------------------------------------

Ahiru:
Weil du sonst Angst hast, dass bei deiner Beerdigung keiner um dich weint?
Oder was macht es für dich sonst für einen Sinn, ein guter Mensch zu sein?

---> t:
..... die menschen sollen nicht weinen um mich sie sollen mich nur in guter erinnerung behalten und nichts schlechtes über mich denken. ich möchte am sterbebett mit mir selbst und meinem umfeld im reihnen sein und mit freude sagen können das ich nichts zu bereuen habe und niemanden etwas schlechtes getan habe damit ich guten gewissens mich von dieser welt in dankbarkeit verabschieden kann in der gewissheit mein leben sinnvoll genutz zu haben indem ich ein gutes andenken an mich hinterlasse.
@-Therion-
ich verstehe zwar was Du meinst.
Aber auch für mich kommt es bisschen in der Art rüber, dass es Dir NICHT hauptsächlich (vielleicht nur am Rande) um das Wohl der Leute geht, denen Du hilfst, sondern eben wirklich mehr darum, dass Du Deinen Seelenfrieden hast, oder habe ich da jetzt auch was falsch interpretiert?


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Malthael
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 13:04
Ahiru schrieb:Ich meinte damit nicht, sich auf Kosten anderer zu bereichern, sondern einfach bereichern im Sinne von "anreichern". Also du gibts nur gegen eine Gegenleistung. Wieso?
die eigentlich frage sollte doch wohl lauten, warum du meine aussage fragmentierst und so den sinn total verdrehst.
@Ahiru du kriegst von mir keine antworten, solange du den sinn meiner aussagen total verdrehst.

ausserdem unterstellst du mir materialismus


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 13:15
@der-Ferengi
der-Ferengi schrieb:erst "auf der Straße" lernst Du, was
(über)leben heißt. Deinen Glauben wirst Du dann sehr schnell
ablegen, weil Du merkst, das er Dir eher hinderlich ist, als daß
er Dir helfen wird.
Würd ich nicht unterschreiben. Aus einer statistischen Erhebung von 2007, die wahrlich laienhaft erstellt wurde und beileibe keine repräsentativen Prozentzahlen bietet, aber immerhin einen kleinen, ungefähren Einblick erlaubt:

Danach betete ein Drittel der befragten Obdachlosen nie, aber zwei Drittel eben doch. Ein Sechstel sogar täglich.
Hier noch eine Verteilung auf eine Aussagenskala:
1) "Gott ist mein Lenker. Alle meine Taten sind von ihm beeinflußt." - 29%
2) "Ich glaube an Gott. In meinem alltäglichen Leben sind Gott und seine Gemeinde ein fester Bestandteil." - 12%
3) "Ich glaube an Gott. Im Alltag beeinflussen mich jedoch weder Gott noch seine Gemeinde kaum." - 35%
4) "Gott interessiert mich überhaupt nicht." - 12%
Die an den vollen Hundert fehlenden Prozente liegen daran, daß mehrere befragte Obdachlose keine der vier Aussagen für passend hielten und lieber selbst beschrieben, wie ihr Glaube an Gott aussieht.
www.heinegym.de/wp-content/uploads/2008/09/sga_reli.doc

Jener Jugendliche, der diese Umfrage durchgeführt hat, mag in einer arg religiösen Gegend gelebt haben, wiewohl seine Analyse der befragten "starken Schicht" nicht nach 99% Christen aussieht.

Den Glauben als Obdachloser verlieren ist möglich, aber beileibe nicht zwingend. Als Obdachloser den Glauben hinterfragen, das hingegen halte ich für sehr naheliegend.

Pertti


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 14:04
@perttivalkonen
Naja, wie gesagt:
perttivalkonen schrieb:... wahrlich laienhaft erstellt ...
und - traue keine Statistik, die Du nicht selbst verfälscht hast. :D


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 14:44
Ahiru schrieb:Und ich mache es weder an Konfession noch an Strömung aus, sondern nur am Verhalten.
Nun, das ist begrüßenswert. Ändert aber an meiner Frage trotzdem wenig. Aus dem Verhalten kannst du ohne weiteres Wissen doch kaum Rückschlüsse auf den Glauben ziehen. Ich hab wie schon erwähnt für die Caritas gearbeitet, ohne gläubig zu sein. Außerdem kannst du dann auch kaum generelle Aussagen treffen, die über den dir bekannten Personenkreis gehen…

@Ahiru
@all
Bin gerade über folgenden Artikel gestolpert, der meine Betrachtung über den Sachverhalt relativ gut wiedergibt und "deckt"…
Den Original-Artikel hab ich mir noch nicht durchgelesen. Ist nach einer kostenlosen Anmeldung aber möglich.

http://www.heise.de/tp/blogs/10/151904
Religiöse Menschen zeigen weniger Mitleid gegenüber Mitmenschen als Atheisten
Nach einer Studie von US-Sozialpsychologen lassen sich Atheisten und wenig Religiöse eher von Gefühlen, stark Religiöse eher von Prinzipien leiten

Eigentlich sollte man ja annehmen, dass religiöse Menschen gegenüber ihren Mitmenschen großzügiger und mitfühlender sein sollten. Nach einer Studie von US-Sozialpsychologen könnte dies allerdings ein, vielleicht auch von Religiösen gerne gepflegtes Vorurteil sein. Ausgerechnet Atheisten und Agnostiker, die in den USA einen besonders schlechten Ruf haben, aber auch kaum religiöse Menschen scheinen nach Experimenten gegenüber ihren Mitmenschen großzügiger zu sein und mehr Mitleid oder Empathie für sie zu entwickeln als sehr religiöse Menschen.
Wie die Psychologen herausgefunden haben wollen, sind die stark Religiösen offenbar eher mit von Ideologie geleiteten Menschen vergleichbar. Ihr Mitleid hängt weniger von ihren Gefühlen ab, sondern eher von der Religionslehre, der Identität in der Gemeinde oder der sozialen Anerkennung. Man gibt oder hilft also, vermuten die Psychologen, weil es vorgeschrieben oder erwartet wird, während die Nicht- oder Wenig-Religiösen eher von ihren Gefühlen geleitet und dabei großzügiger zu sein scheinen. Allerdings war es auch die Ausgangshypothese der Studie, die in der Zeitschrift Social Psychological and Personality Science erschienen ist, dass die Atheisten durch (spontane) Gefühle zur Großzügigkeit, also etwa zu Spenden für leidende Mitmenschen, geleitet werden.
Die Analyse einer Umfrage unter 1300 Erwachsenen aus dem Jahr 2004 ergab, dass Menschen, die als wenig religiös eingestuft wurden, eher beispielsweise einem Obdachlosen Geld oder Lebensmittel geben würden als religiöse Menschen. In einem Experiment wurde 101 Erwachsenen ein neutrales und ein herzzerreißendes Video über arme Kinder gezeigt. Den Versuchspersonen wurden dann 10 Dollar gegeben. Sie sollten entscheiden, wie viel sie davon einem Fremden geben würden. Das mitleidserregende Video hatte natürlich einen deutlichen Einfluss auf die Spendenbereitschaft. Die am wenigsten religiösen Versuchspersonen gaben allerdings am meisten, während das Video auf die stärker Religiösen einen viel geringeren Einfluss ausübte. In einem weiteren Versuch wurden mehr als 200 Studenten aufgefordert anzugeben, welches Mitleid sie im Augenblick empfinden. Dann spielten sie Vertrauensspiele mit einem Fremden, bei denen es darum ging, inwieweit sie bereit sind, mit diesem Geld zu teilen. In einem Fall wurde den Versuchspersonen gesagt, dass sie von einem Mitspieler Geld erhalten haben und sie nun entscheiden können, ob sie etwas zurückgeben. Hier gaben die Versuchspersonen, die angegeben hatten, stark mit den Mitmenschen mitzufühlen, und die auf einer Religiositätsskala niedrig eingestuften wurden, mehr als die übrigen.
Für die Wissenschaftler deutet die Studie darauf hin, dass die Religiösen keineswegs am stärksten geneigt sind, ihren Mitmenschen zu helfen, sondern dass die wenig religiösen Menschen eher bereit sind zu helfen - zumindest wenn dies nicht aus Prinzip, sondern über Erfahrung vermittelt geschieht. Zutreffen könnte tatsächlich, dass Menschen, die einer Kirche oder einer Glaubensgemeinschaft mit starken Regeln und Vorschriften anhängen, weniger spontan und aus ihrem Gefühl heraus handeln, sondern dies eher nach Vorschrift oder moralischer Verpflichtung machen. Sie sind u.a. auch deswegen bei der Kirche oder der Glaubensgemeinschaft, weil sie hier Sicherheit in Verhaltensregeln finden, während ein Atheist, sofern er nicht einer säkularen, religionsähnlichen Ideologie angehört, selbst entscheiden muss, wie er handelt - und deswegen auch offener gegenüber Erfahrungen sein kann.
Florian Rötzer


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

02.01.2013 um 14:45
Ähm, an der Befragung nahmen Obdachlose teil. Und es gab mehrere Gläubige darunter, sogar "stark" gläubige. An der statistischen Verteilung darfst Du gerne Zweifel anmelden, nicht aber am Fakt der Existenz zahlreicher gläubiger Obdachloser.


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