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Was steht wirklich in der Bibel?

26.095 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bibel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was steht wirklich in der Bibel?

14.02.2026 um 09:55
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb am 08.02.2026:@Doverex Hi :)

Meiner Auffassung nach hat Jesus Seine Jünger schon dazu aufgefordert, quasi als Mission etwa in Form von Menschenfischern zu taufen und vor allem das heilige Evangelium zu verbreiten - die Taufe beschränkte sich meiner Meinung nach im Auftrag Sohn Gottes (Das Wort Gottes) und im Namen Des Vaters, Des Sohnes und Des Heiligen Geistes, das heilige Evangelium zu verkünden. Um dies zu vollbringen, das Know-how und die Kraft zu haben, sandte Er Seinen Jüngern Den Beistand.

Dass Er selbst nicht taufte, kann ich so nicht annehmen, denn Er sagte ja, dass Er nicht mit Wasser taufe, sondern ... und genau diese Taufe sollte in der Mission vollzogen werden ---> Das wahre Wort Gottes in Form des heiligen Evangeliums zu verbreiten.

Dass Er sich vom Johannis taufen ließ, denke ich, hat viel mehr mit dem Bezug zum AT zu tun, als dass die Predigten des Johannis nicht wahr sein könnten. Man muss bedenken, dass Johannis quasi den Elias darstellt und sozusagen Dem 'König der Könige' vorauseilt, um Ihm den Weg zu bereiten.
Wie ich schon schrieb @Niselprim

ist die Taufe ein sehr komplexes Thema.

Schon das Wort „metanoeite" (Μετανοεῖτε) welches Johannes der Täufer und Jesus von Griechisch nach Deutsch mit tut Buße oder kehret um übersetzt wird

Diese Aufforderung Jesu im Evangelium nach Matthäus wird nicht ganz korrekt mit „Tut Buße!“ oder „Kehrt um!“ übersetzt. Sie ist zusammengesetzt aus der Präposition μετά (meta, „um, nach“) und dem Imperativ Präsens Plural zu νοεῖν (noein „denken“). Von Buße ist also nicht die Rede.
Quelle: Wikipedia: Liste griechischer Phrasen/My

wird wohl eher viel mehr auf "Denkt um", "Werft eure Gedanken zurück" oder vielleicht einen völlig neuen Gedankengang zulassen?
Das Jesus sich von Johannes taufen ließ, müsste schon sehr wichtig gewesen sein, ist für mich nicht nur irgendein Ritual sondern von großer Bedeutung-

Dachte auch Jesus vor seiner Taufe anders, gilt es auch für Jesus dass er nach seiner Taufe einen anderen Weg mit seinen Gedanken ging als vorher?
Ist schwer zu sagen, weil was und wie er vor seiner Taufe dachte kann man unmöglich wissen. Aber wasd wir wissen ist, dass er wohl nach der Taufe mit seinen Handlungen begann, also wohl schon was anderes nun machte als vorher.
Aber es könnte natürlich sein, es gibt vor der Taufe fast nix interessantes von Jesus zu berichten, daher wurde darüber auch nichts aufgeschrieben?
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb am 08.02.2026:Fürs Verständnis:
Wem Die Wahrheit Des Wort Gottes verborgen bleibt, hat Es lediglich nicht wahrgenommen und oder nicht verstanden.
Nein ich meine ganz was anderes. Wie ich etwa als Beispiel oben geschrieben habe:
Zitat von DoverexDoverex schrieb am 08.02.2026:
Da rief das ganze Volk: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder
Quelle: Mt 27,25
wäre ich mit dem heutigen Wissen der Evangelist Matthäus würde ich dies - obwohl es genau so passiert ist wie er schrieb, also die Wahrheit darstellt glaube ich - dies einfach ins Evangelium nicht mehr rein schreiben. Warum?
Ja weil es diese Jahrtausdende lang bis vor kurzer Zeit soviele Idioten gab, die diese Sippenhaftung total ernst nahmen und es wahnsinnig ungerechtes Leid über die Juden brachte. Hätte es den Gedanken der Sippenhaftung nicht gegeben, würde der obere Satz ja eh egal sein, so aber ist er durch die Idiotie viele viele Generationen hindurch ein Satz für schreckliches Leid und absolute Gräueltaten für viele Mitmenschen geworden.

Und auch hier bei dem Sippenhaftungsgedanke kann doch der Ruf von Johannes dem Täufer und dieses Metanoeite (Denkt um) eine große Bedeutung haben, schon allein der Gedanke das Blut über die Kinder komme sollten die damals nicht denken genausowenig Generationen danach, dass dies eine Rolle spiele in der Schuldfrage.

Also kurz um, ich würde diese Wahrheit verschweigen was das Volk damals gerufen hat, eben mit dem heutigen Wissen was da alles an Schrecken passiert ist.
Da Matthäus dies nicht wußte (die Zukuft) kann ich nicht erkennen dass seine Schrift sich gegen das jüdische Volk generell gerichtet hätte. Ich glaube sogar, alle Jünger von Jesus hätten niemals gewollt, was ihrem eigenen Volk ... den Juden... für absurde Gräueltaten fast 2000 Jahren hindurch passiert sind.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb am 08.02.2026:Hast du schon mal versucht, die Offenbarung durch Johannes zu deuten? Nö, gell.
Ja leider (ist reine Zeitverschwendung) habe ich dies früher versucht. Die ganze Offenbarung bringt einem weder Gott noch Jesus näher, sondern im Gegenteil zerstreut die Sucher. Über den ganze Unsinn 666, 144 000 oder das Tier was aus dem Meer aufsteigt nachzudenken ist der Weg nicht zu Gott in Gedanken sondern weg von ihm.

Wie ich ja schon schrieb, es ist das Unkraut was in Gottes Acker (in meinen Augen ist dies die Bibel) vom Feind gestreut wurde. Und die Offenbarung ist nicht die einzige Schrift im NT mMn. die darin Unkraut darstellt.
Und wenn man bedenkt wie diese verdammte Sippenhaftung gewachsen ist bis hin dann zu 6 Millionen Juden zu vernichten.

Eine einzige Ablenkung von den wahren Worten Jesu stellt diese "Offenbarung" da. Der Andersgläubige mit der Synagoge des Satans daherkommt
und ich weiß, dass du von solchen geschmäht wirst, die sich als Juden ausgeben; sie sind es aber nicht, sondern sind eine Synagoge des Satans.
Quelle: Offb 2,10

Jesus bittet für die Menschen die ihm verspotten und zum schrecklichen Schmerz zur Kreuzigung führen
Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“
Quelle: Lukas 23,34

aber bei Johannes dem Schreiber der Offenbarung genügt weil sie ihm schmähen dass sie alle Satans Diener sind? Keine Rede mehr von "um Vergebung bitten"; dabei wird Johannes ja nicht gekreuzigt, es genügt wohl wenn man ein paar Witze über ihn macht?

Der ist meiner Ansicht doch der Erste der nen rießen Felsbrocken in seinen Händen hält und die Ehebrecherin steinigt und dann dazu noch von Gottes gerechter Strafe sprechen würde. Und alle die den Blödsinn nicht glauben was er schreibt, sind gleich die Nächsten die dran wären, weil die "Diener des Satans" gehören doch ausradiert und die stehen ja eh nicht in den Büchern des Lebens. Was für ein Spinner!


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Was steht wirklich in der Bibel?

14.02.2026 um 17:37
Zitat von DoverexDoverex schrieb:
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb am 08.02.2026:@Doverex Hi :)

Meiner Auffassung nach hat Jesus Seine Jünger schon dazu aufgefordert, quasi als Mission etwa in Form von Menschenfischern zu taufen und vor allem das heilige Evangelium zu verbreiten - die Taufe beschränkte sich meiner Meinung nach im Auftrag Sohn Gottes (Das Wort Gottes) und im Namen Des Vaters, Des Sohnes und Des Heiligen Geistes, das heilige Evangelium zu verkünden. Um dies zu vollbringen, das Know-how und die Kraft zu haben, sandte Er Seinen Jüngern Den Beistand.

Dass Er selbst nicht taufte, kann ich so nicht annehmen, denn Er sagte ja, dass Er nicht mit Wasser taufe, sondern ... und genau diese Taufe sollte in der Mission vollzogen werden ---> Das wahre Wort Gottes in Form des heiligen Evangeliums zu verbreiten.

Dass Er sich vom Johannis taufen ließ, denke ich, hat viel mehr mit dem Bezug zum AT zu tun, als dass die Predigten des Johannis nicht wahr sein könnten. Man muss bedenken, dass Johannis quasi den Elias darstellt und sozusagen Dem 'König der Könige' vorauseilt, um Ihm den Weg zu bereiten.
Wie ich schon schrieb @Niselprim

ist die Taufe ein sehr komplexes Thema.

Schon das Wort „metanoeite" (Μετανοεῖτε) welches Johannes der Täufer und Jesus von Griechisch nach Deutsch mit tut Buße oder kehret um übersetzt wird
...
Was sollte denn deiner Meinung nach die Buße sonst bedeuten? @Doverex Hi :)
Also meiner Meinung nach ist die Buße die Umkehr - und die Aufforderung zur Buße ist die Taufe. ---> Umkehren sollen die Leute dabei natürlich zu Dem Einen wahren und einzigen Gott, welcher eben vom Christus bzw. Seinen Jüngern verkündet wird.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Das Jesus sich von Johannes taufen ließ, müsste schon sehr wichtig gewesen sein, ist für mich nicht nur irgendein Ritual sondern von großer Bedeutung-

Dachte auch Jesus vor seiner Taufe anders, gilt es auch für Jesus dass er nach seiner Taufe einen anderen Weg mit seinen Gedanken ging als vorher?
Meiner Auffassung nach nicht. Wie bereits erklärt, gehe ich davon aus, dass des eine Anlehnung an das AT darstellt. Anlehnung deshalb, weil Jesus mit dem Neuen Testament das Gesetz nicht unbedingt erneuert, aber sicherlich übernimmt. Johannis war sozusagen der letzte Prophet Gottes des Alten Testaments.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:... Aber es könnte natürlich sein, es gibt vor der Taufe fast nix interessantes von Jesus zu berichten, daher wurde darüber auch nichts aufgeschrieben? ...
Wie eben dargelegt, sehe ich es als eine Übernahme und wie ein 'alles neu machen'. Dass ein gewisses Umdenken gefordert ist, ist ja wohl logisch, wenn sozusagen alles neu gemacht wird -> zudem Er es ja im Gespräch mit Nikodemus auch erklärt, und es JdT in seinem Zeugnis bestätigt; Bibel; NT; Johannesevangelium, Kapitel 3. Also ja, Sein Auftrag beginnt mit der Taufe.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:... Und auch hier bei dem Sippenhaftungsgedanke kann doch der Ruf von Johannes dem Täufer und dieses Metanoeite (Denkt um) eine große Bedeutung haben, schon allein der Gedanke das Blut über die Kinder komme sollten die damals nicht denken genausowenig Generationen danach, dass dies eine Rolle spiele in der Schuldfrage. ...
Das kann man, denke ich, so nicht sagen. Denn, bezogen auf das 2. Gebot Gottes mit dem Hinweis auf Auswirkungen bis etwa in die vierte Generation, wird bspw. ein Götzendienst eher zum Nachteil für die folgenden Generationen sein - also rein gesetzlich festgelegt bedacht.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb am 08.02.2026:Hast du schon mal versucht, die Offenbarung durch Johannes zu deuten? Nö, gell.
Ja leider (ist reine Zeitverschwendung) habe ich dies früher versucht. Die ganze Offenbarung bringt einem weder Gott noch Jesus näher, sondern im Gegenteil zerstreut die Sucher. Über den ganze Unsinn 666, 144 000 oder das Tier was aus dem Meer aufsteigt nachzudenken ist der Weg nicht zu Gott in Gedanken sondern weg von ihm.

Wie ich ja schon schrieb, es ist das Unkraut was in Gottes Acker (in meinen Augen ist dies die Bibel) vom Feind gestreut wurde. Und die Offenbarung ist nicht die einzige Schrift im NT mMn. die darin Unkraut darstellt.

...
Was ist denn deiner Meinung nach sonst noch Unkraut?


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Was steht wirklich in der Bibel?

14.02.2026 um 20:48
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Was sollte denn deiner Meinung nach die Buße sonst bedeuten? @Doverex Hi :)
Also meiner Meinung nach ist die Buße die Umkehr - und die Aufforderung zur Buße ist die Taufe. ---> Umkehren sollen die Leute dabei natürlich zu Dem Einen wahren und einzigen Gott, welcher eben vom Christus bzw. Seinen Jüngern verkündet wird.
Ich glaube dass es um eine Richtungsänderung des Denkens geht und nicht um Schuldgefühle. Schau Dir mal das Wort „metanoeite" (Μετανοεῖτε) und was es ursprünglich für Bedeutung hat an. Die Übersetzung zu Buße (tun) ins Deutsche find ich da ned so gut.
Buße und "was büßen müssen" (bestraft werden) ist mir da viel zu eng verwandt. Das gibt mMn. das Wort „Metanoeite" gar nicht her.

Na ich bin gespannt @Niselprim ob Du von Buße wegkommst zum "Denke um" od. "Wirf Deine Gedanken herum"? Das wäre ja ein gutes Beispiel für Dich selbst, dass Du nun ganz anders darüber denkst was das Wort Metanoeite ausdrücken will.
Oder bei mir selbst als Beispiel, wie & was ich über die Offenbarung denke, wenn ich auf einmal schreiben würde, wie wertvoll diese Schrift ist, weil meine Gedanken darüber nun in eine ganz andere Richtung gehen als vorher.
Nur würde in dem Fall bei der Offenbarung mir das Metanoeite (Denke um) dann das 2x passieren. Es war nämlich so, dass ich einmal eigentlich recht positiv zur Offenbarung stand, doch dieses "Umdenken" wirkte in mir und heute ist keinerlei Zuneigung mehr zu dieser Schrift in mir. Und kein Mensch sagte zu mir je, ich sollte meine Liebe zu dieser Schrift verlieren.
Na gut, ich stell mir den Schreiber der Apokalypse im Aussehen ähnlich vor wie das "symphatische" Gesicht vom russischen Außenminister Sergej Lawrow, die sind in meinen Gedanken sehr eng verwandt, im Denken wie im Aussehen. Klar sollte man das nicht ernst nehmen :)
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Das kann man, denke ich, so nicht sagen. Denn, bezogen auf das 2. Gebot Gottes mit dem Hinweis auf Auswirkungen bis etwa in die vierte Generation, wird bspw. ein Götzendienst eher zum Nachteil für die folgenden Generationen sein - also rein gesetzlich festgelegt bedacht.
Das könntest heute über Astrologie oder Wahrsagerei mit Kartenlegen auch sagen. Will nicht wissen, wieviele direkten UrUrVorfahren von mir sowas machten und ich sollte für so nen Götzendienst dann noch als 4 Generation von Gott zur Verantwortung gezogen werden?
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Was ist denn deiner Meinung nach sonst noch Unkraut?
Na auf alle Fälle ist doch klar, wenn ich sage/schreibe in der Bibel steht nicht nur Wahrheit drinnen, dass es für mich dann darum geht, kann ich die Unwahrheit und Wahrheit darin unterscheiden lernen? Es ist doch viel einfacher zu sagen: "Was in der Bibel steht ist alles die Wahrheit". Na toll, ich brauch keine Aufmerksamkeit oder Mühe aufwenden was da wahr wäre und was nicht. Da kann man es sich ja super bequem machen.

Das kann ich nicht tun, wenn ich denke und glaube, dass auch genug Unwahrheiten (also Lüge) in der Bibel drinnen stehen. Ich kann es mir nicht bequem machen sondern im Sinn haben es unterscheiden zu können. Eine anstrengende geistige Tätigkeit der Suche - ich finde es als sich Mühe geben für Gott & Jesus - ein Nachdenken & Ergebenheit für die Wahrheit. Und ich finde wir haben es heute ja viel leichter als damals zur Zeit als der anon erstellt wurde. Wir wissen heute viel mehr durch unsere Wissenschaft, etwa das dieses 1/3 aller Sterne fällt vom Himmel auf die Erde herunter" , wenn die dies damals auch schon gewusst hätten dass dies unmöglich ist, hätte es diese Offenbarung gar nicht ins NT geschsfft, davon bin ich überzeugt.

Ich denke also, dass mit der Zeit dadurch das Unkraut je mehr es zum Jüngsten Tag hin geht immer besser erkannt wird in der Bibel.
Klar wird es schwer dies zu erkennen wenn man es liebt und fest einzementiert denkt, ALLES was in der Bibel steht wäre nix anderes als die Wahrheit.

Ich denke was Jesus hier zu Lebzeiten auf Erden sprach von der Wichtigkeit her steht alles in den 4 Evangelien. Was er dann 60 od. 100 Jahre nach der Kreuzigung wem angeblich zuflüsterte (was eh nur der allein in seinem Kopf dann hörte); was kann daran so wichtig sein? Hat er zu Lebzeiten denn was Wichtiges zu sagen vergessen? Und dies ist ihm dann erst 100 Jahre später eingefallen? Allein von diesem Blickwinkel her brauchen wir keine Offenbarung des Johannes. Aber der Type erhebt ja seine Schrift selbst zum Heiligtum, dies tat etwa keiner der 4 Evangelisten.


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Was steht wirklich in der Bibel?

14.02.2026 um 23:54
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Ich denke also, dass mit der Zeit dadurch das Unkraut je mehr es zum Jüngsten Tag hin geht immer besser erkannt wird in der Bibel
ich spinne mal deine Metapher "Unkraut" weiter und übertrage dieses mal in die Praxis:
Unkraut unter Pflanzen nennen manche Gärtner neuerdings "Beikraut".

Und zwar deshalb, weil sich auch unter Unkraut nützliche Pflanzen befinden könnten - nur kennen und verstehen nicht alle Menschen dieses, kennen nicht die Wirkung.

Und jetzt wieder zurück zu deiner Methapher:
Was, wenn die Menschen "dein Unkraut" lediglich nur nicht zu deuten wissen, es nicht verstehen? 😉


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Was steht wirklich in der Bibel?

15.02.2026 um 12:45
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Na ich bin gespannt @Niselprim ob Du von Buße wegkommst zum "Denke um" od. "Wirf Deine Gedanken herum"?
Ich war nie in so einer Fraktion, wo die Buße irgendwie was mit Bestrafung oder ähnliches zu tun hätte - da bin ich eher wie du eingestellt @Doverex und denke, dass die Buße lediglich die Umkehr bedeutet. Wenn sich jemand dabei selbst quält oder wenn jemand dabei gefoltert oder sonst wie bestraft wird, hat das nichts mit Gott zu tun --- Gott freut sich einfach nur, wenn jemand Nachhause gefunden hat und gibt dafür womöglich ein Freudenfest :lv:
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Oder bei mir selbst als Beispiel, wie & was ich über die Offenbarung denke, wenn ich auf einmal schreiben würde, wie wertvoll diese Schrift ist, weil meine Gedanken darüber nun in eine ganz andere Richtung gehen als vorher.
Nur würde in dem Fall bei der Offenbarung mir das Metanoeite (Denke um) dann das 2x passieren. Es war nämlich so, dass ich einmal eigentlich recht positiv zur Offenbarung stand, doch dieses "Umdenken" wirkte in mir und heute ist keinerlei Zuneigung mehr zu dieser Schrift in mir. Und kein Mensch sagte zu mir je, ich sollte meine Liebe zu dieser Schrift verlieren.
Warum sollte man eine Schrift lieben? Macht irgendwie keinen Sinn, denke ich, weil ja von da nichts zurückkommt.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Das könntest heute über Astrologie oder Wahrsagerei mit Kartenlegen auch sagen. Will nicht wissen, wieviele direkten UrUrVorfahren von mir sowas machten und ich sollte für so nen Götzendienst dann noch als 4 Generation von Gott zur Verantwortung gezogen werden?
Versuch doch einfach mal zu bedenken, dass du, du selbst wieder sein könntest, denn es kann ja niemand in den Himmel, wenn er nicht von dort gekommen ist. Was denkst du, bedeutet diese Aussage?

Kartenlegen, Wahrsagerei oder Hellseherei allgemein betrachte ich nicht als irgendwie falsch - ist auch so in der Bibel nicht erklärt - sondern betrifft es lediglich das Anrufen der Toten - abgesehen davon, dass es mit Götzendienst nichts zu tun hat.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Na auf alle Fälle ist doch klar, wenn ich sage/schreibe in der Bibel steht nicht nur Wahrheit drinnen, dass es für mich dann darum geht, kann ich die Unwahrheit und Wahrheit darin unterscheiden lernen? Es ist doch viel einfacher zu sagen: "Was in der Bibel steht ist alles die Wahrheit". Na toll, ich brauch keine Aufmerksamkeit oder Mühe aufwenden was da wahr wäre und was nicht. Da kann man es sich ja super bequem machen.
Absolut richtig - sehe ich auch so.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Das kann ich nicht tun, wenn ich denke und glaube, dass auch genug Unwahrheiten (also Lüge) in der Bibel drinnen stehen. Ich kann es mir nicht bequem machen sondern im Sinn haben es unterscheiden zu können. Eine anstrengende geistige Tätigkeit der Suche - ich finde es als sich Mühe geben für Gott & Jesus - ein Nachdenken & Ergebenheit für die Wahrheit. Und ich finde wir haben es heute ja viel leichter als damals zur Zeit als der anon erstellt wurde. Wir wissen heute viel mehr durch unsere Wissenschaft, etwa das dieses 1/3 aller Sterne fällt vom Himmel auf die Erde herunter" , wenn die dies damals auch schon gewusst hätten dass dies unmöglich ist, hätte es diese Offenbarung gar nicht ins NT geschsfft, davon bin ich überzeugt.
Du baust also deine Überzeugung auf "Hätte-Hätte-Fahrradkette!" oder sowas auf? Sonst kann ich ja mit deiner Erklärung absolut mitgehen - ist nachvollziehbar und so - aber würde ich nicht davon ausgehen wollen, dass etwas nicht so wäre, wie es ist. Denn, was hätte das sonst noch mit Wahrheit zu tun, wenn es nicht so ist, wie es ist? Verstehst du, was ich meine? @Doverex
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Ich denke also, dass mit der Zeit dadurch das Unkraut je mehr es zum Jüngsten Tag hin geht immer besser erkannt wird in der Bibel.
Klar wird es schwer dies zu erkennen wenn man es liebt und fest einzementiert denkt, ALLES was in der Bibel steht wäre nix anderes als die Wahrheit.
Absolut richtig. - Ist ja auch genau so in der OffbgdJoh erklärt, dass der Antichrist entlarvt sein wird:
"""... 14,8 Und ein anderer, zweiter Engel folgte und sprach: Gefallen, gefallen ist das große Babylon, das mit dem Wein seiner leidenschaftlichen Unzucht alle Nationen getränkt hat. ..."""
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Ich denke was Jesus hier zu Lebzeiten auf Erden sprach von der Wichtigkeit her steht alles in den 4 Evangelien. Was er dann 60 od. 100 Jahre nach der Kreuzigung wem angeblich zuflüsterte (was eh nur der allein in seinem Kopf dann hörte); was kann daran so wichtig sein? Hat er zu Lebzeiten denn was Wichtiges zu sagen vergessen? Und dies ist ihm dann erst 100 Jahre später eingefallen? Allein von diesem Blickwinkel her brauchen wir keine Offenbarung des Johannes. Aber der Type erhebt ja seine Schrift selbst zum Heiligtum, dies tat etwa keiner der 4 Evangelisten.
Nun ja. Du glaubst ja den Evangelisten, wie du schreibst, was sie von Jesu Reden überliefern. Was, wenn Jesus die Offenbarungen durch Johannes bereits im Johannesevangelium ankündigt?


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 14:06
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ich spinne mal deine Metapher "Unkraut" weiter und übertrage dieses mal in die Praxis:
Unkraut unter Pflanzen nennen manche Gärtner neuerdings "Beikraut".
Du weißt aber schon dass es dabei um geistige Nahrung geht @Optimist ?

Aber sicher ist der Vergleich Bibel mit Natur, Acker, Wald etc. mMn. recht passend.
Wenn Du mir nun sagst: "Ich geh nun raus in die Natur ... im Wald und esse & probiere mal alles was mir dort schmeckt" und ich antworte Dir darauf "Sei aber vorsichtig, denn da draußen im Wald ist nicht alles genießbar, da gibt es Unkraut und Giftpflanzen" kannst Dir selbst darauf die Antwort geben, wer Dir wohl mehr wohlgesonnen ist, der was sagt Du kannst ALLES da im Wald essen oder der dich davor warnt?

Klar hört sich diese "Kannst alles essen" erstmals viel besser an, da brauchst dann keinerlei Aufmerksamkeit, kannst völlig unbesorgt alles kosten und probieren im Wald, dass gerne so zu glauben ist sehr verführerisch.

Wem Du glaubst ist natürlich allein Deine Entscheidung und wird von mir auch zu 100% akzeptiert. Es gibt kein Verbot, wenn Du das so tun willst so kannst Du es tun.

Und wenn Du die Bibel aufschlägst und darin liest sage ich Dir das Seslbige wie beim Wald:
"Pass auf, da steht nicht nur die Wahrheit drinnen sondern auch die Lüge und Unwahrheit".

Jetzt meinen viele chr. Gläubige, ich mache/versuche damit die Bibel in ein schlechtes Licht zu stellen. Was für ein Blödsinn!
Ich liebe die Natur und dem Wald
❤️ obwohl ich weiß es gibt dort auch Giftpflanzen oder Abgründe wo man runterfallen könnte. Ich liebe die Bibel ❤️ obwohl nicht nur die Wahrheit allein drin steht.

Und schau Dir die letzten Jahrtausende an, WER Verbote aussprach anders darüber zu denken über die Bibel? Stell Dir vor ich hätte sowas im Mittelalter aufgeschrieben, da wäre so eine Schrift sofort verbrannt worden und ich wäre gleich hinterher ins Feuer maschiert.
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen
Quelle: Matthäus 7,16

Wenn wer was anderes andenkt, also dass in der Bibel möglicherweise eben auch die Unwahrheit drinnen steckt bedeutete dies über Jahrtausende für viele Menschen Verfolgung und Vernichtung, ja selbst heute noch melden sich dann hier gleich obergscheite Sonntagsschullehrer als würde man ein Dogma angreifen.

Es ist eine schlimme/böse Frucht die sie hervor brachten, die Vertreter von "in der Bibel ist alles nur die Wahrheit!"


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 14:21
@Doverex
deine Gedanken klingen schon recht plausibel und logisxh.
Aber genauso unlogisch wäre für mich, wenn Gott uns in Form der Bibel seine Gedanken und das was er möchte uns hat zukommen lassen, die Bibel von Gott inspiriert ist (so gehts ja jedenfalls aus der Bibel hervor) und dann lässt er es zu, dass da irgendwer Unwahrheiten rein schreiben lässt?
Bzw. überlässt quasi dem Teufel das (Bibel-)Feld?

Man muss ja bedenken, dass Gott dem Teufel immer nur soweit freie Hand gelassen hatte, wie er (Gott) das wollte, sh. zB. Hiob-Geschichte.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Es ist eine schlimme/böse Frucht die sie hervor brachten, die Vertreter von "in der Bibel ist alles nur die Wahrheit!"
kannst du mal dafür ein konkretes praktisches Beispiel nennen?
Also böse Früchte brachten sie, klar - z.B. Hexenverbrennung, Glaubenskriege usw.
Aber das lag mMn nicht an dem Text in der Bibel (wo ja im NT was von Nächstenliebe steht), sondern lediglich an der Instrumentalisierung der Bibel.


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 16:42
Zitat von OptimistOptimist schrieb:@Doverex
deine Gedanken klingen schon recht plausibel und logisxh.
Aber genauso unlogisch wäre für mich, wenn Gott uns in Form der Bibel seine Gedanken und das was er möchte uns hat zukommen lassen, die Bibel von Gott inspiriert ist (so gehts ja jedenfalls aus der Bibel hervor) und dann lässt er es zu, dass da irgendwer Unwahrheiten rein schreiben lässt?
Bzw. überlässt quasi dem Teufel das (Bibel-)Feld?
Hmmm @Optimist

vielleicht ist da das Schwammerlsuchen ein guter Vergleich?
Wenn Du auf Pilzsuche gehst ist es ja auch wichtig, dass Du zu unterscheiden
lernst. Es geht ja nicht darum aufzuhören mit der Pilzsuche sondern darin die giftigen von den genießbaren Pilzen zu unterscheiden. Und da geht es nicht nur darum, ob uns der Pilz persönlich sehr gut schmecken würde, no wir wissen ja, auch Giftige können einen sehr guten Geschmack haben.

Also nimm mal nur theoretisch an, dem Teufel wäre es gelungen, seine Lügen auch in die Bibel rein zu bekommen. Na das Du anfängst zu denken, ich muss darin Unterscheidung (Wahrheit/Lüge) lernen wird dem nicht gefallen. Du wirst doch auch zugeben, wenn Du darüber nachdenkst, dass dies nicht im Interesse des Teufels liegen kann. Denn wenn Du denkst "Alles was in der Bibel steht wäre die Wahrheit" erhebst Du seine Lügen zu Gottes Wort. Und der hat sicher keinerlei Interesse daran dass Du anfängst dies zu hinterfragen ob nur allein Gottes Inspiration im Text der Bibel enthalten wäre. Also in diesem Fall nützt dem Teufel der Gedanke: "Alles in der Bibel entspricht der Wahrheit" total. es ist genau das was er anstrebt.

Hier könnte man schon mal andenken, WEM nützt es eigentlich wenn ich behaupte, alles in der Bibel wäre im Grunde Gottes Wort?
Und warum soll ich nicht anfangen in der Bibel unterscheiden zu lernen, was davon ist von Gottes Geist inspiriert und was nicht? Wem gefällt das nicht, wer hat was dagegen?
Und wer will das nicht, dass Du lernst bei der Pilzsuche die Unterscheidung tätigen zu können, sondern einfach jeden Pilz den du findest in dich hinein frisst? Da ist es nur eine Frage der Zeit bist du dich vergiftest.

Na sicher kann man bei der Bibel anfangen, hier die Unterscheidung von Wahrheit und Lüge zu suchen, jeder der sagt, dann kannst aber die Bibel vergessen, der lügt.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:kannst du mal dafür ein konkretes praktisches Beispiel nennen?
Also böse Früchte brachten sie, klar - z.B. Hexenverbrennung, Glaubenskriege usw.
Aber das lag mMn nicht an dem Text in der Bibel (wo ja im NT was von Nächstenliebe steht), sondern lediglich an der Instrumentalisierung der Bibel.
Ich schlage vor, lies Dir mal den Schluß des Gleichnisses von Jesus an von Unkraut und Weizen (Mt 13.27-30)
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.
Ja ich bin auch dafür, dass man es nicht ausreißt und in der Bibel stehen bleibt. Alao ich interpretiere dies, es wird bis zum Jüngsten Tag in der Bibel drinnen bleiben.
Und "wachsen" bedeutet für mich, wir erkennen immer mehr durch unsere Wissenschaft, etwa durch Archäologie oder Astronomie, etwa das die Sterne auf uns herab auf die Erde fallen werden.
Das buchstäbliche Herunterfallen von Sternen auf die Erde aber stößt an einige physikalische Grenzen. Der nächste Stern im Sonnensystem Alpha Centauri beispielsweise ist rund 4,3 Lichtjahre von unserem Planeten entfernt. Würde dieser Stern mit seiner jetzigen Geschwindigkeit Kurs auf die Erde nehmen, wäre er wohl 70.000 Jahre unterwegs, um anzukommen. Eine solche Kursveränderung ist glücklicherweise bisher nicht beobachtet worden. Der Großteil der Sterne befindet sich nach heutigem Wissensstand innerhalb der gängigen Modelle für den Kosmos aber noch wesentlich weiter von der Erde entfernt. Diese bräuchten Hunderttausende von Jahren, um „auf die Erde zu fallen“. Außerdem könnten Sterne gar nicht im wörtlichen Sinn auf die Erde fallen, weil sie selbst eine viel größere Masse als die Erde haben und mit ihrer Gravitation eher die Erde anziehen würden, wenn sie sich ihr näherten. Folglich würde dann die Erde auf den Stern fallen und nicht umgekehrt. Auch würde dann schon in großer Ent­fernung auf der Erde alles verbrennen, wenn ein Stern ihr nahekäme. Die Vorstellung, dass mehrere Fixsterne, die wir an unserem Himmel beobachten können, gleichzeitig „auf die Erde fallen“, ist wissenschaftlich nicht vorstellbar.
Quelle: https://bibelbund.de/2024/07/koennen-sterne-also-die-sonnen-des-universums-auf-die-erde-fallen/

Was würdest Du denken, wenn Jesus in den Evangelien gesagt hätte, die Sonne wird von einem Pferdewagen am Himmel um die Erde gezogen? Würden wir dann heute auch sagen, ja so hat er dies sicher nicht gemeint, muss man völlIg anders verstehen? Oder würden wir sagen, na ja, der hatte da keine Ahnung?

Aber es geht mir nicht darum hier was Vorzukauen, was ist falsch und was wäre Gottes Inspiration in der Bibel. Wer mit der Unterscheidung anfängt wird mMn. finden, ich bin auch davon überzeugt, wenn es den Geist der Wahrheit gibt, dass der daran Interesse hat, dass die Menschen welche die Wahrheit suchen von ihm Hilfe bekommen dafür.
Ich sehe aber auch darin sich Mühe zu geben für Gott und Jesus. Ich will nur die geistige Nahrung welche tatsächlich von Gott stammt und nicht Worte die sich das göttliche Mäntelchen umhängen und inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Verderben sind.

Siehe auch:
Denn ihr gleicht übertünchten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unrat sind
Quelle:Matthäus 23, 27


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 18:06
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:ch war nie in so einer Fraktion, wo die Buße irgendwie was mit Bestrafung oder ähnliches zu tun hätte - da bin ich eher wie du eingestellt @Doverex und denke, dass die Buße lediglich die Umkehr bedeutet. Wenn sich jemand dabei selbst quält oder wenn jemand dabei gefoltert oder sonst wie bestraft wird, hat das nichts mit Gott zu tu
Ja schön zu lesen von Dir @Niselprim
nur das Wort Buße ist halt völlig unabhängig von Dir damit (Bestrafung & Qual) behaftet.
Und Umkehr trifft es mMn. auch nicht richtig, also sowas wie wieder zurück gehen. Weil ich denke, wieder zurück zu gehen dies geht gar nicht. Aber lassen wir das jetzt, sonst kommt man vom Hundertsten ins Tausendste.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Warum sollte man eine Schrift lieben? Macht irgendwie keinen Sinn, denke ich, weil ja von da nichts zurückkommt.
Das finde ich interessant, denn bei mir ist das so und ich dachte gar nicht, dass es bei anderen Menschen garnicht so sein könnte.
Es ist geistige Nahrung, und wie ich auch bei normaler Nahrung mehrere Lieblingsspeisen habe so liebe ich wirklich manche Texte und Schriften als geistige Nahrung.
Oder ähnlich bei Musik zum Vergleich?
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Du baust also deine Überzeugung auf "Hätte-Hätte-Fahrradkette!" oder sowas auf? Sonst kann ich ja mit deiner Erklärung absolut mitgehen - ist nachvollziehbar und so - aber würde ich nicht davon ausgehen wollen, dass etwas nicht so wäre, wie es ist. Denn, was hätte das sonst noch mit Wahrheit zu tun, wenn es nicht so ist, wie es ist? Verstehst du, was ich meine? @Doverex
No, gerade momentan nicht @Niselprim
In den Kriminalfällen ist es sogar wichtig anzudenken, warum hat der Täter dieses und jenes nicht getan (unterlassen) und was anderes schon. Auch so kannst Du Dich der Wahrheit nähern. Zum Beispiel warum sticht er 15x zu, das Geld aber lässt er neben der Leiche liegen und nimmt es nicht mit.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Ist ja auch genau so in der OffbgdJoh erklärt, dass der Antichrist entlarvt sein wird:
"""... 14,8 Und ein anderer, zweiter Engel folgte und sprach: Gefallen, gefallen ist das große Babylon, das mit dem Wein seiner leidenschaftlichen Unzucht alle Nationen getränkt hat. ..."
Ja die Unzucht, darum hat man ja schon die Selbstbefriedigung in der Jugend Jahrtausende lang streng verboten.
Dabei muss man natürlich auch bedenken, für soviele unzählige Frauen war ihre einzige Überlebenschance die Prostitution. Da drängt sich der Verdacht auf, wer über die Missionarsstellung hinaus mit seiner Frau Sex hat sollte darüber schwer nachdenken, ob er überhaupt noch im "Buch des Lebens" bei Johannes steht???
" leidenschaftlichen Unzucht" ... wenn schon Unzucht & Sex dann BITTE BITTE 🙏 ohne Leidenschaft

Der Schreiber der Offenbarung lässt herzlich grüßen!


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 18:10
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Also nimm mal nur theoretisch an, dem Teufel wäre es gelungen, seine Lügen auch in die Bibel rein zu bekommen
genau das kann ich mir nicht vorstellen.
Weshalb hätte Gott (mächtiger als Satan) das zulassen sollen?
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Ich schlage vor, lies Dir mal den Schluß des Gleichnisses von Jesus an von Unkraut und Weizen (Mt 13.27-30)
Da gehts nach meiner Auffassung um Menschen (Gerechte und Ungerechte) und nicht ums Bibelwort.
Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.
auch in diesen Zeilen besagt für mich die Metahper, dass es um Gerechte und Ungerechte geht.
Dieser Satzteil "den Weizen aber bringt in meine Scheune" würde für mich keinen Sinn ergeben, wenn es da um Bibeltext ginge.
Weshalb sollte Gott diesen extra noch mal sichern, wenn dieser schon seinen Zweck erfüllt hatte?
Denn in diesen Versen gehts in meinen Augen um das Ende (Endgericht usw).


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 19:27
Zitat von OptimistOptimist schrieb:genau das kann ich mir nicht vorstellen
Hey @Optimist
na sicher kannst Du Dir das theoretisch vorstellen, ich habe ja nicht geschrieben Du musst es für wahr halten.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Weshalb hätte Gott (mächtiger als Satan) das zulassen sollen?
Um ihn zu erkennen? Um zu Wissen ob es ER sagte oder nicht? Oder denkst Du, sowas ist Dir unmöglich? Oder sind die Menschen nur zu faul dazu? Wir haben anderes und wichtigers zu tun in unserer Lebenszeit?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Dieser Satzteil "den Weizen aber bringt in meine Scheune" würde für mich keinen Sinn ergeben, wenn es da um Bibeltext ginge.
Ich finde dies mit "Weizen & Unkraut" super gewählt von Jesus!
Weizen ist und bedeutet Nahrung! Und wie ich schon schrieb geht es hier um unsere geistige Nahrung die von Gott kommt.
Die Frage muss schon lauten, wo ist denn dieser Gottesacker der uns diese göttliche geistige Nahrung geben/liefern kann? Wo haben wir Menschen Zugriff darauf oder liegt der Milliarden Lichtjahre von unserer Erde in irgendeiner fernen Galaxie verborgen?
Also ich hole mir meine göttliche Narung aus der Bibel, denn es ist bei mir nicht so dass ich diese göttliche Nahrung in meinem Kaffeesud oder am Himmel auf einen Wolkengebilde ablesen könnte.

Was in Gottes Scheune kommt ist für mich unvergänglich.

[quote]Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen[/quote]

Quelle:Matthäus 24:35

Darum kommt der Weizen in Gottes Scheune, er ist somit die unvergängliche geistige Nahrung für uns Menschen.
Und nicht Menschen werden verbrannt sondern die Lügen des Feindes (das Unkraut) die vorgaben sie wären das Wort Gottes.
Und ich hoffe auch Du @Optimist siehst niemals Menschen als Unkraut an. Denn solch Unsinn & ähnliche Bezeichnungen kennen wir ja gut aus der Nazizeit.


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 19:39
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Was würdest Du denken, wenn Jesus in den Evangelien gesagt hätte, die Sonne wird von einem Pferdewagen am Himmel um die Erde gezogen? Würden wir dann heute auch sagen, ja so hat er dies sicher nicht gemeint, muss man völlIg anders verstehen? Oder würden wir sagen, na ja, der hatte da keine Ahnung?
das sind halt alles Methaphern, wo man spekulieren kann, wie es gemeint sein könnte.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Und ich hoffe auch Du @Optimist siehst niemals Menschen als Unkraut an.
darauf muss man erst mal kommen🤔 ...
"Unkraut" ist eine Metapher und bezeichnet natürlich nicht wirklich Menschen.


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 20:00
Zitat von OptimistOptimist schrieb:darauf muss man erst mal kommen🤔 ...
Na das ist aber nicht schwer, wenn ich Dich da zitieren darf:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da gehts nach meiner Auffassung um Menschen (Gerechte und Ungerechte) und nicht ums Bibelwort.
Und dann heißt es ja:

Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen....

wenn Du meinst es geht da um Menschen, dann werden diese im Gleichnis von Jesus ja als Unkraut bezeichent.

Also verzeih mir bitte, ich habe es nicht böse gegenüber Dir gemeint, sondern ich mag es generell nicht, wenn nur der Gedanke aufkommen würde, Menschen die Menschlichkeit abzusprechen.


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 20:35
Zitat von DoverexDoverex schrieb:wenn Du meinst es geht da um Menschen, dann werden diese im Gleichnis von Jesus ja als Unkraut bezeichent
ja, wie du selbst schreibst - im Gleichnis.
Aber halt nicht in der Realität.
Was ist denn dann analog dazu z.B. mit dem Gleichnis, wo Menschen mit Weintrauben verglichen werden oder mit Böcken und Schafen?
Da unterstellst du doch wegen dieser Gleichnisse auch nichts Schlechtea - oder? 😉

Nur weil es in dem einen Gleichnis "Unkraut" heißt, bedeutet das doch noch lange nicht, dass man Menschen als Unkraut betrachtet.
Und genauso wenig betrachtet man sie auch nicht als Weintrauben oder als Böcke und Schafe.


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Was steht wirklich in der Bibel?

16.02.2026 um 22:31
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ja, wie du selbst schreibst - im Gleichnis.
Aber halt nicht in der Realität.
Nur wurde es halt oft zur Realität, weil sich Leute eingebildet haben, es geht da in dem Gleichnis um Gerechte und Ungerechte, welche Letztere zusammengebündelt in diesem Gleichnis verbrannt werden.
Wo kommt das den her, dass soviele Scheiterhaufen errichtet wurden? Wenn Gott Menschen verbrennen lässt, so können wir das doch auch.

Bei meiner Interpretation und Deutung des Gleichnisses kommt kein Mensch zu Schaden, weder als Methapher noch in der Realität.

Der Weizen kommt in Gottes Scheune und ist dadurch unvergänglich und die Lügen und Worte des Feindes enden im Feuer und verbrennen = existieren danach nicht mehr.

Mein Resümee und Schlussfolgerung ist also nicht, nur weil es in der Bibel steht ist es wahr, sondern weil manche Worte/Aussagen der Bibel in Gottes Scheune landen - durch den wahren Inhalt der Worte - sind sie dann unvergänglich. Diese Scheune und die Unvergänglichkeit sind EINS! Das ist das Kriterium & Merkmal für die wahren Worte in der Bibel.

Ob das wer glaubt oder ablehnt ist jedem seine eigene Sache.


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16.02.2026 um 22:39
@Doverex
okay, wir bekommen da keinen Konsens, macht aber auch nichts.

Mal ein anderes Thema - an Alle gerichtet:

Weshalb ist Gott im AT sein Name (JHWH) so wichtig, aber dann im NT nicht mehr?
Ich habe da so meine Vermutung, aber mich würde erst mal Eure Meinung interessieren?


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16.02.2026 um 22:57
Zitat von OptimistOptimist schrieb:@Doverex
okay, wir bekommen da keinen Konsens, macht aber auch nichts.
Ja es ist gut dass wir nicht im Streit auseinander gehen.

Und im Grunde sehe ich uns nicht gar sooo weit auseinander. Das was Du für die Bibel andenkst ist bei mir Gottes Scheune. Also ich bin total überzeugt davon, dass kein Millimeter Unkraut in Gottes Scheune rein kommt. In die Bibel schon ;)


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17.02.2026 um 10:24
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Und Umkehr trifft es mMn. auch nicht richtig, also sowas wie wieder zurück gehen. Weil ich denke, wieder zurück zu gehen dies geht gar nicht.
Hmm... Eigentlich geht es darum, sich zu erinnern - oder aufzuwachen - also schon auch irgendwie ein Zurückfinden @Doverex Hi :)

Also, wenn du mit 'wieder zurück zu gehen dies geht gar nicht' ein optimistisches nach vorne schauen meinst und man nicht in der Vergangenheit etwa stecken bleiben sollte, ist dies mit dem Anliegen einen Schleier abzulegen absolut vereinbar, denn es geht ja im Prinzip darum, weiterzukommen - sozusagen das Paradies zu erreichen. Nach meinem Verständnis hat die Umkehr sehr viel damit zu tun, quasi in den Garten Eden oder besser noch darüber hinaus zurückzukehren.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Warum sollte man eine Schrift lieben? Macht irgendwie keinen Sinn, denke ich, weil ja von da nichts zurückkommt.
Das finde ich interessant, denn bei mir ist das so und ich dachte gar nicht, dass es bei anderen Menschen garnicht so sein könnte.
Es ist geistige Nahrung, und wie ich auch bei normaler Nahrung mehrere Lieblingsspeisen habe so liebe ich wirklich manche Texte und Schriften als geistige Nahrung.
Oder ähnlich bei Musik zum Vergleich?
Vielleicht liegt es daran, wie man Liebe definiert. Liebe bedeutet für mich Geborgenheit, Treue und Vertrauen - nichts davon bekomme ich von Schriftstücken oder Musikstücken. Ein Text oder Musik können zwar jemand anregen, sozusagen erquicken oder inspirieren, aber sind nicht treu oder untreu.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Du baust also deine Überzeugung auf "Hätte-Hätte-Fahrradkette!" oder sowas auf? Sonst kann ich ja mit deiner Erklärung absolut mitgehen - ist nachvollziehbar und so - aber würde ich nicht davon ausgehen wollen, dass etwas nicht so wäre, wie es ist. Denn, was hätte das sonst noch mit Wahrheit zu tun, wenn es nicht so ist, wie es ist? Verstehst du, was ich meine? @Doverex
No, gerade momentan nicht @Niselprim
In den Kriminalfällen ist es sogar wichtig anzudenken, warum hat der Täter dieses und jenes nicht getan (unterlassen) und was anderes schon. Auch so kannst Du Dich der Wahrheit nähern. Zum Beispiel warum sticht er 15x zu, das Geld aber lässt er neben der Leiche liegen und nimmt es nicht mit.
In diesem Beispiel fragst du doch aber danach, warum und was der Täter tatsächlich macht oder nicht gemacht hat.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Ja die Unzucht ...
Versuch mal zu vergleichen, was eine Hure ist und was nicht - und wo Liebe bei ist und wo nicht.
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Der Schreiber der Offenbarung lässt herzlich grüßen!
Was ist mit dieser Frage an dich - willst du doch noch darauf eingehen?
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Nun ja. Du glaubst ja den Evangelisten, wie du schreibst, was sie von Jesu Reden überliefern. Was, wenn Jesus die Offenbarungen durch Johannes bereits im Johannesevangelium ankündigt?



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Was steht wirklich in der Bibel?

17.02.2026 um 17:38
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Hmm... Eigentlich geht es darum, sich zu erinnern - oder aufzuwachen - also schon auch irgendwie ein Zurückfinden @Doverex Hi :)

Also, wenn du mit 'wieder zurück zu gehen dies geht gar nicht' ein optimistisches nach vorne schauen meinst und man nicht in der Vergangenheit etwa stecken bleiben sollte, ist dies mit dem Anliegen einen Schleier abzulegen absolut vereinbar, denn es geht ja im Prinzip darum, weiterzukommen - sozusagen das Paradies zu erreichen. Nach meinem Verständnis hat die Umkehr sehr viel damit zu tun, quasi in den Garten Eden oder besser noch darüber hinaus zurückzukehren.
Hi @Niselprim :)

Ich kann Deine Vorstellung und Gedankengang dazu sehr gut nachvollziehen und ja bei der Bezeichnung zurückzukehren da würde eine Umkehr es völlig logisch erscheinen lassen.

Also "zurückzukehren" finde ich super gut von Dir gewählt aber dies bedeutet keine Umkehr meiner Ansicht nach. Weil es diesen Weg (woher wir kommen) zurück einfach nicht mehr gibt.
Durch die Frucht der Erkenntnis gab es zwar ein Ausgestossen sein aus dem Paradies, aber der Weg da hinaus ist kein Weg zum Eingang - also dass eine Umkehr irgend einen Sinn ergeben würde.
Kurz um, der Ausgang den die Menschen nahmen (mussten) ist niemals mehr ein Eingang für uns.

Dafür wäre es wichtig zu schauen, was steht da wirklich in der Bibel über den Vorgang mit der Schlange und Eva, hat uns (Menschen) da die Schlange belogen, was bedeutet dies alles, wo ist da der Zusammenhang mit Jesus?
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Versuch mal zu vergleichen, was eine Hure ist und was nicht - und wo Liebe bei ist und wo nicht.
Ich mag generell die Bezeichnung "Hure" nicht besonders, weil auch hinter solchen Menschen oft viel Leid, große Gewalt, Missbrauch, Sklaverei, großer Drangsal ... in ihrem Lebensweg erdulden mussten. Und meist eh wie das letzte Stück Dreck behandelt werden.

Aber mir gefällt wie Jesus die Frau (wir wissen ihren Namen nicht - aber zu 99% Wahrscheinlichkeit war sie eine Horizontale ) welche bei Tische seine Füße küsste und er dann vor alle hervor hob. Im Grunde war sie die einzige Person in der "elitären ehrenwerten Männerrunde" die da tatsächlich mit ihren Gedanken und Handlungen dem Reich Gottes sehr nahe kam.
Wo andere sagen würden: "Hey käufliche Frau berühre mich nicht, ich will von dir dadurch nicht unrein werden" vergibt ihr stattdessen Jesus alle Sünden. Und hebt noch dazu Ihre Liebe hevor; er hat ihr viele Sünden vergeben und deshalbr wird ihre Liebe zu ihm stark und groß wirken (salopp formuliert). Quelle: Lukas 7,36-50
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Was ist mit dieser Frage an dich - willst du doch noch darauf eingehen?
Ja sicher, aber es wäre von Vorteil wenn Du mir diese Stelle aus dem Joh. Evangelium zitieren könntest welche Du da meinst.

Ich will noch dringend anmerken, dass ich niemanden eine mögliche Begegnung (Vision etc) generell je mit Gott/Jesus/Engel... absprechen möchte oder dies für unmöglich halte.
Mit Jeanne D'Arc und ihre Visionen hatte ich mich auch einmal beschäftigt (no dass die echt göttlich waren will ich damit jetzt nicht unbediengt aussagen); aber mir sind doch merkwürdige Parallelen zu Jesus und ihrer Verurteilung aufgefallen.
Wem es interessiert kann dies hier nachlesen:
Jeanne D'Arc/Johanna von Orleans (Seite 6) (Beitrag von Doverex)

Was mir auch sehr aufstößt und gegen den Strich geht beim Schreiber der Offenbarung ist, wie er selbst seiner Schrift eben einen heiligen Stellenwert gibt. Schön und gut, mag er eine persönliche Begegnung mit Jesus gehabt haben, aber wo sind wir, wenn ich an diese Begegnung nicht glauben mag, dass mir dann Gott meinen Anteil wegnimmt?
Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt
Quelle: Matthäus 11,6

Für mich bedeutet es nicht mal unbediengt glauben zu müssen was Jesus sagt, es genügt wenn man denkt: "ok der ist harmlos und tut ja niemanden was Schlechtes, lass ihn ruhig machen..." und bin trotzdem selig.
Aber der Type der Offenbarung stellt Anforderungen auf die untragbar sind, wenn man seiner Schrift nicht glauben mag.

Also ne Vision zu haben ... ok ... aber zu sagen, wer meiner Vision nicht glaubt steht irgendwie schon mit einem Bein in der Hölle oder ist ein Diener der Synagoge von Satan, dem seine Vision landet bei mir sofort in der Mülltonne.


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Was steht wirklich in der Bibel?

19.02.2026 um 11:19
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Also "zurückzukehren" finde ich super gut von Dir gewählt aber dies bedeutet keine Umkehr meiner Ansicht nach. Weil es diesen Weg (woher wir kommen) zurück einfach nicht mehr gibt.
Das stimmt so nur so halb halb, was du sagst @Doverex Hi :) denn es kommt auch da natürlich wieder darauf an, wie man es betrachtet --- metaphorisch betrachtet, kann man bspw. nicht mehr in den Bauch der Mutter zurück.

Hier möchte ich unbedingt auf die Worte Jesu im Johannesevangelium hinweisen:
"""3,1 Es war aber ein Mensch aus den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster der Juden. 3,2 Dieser kam zu ihm bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, daß du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. 3,4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter eingehen und geboren werden? 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. 3,6 Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. 3,7 Wundere dich nicht, daß ich dir sagte: Ihr müßt von neuem geboren werden. 3,8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. 3,9 Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen? 3,10 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und weißt das nicht? 3,11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und unser Zeugnis nehmt ihr nicht an. 3,12 Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage? 3,13 Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen. ..."""

... wir wollen doch alle quasi in den Himmel, also ersatzweise etwa ins Himmelreich, oder?
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Durch die Frucht der Erkenntnis gab es zwar ein Ausgestossen sein aus dem Paradies, aber der Weg da hinaus ist kein Weg zum Eingang - also dass eine Umkehr irgend einen Sinn ergeben würde.
Kurz um, der Ausgang den die Menschen nahmen (mussten) ist niemals mehr ein Eingang für uns.
Also erstmal gehe ich nicht davon aus, dass der Garten Eden tatsächlich das Paradies Gottes darstellte - das Paradies ist also was anderes, ein anderer Ort - wohin man also doch mit Gottes Hilfe gelangen kann.
Und weil Jesus von Freimachen redet, gehe ich davon aus, dass es mit der Umkehr das auf sich hat, dass man wie aus einem Gefängnis befreit wird; Johannesevangelium:
"""... 8,35 Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer. 8,36 Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein. ..."""
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Dafür wäre es wichtig zu schauen, was steht da wirklich in der Bibel über den Vorgang mit der Schlange und Eva, hat uns (Menschen) da die Schlange belogen, was bedeutet dies alles, wo ist da der Zusammenhang mit Jesus?
Zitat; Schlange: """... Hat Gott wirklich gesagt: Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht essen? ..."""

... schon allein der Beginn des Dialogs ist eine Lüge --- was will man da noch fragen, ob die Schlange wirklich lügt!?!


Den Zusammenhang stellt Jesus selbst dar; Johannesevangelium:
"""... 8,42 Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. 8,43 Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. 8,44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. ..."""
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Ja sicher, aber es wäre von Vorteil wenn Du mir diese Stelle aus dem Joh. Evangelium zitieren könntest welche Du da meinst.

...

Was mir auch sehr aufstößt und gegen den Strich geht beim Schreiber der Offenbarung ist, wie er selbst seiner Schrift eben einen heiligen Stellenwert gibt. Schön und gut, mag er eine persönliche Begegnung mit Jesus gehabt haben, aber wo sind wir, wenn ich an diese Begegnung nicht glauben mag, dass mir dann Gott meinen Anteil wegnimmt?
Da ja aber die Offenbarungen durch Johannes sind, bis Er wiederkommt --- hier das Zitat; Johannesevangelium:
"""... 21,20 Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte, der sich auch bei dem Abendessen an seine Brust gelehnt und gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich überliefert? 21,21 Als nun Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was [soll] aber dieser? 21,22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! 21,23 Es ging nun dieses Wort unter die Brüder aus: Jener Jünger stirbt nicht. Aber Jesus sprach nicht zu ihm, daß er nicht sterbe, sondern: Wenn ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? ..."""


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