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Hunde

15.126 Beiträge, Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde, Haustiere, Familienmitglieder, Gassi, Hundeführer

Hunde

09.01.2020 um 20:37
Kybela schrieb:Trine schrieb:
farbenblind

sie sind rot-grün farbenblind.
sie haben wesentlich mehr Stäbchchen als wir, und sind somit auf Hell-Dunkel spezialisiert.
@Kybela
weiß ich ;-). Aber Mitte der 1990er Jahre konntest du in jedem Buch lesen, dass Hunde farbenblind sind. Und wenn ich dann erzählt habe, dass mein Hund auf neonfarbene Kleidung anders reagiert als auf grüne und auch blaue und gelbe Bälle unterscheiden kann, bin ich selbst auf dem Hundeplatz für völlig bekloppt gehalten worden. Man hat das allenfalls mit den unterschiedlichen Grauspektren erklärt...


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09.01.2020 um 21:25
Optimist schrieb:Wenn es allmählich passiert, leidet der Hund nicht groß, jedoch wenn es plötzlich passiert, dann ja?
Optimist schrieb:du hattest sicher gemeint: Restsehvermögen ist nicht so schlimm wie völlige Erblindung?
Beides. Wenn das Sehvermögen allmählich schwächer wird (und bestenfalls nie ganz verloren geht), ist der Umgang damit einfacher, als wenn eine plötzliche totale Erblindung auftritt. Wenn quasi von heute auf Morgen eine Sinneswahrnehmung komplett weg fällt.
Trine schrieb:Jeder Eingriff birgt halt auch ein Narkoserisiko
Auf jeden Fall.
Schlagsahne schrieb:Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte man vorher natürlich immer abwägen.
Trine schrieb:Ich bin geneigt, daraus anzunehmen, das meine jeweiligen Hunde ihr Spiegelbild erkennen konnten. Aber vielleicht hat Spiegelglas auch nen Eigengeruch und der Hund hat nur gelernt: Bei dem Geruch kommt da nichts raus...
Sie sind sich nicht bewusst, dass sie im Spiegel sich selbst vor Augen haben. Ich weiß nicht ob oder wonach Spiegel riechen, aber zumindest nicht nach Lebewesen, und daher wohl uninteressant für Hunde.


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11.01.2020 um 15:34
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Das ist Finni. Unsere Oma. Ist geschätzt ca 14 Jahre alt. Haben wir aus dem Tierschutz aus Spanien.

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Das ist Emma. Ca 3 Jahre. Auch aus dem Tierschutz aber aus Portugal.


IMG 20191121 144021
Und das ist Frieda. Auch ca 3 Jahre alt und kommt aus Rumänien.

Haben zusätzlich noch 2 Katzen und 5 Laufenten.


IMG 20191121 143809


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11.01.2020 um 15:39
@xxsunshine90xx
Eine tolle Mädelsbande hast du da😊

Bin ich fast schon wieder ein bisschen neidisch, weil ich nur eine hab. 😇


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11.01.2020 um 15:42
@bahamamama

Wir hatten auch erst Finni. Müssen aber einfach realistisch denken, dass sie nunmal schon eine alte Dame ist. Und die anderen Hunde sollten nich was von ihr lernen. Emma und Frieda sind eh ein Herz und eine Seele. Die Frieda kam auch nur noch dazu, weil Emma kein Hund ist den man alleine halten sollte. Aber so ist es jetzt optimal. Manchmal ist die Rasselbande aber auch anstrengend 😂
Wir würden aber keine Nase mehr missen müssen. Gehören einfach zur Familie.


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11.01.2020 um 20:39
@xxsunshine90xx

Süße Mädels habt ihr :)

Und ich finds echt super, dass ihr alle drei vom Tierschutz habt!


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12.01.2020 um 09:51
@Schlagsahne
Danke 😉
Für uns kommen nur Hunde vom Tierschutz infrage. Es sind immer kleine Überraschungseier. Alles was sie zusätzlich schon können, ist immer ein Geschenk.


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12.01.2020 um 15:41
Trine schrieb:Es hat noch Jahre gedauert, bis sie begriffen hat, dass Hunde wirklich träumen können, einfach weil man Hunden eben eine lange Zeit jegliche Denkfähigkeit abgesprochen hat. Man konnte damals Hunde konditionieren bzw. dressieren, aber das war es dann auch.
Ich fand das damals schon gruselig, aber mit dem heutigen Wissen finde ich es umso gruseliger.
Bin auch froh, dass immer mehr Menschen die Potentiale von Tieren - insbesondere eben auch Hunden - erkennen.
Trine schrieb:Auch bei Papageien finde ich die Komunikationsfähigkeiten total irre. Ich hab es echt erlebt, dass der Papagei meiner Nachbarn bei einem Streit meiner Nachbarn auf einmal:"heul doch!" gekräht hat.
:D :D
xxsunshine90xx schrieb:Für uns kommen nur Hunde vom Tierschutz infrage
Meinst du damit, nur aus dem Ausland? Oder sind für dich auch Tiere aus deutschen Tierheimen inbegriffen?
Ich frage deshalb, weil ja nicht jedes TH an eine Tierschutzorganisation angeschlossen ist.


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12.01.2020 um 17:01
@Optimist
Für uns kommen nur Hunde aus dem Ausland infrage. Den Hunden in deutschen Tierheimen geht es vergleichsweise gut. Natürlich haben diese Tiere auch ein tolles Zuhause verdient. Aber wenn man einmal in einem Shelter im Ausland war, weiß man was Leid bedeutet. 20 Hunde im einen Zwinger. Die Kleinen haben garkeine Chance an Futter zu kommen. Wir hatten bisher auch nur Hunde aus dem Ausland.


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12.01.2020 um 18:19
xxsunshine90xx schrieb:Für uns kommen nur Hunde aus dem Ausland infrage. Den Hunden in deutschen Tierheimen geht es vergleichsweise gut
Das mag sein, dass es denen besser geht - wenn man von der "Einzelhaft" absieht in manchen Tierheimen (ich kenne eines, da können die nicht mal ihre Artgenossen sehen, sondern nur hören).

Bei diesem Thema - aus dem Ausland holen oder nicht - bin ich sehr zwiegespalten.
Einerseits würde ich auch am liebsten Alle gerettet sehen (aber geht ja leider nicht). Andererseits empfinde ich es als "Fass ohne Boden", wenn die Hunde hier her geholt werden ... weil es ja im Ausland so viele gibt (quasi immer wieder "Nachschub"). Und dann auch noch diese gewissenlosen Züchter dort, was dann quasi ungewollt gefördert wird mit jedem Hund, der denen abgenommen wird...
Und das alles vor dem Hintergrund dass bei uns auch z.T. die Tierheime voll sind und wie gesagt, für diese das Leben auch nicht so toll ist.
Am liebsten würde ich es sehen, wenn man vor Ort irgendwie dafür sorgen könnte, dass es nicht mehr so viel Hundeelend gäbe. Aber mir ist auch klar, dass das wohl sehr schwierig wäre.

Ich kann ja deine Gedanken auch irgendwie nachvollziehen. Mir tuts halt nur wegen der hiesigen Tiere leid, welche dann weniger Chancen auf Vermittlung haben, wenn jeder genau so denken würde.
Aber das war jetzt alles nicht als Kritik oder so gemeint, jeder hat halt seine eigenen Prioritäten und ich will da auch niemanden reinreden.


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12.01.2020 um 19:10
Optimist schrieb:wenn man vor Ort irgendwie dafür sorgen könnte,
wenn ich vor Ort damit anfangen würde ... das würde kein Ende nehmen, ein Fass ohne Boden. Dann würde ich die lokalen Züchter unterstützen und einen ewigen Nachschub fördern.


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12.01.2020 um 19:56
Optimist schrieb:Am liebsten würde ich es sehen, wenn man vor Ort irgendwie dafür sorgen könnte, dass es nicht mehr so viel Hundeelend gäbe
Damit meinte ich: nicht mehr so viel "Hundeüberschuss" (so hart wie das jetzt auch klingt) - bzw. es sollte u.a. heißen, dass diesen unseriösen Hundezüchtern das Handwerk gelegt werden sollte...
Kybela schrieb:Dann würde ich die lokalen Züchter unterstützen und einen ewigen Nachschub fördern.
Nein, im Gegenteil, die müssten sich dann eine andere Einnahmequelle suchen (ob diese dann besser wäre ist dann natürlich auch fraglich :( )


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12.01.2020 um 22:35
Optimist schrieb:Andererseits empfinde ich es als "Fass ohne Boden", wenn die Hunde hier her geholt werden ... weil es ja im Ausland so viele gibt (quasi immer wieder "Nachschub").
Das große Problem der süd- und osteuropäischen Länder sind die Massen an herrenlosen Hunden, die sich unkontrolliert fortpflanzen. Die Gemeinden fangen die Hunde ein, bringen sie in Tötungsstationen (wo erbärmliche Umstände herrschen) und da bleiben sie vielleicht für ein paar Wochen. Wenn sie dann niemand will, muss ich ja nicht weiter erläutern...

Ich empfinde daher jede von dort gerettete Seele als Erfolg!
Optimist schrieb:Am liebsten würde ich es sehen, wenn man vor Ort irgendwie dafür sorgen könnte, dass es nicht mehr so viel Hundeelend gäbe.
Kann man!

Es gibt Tierschutzorganisationen, die beispielsweise Hunde einfangen, kastrieren und wieder frei lassen, Tierheime aufbauen, Hunde vermitteln, Streuner füttern...
Optimist schrieb:Und dann auch noch diese gewissenlosen Züchter dort, was dann quasi ungewollt gefördert wird mit jedem Hund, der denen abgenommen wird...
Kybela schrieb:wenn ich vor Ort damit anfangen würde ... das würde kein Ende nehmen, ein Fass ohne Boden. Dann würde ich die lokalen Züchter unterstützen und einen ewigen Nachschub fördern.
Ist ja nicht so, als würde das nur im Ausland so laufen...

Und es wäre natürlich sinnvoll einen Hund vom Tierschutz zu holen und nicht von so nem Vermehrer. Zudem kann man seriöse Tierschützer vor Ort unterstützen, die sich für längerfristige Hilfen für die Tiere einsetzten.


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12.01.2020 um 22:42
Optimist schrieb:Und das alles vor dem Hintergrund dass bei uns auch z.T. die Tierheime voll sind
Einige Tierheime in Deutschland arbeiten mit Tierheimen aus dem Ausland zusammen, die Straßenhunde vor dem Tod retten. Wenn Plätze frei sind, werden also Tiere aus z.B. Rumänien in deutsche Tierheime gebracht. So sind dann in z.B. Rumänien wieder Plätze für weitere Straßenhunde frei.


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12.01.2020 um 23:01
@Schlagsahne, ich bin immer noch zwiegespalten, deshalb:
Schlagsahne schrieb:Das große Problem der süd- und osteuropäischen Länder sind die Massen an herrenlosen Hunden, die sich unkontrolliert fortpflanzen.
"... die sich unkontrolliert vermehren"
Selbst wenn man paar kastriert, bei allen wird man es nicht schaffen, also werden sie sich weiterhin unkontrolliert vermehren und immer wieder für Nachschub sorgen (wie gesagt, Fass ohne Boden)
Schlagsahne schrieb:Ich empfinde daher jede von dort gerettete Seele als Erfolg!
ist für den jeweiligen Hund natürlich schön und für solch einen freue ich mich auch. Dennoch sehe ich es als fragwürden Erfolg - aufs Große und Ganze bezogen.
Schlagsahne schrieb:Es gibt Tierschutzorganisationen, die beispielsweise Hunde einfangen, kastrieren und wieder frei lassen, Tierheime aufbauen, Hunde vermitteln, Streuner füttern...
das finde ich sehr gut, hoffe, das wirkt nicht nur als "Tropfen auf den heißen Stein".


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12.01.2020 um 23:22
@Optimist
Was wären denn deine Ideen um gegen das Problem weiter vorzugehen?

Weil:
Optimist schrieb:Am liebsten würde ich es sehen, wenn man vor Ort irgendwie dafür sorgen könnte, dass es nicht mehr so viel Hundeelend gäbe.
Optimist schrieb:Damit meinte ich: nicht mehr so viel "Hundeüberschuss" (so hart wie das jetzt auch klingt)
Hier liest es sich so, als ob möglichst alle Streuner getötet werden sollen?!

Funktioniert aber ja auch nicht ganz so gut, weil es wurden/werden bereits massenhaft umgebracht...

Und für Kooperationen unter deutschen und ausländischen Einrichtungen bist du dann wohl auch nicht, oder? Weil das ist ja auch ein Fass ohne Boden...
Schlagsahne schrieb:Einige Tierheime in Deutschland arbeiten mit Tierheimen aus dem Ausland zusammen, die Straßenhunde vor dem Tod retten. Wenn Plätze frei sind, werden also Tiere aus z.B. Rumänien in deutsche Tierheime gebracht. So sind dann in z.B. Rumänien wieder Plätze für weitere Straßenhunde frei.


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12.01.2020 um 23:37
Schlagsahne schrieb:Was wären denn deine Ideen um gegen das Problem weiter vorzugehen?
Aufklärungsarbeit in diesen Ländern, dass nämlich Hunde auch Gefühle haben, dass diese anders behandelt und von den Einheimischen aufgenommen würden (wenn dort umgedacht würde). Hierzulande geht es doch auch - viele lieben Hunde und schaffen sich einen an.
Die Zucht ist natürlich auch hier noch ein Problem (aber darüber brauchen wir nicht weiter zu reden...)
Optimist schrieb:Am liebsten würde ich es sehen, wenn man vor Ort irgendwie dafür sorgen könnte, dass es nicht mehr so viel Hundeelend gäbe...
nicht mehr so viel "Hundeüberschuss" (so hart wie das jetzt auch klingt)
wie gesagt, könnte mir vorstellen, mit etwas Auklärung gäbe es evtl. weniger Straßenhunde.
Natürlich müsste das mit Einfangen und Kastrierung einhergehen, damit die nun einmal existierenden Straßen-Hunde weniger würden (so wie es ja hier auch mit wilden Katzen gemacht wird).
Aber wie es scheint, bekommt man das mit den Hunden nicht gut genug in den Griff, sonst gäbe es doch nicht so viele Straßenhunde.
Schlagsahne schrieb:Hier liest es sich so, als ob möglichst alle Streuner getötet werden sollen?!
Nein, alle nicht. Aber um das Problem in den Griff bekommen zu können, bleibt es leider nicht aus, auch einige zu töten (aber bitte so, dass es kurz und schmerzlos ist). Das fänd ich zumindest für die Hunde, welche nicht gerettet werden und einen Besitzer finden besser, als wenn sie in Käfigen wochenlang gequält werden.

Also ich würde, anstatt solche Hunde in hiesige Tierheime zu verfrachten - wo sie es ja auch nicht überall so gut haben (Einzelhaft, sehen ihre Artgenossen nicht, in manchen Tierheimen...) - diese in den jeweiligen Ländern lassen und versuchen diese im Land zu vermitteln.
Ich halte wie gesagt nichts davon - solange es hierzulande noch Tierheime gibt, welche zu tun haben, Hunde zu vermitteln - dann noch aus dem Ausland welche zu nehmen.
Schlagsahne schrieb:Funktioniert aber ja auch nicht ganz so gut, weil es wurden/werden bereits massenhaft umgebracht...
Da kann man doch mal sehen wie groß eigentlich dieses Problem ist. Das erhärtet dann nur meine Meinung, dass es ein "Fass ohne Boden ist" und alle bisherigen Aktionen wohl doch nur Tropfen auf den heißen Stein waren und sind.
Schlagsahne schrieb:Und für Kooperationen unter deutschen und ausländischen Einrichtungen bist du dann wohl auch nicht
Bedingt. Nur wenn es darum geht, in de Ländern Aufklärung zu betreiben und zu versuchen, die Hunde in diesen Ländern zu vermitteln.
Schlagsahne schrieb:Einige Tierheime in Deutschland arbeiten mit Tierheimen aus dem Ausland zusammen, die Straßenhunde vor dem Tod retten. Wenn Plätze frei sind, werden also Tiere aus z.B. Rumänien in deutsche Tierheime gebracht.
schön, dann sind diese Plätze besetzt und wenn mal wieder hiesige Hunde ins Tierheim müssen, wohin dann mit denen?
So sind dann in z.B. Rumänien wieder Plätze für weitere Straßenhunde frei.
Ja und das "Fass ohne Boden" geht immer weiter.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich nun total herzlos rüber komme, aber das ist halt alles meine Meinung dazu.


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13.01.2020 um 00:26
Optimist schrieb:Aufklärungsarbeit in diesen Ländern, dass nämlich Hunde auch Gefühle haben, dass diese anders behandelt und von den Einheimischen aufgenommen würden (wenn dort umgedacht würde).
Was meinst du eigentlich, wo die Straßenhunde ursprünglich herkommen?

In wie weit in solchen Ländern Aufklärungsarbeit betrieben wird, weiß ich nicht. Aber die Leute dort haben eine völlig andere Mentalität. Man denke z.B. mal an Stierkämpfe in Spanien/Portugal. Oder an die Jagdhunde in Spanien
Die Galgos und Podencos, die man nicht mehr “verwenden” kann, werden nicht “nur” – wie früher die Regel – aufgehängt, sondern lebendig in Brunnen geworfen, erschlagen oder in Höhlen angekettet, um nur einige der perfidesten Tötungsmethoden zu nennen.
Optimist schrieb:Aber um das Problem in den Griff bekommen zu können, bleibt es leider nicht aus, auch einige zu töten (aber bitte so, dass es kurz und schmerzlos ist).
Sorry, aber das ist ziemlich naiv von dir. Erschlagen z.B. ist preisgünstiger als Einschläfern.
Optimist schrieb:solche Hunde in hiesige Tierheime zu verfrachten - wo sie es ja auch nicht überall so gut haben (Einzelhaft, sehen ihre Artgenossen nicht, in manchen Tierheimen...)
Über Einzelhaft hier in D wären die meisten der Tiere sicher "froh".
Optimist schrieb:alle bisherigen Aktionen wohl doch nur Tropfen auf den heißen Stein waren und sind.
Ich hab größten Respekt vor jedem Helfer vor Ort und höchste Wertschätzung für deren Arbeit.
Optimist schrieb:Hierzulande geht es doch auch - viele lieben Hunde und schaffen sich einen an.
Ach? Warum sind die Tierheime hierzulande denn nicht so gut wie leer?


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13.01.2020 um 00:38
Schlagsahne schrieb:In wie weit in solchen Ländern Aufklärungsarbeit betrieben wird, weiß ich nicht. Aber die Leute dort haben eine völlig andere Mentalität. Man denke z.B. mal an Stierkämpfe in Spanien/Portugal
ja und das finde ich eben auch so schlimm.
Die kennen das halt nicht anders. Deshalb sollte das in den Köfpen geändert werden.
Ich meine, früher war bei uns auch noch einiges dummes Denken in den Köpfen - z.B. dass Frauen das Heimchen am Herd zu sein haben und sonst nix. Aber mit der Aufklärung änderte sich dieses Denken (nicht bei allen, aber es ist gesellschaftlicher Konsens).
Schlagsahne schrieb:Sorry, aber das ist ziemlich naiv von dir. Erschlagen z.B. ist preisgünstiger als Einschläfern
Das ist das ähnliche Problem wie hierzulande bei der Massentierhaltung.
Nur weil das so ist, muss man das nicht richtig finden und es sollte halt - von den Tierschützern vor Ort - versucht werden dies zu ändern.

Also wenn schon Tötungen nötig sind, aufgrund der Masse, dann sollte man Geld für Betäubungen usw. investieren.
Und Tötungen klingen immer so schrecklich -> was passiert mit den Weidetieren? die werden auch getötet und dann gegessen.
Warum also nicht auch überzählige Hunde töten?
Das ist das gleiche Problem wie dass man sich nicht vorstellen kann Hunde zu essen (ich kann es mir natürlich auch nicht vorstellen) - aber vielleicht weißt du was ich mit all den Vergleichen sagen will?
Schlagsahne schrieb:Über Einzelhaft hier in D wären die meisten der Tiere sicher "froh".
Das glaube ich weniger. Es sind Rudeltiere. Natürlich müsste gut ausgewählt werden wen man zusammensteckt und es dürften nicht zu viele sein bzw. müssten die genug Platz haben.
Schlagsahne schrieb:Ich hab größten Respekt vor jedem Helfer vor Ort und höchste Wertschätzung für deren Arbeit
Das habe ich auch. Nur würde ich die Energie und den guten Willen dieser Menschen gerne anders "kanalisiert" sehen.
In meinen Augen bringts halt nicht allzu viel und das finde ich schade.
Schlagsahne schrieb:Ach? Warum sind die Tierheime hierzulande denn nicht so gut wie leer?
Weil es auch hier gewissenlose, unempathische und verantwortungslose Menschen gibt.
Aber ich hoffe, das ist unter Hundehaltern nicht die Regel.


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13.01.2020 um 01:01
Schlagsahne schrieb:Was wären denn deine Ideen um gegen das Problem weiter vorzugehen?
Ich habe aktuell keine zündende Idee, um diesem Problem beizukommen.

Für mich gilt nur ein Grundsatz: wer in der Tötungsstation sitzt, bekommt immer das goldene Ticket. Hunden in Deutschland wird nicht mit dem Tod gedroht.


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