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15.126 Beiträge, Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde, Haustiere, Familienmitglieder, Gassi, Hundeführer

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13.01.2020 um 01:07
Optimist schrieb:Deshalb sollte das in den Köfpen geändert werden.
Sowas geht nicht von heute auf Morgen, wenn überhaupt... du stellst dir das zu einfach vor.

Zudem ist in diesen Ländern Tierquälerei oft eng mit Traditionen verknüpft, siehe Hasenjagd/Galgos. Was die Sache noch weiter erschwert.
Optimist schrieb:aber vielleicht weißt du was ich mit all den Vergleichen sagen will?
Nicht wirklich.
Optimist schrieb:Das glaube ich weniger. Es sind Rudeltiere.
Als Beispiel: Ein Hund, der von anderen Hunden aufgrund von schreklichen Bedingungen halb tot gebissen wurde, meidet idR seine Artgenossen.
Optimist schrieb:Das habe ich auch. Nur würde ich die Energie und den guten Willen dieser Menschen gerne anders "kanalisiert" sehen.
In Aufklärungsarbeit, die eventuell sinnlos ist. Und währendessen abwarten, ob/dass alles besser wird?!


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13.01.2020 um 01:14
Dawn schrieb:Hunden in Deutschland wird nicht mit dem Tod gedroht.
Wäre das dMn wünschenswert?

Übrigens hab ich einen Hund aus einem deutschen Tierheim bei mir zu Hause. Obwohl ihm nicht mit dem Tod gedroht wurde.


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13.01.2020 um 01:17
Schlagsahne schrieb:Zudem ist in diesen Ländern Tierquälerei oft eng mit Traditionen verknüpft, siehe Hasenjagd/Galgos. Was die Sache noch weiter erschwert.
Deshalb eben mein Ansatz der Aufklärung.
Wenn man das hierzulande in anderer Hinsicht nicht getan hätte (Aufklärun), würden wir noch im Mittelalter verharren.
Nur weil es Traditionen gibt, muss es die doch nicht immer und ewig geben.
Optimist schrieb:aber vielleicht weißt du was ich mit all den Vergleichen sagen will?
Schlagsahne schrieb:Nicht wirklich
schade.
Nur mal noch kurz ein Versuch es auf den Punkt zu bringen:
Ist es für einen Hund schlimmer, wenn er getötet wird als zum Beisp. für ein Schwein in der Massentierhaltung? (Ein Schwein hat sogar noch etwas mehr Fähigkeiten als ein Hund, kann sich im Spiegel erkennen...)
Schlagsahne schrieb:In Aufklärungsarbeit, die eventuell sinnlos ist. Und währendessen abwarten, ob/dass alles besser wird?!
Man kann nun mal nicht Alle retten.
Willst du Alle Hunde retten und nach D gebracht sehen?
Das meinte ich dann eben auch mit "Tropfen auf den heißen Stein". Sowas bringt in meinen Augen nichts weiter, man müsste langfristig denken und agieren.

Nämlich eben bezüglich Aufklärung.
Schlagsahne schrieb:Sowas geht nicht von heute auf Morgen, wenn überhaupt... du stellst dir das zu einfach vor.
Das ist mir klar, deshalb mein Einwand: langfristig...
Und eben die Engergie und die Recoursen (welche ja nun auch begrenzt sind) mehr darauf lenken.


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13.01.2020 um 01:21
Optimist schrieb:Nur weil es Traditionen gibt, muss es die doch nicht immer und ewig geben.
und zum Beispiel den Wolf einführen. Denn das wäre ein "Rad der Zeit zurückdrehen".
Und so was macht man nicht.


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13.01.2020 um 01:25
Schlagsahne schrieb:Dawn schrieb:
Hunden in Deutschland wird nicht mit dem Tod gedroht.

Wäre das dMn wünschenswert?
What? Wie kommst du auf solche Ideen? Nein. Natürlich nicht.


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13.01.2020 um 01:32
Optimist schrieb:Deshalb eben mein Ansatz der Aufklärung.
Aufklärungsarbeit kann man ja machen. Und während man auf die Vernunft der Menschen hofft, gibts halt noch andere Möglichkeiten, um den Tieren zu helfen. Wie schon erwähnt...
Schlagsahne schrieb:Zudem kann man seriöse Tierschützer vor Ort unterstützen, die sich für längerfristige Hilfen für die Tiere einsetzten.
Schlagsahne schrieb:Es gibt Tierschutzorganisationen, die beispielsweise Hunde einfangen, kastrieren und wieder frei lassen, Tierheime aufbauen, Hunde vermitteln, Streuner füttern...
Optimist schrieb:Ist es für einen Hund schlimmer, wenn er getötet wird als zum Beisp. für ein Schwein in der Massentierhaltung?
Ich verstehe worauf du hinaus willst, aber diese beiden Themen will ich jetzt nicht so beiläufig zusammen werfen. Macht für mich in dem Zusammenhang auch grad nicht wirklich Sinn.
Optimist schrieb:Man kann nun mal nicht Alle retten.
Willst du Alle Hunde retten und nach D gebracht sehen?
Dessen bin ich mir bewusst. Auch will ich nicht, dass alle Hunde nach Deutschland kommen. Darum geht es nicht. Mir ging es darum, dass du es ablehnst, dass einzelne Tiere nach D gebracht werden.


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13.01.2020 um 01:39
Dawn schrieb:What? Wie kommst du auf solche Ideen? Nein. Natürlich nicht.
Kam so rüber, als ob du damit meintest, dass dadurch die Vermittlungschancen steigen.


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13.01.2020 um 01:40
Optimist schrieb:Nur weil es Traditionen gibt, muss es die doch nicht immer und ewig geben.
Kybela schrieb:und zum Beispiel den Wolf einführen. Denn das wäre ein "Rad der Zeit zurückdrehen".Und so was macht man nicht.
richtig erkannt ;) :D
Optimist schrieb:Ist es für einen Hund schlimmer, wenn er getötet wird als zum Beisp. für ein Schwein in der Massentierhaltung?
Schlagsahne schrieb:Ich verstehe worauf du hinaus willst, aber diese beiden Themen will ich jetzt nicht so beiläufig zusammen werfen. Macht für mich in dem Zusammenhang auch grad nicht wirklich Sinn.
Für mich macht es durchaus Sinn, das zu vergleichen mit dem Töten.
Man muss oder kann das mMn ganz pragmatisch betrachten, weil man doch nun mal nicht allen diesen Hunden helfen kann. ...
... und ehe sich dann sehr viele von denen quälen, da wäre ich eben wirklich für eine Tötung (durch Tierschutzorganisationen) - der Hund würde hinterher nichts mehr merken. Und bei der Tötung hätte er es sogar besser als hiesige Schweine.
Schlagsahne schrieb:Darum geht es nicht. Mir ging es darum, dass du es ablehnst, dass einzelne Tiere nach D gebracht werden.
ja, weil es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist und für all die anderen Tiere nichts ändert. Zudem finde ich es für die Anderen die nicht gerettet werden können ungerecht, wenn die einen ein goldenes Ticket bekommen und ein großer Teil eben nicht...

Zudem denke ich eben auch an die hiesigen Tierheime die schon für die Hunde hier oft zu wenig Kapazität haben.
Dazu schrieb ich ja weiter oben was. Nämlich selbst wenn zeitweise mal bissel Platz und Leute vorhanden wären - das muss ja nicht längerfristig so bleiben - und dann hat man für die heimischen Tiere nicht genug Kapazität.


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13.01.2020 um 02:06
Optimist schrieb:Für mich macht es durchaus Sinn, das zu vergleichen mit dem Töten.
Man muss oder kann das mMn ganz pragmatisch betrachten, weil man doch nun mal nicht allen diesen Hunden helfen kann. ...
"Nutztiere" werden kontrolliert gezüchtet, mit dem Ziel sie zu töten/essen/auszubeuten.

Die Straßenhunde wurden von Menschen ausgesetzt, haben sich über Jahrzehnte zahlreich vermehrt und sollen nun beseitigt werden.

Inwiefern bringt uns das jetzt weiter?
Optimist schrieb:... und ehe sich dann sehr viele von denen quälen, da wäre ich eben wirklich für eine Tötung
Da kommt die Frage auf, ab wann ist ein Leben lebenswert, oder eben nicht? Oder hätte der Hund vielleicht sogar die Chance, auf ein "besseres" Leben gehabt?
Optimist schrieb:ja, weil es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist und für all die anderen Tiere nichts ändert. Zudem finde ich es für die Anderen die nicht gerettet werden können ungerecht
Komische Einstellung, finde ich. Man kann nicht alle retten, also rettet man keinen...

Dazu passt ein Schönes Zitat von hier
„Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.“


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13.01.2020 um 02:22
Schlagsahne schrieb:"Nutztiere" werden kontrolliert gezüchtet, mit dem Ziel sie zu töten/essen/auszubeuten.
Die Straßenhunde wurden von Menschen ausgesetzt, haben sich über Jahrzehnte zahlreich vermehrt und sollen nun beseitigt werden.
Schlagsahne schrieb:Inwiefern bringt uns das jetzt weiter?
Indem es keine Rolle spielt, wie sie ins Dasein kamen, sondern ob sie getötet werden sollten, dies gerechtfertigt ist oder nicht.
Warum ist es bei Schweinen gerechtfertigt (nur weil man sie essen will) und bei Hunden nicht?
Inwiefern bringt uns das jetzt weiter?
Wenn man nicht vor der Tötung zurückschrecken würde, könnte man das Problem und das Leid der vielen Tiere evtl. eher und besser lösen. Auch wenn das eben sehr hart und kalt klingt.
Wer mich kennt, weiß, dass ich Tiere liebe und dennoch bin ich für solch eine Maßnahme (natürlich nur durch den Naturschutz und nicht so grausam wie es von den Tötungsstellen gehandhabt wird).
Muss nicht jedem gefallen (mir selbst gefällt es nicht mal), wäre aber mMn nun mal der Praxis geschuldet, weil man ja anders nicht Herre werden kann (wie es scheint).
Optimist schrieb:... und ehe sich dann sehr viele von denen quälen, da wäre ich eben wirklich für eine Tötung
Schlagsahne schrieb:Da kommt die Frage auf, ab wann ist ein Leben lebenswert, oder eben nicht?
Dann komme ich wieder mit den Schweinen. Und deshalb macht für mich dieser Vergleich sehr wohl Sinn.
Schlagsahne schrieb:Oder hätte der Hund vielleicht sogar die Chance, auf ein "besseres" Leben gehabt?
Ja, dieser eine Hund. Und wenn Tierschützer in Massentierhaltungen einbrechen oder in Nerzfarmen usw. (kam ja schon vor sowas), dann hat man auch mal ein paar Tiere gerettet. Und was nützt das? An den strukturellen Dingen ändert das gar nichts. Und bei den Hunden genau so.
Schlagsahne schrieb:Komische Einstellung, finde ich. Man kann nicht alle retten, also rettet man keinen...
ja, wenn es um Strukturelles geht und man absehen kann, dass es ein Fass ohne Boden ist, dann sehe ich das halt so. Und ja, ich weiß, dass sowas nur sehr wenige verstehen. Ich nun wiederum verstehe aber Euer Denken nicht, damit werde ich mich wohl abfinden müssen.
Schlagsahne schrieb:„Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.“
Ja, klingt alles sehr schön - aber eben nur für dieses eine Tier. Für all die anderen Tiere welche sich weiter quälen eben nicht.

Deswegen bin ich für grundsätzliches Herangehen und eben nicht für ein "Rumdoktern an Symptomen". So sehe ich jedenfalls die vereinzelte Tierrettung, wenn in den strukturellen Bedingungen sich nichts ändert.


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13.01.2020 um 02:43
Optimist schrieb:Warum ist es bei Schweinen gerechtfertigt (nur weil man sie essen will) und bei Hunden nicht?
Das ist es nicht!
Optimist schrieb:Schlagsahne schrieb:
Da kommt die Frage auf, ab wann ist ein Leben lebenswert, oder eben nicht?
Optimist schrieb:
Dann komme ich wieder mit den Schweinen. Und deshalb macht für mich dieser Vergleich sehr wohl Sinn.
Ich messe da nicht mit zweierlei Maß. Ein Schwein ist in meinen Augen nicht weniger wert als ein Hund. Daher macht dieser ganze Vergleich für mich keinen Sinn. Und auf die Frage nach einem lebenswerten Leben, liefert die Aussage auch keine konkrete Antwort.
Optimist schrieb:Und was nützt das? An den strukturellen Dingen ändert das gar nichts.


Und wie sollte man diese "strukturellen Dinge" ändern? Durch Aufklärung?
Optimist schrieb:Ja, klingt alles sehr schön - aber eben nur für dieses eine Tier. Für all die anderen Tiere welche sich weiter quälen eben nicht.
Das ist es, was der Satz aussagt. Ich sehe halt jedes einzelne Tier als Individuum, daher freut mich jedes glückliche Schicksal.


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13.01.2020 um 02:50
Schlagsahne schrieb:Und wie sollte man diese "strukturellen Dinge" ändern? Durch Aufklärung?
Ja. Aufklärung hatte - geschichtlich gesehen - schon oft was bewirkt.
Schlagsahne schrieb:Ich messe da nicht mit zweierlei Maß. Ein Schwein ist in meinen Augen nicht weniger wert als ein Hund
Das sehe ich ganz genau so.
Aber Schweine werden halt getötet und beim Hund sieht man das dann anders und will sie nicht von ihrem Elend erlösen?
Schlagsahne schrieb:daher freut mich jedes glückliche Schicksal.
Feut mich auch. Und deshalb bin ich ja bei diesem Thema so im Zwiespalt.

Mal noch abschließend ein Statement dazu (und dann verschwinde ich erst mal paar Stunden):
Wenn es bei uns nicht schon genug Tierelend gäbe - allein schon die vielen Hunde welche ein neues und liebevolles Zuhause suchen - würde ich dir ja vielleicht in Teilen Recht geben.
Aber da hier die Plattformen schon voll von Gesuchen nach neuen "Hundeeltern" sind, bin ich eben wirklich der Meinung, man muss nicht noch zusätzlich Hunde hier her holen, sondern sollte wirklich nur vor Ort helfen.


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13.01.2020 um 04:46
Optimist schrieb:Aber Schweine werden halt getötet und beim Hund sieht man das dann anders
Ich lebe seit über einem Jahr fleischlos und mittlerweile zu etwa 90% vegan, das soll aber hier nicht Thema sein. Also komm mir doch bitte nicht immer wieder mit den Schweinen.

Außerdem nochmal:

Die Schweine werden getötet, um aus deren Kadavern einen Nutzen zu ziehen.

Die Straßenhunde werden getötet, um deren Anzahl zu dezimieren.
Optimist schrieb:und will sie nicht von ihrem Elend erlösen?
Was ist Elend in dem Kontext für dich? Die Tiere in irgend einer Form unnötig leiden zu lassen, ist natürlich nicht meine Intention. Aber eine generelle Massentötung aller Straßenhunde, selbst wenn sie ausschließlich durch Euthanasie erfolgen würde - wie du es ja gern hättest - finde ich ganz einfach nicht erstrebenswert.
Optimist schrieb:Wenn es bei uns nicht schon genug Tierelend gäbe - allein schon die vielen Hunde welche ein neues und liebevolles Zuhause suchen
Bist du davon überzeugt, dass jeder Hund in deutschen Tierheimen irgendwann vermittelt wird?
Was ist hier mit deinem Grundsatz "alle oder keiner"?

Sollten die Hunde in unseren Tierheimen nicht auch alle umgebracht werden, um sicher zu gehen, dass keiner von ihnen ein elendes Leben führen muss?


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13.01.2020 um 08:05
Nur ändert das Evakuieren der Hunde aus dem Ausland nichts an der Situation im jeweiligen Land. Nichts. Es bringt also dem jeweiligen Hund etwas, aber die Tierschutzsituation (und das betrifft ja nicht nur Hunde) bleibt genauso beschissen, wie sie war. Deshalb ist es für mich auch der falsche Ansatz, die Hunde hierher zu holen, wenn in dem jeweiligen Land alles so bleibt, wie es war.
Was nicht gleichbedeutend damit ist, die Tiere nicht zu retten. Nur muss es eine Form des globalen Tierschutzes geben, Tierrecht muss weltweit gleiche Standards haben. Denn nur so lässt sich die Einstellung von Menschen ändern, nur so lässt sich das Leben von Tieren schützen. Die gesellschaftliche Stellung des Tieres muss verändert werden, die menschliche Verantwortung muss quasi per Gesetz erzwungen werden.


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13.01.2020 um 09:24
Tussinelda schrieb:Nur ändert das Evakuieren der Hunde aus dem Ausland nichts an der Situation im jeweiligen Land. Nichts. Es bringt also dem jeweiligen Hund etwas, aber die Tierschutzsituation (und das betrifft ja nicht nur Hunde) bleibt genauso beschissen, wie sie war. Deshalb ist es für mich auch der falsche Ansatz, die Hunde hierher zu holen, wenn in dem jeweiligen Land alles so bleibt, wie es war
genau das meinte ich die ganze Zeit, Danke.
Betonung darauf, @Schlagsahne: "der falsche Ansatz, die Hunde hierher zu holen, wenn in dem jeweiligen Land alles so bleibt, wie es war"
Das meinte ich die ganze Zeit mit "Fass ohne Boden", da ja immer wieder Nachschub kommt.
(da können die paar Kastrationen die man vornimmt sicher auch nicht viel helfen).
Schlagsahne schrieb:Was ist Elend in dem Kontext für dich? Die Tiere in irgend einer Form unnötig leiden zu lassen, ist natürlich nicht meine Intention. Aber eine generelle Massentötung aller Straßenhunde, selbst wenn sie ausschließlich durch Euthanasie erfolgen würde - wie du es ja gern hättest - finde ich ganz einfach nicht erstrebenswert.
ich weiß. Aber genau hier "scheiden sich eben die Geister".
Für mich wäre es ein Weg mal einen "strukturellen Grund" reinzubringen.
Und dann würde die anschließende Kastration und schippen weiterer Straßenhunde wirklich was bringen (so wie bei uns bei den Katzen).

Nun stell dir mal bitte vor´, bei uns gäbe es so viele Straßenhunde. Was meinst du was man mit denen machen würde? Etwa laufen lassen?
Bei uns werden schon vereinzelte Streuner im Wald und auf der Heide geschossen. Das finde ich sehr traurig, weil diese ja immerhin jemanden gehören. Und für den Hund selbst finde ich das auch traurig. Aber ich sehe ein, dass dies sein muss, ehe sie Schaden anrichten.
Optimist schrieb:Wenn es bei uns nicht schon genug Tierelend gäbe - allein schon die vielen Hunde welche ein neues und liebevolles Zuhause suchen - würde ich dir ja vielleicht in Teilen Recht geben.Aber da hier die Plattformen schon voll von Gesuchen nach neuen "Hundeeltern" sind, bin ich eben wirklich der Meinung, man muss nicht noch zusätzlich Hunde hier her holen, sondern sollte wirklich nur vor Ort helfen.
Schlagsahne schrieb:Bist du davon überzeugt, dass jeder Hund in deutschen Tierheimen irgendwann vermittelt wird? Was ist hier mit deinem Grundsatz "alle oder keiner"?
Nein, es werden nicht alle vermittelt.
Deshalb bin ich ja konsequenter Weise auch dafür, dass die welche gar keine Chance haben, weil sie z.B. Verhaltensauffälligkeiten haben oder sehr alt sind - kurz die schon sehr lange im TH leiden und keiner sie haben will aus diversen Gründen, diese zu erlösen.

Die jedoch NUR unter folgender Bedingung:
Wenn man sie - aus Personalmangel nicht so unterbringen kann, dass sie doch ein halbwegs schönes Leben haben.
Was ich damit meine:
Diese Tiere sollten wenigstens zu Zweit gehalten werden, ein Wärmehaus haben, regelmäßig ausgeführt werden können, kleines bissel Liebe und Zuwendung bekommen.

Dies ist z.B. in meiner Umgebung bei einem mir bekannten TH gegeben. Da bin ich dann auch nicht für Erlösung solcher Tiere.
In einem anderen TH ist das blanke Gegenteil der Fall, weil die Leitung des TH dafür bekannt dass das Tierwohl nicht an oberster Stelle steht.

Und selbst wenn es den Tieren in allen Tierheimen gut ginge, was wenn sie alle voll wären, weil man aus dem Ausland de Tiere her holt (oder vielleicht auch schon alleine durch die einheimischen Notfälle). Was soll dann mit denen passieren? Oder so gefragt: wenn wirklich mal alle voll wären, was passiert mit dem nächsten Hund, der ins TH müsste, aber kein Platz mehr wäre?
Tussinelda schrieb:Was nicht gleichbedeutend damit ist, die Tiere nicht zu retten. Nur muss es eine Form des globalen Tierschutzes geben, Tierrecht muss weltweit gleiche Standards haben. Denn nur so lässt sich die Einstellung von Menschen ändern, nur so lässt sich das Leben von Tieren schützen. Die gesellschaftliche Stellung des Tieres muss verändert werden, die menschliche Verantwortung muss quasi per Gesetz erzwungen werden.
Das unterschreibe ich, außer den 1. Satz.
Die Tierrettung, indem man die Tiere nach D bringt, nur als Einzelfälle und Ausnahme. Auf keinen Fall nicht als Prinzip und flächendeckend.
Bzw. nicht in solch ein Land fahren mit der Intension: jetzt holen wir mal paar Hunde.
Die Rettung sollte sich mMn nur innerhalb des Landes konzentrieren.
Als Ausnahme würde ich sehen, wenn Urlauber zufällig einen Straßenhund entdecken und können dann nicht anders als speziell diesen zu retten.
Sobald sie dann extra wiederholt in das Land führen nur um weitere Hunde zu retten, dann finde ich das halt falsch - so rein vom Grundsatz und Prinzip her.


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13.01.2020 um 12:57
Optimist schrieb:Das unterschreibe ich, außer den 1. Satz.
les doch einfach noch mal meinen post. Was ist denn daran
Tussinelda schrieb:Nur ändert das Evakuieren der Hunde aus dem Ausland nichts an der Situation im jeweiligen Land. Nichts.
Tussinelda schrieb:Deshalb ist es für mich auch der falsche Ansatz, die Hunde hierher zu holen, wenn in dem jeweiligen Land alles so bleibt, wie es war.
nun nicht zu verstehen? Und was hat retten damit zu tun, sie auszufliegen?


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13.01.2020 um 14:38
Tussinelda schrieb:Nur ändert das Evakuieren der Hunde aus dem Ausland nichts an der Situation im jeweiligen Land.
Das hab ich nirgendwo bestritten.
Tussinelda schrieb:Es bringt also dem jeweiligen Hund etwas
Genau. Warum soll also zumindest einigen wenigen Hunden die Chance auf ein "schönes Leben" hier in Deutschland verwehrt werden?

Vor allem wenn sich Menschen wie z.B. @xxsunshine90xx ganz bewusst für ein oder auch mehrere Tiere aus solchen Ländern entscheiden?
Tussinelda schrieb:Nur muss es eine Form des globalen Tierschutzes geben, Tierrecht muss weltweit gleiche Standards haben.
Das muss das Ziel sein, da stimme ich dir vollkommen zu. Aber aktuell sind wir davon noch weit entfernt.
Optimist schrieb:Deshalb bin ich ja konsequenter Weise auch dafür, dass die welche gar keine Chance haben, weil sie z.B. Verhaltensauffälligkeiten haben oder sehr alt sind - kurz die schon sehr lange im TH leiden und keiner sie haben will aus diversen Gründen, diese zu erlösen.
Ich erinnere mich, dass wir dieses Thema bereits vor einiger Zeit schon mal hatten...
Optimist schrieb:Die jedoch NUR unter folgender Bedingung
...
Optimist schrieb:Als Ausnahme würde ich sehen, wenn Urlauber zufällig einen Straßenhund entdecken und können dann nicht anders als speziell diesen zu retten.
Deine Ausnahmen drehst du dir auch so, wie sie dir gefallen.


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13.01.2020 um 15:32
Optimist schrieb:Als Ausnahme würde ich sehen, wenn Urlauber zufällig einen Straßenhund entdecken und können dann nicht anders als speziell diesen zu retten.
Schlagsahne schrieb:Deine Ausnahmen drehst du dir auch so, wie sie dir gefallen.
ja sicher. Diese Ausnahmen sind auch nur als kleines Zugeständnis oder Kompromis gedacht (so wie auch beim Silvester-Thread) ;)
Normalerweise bin ich für knallharte Konsequenz bei manchen Themen, aber das ist nun mal nicht durchzusetzen, deshalb meine Kompromissbereitschaft :)


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13.01.2020 um 16:16
Optimist schrieb:Diese Ausnahmen sind auch nur als kleines Zugeständnis oder Kompromis gedacht
Ergeben mMn aber nicht sehr viel Sinn.
Optimist schrieb:Als Ausnahme würde ich sehen, wenn Urlauber zufällig einen Straßenhund entdecken und können dann nicht anders als speziell diesen zu retten.
Warum willst du grade hier eine Ausnahme machen? Wenn sich jemand zufällg und spontan vor Ort dazu entschließt einen Hund mit nach Hause zu nehmen, liegt die wahrscheinlich wesentlich höher, dass dieser Hund früher oder später in nem deutschen Tierheim landet (was du ja deutlich ablehnst). Im Gegensatz dazu gibt es Leute, die gezielt und wohlüberlegt einen Hund aus dem Ausland bei sich aufnehmen möchten. Was du aber wiederum auch ablehnst...

Daher ist für mich deine Bedingung/Ausnahme nicht wirklich durchdacht.


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13.01.2020 um 16:27
Schlagsahne schrieb:deine Bedingung/Ausnahme nicht wirklich durchdacht.
Yep, sie hofft damit, nicht als so ganz "knallhart" dazustehen. Was auch immer das bedeuten mag ...
Schlagsahne schrieb:Wenn sich jemand zufällg und spontan vor Ort dazu entschließt einen Hund mit nach Hause zu nehmen
Einen Wuff am Urlaubsende einfach mitzunehmen, ist mWn legal nicht möglich.
Selbst für Reisen inner­halb der EU müssen Tiere gechippt und geimpft sein, und einen Ausweis haben.


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