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Hunde

15.126 Beiträge, Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde, Haustiere, Gassi, Familienmitglieder, Hundeführer

Hunde

14.01.2020 um 16:07
@Optimist

Bloß finde die schwarzen Schafe. Viele kennen sich garnicht aus, worauf sie achten müssen. Traurig aber wahr. Und dann werden alle über einen Kamm gesperrt.

Mhm... Also bisher haben wir es nicht erlebt, dass die Hunde verstörrt wirkten wenn sie von ihrem "Rudel" getrennt wurden. Sie sind froh ein warmes Plätzchen und Futter zu haben. Dazu noch die Liebe die ihnen geschenkt wird. Ich denke da könnte man ewig weiter diskutieren.

Aber ohne Orgas wäre es halt ein unzumutbarer Zustand dort. Das Problem ist halt, dass da jeder Depp (sorry für die Ausdrucksweise) sich so viele Hunde wie er will holen kann und wenn er keinen Bock mehr hat, einfach in der Tötung abgeben kann. Egal wie man es dreht und wendet, die Leittragenden wären immer die Hunde.
Ich bin froh, dass wir die 3 Fellnasen "gerettet" haben.


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14.01.2020 um 19:42
Schlagsahne schrieb:Ich sehe das größte Problem in der ständigen Nachzucht. Damit meine ich nicht nur die sogenannten Vermehrer sondern auch die Hobbyzüchter sowie die ganzen Zuchtverbände.
Schlagsahne schrieb:Deine Meinung dazu würde mich interessieren
Dazu hatte ich aber schon meine Meinung abgegeben (gestern) :) .
Nämlich dass ich darin auch ein großes Problem sehe. Nur wäre ich nicht sicher, ob das wirklich das größte Problem ist - also im Vergleich dazu, dass sich die Hunde in diesen Ländern unkontrolliert vermehren.
Schlagsahne schrieb:Warum legst du den Fokus so stark auf die Art und Weise der Vermittlungen? Priorität hat doch die Rettung der Hunde
Diese Rettung hätte für mich nur dann Priorität, wenn sie in diesen Ländern möglich wäre. Wenn man zwecks Rettung die Hunde nicht nach D bringen müsste/würde (abgesehen davon, dass solch eine große Reise ja für so einen Hund auch großen Stress bedeutet)
xxsunshine90xx schrieb:Bloß finde die schwarzen Schafe
klar, das ist sicher schwer. Aber das Schlimme für die Tiere ist eben, dass es überhaupt schwarze Schafe gibt und da müsste eben auch erst mal mit angesetzt werden finde ich.
Das müsste vielleicht wenigstens alles staatlich gelenkt werden. Und nicht mal da könnte man vielleicht sicher sein, obs nur um das Tierwohl geht.
xxsunshine90xx schrieb:Mhm... Also bisher haben wir es nicht erlebt, dass die Hunde verstört wirkten wenn sie von ihrem "Rudel" getrennt wurden. Sie sind froh ein warmes Plätzchen und Futter zu haben. Dazu noch die Liebe die ihnen geschenkt wird.
Das beruhigt mich dann schon ein bissel. Obs bei allen Hunden so easy läuft (ich meine jeder Hund ist anders....)? Aber ich denke jetzt mal positiv, dass es bei den Meisten gut läuft :)
xxsunshine90xx schrieb:Aber ohne Orgas wäre es halt ein unzumutbarer Zustand dort.
das ist ja das Schlimme, was ich auch anprangere, dass sich der Staat fein raus hält.
xxsunshine90xx schrieb:Das Problem ist halt, dass da jeder Depp (sorry für die Ausdrucksweise) sich so viele Hunde wie er will holen kann und wenn er keinen Bock mehr hat, einfach in der Tötung abgeben kann. Egal wie man es dreht und wendet, die Leittragenden wären immer die Hunde.
Das ist eben sehr traurig. Ich frage mich wirklich was das für Menschen sind, diese Entscheidungsträger dort.
Und mir will auch gar nicht in den Kopf, wie die Bevölkerung im Allgemeinen drauf ist, also demnach so herzlos mit den Tieren umgeht. Verstehen die denn nicht, dass Tiere auch Gefühle haben? (Traditionen hin oder her, aber man muss doch selbst mal nachdenken können?)
xxsunshine90xx schrieb:Ich bin froh, dass wir die 3 Fellnasen "gerettet" haben.
Klar, für diese freut es mich auch. Und auch für Euch, dass ihr mit ihnen glücklich seid.
Aber hoffe, ich konnte verständlich genug rüber bringen, dass es mir eben mehr oder weniger nur ums Prinzip bei der ganzen Problematik geht - auch wenn ich dadurch halt bissel widersprüchlich rüber komme (@Schlagsahne ;) )

Am kontraproduktivsten finde ich, dass sich die Regierungen dieser Länder wegen all der Hilfen und Orgas nun "auf die faule Haut legen", nichts ändern werden, da sie ja keinen größeren "Leidensdruck" haben.
Das ist in meinen Augen so ähnlich wie bei Alkoholikern - wenn man ihnen immer wieder hilft, werden sie nie einsehen, dass sie selbst den Willen zur Änderung aufbringen müssen.

Und bitte nicht falsch verstehen, ich mache den Orgas keinen Vorwurf. Die (Seriösen) wollen nur was Gutes bewirken. Aber an dem Spruch "gutgemeint ist nicht immer gut gemacht" ist schon bissel was dran, finde ich (dies jetzt nur darauf bezogen dass man die Hunde nach D vermittelt).
Ich kann es ja andererseits auch nachvollziehen dass man so denkt und dies alles so macht. Nur finde ich es eben nicht richtig (wegen der diversen Begründungen die ich schon brachte).

Ihr konntet mir nur einen kleinen Teil entkräften, bzw. mich nur partiell zum Umdenken bringen.
Alles in allem werden wir uns wohl aber gegenseitig nicht von einer anderen Sichtweise des Themas überzeugen können. ;)


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14.01.2020 um 20:26
Optimist schrieb:Ihr konntet mir nur einen kleinen Teil entkräften, bzw. mich nur partiell zum Umdenken bringen.
Alles in allem werden wir uns wohl aber gegenseitig nicht von einer anderen Sichtweise des Themas überzeugen können. ;)
Sagst du ihnen dann persönlich, dass sie gleich getötet werden? Was werden sie zu dir sagen? Was würden sie wählen, Tod oder Leben? Hauptsache Leben, das würden sie wählen, wenn man sie nur ließe.

Ich finde die Diskussion etwas zu theoretisch.

Niemand möchte tastächlich entscheiden müssen, dass diese Hunde getötet werden. Niemand hier ist in den Perreras vor Ort und muss "Gott" spielen, weil die Retterin nicht alle Hunde mitnehmen und retten kann und sich deswegen die Augen ausweint.
Ich glaube, dass diese Arbeit nur wenige durchstehen könnten und diese Arbeit verdient Respekt. Das sollte man vor Augen haben, wenn man theoretisch Lösungsansätze finden möchte.

Deswegen verstehe ich, dass Hunde aus Tötungsstationen gerettet werden müssen. Im übrigen hätten wir ein Drittel weniger Hunde und Katzen in den Tierheimen wenn MANCHE Hausfrauentierheimbetreuerinnen die Vermittlung nicht wie einen Hochsicherheitsstaatsakt betrachten würden.
Alte Hunde an alte Leute- ist doch ideal, oder? Nix da, zu alt. Berufstätig und kein Garten- auch keine Chance. Deutsche Tierheime sind zum Teil reine Einsammelstellen, bei denen manche, nicht alle Mitarbeiter, nicht mehr alle Nadeln an der Tanne haben, auf Kosten der Tiere.


903f3069be357bc0 Unbenannthund

Diesen auch gleich töten?

19fe14fc9c47c299 joschi

https://mrsverde.com/toetungsstation/


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14.01.2020 um 20:29
Optimist schrieb:die Regierungen dieser Länder wegen all der Hilfen und Orgas nun "auf die faule Haut legen",
woher weißt du das?
persönliche Meinung oder hast du Zahlen und Fakten dazu?


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14.01.2020 um 20:52
Dawn schrieb:Deswegen verstehe ich, dass Hunde aus Tötungsstationen gerettet werden müssen.
wieviele sollen gerettet werden (können)? Und wie viele landen dann in unseren (ohnehin schon vollen) Tierheimen? Rhetorische Fragen.
Optimist schrieb:die Regierungen dieser Länder wegen all der Hilfen und Orgas nun "auf die faule Haut legen",
Kybela schrieb:persönliche Meinung
Ja ... aus dem heraus, was zu dem Thema schon geschrieben wurde.
Und wenn die Regierungen wirklich effektiv was tun würden, dann wären sicher die Zustände nicht so wie sie sind, davon bin ich überzeugt.
Aber ab jetzt ziehe ich mich weitestgehend raus aus diesem Thema, habe meine Meinung dazu geäußert, ansonsten gilt weiterhin das hier:
Optimist schrieb:Alles in allem werden wir uns wohl aber gegenseitig nicht von einer anderen Sichtweise des Themas überzeugen können


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14.01.2020 um 20:57
Optimist schrieb:Kybela schrieb:
persönliche Meinung

Ja ..
dachte ich mir.
Mal aber allen Ländern unterstellen, dass sie wegen Orgas auf der "faulen Haut" liegen.


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14.01.2020 um 21:07
Optimist schrieb:wieviele sollen gerettet werden (können)? Und wie viele landen dann in unseren (ohnehin schon vollen) Tierheimen? Rhetorische Fragen.
Dawn schrieb:Diesen auch gleich töten?
Das würdest du einfach nicht tun. Darum ist diese Diskussion eigentlich absurd. Deutschland sollte ein paar Wirtschaftsabkommen mehr canceln, damit so viele Hunde wie möglich kastriert werden und die Tötungsstationen ohne Ausnahme geschlossen werden. Tötungsstationen implizieren Wertlosigkeit. Mehr Geld für den Tierschutz in ganz Europa.
Ich weiß auch schon, wo sie diese Millionen einsparen können.


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14.01.2020 um 21:11
Kybela schrieb:Mal aber allen Ländern unterstellen, dass sie wegen Orgas auf der "faulen Haut" liegen.
Hast eine PN dazu ;)
Dawn schrieb:Das würdest du einfach nicht tun
ich könnte sowieso keinem Tier ein Haar krümmen ;)
Aber so wie es derzeit alles gehandhabt wird, das ist für mich keine wirkliche Lösung, sondern "nichts Halbes und nichts Ganzes".
Alles in Allem sehe ich es als einziges Dilemma (bis auf die Hunde, welche das Glück eines guten Zuhauses finden, aber dafür paar mehr in heimischen Tierheimen warten müssen...)
Dawn schrieb:Mehr Geld für den Tierschutz in ganz Europa. Ich weiß auch schon, wo sie diese Millionen einsparen können.
Da gehe ich mit.


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14.01.2020 um 23:30
Optimist schrieb:Dazu hatte ich aber schon meine Meinung abgegeben (gestern)
Sorry, hab ich dann wohl überlesen.
Optimist schrieb:Nur wäre ich nicht sicher, ob das wirklich das größte Problem ist - also im Vergleich dazu, dass sich die Hunde in diesen Ländern unkontrolliert vermehren.
Ich bezog das natürlich nicht auf die Problematik im Ausland, sondern auf unsere Tierheime bzw. die Situation in Deutschland. Da du ja die Hunde aus dem Ausland als gefürchtete Konkurrenz für unsere (Tierheim-)Hunde siehst.
Optimist schrieb:(abgesehen davon, dass solch eine große Reise ja für so einen Hund auch großen Stress bedeutet)
Natürlich. Sowie die neue Umgebung/Lebenssituation. Aber das sollte die geringste Sorge sein, meinst du nicht?
Optimist schrieb:das ist ja das Schlimme, was ich auch anprangere, dass sich der Staat fein raus hält.
Im Gegenteil, er sorgt zum Teil sogar fleißig für die grausamen Zustände.
Die legalen Hundefänger sind im Auftrag der Gemeinden unterwegs. Sie fangen freilaufende Tiere und liefern sie in Tötungsstationen ab.
Staatliche Tierheime in Spanien

Besser bekannt unter dem Namen „Tötungsstation (span. Perrera)“.
Denn mit einem Tierheim nach deutschen Kriterien haben sie nichts gemeinsam. Ab Tag 8 der Aufnahme ist das Tier zum Töten freigegeben. Statt eines Pflegegeldes für das Bestreiten der Kosten eines aufgenommenen Tieres erhält der Betreiber ein Kopfgeld für jeden Kadaver.


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14.01.2020 um 23:41
Ich reich mal die Quelle zum oberen Zitat noch nach.


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15.01.2020 um 00:01
Schlagsahne schrieb:Im Gegenteil, er sorgt zum Teil sogar fleißig für die grausamen Zustände.
der geht offensichtlich den Weg des geringsten Widerstandes.
Kastrieren (was die Organisationen tun) oder mal bissel Aufklärung betreiben (damit sich in den Köpfen der Bevölkerung was ändern könnte), ist dem gegenüber vermutlich der kompliziertere Weg und/oder nicht gewollt.
Einfach nur traurig.
Schlagsahne schrieb:Natürlich. Sowie die neue Umgebung/Lebenssituation. Aber das sollte die geringste Sorge sein, meinst du nicht?
Solange sie wirklich nur in so gute Hände kommen wie z.B. von Dir oder @xxsunshine90xx , kurz, wenn sie reichlich für den Stress "entschädigt" werden, dann ja.

Wenn sie jedoch zu jemanden kämen, der nicht auf sie eingehen kann, ihren Besonderheiten und Bedürfnissen nicht gerecht werden kann und sie dann wieder im TH oder in der Orga landen wo sie her kamen, dann ginge der Stress und das Leid weiter.


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15.01.2020 um 00:19
Optimist schrieb:der geht offensichtlich den Weg des geringsten Widerstandes.
Tierschutz ist dort ganz einfach nichts wert. Was die Bemühungen der Tierschützer natürlich stark erschwert, denn der Staat sowie die allgemeine Bevölkerung arbeiten gegen sie.


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15.01.2020 um 06:51
Ist wie immer alles eine Sache von Angebot und Nachfrage.


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15.01.2020 um 08:00
Ich muss leider immer die Augen verdrehen, wenn die armen Auslandshunde ach so dankbar sind und die Leute auch noch von Rettung oder Adoption schreiben.

Kenne viele ach so dankbare Hunde. Im Panikgeschirr, unter Dauerstress, teilweise krank vom Stress, niemals ableinbar.
Und ich kann nicht verstehen, wie man sich im Internet einen Hund aussucht wie im Katalog, ihn dann hier einfliegen lässt und einfach hofft, dass es klappt.

Man hört natürlich und Foren und Co auch nur von den Geschichten, wo es klappt. Es geht ja keiner ins Netz und erzählt die gescheiterten Geschichten. Allein in meinem Umkreis haben 6 Leute wieder ihren so dankbaren Auslandshund hier ins Tierheim gegeben, weil sie auf das Leben hier gar nicht klar kamen.


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15.01.2020 um 08:59
xxsunshine90xx schrieb:Mein Mann und ich sind sehr geduldig. Unsere Hunde waren alle etwas schwierig am Anfang. Also nicht stubenrein etc. Aber da muss man sich die Zeit nehmen. Wenn wir uns einen Hund geholt haben, haben wir uns immer eine Woche Urlaub genommen um alles zu Trainieren. Gerade das alleine sein und im Auto mitfahren.
1 Woche? Eine Woche ist doch nicht, sich Zeit nehmen. Aber sieht wohl jeder anders.
Rumo schrieb:Kenne viele ach so dankbare Hunde. Im Panikgeschirr, unter Dauerstress, teilweise krank vom Stress, niemals ableinbar.
Und ich kann nicht verstehen, wie man sich im Internet einen Hund aussucht wie im Katalog, ihn dann hier einfliegen lässt und einfach hofft, dass es klappt.
sehe ich nicht ganz so verbissen, ich finde es nur generell furchtbar, dass sich zu wenig mit der Verantwortung die man übernimmt auseinandergesetzt wird, deshalb landen Hunde/Tiere ja generell wieder im Tierheim. Wenn ich die Verantwortung für ein Lebewesen übernehme, dann in jeder Konsequenz. Da müsste schon wirklich viel Schlimmes passieren, unerwartet eintreten, tatsächlich nicht lösbar sein, damit ich mich dann von einem Tier trennen würde.


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15.01.2020 um 09:34
Tussinelda schrieb:Ist wie immer alles eine Sache von Angebot und Nachfrage.
Sachlich natürlich richtig, aber worauf genau hast du denn das bezogen? Auf welche Aussage von wem? Und auf was? Auf die Hunde im Ausland oder wenn die Hunde hier leben oder auf hiesige Züchter?
Ich kann also mit dieser Aussage ohne Kontext nichts anfangen, weil man da alles mögliche rein interpretieren könnte.
Rumo schrieb:Und ich kann nicht verstehen, wie man sich im Internet einen Hund aussucht wie im Katalog, ihn dann hier einfliegen lässt und einfach hofft, dass es klappt.
genau das kapiere ich auch nicht. Da wird so ein armer Schlucker erst mal her geholt, obwohl noch nicht mal klar ist, ob dann auch die Chemie zwischen Hund und Interessenten stimmt.
Rumo schrieb:Man hört natürlich und Foren und Co auch nur von den Geschichten, wo es klappt. Es geht ja keiner ins Netz und erzählt die gescheiterten Geschichten.
Allein in meinem Umkreis haben 6 Leute wieder ihren so dankbaren Auslandshund hier ins Tierheim gegeben, weil sie auf das Leben hier gar nicht klar kamen.
das isses. Möchte nicht wissen wie oft es scheitert.
Die Tiere müssen alle Fehlentscheidungen der Menschen ausbaden und können sich nicht dagegen wehren.


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15.01.2020 um 09:56
Optimist schrieb:das isses. Möchte nicht wissen wie oft es scheitert.
Die Tiere müssen alle Fehlentscheidungen der Menschen ausbaden und können sich nicht dagegen wehren.
Die Unfähigkeit einiger Sammler von Rettungstrophäen kann man aber doch nicht mit dem Schicksal der Hunde in Perreras verknüpfen.Was haben die Hunde damit zu tun, ob ein Mensch(?) unvernünftig und verantwortungslos handelt?
Wenn ein Tier in meine Familie kommt , dann kämpfe ich mit Zähnen und Klauen für ein gutes Leben bei mir.

Zudem würde ich nicht über den stärksten Trieb aller Lebewesen , dem Überlebenstrieb, verhandeln wollen , wenn es nicht mein eigener ist.
Zur Dankbarkeit von Auslandshunden- Dankbarkeit würde ich nie erwarten.Hunde leben im hier und jetzt und erfassen komplexe Zusammenhänge nicht .Wer Dankbarkeit erwartet, verstellt die Beziehung zum Hund von Anfang an in eine völlig falsche Richtung und läuft Gefahr, den Hund komplett falsch einzuordnen.Nährboden für Missverständnisse.


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15.01.2020 um 13:18
Dawn schrieb:Zur Dankbarkeit von Auslandshunden- Dankbarkeit würde ich nie erwarten.Hunde leben im hier und jetzt und erfassen komplexe Zusammenhänge nicht .Wer Dankbarkeit erwartet, verstellt die Beziehung zum Hund von Anfang an in eine völlig falsche Richtung und läuft Gefahr, den Hund komplett falsch einzuordnen.Nährboden für Missverständnisse.
Ja so sehe ich das eben auch. Aber der Retter erwartet ja, dass der dankbare Hund zum Dank eben lieb ist und es einem zurückgibt. Leider hat nicht selten der nicht allzu dankbare Hund ganz anderes im Kopf.
Dawn schrieb:Die Unfähigkeit einiger Sammler von Rettungstrophäen kann man aber doch nicht mit dem Schicksal der Hunde in Perreras verknüpfen.Was haben die Hunde damit zu tun, ob ein Mensch(?) unvernünftig und verantwortungslos handelt?
Wenn ein Tier in meine Familie kommt , dann kämpfe ich mit Zähnen und Klauen für ein gutes Leben bei mir.

Zudem würde ich nicht über den stärksten Trieb aller Lebewesen , dem Überlebenstrieb, verhandeln wollen , wenn es nicht mein eigener ist.
Darum geht es doch gar nicht, wenn man sich einen Hund holt.
Man sollte doch einen Hund holen, wo man mit guter Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass man zusammen glücklich wird. Als Mensch investiert man einen Großteil seiner Freizeit in den Hund, steckt Geld und Zeit rein, verzichtet nicht selten auf abdrrss, und möchte dafür einen Hund, der zu den eigenen Vorstellungen passt.
Im Gegenzug muss auch das Umfeld für den Hund stimmen. Der hat ja nur das eine Leben, was bringt da Kämpfen mit Zähnen und Klauen, wenn man einen schwer deprivierten Hund hat, der lebenslang Angst haben wird und sprichwörtlich den einsamen Hof im Wald ohne Menschenkontakt braucht, um auf sein Leben klar zu kommen, während Mensch in der Stadt im 2. Stock lebt und die 4spurige Straße am Haus entlang rauscht und Kinder fast täglich Freunde mit nach Hause nehmen?

Ich glaube, der große Trugschluss ist, dass man sich einerseits auf die Beschreibung verlässt (was soll denn so ein Shelter schon großartig über den Hund sagen können?) und andererseits, dass man nur genug Liebe und Spucke investieren muss, damit aus dem "Problemhund" ein Traumhund wird. Und dem ist eben nicht so.


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15.01.2020 um 16:03
Rumo schrieb:Aber der Retter erwartet ja, dass der dankbare Hund zum Dank eben lieb ist und es einem zurückgibt.
Was sollen solche pauschalen Aussagen? Klar gibt es Leute, die erwarten einfach viel zu viel von ihrem Hund und haben Anspruche, die ein Hund nicht erfüllen kann. Aber das ist ein allgemeines Problem und betrifft nicht nur die Auslandshunde.
Rumo schrieb:sprichwörtlich den einsamen Hof im Wald ohne Menschenkontakt braucht, um auf sein Leben klar zu kommen
Warum sollte man gerade so einen verwilderten Hund vermitteln, der sowieso nichts von Menschen will? Macht ja nicht besonders viel Sinn.


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15.01.2020 um 16:23
Schlagsahne schrieb:Klar gibt es Leute, die erwarten einfach viel zu viel von ihrem Hund und haben Anspruche, die ein Hund nicht erfüllen kann. Aber das ist ein allgemeines Problem und betrifft nicht nur die Auslandshunde.
Komisch, dass mir dann so viele Leute erzählen, dass sie ihren Hund gerettet haben und die ja sooo dankbar sind, sobald man ins Plauschen kommt 🤔 diese ganze adopt don't shop-Fraktion reibt das einen dauernd unter die Nase, ob man gefragt hat oder nicht.
Ich erzähle ja auch nicht jedem, der es nicht wissen will, woher mein Hund kommt.
Schlagsahne schrieb:Warum sollte man gerade so einen verwilderten Hund vermitteln, der sowieso nichts von Menschen will? Macht ja nicht besonders viel Sinn.
Weil er so arm dran ist. Den nimmt man schneller.
Die meisten Texte sind doch nur auf Mitleid aus, erfahren tut man selten was konkretes.

Ein netter Beitrag dazu auch von Herrn Rückert, der es auf den Punkt bringt...
https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20529


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