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Hunde

16.329 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hunde

15.01.2020 um 17:01
Zitat von RumoRumo schrieb:Komisch, dass mir dann so viele Leute erzählen, dass sie ihren Hund gerettet haben und die ja sooo dankbar sind
Und du schließt aus so einer Aussage, dass dies ja auch vom Hund erwartet wurde/wird. Für mich klingt das einfach danach, dass in ein (bestimmtes) Verhalten des Hundes Dankbarkeit interpretiert wird.

Inwieweit Hunde überhaupt Dankbarkeit empfinden oder sogar zeigen können, weiß ich nicht.
Zitat von RumoRumo schrieb:diese ganze adopt don't shop-Fraktion reibt das einen dauernd unter die Nase, ob man gefragt hat oder nicht.
Ist das im Grunde also dein Problem?
Zitat von RumoRumo schrieb:Weil er so arm dran ist. Den nimmt man schneller.
Die meisten Texte sind doch nur auf Mitleid aus, erfahren tut man selten was konkretes.
Ich persönlich bin ja dafür, sich an Tierschützer zu halten, denen es nicht um Profit geht, sondern ums Tierwohl. Muss man sich halt etwas Zeit nehmen und gut informieren.


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15.01.2020 um 17:31
Zitat von SchlagsahneSchlagsahne schrieb:Ich persönlich bin ja dafür, sich an Tierschützer zu halten, denen es nicht um Profit geht, sondern ums Tierwohl. Muss man sich halt etwas Zeit nehmen und gut informieren.
ohne Profit gibt es aber auch kein Tierwohl.


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15.01.2020 um 18:54
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ohne Profit gibt es aber auch kein Tierwohl.
Kannst du mir erklären warum du das so siehst?


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15.01.2020 um 19:12
Zitat von SchlagsahneSchlagsahne schrieb:Kannst du mir erklären warum du das so siehst?
Du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich gebe trotzdem mal meine Meinung dazu ab:
Auch die seriöseste Tierschutzorganisation muss doch von irgendwas leben.
Selbst wenn es alles Ehrenamtler wären, es muss zumindest eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden. Die Gebäude, Strom usw. kostet alles.
Ergo: man muss ein Minimum an Gewinn machen um die Kosten zu stemmen und möglichst auch bisschen Überschuss, damit man nicht ständig "von der Hand in den Mund leben" muss.


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15.01.2020 um 19:52
@Optimist

Profit, laut Duden:
Nutzen, Vorteil, [materieller] Gewinn, den man [mit möglichst wenig Mühe und Kosten] aus einer Sache oder Tätigkeit zieht



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15.01.2020 um 19:57
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ohne Profit gibt es aber auch kein Tierwohl.
Zitat von SchlagsahneSchlagsahne schrieb:Profit, laut Duden:
Profit klang auch für mein Gefühl nicht gut, ist wirklich ein ungeeignetes Wort für das was wohl gemeint war.
Insofern gebe ich dir Recht, bei deiner Frage, was wohl mit dieser Aussage gemeint ist.

"Ohne Gewinn gibt es kein Tierwohl" würde es auf alle Fälle besser treffen.


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15.01.2020 um 20:16
Profit passt da schon ganz gut. Der Welpen Handel hat da mafiöse Strukturen und da geht es nur um Profit. Hauptsache süßer billiger Welpe. Parvo ist wieder auf dem Vormarsch.

Youtube: Welpenmafia: Das Geschäft mit dem Hund | DW Reporter
Welpenmafia: Das Geschäft mit dem Hund | DW Reporter



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15.01.2020 um 21:58
Zitat von RumoRumo schrieb:Im Gegenzug muss auch das Umfeld für den Hund stimmen. Der hat ja nur das eine Leben, was bringt da Kämpfen mit Zähnen und Klauen, wenn man einen schwer deprivierten Hund hat, der lebenslang Angst haben wird und sprichwörtlich den einsamen Hof im Wald ohne Menschenkontakt braucht, um auf sein Leben klar zu kommen, während Mensch in der Stadt im 2. Stock lebt und die 4spurige Straße am Haus entlang rauscht und Kinder fast täglich Freunde mit nach Hause nehmen?
Das Zähne und Klauen meint meine Haltung zur Verantwortung gegenüber meinen Tieren. Wenn ich mir ein Tier ins Haus hole, dann nicht, um es ins Tierheim zu geben. Es meint einfach, dass ich nicht so schnell aufgebe. Da müsste dann wirklich schon wer weiß was passieren.

Hunde aus der Perrera kommen zuerst in ein Shelter und im besten Fall in eine Pflegefamilie in Deutschland. Das ist eine Möglichkeit, den Hund besser kennen zu lernen. Außerdem gibt es auch Junghunde und Welpen in den Perreras und im Endeffekt müssen nicht alle Hunde dort derartig verstört sein.

Es gibt auch viele positive Beispiele, bei denen die Vermittlung einfach gut geklappt hat und die Leute dem Hund ohne Erwartungshaltung ein schönes Leben ermöglichen.

Es gibt überall schwarze Schafe und ungeeignete Hundebesitzer. Aber die machen doch nicht die Mehrheit aus. Deswegen die Rettung von zum Tode verurteilten Hunden zu unterlassen, wäre ja der totale Quatsch.
Zitat von RumoRumo schrieb:Ich glaube, der große Trugschluss ist, dass man sich einerseits auf die Beschreibung verlässt (was soll denn so ein Shelter schon großartig über den Hund sagen können?) und andererseits, dass man nur genug Liebe und Spucke investieren muss, damit aus dem "Problemhund" ein Traumhund wird.
Ein Shelter kann eine Menge über den Hund sagen und kann sogar bewegte Bilder mit Ton liefern. ;) Da kann man den Hund im Umgang mit anderen Hunden und mit Menschen sehen.

Also mir erscheint es auch etwas, dass es da eine tiefe Abneigung gegen die menschlichen Auslandshundeadoptanten gibt, leider verliert man dabei den Fokus auf die tatsächlich gefährdeten und unschuldigen Hunde.
Und dem ist eben nicht so.
Ach was, ich denke, beim überwiegenden Teil ist es so und es geht gut. Ich kenne so viele glückliche Hunde aus der Auslandsvermittlung. Was du beschreibst, das betrachte ich als Minderheit. Und jedes Schicksal ist besser, als mal eben so als Wegwerfware inklusive Kopfgeld getötet zu werden.

Ist auch irgendwie ein bisschen Länderbashing. In Deutschland würde ein Mensch gefühlt gelyncht, wenn er offiziell einen Junghund töten will und nach einer Petition mit Hundertausenden Unterschriften wird er aus der Gesellschaft verbannt und bekommt in diesem Leben keinen Fuß mehr auf den Boden. In Spanien sollen sie das bitte tun. Verstehe, wer will.


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Hunde

15.01.2020 um 22:39
Zitat von DawnDawn schrieb:Ist auch irgendwie ein bisschen Länderbashing. In Deutschland würde ein Mensch gefühlt gelyncht, wenn er offiziell einen Junghund töten will und nach einer Petition mit Hundertausenden Unterschriften wird er aus der Gesellschaft verbannt und bekommt in diesem Leben keinen Fuß mehr auf den Boden. In Spanien sollen sie das bitte tun. Verstehe, wer will.
Das ziehst du dir gerade so heran, weil es gut in deine Argumentation passt. Worauf spielst du hier an, auf den Chico-Fall oder was?
Zitat von DawnDawn schrieb:Ach was, ich denke, beim überwiegenden Teil ist es so und es geht gut. Ich kenne so viele glückliche Hunde aus der Auslandsvermittlung. Was du beschreibst, das betrachte ich als Minderheit.
Was ist denn "gut"?
Naja Ich kenn mehr, die nicht so glücklich sind, die sich das vorgestellt haben. Oder die sagen, dass sie es im Nachhinein doch nicht gemacht hätten oder enttäuscht von der Orga sind. Oder die den Hund dann in ein Tierheim abgeben haben.
Zitat von DawnDawn schrieb:Außerdem gibt es auch Junghunde und Welpen in den Perreras
Ja eben. Immer her mit den neuen Hunden, die Quelle versiegt nicht. Klein, süß, niedlich.

Und klar, was soll ein Hund in seiner hochsensiblen Lebensphase schon verpassen, wenn er mit dutzenden anderen im Zwinger oder auf dem Hof lebt und dann ab der 16. Woche ins Flugzeug gesteckt wird, wo das Fenster fast wieder zu ist.. Optimale Sozialisierung und Umwelterfahrung...nicht.

Mir persönlich ist es völlig egal, woher wer seinen Hund her nimmt. Solange die Hunde auf MMK getestet sind und die Leute mit ihrem Parvo Welpen nicht vor die Tür gehen...


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Hunde

16.01.2020 um 08:44
Zitat von RumoRumo schrieb:Was ist denn "gut"?
Naja Ich kenn mehr, die nicht so glücklich sind, die sich das vorgestellt haben.
Gut ist gut. Glücklich, zufrieden, Rückruf klappt, spielen mit Hunden klappt. Einen Hund glücklich zu machen ist ja auch keine Raketentechnik.

Das du einfach mehr unglückliche Hunde siehst, mag an deiner negativen Grundhaltung in diesem Thema liegen.Wenn man schwanger ist, sieht man auch viel mehr Kinderwagen.
Zitat von RumoRumo schrieb:Das ziehst du dir gerade so heran, weil es gut in deine Argumentation passt. Worauf spielst du hier an, auf den Chico-Fall oder was?
Ich spiele auf nichts an und ich ziehe mir auch nichts ran. ;) Und schon gar nicht würde ich auf einen Nicht- Auslandshund anspielen, der passt ja nun gerade nicht ins Thema.Das ist einfach eine Beschreibung dessen, wie ich die allgemeine Einstellung zur Tötung von deutschen vs ausländischen Hunden beurteile.


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Hunde

16.01.2020 um 09:00
Zitat von DawnDawn schrieb:ehr unglückliche Hunde siehst, mag an deiner negativen Grundhaltung in diesem Thema liegen.
Confirmation Bias.
Gerne kombiniert mit Pauschalisierung.


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16.01.2020 um 09:30
@Dawn
Dann siehst du nur glückliche Auslandshunde, weil du dem positiv entgegen gestellt bist?


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16.01.2020 um 09:47
Zitat von DawnDawn schrieb:ehr unglückliche Hunde siehst, mag an deiner negativen Grundhaltung in diesem Thema liegen.
Zitat von RumoRumo schrieb:Dann siehst du nur glückliche Auslandshunde, weil du dem positiv entgegen gestellt bist?
Zitat von KybelaKybela schrieb:Confirmation Bias. Gerne kombiniert mit Pauschalisierung.
so wird es wohl sein. :)
Jeder lebt halt in seiner eigenen Blase - wie bei vielen anderen Themen auch.
Weshalb sollte da das Hundethema eine Ausnahme bilden?

Nichtsdestotrotz bin ich dem Thema gegenüber immer noch sehr zwiegespalten, obwohl ich versuche, in "beide Blasen" einzutauchen ;)


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16.01.2020 um 09:55
Da wird es keinen Konsens geben, das Thema ist zu komplex und zu viele Teilnehmer 💁‍♀️
Es gibt halt leider nicht unerheblich viele Menschen, der unter dem Deckmantel von Tierschutzorganisationen mit der Einfuhr von Welpen und Jundhunden damit ihr Geschäft machen, ohne die Bedingungen vor Ort zu verbessern. Stichwort Neuter and release

Diesen Blogbeitrag find ich ganz gut, der beleuchtet mehrere Perspektiven
https://www.fischundfleisch.com/sabine-altmann/hunde-aus-der-nothilfe-nicht-fuer-mich-bitte-15898


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16.01.2020 um 10:54
Zitat von KybelaKybela schrieb:Confirmation Bias
yepp.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Jeder lebt halt in seiner eigenen Blase - wie bei vielen anderen Themen auch.
Und jenseits der Blasen gibt es eine Realität und das ist das, was den Hunden täglich da angetan wird.
Zitat von RumoRumo schrieb:Dann siehst du nur glückliche Auslandshunde, weil du dem positiv entgegen gestellt bist?
Ich sehe auch die Probleme, ich sprach von der Minderheit.
Zitat von RumoRumo schrieb:Da wird es keinen Konsens geben, das Thema ist zu komplex und zu viele Teilnehmer 💁‍♀️
Keinen Konsens, aber eine Konsequenz für die am Ende der Nahrungskette: die Hunde werden umgebracht.

Daher verstehe ich nicht, wie man eine barbarischen und herzlose Machenschaft, die rückständig und überholt ist, hinnehmen mag.

Grundlegend würde sich die deutsche Kritik ändern, wenn ein jeder, der einen Auslandshund ins Tierheim geben will, ihn selbst in eine Tötungsstation bringen müsste. Das kann man nicht auf andere abwälzen und bei aller Kritik, die auch berechtigt ist, einfach ausblenden.

Der Fisch stinkt vom Kopf her.Man muss nicht die Bevölkerung zum umdenken bringen, sondern die Regierungen und damit die Bevölkerung zwingen, sich für den Tierschutz einzusetzen, mit drastischen Verboten, wie sie hier auch herrschen. Die Regierungen müssen da angepackt werden, wo es weh tut.Alle Perreras müssen geschlossen werden und Shelter entsprechend finanziell gefördert- man darf Hunde nicht einfach wegwerfen. Kein Kopfgeld für tote Hunde- stattdessen Kastrations und Pflegegeld. Es kann doch wohl nicht sein, dass mitten in Europa und unter Europäern solch ein erbärmliches Verhalten gegenüber Hunden noch toleriert wird.

Und noch etwas, was ganz bestimmt Eindruck macht: Jeder, der eine Urlaubsreise bucht, die nicht nach Spanien geht, sollte die Bestätigung ans Fremdenverkehrsamt Spanien schicken. Mit dem Hinweis, so lang in anderen Ländern Urlaub gebucht wird, bis sich die Politik für mehr Tierschutz entscheidet und die Tötung von Hunden einstellt.


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16.01.2020 um 12:40
Zitat von DawnDawn schrieb:Und noch etwas, was ganz bestimmt Eindruck macht: Jeder, der eine Urlaubsreise bucht, die nicht nach Spanien geht, sollte die Bestätigung ans Fremdenverkehrsamt Spanien schicken. Mit dem Hinweis, so lang in anderen Ländern Urlaub gebucht wird, bis sich die Politik für mehr Tierschutz entscheidet und die Tötung von Hunden einstellt.
Du glaubst echt, dass dein Zettel da was bringt?
Zitat von DawnDawn schrieb:Der Fisch stinkt vom Kopf her.Man muss nicht die Bevölkerung zum umdenken bringen, sondern die Regierungen und damit die Bevölkerung zwingen, sich für den Tierschutz einzusetzen, mit drastischen Verboten, wie sie hier auch herrschen. Die Regierungen müssen da angepackt werden, wo es weh tut.Alle Perreras müssen geschlossen werden und Shelter entsprechend finanziell gefördert- man darf Hunde nicht einfach wegwerfen. Kein Kopfgeld für tote Hunde- stattdessen Kastrations und Pflegegeld. Es kann doch wohl nicht sein, dass mitten in Europa und unter Europäern solch ein erbärmliches Verhalten gegenüber Hunden noch toleriert wird.
Und was bringt es wenn die dummen Deutschen die Perreras leer machen und die dafür auch noch Geld kriegen? Ist doch wunderbar, win win für alle. Wieder heuer Platz für süße Hunde und bezahlt kriegt man das auch noch.

An sich stimme ich dir aber zu. Die Politik und die Einstellung muss sich ändern.
Einzelne Schicksale kann man so retten, aber an sich tut man nichts, wenn man einen Hund daher holt, im Gegenteil.
Es ist doch genauso wie mit den Welpen aus dem Kofferraum. Zahl 4-500Euro aus Mitleid für so einen Knirps, den Hundehändler wird es freuen. Dem ist völlig egal, ob er seine Kohle kriegst, weil du Mitleid hast oder einen Hund "rauskaufst" oder weil man zu doof ist, um zu erkennen in welchem Zustand der Hund ist. Kauft da keinen Hund, sondern lasst den Vermehrer auf den Hunden sitzen, bis es sich lohnt keinen Nachschub mehr zu holen. So einfach wäre es.

Ich geb auch regelmäßig einen Betrag an eine Organisation, die aber rein nur kastriert. Ich muss keinen spanischen oder rumänischen Straßenhund aufnehmen, um die Situation dort zu ändern. Denn wenn du da einen herholst, dann rücken 2 nach.
Teilweise auch mit ganz mieser Nummer und Welpenproduktion extra für den Auslandstierschutz.


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Hunde

16.01.2020 um 13:10
Zitat von DawnDawn schrieb:Der Fisch stinkt vom Kopf her.Man muss nicht die Bevölkerung zum umdenken bringen, sondern die Regierungen und damit die Bevölkerung zwingen, sich für den Tierschutz einzusetzen, mit drastischen Verboten, wie sie hier auch herrschen. Die Regierungen müssen da angepackt werden, wo es weh tut.
Alle Perreras müssen geschlossen werden und Shelter entsprechend finanziell gefördert- man darf Hunde nicht einfach wegwerfen. Kein Kopfgeld für tote Hunde- stattdessen Kastrations und Pflegegeld.
Alles sehr gut gedacht und von der Theorie her würde ich das auch sofort unterschreiben.
Aber wie will man das denn in die Praxis umsetzen?
Zitat von DawnDawn schrieb:Und noch etwas, was ganz bestimmt Eindruck macht: Jeder, der eine Urlaubsreise bucht, die nicht nach Spanien geht, sollte die Bestätigung ans Fremdenverkehrsamt Spanien schicken. Mit dem Hinweis, so lang in anderen Ländern Urlaub gebucht wird, bis sich die Politik für mehr Tierschutz entscheidet und die Tötung von Hunden einstellt.
Zitat von RumoRumo schrieb:Du glaubst echt, dass dein Zettel da was bringt?
Wenn das wirklich jeder so machen würde, könnte es evtl. tatsächlich was bewirken (die sind ja bissel auf Touristik angewiesen). Nur das Dumme wird sein, das würden nur ganz Wenige machen und somit hätte es wirklich keinen Effekt.
Zitat von RumoRumo schrieb:Und was bringt es wenn die dummen Deutschen die Perreras leer machen und die dafür auch noch Geld kriegen? Ist doch wunderbar, win win für alle. Wieder heuer Platz für süße Hunde und bezahlt kriegt man das auch noch.
so isses - leider.
Zitat von RumoRumo schrieb:Es ist doch genauso wie mit den Welpen aus dem Kofferraum. Zahl 4-500Euro aus Mitleid für so einen Knirps, den Hundehändler wird es freuen. Dem ist völlig egal, ob er seine Kohle kriegst, weil du Mitleid hast oder einen Hund "rauskaufst" oder weil man zu doof ist, um zu erkennen in welchem Zustand der Hund ist. Kauft da keinen Hund, sondern lasst den Vermehrer auf den Hunden sitzen, bis es sich lohnt keinen Nachschub mehr zu holen. So einfach wäre es.
Auch wieder das Gleiche Ding wie oben - würde nur einen Effekt haben, wenn sich alle einige wären und es tatsächlich sehr viele oder Alle so handhaben würden.
Aber da es immer genug Menschen geben wird, die diese Welpen kaufen werden, bekommen diese elenden Händler keinen "Leidensdruck" und werden ewig so weiter machen.

Dieser Handel müsste einfach Europa-weit verboten werden - der Handel und auch der Kauf, vielleicht ließe sich dadurch was erreichen?
Aber da ist ja dann auch wieder das Problem, welcher Politiker hat schon ein Herz für Tiere und den Mut, so ein Gesetz auf den Weg zu bringen?
Zitat von RumoRumo schrieb:Ich muss keinen spanischen oder rumänischen Straßenhund aufnehmen, um die Situation dort zu ändern. Denn wenn du da einen herholst, dann rücken 2 nach.
Genau, das ist doch das eigentliche Dilemma.
Mit jedem geretteten Hund unterstützt man unbewusst und ungewollt die Umtriebe und Auswüchse, die es in diesem Sektor gibt.


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16.01.2020 um 13:14
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Genau,
und damit ist das Problem Straßenhunde behoben? wird dann weniger getötet?


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Hunde

16.01.2020 um 13:20
Zitat von KybelaKybela schrieb:und damit ist das Problem Straßenhunde behoben? wird dann weniger getötet?
Gegenfrage: wird denn weniger getötet, wenn man ein paar rettet?

Wie gesagt, es gilt leider dieses Prinzip (mal etwas überspitzt formuliert):
Zitat von RumoRumo schrieb:Denn wenn du da einen herholst, dann rücken 2 nach
Und dieses Argument ist für mich auch mehr als plausibel:
Zitat von RumoRumo schrieb: Und was bringt es wenn die dummen Deutschen die Perreras leer machen und die dafür auch noch Geld kriegen? Ist doch wunderbar, win win für alle. Wieder neuer Platz für süße Hunde und bezahlt kriegt man das auch noch.
Die freuen sich doch nur und reiben sich die Hände...
Und generell - so im Allgemeinen - ist nur denen geholfen, welche damit Kohle machen und der Regierung, welche ihre Probleme gerne auf Andere abwälzt - zumindest was z.B. Spanien betrifft.


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Hunde

16.01.2020 um 13:26
Zitat von OptimistOptimist schrieb:- ist nur denen geholfen, welche damit Kohle machen
und ansonsten?
helfen Kastrationen, wenn sie trotzdem getötet werden?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:zumindest was z.B. Spanien betrifft.
ah, schnell hinzugefügt :)
wo ist der Unterschied, ob Wuff in Spanien im Knast sitzt oder auf der Couch in D?


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