Optimist schrieb:Allerdings,ob man wirklich alle Straßenhunde als domestiziert betrachten kann, habe ich meine Zweifel.
Zweifel sind ja ok. Aber der Hund ist domestiziert, da gibt es keine Möglichkeit die auf wild zu betrachten. Was man ggf noch sagen kann, dass die Straßenhunde verwildert sind. Das bedeutet aber nicht, das die Domestizierung abgeschwächt wird, wohl eher nur das die Rudelbildung und das Rudelverhalten selbstständig unter Hunden sozialisiert wird.
Ich muss also weiter bei dem Standpunkt bleiben, das Wildtiere in der Betrachtung deutlich zu trennen sind. Auch ein Straßenhund der dort geboren ist, ist kein Wildtier, wird er auch nciht werden.
Optimist schrieb:Denn es gibt doch sicher Viele, die schon in diese "Obdachlosigkeit" hineingehören wurden, kennen also gar nichts Anderes als diese spezielle Art von Freiheit.
Nur weil Tiere etwas gewöhnt sind, ist es ja nicht automatisch Tier-, oder Artgerecht. Es ist eher ein Leben wie gewohnt aus oder in der Not.
Optimist schrieb:aber für manche Wildtiere ist ja auch das Leben ein stândiger Kampf ums Überleben...
Und? Warum hier Nutztiere oder Haustiere mit Wildtieren vergleichen. Das macht wenig Sinn. Nehme mal das Beispiel Wolf und Hund im Vergleich.
Optisch und Genetisch sehr nah beieinander. Aber im Verhalten doch weit weg, hier liegen in der Domestizierung wahrscheinlich 30-40T Jahre zurück, da machen 5 oder 15 Jahre auf der Straße nix aus. Oder Hauskatze und Tiger, hier sind wohl um die 10 Mio Jahre in der Stammbaumtrennung anzusetzen oder Europäischer Haase und Hauskaninchen, hier sind es wohl 3-4T Jahre.
Ein Wildtier hat ganz andere Verhaltensweisen, und da rede ich nicht von eine Apportierdrang oder Jagdwillen bei einigen Tieren, aber Scheu zB ist signifikant in Bezug auf den Menschen verändert.
Optimist schrieb:Auch so manchen Wildtieren würde es evtl besser gefallen, wenn sie nicht jeden Tag um ihr Futter kämpfen müssten.
Um Gottes Willen. Ja last uns alle Wildtiere du traurig aussehen einsperren damit wir diese füttern können
:) ;)Die Vorstellung als Mensch tut man etwas ach so tolles wenn man Tiere einsperrt, hat so viel Tierleben in Gefangenschaft beschert, das mir übel wird.
Wir reden hier über hunderte Millionen Tiere die wir seit Ca 200 Jahren in Zoos und Tierparks gefangen nehmen, weil wir als Menschen uns das Recht oder Gefühl herausnehmen wichtiger oder besser zu sein. Deinen Stadtpunkt teile ich nicht mal zu 1%, sry
Optimist schrieb:Insofern kann ich dein Argument also nicht so ganz nachvollziehen.
Ok.