Haunebu, Schauberger und die Flugscheiben
21.12.2006 um 18:00
hier noch ein auszug von der http://www.pks.or.at/haeufigefragen.html
HatViktor Schauberger Flugscheiben gebaut?
In manchen obskuren Büchern, Videosund Websites wird die Behauptung aufgestellt, Viktor Schauberger (oder gar sein SohnWalter) hätte persönlich Flugscheiben (vulgo Fliegende Untertassen, UFOs) gebaut oderzumindest konstruiert. Diese Aussagen sind nach heutigem Stand der Forschung nichtbelegbar und daher als falsch anzusehen.
Richtig ist vielmehr, dass es seit den1930er-Jahren verschiedene Flugzeugingenieure (namentlich in Deutschland) gegeben hat,die sich Gedanken über runde, diskusförmige Fluggeräte gemacht haben. Bei einigen istdies auch über das Stadium theoretischer Überlegungen hinausgegangen. Generell solltendabei die in der damaligen Flugtechnik gängigen Antriebsformen auf Basis vonVerbrennungsmotoren zur Anwendung kommen.
Viktor Schauberger hingegen wollte umdas Jahr 1940 eine völlig neue Form von Motoren und Antrieben entwickeln. Eines derKonzepte beinhaltete runde Wellenscheiben, die – eingebaut in ein ebenfalls rundesGehäuse – in Rotation versetzt werden sollten. Gedacht waren diese Werkstücke je nachBauart einerseits als Wasserveredelungsapparate beziehungsweise Raumheizungen (Klimator),aber auch als Antriebsaggregate für Flugzeuge oder U-Boote. Die Vorrichtung – an der Naseeines Flugzeugs bzw. am Bug des U-Boots angebracht, sollte vor dem Körper ein„biologisches Vakuum“ erzeugen, in welches das Flugzeug oder das U-Boot „hineingesaugt“werden sollte. Viktor Schauberger war überzeugt:
Unterseeboote, diederzeitigen Schrecken der Meere, werden durch fliegende Unterwasserschiffe abgelöst.
(aus: Das Geheimnis des Forellenmotors, Leonstein, Juni 1945, nachzulesen in:„Implosion“ Nr. 15)
Die Aggregate mit den Wellenscheiben waren also nicht alsFortbewegungsmittel an sich bestimmt. Daher auch die Abmessungen: 60 cm im Durchmesser;also unmöglich, dass damit in ihrem Inneren Waren oder gar Menschen hätten transportiertwerden können.
Bei einem von Viktor Schauberger nicht autorisierten Startversuchsoll sich ein derartiges Aggregat (genannt Repulsine), welches in horizontaler Lage mitder Werkbank verschraubt war, losgerissen haben und – aus welchen (physikalischen)Gründen immer – an die Decke der Werkshalle geflogen sein. Da sich Viktor Schauberger,ausgehend von seinen Naturbeobachtungen, schon längere Zeit mit dem Begriff derLevitation (einer Art Anti-Gravitation) beschäftigt hatte, wurde dieses Vorkommnisdahingehend zur Legende, als gewisse Kreise der Meinung waren und sind, dies wäre dieGeburtsstunde einer neuen Flugscheibentechnik gewesen. Diese Ansicht könnte man insofernakzeptieren, da es denkbar ist, dass in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg von Seitender einen oder anderen Supermacht Anti-Gravitations-Projekte forciert worden seinkönnten. Sollte dies der Fall gewesen sein (siehe entsprechende Spekulationen im Buch vonNick Cook: „The Hunt for Zero Point“ / „Die Jagd nach Zero Point“, Mosquito Verlag), sowäre es nicht auszuschließen, dass auch diesbezügliche Ideen von Viktor Schaubergerzumindest geprüft worden sind.
Zurück zu den Vorkommnissen rund um dieKonstruktion der Repulsine und verwandter Konzepte: auch die durch Viktor Schaubergergegen Kriegsende durchgeführten konstruktiven Arbeiten an derartigen Geräten waren indenselben Dimensionen (also wesentlich kleiner als 1 Meter im Durchmesser) gehalten undhatten vom Zweck her nichts mit Fluggeräten per se zu tun. Dies ist durchKonstruktionspläne aus jener Zeit, die fragmentarisch im Schauberger-Archiv lagern,belegbar. Aussagen von Zeitzeugen, Viktor Schauberger habe an größeren Geräten gebaut,lassen sich (bislang) nicht belegen. Auch Viktor Schauberger selbst schreibt in späterenJahren, er habe erst nach dem Zweiten Weltkrieg von einem Bekannten erzählt bekommen,dass kurz vor Kriegsende nahe Prag einige Flugscheiben gestartet seien, von denen derBekannte vermutete, es könnte dabei eine Technik nach Schauberger zur Anwendung gekommensein.
Dass er selbst keine „Fliegenden Untertassen“ gebaut hat, geht aus einemBrief aus dem Jahr 1954 hervor. Hier sagt er voraus, dass es bald zu Sichtungen vonFlugscheiben kommen würde, die aus Menschenhand stammten – versehen mit einer ihmbekannten Technik.
Gravitation und Levitation sind bewegungstechnisch zuregulieren. Damit auch die Emanzipation, die Unabhängigkeit von der körperlichen undgeistigen Schwerfälligkeit. Sie herrscht ja nur im atmosphärischen Lebensraum, dennoberhalb dieses herrscht ja die Gewichtslosigkeit. Auf dieser Erkenntnis bauend,konstruierte ich im Konzentrationslager Mauthausen die Repulsine, deren Modelle undWerkzeichnungen bei Kriegsende in die Hand der Russen fielen und die nun bald als"fliegende Untertassen" in der Welt herumgeistern werden. Sie stammen also nicht vonhöheren Lebewesen, sondern von einem Förster, der bloß die Ressel’sche Druckschraubenaturrichtig umstülpte. So erreichte ich die den Biomagnetismus erzeugende Sogschraube,oder wissenschaftlich ausgedrückt, die logarythmische Zugschraube.
(Nachzulesen in der „Implosion“ Nr. 19 unter: „Wir bewegen falsch“ bzw. in„Implosion“ Nr. 85 unter „Das Grundgesetz der Natur“)
Nach dem Zweiten Weltkriegverlagert Viktor Schauberger sein konstruktives Interesse weg von diesen rundenWellenscheiben-Konzepten, hin zur naturgerechten Führung von Flüssigkeiten, etwa inWendel- oder Spiral-Rohren. Diese neuartigen Rohrtypen werden 1952 an der UniversitätStuttgart getestet und die Anwendung der Rohre mündet in die Konstruktion des legendärenHeimkraftwerkes im Jahre 1955. Ein weiteres Interesse Viktor Schaubergers (gemeinsam mitseinem Sohn Walter) ist die Einführung von Kupfer- bzw. Bronze-Werkzeugen in dieLandwirtschaft sowie um das Jahr 1950 die Gründung der ersten Grün-Bewegung Österreichs,der „Grünen Front“.