m.A.o schrieb:Wer hat das Recht diese Aussage so zu definieren?
Ähm, ich erklärs sogar extra im Anschluß, ich stell nicht einfach nur ne Behauptung in den Raum. Wenn Du was gegen die Berechtigung dieser Bewertung hast, nimm meine Darlegung auseinander.
Denn---> Wer hat das Recht auf so eine Aussage? Die Argumente!
m.A.o schrieb:Deine "Falschbetrachtung" zeigt nur dein engstirniges Denken. Ich spreche von einem Betrachtungswinkel, also die Perspektive, die verschiedene Betrachter sehen.
Das etwa, das ist einfach nur ne Behauptung. Denn, gegen verschiedene Betrachtungswinkel habe ich nichts, wohl aber gegen einige sehr bestimmte. EvDs Astronautenbrille (auch schon erklärt, letztlich hier im Forum schon x-fach). Letztlich jeder Betrachtungswinkel, der just diesen dem Betrachteten ureigenst zugehörigen kulturelle Kontext ignoriert (und das mit dem Kontext hab ich auf Allmy noch häufiger erklärt).
Klar sprachst Du von mehreren Betrachtungswinkeln, ich dagegen von nur einem einzigen richtigen. nur: ich sprach auf ner anderen Ebene. Jeder der von Dir aufgezählten Betrachtungswinkel
m.A.o schrieb:Technisch, Mythologisch, Medizinisch und was es sonst noch für Betrachtungswinkel gibt
kann nämlich a) Kontext berücksichtigen oder b) diesen ignorieren. Deswegen gibts trotz Vielfalt der von Dir aufgezählten - letztlich beispielhaft belanglosen - letztlich dann doch nur einen Betrachtungswinkel.
Und engstirnig, engstirnig ist dabei nur der, der mit Ignorieren arbeitet. Also der - worum gehts hier noch gleich? - EvD-Blickwinkel der Astronautenbrille.
Und ich fürchte, den meintest Du mit "technisch". Nein, der ist nicht technisch. Ein technischer Blickwinkel ists, wenn man sich z.B. Hesekiels Thronwagenvision durchliest und herauszufinden versucht, wie die Einzelteile des Vehikels miteinander verbunden sind, was fehlt, oder wenn Hesekiel den Tempel aus seiner Vision sieht und beschreibt, wenn man dabei beachtet, ob das mit den angegebenen Maßen hinkommt. Das issn technischer Betrachtungswinkel. Und kontextberücksichtigend, wenn man abgleicht, was z.B. in anderen AT-Texten zu ähnlichen Gefährten an Details zu erfahren ist oder zum früheren Tempel einschließlich der Stiftshütte. Ebenfalls Kontest ist der Abgleich zu Tempeln und Göttergefährten in Israels Umwelt. Sowas ist "technisch" und zugleich "richtig", weil kontextberücksichtigend. Setzt man sich hingegen Erichs Astronautenbrille auf, dann bastelt man aus dem Götterwagen ein absurdes blumrichsches Ufosekiel mit 20-Jh-Technologiestand (wenn überhaupt). Aber "technisch" ist das dann mitnichten, sich aus "Rad im Rad" ein patentierbares Felgenwalzenrad zusammenzuphantasieren.
Gegen nen technischen Blickwinkel hab ich nicht. Auch nicht gegen einen "medizinischen" usw. Freilich gibt es durchaus von Fachmedizinern zahlreiche Aufsätze, in denen sie die Paulusbriefe auswerten und nach Symptomen abklopfen, an welcher Krankheit (er nennt diese "Stachel im Fleisch") er denn nun leidet. Putzigerweise kommt jeder auf eine andere Krankheit, und wie der "Zufall" es so will, stets auf eine, für die der Auctor eben: Facharzt ist. Ist das "medizinisch" betrachtet? Nicht wirklich. Schon allein wegen "Am Telefon und durch die Hose / gibt es keine Diagnose!" Eine Grundregel, die jeder Arzt kennt. Eben weil ihm da nötiger "Kontext" fehlt und seine Diagnose da nicht besser ist als die Diagnose von Laien, welche - EBEN!!! - nicht "medizinisch" genannt werden kann, sondern "gestümpert".
Oder auch "engstirnig". Wert legen auf den Kontext, das ist alles andere als engstirnig. Dein diesbezügliches Urteil über mein Denken greift also nicht. Nicht ansatzweise.
m.A.o schrieb:Bsp: Tatort (z.Bsp. der Discobrand in der Crans-Montana, Schweiz):
- ein Ermittler betrachtet diesen aus "kriminalistischer" Sicht.
- ein Tatortreiniger sieht selbigen aus "hygienischer" Sicht.
- ein Statiker hingegen betrachtet das eher "bautechnisch"
Somit sehen drei Personen das selbe Objekt, aber eben nur aus deren ihrer (rosa) Brille.
Was für ein völlig unpassendes "Beispiel". Denn die betrachten doch überhaupt nicht das selbe Phänomen. Der eine betrachtet einen Tathergang, der sich aus Details erschließen oder erhellen läßt, der andere betrachtet eine Sauerei, die er nun wegmachen muß, wobei die beachteten Details ihm was über das zu verwendende Putzmittel sagt, und der dritte schaut sich ein Gebäude odgl. an, egal, was da passiert ist oder wie besudelt das ist. Das sind nicht drei Blickwinkel zur selben Sache. Wenn EvD mit seiner Astronautenbrille auf Hesekiels Thronwagenvision sieht oder auf die Herabkunft Gottes auf den Sinai samt Aufstieg des Mose und Gespräch, dann will er genauso wie ein Exeget das beschreiben, wovon der betreffende Bibeltext handelt, was dessen Aussageabsicht ist. Mit Deinem "Beispiel" erfaßt Du diese "Blickwinkel" nicht ansatzweise.
m.A.o schrieb:Mit welcher Begründung bezeichnest du das als Katastrope?
Die Dendera-Aubergine wurde hier schon so oft besprochen, Die Gründe für diesen Flop wurden oft genug angesprochen. Und nicht entkräftet. Das reicht für diese Bewertung.
Du kannst Dich natürlich gerne ein wenig einlesen und dann sehen, ob Du irgendne Idee hast, was man der Denderaglühbirnenphantasie-Entkräftung entgegenhalten kann.
m.A.o schrieb:Von wo die die erforderliche Energie beziehen konnten, steht hier mal nicht zu Debatte.
Also ich find es schon, daß auch der Energieverbrauch dieses Riesentrumms samt Energiebeschaffung dazu gehört, daß dieses Ding als Glühdirne ne Katastrophe ist.
m.A.o schrieb:könnte (und nicht dein immer geschriebes SOISSES)
Unterstellst Du mir da gerade ein faktisches "immer geschriebenes SOISSES"? Wenn ich Dir ein Isso nachgesagt habe, wo Du dergleichen gar nicht getätigt hast (sondern mit "könnte" kamst oder so), dann nur immer her damit, zeig es mir! Ansonsten war das eben von Dir so ein zu recht zu bemängelndes Isso.
m.A.o schrieb:Jedoch etwas weiter abstrakt betrachtet, könnte (und nicht dein immer geschriebes SOISSES) sogar dieses Ding Röntgenstrahlen senden.
Ach ja? Woran machstn das fest?
Denn auch ne Vermutung sollte ja irgendnen Grund haben. Ansonsten könnteste ja auch vermuten, der Kronkorken einer Bierflasche, den Du gestern am Straßenrand hast rumliegen sehen, könnte doch auch ein Aliengerät sein, das halt wie ein Bierflaschenverschluß aussieht. Könnte doch sein, kann man nicht 100 pro ausschließen.
Auch wenns im GreWi-Bereich nicht selten ist, aber ne Vermutung ohne jeglichen Anhalt ist: haltlos.
m.A.o schrieb:Das habe ich ja HIER gemacht.
Noch einmal und ich melde Dich. Du willst hier diskutieren, dann trag das auch hier vor. Wo nicht, ist das Thema durch.
m.A.o schrieb:Aber offensichtlich hast du keine Lust es zu lesen.
Schreib hier, was Du sagen und diskutieren willst. Dann wirst Du sehen, ob ich Lust habe.
m.A.o schrieb:Knapp vorbei ist auch daneben. In dieser Frage hab ich überhaupt nichts von Pyramiden geschrieben.
Aber es ging nun mal um die Pyramiden, die schon so lange halten (jedenfalls die paar, die nicht bis jetzt teilweise oder ganz kaputt sind). Deine Frage lief darauf hinaus, ob wir sowas dauerhaft Haltbares wie jene Pyramiden hinkriegen. Da dacht ich mir, warum dann nicht die Mansfelder Pyramiden anbringen!
Es ist völlig albern, darauf rumzureiten, daß in der Frage selbst die Pyramiden nicht erwähnt werden. Sie waren nun mal für Dich die Steilvorlage zum Vergleich, ob wir sowas Haltbares auch hinkriegen.
gagitsch schrieb:Es ging mir ja um die Zeitspanne.
Und noch immer, erklär mir mal die Logik dieses Zeitspanne-"Arguments" gegen ein berechtigtes "die ollen Ägypters warns".
gagitsch schrieb:Und über diese große Zeitspanne ist eben damit zu rechne, dass nicht lückenlos dokumentiert oder nachvollzogen werden kann.
So ein Schwachsinn! Erklär mir mal bitte zu einer Jugendstilvilla am Stadtrand Deines Wohnortes, ob die die verbauten Ziegelsteine mit nem damals noch neuen Lastkraftwagen angeliefert haben, mit nem Pferdefuhrwerk oder gar mit damals gebräuchlichen von Menschen geschobenen Ziegelkarren? Wurden die Steine für das obere Stockwerk über die schon gebaute Treppe hochgetragen, über Bretterrampen von außen mit Schubkarren hochgefahren oder mit nem auf die Etagendecke gestellten Lastenkran hochgeleiert? Das liegt grad mal gut hundert Jahre zurück, aber von den allermeisten Häusern wissen wir so vieles nicht über deren Erbauung. Und das issn Witz her, keine paar tausend Jahre! Nee Du, lange Zeiträume tun da nicht wirklich was zur Sache. Entweder weiß man was oder nicht. Lange Zeiträume desavouieren nichts.
Oder nimm die Rongorongo-Schrift. Beileibe nicht so alt wie Hieroglyphen und Keilschrift, aber anders als letztere haben wir Rongorongo bis heut nicht geknackt. Wieso sollte unsere Erkenntnis, wie Hieroglyph und Cuneiform zu lesen sei, ne unsichere Erkenntnis sein, weil: lange Zeiträume??? Das ist absurd, unlogisch, Quatsch!
gagitsch schrieb:Aber wenn du den Gegenbeweis antreten kannst fülle ich gern meine Wissenslücken.
Mach mal hier keine Beweislastumkehr! Es ging bei Thorsteen um die Frage, wer die Pyramide(n) gebaut hat, und dazu schriebst Du, daß Du EvDs Zweifel hierzu bedingt teilen kannst, kamst dann auf die Zeiträume.
perttivalkonen schrieb:kannst Du es benennen, was nicht im Blick ist von der Wissenschaft? Oder welches Verlorene / Lückenhafte noch nötig wäre um wissenschaftlich die Pyramide als Bauleistung den alten Ägyptern gesichert zusprechen zu können?
Kannst Du? Drück Dich nicht weiter!
gagitsch schrieb:Charmant wie immer. Das Forum kann froh sein so eine Charmbolzen inne zu haben. Ich habe und werde nie behaupten, dass ich alles weiß oder wissen werde. Das habe ich auch nie zum Ausdruck gebracht. Da ich aber auch ziemlich oft miterleben musste wie Geschichtsschreibung korrigiert und präzisiert wurde, ist meine Aussage ja nicht aus einem Wissensvoid.
Geschenkt. Nur meinst Du, aus Deiner Unkenntnis Bewertungen herleiten zu können. Deduktiver Fehlschluß, und auch noch gelogen. Bis eben argumentiertest Du nämlich noch mit den langen Zeiträumen.
gagitsch schrieb:Es wurde genau das korrigiert was du bereits benennst.
Und ich sag noch, daß da nix an der Stammesgeschichte umgeworfen wurde. In Sachen "die ollen Ägypters warns" wäre das halt ein "ok, dann lebte Cheops halt früher oder später und ließ entsprechend früher oder später die Cheopspyramide errichten". Ändert nichts an "die ollen Ägypters warns".
gagitsch schrieb:
perttivalkonen schrieb:Es gab schlicht riesige Fundlücken. Und Datierungsprobleme.
Genau die meine ich ja
Nur daß Du noch immer nicht erklären kannst, wieso unser Wissen von Cheops und seiner Zeit samit Pyramidenbau zur Disposition stehen muß, weil a) so viel Zeit dazwischen liegt, b) wir über andere Zeiträume vielleicht große Wissenslücken haben, c) die Cheopszeit künftig neu datiert werden könnte und alles dann ein paar Jahrhunderte früher oder später stattgefunden haben mag. Ändert sich was an der Vorfahrenlinie, nur weil der Sapiens mal vor 40.000, 160.000., 200.000 oder 325.000 Jahren aufgekommen sein mag? Oder ändert die riesige Fossillücke vor knapp hundert Jahren was daran, daß der frisch entdeckte Australopithecus einen anatomischen Merkmalsmix von Mensch und Menschenaffe aufweist, was ihn zu einem anatomischen Link macht?
gagitsch schrieb:Achso? könnten wir drauf verzichten, auch wenn du in Themen mehr Ahnung hast.
Du weißt ganz genau, daß ich weniger oder gar keine Ahnung nicht kritisiere. Jeder hat Themen, in denen er keine Ahnung hat, ohne Ausnahme jeder. Aber nicht jeder meint, solche Sachen bewerten oder berechtigt bezweifeln zu können. Da erst wird Ahnungslosigkeit zum Kritikpunkt!
gagitsch schrieb:Du verwechselst, trotz deiner geschichtlichen Kenntnisse, Zweifel mit Annahmen.
Du postulierst objektive Sachen als Gründe für Deine Zweifel. Wenn Du etwas bezweifelst, weil Du Dich nicht darin auskennst, dann ist das so, Deine Sache, Dein gutes Recht. Aber solche Zweifel sind in ner Diskussion irrelevant. Du aber meinst, Deine Zweifel hätten ne Berechtigung, aus objektiven Dingen heraus, damit begründbar. Wo bittschön verwechsel ich da was?
gagitsch schrieb:
perttivalkonen schrieb:Das ist eines von zahlreichen neuzeitlichen Aufklärungsmärchen. Das stimmt einfach nicht.
Also sind die Quellen die das Behaupten einem Irrtum erlegen?
Kann man so sagen. Sind aber keine wissenschaftlichen Fachartikel.
gagitsch schrieb:dennoch sind Kräuterfrauen gescheitert worden. Wenn du sagst das sei eine Lüge würde mich eine valide Quelle interessieren.
Du hast behauptet, Du darfst gerne erst mal Quellen erbringen. Danach werd ich dem nachkommen. Keine Beweisumkehr!
continuum schrieb:So ein Schrott bekentniss. Wer entscheidet was richtig oder falsch ist?
Denn---> Wer hat das Recht auf so eine Aussage? Die Argumente!
continuum schrieb:
perttivalkonen schrieb:Die einzige Betrachtungsweise ist: betrachte das Bild aus Kultur XY mit den Augen von XY
Das sagt rein gar nichts aus. Auch muss ein Arzt oder therapeut nicht erst zum Drogen junkies werden um zu Wissen das dies nicht gesund ist.
Das war auch nicht meine Aussage. Ich muß kein Altorientaler werden, um den kulturellen Kontext eines altorientalischen Textes zu berücksichtigen. Echt, Du hast Vorstellungen...
continuum schrieb:Wow, und wer hat die brille an?
Erich sagts selbst: er! Und er fordert alle auf, die ebenfalls aufzusetzen.
continuum schrieb:Dann bitte ziehe diese Brille doch ab und fang an zu diskutieren. Und andere sehen ohne brille gar nichts, bist du unter denen?
Wollteste mal frei rumassoziieren? Ging ordentlich in die Hose.